Mieter*innenschutz in der 2. Corona-Welle: Aus sozialer Verantwortung heraus entschlossen handeln!

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 11. November 2020
 
Für die GRÜNEN im Römer ist es nach fast neun Monaten Corona-Krise und den täglich schlimmer werdenden Meldungen über finanzielle Schwierigkeiten von Mieter*innen dringend an der Zeit, dem Mieter*innenschutz in Frankfurt eine noch höhere Priorität zu geben. „Bei Wohn- und Gewerbeimmobilien sind es aktuell die Immobilienbesitzer*innen, die von den Auswirkungen der Corona-Krise verschont bleiben und die Mieter*innen, die überfordert werden“, so Bernhard Maier, der wohnungspolitische Sprecher der GRÜNEN.
 
„Wir müssen daher dringend eingreifen und in gemeinsamer Verantwortung mit den privaten Immobilienbesitzern, den öffentlichen Wohnungsbaugesellschaften und den Mieter*innenvertreter*innen an einem Runden Tisch angemessene Maßnahmen wie zum Beispiel Stundungen, Mieterhöhungs-Aussetzungen oder ein Kündigungsmoratorium diskutieren“, lädt Bernhard Maier die Akteure und wohnungspolitischen Sprecher*innen der Koalitionsparteien ein.
 
„Daher wollen wir uns auch bei der städtischen Wohnungsbaugesellschaft ABG dafür einzusetzen, die aktuell angekündigten Mieterhöhungen so lange auszusetzen, bis absehbar ist, welche wirtschaftlichen Folgen die Coronakrise auf Mieter*innen haben wird.“, kündigen die GRÜNEN Aufsichtsratsmitglieder der ABG, Bernhard Maier und Beatrix Baumann an und erklären abschließend: „Die Wirtschaftlichkeit der ABG, die im Auftrag der Stadt viele dringend benötigte Wohnungen plant, ist uns ein hohes Gut – dennoch glauben wir, dass  es grade noch wichtiger ist, die Mieter*innen in der aktuellen Krise nicht stärker zu belasten.