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GRÜNE WOCHE 01/2021 (08.01.2021)

Liebe Freund*innen,

herzlich willkommen im neuen Jahr – 2021 muss ein Jahr des Wandels werden, über 2020 ist nicht viel Gutes zu sagen.

Nach einer kurzen und sehr aktiven Winterpause hatte ich mir eigentlich vorgenommen, heute nur nach vorne zu schauen. Daraus wird aus gegebenem Anlass nichts: Donald Trump, amerikanischer Noch-„Präsident“ und seit dem 3. November 2020 abgewählt, zeigt auf seine letzten Tage im Amt immer deutlicher sein wahres Gesicht - mit dem vorläufigen (?) Tiefpunkt der gewaltsamen „Erstürmung“ des Capitols am Mittwoch. Ihr werdet die Bilder gesehen haben: Tausende Trump-Unterstützer*innen waren seinem Ruf nach Washington gefolgt, hunderte von ihnen sind in den Sitz des amerikanischen Parlaments eingedrungen und haben dort gezeigt, was sie von Demokratie halten. Die Sitzung von Kongress und Senat der Vereinigten Staaten musste für mehrere Stunden unterbrochen werden, Abgeordnete und Regierungsmitglieder wurden in Sicherheit gebracht, eine Ausgangssperre wurde ausgerufen und die Nationalgarde aktiviert. Die Bilder gingen um die Welt und haben uns alle fassungslos hinterlassen.

Donald Trump hat über 4 Jahre Gift in die amerikanische Gesellschaft verspritzt. Er hat die Spaltung genutzt und weiter vertieft, er hat die Menschen gegeneinander ausgespielt, er hat Hass gesät und jetzt Gewalt geerntet. Dieser Präsident war immer eine Schande für Amerika, aber nie war es so deutlich wie in dieser Woche. Und noch etwas fällt auf: Die Sicherheitskräfte waren erkennbar bemüht, Eskalation zu vermeiden – die Trump-Anhänger waren auf Eskalation aus. Im scharfen Kontrast zu den Protesten nach rassistischen Gewalttaten der Vergangenheit. Dort war es meistens genau andersherum: Die Sicherheitskräfte haben aufs Härteste durchgegriffen, die Demonstrierenden waren meist friedlich. Doc Rivers, Trainer der Philadelphia 76ers, stellt die Frage: „Können Sie sich heute vorstellen, was passiert wäre, wenn das alles Schwarze gewesen wären, die das Kapitol gestürmt hätten?“. Ich kann es mir denken, möchte es mir aber nicht vorstellen müssen. Ich möchte eine Gesellschaft, in der niemand mit Gewalt gegen andere Menschen vorgeht, in der alle die demokratischen Spielregeln respektieren und verteidigen, und in der Hautfarbe, sexuelle Identität oder Orientierung, Glaube, Herkunft, Bildung und finanzielle Ausstattung keine Rolle dabei spielen, wie sich die Menschen im Alltag begegnen. Donald Trump hat die amerikanische Gesellschaft von diesem Zustand wegbewegt. Wir müssen dafür kämpfen, sie diesem Zustand näher zu bringen.

Demokratien brauchen Demokrat*innen. Ich hoffe, dass sich in den USA genug Demokrat*innen finden, um das Erbe Donald Trumps zu heilen. Ich hoffe, dass Donald Trump noch vor Ablauf seiner Amtszeit von Demokrat*innen auf der Basis der amerikanischen Verfassung aus dem Amt entfernt wird. Und ich hoffe, dass ich ihn und seinesgleichen nie wieder als politischen Akteur erleben muss. Es kann aber bei Hoffnung nicht bleiben, wir müssen uns aktiv dafür einsetzen, dass solche Menschen keine Anhänger*innen finden. Wir alle müssen die Demokratien verteidigen – und die Menschenrechte, die Solidarität und den gesellschaftlichen Zusammenhalt.

Demokratie und die Menschenwürde sind die Grundlage jedes politischen Handelns. Das gilt natürlich auch für unser Handeln hier in Frankfurt und in Deutschland. Wir starten in ein entscheidendes Jahr, ein Superwahljahr, ein Jahr des Wandels und in ein Jahrzehnt, in dem sich unter anderem entscheiden wird, ob wir die Klimakrise noch eingrenzen können, oder ob wir auf eine echte globale Katastrophe zulaufen.

