GRÜNE: Wir sind einen entscheidenden Schritt weiter

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 22. Juni 2020

Nach der Diskussion in ihrer Fraktionssitzung um einen Standort für die Städtische Bühnen gilt für die GRÜNEN im Römer:

"Der Willy-Brandt-Platz/Theaterplatz bleibt ausschließlich ein Ort für die Kultur. Es gibt dort keine sonstigen Bebauungen. Für uns GRÜNE gehören Schauspiel und Oper zusammen, im Herzen der Stadt. Für den Standort der Städtischen Bühnen gibt es mehrere Optionen. Neben den von uns GRÜNEN favorisierten Standorten am Willy-Brandt-Platz (Theaterdoppelanlage und Spiegellösung) soll auch die Variante Helaba/Sparkasse in der Neuen Mainzer Straße in die weitere Prüfung einbezogen werden. Für alle den Bereich des Wallservituts tangierende Varianten ist darzulegen, wie der Verlust an anderer Stelle im Bereich des Servituts mehr als adäquat ausgeglichen wird", erklärt Sebastian Popp, Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer.

"Nach dem Vorschlag der Kulturdezernentin ist für uns aber klar, dass sich der Standort Raab-Karcher im Osthafenareal damit endgültig erledigt hat", so Popp.

"Wir haben noch viele offenen Fragen zu den neuen Entwürfen und wichtige Punkte zu ergänzen. Für uns GRÜNE ist, ohne eine realistische Verkehrsberuhigung in der Innenstadt und insbesondere der Neuen Mainzer Straße, die Variante neben der Helaba/Sparkasse nicht denkbar.

Für alle Standorte gilt, dass die energetischen und umweltspezifischen Gesichtspunkte berücksichtigt und die beschlossene Klimaallianz umgesetzt wird. Darauf werden wir ein besonderes Augenmerk legen.

Außerdem braucht es die Debatte darüber, wie und in welchem Umfang Bürger*innen und Nutzer*innen in die künftigen konzeptionellen Überlegungen eingebunden werden", stellt Popp fest.

"Wir möchten uns auch in der Debatte mit der Zukunft des Tanzes beschäftigen. Hierbei sprechen wir uns für eine Wiederbelebung der Ballettsparte an den Bühnen aus", so Popp.

"Wenn aber die Antworten uns dazu ausreichend vorliegen, werden wir die weiteren Schritte mitgehen. Wir erwarten einen spannenden städtebaulichen Ideenwettbewerb zu den Fragen Kultur, Umwelt und Planung für die Standorte", so Popp abschließend.

Bild: Sebastian Popp