Schulessen: mehr Bio, mehr Mitsprache, mehr Chancen für kleinere Anbieter

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 10. Februar 2020

"In Zukunft kommt kein Caterer mehr an den Wünschen der Schulgemeinde vorbei - denn die schulspezifischen Anforderungen müssen vollumfänglich im Speiseplan berücksichtigt werden. Es war uns wichtig, dass sich dieser Punkt im neuen Konzept für die Essensversorgung an Frankfurter Schulen wiederfindet", erklärt Birgit Ross, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

"Schülerinnen und Schüler wollen eingebunden werden in die Entscheidungen über ihre Ernährung und damit über ihre Gesundheit. Gleichwohl müssen die Mahlzeiten und Snacks im Einklang mit der Schulphilosophie sein. Ebenso wichtig ist für uns, dass kleine und mittlere Unternehmen nun eine wirkliche Chance erhalten, sich an der Essensversorgung an Frankfurter Schulen zu beteiligen. Dass Schülerinnen und Schüler keine Massenabfertigung durch einen Großcaterer akzeptieren, haben sie deutlich und klar in der Vergangenheit gezeigt", so Ross weiter.

"Gesunde Ernährung mit 30% Bio, leckere, abwechslungsreiche und auch vegetarische Speisen, die die Schülerinnen und Schüler in ihren Pausen genießen können - gerade im Zusammenhang mit der Entwicklung hin zum Ganztag - gehören zur Bildungslandschaft in Frankfurt am Main. Das neue Konzept des Magistrats kommt zeitlich knapp, aber doch noch pünktlich, um in den Neuausschreibungen, an denen sich mindestens 16 Frankfurter Schulen in diesem Jahr beteiligen werden, berücksichtigt zu werden. Wir sind zuversichtlich, dass sich die neuen Standards in noch besserer Qualität und mehr Wertschätzung gegenüber den Mahlzeiten in unseren Schulen widerspiegeln werden. Wir danken der Arbeitsgruppe, insbesondere dem Ernährungsrat für ihren wertvollen Input", so Ross abschließend.

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