Weltumwelttag – Umweltschutz und Naturverbundenheit beginnen vor der Haustüre

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 04. Juni 2020

Zum Weltumwelttag am 05. Juni erklärt Ulla auf der Heide, umweltpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer:

"Umweltbewusstsein beginnt vor der Haustür, nicht nur bei der Sorge um Regenwaldabholzung, Luftverschmutzung, Landschaftszerstörung, Klimawandel und Vermüllung unserer Meere. Wir alle spüren gerade in diesen Zeiten, wie wichtig eine intakte, lebenswerte und saubere Umwelt und Natur für uns Menschen sind. Parks und Grünflächen in Städten sind systemrelevant.

Das diesjährige Motto des Weltumwelttages lautet natur:verbunden. Doch wie sieht diese Naturverbundenheit derzeit konkret bei uns in Frankfurt aus? Frankfurter*innen können sich glücklich schätzen über ihre vielen Grünflächen und deren gute Erreichbarkeit. Der Grüngürtel bietet zudem viele Flächen, in denen nicht nur gestaltete Natur erlebbar ist. Hier gibt es insbesondere für kleine Frankfurter*innen Angebote, "wilde" Natur zu erleben und eine Verbindung aufzubauen. Unbestritten ist, dass Frankfurter*innen ihre Grünflächen lieben und sie in Besitz nehmen. Grünflächen in der Stadt sind nie nur Naturräume, sondern immer auch Sozialräume.

Gerade im Hinblick auf die aktuelle Situation mit vielen Einschränkungen und den meist sommerlichen Temperaturen bewegen sich die Menschen derzeit viel mehr draußen. Ob zum Sport, zum Spazierengehen oder einfach zum "Chillen". Das ist gut so. Ich wünsche mir nur sehr, dass die Bürger*innen mit "ihrem Besitz" sorgfältiger umgehen. Tonnen von Müll verunstalten die Grünflächen und müssen entsorgt werden, was Unsummen verschlingt. Zudem schadet der Müll auch dem Lebensraum der Pflanzen und Tiere. Überall achtlos liegengelassene Verpackungen, Flaschen, Kippen, Scherben und wilde Sperrmüllablagerungen. Naturverbundenheit sieht anders aus. Ich bin froh, dass die Stadt Kampagnen schaltet, zusätzliche Anstrengungen unternimmt und zusätzliche Mittel aufwendet, um die Grünflächen sauber zu halten und in ihrer wichtigen Funktion zu erhalten. Ohne eine Bewusstseinsveränderung in weiten Teilen der Bürger*innen und Besucher*innen wird das dennoch kaum zu schaffen sein. Ich kann daher am heutigen Weltumwelttag nur dazu aufrufen Müll nicht einfach liegen zu lassen, sondern entweder ordnungsgemäß zu entsorgen oder mit nach Hause zu nehmen, egal wie lange die Party gegangen ist und auch nicht wegzuschauen, sondern etwas zu sagen. Damit könnte man das diesjährige Motto des Weltumwelttages lokal und konkret umsetzen und sich natur: verbunden zeigen," so auf der Heide abschließend.

Foto von Marta Ortigosa von Pexels