Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 33/2019 (17.10.2019)

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir den Newsletter auf unserer Webseite zu lesen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

am vergangenen Mittwoch sind aus Worten Taten geworden. Ein rechtsextremer Täter hat versucht am höchsten jüdischen Feiertag, Jom Kippur, in die Synagoge in Halle einzudringen und mit Schusswaffen und Sprengstoff ausgestattet dort ein Massaker zu begehen.

Durch unwahrscheinliches Glück hat die Tür der Synagoge standgehalten. Der Täter hat seinen offensichtlich lange vorbereiteten Plan geändert und wahllos 2 Passant*innen ermordet, bevor er nach mehrstündiger Flucht von der Polizei gefasst werden konnte.

Diese Tat macht uns wütend und fassungslos. Aber nicht nur diese Tat, denn sie war leider abzusehen und nur eine Frage der Zeit. Es macht uns auch wütend und fassungslos, wie schutzlos die Synagoge gerade an diesem sensiblen Tag war, und dass es reines Glück war, dass es nicht noch viel mehr Opfer gab. Es macht uns wütend und betroffen, dass es überhaupt nötig ist, jüdische Einrichtungen besonders zu schützen. Es macht uns wütend und fassungslos, wie überrascht viele Verantwortliche reagiert haben. Es macht uns wütend und fassungslos, dass es erst diese Tat brauchte, damit der Innenminister Seehofer zum Schluss kam, dass die Bekämpfung des Rechtsextremismus die gleichen Organisationseinheiten braucht wie die Bekämpfung des Islamismus (siehe zum Beispiel diesen Bericht: https://www.juedische-allgemeine.de/politik/synagogen-werden-kuenftig-besser-geschuetzt/ ). Nochmal langsam und genau hingehört: Der Innenminister hat jetzt (!) verstanden, dass die Bekämpfung des Rechtsextremismus genauso (!) wichtig ist, wie die des Islamismus. Jetzt! Mit anderen Worten: Vorher hat er das anders gesehen. Nach NSU. Nach Solingen. Nach Rostock-Lichtenhagen. Nach …

Wie gesagt: Wir sind wütend und fassungslos. Aber wir sind nicht hilflos: Noch am Abend des Attentats haben Menschen an vielen Orten so wie nach einem Aufruf von uns GRÜNEN auch in Frankfurt ihre Solidarität gezeigt. Wir haben zu einer Mahnwache und einem Schutzschild an der Synagoge aufgerufen. Vielen Dank für Euer Kommen! Am vergangenen Samstag hat das Römerbergbündnis unter anderem auch auf unsere Anregung hin gemeinsam mit der jüdischen Gemeinde und der Stadt Frankfurt zu einer Kundgebung im Gedenken aufgerufen. 1.000 Frankfurter*innen sind dem Aufruf gefolgt. Das zeigt: Wir widerstehen. Wir verteidigen. Wir stehen zu jüdischem Leben in Deutschland. Wir stehen zu unserer Verantwortung. Wir stehen gegen Antisemitismus genauso wie gegen Rassismus, Fremdenfeindlichkeit, Hass und Hetze, gegen Sexismus und jede Form von Diskriminierung. Auch dafür: Danke – und vor allem: hört nicht auf damit. Lehnt Euch nicht zurück, lehnt Euch auf!

Nach 2 Wochen Pause bei der GRÜNEN WOCHE wäre noch viel zu sagen.

Zum Brexit, der nun doch wieder intensiv verhandelt wird. Vielleicht gibt es doch noch eine Lösung mit einem Deal – das wäre sicher die beste Lösung, wenn es schon keine Mehrheit in England für den Verbleib in der EU gibt.

Zur türkischen Invasion in Syrien – denn nichts anderes stellt der völkerrechtswidrige Angriff und das Vorrücken auf syrisches Territorium dar. Eine hochgradig instabile Region, in der sich die Großmächte unter ihren (aktuell) autoritären Führern eine klassische Auseinandersetzung aus der Zeit des regellosen Unilateralismus liefern, deren ursprünglicher Anlass die diktatorische Herrschaft von Assad war, die aber längst auch die nicht minder autoritär geführten Regionalmächte anzieht. Hier ist allerdings auch ein klares Versagen der EU zu benennen. Es ist schon erstaunlich, wie lange die EU der Auseinandersetzung in Syrien tatenlos zugesehen hat. Wie sie die Menschen vor Ort im Stich lässt (übrigens inklusive unter anderem deutscher Staatsbürger*innen – auch Kinder -, die sich zwar aus eigenem Antrieb und mit sicher zu verurteilenden Motiven in die Region begeben haben, und die dort sicher teilweise auch Kriegsverbrechen begangen haben, die aber immer noch deutsche Staatsbürger*innen sind, bei denen die deutschen Behörden in der Pflicht stehen sie zurück nach Deutschland zu holen und hier entweder den Gerichten oder aber – insbesondere bei den Kindern – sicherer Obhut zuzuführen). Und wie die EU mit dem EU-Türkei-Deal eben NICHT Fluchtursachen bekämpft und Flucht vermeiden hilft, sondern auf Kosten der Nachbarstaaten nur verhindert, dass die Flucht an ihren Grenzen sichtbar wird.

Zum Klimapäckchen der Bundesregierung, das nun im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf (der schon mutlos war) offensichtlich noch weiter geschrumpft durch das Kabinett humpelt.

Zum Wilke-Skandal, der einmal mehr zeigt, dass wir eine Wende bei der Landwirtschaft und in der Ernährungsindustrie dringend brauchen, da hier ähnlich wie in der Automobilindustrie die kriminellen Energieen offensichtlich so groß sind, dass die Gesundheit und gar das Leben von Menschen in Gefahr sind.

Und so weiter.

Aber wir wollen mit etwas Positivem schließen.

Eines ist ein Anfang: Seit dieser Woche gilt auf einem weiteren Teil des Alleenrings eine nächtliche Tempobeschränkung auf 30 km/h. Nach dem noch von Stefan Majer ins Werk gesetzten Verkehrsversuch war klar: Tempo 30 hilft gegen Lärm. Dennoch hat es erheblicher Diskussionen bedurft, um unsere Koalitionspartner davon zu überzeugen, dass diese Maßnahme dann auch durchgeführt werden muss. Es ist vollbracht, die Menschen an diesem Stück Alleenring können nachts nun besser schlafen. Das kann Vorbild und Mosaikstein der Verkehrswende sein, ebenso wie der Radentscheid, der nun zunehmend sichtbar wird (fahrt mal über die Alte Brücke und schaut Euch die Straßenmarkierung am Nordufer an!).

