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GRÜNE WOCHE 02/2021 (15.01.2021)

Liebe Freund*innen,

auch meinerseits ein herzliches Willkommen in 2021. Viele von euch habe ich bereits gesehen in einem dieser kleinen Kästchen auf meinem Bildschirm oder zumindest gehört in einer Telefonkonferenz – immerhin! Vorstandssitzung, Fachgruppe Soziales und Gesundheit, Fraktionssitzung, Fachgruppe Planung, Bau und Wohnungsbau, JourFixe mit dem Politiklabor-Team, KAV-Gruppe, Protofachgruppe Wirtschaft und Frauen, Koalitionsrunde, und heute Stadtteilgruppe 10 mit Wahlkampfplanung. Und ich kann mit Freude feststellen: politische Diskussionen mit euch beginnen 2021 so spannend und leidenschaftlich wie sie 2020 geendet haben. Und überall ist was los bei uns GRÜNEN in Frankfurt – die Partei ist eindeutig in starker Bewegung, es knistert und raschelt und denkt überall, es wird konzipiert und gepostet und geplant. Wir haben so richtig was vor in und für Frankfurt, das ist überall deutlich spürbar.

Und wie das so ist nach Jahreswechseln: alles ist noch da – die Corona-Pandemie, der Wohnungsmangel, die Krise der amerikanischen Demokratie, der Klimawandel mit sterbenden Bäume in unserem Stadtwald und anderen Katastrophen, der Rassismus und der in diesem neuen Jahr in Deutschland schon für sieben Frauen tödliche Frauenhass, die europäische Abschottungspolitik, diesmal mit hunderten geflüchteten Menschen an der Grenze zu Kroatien, in Sandalen im Schnee ohne ein Dach über dem Kopf, ohne Strom, ohne medizinische Hilfe und ohne Perspektive – beschämend.

Es gab zum Jahreswechsel von manchen den Wunsch, 2020 möglichst schnell zu vergessen es zu streichen aus dem Gedächtnis … ich persönlich denke, wir sollten es anders machen und es uns genau angucken und lernen aus diesem Jahr. Lernen über die Entstehung von Pandemien, um ihnen besser vorbeugen zu können. Lernen über die Anfälligkeit unserer Lieferketten, um sie resistenter zu machen für künftige Krisen. Lernen aus den Lücken, die im Hinblick auf Digitalisierung sichtbar wurden. Herausfinden, was unser Bildungssystem nachzuholen hat und an Unterstützung braucht. Lernen aus der nachbarschaftlichen Solidarität, die sichtbar wurde, und aus der Vernunft und  Einsicht in die Notwendigkeiten, über die ein hoher Prozentsatz der Bürger*innen  verfügt. Lernen aus der bis heute ungebrochenen Hilfsbereitschaft und Kompetenz all derer, die in Pflege, Betreuungseinrichtungen und medizinischer Versorgung arbeiten und unermüdlich nach Lösungen suchen und die Hoffnung nicht aufgeben. Lernen aus Forscher*innengeist und Gründer*innenmut auf der ganzen Welt, die – mit genügend Geld ausgestattet – binnen 9 Monaten zig unterschiedliche Impfstoffe entwickeln, die wirken, die helfen, die den entscheidenden Turn bringen werden. Auch wenn es noch etwas dauert. Lernen aus der finanziellen Potenz unseres Staates, auch anderer Staaten, auch anderer Wirtschaftssysteme, unfassbare Summen bereit zu stellen, um die sozialen und wirtschaftlichen Folgen der Pandemie aufzufangen. Um Probleme zu lösen. Lernen daraus, wie nahe eine polarisierte demokratische Gesellschaft innerhalb von ein paar Jahren an den Rand des Zusammenbruchs gebracht werden kann. Lernen, dass es eine noch nicht so ganz flüssig arbeitende, aber doch recht zuverlässige Weltgemeinschaft gibt, die dafür sorgt, dass Impfstoffe zumindest einigermaßen gerecht zugänglich gemacht und verteilt werden.

