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GRÜNE WOCHE 02/2019 (24.01.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

heute beginnen wir mit dem Thema, mit dem in der letzten GRÜNEN Woche unsere Einleitung endete: am vergangenen Freitag hat sich der neu gewählte hessische Landtag konstituiert. In den Medien war zuvor die Frage hochgespielt worden, ob denn den beiden Koalitionspartnern CDU und GRÜNE die Wahl des Ministerpräsidenten und die Bestätigung der Minister*innen überhaupt gelingen würde angesichts einer Parlaments-Mehrheit von nur einer Stimme … aber wie von uns erwartet hat die Koalition geschlossen abgestimmt. Das verwundert auch nicht angesichts des „klug ausgehandelten und sehr konkretenKoalitionsvertrages, wie Ludger Fittkau im Deutschlandfunk kommentierte. Er sagt weiter: „Grüne und CDU in Hessen haben etwas geschafft, was ihnen vor fünf Jahren niemand zugetraut hätte: Sie legen zum zweiten Mal einen Koalitionsvertrag vor und dieses Mal findet er noch deutlich mehr Zustimmung als beim ersten Mal im Jahr 2013. Nicht nur in beiden Parteien selbst, sondern auch bei gesellschaftlichen Interessensverbänden, die sonst oft genug gegeneinander stehen: Überwiegend zufrieden mit dem 192 Seiten umfassenden Text sind sowohl die Interessensverbände der Industrie und des DGB, der Bauernverband und die Umweltverbände, Feministinnen und Kirchen.“ Und weiter: „Vieles ist auch sehr viel konkreter formuliert, als man es erwartet hätte, und wird auch über Hessen hinaus für Schlagzeilen sorgen: ob die Ablehnung neuer Gentechnologien wie Crispr-Cas oder das Ziel, einen diskriminierungsfreien Zugang zu Schwangerschafts-Konfliktberatungsstellen zu erreichen. … Oder die Idee eines „Hessen-Passes“, der landesweit Menschen mit geringem Einkommen kostenlosen Eintritt zu öffentlichen Kultur- und Freizeitangeboten verschaffen will.“
Den kompletten Kommentar findet ihr hier . Den Koalitionsvertrag, den durchzulesen sich sehr lohnt, hier

Wir Frankfurter GRÜNE sind im hessischen Landtag mit sechs Abgeordneten vertreten (Miriam Dahlke, Nina Eisenhardt, Martina Feldmayer, Mirjam Schmidt, Taylan Burcu und Marcus Bocklet). Und am vergangenen Freitag haben wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge erfahren, dass unser Fraktionsvorsitzender und Fraktionsgeschäftsführer der GRÜNEN im Römer, Manuel Stock, eine wichtige Position in der neuen hessischen Landesregierung übernimmt und deshalb am 31. Januar den Frankfurter Römer verlässt.

Manuel ist seit sieben Jahren Fraktionschef der GRÜNEN im Römer und seit über sechzehn Jahren Stadtverordneter. Und seit diesem Montag bereits „LMB“, Leiter des Minister*innenbüros unserer neuen hessischen Wissenschaftsministerin Angela Dorn. Manuel sagt dazu im FR-Interview, „als Angela Dorn mich anrief und mir den Job anbot, wusste ich sofort: Das ist das Richtige. … Ich will mein politisch strategisches Können einbringen. Im Koalitionsvertrag finden sich viele GRÜNE Ziele – etwa eine starke Grundfinanzierung der Hochschulen. Und Kunst und Kultur sind ohnehin immer schon wichtige politische Themen für mich gewesen.“ Das vollständige Interview mit Manuel findet ihr hier 

Dieser „Paukenschlag“, wie die FR den Weggang von Manuel nennt, beschäftigt seitdem viele in der Partei und in der Frankfurter Stadtgesellschaft – die Resonanz in den sozialen Medien und auf allen anderen Kanälen ist überwältigend. Für uns Frankfurter GRÜNE wird es noch Gelegenheiten geben, uns persönlich zu verabschieden, und Manuel bleibt uns ja auch als Mitglied erhalten, wir möchten aber an dieser Stelle schon sagen: Was für ein Verlust für die Frankfurter GRÜNEN, lieber Manuel, herzlichen Dank was Du für GRÜNE Politik in Frankfurt getan hast und zugleich: herzlichen Glückwunsch, Deine Entscheidung ist nachvollziehbar, wir sind stolz Dich in der neuen Position in Wiesbaden zu wissen und wünschen Dir viel Freude daran und viel Erfolg!

