Klinikum Höchst verliert mit Dr. Dorothea Dreizehnter eine Top-Managerin mit menschlicher Größe und hohem medizinischem Ethos

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 30. April 2020

Die Nachricht über die Kündigung von Frau Dr. Dreizehnter als Geschäftsführerin des Klinikums Höchst hat direkt ins Herz getroffen. Das Klinikum Höchst ohne sie ist ad hoc nicht vorstellbar.

"Seit 2016 hat Frau Dr. Dreizehnter das Klinikum Höchst exzellent und erfolgreich geführt", lobt Birgit Ross, gesundheitspolitische Sprecherin. Dazu gehörten neben der wirtschaftlichen Konsolidierung vor allem der erfolgreiche Zusammenschluss des Klinikums Höchst mit den Kliniken des Main-Taunus Kreises. "Frau Dr. Dreizehnter hat jede Herausforderung angenommen und diese mit Professionalität, höchstem Sachverstand, Empathie und Weitsicht gemanagt."

"Besonders in der Krise der Psychiatrie habe ich Frau Dr. Dreizehnter nicht nur als Managerin, sondern vor allem Ärztin kennen- und schätzen gelernt. Ihre Feinfühligkeit, ihr tiefes Verständnis für Patientinnen, Patienten, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in der Pflege, in der Verwaltung des Klinikums, als auch auf der ärztlichen Seite haben einen sehr großen Anteil an Ihrem Erfolg und damit am Erfolg des Klinikums Höchst", hebt Ross hervor.

Es gibt nur wenige Top-Kliniken mit Top-Frauen an der Spitze. Frankfurt und dem Klinikum Höchst wurde diese Ehre mit Frau Dr. Dreizehnter zuteil.

"Wir bedanken uns bei Dr. Dreizehnter für Ihren Einsatz für unser Klinikum und wünschen ihr alles erdenklich Gute auf ihrem beruflichen und persönlichen Weg - nun in Richtung Norden. Es ist ein schmerzvoller Abschied für uns", betont Ross.

"Für das Klinikum Höchst heißt es jetzt, eine würdige und ebenso erfolgreiche Nachfolge für die Geschäftsführung zu finden. Eine echte Herausforderung", unterstreicht Ross abschließend.