„Der Kampf gegen den Klimawandel braucht einen Turbo“ schreibt die Frankfurter Rundschau. „Unser Planet ist kaputt“ hat der UN-Generalsekretär bereits im Dezember gesagt. Das klingt fatalistisch, und das sollte nicht unsere Haltung sein. Im Gegenteil: Wir müssen die Kraft aufbringen, Dinge grundlegend zu ändern. Dinge neu zu denken. Die Mobilität anders zu organisieren, die Energieerzeugung endlich mit aller Kraft auf erneuerbare Quellen umzustellen, Effizienzen zu erhöhen und den Verbrauch zu reduzieren. Das bedarf eines Umdenkens auf allen Ebenen. Im März können wir bei den Kommunalwahlen vor Ort Weichen stellen. Im Herbst können wir bei den Bundestagswahlen die Rahmenbedingungen entscheidend ändern. So können wir unser GRÜNES Ziel erreichen: Frankfurt und andere Städte bis 2035 klimaneutral zu machen und damit unseren Beitrag zur Erreichung der Pariser Klimaziele zu leisten. Wenn wir das nicht schaffen, werden die äußeren Veränderungen unsere Gesellschaften auf immer härtere Proben stellen. Der Kampf gegen die Klimakrise ist damit immer auch Kampf um die Grundlagen von Demokratie und offenen Gesellschaften, und die Ereignisse in den USA sollten uns eine Mahnung dafür sein, wie verletzlich unsere gesellschaftlichen Systeme und damit auch unser innerer Frieden und unsere individuelle Freiheit sind.

Lasst uns also anpacken, mit Mut und Schwung, mit Lust und Ideen, in 2021.
Wer nachlesen möchte, welche Ideen wir in Frankfurt umsetzen wollen, dem empfehlen wir unser 136 seitiges Kommunalwahlprogramm. Ihr findet es hier.
Frankfurt neu denken – zusammen! Wir freuen uns darauf und auf das neue Jahr,

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Hessen stellt Schnelltests zur Verfügung, durch Impfungen und Tests hoffnungsvolle Perspektiven!
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Erster Hessischer Beteiligungsbericht veröffentlicht
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Rüstungsexporte, Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Katar, Loujain Al-Hathloul
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

Stadtteilgruppe 4 jetzt auch auf Facebook
Bornheim-Ostend goes Social Media

 

TERMINE

Montag, 11. Januar: Treffen der AG Kultur

Monatg, 11. Januar: Treffen der AG faires und fachhaltiges Wirtschaften

Montag, 11. Januar: Keine Rechte, wenig Lohn - Arbeitnehmer*innen in der Fleichindustrie

Dienstag, 12. Januar: GRÜNtalk – Brexit

Dienstag, 12. Januar: Pestizide aus Deutschalnd - Gefährliche Doppelstandards

Mittwoch, 13. Januar: Globale Gerechtigkeit – Entwicklungspolitische Visionen in Hessen, Deutschland und Europa

Mittwoch, 13. Januar: Treffen der AG Planen Bauen Wohnen

Mittwoch, 13. Januar: Noch zehn Jahre bis 2030 - Wo stehen wir bei der Hungerbekämpfung?

Donnerstag, 14. Januar: Treffen der AG Grüner Kamm mit Sustainable-Finance-Expertin Kristina Jeromin

Donnerstag, 14. Januar: Fleischatlas 2021

Freitag, 15. Januar: Solidarische Landwirtschaft - Revolution aus der Nische?

 

VORSCHAU

Samstag, 16. Januar: Gründung LAG Kinder,Jugend und Familie

Samstag, 16. Januar: Soup & Talk Online-Aktion - Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Dienstag, 19. Januar: Feministischer Feierabend - Sichtbarkeit von lesbischen Frauen

Dienstag, 19. Januar: GRÜNtalk: Digitalisierung

Dienstag, 19. Januar: Treffen der AG Netzwerken gegen Rassismus

Donnerstag, 28. Januar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend - Kinder, Küche, Krankenzimmer

Hessen stellt Schnelltests zur Verfügung, durch Impfungen und Tests hoffnungsvolle Perspektiven!

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Der Landesregierung ist es gelungen, günstig Schnelltests (die erst seit Mitte Oktober auf dem Markt waren) bereits Mitte Dezember in großen Mengen zur Verfügung zu stellen. Ambulante und stationären Einrichtungen der Pflege und für Menschen mit Behinderungen, aber auch ambulante Hospizdienste können das Antigentest-Kontingent des Landes nutzen.

Mehr dazu in meiner Pressemeldung.