Und wie geht es weiter im Römer? So: die Fraktion der GRÜNEN im Römer wird in absehbarer Zeit eine/n neue/n Fraktionsvorsitzende*n und Geschäftsführer*in bestimmen. Sie hat in ihrer gestrigen Sitzung beschlossen, voraussichtlich am 13. Februar die/den neue/n Fraktionsvorsitzende/n zu wählen. Wie immer sind die stellvertretenden Fraktionsvorsitzende*n Ulla auf der Heide, Dimitrios Bakakis und Silvia Mommsen bei allen die Fraktion betreffenden Fragen ansprechbar und der stellvertretende Fraktionsgeschäftsführer Michael Köhler vertritt die Fraktionsgeschäftsstelle.

Gerne hinweisen möchten wir euch noch auf die Resolution zur Situation in Nicaragua, die der Kreisvorstand vergangene Woche beschlossen hat und die auf starke positive Resonanz gestossen ist. Ihr findet den Text hier.  Ferner möchten wir für zwei Demonstrationen werben, die am Samstag (Flashmob „Weg mit dem 219a) und am Sonntag (Demo für den Radentscheid) stattfinden. Mehr dazu unten bei den Terminen.

Wir freuen uns, euch dort und bei all den anderen politischen Aktivitäten zu begegnen.

Herzliche Grüne Grüße

Beatrix + Bastian 

Die heutigen Themen

GRÜN SUCHT Schlafplätze gesucht
NEUES VON MARTINA Hessische Kulturpolitik
NEUES VON MARCUS NSU mit aller Härte verfolgen
NEUES AUS DEM RÖMER Manuel Stock verlässt den Römer
NEUES VON OMID Riad / Iran
Petition Intakte Gewässer in der EU
24.01. Treffen AG faires und nachhaltiges Wirtschaften
26.01. Kundgebung: Bad Homburg ist bunt!
26.01. #weg mit §219a } Flashmob & Demo
27.01. Kundgebung und Gedenklauf
27.01. Radentscheid: Demo
28.01. Der Grüne Tisch
28.01. Treffen der Frauen AG
28.01. Blue Awareness
28.01. Vorlesung zum Holocaust-Gedenktag
30.01. Vortragsreihe bedrohte Vielfalt
VORSCHAU
04.02. Treffen Team Dezibel
13.02. Kreismitgliederversammlung
16.02. Soliparty We'll come united

Schlafplätze gesucht

Am diesem Wochenende findet in Frankfurt der bundesweite Haustürwahlkampfworkshop statt.

Zwei Teilnehmerinnen, aus Bielefeld und Bingen, suchen noch eine Übernachtungsmöglichkeit in Frankfurt. Hat jemand von Euch ein oder zwei freie Betten für die Nacht von Freitag auf Samstag anzubieten?
Das wäre toll.
Bitte meldet Euch bei Daniela in der Kreisgeschäftsstelle:daniela.cappelluti(at)gruene-frankfurt(dot)de

 

 

Neues von Martina Feldmayer

Martina freut sich, dass die Online-Befragung zur Hessischen Kulturpolitik auf große Resonanz gestoßen ist:  Über 1700 Rückmeldungen sind eingegangen. Das ist eine gute Grundlage für den Beteiligungsprozess bei der Erstellung des Masterplans Kultur. Hier ihre Pressemitteilung dazu.

Neues von Marcus Bocklet

NSU 2.0 - rechte Drohungen mit aller Härte verfolgen! 