Vielleicht ist 2020 ja doch ein Jahr gewesen, das uns alle ein wenig vorangebracht hat hinsichtlich Solidarität, Humanität, Zusammenarbeit und Fokussierung auf Lösungen. Das gezeigt hat, dass wir Krisen bewältigen können. Die Erinnerungen daran können wir gut für die kommenden Jahre gebrauchen.

Vielleicht sind wir auch deshalb voller Energie aus 2020 gekommen. Wir sind so weit – die Wahlprogramme kommen bald aus der Druckerei, in Lang-, Kurz- und Ganzkurzversion, in leichter Sprache und in Englisch. Eine Fülle von Themen- und Kandidierendenplakaten werden gerade gedruckt und bald überall hängen und verteilt werden, Flyer und Postkarten, Samentütchen und Bierdeckel, und demnächst noch etwas womit wir viele Briefkästen in Frankfurt bestücken können. Unserer Kreativität sind offensichtlich keine Grenzen gesetzt –uns fällt immer wieder Neues ein, wie wir in dieser verdammten Pandemie und ihren Schwankungen dennoch unsere Positionen und Haltungen und Vorhaben an die Wähler*innen bringen können.

Die tobende Corona-Pandemie, der ungebremste Klimawandel und die permanent steigenden Mieten in unserer Stadt stellen uns vor nie dagewesene Herausforderungen. Wir Menschen haben zu wenig Platz und gesunde Luft in der Stadt und brauchen eine Verkehrswende. Wir Frauen wollen endlich voll gleichberechtigt und vor Gewalt sicher sein. Wir alle gemeinsam müssen gegen Rassismus, Antisemitismus, Frauenfeindlichkeit, gegen Hass und Hetze angehen. Veränderungen sind notwendig, wir wollen FRANKFURT NEU DENKEN. Wir brauchen frische, neue Konzepte. Dabei können wir auf unsere vielfältigen  Fähigkeiten vertrauen. Wir können das, Frankfurt kann das: neu denken und Neues anpacken.

Lasst uns also rausgehen und die Wähler*innen überzeugen. Jetzt. Wir sehen uns dabei!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Impfstart: Geduld und Durchhaltevermögen sind gefragt
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Online-Portal für mehr Tierwohl gestartet
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Sei schlau - komm zur LMV
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Kommunaler Finanzausgleich steigt trotz schwieriger Lage
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Weiterentwicklung des Landesprogramms „WIR“: wichtige Verbesserungen für die Integrationsarbeit in den Kommunen
Neues von Taylan Burcu, MdL

Hessen bei der Impfquote vorne mit dabei
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Bundestagskandidatur und Sturm auf das US-Kapitol
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Samstag, 16. Januar: Gründung LAG Kinder, Jugend und Familie

Samstag, 16. Januar: Soup & Talk Online-Aktion - Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Dienstag, 19. Januar: Feministischer Feierabend - Sichtbarkeit von lesbischen Frauen

Dienstag, 19. Januar: GRÜNTalk: Digitalisierung

Dienstag, 19. Januar: Online-Treffen der AG Netzwerken gegen Rassismus

Donnerstag, 21. Januar: Online Vortrag - Machtspielchen erkennen

Donnerstag, 21. Januar: Online-Vortrag - Biodiversität verstehen

 

VORSCHAU

Montag, 25. Januar: Online-Treffen des GRÜNEN Tischs

Dienstag, 26. Januar: GRÜNTalk: Dein Wald, mein Wald... wie wir den Wald retten können!

Mittwoch, 27. Januar: Online-Neujahrsdialog zur Bildungsgerechtigkeit

Mittwoch, 27. Januar: SayTheirNames: Wo stehen wir ein Jahr nach Hanau?

Mittwoch, 27. Januar: Sicherheit und Frieden - Gleiches oder Gegensätzliches?

