Mit Unterstützung des Landes werden Frankfurter Eltern in der Pandemie entlastet

Pressemitteilung der GRÜNEN im Römer vom 29. Januar 2021

"Die SARS-CoV-2-Pandemie verlangt uns Allen sehr viel ab und es gilt, diese Krise gemeinsam zu bestehen. Gerade in diesen schwierigen Zeiten dürfen Eltern nicht allein gelassen werden. Wer der dringenden Empfehlung folgt und seine Kinder zu Hause betreut, soll nicht auch noch durch Kita-Beiträge belastet werden. Das Land Hessen steht, ebenso wie die Stadt Frankfurt, an der Seite von Familien und bietet finanzielle Entlastung", erklärt Birgit Ross, bildungspolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer.

"Mit dem Beschluss zur Magistratsvorlage M 12/2021 hat die Frankfurter Stadtverordnetenversammlung am 28. Januar 2021 den Weg für wichtige Maßnahmen zur Abmilderung der durch die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie entstehenden Folgen für Frankfurter Familien geebnet", so Ross.

"Ohne die Unterstützung des Land Hessens wäre dies sicherlich nicht möglich gewesen. Eigentlich ist die Kinderbetreuung eine rein kommunale Aufgabe", betont Ross.

Das Land Hessen hat bereits im Jahr 2020 alleine für die Beitragserstattungen in Kitas an die Stadt Frankfurt eine erhebliche finanzielle Unterstützung geleistet. Darüber hinaus ermöglicht das Land der Stadt Frankfurt auch in diesem Jahr noch weiteren finanziellen Spielraum, da es die Hälfte der Rückerstattungen übernimmt. Wir appellieren an die Bildungsdezernentin Sylvia Weber diesen für die Frankfurter Familien auch voll umfänglich zu nutzen", so Ross.

"Wir sind verwundert darüber, dass bislang durch den Magistrat weder Mittel aus dem Bundesinvestitionsprogramm "Kinderbetreuungsfinanzierung" 2020 - 2021 noch dem Landesinvestitionsprogramm "Kinderbetreuung" 2020 - 2024 beantragt wurden. Wir erwarten von Frau Weber, dass sie die Antragsfrist, die am 31. März 2021 ausläuft, nicht verstreichen lässt. Die Stadt Frankfurt und die Frankfurter Familien können auf keinen Cent verzichten", so Ross abschließend.

Bild: IMG_3401b Simoca&Annus auf flickr