Anne-Frank-Tag: Ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 11. Juni 2021

Seit 2017 begeht die Stadt Frankfurt am Main auf Initiative der GRÜNEN gemeinsam mit der Bildungsstätte Anne Frank den Anne-Frank-Tag.

"Auch dieses Jahr begehen wir den Anne-Frank-Tag am 13. Juni und gedenken besonders ihr und ihrer Familie, als Zeichen der Wertschätzung für alle jüdischen Bürger*innen Frankfurts", erklärt Mirrianne Mahn, für die Fraktion der GRÜNEN zuständig für Kultur und Integration.

"Anne Frank beschreibt ihr familiäres Umfeld und ihre moralischen Werte, sowie das, was sie sich für eine freie Gesellschaft wünscht, in ihrem Tagebuch. Sie wusste schon in jungen Jahren was elementar ist für ein demokratisches Zusammenleben. Zum zweiten Mal begehen wir diesen Tag unter Corona-Bedingungen, bei dem wir den Fokus auf Familien und junge Menschen legen wollen. Diese Pandemie hat alle Menschen auf eine harte Probe gestellt und gezeigt, wie wichtig ein solidarischer Umgang untereinander ist", so Mahn.

"Besonders dieses Jahr, in dem der Nah-Ost-Konflikt wieder deutlich entflammt ist, wird Antisemitismus leider auch wieder in der Mitte der Gesellschaft salonfähig. Das darf nicht sein! Mit dem Gedenken wollen wir uns verstärkt dafür einsetzen, dass Antisemitismus in den Schulen eine zentrale Rolle im Lehrplan bekommt und auch in der kulturellen Bildung mehr in den Mittelpunkt gerückt wird", regt Mahn an.

"Antisemitismus bedroht das Leben von Jüdinnen und Juden und bedroht auch unsere Demokratie. Um Antisemitismus entgegen zu wirken, ist es wichtig, diesem nicht nur von Anfang an vorzubeugen, sondern auch ein Verständnis für dessen Ursprünge bei den jungen Menschen und allen Frankfurter*innen zu schärfen. Antisemitismus hat in Frankfurt keinen Platz. Dafür setzen wir GRÜNE uns ein", klärt Mahn auf.

"Gemeinsam mit der Bildungsstätte Anne Frank und verschiedenen Akteur*innen aus Kunst, Kultur und der Zivilgesellschaft wollen wir ein Zeichen gegen Antisemitismus, Rassismus und jede Form von Menschenfeindlichkeit und Diskriminierung setzen. Alles Gute zum Geburtstag an unsere berühmteste Frankfurterin", bekräftigt Mahn abschließend.