Die Ermittlungen zu den mit „NSU 2.0“ unterzeichnete Drohschreiben an eine Frankfurter Anwältin und ihre Familie sind noch nicht abgeschlossen, doch der Verdacht wiegt schwer:  

Nicht „nur“, dass Frankfurter Polizist*innen mutmaßlich rechtsextreme Posts verfassten – ihr Zugang zu sensiblen Daten könnte die menschenverachtenden Drohungen ermöglicht haben. Die Urheberschaft und, ob es einen Zusammenhang gibt, wird aktuell von der Staatsanwaltschaft untersucht. Nach den Berichten im Innenausschuss vergangene Woche ist die GRÜNE Position deutlich: Wir fordern eine lückenlose Aufklärung und die konsequente strafrechtliche Verurteilung der Schuldigen. 

Unabhängig vom Ermittlungsausgang steht bereits jetzt fest, das Szenario ist in vielerlei Hinsicht perfide. Wer unseren demokratischen Rechtsstaat schützen soll und anstelle dessen Hass säht, nutzt eine Vertrauensposition aus und trifft den gesellschaftlichen Zusammenhalt empfindlich. Uns GRÜNEN ist bewusst, wer rechtsextreme Bilder oder Texte postet, disqualifiziert sich als hessische Polizeibeamt*in, gehört vom Dienst entfernt und belangt!
Auch wer eine Juristin bedroht, die lediglich ihrer Arbeit nachgeht, greift unseren Rechtsstaat an. -Das Kokettieren mit einem der dunkelsten Kapitel des Verfassungsschutzes und, dass sich die Gewaltschreiben nicht nur an die Frau selbst, sondern auch deren Angehörige und ihr Kind richten, zeigt besondere Menschenverachtung, die mit aller Härte des Gesetzes geahndet werden muss. 

Ich bin zuversichtlich, dass die Schuldigen gefunden und bestraft werden. Dennoch hinterlassen die Geschehnisse einen üblen Nachgeschmack. Stehe ich nun an der Kostablerwache und freue mich an den Ampelfigürchen für Toleranz und Vielfalt, schweift mein Blick weiter und  mir wird bewusst, auch Frankfurt ist keine Enklave der Glückseligkeit. Lasst uns deshalb den Zusammenhalt weiter pflegen und wachsam bleiben: Rechte Hetzereien haben keinen Platz in unserer Stadt, dafür stehen wir.

Neues aus dem Römer

Unser junger alter Hase, Manuel Stock verlässt nach 16 Jahren als Stadtverordneter und 7 Jahren als Fraktionsvorsitzender und Geschäftsführer den Römer. Er wechselt als Leiter des Ministerinbüros zu Angela Dorn in das Ministerium für Wissenschaft und Kunst. In der FR gibt er ein Interview und zieht Bilanz.

Römerpolitiker*innen, nicht nur der Grünen, kennen und schätzen Manuel als begabten, strategisch klugen und kompetenten Politiker, vor allem aber als einen unbedingt zuverlässigen, humorvollen und anständigen Menschen.

Er hinterlässt eine Riesenlücke in unserer Römerfraktion.

Am 13.2. werden wir eine*n Nachfolger*in wählen und alles daran setzen, dass die gute Arbeit und der Einfluss der Grünen im Römer nicht nachlässt.

Die Haushaltsverhandlungen gehen in die Zielgerade und unsere Schwerpunktthemen Klimaschutz sowie Verbesserungen für Alleinerziehende nehmen dabei großen Raum ein. In der kommenden Stadtverordnetenversammlung werden wir die Kooperation mit Nicaragua auf die Tagesordnung bringen und Manuel wird (vorläufig?) das letzte Mal dort zu hören sein.

Also hört mal rein. Hier der Link zum Lifestreaming.

Neues von Omid Nouripour

1)    Der ehemalige Verkehrsminister Ramsauer (CSU) reist nach Riad um gute Stimmung für Wirtschaftsdeals zu machen oder besser gesagt „die Politik seiner eigeCSUnen Bundesregierung“ zu unterlaufen. Was Omid noch dazu sagt steht in der FAZ.

2)    Landeverbot für iranische Airline: Omid sagte der taz, es sei „korrekt“, Mahan Air zu belangen. Die Fluggesellschaft generiere mit der zivilen Luftfahrt Geld für die Revolutionsgarden.

3)    Die Schweizer NZZ widmet sich den Volksmujahedin, einer politischen Gruppierung aus dem Iran. Rausgekommen ist ein guter Artikel über deren Geschichte und Unterstützer.