Eines ist ein Ende: Die „Mahnwachen“ vor Pro Familia sind Geschichte. Seit einem auf Initiative aus Frankfurt im GRÜNEN Wahlprogramm und dann durch unsere Verhandlungsgruppe im Koalitionsvertrag mit der hessischen CDU verankerten und von den GRÜNEN Innenpolitiker*innen mit dem CDU-Innenminister verhandelten Erlass des Innenministers ist klar: Mahnwachen gegen Schwangerschaftsabbruch mit für die Beratung suchenden Frauen und Männer und für die Beratung gebenden Organisationen belastenden Auftreten sind in Sichtweite von Beratungsstellen nicht mehr zulässig. Das Bündnis Frankfurt für Frauenrechte, wir GRÜNE und viele andere haben sich gemeinsam mit Pro Familia durchgesetzt. Die Mahnwachen der sogenannten Lebensschützer*innen, die aktuell wieder stattfinden, müssen deutlichen Abstand von Pro Familia halten, ungestörte Beratung ist wieder möglich!

Also: Gute, beharrliche Politik und Engagement ist nötig, aber sie kann auch etwas bewegen. Sei es vor Ort und auf der Straße wie an der Synagoge, sei es in Verhandlungen und Parlamenten. Wir werden beides weiter machen – wir hoffen, ihr auch!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

Neues von Martina Feldmayer

Einladung zum Frankfurter Klimaspaziergang

Am Freitag, den 26. Oktober lade ich euch herzlich zu meinem ersten Frankfurter Klimaspaziergang nach Höchst ein.

Zu Fuß entdecken wir zwei Projekte, die uns zeigen, wie die klimagerechte Zukunft des Wohnens und die Zukunft der Energieversorgung im städtischen Raum aussehen können. Wir besichtigen ein Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach des BiKuZ, das uns vom Geschäftsführer der Bürgerenergiegesellschaft „Sonneninitiative e.V.“ vorgestellt wird.

Anschließend steht eine Besichtigung des Energie-Plus-Hauses in der Kamelienstraße an. Das Energie-Plus-Haus erzeugt mehr Energie als es verbraucht und ist ein Vorzeigemodell für urbanen Klimaschutz. Im Anschluss werden wir in der Wunderbar in Höchst bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit haben, uns über den Klimaschutz in Hessen zu unterhalten.

Beginn der Veranstaltung ist 14.00 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang des BiKuZ in der Michael-Stumpf-Straße 2, gleich hinter dem Bahnhof Höchst. Bitte meldet euch in meinem Regionalbüro für die Teilnahme an. Entweder per Mail an m.feldmayer2(at)ltg.hessen(dot)de oder telefonisch unter der 069 963 768 713. Ich freue mich auf euch!
Hier der Link zur Einladung.

Fall Wilke: Aufklären, analysieren, ändern

Am 16. September diesen Jahres erhielt das Hessische Verbraucherschutzministerium aus dem Robert-Koch-Institut den Nachweis, dass die Fälle von Listeriose-Erkrankungen auf Listerien in Wilke-Produkten zurückzuführen sind.

Daraufhin führte der Landkreis in Abstimmung mit dem Ministerium verstärkte Kontrollen bei Wilke durch. Am 2. Oktober erfolgte dann die Schließung des inzwischen insolventen Betriebs und der Beginn des Warenrückrufs. Durch diesen Vorfall ist das Thema Lebensmittelsicherheit erneut stärker in den Fokus gerückt.

Eine bereits vor dem Vorfall angestrebte Änderung der Zuständigkeitsübertragung zur Überwachung der Lebensmittelsicherheit an die Kommunen soll noch in diesem Monat auf den Weg gebracht werden, damit Verstöße gegen die Lebensmittelsicherheit in Zukunft schneller und vehementer geahndet werden können. Den Link zur Pressemitteilung unserer Fraktion findet ihr hier.
Für weitere Informationen, meldet euch gerne entweder bei mir oder bei Vanessa Gronemann.

Neues von Marcus Bocklet

Digitalpaktgesetz und Digitalisierung mit pädagischem Konzept

Schüler*innen leben heute in einer digitalisierten Welt. Betreten sie ein Klassenzimmer darf diese nicht außen vor bleiben. Viel mehr sollten sie hier Rüstzeug zum sichern, aufgeklärten und selbstbestimmten Medienumgang für ihre Zukunft mitbekommen ...

Mit dem Digitalpaktgesetz (das mit Änderungsantrag angenommen wurde) gehen wir den Auf- und Ausbau der benötigten Infrastruktur an. Weil technische Voraussetzungen ohne pädagogische Begleitung jedoch nicht Ziel sein können, setzt das Landesprogramm Digitale Schule Hessen auf in Aus- und Fortbildung gestärkte Lehrer*innen (mehr dazu in Daniel Mays Pressemeldung).

Neues von Taylan Burcu

Eindrücke aus den USA

Meine äußerst lehrreiche und eindrucksvolle USA-Reise auf Einladung der Former Members of Congress ist letzte Woche zu Ende gegangen. Zusammen mit bundesweit vier weiteren engagierten (jungen) Abgeordneten habe ich in den zehn Tagen – gefüllt mit fast 50 Einzelterminen – einen Austausch erlebt, der uns unter anderem einige der größten politischen Herausforderungen Amerikas im 21. Jahrhundert aufgezeigt hat. Ziel der Reise war es darüber hinaus, die „modernen Facetten“ der beiden Länder aufzuzeigen und sich jenseits von Stereotypen mit progressiven Politikern*innen von beiden Seiten des Atlantiks über deren zunehmende Vielfalt auszutauschen. Außerdem standen Treffen mit Akteuren*innen aus dem Bildungswesen, den Gewerkschaften, der Presse, Kultur und der Handelskammer sowie der Wirtschaft auf dem Programm.