Erster Hessischer Beteiligungsbericht veröffentlicht

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Das Land Hessen ist derzeit unmittelbar an 47 Unternehmen und Institutionen beteiligt. Mit den Beteiligungen setzt die Landesregierung nicht nur Förderschwerpunkte in den Bereichen Wirtschaftspolitik, Infrastruktur, Kultur und Wissenschaft, sondern sichert auch rund 40.000 Arbeits- und 1800 Ausbildungsplätze. Auch 14 Unternehmen mit Sitz in Frankfurt sind dabei – z.B., die Fraport AG, die Messe Frankfurt GmbH oder die Hessische Landesbahn GmbH. Erstmals wurde für das Jahr 2019 nun ein ausführlicher Beteiligungsbericht veröffentlicht – mit Angaben zu Unternehmenszielen, Gleichstellungskennzahlen und vielem mehr.

Rüstungsexporte, Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Katar, Loujain Al-Hathloul

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Rüstungsexporte an Länder, die in Konflikte verwickelt sind
Meine Anfrage hat ergeben, dass die Bundesregierung im vergangenen Jahr Rüstungsexporte im Umfang von mehr als einer Milliarde Euro an Länder genehmigte, die in die Konflikte im Jemen oder in Libyen verwickelt sind. Damit ist die Vereinbarung aus dem Koalitionsvertrag nicht das Papier wert, auf dem sie geschrieben steht. Weitere Infos und Zahlen dazu findet ihr beim Deutschlandfunk und bei der Tagesschau.

Annäherung zwischen Saudi-Arabien und Katar unterstützen
Die Wiederannäherung zwischen Saudi-Arabien und Katar ist eine positive Entwicklung. Denn nur durch Kooperation können die zahlreichen politischen, gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Herausforderungen in der Region gelöst werden. Dass Saudi-Arabien nun seine Grenzen zu Katar wieder öffnet, ist deshalb ein wichtiger Schritt. Doch die Spaltung der Golfstaaten betrifft uns auch in Deutschland und Europa. Denn ihre negativen Auswirkungen spüren wir in zahlreichen Krisenherden wie in Libyen, am Horn von Afrika oder im östlichen Mittelmeer. Diese Konflikte haben unmittelbare Auswirkungen auf unsere sicherheitspolitischen Interessen. Es ist daher elementar, dass sich die Bundesregierung dieser Zusammenhänge mehr bewusst wird und erheblich mehr diplomatische Ressourcen dafür einsetzt, um die Spannungen zwischen Saudi-Arabien, den Vereinigten Arabischen Emiraten (VAE) und Ägypten einerseits und Katar sowie der Türkei andererseits zu verringern. Mehr dazu erfahrt ihr in meiner Pressemitteilung.

Loujain Al-Hathloul freilassen
Ende Dezember wurde die Frauenrechtlerin und Menschenrechtsverteidigerin Loujain Al-Hathloul in Saudi-Arabien nach einer absurden Verhaftung und Anklage zu fast sechs Jahren Haft verurteilt. Die gute Nachricht ist, dass von diesem Strafmaß fast drei Jahre zur Bewährung ausgesetzt werden, so dass aufgrund der Zeit, die sie bereits inhaftiert ist, mit ihrer Entlassung im März gerechnet wird. Die Verteidigung von Menschenrechten darf nicht kriminalisiert werden. Auch die Foltervorwürfe, die ihre Familie und Menschenrechtsorganisationen erheben, müssen von unabhängigen internationalen Experten transparent untersucht und aufgeklärt werden. Lest dazu auch gerne mein Presse-Statement.

Stadtteilgruppe 4 jetzt auch auf Facebook!

Bornheim-Ostend goes Social Media

Zum Start dieses neuen, für uns besonders spannenden Jahres stellen wir uns noch digitaler auf und sind seit dem 06.01.2021 als GRÜNE Bornheim-Ostend auf Facebook aktiv. Damit legen wir nicht nur den Grundstein für einen erfolgreichen Kommunalwahlkampf, sondern bauen auch die Verzahnung der Online- und Offline-Welt weiter aus. Wir schaffen damit eine Dauerpräsenz zur Information und zum Austausch über grüne Themen und Projekte, berichten über aktuelle Meldungen aus den Stadtteilen und der Stadt, informieren über Veranstaltung und allerlei Interessantes und Wissenswertes aus Bornheim und dem Ostend. Neugierig geworden? Dann klicke direkt hier und folge uns auf Facebook!