Petition für intakte Gewässer in der EU

Unsere Wassergesetze müssen stark bleiben – für intakte Gewässer!

Die europäische Wasserrahmenrichtlinie (WRRL) schützt unsere Flüsse, Seen und Küstengewässer mit ihrer Vielfalt an Tieren und Pflanzen – und auch unser Grundwasser. Auf Drängen von Industrie-Lobby und einigen Mitgliedstaaten könnte die EU-Kommission diese Schutzvorgaben schwächen. Das wäre verheerend, denn schon jetzt sind rund 90 Prozent unserer Flüsse in keinem guten Zustand.

Der NABU und andere Umweltverbände haben sich zusammengeschlossen, um gegen die Verwässerung der WRRL mobil zu machen und für den Erhalt der derzeitigen strengen Vorgaben der Richtlinie zu kämpfen. Die großangelegte internationale Kampagne startete Anfang Oktober, pünktlich zum Beginn der Bürgerbefragung, die parallel zum EU-Fitness-Check von der Europäischen Kommission durchgeführt wird. Bis März 2019 können alle Bürgerinnen und Bürger ihre Stimme abgeben für den Schutz unserer Gewässer.

Machen auch Sie mit! Füllen Sie das Formular aus, und es wird vom NABU direkt an die Europäische Kommission gesendet!

Hier ist der Link zum Mitmachen.

24.01.19: Treffen der AG "faires und nachhaltiges Wirtschaften"

Fairness und Nachhaltigkeit sind die Stichworte mit denen wir Grüne die Verantwortung gegenüber der Natur und der Menschheit einfordern. Diese Nachhaltigkeit näher zu definieren und nachhaltige Überlegungen in Wirtschaft und Finanzen zu unterstützen ist das Anliegen, mit dem unsere AG den Mitgliedern, Sympathisanten aber auch der Wirtschaft gegenübertreten will, um für Fairness und Nachhaltigkeit eine moralische Grundlage zu erarbeiten. Wirtschaft muss allen dienen und nicht der Kapitalanhäufung als Selbstzweck ökonomischer Gesetzmäßigkeit.

Jeder ist herzlich eingeladen an dem Treffen teilzunehmen und der AG beizutreten.

Wann? 17.00-19.00 Uhr
Wo?     KGS, Oppenheimer Straße 17

Samstag, 26.01.19: Kundgebung: Bad Homburg ist bunt!

Bündnis gegen Rechts ruft gemeinsam zur Demo “Bad Homburg ist bunt“ auf

Das „Bündnis gegen Rechts“, bestehend aus politischen Jugendorganisationen und zivilgesellschaftlichen Organisationen, lädt alle Bad Homburger*innen am Samstag, 26. Januar ab 12 Uhr zur gemeinsamen Kundgebungen gegen Rechtsextremismus ein. Von 12 Uhr bis 14 Uhr wollen wir vor dem Bürgerhaus Kirdorf (Stedter Weg 40, 61350 Bad Homburg vor der Höhe) für eine vielfältige Gesellschaft und für ein menschliches Miteinander in Bad Homburg und auf der Welt demonstrieren. Wir möchten dort für die weltoffene Demokratie eintreten und zeigen, dass Bad Homburg kein Platz für menschenverachtendes Gedankengut macht.

Die vom Verfassungsschutz beobachtete rechtsextreme Jugendorganisation JA Hessen wird an diesem Tag im Bürgerhaus Kirdorf ihren Landeskongress abhalten. Wir lehnen sowohl das menschenverachtende Gedankengut dieser Organisation als auch das ihrer Mutterpartei (AFD) ab.
Wir wollen nicht, dass diese sich in Bad Homburg wohlfühlt und Wurzeln schlägt! Wir wollen sie nicht als Nachbarn!

Wir wollen mit möglichst vielen Menschen bunt und lautstark für ein geeintes Europa, Nächstenliebe und Gleichberechtigung demonstrieren und uns klar gegen Rassismus, Faschismus und Hass aussprechen.
Das Bündnis gegen Rechts ist ein überparteilich Bündnis von jungen Menschen die gegen Rechte, Rechtsextremismus und Hass aufstehen.