Zu den besonderen Erfahrungen zählten neben dem Besuch von Vereinigungen, die sich für hilflose Migranten*innen einsetzen, sowie der mexikanisch-amerikanischen Grenze bei El Paso, Texas, einem Symbol für falsche Abschottungs- statt humaner Migrationspolitik, auch meine eigenen Erlebnisse bei der Einreise in die USA. Wer wie wir GRÜNE das Handeln des Staates auch mal kritisch beleuchtet, insbesondere wenn Bürger*innenrechte zur Disposition stehen, musste an dieser Stelle den Kopf schütteln über die problematische Ausübung der Staatsgewalt im konkreten Fall der leider nicht wirklich unvoreingenommenen Grenzkontrollen. Sonderbehandlungen aufgrund von Aussehen oder Herkunft sollten im 21. Jahrhundert eigentlich der Vergangenheit angehören, wie ich finde! An der Grenze zwischen El Paso und der Ciudad Juarez, im Übrigen einer der gefährlichsten Städte der Welt, haben wir indes eine bemerkenswerte Form von grenzüberschreitender Migration erlebt: Dass hier Tag für Tag viele Studierende aus Mexiko lange Zeit an der Grenze verweilen müssen, um in die USA einreisen und an der Universität Texas – El Paso in unmittelbarer Grenznähe ihr Studium absolvieren zu können, hat mich schwer beeindruckt.

Auch in Michigan und Las Vegas, Nevada traten auf unserer Reise aus hessischer Perspektive vielfach unbekannte und ganz eigenen politische Problemstellungen vor Ort zutage – ob Wasserkrise in Flint, wirtschaftlicher Niedergang in Detroit oder alleingelassene Obdachlose in der „Sin City“: nicht nur die hier zu beobachtenden sozialen Verwerfungen durch den Verlust von Arbeitsplätzen, ungleiche Folgen von Wasserverschmutzung für unterschiedliche Bevölkerungsschichten und Ethnien oder schlicht und einfach für ganze Bevölkerungsgruppen nicht mehr leistbaren Wohnraum trotz vergleichsweise niedriger Mieten in der Stadt sind vielfach schärfer als hierzulande. Die politischen Herangehensweisen an derartige Themen waren für uns oft neu, manchmal auch unkonventionell oder sogar scheinbar unsinnig und jedenfalls immer interessant als möglicher Denkanstoß. Sicher ist hier die im Vergleich zu Deutschland viel offenere Herangehensweise an private Stiftungen bei der Suche nach Lösungen für gesellschaftliche Probleme in Michigan von Seiten des Staates ebenso zu erwähnen wie die in den Vereinigten Staaten vielfach stark marktwirtschaftlich ausgerichtete Stadt- und Regionalplanung bzw. Industriepolitik oder die in keinster Weise nachvollziehbare Grundhaltung zum Waffenbesitz, die sich unter anderem im Termingespräch mit einem Waffenladenbesitzer in Texas offenbart hat.

Alle geschilderten Eindrücke waren wertvoll und nur der Dialog gerade auch mit politisch Andersdenkenden und die Betrachtung unterschiedlicher politischer Kontexte mitsamt der dort angewandten Problemlösungsstrategien kann uns auch in unserer politischen Arbeit voranbringen. Danke an die Former Members of Congress, die uns diese Reise ermöglicht haben, unseren Begleiter Paul Kincaid sowie an alle an der Reise beteiligten Gesprächspartner*innen und meine Kollegen*innen, die mich auf der Reise begleitet haben!

Neues von Mirjam Schmidt

Herzliche Einladung in den Landtag

Ich freue mich sehr, Sie am Dienstag, den 29. Oktober 2019 von 16.00 - 19.00 Uhr zu einer Wahlkreisfahrt in den hessischen Landtag nach Wiesbaden einladen zu dürfen.

Um 16 Uhr wird Sie der Besucherdienst des Landtages mit allen Informationen über den hessischen Landtag und seine Geschichte versorgen, ehe Sie um 17 Uhr eine Plenarsitzung live auf der Besucherempore miterleben können. Im Anschluss, von 18 bis 19 Uhr, stehe ich Ihnen für ein Gespräch zu Verfügung – hier dürfen Sie mich alles fragen, was Sie schon immer mal von einer Landtagsabgeordneten wissen wollten.

Treffpunkt: 29. Oktober 2019, 15:45h Hessischer Landtag, Eingang Grabenstraße

Ich würde mich freuen, wenn ich Sie in Wiesbaden begrüßen darf. Natürlich sind auch Ihre Partner*innen, Freund*innen und/oder andere Interessierte herzlich willkommen.

Da wir Sie aus Sicherheitsgründen bei der Landtagsverwaltung anmelden müssen und nur eine begrenzte Anzahl an Plätzen zur Verfügung stehen, bitte ich Sie um eine zeitnahe Anmeldung in meinem Wahlkreisbüro (wahlkreisbuero(at)mirjamschmidt(dot)de). Meine Mitarbeiterin Julia steht Ihnen dort für Rückfragen jederzeit zur Verfügung.

Neues von Rosemarie Heilig

Das Zuhause ist ein sehr gefährlicher Ort

Frauendezernentin Rosemarie Heilig thematisiert in einem Gastbeitrag in der Frankfurter Rundschau das Thema häusliche Gewalt gegen Frauen.

Jeden Tag versucht in Deutschland ein Mann im häuslichen Umfeld eine Frau zu töten. An jedem dritten Tag gelingt es. Das Zuhause und das direkte Umfeld von Frauen gehören mit zu den gefährlichsten Orten für Frauen in unserer Gesellschaft. Ein Umdenken der Gesellschaft hin zu wirklicher Gleichberechtigung zum Schutz von Mädchen und Frauen vor Gewalt eine der dringlichsten Aufgaben unserer Zeit.

