GRÜNE begrüßen Soforthilfe für den Sport

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 21. April 2020

Zur Lage der Sportvereine in der aktuellen Situation erklärt Natascha Kauder, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer:

"In den vergangenen Wochen wurden aufgrund der Corona-Pandemie viele existenziell wichtige Fördertöpfe und Rettungsschirme für Unternehmen, Selbständige und Kultureinrichtungen von Land und Bund auf den Weg gebracht.

Darunter fielen auch finanzielle Hilfen für Sportvereine mit wirtschaftlichem Geschäftsbetrieb, aber eben nur für diese.

Alle kleinen und großen Verbände und Vereine leiden seit Mitte März jedoch auch unter Corona bedingten Liquiditätsengpässen. Mitgliedsbeiträge, Eintrittsgelder, Sponsoring fehlen, kleine und große schon lange geplante und kostenintensive Projekte mussten abgesagt werden. Versicherungen, Instandhaltung, Mieten, Gehälter, usw. müssen weitergezahlt werden.

Um die Strukturen für die Verbände und Vereine aufrecht zu erhalten, sind deshalb schnelle und unbürokratische Maßnahmen zu einem Schutzschirm für den Sport dringend notwendig", forderte Kauder schon Ende März.

Kauder weiter: "Die Sport- und Kultureinrichtungen haben in den vergangenen Wochen auf vielen Ebenen um eine finanzielle Unterstützung analog des Rettungsschirmes mit vielen guten Argumenten wie die gesellschaftliche Bereicherung, sportliche Entwicklung und sozialen Zusammenhalt gekämpft. Viele der Vereine, ob Sport oder auch Kultur sind von Gemeinnützigkeit und ehrenamtlichem Engagement abhängig. Diese Strukturen müssen langfristig erhalten werden.

Vor diesem Hintergrund wurde nun doch eine Soforthilfe des Landes Hessen unter Beteiligung vieler Ministerien in Form einer Billigkeitsleitung nach §53 LHO unter anderem für Sportvereine und Sportverbände auf den Weg gebracht. Ab dem 01.05.20 kann der Antrag auf dem Landesportal www.hessen.de abgerufen werden. In Abhängigkeit der Gesamtausgaben und der finanziellen Belastung des Vereines oder Verbandes können bis zu 10.000 Euro gewährt werden.

Der Sport in Hessen, konkret in Frankfurt, hat nun endlich wieder Planungssicherheit, fühlt sich nicht vergessen und wird in seiner wichtigen Daseinsfürsorge für die Stadtgesellschaft unterstützt", so Kauder abschließend.

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