Die AG Netzwerken gegen Rassismus und die Grüne Jugend Frankfurt organisieren eine gemeinsame Anreise.

Treffpunkt: 10:40 Uhr vor der Information im Hbf.
Abfahrt:     10:54 Uhr mit der S5 nach Bad Homburg
(Einstieg ganz vorne, falls jemand früher oder später einsteigen möchte)

Wann? 12:00-14:00 Uhr
Wo?     Stedter Weg 40, 61350 Bad Homburg vor der Höhe

Zum Facebook Event geht es hier.

Samstag 26.01.19: #wegmit219a: Flashmob und Demonstration

Am Samstag, den 26.1.2019 findet ein bundesweiter Aktionstag „Jetzt erst recht! Körperliche und sexuelle Selbstbestimmung sind nicht verhandelbar“ statt.

Es geht insbesondere um die Forderung der Streichung von § 219a StGB #wegmit219a.

Flashmob für ein Recht auf Information! Der §219a, der es Ärzt*innen verbietet, Informationen zu Schwangerschaftsabbrüchen zu geben, gehört abgeschafft! Die §§ 218 und 219 StGB behindern Schwangere in ihrem Recht auf eine selbstbestimmte Entscheidung. Insbesondere § 219a verwehrt ihnen, sich frei und unabhängig zu informieren. Dies ist aber für eine informierte Entscheidung notwendig – sowohl für als auch gegen das Austragen einer Schwangerschaft. Dass der Schwangerschaftsabbruch im Strafgesetzbuch behandelt wird, zeigt:
Frauen* wird die Entscheidungshoheit über ihren Körper und ihr Leben abgesprochen und die Fähigkeit, darüber als mündige Bürgerinnen zu entscheiden.

Trotz aller Proteste und Diskussionen rund um den Fall Kristina Hänel und aller Bekundungen zur Notwendigkeit der Streichung des Paragraphen 219a: ES HAT SICH NICHTS GEÄNDERT!
Ärzt_innen, die einfach nur mitteilen, dass sie Schwangerschaftsabbrüche als medizinische Dienstleistung anbieten, werden wegen „unerlaubten Werbens für den Schwangerschaftsabbruch“ angeklagt. So anachronistisch dies auch anmuten mag, die Forderungen nach einer Streichung ALLER Anti-Abtreibungsparagraphen ist höchst aktuell!
Am 26.01.2019 wird bundesweit immerhin für die Streichung eines dieser Paragraphen, nämlich 219a StGB, protestiert. Dieser verbietet Ärzt_innen allgemein und öffentlich über Schwangerschaftsabbrüche zu informieren.

1. Flashmob

Erkennungszeichen des Flashmobs ist das zum Symbol für das Informationsrecht von Frauen gewordene Klebeband vor dem Mund. Vor Ort gibt es auch Schilder, Klebeband und Stifte zum Ausleihen.
Wann?
13.00 Uhr
Wo?     vor der Paulskirche

2. Demo Für das Recht auf Abtreibung und körperliche Selbstbestimmung
Wann? 15.00 Uhr
Wo?     vor der Alten Oper Frankfurt am Main, die Abschlusskundgebung findet an der Paulskirche statt

Andere Aktionen in Hessen und mehr Informationen zu dem Thema findet ihr hier.

Sonntag, 27.01.19: Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstalter: Regenbogen-Crew der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt

Gedenktag für die Opfer des Nationalsozialismus

Die Regenbogen-Crew der AIDS-Hilfe Frankfurt e.V., erinnern gemeinsam mit dem Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt am 27. Januar 2019 zum Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus mit Kundgebungen und einem Gedenklauf an die Befreiung des Konzentrationslagers Ausschwitz-Birkenau und dem damit verbundenen Ende des Holocausts.

Homosexuelle zählten ebenso zu den Opfern des nationalsozialistischen Regimes wie Juden, Sinti und Roma, Zwangsarbeiter*innen, Kriegsgefangene, körperlich und geistig Behinderte und Gegner*innen des Systems. Bei dem Gedenklauf ziehen wir von der Hauptwache, mit Kerzen in den Händen, zum „Frankfurter Engel“. Der Engel wurde als Mahnmal für die nach Paragraph 175 verfolgten Homosexuellen errichtet, den die Nationalsozialisten 1935 verschärften und der bis 1969 in der Bundesrepublik Deutschland so gültig war.