TERMINE

Montag, 11. Januar: Treffen der AG Kultur

Das neue Jahr starten wir in der AG Kultur mit einem digitalen Treffen zu unserem Beitrag für den anstehenden Kommunalwahlkampf. 

Alle Interessent*innen können sich bei kulturoffensive(at)gruene-frankfurt(dot)de melden, um Zugang zu unserer Ideensammlung zu erhalten.

Wir treffen uns per Videokonferenz, es ist aber auch möglich telefonisch teilzunehmen. Die Einwahldaten dafür lauten: +49.89.380.38719 PIN: 3487 7132 51#

Daniela Cappelluti, Mirjam Schmidt und Kirill Gettmann

Tag: Montag, 11. Januar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Monatg, 11. Januar: Treffen der AG faires und fachhaltiges Wirtschaften

Wirtschaftsthemen im Wahlkampf

Wir schauen uns die Frankfurter Programme der anderen Parteien an und vergleichen diese mit unseren grünen wirtschaftlichen Themen. Dann überlegen wir gemeinsam, welche Themen wir ggf. im Wahlkampf besonders deutlich hervorheben sollten und welche Kommunikationskanäle wir nutzen.

Tag: Montag, 11. Januar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Montag, 11. Januar: Keine Rechte, wenig Lohn

Arbeitnehmer*innen in der Fleischindustrie

Das Jahr 2020 wurde geprägt von Corona-Ausbrüchen in deutschen Schlachthöfen. Die erste Covid-Welle klang gerade ab, da meldeten die Gesundheitsämter plötzlich mehr als tausendfünfhundert mit Corona infizierte Arbeiterinnen und Arbeiter in Deutschlands größtem Schlachtbetrieb, in Rheda-Wiedenbrück. Dort, wo am Tag knapp dreißigtausend Schweine geschlachtet werden, musste aufgrund der Pandemie alles stillgelegt werden. Infiziert waren vor allem Arbeiterinnen und Arbeiter aus dem europäischen Ausland, die für wenig Geld und unter prekären Bedingungen, häufig in Sammelunterkünften untergebracht, bei dem Unternehmen arbeiteten. Deutschland ist eines der wenigen Länder in der EU, die solche Arbeitsbedingungen erlauben - trotz jahrelanger Kritik der Gewerkschaften. Das änderte sich, als aufgrund der Infektionen die Öffentlichkeit, die Medien und endlich auch die Politik hinsahen. Ein Fleisch-Gipfel wurde organisiert.
Doch wo stehen wir fast sechs Monate später? Wie können wir den nötigen Umbau der Fleischindustrie schaffen?

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt.

Tag: Montag, 11. Januar
Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 12. Januar: GRÜNtalk - Brexit

Brexit – wie weiter mit dem Vereinigten Königreich

Mit der Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen wollen wir entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten.
So wie man sonst nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit unserem Format „GRÜNTalk“ per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.
Bei diesem GRÜNTalk beschäftigt sich Miriam Dahlke, Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, mit dem Thema “Brexit – wie weiter mit dem Vereinigten Königreich”.
Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.

Tag: Dienstag, 12. Januar
Zeit: 18:30 - 19:15 Uhr
Ort: online

Dienstag, 12. Januar: Gefährliche Doppelstandards bei Pestiziden

In der EU verboten, für den Export erlaubt: Pestizide aus Deutschland in der Welt

Deutschland ist mit einem jährlichen Exportvolumen von rund 4,3 Milliarden US-Dollar der zweitwichtigste Pestizidexporteur weltweit. 2018 wurden aus der EU über 80.000 Tonnen Pestizide in Drittländer exportiert, die aufgrund ihrer Schädlichkeit für Mensch und Umwelt in der EU verboten sind. Deutsche Pestizidhersteller wie Bayer und BASF verdienen Milliarden mit diesem Exportgeschäft, das Menschen in den Importländern gefährdet und die Umwelt schädigt. In Frankreich wird 2022 ein Gesetz erlassen, das die Herstellung, Lagerung und den Export von in der EU verbotenen Pestiziden in andere Länder verbietet. Auch in Deutschland wäre eine vergleichbare gesetzliche Regelung möglich. Ist das realistisch und ist damit bald zu rechnen?
Die bestehenden Doppelstandards im Pestizidhandel, Möglichkeiten, sie auszuräumen und Hürden, die dem im Weg stehen, bilden das Zentrum einer anderthalb-stündigen Debatte zwischen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft und der Politik. Wohin werden Pestizide deutscher Hersteller exportiert? Welche Folgen haben sie in Kenia, Südafrika, Indien und den Mercosur-Ländern Argentinien, Uruguay, Paraguay und Brasilien? Was haben internationale Handelsabkommen mit der Förderung dieser Exporte zu tun? Diese und andere Fragen sollen im Rahmen der Veranstaltung beantwortet werden.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt.

