Frankfurt als "Sicherer Hafen" für mehr Geflüchtete, die aus Seenot gerettet werden

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 25. Juni 2021

Die GRÜNEN im Römer begrüßen es ausdrücklich, dass die Stadt Frankfurt sich mit finanziellen Mitteln dafür engagiert, das Seenotrettungsschiff "Sea-Eye-4" bei ihrer Arbeit zu unterstützen. "Immer noch sind täglich Menschen auf der Flucht in Not und vor allem in Seenot. Ohne die wichtige Arbeit von zivilen Seenotrettungsschiffen wie der "Sea-Eye-4", alle diese Menschen vor dem Ertrinken zu retten, würden noch viel mehr Menschen vor unseren Augen an den europäischen Außengrenzen ertrinken", so Mirrianne Mahn, Stadtverordnete der GRÜNEN im Römer, die weiter ausführt: "Wichtig ist dann aber auch, wie den Menschen, die mit dem Leben davon gekommen sind, weiter geholfen wird und dass sie einen sicheren Hafen bekommen."

Deshalb hat die Koalition aus GRÜNEN, SPD, FDP und Volt beschlossen, Frankfurt zu einem "Sicheren Hafen" ohne Einschränkungen zu machen. "Das bedeutet, dass wir in Frankfurt uns verstärkt dafür einsetzen, viel mehr geflüchtete Menschen in Frankfurt aufzunehmen, als bisher vom Bund vorgesehen ist. Denn Frankfurt hat Platz!", so der Stadtverordnete Christoph Rosenbaum, der weiter ergänzt: "Zudem wichtig ist, dass wir den geflüchteten Menschen, die schon in Frankfurt ihr Zuhause gefunden haben, bald eine eigene Wohnung anbieten können. Dann schließt sich der Kreis unserer humanitären Verpflichtung von aus Seenot gerettet werden und in Frankfurt ein Zuhause und eine Zukunft zu haben."