Mittwoch, 27. Januar: Umweltauswirkungen der Nutzung mariner Ressourcen in der Tiefsee

Donnerstag, 28. Januar: Online-Treffen AG Klima, Umwelt und Verkehr

Donnerstag, 28. Januar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 02. Februar: GRÜNTalk: Plemum spezial

Donnerstag, 04. Februar: StreitBar - Rassismus

Samstag, 06. Februar: Online-Workshop - Wie geht gute Klimakommunikation?

Mittwoch, 10. Februar: Tropische Küsten - Brennpunkt im Wandel

Donnerstag, 11. Februar: Black History Month - Storytelling-Abend

Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend - Kinder, Küche, Krankenzimmer

Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

Impfstart: Geduld und Durchhaltevermögen sind gefragt

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Knapp 5.000 Personen in Alten- und Pflegeheimen und Kliniken sind in Frankfurt seit dem 27.12. bereits geimpft worden. Die mobilen Teams sind täglich im Einsatz und verimpfen alles, was uns für Frankfurt zur Verfügung gestellt wird. Nächste Woche, am 19.1., geht es im Frankfurter Impfzentrum los. Der Impfstoff ist noch überall knapp. Die Terminvergabe wird vom Land sowohl online als auch telefonisch organisiert. Hier ist im Moment viel Geduld gefragt. Es wird nach und nach Termine für alle Impfwilligen geben. Wer zuerst geimpft wird, regelt die Impfverordnung des Bundes.

In Frankfurt fallen in die höchste Prioritätsstufe ungefähr 64.000 Menschen. Eine Impfung der breiten Bevölkerung wird voraussichtlich erst Mitte des Jahres möglich sein. Daher ist es absolut notwendig, auch weiterhin die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten und Kontakte weitestgehend zu beschränken.

Online-Portal für mehr Tierwohl gestartet

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Seit vergangenen Samstag haben Nutztierhalter*innen die Möglichkeit, sich auf dem kostenlosen Videoportal der Justus-Liebig-Universität Gießen über das natürliche Verhalten von Nutztieren zu informieren und so früher Verhaltensauffälligkeiten zu erkennen.
Das Umweltministerium hat dieses innovative Projekt der veterinärmedizinischen Abteilung unterstützt und begleitet. Dieses einmalige Angebot im deutschsprachigen Raum kann nun von Landwirt*innen genutzt werden, um früh Verhaltensauffälligkeiten bemerken und entsprechende Schritte einleiten zu können.

Das Videoportal findet ihr unter diesem Link. Weitere Informationen zu dem Projekt findet ihr in der Pressemitteilung des Ministeriums.

Sei schlau - komm zur LMV

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

2020 machte deutlicher als je zuvor, wie unerlässlich ein Gesundheitssystem weg von bloßer Gewinnorientierung und soziale Gerechtigkeit sind! Wir müssen dafür sorgen, dass unsere gesundheitliche Versorgung dauerhaft gesichert ist. Weil die wesentlichen Weichen hierfür im Bundestag gelegt werden, kandidiere ich für die Landesliste zur Bundestagswahl und bitte Euch mit meiner Bewerbung um Euren Vertrauen und Eure Stimme.

Kommunaler Finanzausgleich steigt trotz schwieriger Lage

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Der Kommunale Finanzausgleich (KFA) steigt 2021 auf das Rekordhoch von 6,11 Milliarden Euro. Für die von der Corona-Krise getroffenen Kommunen ist das neben der Erstattung der Gewerbesteuerausfälle ein wichtiges Signal der Planungssicherheit und Stabilität, denn sie müssen auch in der Krise handlungsfähig bleiben. Bis 2024 soll der Kommunale Finanzausgleich nochmals um fast 450 Millionen Euro ansteigen. Dadurch sollen die finanziellen Auswirkungen auf die hessischen Kommunen wirkungsvoll aufgefangen werden. Frankfurt erhält dieses Jahr 160 Millionen Euro aus dem KFA – fast dreimal so viel wie 2020. Weitere Informationen auf meiner Website.

