Fake News aus dem Bildungsdezernat

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 19. August 2019

"Für uns überraschend suggeriert die Bildungsdezernentin, Sylvia Weber, in ihrem Zeitungsinterview vom 16.08.2019 sie habe alleinig in ihrer Verantwortlichkeit alle Schuleröffnungen, die in Frankfurt in letzter Zeit gefeiert wurden, auf den Weg gebracht. Das sind Fake News", erklärt Birgit Ross, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

"Schade, dass Sylvia Weber die Fortschritte in der Frankfurter Bildungslandschaft mit falschen Tatsachen in aktuellen Presseinterviews ausschmückt. War es doch Sarah Sorge, die sechs von den neun Schulneueröffnungen seit 2016 mit dem ersten Integrierten Schulentwicklungsplan - ein Meilenstein in der Frankfurter Bildungspolitik - 2015 auf den Weg gebracht hat. Zuvor hatte Sorge eine jährliche Fortschreibung zur Schulentwicklungsplanung vorgelegt, solide angepasst und vorausschauend", so Ross.

"Was ist bloß der Grund für diese Falschmeldungen?", fragt sich Ross. "Schmücken mit fremdem Federn oder einfach nur Vergessenheit? Wir Grüne bleiben bei den Fakten: Sechs der Schulneueröffnungen seit 2016 wurden durch Sarah Sorge auf den Weg gebracht. Auch der Umzug des heutigen Adorno-Gymnasiums auf den Campus Westend - in Holzmodulbauweise - wäre ohne ihr Verhandlungsgeschick nicht möglich gewesen. Weder die von Weber ins Gespräch gebrachte Stahlkonstruktion für dieses Gymnasium noch die exorbitante Summe in Höhe von 100 Millionen Euro standen jemals zur Disposition unter Sorge´s Verantwortung. Schon mehrmals haben wir Kritik am Stil der aktuellen Bildungsdezernentin formulieren müssen und tun dies auch heute - denn Fake ist Fake und Fakt ist Fakt, so Ross abschließend.