Unser Stadtwald braucht Klimaschutz und neue Bäume!

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 14. April 2020

Die letzten zwei Sommer waren zu heiß und vor allem zu trocken. Die Bäume im Frankfurter Stadtwald sind dadurch stark geschädigt. Sie mussten nicht nur mit der langen Trockenheit umgehen; sie waren zusätzlich extremer Hitze von über 40 Grad ausgesetzt.

"In diesem Jahr hat es das letzte Mal am 10. März richtig geregnet", stellt die GRÜNE Stadtverordnete Angela Hanisch fest, "der Boden ist schon wieder trocken, obwohl er durch die Niederschläge in den letzten Monaten zumindest etwas Feuchtigkeit abbekommen hat. Es macht uns große Sorgen, dass immer mehr Bäume stark geschädigt oder sogar schon abgestorben sind."

Daher wollen die GRÜNEN im Römer vom Magistrat wissen, was er unternimmt, um die Trockenschäden zu minimieren und ihre Folgen zu verringern. "Die Schäden an den Bäumen haben zum einen wirtschaftliche Folgen, aber ich frage mich auch - und das macht mir noch mehr Sorgen - wie unser Wald in Zukunft aussehen wird", äußert Hanisch ihre Befürchtungen. "Welche Waldverluste sind entstanden und wo wird wiederaufgeforstet und werden neue Bäume gepflanzt? Da unsere heimischen Buchen und Fichten besonders stark geschädigt sind, möchten wir gerne wissen, welche Baumarten mit unseren zukünftigen heißeren und trockeneren Sommern besser zurechtkommen."

"Aber auch wenn es nicht direkt und sofort dem einzelnen Baum hilft, dürfen wir den Klimaschutz nicht vernachlässigen", so Hanisch abschließend.
"Wir müssen den Klimawandel stoppen, das heißt CO2- und Methan-Emissionen einsparen, damit die Sommer bei uns nicht noch trockener und heißer werden."

Symbolbild von Martins Krastins auf Pexels