Tag: Dienstag, 12. Januar
Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 13. Januar: Globale Gerechtigkeit - Entwicklungspolitische Visionen in Hessen, Deutschland und Europa

Die Corona-Pandemie und die Klimakrise machen überdeutlich, dass wir global denken und handeln müssen, um globalen Herausforderungen zu begegnen. Diese Krisen zeigen aber auch wie in einem Brennglas bestehende Ungleichheiten zwischen den Ländern des Globalen Nordens und Südens auf.

Entwicklungszusammenarbeit zielt darauf ab, diese Ungleichheiten abzubauen. Sie befindet sich dabei aber immer im Spannungsfeld mit wirtschaftlichen, handels- und außenpolitischen Interessen. Wie dieses Spannungsfeld auf hessischer, deutscher und europäischer Ebene navigiert werden kann, welche Rolle die Sustainable Development Goals einnehmen und welche Vision wir von Entwicklungspolitik brauchen, darüber sprechen Deborah Düring, Sprecherin der GJH und Votenträgerin für die Bundestagswahl 2021, Miriam Dahlke, Europapolitische Sprecherin der Landtagsfraktion, und Kaya Kinkel, Sprecherin für Wirtschaftspolitik der Landtagsfraktion.

Schaltet ein und diskutiert mit!

Zur Videokonferenz kommt Ihr hier. Meeting-ID: 819 0002 7589

Tag: Mittwoch, 13. Januar
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 13. Januar: Treffen der AG Planen Bauen Wohnen

Das Thema "Planen, Bauen, Wohnen" ist auch im Kreisverband Frankfurt ein drängendes Problem.
Im vorletzten Jahr hat sich daher eine neue AG gegründet, in der wir mit weiteren Interessierten (mit oder ohne Parteibuch) und Expert*innen unterschiedliche Themen besprechen wollen.
Wo liegen eigentlich die Ursachen der aktuellen Situation? Was wurde in den vergangenen Jahren von Stadt, Land, Bund auf den Weg gebracht, um die Situation zu verbessern? Was ist erfolgreich, was nicht? Was tut die Stadt Frankfurt, was das Land, was der Bund, und welche Ideen und Vorschläge gibt es darüber hinaus? Was ist mit Umwandlungsvorbehalt und Wohnraumzweckentfremdungsverbot? Wie stehen wir zu Mietentscheid, Mietendeckel, Enteignung? Wie sah und sieht in Frankfurt eigentlich geförderter Wohnungsbau aus? Und wo bleiben bei all dem der Klimaschutz, die Energieeffizienz? Wo werden Grünflächen erhalten oder neu gewonnen? Wo wird Bauland ausgewiesen, wo findet Ausgleich statt? Wie kooperiert Frankfurt mit der Region? Wie steht es um genossenschaftliches / gemeinschaftliches Wohnen?

Tagesordnung:

  1. Wahl einer neuen Ko-Sprecher*in
  2. Information über die Novelle des Bau-Gesetzbuches zur Nachverdichtung
  3. Vorstellung der GRÜNEN Positionen und Materialien für den Kommunalwahlkampf 2021 (Bernhard Maier und die anderen Mitglieder der Protofachgruppe der künftigen Fraktion stellen die GRÜNEN Positionen im Vergleich zu jenen der anderen Parteien vor.)
  4. Austausch zum Wahlkampf unter Corona-Bedingungen, Hinweise auf thematische Veranstaltungen
  5. Verschiedenes

Tag: Mittwoch, 13. Januar
Zeit: 19:00 - 22:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 13. Januar: Noch zehn Jahre bis 2030 - Wo stehen wir bei der Hungerbekämpfung?