Weiterentwicklung des Landesprogramms „WIR“: wichtige Verbesserungen für die Integrationsarbeit in den Kommunen

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Die Hessische Landesregierung fördert seit dem Jahr 2014 mit dem Landesprogramm „Wegweisende Integrationsansätze Regulieren" (WIR) verschiedene Projekte, um die Verbesserung der Teilhabechancen von Zuwander*innen in Hessen sicherzustellen.

Die Weiterentwicklung der Förderrichtlinien ist uns natürlich ein großes Anliegen und dient zur Stärkung der Integrationspolitik zwischen dem Land Hessen und den einzelnen Kommunen. Zu diesem Zweck werden in diesem Jahr die bisherigen Fördermittel um weitere 500.000 Euro aufgestockt, so dass das Budget nunmehr 10,5 Mio. Euro beträgt. Die Erhöhung umfasst vor allem den Ausbau und die Förderung von gemeinnützigen Organisationen für Migrant*innen sowie die Entwicklung der Vielfalts- und Integrationsstrategien auf kommunaler Ebene und damit bei den einzelnen Gemeinden. Darüber hinaus werden Fördermittel zur Verfügung gestellt, die zur Erweiterung der Qualifizierungen für den Einsatz von ehrenamtlichen Laiendolmetscher*innen und ebenso zur Förderung durch Vertiefungsseminare für die hauptamtliche Begleitung von Integrationslots*innen bestimmt sind. 

Durch die neuen Förderrichtlinien werden die bisherigen Programmschwerpunkte erweitert und die bestehenden kommunalen WIR-Koordinationskräfte und das WIR-Fallmanagement für Geflüchtete zusammen gebündelt und zur Vereinheitlichung weiterentwickelt in kommunale „WIR-Vielfaltszentren“, die ab sofort als „WIR-Koordinationskräfte“ bezeichnet werden. 

Die neue Förderrichtlinie zum Landesprogramm "WIR - Vielfalt und Teilhabe" ist zum 01.01.2021 in Kraft getreten. 

Weitere Informationen über das Landesprogramm, den Förderrichtlinien und den Förderschwerpunkten, Unterlagen zur Antragsstellung, Antragsfristen u.a. findet Ihr hier.

Hessen bei der Impfquote vorne mit dabei

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Seit dem 27. Dezember finden in Deutschland Impfungen gegen den Corona-Virus statt. Nach der Zulassung des Impfstoffes von BionTech-Pfizer wurde in der vergangenen Woche auch der Impfstoff des US-Konzerns Moderna zugelassen, weitere Präparate stehen vor der Zulassung. Mit 731 Impfungen pro 100.000 Einwohnern liegt unser Bundesland deutlich über dem Bundesdurchschnitt mit derzeit 573 Impfungen pro 100.000 Einwohnern. Damit ist die Impfquote in Hessen sehr gut. Nachdem bislang Senior*innen in Alten- und Pflegeheimen geimpft wurden, gehen in der kommenden Woche (19. Januar) die sechs hessischen Impfzentren in Betrieb, darunter auch das Impfzentrum an der Frankfurter Messe. Seit dem 12. Januar 2021 können über die Hotline 116 117 oder online Termine für die persönliche Schutzimpfung der Personen vereinbart werden, die der höchsten Priorisierungsgruppe nach der Coronavirus-Impfverordnung angehören. Die Terminvereinbarung erfolgt zugleich sowohl für die erste als auch für die notwendige zweite Impfung.

Weitere Infos finden sich auf der Seite des Hessischen Ministeriums für Soziales und Integration.

Bundestagskandidatur und Sturm auf das US-Kapitol

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Kandidatur für die Grüne Bundestagsliste
Auf der Landesmitgliederversammlung am 23. Januar kandidiere ich für die Grüne Bundestagsliste in Hessen auf Listenplatz 2. Ich würde mich sehr über Eure Teilnahme und Unterstützung freuen! Ökologie und Demokratie, Frieden und Gerechtigkeit: für unsere Grundwerte treten wir Grüne seit jeher ein – lokal wie international. Es wird Zeit für starke Grüne – erst bei unserer Kommunalwahl im März, dann bei der Bundestagswahl im September. Die derzeitige Koalition des Stillstandes, der Kohlekraftwerke und der Rekord-Rüstungsexporte gehört abgelöst. Aber starke Grüne gibt es nur, wenn wir gemeinsam dafür eintreten. Das will ich mit meiner gesamten Kraft, Erfahrung und Expertise gemeinsam mit Euch tun. Und dafür bitte ich um Euer Vertrauen. Meine Bewerbung findet ihr online auf Antragsgrün.

