Mehr Sicherheit für Mutter und Kind durch die Hebammen-Koordinierungsstelle

Presseerklärung der GRÜNEN im Römer vom 02.09.2019

"Wunderbar, dass die Hebammen-Koordinierungsstelle jetzt in Frankfurt ihre so wichtige Arbeit aufnimmt", erklärt Birgit Ross, gesundheitspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer, wir hatten als Koalition dazu im städtischen Haushalt 30.000 Euro gesichert". Der Bedarf an Hebammen und Geburtshelfern, besonders für die Zeit nach der Entbindung, ist in unserer wachsenden Stadt enorm hoch und der Mangel an Hebammen wirkt sich besonders auf belastete Familien aus, die aufgrund ihrer Situation sich nicht frühzeitig und mit dem notwendigen Einsatz um eine Wochenbettbetreuung kümmern können".

Doch nicht nur für die besonders belasteten Familien ist die Nachsorge eine wichtige Hilfe. In dieser sensiblen Phase ist eine Begleitung durch eine Hebamme ein wichtiger Aspekt für die Gesundheit von Kind und Mutter. Die Hebammen-Koordinierungsstelle bündelt nun freie Kapazitäten in der Wochenbett-Versorgung, so dass Familien bei nur einer Anlaufstelle die nötige Unterstützung erhalten. "Dies sorgt für eine deutliche Entspannung und vor allem für eine bessere Versorgung von Mutter und Kind", so Birgit Ross weiter.

Hebammen und Entbindungshelfer haben eine Schlüsselfunktion für die Gesundheit von Mutter und Kind. "Durch die Bündelung der Möglichkeiten und freien Kapazitäten in der Koordinierungsstelle-Wochenbett, in Kooperation der Dr. Senckenbergische Stiftung mit dem Gesundheitsamt Frankfurt, erhöhen wir in Frankfurt die Patientensicherheit von Mutter und Kind", erklärt Ross. "Dabei steht außer Frage, dass die 'Eins-zu-Eins-Betreuung', die häusliche Betreuung der Familien im vollen Umfang das Ziel bleibt und die Wochenbett-Notversorgung ausschließlich eine Interimslösung darstellt, bis wieder ausreichend Hebammen die Versorgung sicherstellen können", so Birgit Ross abschließend.