GRÜNE freuen sich auf ökologische Frankfurter Bäderlandschaft

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 27. November 2020

"Die Bereitstellung der Bäderinfrastruktur gehört zu einer der wichtigsten Aufgaben der kommunalen Sportpolitik. Mit der nun erfolgten Verabschiedung des Bäderkonzeptes 2025 durch die Koalition schlägt Frankfurt den richtigen Weg ein. Im Vergleich zu vielen anderen Kommunen Deutschlands, in denen Bäder geschlossen werden, setzt Frankfurt auf den Erhalt, die Instandsetzung und auf die klimafreundliche Entwicklung der Schwimmbäder", erklärt Natascha Kauder, sportpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

Kauder weiter: "Ganz besonders freue ich mich auf die Realisierung der drei großen Zukunftsprojekte Familienbad Bornheim, Rebstockbad und das Schwimmsportzentrum an der Universität. Bei Planung und Vergabe der Projekte lauten die großen Ziele: hohe ökologische und energieeffiziente Standards bei Instandsetzung und Bau, ein erweitertes und für alle bezahlbares Wasserflächenangebot sowie die Förderung der Schwimmfähigkeit vor allem bei Kindern, unter denen in Frankfurt circa ein Drittel nicht schwimmen kann.

Die energetischen Standards umfassen zum Beispiel beim Familienbad Bornheim eine energetisch optimierte Gebäudehülle mit 3-fach-Verglasung, großflächige extensive und intensive Gebäudebegrünungen, die Nutzung der Abwärme der Eissporthalle sowie eine Photovoltaik Anlage, deren Strom vollständig zum Betrieb des Bades genutzt werden wird. Beim Bau des neuen Rebstockbades werden neben vielen weiteren ökologischen Aspekten auch die technischen Anlagen hochklimaeffizient ausgelegt sein. Das Ziel ist eine Energiebilanz in mindestens vergleichbarer Qualität zum Passivhaus-Standard.

Mit dem Konzept hat der Magistrat ein Strategiepapier vorgelegt, das als nachhaltige Road Map sowohl für die öffentlichen städtischen Bäder als auch die Schulschwimmbäder in den kommenden Jahren gesehen werden kann. Die Stadt Frankfurt und ihre Bäderbetriebe stellt damit in der Bäderlandschaft Frankfurts die richtigen Weichen für eine ökologische, klimaeffiziente, moderne und sportliche Stadtgesellschaft", so Kauder abschließend.