Neues von Omid Nouripour

Die türkische Invasion in Nordsyrien, der Anschlag von Halle und mehr…

Seit Tagen läuft die völkerrechtswidrige Invasion der Türkei in Nordsyrien. „Die Bundesregierung muss Erdogan endlich ein Stoppschild aufstellen: Nein zu Waffenexporten, Nein zu Hermes-Bürgschaften und rechtsstaatliche Prozesse für deutsche Dschihadisten in Deutschland“, fordert Omid in einer Videobotschaft. Die Motive Erdogans für die Offensive lägen auch in der schwächelnden türkischen Wirtschaft. „Er plant, in einer Pufferzone syrische Flüchtlinge anzusiedeln, was auch mit erheblichen Aufträgen für die türkische Bauindustrie verbunden ist. Seine Rechnung, dass die EU dies auch noch bezahlen soll, darf nicht aufgehen“, fordert Nouripour in der Augsburger Allgemeine. Zu einem möglichen Bündnisfall für die NATO äußert er sich klar im Nachrichtensender Phönix. „Die Bundesregierung muss der Türkei jetzt klar sagen, dass sie bei ihrer völkerrechtswidrigen Invasion nicht auf die Solidarität und den Beistand der NATO bauen kann.“

Von dem antisemitischen Anschlag in Halle ist Omid tief betroffen. „Hass darf keine Akzeptanz in unserer Gesellschaft finden. Hass ist keine Meinung. Hass führt zu Verbrechen“, sagt er in seinem Video. Die selbsternannten “Bürgerlichen“ in der AfD sollten lieber gegen die Hetze im Internet kämpfen als gegen angebliche „Rechtsbrüche“ und sich spätestens jetzt überlegen, ob sie auf der richtigen Seite stünden.

„Es ist extrem bitter, dass der heutigen SPD die Gewinne der Rüstungsindustrie wichtiger sind als Frieden“, sagte Omid der tagesschau. Denn die Rüstungsexporte aus Deutschland sind bis Ende September im Vergleich zum Vorjahreszeitraum rapide angestiegen. Möglicherweise wird 2019 sogar ein neues Rekordjahr. Die zwei größten Käufer sind Ungarn und Ägypten.

Frauen im Iran war es 40 Jahre verboten ein Fußballspiel live im Stadion zu besuchen. Jetzt durfte eine kleine festgelegte Anzahl von Zuschauerinnen den Sieg ihrer Mannschaft gegen Kambodscha bejubeln. „Es ist noch ein sehr langer Weg zur Geschlechtergerechtigkeit, erst recht im Iran. Aber gerade am Weltmädchentag, der auf die weltweit vorhandenen Benachteiligungen von Mädchen hinweist, war das Spiel auch ein Grund zur Freude - auch wenn ein kleiner“, schreibt er auf Facebook.

Seit letzter Woche sind bei Demonstrationen im Irak über 100 Menschen überwiegend durch Schüsse getötet worden, über 6000 weitere Menschen wurden verletzt. „Die Bundesregierung muss die irakische Regierung sofort dazu drängen, die Gewalt gegen Demonstranten zu beenden“, schreibt Omid in seiner Pressemitteilung. Augenzeugen berichten von Sicherheitskräften, die bewusst auf Demonstranten geschossen haben. Auch von Killerkommandos gegen Aktivisten wurde berichtet.

Die Grüne Staffel beim Frankfurt Marathon am 27.10.2019

Die  Grüne Staffel beim Frankfurt Marathon besteht aus 4 Läufer*innen, die sich die 41km teilen, die Distanzen liegen zwischen 6,1 und 13,5km. Eine Teilstrecke würde ich laufen, für die anderen freue ich mich auf weitere Grüne Läufer*innen!

Wenn ihr teilnehmen wollt, schickt mir bis Sonntag, den 20.10., 18:00 Uhr eine Email goetz.stumfeldt(at)web(dot)de mit Vor- und Nachnamen, Geburtsdatum, Geschlecht und der Distanz, die ihr am liebsten und die ihr am 2.liebsten laufen wollt.

Der Lauf ist am: Sonntag 27. Oktober 2019, Start: 10:35 Uhr

Mehr Infos zum Staffelmarathon: https://www.frankfurt-marathon.com/dein-lauf/staffelmarathon/strecke-sm/

Donnerstag, 17.10.: Netzwerken gegen Rassismus

Netzwerken gegen Rassismus

Die politische Lage in Deutschland seit dem Sommer 2018 ist nicht schön. Mit der CSU um ihren Innenminister Seehofer verschärfte sich die öffentliche Debatte über Migration immer weiter nach rechts und die Umfragewerte für die AfD sind seitdem stabil hoch. Doch auch 2019 sterben Menschen auf dem Mittelmeer oder werden immer mehr Details über rechtsextreme Netzwerke in Deutschland bekannt. Mehr denn je braucht es deshalb weiterhin GRÜNE, die aktiv für unsere offene und vielfältige Gesellschaft, für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Europa und Integration eintreten und Haltung zeigen. Insbesondere die Neumitglieder haben in den letzten Jahren den Sieg von Donald Trump, den Einzug der AfD in den Bundestag und den allgemeinen Rechtsruck als Gründe für Ihre Mitgliedschaft angegeben und viele wollen sich aktiv einbringen. Das waren die Beweggründe für Christoph Rosenbaum (u.a. Mitglied im Kreisvorstand) die Gruppe „Netzwerken gegen Rassismus" zu gründen. Es geht bei der Gruppe vor allem darum sich mit anderen aktiven Gruppen („Aufstehen gegen Rassismus", „Seebrücke" etc.) zu vernetzen und aktiv zu werden bei Demonstrationen und anderen Formaten.

Kontakt: Christoph Rosenbaum: christoph.rosenbaum@gruene-frankfurt.de

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17

Donnerstag, 17.10.: Arbeitsteilung von Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Arbeitsteilung von Textilarbeiterinnen in Bangladesch

Über 1.100 Beschäftigte starben, als im April 2013 eine achtstöckige Textilfabrik in Bangladesch einstürzte, in der auch Kleidung für Deutschland genäht wurde. Es war eines der schwersten Industrieunfälle in der Geschichte.

Durch die Darstellung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Textilarbeiterinnen soll ein Bewusstsein für entwicklungspolitische und wirtschaftliche Zusammenhänge geschaffen werden. Unter welchen Bedingungen werden Waren hergestellt, die wir hier in unseren Kaufhäusern kaufen können? Wie ist die Situation von Textilarbeiterinnen, die Fabrikeinstürze und Arbeitsunfälle überlebt haben? Und wie kann die Situation von Textilarbeiterinnen in Bangladesch verbessert werden?

