Endlich Fördermittel für (E-)Lastenräder in Frankfurt!

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 03. März 2021

Die GRÜNEN im Römer begrüßen die vom Verkehrsdezernenten vorgelegten Förderrichtlinien zur Lastenradförderung, welche der Stadtverordnetenversammlung am 04. März zum Beschluss vorliegen wird. Die Stadt Frankfurt folgt damit den Beispielen vieler anderer Städte (Regensburg, München, Gießen, Würzburg, Leipzig etc.) die bereits teils mehrfach ein städtisches Budget zur Förderung für den Ankauf von Lastenrädern angeboten und durchgeführt haben. "Diese Beispiele zeigen auch, wie hoch die Nachfrage nach einer städtischen Förderung ist. In Leipzig waren so viele Förderinteressenten registriert, dass das Budget von 150.000 Euro für die Jahre 2019/20 nach wenigen Minuten vollständig gebunden war", betont Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Römer.

"Es wird endlich Zeit, dass in Frankfurt ebenfalls eine Förderrichtlinie zur (E-)Lastenradförderung für Privatpersonen, Vereine und kleine Unternehmen umgesetzt wird. Es ist uns nicht klar, warum es vom Beschluss eines solchen städtischen Förderprogramms (E13/19) bis zur Umsetzung 24 Monate gedauert hat. Umso wichtiger, dass es jetzt endlich losgeht", so Siefert weiter.

"Die finanzielle Unterstützung bei der Anschaffung von Lastenrädern gibt Anreize im Alltag auf ein motorisiertes Transportmittel zu verzichten und alltägliche Besorgungen mit dem Rad durchzuführen. Das Budget umfasst insgesamt 600.000 Euro für 3 Jahre. (E-)Lastenräder werden mit 1000 Euro und Lastenräder mit 500 Euro pauschal unterstützt", erklärt Siefert. Bernhard Maier, Verkehrspolitiker der GRÜNEN im Römer, ergänzt: "Auch Hausgemeinschaften sollten von der Förderung profitieren. Zudem soll die Förderung sowohl für den Kauf von neuen, als auch von gebrauchten Lastenräder gelten".

"Die Förderrichtlinien sind ein wichtiger Schritt für die Verkehrswende: Sie bieten eine Mobilitätsalternative und tragen zur Reduzierung der CO2-Emissionen sowie Stickoxid- und Feinstaubbelastung bei", so Siefert und Maier abschließend.