Eindringen in das US-Kapitol
Die Bilder der Geschehnisse der letzten Woche in Washington sind absolut schockierend. Erst erinnerte es mich an die Bilder vom Reichstag in Berlin im Sommer, als Corona-Leugner dort versuchten, ins Parlament einzudringen. Dann ist mir aber der frappierende Unterschied klargeworden: In Berlin hat nicht der amtierende Präsident dazu aufgerufen – und man ging nicht davon aus, dass diese Menschen bewaffnet sein könnten. Das Eindringen in das Kaptiol ist ein massiver Bruch mit der politischen und demokratischen Kultur der USA. Aber trotz dieser Schande ist die amerikanische Politik stark. Das ist hoffentlich der finale Weckruf für all jene, die die Aufheizer*innen so hoffnungsvoll unterstützt haben, um Wege zu finden, die Spaltung in den USA zu überwinden. Für die republikanische Partei muss jetzt endlich klar sein: entweder Trump oder Demokratie. Was diese Bilder mit der US-Demokratie machen, war auch Thema in meinen Beiträgen in der Deutschen Welle, Berliner Zeitung und in meinem Interview mit watson News.

Dabei ist die Reaktion des Bundesaußenministers Heiko Maas mehr als beschämend. Wieder einmal hat sich der Außenminister eine griffige Überschrift ausgedacht, unter der sich nur gähnende Leere findet. Das nächste Mal ruft er wahrscheinlich den westfälischen Frieden für das Mittelmeer aus. Hätte er in den letzten Jahren sein Amt leidenschaftlich und beherzt ausgeübt, dann wäre diese Initiative jetzt weit glaubwürdiger. So aber ist sein Marshallplan wie so oft ein kurzlebiger Wahlkampf-Gag. Wenn Pompeo uns Hilfe bei der Demokratie angeboten hätte, nachdem Demonstranten in den Bundestag eindringen wollten, wir hätten ihn alle in der Luft zerrissen. Die amerikanische Demokratie ist stark, die deutsche auch, unser Außenminister aber leider nicht. Mit der ARD und mit den Westfälischen Nachrichten habe ich genau darüber geredet.

TERMINE

Samstag, 16. Januar: Gründung der LAG Kinder,Jugend und Familie

Am 16. Januar gründet sich die LAG Kinder, Jugend und Familie. Die erste Sitzung wird online stattfinden. Die Wahlen werden später regulär in einer Präsenzveranstaltung nachgeholt.

Hilu Hofmann, Wendel Burkhardt, Uwe Josuttis und Kathrin Anders würden gerne die Koordination der LAG weiterführen und weil es auch ansteht, wäre es gut, wenn gleich unsere Delegierten für die BAG KiJuFa vorerst bestätigt werden könnten (Regina Vischer, Uwe Josuttis, Julia Bauerhenne (E) und Susanne Regier (E)). Dann wären wir erstmal sowohl in der LAG als auch in der BAG handlungsfähig.

Tagesordnung:

  1. Begrüßung
  2. Gründung der Landesarbeitsgemeinschaft Kinder Jugend Familie der Grünen Hessen (Beschlussvorlage folgt)
  3. Abstimmung über die (vorläufig tätigen) Sprecher*innen
  4. Abstimmung über die (vorläufig tätigen) Delegierten für die BAG KiJuFa
  5. Was tut sich für Kinder Jugendliche und Familien aktuell in Hessen (Kurzbericht: Kathrin Anders)
  6. Das neue Kinder- und Jugendhilferecht (SGBVIII) – kurzer Bericht (Uwe Josuttis)
    Dieses Thema wird uns weiter beschäftigen, weil gerade auf kommunaler Ebene für die Umsetzung der inklusiven Kinder- und Jugendhilfe viel zu tun ist.
  7. Weitere Themen / Termine

Um eine Anmeldung per E-Mail wird gebeten. Die Zugangsdaten folgen.