Weitere Infos sind auf der Website zu finden: https://www.boell-hessen.de/ostarbeiter-2/

Wann? 19:00 Uhr
Wo?      Begegnungszentrum Heddernheim, Asslarer Straße 3, Frankfurt am Main

Donnerstag, 17.10.: Für immer gezeichnet.

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Für immer gezeichnet.

Mehr als zwei Millionen Menschen, darunter viele Frauen und Minderjährige, wurden nach dem deutschen Überfall auf die Sowjetunion 1941 zur Zwangsarbeit ins Deutsche Reich verschleppt. Sie mussten in der Rüstungsindustrie, im Bergbau, in der Landwirtschaft oder als Hausangestellte arbeiten, lebten hinter Stacheldraht in primitiven Barackenlagern. Nach ihrer Befreiung betrachtete man sie in der Sowjetunion als Verräter. Viele wurden erneut zu Zwangsarbeit genötigt, diesmal in Stalins Lagern. Das Stigma ›Ostarbeiter‹ blieb an allen Betroffenen haften. An einer Aufarbeitung dieses Kapitels der deutsch-russischen Geschichte bestand jahrzehntelang wenig Interesse. Die deutsche Wirtschaft wollte sich um Entschädigungszahlungen drücken, die sowjetische Regierung versuchte die eigene Mitschuld am Schicksal der ehemaligen Zwangsarbeiter zu kaschieren.

Im Rahmen der Frankfurter Buchmesse wird der von Memorial und der Heinrich-Böll-Stiftung herausgegebene Dokumentationsband „Für immer gezeichnet. Die Geschichte der Ostarbeiter“ vorgestellt.

Dies ist Teil der Veranstaltungsreihe „Europa in Bewegung“. Weitere Infos sind auf der Website zu finden: https://www.boell-hessen.de/ostarbeiter/

Wann? 19:00 Uhr
Wo?      Ökohaus, Kassler Straße 1a, Frankfurt am Main

Freitag, 18.10.: Europeam Space Talk beim Bookfest

Bildrechte: @esa
Veranstalter: European Space Talk

Europeam Space Talk beim Bookfest

Beim Bookfest, dem Festival der Buchmesse, wird die ESA-Astronautin Samantha Christoforetti, die sechs Monate auf der ISS verbracht hat, ihr Buch "Die lange Reise -Tagebuch einer Astronautin" vorstellen und mit Dirk Wagner von hr-iNFO ("Weltraum-Wagner") und Dr. Josef Aschbacher (ESA-Direktor für Erdbeobachtungsprogramme) über ihre Ausbildung zur Astronautin, den einzigartigen Blick von der ISS auf die Erde und darüber reden, was Satelliten zum Schutz unseres blauen Planeten beitragen können.

Alle Informationen auch unter spacetalks.net

Eine Anmeldung ist erwünscht, aber nicht zwingend.

Wann? 19:30-21:00 Uhr
Wo?     Senckenberg, Festsaal im Jügelhaus, Mertonstraße 17-21

Freitag bis Sonntag, 18. bis 20.10.2019: What a mess! It's Cum Ex!

Veranstalter: Naxos-Bund zur Förderung junger Künstler/innen aus Hessen e.V.

 

Festival für ästhetische Strategien neuer Ökonomien

Cum-Ex-Geschäfte führten zu dem wohl größten Steuerbetrug in der deutschen Geschichte, bei dem über 25 Jahre mehr als 55 Milliarden Euro aus der Steuerkasse geplündert wurden. Für seine Größenordnung stieß der Skandal aber bis heute auf ein überraschend geringes Interesse der Öffentlichkeit. Während des Festivals verhandeln und präsentieren Vertreter*innen aus Kunst, Kultur, Politik und Wirtschaft, wie ruinöse Wirtschaftspraktiken skandalisiert werden können, wie ein gemeinsamer, ökosozialer Umbau unserer Gesellschaft gelingen kann und welche ästhetischen Strategien dafür nötig sind. Im Mittelpunkt des Festivals steht eine deutschlandweite Ausschreibung, an der sich im Frühjahr 2019 mehr als 90 Autorinnen und Autoren beteiligten. Die drei Gewinner-Texte, die sich mit Aspekten des Cum-Ex-Skandals befassen, werden nun szenisch aufgeführt. Das Rahmenprogramm, das Akteur*innen und Besucher*innen gemeinsam erkunden können, bilden Workshops, runde Tische, TED-EX-Talks, ein Hörspieltipi, Lesungen, der Frankfurter Kranz und ein Umschlagplatz für alternative und solidarische Wirtschaftsformen.

Weitere Informationen und das Programm sind auf der Website zu finden.

Samstag, 19.10.: Gemeinsam gegen Rassismus – für Integration

Veranstalter : Deutsch-Bengalische Gesellschaft e.V., Frankfurter Immigrationsbuchmesse e.V.,Begegnungs- und Servicezentrum Heddernheim (Gefördert durch Grünen Stadtteilgruppe 8: Heddernheim / Niederursel / Nordweststadt)

„Gemeinsam gegen Rassismus – für Integration: Literatur, Essen und Musik aus 3 Kontinenten – zum 30. Geburtstag des Amts für multikulturelle Angelegenheiten“.

Vor 30 Jahren war für die Grünen ein bedeutender kommunaler Wahlsieg in Frankfurt am Main: Der Frankfurter Grünen-Politiker Daniel Cohn-Bendit hat für die Rechte und Interessen von Minderheiten das Amt für multikulturelle Angelegenheiten gegründet. Wir Immigranten sind dafür sehr dankbar. Zu diesem 30-jährigen Jubiläum möchten wir mit Euch gerne mit Literatur, Musik und Tanz feiern. Frankfurt ist eine multikulturelle und multireligiöse Stadt mit Einwohnern, die aus 180 Nationen stammen. Rund 50% von ihnen haben einen Migrationshintergrund.

Eintritt, Essen trinken frei, Bengalisch-Indischen Buffets. Um Spenden werden gebeten. Die Plätze sind begrenzt. Ich benötige daher unbedingt noch heute (17. Oktober) eure Anmeldung unter der Telefonnummer 015123333.

