Lichtabsenkung an Haltestellen nach Betriebsende zeigt Wirkung! GRÜNE erfreut über Energieersparnis

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 04. Februar 2019

"Unsere Initiative aus dem Jahre 2016, die Haltestellenbeleuchtung im städtischen Nahverkehr nach Betriebsschluss zu reduzieren, bringt zahlreiche Vorteile, zeigt Wirkung und hat Bestand" freut sich Taylan Burcu, Stadtverordneter der GRÜNEN im Römer. Verkehrsdezernent Klaus Oesterling reagierte kürzlich auf eine Anfrage von Burcu, der für seine Partei seit Anfang des Jahres auch im Wiesbadener Landtag sitzt, ob die Zusatzbeleuchtung der Frankfurter Stadtbahnhaltestellen in den Betriebspausen wie angekündigt abgeschaltet wird, ob dies weiterhin der Fall ist und welche Ersparnisse sich daraus ergeben.

Tatsächlich erfolgt die Abschaltung demnach in der Regel unmittelbar nach Betriebsschluss. Unter der Woche ist die resultierende Stromersparnis natürlich deutlich höher als an den Wochenenden, an denen die Betriebszeit länger ist. In der Woche werden rund 2.400 kWh eingespart, was immerhin in etwa dem wöchentlichen Verbrauch von 50 Zwei-Personen-Haushalten entspricht. Aus Sicherheitsgründen wird eine Grundbeleuchtung jedoch rund um die Uhr beibehalten. Burcu zählt die positiven Effekte auf, die sich aus der nächtlichen Abschaltung ergeben: "Neben der Kostenersparnis und den CO2-Einsparungen ergibt sich vor allem auch ein Beitrag zur Reduzierung der Lichtverschmutzung in der Stadt Frankfurt. Lichtverschmutzung ist ein wichtiges Thema und sorgt z.B. für einen gestörten Tag-Nacht-Rhythmus bei Mensch und Tier, beeinträchtigt aber auch Pflanzen in ihrem Lebensrhythmus."