GRÜNE bedauern den Rückzug von Philippe Pirotte

Presseerklärung der GRÜNEN im Römer vom 17. September 2019

Mit Bedauern nehmen die GRÜNEN im Römer den Rückzug des bisherigen Direktors der Städelschule, Philippe Pirotte, zur Kenntnis. "Es ist für uns eine schlechte Nachricht, dass Herr Pirotte die Leitungsstelle der international renommierten Städelschule verlassen wird. Wir lassen ihn nur ungern ziehen, freuen uns aber gleichzeitig darüber, dass Herr Pirotte weiterhin als Professor für Kunstgeschichte und Curatorial Studies an der Städelschule und somit in der Stadt bleiben wird", erklärt Jessica Purkhardt, Fraktionsvorsitzende der GRÜNEN im Römer.

"Herr Pirotte hat eine großartige Arbeit für die Städelschule geleistet und ihr internationales Profil in den Jahren seiner dortigen Tätigkeit weiter geschärft. In seiner Amtszeit ist der Übergang der Städelschule in eine Landeseinrichtung vollzogen worden. Für Herrn Pirotte war es immer wichtig, dass die Unabhängigkeit der Städelschule gewahrt bleibt. Eine unerlässliche Voraussetzung für die größtmögliche Freiheit für die Studierenden. Dafür sind wir Herrn Pirotte dankbar. So wird er auch als Kurator der für die Städelabsolventen wichtigen Ausstellungshalle Portikus fehlen. Der Portikus ist seit seiner Einrichtung zu einem der bedeutendsten europäischen Kunsträume geworden", so Jessica Purkhardt.

"Für die Zukunft der Kulturinstitution Städelschule und des Portikus bleibt es abzuwarten, wer auf Herrn Pirotte folgen wird. Die Suche nach einem ähnlich charismatischen und kommunikativen Nachfolger oder einer Nachfolgerin wird sich schwierig gestalten. Es wäre auch großartig, wenn eine Frau auf einen Mann folgen würde", so Purkhardt weiter.

"Wir wünschen Herrn Pirotte für seine zukünftige Tätigkeit alles Gute und viel Erfolg", so Purkhardt abschließend.