Wann? ab 18:30 Uhr
Wo?     Begegnungs- und Servicezentrum Heddernheim, Aßlarer Str. 3, 60439 Frankfurt a.M.

Montag, 21.10.: AG Mittendrin

Too young to be old, too old to be young – MITTENDRIN!

Die neu gegründete AG MITTENDRIN beschäftigt sich mit Themen die in besonderem Maße für Menschen im „mittleren Alter“ relevant sind. Wir möchten Parteimitgliedern und Interessierten die Möglichkeit geben sich
über die spezifischen Fragestellungen und Bedürfnisse unserer Generation auszutauschen und die Frankfurter Grünen-Politik unter anderem in den folgenden Bereichen mitzugestalten: Unser Selbstverständnis: was bedeutet Grün-sein in einem Leben zwischen Job, Familie, „Selbstverwirklichung“ und gesellschaftlichen Ansprüchen und Normen? Visionen und Zukunft: wie möchten wir (Frankfurter) Politik langfristig gestalten? Was sind die Zukunftsthemen, auf die wir Grünen schon jetzt Antworten finden sollten?

Ziel ist es, uns einmal im Monat zu treffen um diese und andere Fragen zu diskutieren und bei Bedarf
Vorschläge und Anträge zu den oben genannten Themen auszuarbeiten, welche dann in die Arbeit der verschiedenen AGs oder des Kreisvorstands einfließen sollen. Darüber hinaus verstehen wir unsere Treffen auch ganz bewusst als Möglichkeit und guten Einstieg für Interessierte und Neumitglieder (ca. 25-55 Jahre) in die Parteiarbeit.

Wann? ab 19:00 Uhr
Wo?     (Achtung, geändert!) Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Str. 17

Dienstag, u.a. 22.10.: Zum 90. Geburtstag von Christa Wolf

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Zum 90. Geburtstag von Christa Wolf
Film- und Gesprächsreihe, 30 Jahre nach "1989"

Vor 90 Jahren wurde Christa Wolf, eine der bedeutendsten und wirkungsmächtigsten deutschen Schriftstellerinnen geboren. In Geschichte und Literatur der DDR war Christa Wolf immer eine zentrale Figur. Aber auch in Westdeutschland war sie die meistgelesene Schriftstellerin ihrer Generation. Ihre Bücher zu Frauenfiguren wie Karoline von Günderrode oder Kassandra und Medea stießen vor allem auch in der Frauenbewegung Ost wie West in den 1980er und 1990er Jahren auf sehr große Resonanz. Als Idol verehrt, aber auch hasserfüllten Angriffen ausgesetzt, ist sie zu einer fast öffentlichen Institution geworden. 1980 wurde sie als erste in der DDR lebende Autorin mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. 2002 wurde ihr für ihr Lebenswerk der Deutschen Bücherpreis verliehen, weil sie sich, so die Jury, „mutig in die großen Debatten der DDR und des wiedervereinigten Deutschland eingemischt“ habe.

Anlass für die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., sich zu ihrem 90. Geburtstag mit Christa Wolf, der DDR und der Zeit um 1989 neu zu beschäftigen. Dabei soll das filmische Werk im Mittelpunkt stehen, das mit Ausnahme von „Der geteilte Himmel“ so gut wie unbekannt ist.

Das detaillierte Programm ist hier zu findenl.

Wann? ab 22.10., jeden Dienstag im Oktober ab 18:00 Uhr

Mittwoch, 23.10.2019: Kreismitgliederversammlung

Wir laden alle zur nächsten Kreismitgliederversammlung ein.
Das Treffen für Neumitglieder und Interessierte beginnt um 19:00 Uhr.

Vorläufige Tagesordnung

  1. Begrüßung und Formalia
  2. Aktuelle Beteiligungsmöglichkeite
  3. Kommunalfinanzen und Finanzbeziehungen: Zwischen Solidarität, Solidität und Innovation
  4. Neues aus dem Landesvorstand mit unseren Landesvorsitzenden Sigrid Erfurth und Philip Krämer
  5. Aktuelle Stunde, u.a. mit einem Bericht aus dem Bundestag von Omid Nouripour
  6. Verschiedenes

Ihr könnt ab sofort Anträge direkt online unter frankfurt.antragsgruen.de stellen bzw. einsehen

Zum Veranstaltungshinweis auf unserer Website geht es hier.

Beginn der KMV: 20:00 Uhr
Ort:  Gallustheater Kleyerstraße 15 60326 Frankfurt

Dienstag, 24.10.: Mitgliederabend der Grünen Jugend

Mitgliederabend der Grünen Jugend

Die Mitgliederabenden sind ein lockeres Zusammenkommen mit einer losen Tagesordnung. Oft laden wir Gäste ein, die uns ein bestimmtes Thema vorstellen, das wir gemeinsam diskutieren können.

Dieses mal geht es um die Untertunnelung des Hauptbahnhofs. Kommt vorbei – es lohnt sich!

Wann? 19:00 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17

VORSCHAU

Freitag, 25.10.2019.: Erster Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst

Bild: BiKuz Höchst, sonneninitiative.de

Erster Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst

Im städtischen Raum gibt es ein großes Potential, effiziente und schnelle Emissionseinsparungen durch innovative Konzepte im Gebäudemanagement und der Energieerzeugung zu erreichen. Wie urbaner Klimaschutz aussehen kann, wollen wir uns beim ersten Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst ansehen.

Zu Fuß – und damit klimaneutral – entdecken wir zwei Projekte in Höchst, die uns zeigen, wie die Zukunft des Wohnens und die Zukunft der Energieversorgung im städtischen Raum aussehen können. Wir besichtigen ein Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach des BiKuZ, das uns von Herrn Klös, dem Geschäftsführer der Sonneninitiative e.V. vorgestellt wird. Hinweis: Das Dach selbst wird nur über eine Leiter erreichbar sein. Bitte denkt an entsprechende Kleidung und tretet NICHT an die Dachkante!

Anschließend steht eine Besichtigung des Energie-Plus-Hauses in der Kamelienstraße an. Das Energie-Plus-Haus erzeugt mehr Energie als es verbraucht und ist ein Vorzeigemodell für urbanen Klimaschutz. Im Anschluss an die Besichtigungen seid ihr herzlich dazu eingeladen, mit in der Wunderbar Höchst mit Martina Feldmayer über die Zukunft des Klimaschutzes in Hessen zu diskutieren.