Tag: Samstag, 16. Januar
Zeit: 11:00 - 13:00 Uhr
Ort: online

Samstag, 16. Januar: Agrarwende anpacken, Klima schützen!

Soup & Talk Online-Aktion

Immer nach der „Wir haben Agrarindustrie satt“ Demonstration treffen sich viele Menschen in der Heinrich-Böll-Stiftung, um gemeinsam den Tag ausklingen zu lassen, sich aufzuwärmen und über die unterschiedlichsten agrar- und ernährungspolitischen Themen zu diskutieren. Der Soup & Talk ist immer ein Tag voller Gewusel in unserem Haus und ein Tag, der zeigt, wie bunt und vielfältig die Bewegung für eine bessere Landwirtschaft ist. Initiativen aus der ganzen Welt stellen sich vor und zeigen, wie eine andere Landwirtschaft aussehen könnte. Dieses Jahr wird die Aktion im digitalen Räumen stattfinden müssen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe "Landwirtschaft anders - Unsere Grüne Woche" der Heinrich-Böll-Stiftung-Hessen und wird online stattfinden.

Tag: Samstag, 16. Januar
Zeit: 15:00 - 19:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: Feministischer Feierabend

Sichtbarkeit von lesbischen Frauen - wie und warum denn?

Seit 2017 wird öffentlich wieder über die Sichtbarkeit von lesbischen Frauen diskutiert. Oder eher über ihre Nicht-Sichtbarkeit. Ausgelöst wurde die neuerliche Debatte durch einen von Stephanie Kuhnen herausgegeben Sammelband mit dem Titel "Lesben raus! - Für mehr lesbische Sichtbarkeit". In manchen Städten entstanden Dyke-Marches am Freitagabend vor den CSD-Paraden, es wurden Preise für lesbische Sichtbarkeit ausgelobt und es wird ein Jahrestag für lesbische Sichtbarkeit begangen. Die Kinothek Asta Nielsen zeigt Filme von und über lesbische Frauen, es erschien ein kleines Büchlein über das Leben des Paares Ottilie W. Roederstein und Elisabeth Winterhalter 1891-1909 in Frankfurt und die Lesben-Informations- und Beratungsstelle bietet einen Stadtspaziergang auf den Spuren lesbischer und frauenliebender Frauen in Frankfurt an. Manche machen sich im Zusammenhang mit dem Erstarken rechtsextremer Gruppierungen jetzt bewusst wieder öffentlich als Lesbe sichtbar, andere wollen das ausdrücklich nicht, weil heterosexuelle Menschen das ja auch nicht tun. Warum sind lesbische Frauen eigentlich nicht so sichtbar? Wollen oder müssen wir / muss die Politik mehr für die Sichtbarkeit lesbischer Frauen tun, und wenn ja was und wie? Diese Fragen wollen wir mit euch diskutieren.

Und mit:

  • Maike Erdt, Lesben-Informations- und Beratungsstelle LIBS
  • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin B90/Die Grünen Frankfurt
  • Jenny Fuß, Junglesben-Treff Frankfurt
  • Karola Gramann, Kinothek Asta Nielsen
  • Betina Hubrich, Unternehmerin
  • und weiteren Impulsgeberinnen aus Kultur, Organisationen und Community

Moderation: Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90 / Die Grünen Frankfurt

Tag: Dienstag, 19. Januar
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: GRÜNTalk - Digitalisierung

Digitalisierung - Alle Macht den Daten?

