GRÜNE begrüßen die Initiative Frankfurter Künstler*innen gegen Rassismus und Ausgrenzung

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 05. Februar 2019

"Wir GRÜNE begrüßen ausdrücklich die von Frankfurter Künstler*innen mitgetragene Initiative gegen Nationalismus und Intoleranz, für die Freiheit der Kunst sowie für mehr Zusammenhalt in Kunst, Kultur und Wissenschaft und für eine offene, plurale Gesellschaft", erklärt Sylvia Momsen, Mitglied im Fraktionsvorstand der GRÜNEN im Römer.

"Dieser Schulterschluss der Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen für Demokratie und gesellschaftlichen Zusammenhalt und gegen die Versuche Pluralismus und Vielfalt einzuschränken, ist in Zeiten der aufkommenden rechtsnationalen und identitären Bewegungen, auch im Ausland, notwendig und wichtig. Demokratie heißt, Zusammenleben immer wieder neu zu verhandeln.

"Die 'Frankfurter Erklärung der Vielen' ist Teil einer bundesweiten Initiative, an der sich bereits 14 deutsche Städte mit lokalen Akteur*innen und Unterstützer*innen beteiligen. Sie alle wollen den Austausch der Institutionen und Aktiven der Kunst, Kultur und Wissenschaft verstärken und lokale und überregionale Netzwerke anregen. Es geht darum Haltung zu zeigen und sichtbar zu sein, für eine offene und tolerante Gesellschaft", so Momsen weiter.

"Wir unterstützen die Frankfurter Erklärung. Kunst und Kultur in all ihren Formen sind für uns GRÜNE immer frei, sie dienen nicht sozialpolitischen oder pädagogischen Zwecken. Erst recht darf deren Freiheit nicht durch rechtsgerichtete Vereinnahmung eingeschränkt werden. Frankfurt steht für Pluralität und Vielfalt und hat eine große jüdische Tradition. Dass sich die Kulturschaffenden und Wissenschaftler*innen aktiv und solidarisch zu diesen Werten bekennen ist ein wichtiges Signal in die Stadt", so Momsen abschließend.