Bis 2030 soll es keinen Hunger mehr auf der Welt geben. Alle Menschen sollen dann in der Lage sein, sich ausreichend, ausgewogen und gesund ernähren zu können. Das haben die Staats- und Regierungschefs mit den globalen Nachhaltigkeitszielen, den SDGs, im Jahr 2015 beschlossen. Der Weg ist allerdings noch weit. Ohne eine radikale Kehrtwende in unserem Ernährungs- und Landwirtschaftssystem werden im Jahr 2030 - so die Prognose der Vereinten Nationen – weiterhin 840 Millionen Menschen Hunger leiden.
Im Jahr 2021 wird die UN einen internationalen Gipfel ausrichten, der sich mit der Gestaltung und der Zukunft unserer Ernährungssysteme beschäftigt. Eine grundlegende Kurskorrektur, wie sie von zivilgesellschaftlichen Organisationen gefordert wird, ist jedoch nicht in Sicht. Statt die strukturellen Probleme des Ernährungssystems anzugehen, werden häufig insbesondere technische Ansätze bei der Hungerbekämpfung in den Vordergrund gerückt. Wenn alles weiter geht wie bisher, werden allein die Emissionen des globalen Ernährungssystems verhindern, dass die Ziele des Pariser Klimaabkommens erreicht werden. Das massive Aussterben von Pflanzen- und Tierarten ist nicht nur ein Verlust für die Menschheit, sie mindert auch die Anpassungsfähigkeit an die Erderhitzung. Das muss jedoch nicht so sein, wie Wissenschaftler*innen berechnet haben. Mit einem nachhaltigen Wandel des Anbaus und Konsums von Lebensmitteln können 10 Milliarden Menschen versorgt werden, ohne die Grenzen der Ökosysteme zu überschreiten.
Doch wie kann der Wandel zu einem gesunden, gerechten, demokratischen und nachhaltigen Ernährungssystem aussehen? Welche Rolle spielen technische Innovationen gegenüber systemischen Ansätzen bei den Programmen und Politiken des Landwirtschafts- und Entwicklungsministeriums? Was sind die wichtigsten politischen Hebel im Kampf gegen Hunger und Fehlernährung? Welchen Beitrag sollte der für das Jahr 2021 geplante Welternährungsgipfel leisten? Auf dieser Veranstaltung werden Antworten auf diese und andere Fragen aus menschenrechtlicher, ökologischer, feministischer und konzernkritischer Perspektive zur Debatte gestellt. Wir freuen uns auf die Diskussion mit unseren Gästen und Ihnen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt.

Tag: Mittwoch, 13. Januar
Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 14. Januar: Treffen der AG Grüner Kamm mit Sustainable-Finance-Expertin Kristina Jeromin

Foto: Renato Ribeiro Alves

Die AG Grüner Kamm – Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik tauscht sich aus mit Sustainable-Finance-Expertin und Bundestagsbewerberin Kristina Jeromin. Hier kommt Ihr zu einer kurzen Umfrage, in der Ihr Eure Teilnahme bereits vorankündigen und Fragen an Kristina formulieren könnt.

Tag: Donnerstag, 14. Januar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 14. Januar: Fleischatlas 2021

Kaum ein Nahrungsmittel belastet unsere Umwelt und das Klima so stark wie Fleisch. Dennoch hat keine Regierung der Welt derzeit ein Konzept, wie der Fleischkonsum und die Fleischproduktion deutlich reduziert werden können. Wenn aber der Sektor so weiterwächst wie bislang, werden im Jahr 2030 jährlich knapp 360 Millionen Tonnen Fleisch weltweit produziert und konsumiert. Mit ökologischen Auswirkungen, die man sich kaum vorstellen mag.
In Deutschland läuft bereits seit einiger Zeit eine lebendige und kritische Debatte rund um das Thema Fleisch. Eine repräsentative Umfrage für den Fleischatlas zeigt, dass gerade junge Menschen in Deutschland der Fleischindustrie sehr kritisch gegenüberstehen und das Beharrungsvermögen der Fleischindustrie nicht mehr akzeptieren wollen. Sie haben klare Forderungen an den Staat. Was dieser tun kann und - aus Sicht der jüngeren Generationen - tun sollte, möchten wir mit Ihnen und den Gästen auf dem Podium diskutieren.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt.

Tag: Donnerstag, 14. Januar
Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Freitag, 15. Januar: Solidarische Landwirtschaft - Revolution aus der Nische?

