Schuljahr 2020/21: Kompromiss zwischen Gesundheitsschutz und Recht auf Bildung

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 14. August 2020

"Zum Beginn des Schuljahres 2020/21 wünschen wir allen Frankfurter Schüler*innen sowie Lehrer*innen und Mitarbeiter*innen einen zuversichtlichen Start in der kommenden Woche. Die aktuelle Corona-Pandemie mit weiterhin ansteigenden Infektionszahlen erfordert einen sorgsamen und gut organisierten Schulalltag an allen Frankfurter Schulen, unter Berücksichtigung von Schutz- und Hygienemaßnahmen für alle Frankfurter Schüler*innen ‒ immer auch im Sinne der Inklusion", erklärt Birgit Ross, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

Der aktuelle Erlass des Hessischen Kultusministeriums bezüglich des Regelunterrichts formuliert Schutz- und Hygienemaßnahmen, wie den Verzicht auf Körperkontakt, Einhalten der Husten- und Nießetikette, gründliche Händehygiene, Lüften und Reinigung der Klassenräume und vor allem das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung außerhalb der Unterrichtsräume. In Abwägung des Gesundheitsschutzes für alle Menschen, die ab Montag wieder in die Schule gehen werden und dem Recht auf Bildung aller Schüler*innen, sehen wir diesen Erlass des Hessischen Kultusministeriums als gut durchdacht und ausgewogen an. Wenn alle Aspekte dieses Erlasses gewissenhaft umgesetzt werden, wird meiner Meinung nach ein gutes Gelingen für den regelhaften Präsenzunterricht auch unter Corona möglich sein. Die Dynamik der Corona-Pandemie erfordert aber nach wie vor eine regelmäßige Überprüfung und Anpassung der Vorgaben", so Ross.

"Die besondere Informationskampagne des Gesundheitsdezernenten Stefan Majer und der Bildungsdezernentin Sylvia Weber zum Umgang mit Corona in Form eines Flyers für Frankfurter Familien und die Übernahme der Testungen von Covid-19 für die Beschäftigten an Frankfurter Schulen, die nicht in das Präventionsprogramm der Hessischen Landesregierung aufgenommen wurden, ist eine weitere wichtige Unterstützungsmaßnahme, die wir sehr begrüßen", so Ross abschließend.