Die Regenbogencrew organisiert die Gedenkveranstaltung in Zusammenarbeit mit dem Frankfurter Bündnis Akzeptanz und Vielfalt, das in diesem Jahr mit dem Integrationspreis der Stadt Frankfurt geehrt wurde. Wir möchten mit dieser Aktion die Erinnerungskultur in unserer Stadt fördern, intersektionale Zusammenarbeit stärken und jeglichen Ressentiments und Rassismus entgegentreten.

Wann und wo ? 17:00 Uhr: Kundgebung Hauptwache
                          18:00 Uhr: Gedenklauf zum „Frankfurter Engel“ (Klaus-Mann-Platz)
                          18:30 Uhr: Kundgebung Klaus-Mann-Platz
                          19:15 Uhr: Ende der Veranstaltung

Sonntag, 27.01.19: Radentscheid: So schnell geht uns die Luft nicht aus!

Veranstalter: Radentscheid Frankfurt

Der Radentscheid ruft auf zur Demo zum Römer: „So schnell geht uns nicht die Luft aus!“

Die Initiator*innen des Radentscheids haben in beeindruckender Weise bewiesen, dass die Frankfurter*innen die Verkehrswende wollen. 40.000 Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrer Unterschrift die Stadt Frankfurt aufgefordert, einen Bürgerentscheid über die Forderungen des Radentscheids Frankfurt abzuhalten.

Wir GRÜNE haben den Radentscheid von Anfang an politisch unterstützt, viele von uns haben aktiv mitgeholfen. Wir freuen uns über die massive Unterstützung der Verkehrswende. Auch wir meinen: Frankfurt muss schnell den nächsten Schritt gehen! Als Teil der Römer-Koalition zwischen CDU, SPD und GRÜNEN ist es unser Interesse, dass die Forderungen des Radentscheids umgesetzt werden. Ihr habt sicher der Presse entnommen, dass der Magistrat sich noch nicht auf eine abschließende Aussage über die rechtliche Zulässigkeit des Radentscheids einigen konnte. Ein Gutachten des Rechtsamts formuliert hier deutliche Zweifel, aber wir GRÜNE sind nicht überzeugt. Die Stadt wird auf unsere Initiative hin ein weiteres Gutachten einholen und parallel in konkrete Verhandlungen mit dem Radentscheid eintreten. Denn auch wenn die rechtliche Einordnung noch nicht klar ist, so ist doch klar: Es muss in der Sache voran gehen. Konkrete Verhandlungen sind da ein guter nächster Schritt. Und klar ist auch: Sofern die Stadt den Radentscheid in seiner jetzigen Form für nicht zulässig hält, sollte das gerichtlich geklärt werden und ggf parallel eine modifizierte Initiative weiter Druck machen. Um also mit der Verkehrswende voran zu kommen, ist es so oder so weiter nötig, zu zeigen, dass die Verkehrswende in Frankfurt eine politische Mehrheit hat. Wir freuen uns darauf, sie weiter nach allen unseren Möglichkeiten zu unterstützen.  


Ablauf: 

  • 13:00 Uhr Treffen und kurze Kundgebung an der Alten Oper
  • 13:30 Uhr Start der Demo mit geschobenen Fahrrädern durch die Stadt mit einzelnen Zwischenkundgebungen auf dem Weg
  • 14:00 Abschlusskundgebung auf dem Römerberg!

Sagt euren Freunden und Bekannten Bescheid, kommt vorbei (Teilnahme auch gerne ohne Fahrrad, gerne auch mit Kindern!) und lasst uns dem Magistrat zeigen, dass die Mobilitätswende nicht aufzuhalten ist!

 

Mehr Infos zum Bürgerbegehren findet ihr hier.

Montag, 28.01.2019: Der GRÜNE TISCH

Am 28. Januar findet er wieder statt – der GRÜNE Tisch. Wie immer am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Heike und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Besonders eignet sich der GRÜNE Tisch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen" möchten.
(es gibt auch leckere Pizza)

Wann? 20.00 Uhr
Wo?     Lilium, Leipziger Str. 5, Frankfurt-Bockenheim

Montag, 28.01.19: Frauen AG

Treffen der Frauen AG

Ein Ort, um feministische Aktionen zu planen und gemeinsam und solidarisch für die Rechte von Frauen* einzustehen. Dafür treffen wir uns regelmäßig und eure Initiativen und Ideen sind herzlich willkommen.

