Gut für die FES und gut für die Umwelt

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 08. September 2020

"Mit dem Konsortialvertrag FES 2040 ist Umweltdezernentin Heilig ein Meisterstück für eine ökologische und sichere Zukunft der FES gelungen", so Ursula auf der Heide, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer. "Sie zeigt damit, dass auch im Dickicht des europäischen Wettbewerbs- und Vergaberechts eine Regelung des umkämpften Abfallmarktes möglich ist, die sowohl für Gebührenzahler*innen, Beschäftigte und auch Umwelt ein Gewinn ist.

Der Vertrag mit dem neuen Anteilseigner sichert den Verbleib der Abfallbewirtschaftung in öffentlicher Beteiligung und damit auch die Arbeitsplätze der Beschäftigten für die kommenden 20 Jahre. Die Zerschlagung der FES wurde verhindert.

Zugleich ist es gelungen, die notwendigen ökologischen Weichenstellungen auf den Weg zu bringen. Es wird ökologische Kreislaufwirtschaft auf dem höchsten Standard etabliert:

Biomüllkompostierung mit Methanproduktion, die ins Netz eingespeist wird, CO2 freie Fernwärmeversorgung, Photovoltaik Farm auf ehemaliger Deponie, Pilotanlage für den Einsatz von Wasserstofftechnologie, Umstellung des Fuhrparks auf leise E -Mobile um nur einiges zu nennen. "Man kann ohne Übertreibung sagen, dass die FES, wie auch das Heizkraftwerk mit den europaweit einmalig niedrigsten Emmissionswerten eine Herzensangelegenheit unserer Umweltdezernentin ist. Wir freuen uns mit ihr, dass Kompetenz, Hartnäckigkeit und Verhandlungsgeschick zu einem so guten Ergebnis für die Stadt, die Beschäftigten und die Umwelt geführt haben. Es kann jetzt guten Gewissens mit einem Cuptogether angestoßen werden", so auf der Heide abschließend.