Zur besseren Planung bitten wir um eine formlose Voranmeldung per Mail (m.feldmayer2(at)ltg.hessen(dot)de) oder Telefon (069 / 963 768 713)

Wann? ab 14:00 Uhr
Treffpunkt: BiKuZ – Michael-Stumpf-Straße 2

Samstag, 26.10.: Gemeinsam wohnen in Offenbach

Bild: Stadt Offenbach

Veranstalter: Creativhäuser Genossenschaft, StattHaus Demenz-WG, Lebenswert e.V., Netzwerk Frankfurt für Gemeinschaftliches Wohnen

Gemeinsam wohnen in Offenbach

Alternatives Wohnen in Offenbach – gibt’s das überhaupt? Ja sehr wohl und wenn es nach uns geht, gibt’s das künftig noch öfter. Wer Interesse am Thema hat und spannende Akteure dazu treffen will merkt sich Samstag, den 26.10 im Kunstverein (im KOMM) am besten schon vor:

Die grüne Fraktion organisiert einen Nachmittag rund um das Thema „Gemeinsam Wohnen in Offenbach“. Der Soziologe Dr. Gerd Kuhn wird um 14 Uhr mit einem Vortrag „Individuell und trotzdem gemeinschaftlich wohnen“ beginnen. Im Anschluss kann an Thementischen das Gehörte diskutiert werden und Sie können Offenbacher Akteure kennenlernen werden. Dabei sind unterschiedlichste Initiativen aus Offenbach: Von der noch jungen Genossenschaft Creativhäuser, über die schon etablierte Weikertsblochstr. 58 (Lebenszeiten e.V.) bis hin zur Demenz-WG im StattHaus, die auf eine spezielle Gruppe zugeschnitten ist. Auch das Frankfurter Netzwerk für Gemeinschaftliches Wohnen wird dabei sein, weitere interessante Projekte aus der Umgebung sind angefragt. Eine gute Gelegenheit, um andere Interessierte zu treffen, Modelle des Zusammenlebens kennenzulernen und sich Infos zu holen – vielleicht auch für das eigene Projekt?

Programm

  • 14.00 Uhr Begrüßung und Vortrag "Individuell und trotzdem gemeinschaftlich wohnen" Dr. Gerd Kuhn (Soziologe)
  • 14.45 Uhr Thementische: Wie wirkt's? Auswirkungen von Wohnprojekten in Quartier und Stadt; Wie klappt's? Organisation und Finanzierung - wie kann gemeinsames Wohnen bezahlt und organisiert werden?; Als Rentner*in in eine WG?! Gemeinschaftliche Wohnformen im Alter
  • 15.45 Uhr Abschließende Diskussion mit Birgit Kasper (Netzwerk Gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt) und Ausklang der Veranstaltung

Wann? 14 bis 16.30 Uhr
Wo?    im Kunstverein im KOMM (1. OG)

Montag, 28.10.2019: Der GRÜNE Tisch

Der GRÜNE Tisch

Am 28. Oktober findet er wieder statt - der GRÜNE Tisch. Wie immer am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Der GRÜNE Tisch eignet sich auch sehr gut für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen“ möchten.

Wann?  20.00 Uhr
Wo?     "Plazz-Cafe", Kirchplatz 8, 60487 Frankfurt am Main

Montag, 28.10.: Frauen AG

Treffen der AG Frauen

Was wir wollen: 

  • dem Angriff auf Frauenrechte und dem gesellschaftlichen Rollback als Grüne in Frankfurt entgegentreten
  • mindestens die Hälfte der Macht in Parlamenten, Wirtschaft, Kultur und Sport
  • Lohngleichheit, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Gewaltschutz
  • feministische Kultur und Themen innerhalb der gewachsenen Partei weiter nach vorn bringen
  • konkrete Aktionen, Power und Spaß

Was wir machen:

  • Entwicklung des Frankfurter Frauenstatuts
  • Aktionen mit Frankfurt für Frauenrechte oder zum Entgelttransparenzgesetz
  • Anträge zur Schutzzone vor Beratungszentren, zur paritätischen Besetzung auf Landesebene, zur Umsetzung der Istanbul Konvention, ...
  • Frauenvollversammlungen vorbereiten
  • und vieles mehr!

Wann?  19:30 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Str. 17, barrierefreier Zugang

Donnerstag, 31.10.: Grüner Kamm

Initiative Grüner Kamm – Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik

Die Initiative entwickelt haushaltspolitische Standpunkte anlässlich der nächsten Kommunalwahl, in Form eines Papiers für die Call-for-Papers-Phase in der Wahlprogrammentwicklung. Mittelfristig soll aus der Initiative eine feste Arbeitsgemeinschaft werden – und nun findet ein erster Austausch Interessierter statt:

Wann? Donnerstag, 31. Oktober, 19 Uhr
Wo? Café Maingold, Zeil 1

Kontakt: Sebastian Nitz – sebastian.nitz(at)posteo(dot)de

Samstag, 02.11.: Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Symposium, Diskussion, Barabend

Die Wohnungsfrage ist zurück – in den Städten und den politischen Debatten. Insbesondere prosperierende Großstädte und Ballungszentren verzeichnen seit einigen Jahren steigende Mieten, explodierende Bodenpreise und eine wachsende Wohnungsnot. Die Folgen sind Gentrifizierung und soziale Segregation. Die Auseinandersetzung um einen gleichberechtigten Zugang zu Wohnraum wird engagiert geführt: Die Ursachenanalyse pendelt zwischen einem Versagen der Wohnungspolitik und einer mangelnden Bautätigkeit unter marktwirtschaftlichen Vorzeichen. Dabei bleibt häufig unklar, wie und in welchen Formen sich städtisches Wohnen vollziehen und welche Eigenschaften das Wohnumfeld aufweisen soll.