Ulla auf der Heide + Nina Eisenhardt

Wann? 19.30 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Straße 17

Montag, 28.01.19: Blue Awareness

Veranstalter: Heinrich-Böll Stiftung Hessen

Blue Awareness - Über den Zustand der Meere
Vortrag und Diskussion

Jeder hat schon von den Problemen im Ozean gehört: Inseln aus Plastik treiben an der Oberfläche, die Fischbestände schwinden und das Meer erwärmt sich und wird immer saurer. Diese Liste ist beliebig fortführbar. Doch meistens stehen wir wie erschlagen vor einem viel zu großen Problem und tun im Endeffekt: Nichts.

Das muss sich ändern, findet Christian Weigand, denn kaum etwas fasziniert ihn so wie der Ozean.

Sein Ziel: Ein „blaues“ Bewusstsein zu schaffen.

Statt einzig mit Daten und Fakten zu argumentieren, möchte er darüberhinaus auch Geschichten erzählen, die Emotionen erzeugen. Im Rahmen seines Projektes „Blue Awareness“ bereist er die Küsten, um zu berichten, wie es um die Meere bestellt ist. Auf seinen Reisen trifft er immer wieder Menschen, die mit ihrem Einsatz inspirierende Vorbilder im Meeresschutz, aber auch im alltäglichen Leben sind.

Derzeit ist er wieder in seiner hessischen Heimat unterwegs, um von seinen meeresbezogenen Erlebnissen und Erkenntnissen zu erzählen und auf diese Weise deutlich zu machen, weshalb die Ozeane unbedingt geschützt werden müssen.

Vortrag und Diskussion mit:

Christian Weigand, Meeresschützer

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     Gallus Theater, Kleyerstr. 15, Frankfurt/Main

Montag, 28.01.19: Vorlesung anlässlich des Gedenktags an die Opfer des Nationalsozialismus

Veranstalter: Goethe Universität

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

Vortrag von Prof. Dr. Sybille Steinbacher, Direktorin des Fritz Bauer Instituts, Lehrstuhl zur Erforschung der Geschichte und Wirkung des Holocaust am Historischen Seminar der Goethe-Universität Frankfurt am Main: „Der Todesmarsch an die Bernsteinküste. Die Geschehnisse von Palmnicken im Januar 1945“.

Etwa zur selben Zeit, als die Rote Armee am 27. Januar 1945 Auschwitz befreite, trieb in Ostpreußen ein SS-Mordkommando Tausende Menschen, fast ausschließlich jüdische Frauen, an die Bernsteinküste bei Palmnicken. Eines der größten Massaker in der Zeit der Todesmärsche begann: Die Frauen wurden ins Meer gescheucht, erschossen und erschlagen. Was in Palmnicken geschah, ist bis heute wenig bekannt. Im Vortrag wird beleuchtet, was sich über die deutsche Zivilbevölkerung und die lokalen Amtsträger in der Zeit der Todesmärsche sagen lässt. Die Palette der Verhaltensweisen war breit: Mitleid und Hilfe, aber auch Feindseligkeit, Abscheu und Angst wurde den Frauen in Palmnicken entgegengebracht. Das Geschehen zeigt: Mit der Befreiung von Auschwitz endete der Massenmord nicht.
Sybille Steinbacher ist Professorin für die Geschichte und Wirkung des Holocaust an der Goethe-Universität und Direktorin des Fritz Bauer Instituts.

Wann? 12.00-14.00 Uhr
Wo?     Theodor-W.-Adorno-Platz 1, Campus Westend, PA-Gebäude, Lobby

Mittwoch, 30.01.19: Lokal und nachhaltig handeln in Zeiten globaler Vernetzung?