Die Solidarische Landwirtschaft ist weltweit eine wachsende Bewegung. Im Kern der Solawi-Idee liegt fest verankert ein innovatives und unternehmerisches Selbstverständnis: Die gemeinsame Finanzierung sämtlicher Kosten der landwirtschaftlichen Unternehmung durch ihre Mitglieder. Die Betriebskosten eines Jahres werden durch Kostenbeiträge verbindlich vorfinanziert, die landwirtschaftlichen Erzeugnisse werden nicht wie gewöhnlich bepreist und auf einem anonymen Markt angeboten und verkauft. Stattdessen setzten sich die Konsument*innen und Produzent*innen an einen Tisch, bestimmen gemeinsam was und wie produziert wird und teilen die Ernte unter den Mitgliedern der Solidarischen Landwirtschaft auf. Nicht das Geld, sondern gelingende Beziehungsstrukturen sind die zentrale Währung dieser gemeinschaftsgetragenen Wirtschaftsweise. Auf der Suche nach echten Beiträgen zu einer resilienten Regionalversorgung, aber auch alternativen Wirtschaftsprinzipien für einen gesamtgesellschaftlichen Wandel, könnte sich die Idee der Solidarischen Landwirtschaft in Zukunft noch als eine der transformativsten Ideen überhaupt erweisen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden. Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung verschickt.

Tag: Freitag, 15. Januar
Zeit: 13:30 - 15:00 Uhr
Ort: online

VORSCHAU

Samstag, 16. Januar: Gründung LAG Kinder,Jugend und Familie

Am 16. Januar gründet sich die LAG Kinder, Jugend und Familie. Die erste Sitzung wird online stattfinden. Die Wahlen werden später regulär in einer Präsenzveranstaltung nachgeholt.

Hilu Hofmann, Wendel Burkhardt, Uwe Josuttis und Kathrin Anders würden gerne die Koordination der LAG weiterführen und weil es auch ansteht, wäre es gut, wenn gleich unsere Delegierten für die BAG KiJuFa vorerst bestätigt werden könnten (Regina Vischer, Uwe Josuttis, Julia Bauerhenne (E) und Susanne Regier (E)). Dann wären wir erstmal sowohl in der LAG als auch in der BAG handlungsfähig.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder Jugend Familie der Grünen Hessen (Beschlussvorlage folgt)
  3. Abstimmung über die (vorläufig tätigen) Sprecher*innen
  4. Abstimmung über die (vorläufig tätigen) Delegierten für die BAG KiJuFa
  5. Was tut sich für Kinder Jugendliche und Familien aktuell in Hessen (Kurzbericht: Kathrin Anders)
  6. Das neue Kinder- und Jugendhilferecht (SGBVIII) – kurzer Bericht (Uwe Josuttis)
    Dieses Thema wird uns weiter beschäftigen, weil gerade auf kommunaler Ebene für die Umsetzung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe viel zu tun ist.
  7. Weitere Themen / Termine

Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten. Die Zugangsdaten folgen.

Tag: Samstag, 16. Januar
Zeit: 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: online

Samstag, 16. Januar: Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Soup & Talk Online-Aktion

Immer nach der „Wir haben Agrarindustrie satt“ Demonstration treffen sich viele Menschen in der Heinrich-Böll-Stiftung, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen, sich aufzuwärmen und über die unterschiedlichsten agrar- und ernährungspolitischen Themen zu diskutieren. Der Soup & Talk ist immer ein Tag voller Gewusel in unserem Haus und ein Tag, der zeigt, wie bunt und vielfältig die Bewegung für eine bessere Landwirtschaft ist. Initiativen aus der ganzen Welt stellen sich vor und zeigen, wie eine andere Landwirtschaft aussehen könnte. Dieses Jahr wird die Aktion im digitalen Räumen stattfinden müssen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden.

Tag: Samstag, 16. Januar
Zeit: 15:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: Feministischer Feierabend

Sichtbarkeit von lesbischen Frauen - wie und warum denn?

Seit 2017 wird öffentlich wieder über die Sichtbarkeit von lesbischen Frauen diskutiert. Oder eher über ihre Nicht-Sichtbarkeit. Ausgelöst wurde die neuerliche Debatte durch einen von Stephanie Kuhnen herausgegeben Sammelband mit dem Titel "Lesben raus! - Für mehr lesbische Sichtbarkeit". In manchen Städten entstanden Dyke-Marches am Freitagabend vor den CSD-Paraden, es wurden Preise für lesbische Sichtbarkeit ausgelobt und es wird ein Jahrestag für lesbische Sichtbarkeit begangen. Die Kinothek Asta Nielsen zeigt Filme von und über lesbische Frauen, es erschien ein kleines Büchlein über das Leben des Paares Ottilie W. Roederstein und Elisabeth Winterhalter 1891-1909 in Frankfurt und die Lesben-Informations- und Beratungsstelle bietet einen Stadtspaziergang auf den Spuren lesbischer und frauenliebender Frauen in Frankfurt an. Manche machen sich im Zusammenhang mit dem Erstarken rechtsextremer Gruppierungen jetzt bewusst wieder öffentlich als Lesbe sichtbar, andere wollen das ausdrücklich nicht, weil heterosexuelle Menschen das ja auch nicht tun. Warum sind lesbische Frauen eigentlich nicht so sichtbar? Wollen oder müssen wir / muss die Politik mehr für die Sichtbarkeit lesbischer Frauen tun, und wenn ja was und wie? Diese Fragen wollen wir mit euch diskutieren.

