Städtepartnerschaft mit Moria – Frankfurt muss jetzt mehr Geflüchtete aufnehmen

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 10. September 2020 

Die GRÜNEN im Römer sehen auch Frankfurt aufgrund der verheerenden Brände im Flüchtlingslager Moria in der Verantwortung:

„Wir müssen jetzt im Sinne der obdachlosen Geflüchteten handeln und diesen Menschen Unterkünfte zur Verfügung stellen. Manchmal muss man ungewöhnliche Wege gehen, um humanitäre Hilfe zu leisten, das zeigt schon die Initiative Seebrücke“, fordert Bernhard Maier, Stadtverordneter der GRÜNEN im Römer, der dazu ausführt: „Deshalb sollten wir jetzt den Grundstein für eine humanitäre Städtepartnerschaft mit Moria auf der griechischen Insel Lesbos legen, um den obdachlosen Geflüchteten des dortigen zerstörten Flüchtlingscamps unkompliziert und schnellstmöglich ein Dach über dem Kopf anbieten zu können.

Wir wären sicher in der Lage, schnell Unterkünfte für Hunderte von Geflüchteten zu schaffen und schlagen deshalb vor: Wir bieten im Rahmen einer humanitären Städtepartnerschaft obdachlosen Geflüchteten im Aufnahmelager Moria eine Unterbringung in Frankfurt an. So setzen wir die vom Bund und vom Land Hessen geäußerten Unterstützungen direkt, unkompliziert und schnell in die Tat um“, erklärt Bernhard Maier abschließend.