GRÜNE im Römer für mehr Nachhaltigkeit im Sport

Presseerklärung der GRÜNEN im Römer vom 16. Oktober 2019

Bei dem am 27. Oktober 2019 stattfindenden Frankfurt Marathon werden in diesem Jahr viele neue nachhaltige Maßnahmen für einen international beachteten umwelt- und klimafreundlichen Stadtlauf sorgen. Bereits im Jahr 2014 wurde dem Frankfurt Marathon durch den Verband der Internationalen Straßenlaufveranstaltungen (AIMS) der "Green Award" für den weltweit nachhaltigsten Stadtlauf verliehen.

Hierzu erklärt Ursula auf der Heide, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer: "Wir wünschen uns, dass die beim Frankfurt Marathon 2019 zusätzlich ergriffenen umweltfreundlichen Maßnahmen viel Nachahmung finden und zum großen Vorbild auch für andere Frankfurter Großsportereignisse werden. Hierzu zählen zum Beispiel der Frankfurter Halbmarathon, der Radklassiker Eschborn- Frankfurt, der J.P Morgan Corporate Challenge, der Ironman, der Frankfurt City Triathlon oder auch die Europäische Woche des Sports #be active.

Zu den nachhaltigen Maßnahmen beim diesjährigen Frankfurt Marathon gehören unter anderem das Angebot einer umweltfreundlichen Anreise für die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sowie die kostenlose Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs. Zwei Drittel der benötigten Energie für den Marathon werden durch Photovoltaik aus dem Stadtgebiet gedeckt. Erstmals werden Papp- statt Plastikbecher ausgegeben und es wird verstärkt auf eine präzisere Mülltrennung geachtet. Die Teilnehmenden sind außerdem aufgefordert, anstelle der in den Vorjahren verteilten Plastikwärmecapes vor dem Start eigene warme Kleidung mitzubringen, die danach in Altkleiderboxen gesammelt wird. Die Duschen werden in diesem Jahr direkt an den Warmwasserkreislauf der Messe gekoppelt, um die Benutzung von Dieselaggregaten für die Warmwasserbereitung zu vermeiden. Wie auch bereits in den Jahren zuvor spendet der Veranstalter für jeden "Finisher" einen Euro für ein Olivenbaumpflanzprojekt.

Nachhaltigkeit ist gerade bei Sportgroßveranstaltungen ein wichtiges Thema. Diese gehen stets einher mit einer Zunahme an CO2-Emissionen, einem erhöhten Lärm- und Verkehrsaufkommen, achtlos weggeworfenem Müll, zugeparkten Straßen sowie einem hohem Energie- und Wasserbedarf.

Der "Frankfurt Marathon" geht hier mit gutem Beispiel voran, indem er versucht derartige Beeinträchtigungen zu minimieren bzw. ganz zu vermeiden. Sicherlich gibt es auch hier noch Optimierungsbedarf. Wichtig ist mir aber nun, dass andere Veranstalter dem Positivbeispiel folgen und Frankfurt sich als nachhaltige Sportstadt einen Namen machen kann", so auf der Heide abschließend.