Auch Frankfurt schlägt jetzt den „großen Bogen“

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 18.November 2020
 
Die GRÜNEN im Römer begrüßen, dass zwischen der Stadt Frankfurt, vertreten durch den SPD-Planungsdezernenten Mike Josef und dem Land Hessen, vertreten durch den GRÜNEN Staatsminister für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen Tarek Al-Wazir, eine Beitrittsvereinbarung der Stadt Frankfurt zum hessischen Landeswohnförderprojekt „Großer Frankfurt Bogen“ unterzeichnet wurde.
 
"Das ist im Zusammenhang mit der Planung von neuen Wohnquartieren in den äußeren Stadtbezirken und als Signal an die Region ein längst überfälliger Schritt", betont Bernhard Maier, planungspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer, und führt weiter aus: "Es ist im Hinblick auf den Klimaschutz unabdingbar für die Entwicklung von neuen Quartieren, dass der 'Große Frankfurter Bogen', der ja eng verzahnt ist mit einer nachhaltigen Erschließung durch den öffentlichem Nahverkehr, keinen Bogen um Frankfurt macht und wir uns dazu bekennen, nur gemeinsam mit unseren Nachbargemeinden die Probleme unserer wachsenden Region lösen zu können"
 
Für die GRÜNEN im Römer ist dabei aber auch klar: den Bau von dringend benötigten Wohnungen in den äußeren Stadtbezirken können wir nur im Konsens mit den Bürger*innen und den Umlandgemeinden verwirklichen. Daher müssen wir sie bei der Planung noch früher und intensiver einbeziehen und mit guten Ideen für wichtige Projekte gewinnen: "Das Wachstum von Frankfurt muss von den Natur- und Grünräumen aus geplant und unter der Prämisse durchgeführt werden, das lokale und globale Klima zu schützen, so wenig Fläche wie möglich zu versiegeln und so viel attraktiven Wohnraum wie möglich entstehen zu lassen – mit einem hohen Anteil an geförderten Wohnungen, vor allem im 1. Förderweg, damit so auch das soziale Klima der Stadt verbessert wird", so Bernhard Maier abschließend.