Bildquelle: aktuelles.uni-frankfurt.de/event/kleine-welt-lokal-und-nachhaltig-handeln-in-zeiten-globaler-vernetzung/

Veranstalter: Goethe-Universität Frankfurt, Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung, Die Forschungsmusseen der Leibniz-Gemeinschaft   

Im Rahmen der Vortragsreihe „Bedrohte Vielfalt – Der Artenschwund und seine Folgen“ lautet das Thema an diesem Abend „Kleine Welt – lokal und nachhaltig handeln in Zeiten globaler Vernetzung?“.

Die weiterhin wachsenden globalen Handelsverflechtungen führen dazu, dass die Bereitstellung land- und forstwirtschaftlicher Produkte oft zu Umwelteffekten führt, die weit entfernt vom Ort ihres Konsums auftreten und sich dort nachteilig auf Arten und Ökosysteme auswirken. Dieses Phänomen wird als „Telecoupling“ (dt. etwa „Kopplungen über große Distanzen“) bezeichnet. Global gesehen bedeutet dies, dass die Auswirkungen des Fleischverzehrs in Deutschland bis nach Brasilien oder Argentinien reichen können, wenn die Tiere mit Soja aus Lateinamerika gefüttert werden. Solche global verbundenen Systeme stehen zunehmend im Fokus interdisziplinärer Forschung zu Landnutzungswandel und sozial-ökologischen Systemen. Ein besseres Verständnis dieser Zusammenhänge ist für den Wandel zu einer nachhaltigeren Gesellschaft und einem veränderten Umgang mit den Ressourcen Energie, Materialien oder Land unerlässlich.

Der Humanökologe Prof. Helmut Haberl analysiert am Institut für Soziale Ökologie Telecouplings durch globalen Handel und verwendet dabei vor allem biophysische sozialökologische Indikatoren.

Die Vortragsreihe beschäftigt sich mit dem weltweiten Rückgang der Tier- und Pflanzenarten, seinen Ursachen und möglichen Lösungsansätzen. Dabei stehen nicht nur einzelne Artengruppen oder Lebensräume im Fokus, sondern auch gesellschaftliche Hintergründe und globale Zusammenhänge.

Wann? 19:15 - 21:15
Wo?     Senckenberg Gesellschaft für Naturforschung / Arthur-von-Weinberg-Haus,
            Robert-Mayer-Straße 2, 60325 Frankfurt

VORSCHAU

Montag, 04.02.19: Treffen Team Dezibel

Zu unserem letzten Treffen kamen 18 Interessierte. Das war großartig!
Gemeinsam haben wir viele tolle Ideen für den anstehenden Europawahlkampf entwickelt.
Diese Ideen wollen wir jetzt in Kleingruppen weiterverfolgen und umsetzen.
Auch neue Gesichter sind herzlich Willkommen, besonders freuen wir uns über ein paar Grafiker*innen, die das Team ergänzen.

Wann? 19.00 Uhr

Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17

Mittwoch, 13.02.19: Kreismitgliederversammlung

Thema: unter anderem Vorstellung der AGen und LAGen

Tagesordnung folgt!

Wann? 20.00 Uhr
Wo?     Saalbau Gutleut, Rottweiler Str. 32, 60327 Frankfurt

Samstag, 16.02.19: Soliparty We'll come united

Veranstalter und Bildquelle: We'll come united Rhein-Main

WE'LL COME UNITED - SOLIDARITY PARTY

zur Unterstützung der antirassistischen We'll Come United Vernetzung Rhein-Main

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* 2 Floors *

### TECHNO+HOUSE FLOOR ###
teenitus dj team // ivi | bummeltechno
Raka & Grrzly // house
Aaron Kauffeldt (Tonsymbolik) // techno

### HIPHOP+X FLOOR ###
Sobra. // hiphop
Camo & Koga Miyata // uk garage
Ms. Hybreedity // (uk) bhangra & dub(step) - london sounds

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KOMMT VORBEI,
TANZT UND TRINKT AUF WE´LL COME UNITED
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|| Wenn du auf unserer Party Diskriminierung erfährst, kannst du gerne die Leute an den Bars, am Eingang oder die Mitglieder der Awareness-Gruppe* ansprechen.

Wann? ab 22.00 Uhr
Wo?     Cafe Koz, Mertonstraße 26-28


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Vertretungsberechtige:
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Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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