Und mit:

  • Maike Erdt, Lesben-Informations- und Beratungsstelle LIBS
  • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin B90/Die Grünen Frankfurt
  • Jenny Fuß, Junglesben-Treff Frankfurt
  • Karola Gramann, Kinothek Asta Nielsen
  • Betina Hubrich, Unternehmerin
  • und weiteren Impulsgeberinnen aus Kultur, Organisationen und Community

Moderation: Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90 / Die Grünen Frankfurt

Tag: Dienstag, 19. Januar
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: GRÜNtalk: Digitalisierung

Digitalisierung - Alle Macht den Daten?

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Torsten Leveringhaus, Sprecher für Digitales und Datenschutz, mit dem Thema “Digitalisierung – Alle Macht den Daten?“

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 19. Januar
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: Treffen der AG Netzwerken gegen Rassismus

Es wird vornehmlich darum gehen ob und wie der Kreisverband noch im Wahlkampf für die Kommunalwahl unterstützen werden kann. In jeder Woche werden vom Kreisverband bis zur Wahl verschiedene Themen bespielt. Antirassismus ist in der KW 7 (15.2.-21.2.). Dort gibt es dann eine Faktenkampagne (Beispiel: „Wusstet ihr, dass es geschätzt 50.000 Menschen in Frankfurt gibt, die hier aus unterschiedlichen Gründen nicht offiziell gemeldet sein? Unser „Wir“ meint: Wir alle! Unser GRÜNES Ziel ist, Politik für alle Frankfurter*innen zu machen. Denn all diese Menschen sind gleich an Würde und gleich an grundsätzlichen Rechten“), Veranstaltungen, Videos etc. Aber auch die aktuelle Lage in den Netzwerken wird betrachtet und geschaut werden, wie die AG dieses Jahr gestalten kann.

Vorläufige Tagesordnung:

    1. Begrüßung
    2. Lage in den Netzwerken
    3. Wahlkampfunterstützung
    4. Jahresplanung
    5. Verschiedenes

    Hier kommt Ihr zur Videokonferenz. Das Einwählen per Telefon ist auch möglich: +49 891 214 020 90, Zugangscode: 427-161-701.

    Tag: Dienstag, 19. Januar
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 28. Januar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

    Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
    Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

    Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 25.01.2021.

    Tag: Donnerstag, 28. Januar
    Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend

    Kinder, Küche, Krankenzimmer - Wege zur geschlechtergerechten Aufteilung von Haus- und Sorgearbeit

    Frauen leisten täglich um die Hälfte mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Bei heterosexuellen Paaren mit Kindern sogar 83,3 Prozent mehr. Noch immer sind die Chancen (Selbstverwirklichung, Karriere, Vermögen) und Risiken (wirtschaftliche Abhängigkeit, Altersarmut) im Lebensverlauf zwischen Frauen und Männern extrem ungleich verteilt. Das zeigt sich besonders bei der Teilhabe von Frauen an der Erwerbsarbeit und Männern an der Sorgearbeit. Das Ziel, hier Gleichstellung zu erreichen, ist radikal, denn in der öffentlichen Debatte gelten z.B. die Entscheidung für Teilzeitarbeit und die Aufteilung der Haus- und Sorgearbeit noch immer als privat. Dabei gibt es Steuerungs-mechanismen, die hinter dem Status quo stehen, die sichtbar gemacht, analysiert und verändert gehören. Wir wollen über die Fakten, Probleme und Handlungsbedarfe diskutieren - mit euch und mit:

    • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin von B90/Die Grünen Frankfurt
    • Uta Meier-Gräwe, emeritierte Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushaltes und Familienforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    • Und anderen Impulsgeberinnen. Mehr dazu in den nächsten Grünen Wochen

    Moderation: Natalie Becker, B90/Die Grünen Frankfurt und Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90/ Die Grünen Frankfurt.

    Tag: Dienstag, 16. Februar
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: online

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


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    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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