Null Toleranz bei Antisemitismus

Presseerklärung der GRÜNEN im Römer vom 02. September 2019

"Die antisemitischen Vorwürfe gegen vereinzelte Fans von Eintracht Frankfurt müssen sehr ernst genommen werden und dürfen nicht, wie es jetzt von Einzelnen versucht wird, verharmlost werden", erklärt Natascha Kauder, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

In Block 14 B sollen beim letzten Europacup Spiel am Donnerstag gegen Racing Straßburg Fans den israelischen Schiedsrichter Grinfeld antisemitisch beleidigt haben.

"Die Eintracht ist eine ausgewiesene 'Multikultitruppe', in der jegliche Form von Diskriminierung keinen Platz hat. Gerade die Internationalität der Spieler ist ein Markenzeichen der Mannschaft. Unter einem sich öffentlich gegen Fremdenfeindlichkeit, Rassismus und Homophobie bekennenden Vereinspräsidenten ist ein solches Verhalten, wenn auch nur einzelner Fans, unentschuldbar und muss, sobald die Verantwortlichen identifiziert sind, mit Sanktionen geahndet werden. Die Vorwürfe müssen schnellstmöglich strafrechtlich verfolgt werden, denn Antisemitismus und Rechtsradikalismus haben auf und neben dem Spielfeld nichts verloren und sind mit dem Wertekodex unserer Eintracht und der großen Fangemeinschaft absolut unvereinbar", so Kauder abschließend.