Doch wie lässt sich dauerhaft bezahlbarer Wohnraum schaffen? Welche politischen Eingriffe sind sinnvoll und notwendig? Und wie kann die soziale Frage des Wohnens mit einer bestimmten städtebaulichen Ausgestaltung zusammen gedacht werden? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Symposiums, das einen Bogen von den sozialen Verteilungskämpfen des Wohnens bis hin zur konkreten Gestalt städtischen Zusammenlebens spannt. Im interdisziplinären Gespräch zwischen Wissenschaft und Politik suchen wir nach Lösungsansätzen für die Zukunft der sozialen Stadt.

Weitere Infos findet man unter der Seite der hessischen Heinrich-Böll-Stiftung oder auf der Facebook-Veranstaltung.

Wann? 18 Uhr
Wo?      Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt/Main

Montag, 04.11.: Grüner Frauensalon

Grüner Frauensalon

Der Kampf geht weiter: §218 und §219a StGB

Sibylla Flügge, langjährige Professorin für das Fachgebiet "Recht der Frau" am Fachbereich 4 der Frankfurter University of Applied Sciences, stellt im Rahmen einer Veranstaltung des Grünen Frauensalons die aktuelle rechtliche Situation in den Auseinandersetzungen um das Abtreibungsverbot und die Aktionen der sogenannten Lebensschützer vor und stellt deren Bedeutung für die Frauenemanzipation zur Diskussion. Kann der § 218 StGB trotz der Urteile des Bundesverfassungsgerichts abgeschafft werden? Was hat sich durch die Neufassung des § 219a StGB geändert? Wie können wir uns vor "Lebensschützern" schützen?

Wann? 19 Uhr
Wo?     University of Applied Sciences, Café 1, Gebäude 1

Dienstag, 05.11.2019: Calling Congo

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung

Congo Calling

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanisch-französischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und seine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven für sich.

Zum Veranstaltungsginweis mit Trailer geht es hier.

Wann? 19:30 Uhr
Wo?    Naxos-Kino - Dokumentarfilm und Gespräch e.V. Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, Frankfurt/Main

Donnerstag, 07.11.: AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Treffen der AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Nach den vielen positiven Wahlergebnissen in letzter Zeit machen wir uns bereits jetzt Gedanken für das Kommunalwahlprogramm 2021. Wir hoffen, dass noch einige Zeit und Lust haben, sich zu beteiligen. Wir sammeln Themen und planen nach den Sommerferien einige Termine mit Expert*innen.

In dem nächsten Komm-Programm müssen die Bedürfnisse der Frankfurter*innen  stärker Berücksichtigung finden. Wo sind in einer wachsenden Stadt (Menschen) mit vielfältiger Wirtschaft (Banken, Industrie) die Aspekte der Nachhaltigkeit (noch) nicht berücksichtigt? Was können wir beitragen?  Viele Querschnittsthemen wie Verkehr und Wohnen gehören ebenso dazu.

Wir wollen:
Wirtschaften soll und muss den Bedürfnissen der vielen Menschen folgen und nicht einzig der Logik von Gewinn und Verlustrechnung der betriebswirtschaftlichen Kalkulation. Es kann nicht sein, dass das Management der Konzerne für kurzfristige Vorteile und Gewinne langfristige Entwicklungen gefährdet. Die AG trifft sich ein Mal im Monat.

Wir freuen uns immer über neue und bekannte Gesichter.

Wann? 17:30 bis 19:00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimerstraße 17

Montag, 11.11.: LAG Kultur

Die Tagesordnung:

  • Begrüßung
  • Bericht von der BAG Kultur in Berlin (1.-3. November 2019)
  • Weitere Beteiligung der LAG am Grundsatzprogramm
  • Vorbereitung einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe im Winter/Frühjahr
  • Sonstiges (u.a. Termine 2020)

Moritz wird seine Pläne zu einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe konkretisieren. Es besteht die Möglichkeit, das Podium im Weltkulturenmuseum in Frankfurt mit der Direktorin Dr. Eva Raabe als Gast und anderen zu veranstalten.

Nach unserer erfolgreichen Einbringung des „Kunst ins Grundsatzprogramm“-Antrags auf der LMV möchten wir besprechen, wie wir uns als LAG weiter in den Grundsatzprogramm-Prozess einbringen (Beteiligungsgrün, u.a.). Wir sind in Kontakt mit anderen LAGen und suchen in Berlin nach weiteren Möglichkeiten über die BAG.

Um welche Themen sollen wir uns 2020 besonders kümmern? Digitales und Ländliche Räume sind mehr oder weniger gesetzt, gibt es noch weitere Vorschläge?

Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen mit Euren Anregungen und Vorschlägen.

Mit besten Grüßen

Moritz und Hanneke

Uhrzeit: 18:00 – ca. 20:00 h

Ort: Geschäftsstelle des Kreisverbandes Frankfurt, Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt

Freitag, 22.11.: Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?

Veranstalter: Center for Applied European Studies

 

Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?

Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus und woran erkennen wir diese Phänomene? Inwieweit sind Rassismus und Antisemitismus im europäischen Alltag strukturell verankert? Wie verbreiten sich Rassismus und Antisemitismus im digitalen Zeitalter in unseren Gesellschaften? Was können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit dagegen tun? Ziel des Symposiums ist, die Grundlagen von Rassismus und Antisemitismus sowie deren Verbreitung in Europa zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bitte melden Sie sich an unter www.frankfurt-university.de/caes-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Besucherparkplätze stehen Ihnen in der Tiefgarage (Zufahrt: Nibelungenallee zwischen Gebäude 7 und 8) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm und den Referent/-innen finden Sie in beigefügter Einladung und unter https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/zentren-und-institute/caes/veranstaltungen/caes-symposium-rassismus-und-antisemitismus-alltag-in-europa/. Des Weiteren wird es eine Videoaufzeichnungen der Veranstaltungen auf Youtube geben.

Wann? 15:00 bis 19:30 Uhr
Wo?    Gebäude 1, Raum 529, Nibelungenplatz 1, D-60318 Frankfurt am Main

 


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe@gruene-partei-frankfurt.de

Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-unsubscribe@gruene-partei-frankfurt.de
 
Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss keinen Betreff oder Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


 

 

 
 
Folgen Sie uns auf Twitter. Werden Sie Facebook Fan.

Impressum

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
Oppenheimer Straße 17
60594 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

Newsletter abbestellen