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Torsten Leveringhaus, Sprecher für Digitales und Datenschutz, mit dem Thema “Digitalisierung – Alle Macht den Daten?“

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 19. Januar
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 19. Januar: Treffen der AG Netzwerken gegen Rassismus

Es wird vornehmlich darum gehen ob und wie der Kreisverband noch im Wahlkampf für die Kommunalwahl unterstützen werden kann. In jeder Woche werden vom Kreisverband bis zur Wahl verschiedene Themen bespielt. Antirassismus ist in der KW 7 (15.2.-21.2.). Dort gibt es dann eine Faktenkampagne (Beispiel: „Wusstet ihr, dass es geschätzt 50.000 Menschen in Frankfurt gibt, die hier aus unterschiedlichen Gründen nicht offiziell gemeldet sein? Unser „Wir“ meint: Wir alle! Unser GRÜNES Ziel ist, Politik für alle Frankfurter*innen zu machen. Denn all diese Menschen sind gleich an Würde und gleich an grundsätzlichen Rechten“), Veranstaltungen, Videos etc. Aber auch die aktuelle Lage in den Netzwerken wird betrachtet und geschaut werden, wie die AG dieses Jahr gestalten kann.

Vorläufige Tagesordnung:

    1. Begrüßung
    2. Lage in den Netzwerken
    3. Wahlkampfunterstützung
    4. Jahresplanung
    5. Verschiedenes

    Hier kommt Ihr zur Videokonferenz. Das Einwählen per Telefon ist auch möglich: +49 891 214 020 90, Zugangscode: 427-161-701.

    Tag: Dienstag, 19. Januar
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 21. Januar: Machtspielchen erkennen - Umgang mit Macht erlernen

    Wir können alles außer Machtspielchen?! Wo erleben wir im Business Alltag Machtspielchen? Wie gehen wir damit um? Warum tun wir uns teilweise so schwer? Wo stehen wir uns selbst im Weg? Lassen Sie uns gemeinsam einen Blick auf die Herausforderungen und Fallen werfen, in Bezug auf unsere Antreiber und Glaubenssätzen.
    Wir können alles. Starke Frauen, starke Führung!

    Tanja Eggers gibt wertvolle Praxistipps im Umgang mit der Macht und teilt ihre langjährigen Erfahrungen als einzige Frau im Management in einer Männerdomäne.

    Diese Veranstaltung wird über Zoom stattfinden. Nach einer Anmeldung werden die Zugangsdaten verschickt.
    Mehr Infos findet Ihr hier.

    Tag: Donnerstag, 21. Januar
    Zeit: 12:00 - 12:55 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 21. Januar: Online-Vortrag - Biodiversität verstehen

    Was hat die Mücke je für uns getan?

    Artensterben ist ein natürlicher Vorgang – nicht aber in der Geschwindigkeit, wie wir es gerade miterleben. Schon seit Jahrzehnten als Bedrohung erkannt, bekommt die rapide abnehmende biologische Vielfalt erst jetzt die öffentliche Aufmerksamkeit. Nicht nur der Klimawandel, sondern vor allem die Übernutzung zerstört Lebensräume, Flora und Fauna.

    Weitere Infos findet Ihr hier auf der Website des Hauses am Dom.

    Tag: Donnerstag, 21. Januar
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Montag, 25. Januar: Treffen des GRÜNEN Tischs

    Neues Jahr - neuer Versuch: der GRÜNE Tisch digital. Normalerweise habt ihr am letzten Montag des Monats im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Wir wollen diesen Termin wieder aufnehmen - wenn auch vorerst digital. Der GRÜNE Tisch eignet sich sehr gut auch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach mal „anschauen“ möchten. Also, einfach reinschalten am letzten Montag des Monats! Wir treffen uns über die Netzbegrünung bei Jitsi.

    Zur Videokonferenz kommt Ihr hier - auch eine telefonische Einwahl ist möglich unter Tel: +49 906 977 592 39, Pin: 3450 8802 41.

    Tag: Montag, 25. Januar
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 26. Januar: GRÜNTalk - Dein Wald, mein Wald

    Dein Wald, mein Wald… wie wir den Wald retten können!

    Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Frank Diefenbach, Sprecher für weiterführende Schulen, Wald und ländlichen Raum, mit dem Thema “Dein Wald, mein Wald… wie wir den Wald retten können!“

    Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 26. Januar
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 27. Januar: Online-Neujahrsdialog

    Was brauchen wir für eine gelingende, chancengerechte Integration in der Schule?

    Dieses Jahr findet unser Neujahrsdialog unter dem Thema Bildungsgerechtigkeit und Integrationschancen statt, während der Corona-Pandemie natürlich online.

    Die Zugangsdaten werden Rechtzeitig hier veröffentlicht.

    Podiumsgäste:

    • Charlotte Njikoufon: Dipl.-Betriebswirtin/M.A. Erziehung und Internationale Entwicklungen, Gründungsmitglied von Krone Netzwerk zur Förderung kommunikativen Handelns e.V
    • Ingrid König: ehemalige Grundschulleiterin in Griesheim und Autorin des Buchs "Schule vor dem Kollaps" (2019)
    • Dimitrios Bakakis: stellv. Fraktionsvorsitzender der GRÜNEN im Römer und queerpolitischer Sprecher
    • Dr. Nargess Eskandari-Grünberg: Stadträtin und ehemalige Integrationsdezernentin
    • Moderation: Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete und Spitzenkandidatin der Frankfurter GRÜNEN für die Kommunalwahl 2021

    Tag: Mittwoch, 27. Januar
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 27. Januar: SayTheirNames: Wo stehen wir ein Jahr nach Hanau?

    Der Aufschrei nach den rassistisch motivierten Morden von Hanau verhallte. Verpasst wurde, über Rassismus zu sprechen, weil Corona vieles überlagerte. Die Proteste von Black Lives Matter brachten das Thema auf die Agenda in Deutschland. Der Slogan "Say their names" ist auch in Zusammenhang mit den Morden des NSU zu sehen. Er will das Schweigen über Rassismus brechen. Welche Rolle spielen die Behörden, der Mainstream, die Medien? Was gilt es strukturell zu tun, damit sich rassistische Morde nicht wiederholen?

    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

    Tag: Mittwoch, 27. Januar
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 27. Januar: Sicherheit und Frieden

    Sicherheit und Frieden - Gleiches oder Gegensätzliches?

    Im Jahr 2018 wurde das friedensethische Szenario „Sicherheit neu denken“ aus der Evangelischen Landeskirche in Baden veröffentlicht. Es hat in Friedenskreisen viel Aufmerksamkeit gefunden. Einzelne Dekanate – auch in der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau (EKHN) – haben Veranstaltungen dazu organisiert, und es entstand ein Kampagnenbüro zur Verbreitung und Vertiefung einzelner Gedankenanstöße. Die Evangelische Akademie Frankfurt, die Katholische Akademie Rabanus Maurus, Pax Christi Rhein-Main und die Friedensarbeit im Zentrum Ökumene der EKHN und EKKW möchten mit diesem zweiten Teil ihrer vierteiligen Veranstaltungsreihe ihrerseits dazu beitragen, eine friedensethische Debatte um das Verhältnis von Frieden und Sicherheit anzustoßen. Ist „Frieden“ der Oberbegriff oder aber „Sicherheit“? Was bedeuten die beiden Begriffe? Meinen beide das Gleiche? Wenn nicht, wie verhalten sie sich zueinander?

    Es gibt zwei Teilnahmemöglichkeiten:

    1. Youtube im Livestream (ohne Interaktionsmöglichkeit)

    2. Zoom im Meeting (mit Interaktionsmöglichkeit)

    Weitere Informationen findet Ihr hier.

    Tag: Mittwoch, 27. Januar
    Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 27. Januar: Umweltauswirkungen der Nutzung mariner Ressourcen in der Tiefsee

    Die Auswirkungen des Tiefseebergbaus auf die Ökosysteme auf dem Meeresboden und in der Wassersäule sind noch weitgehend unbekannt. Aber gibt es in der Tiefsee überhaupt Leben, das nachhaltig beeinträchtigt werden könnte? Tatsächlich existiert dort eine einzigartige Lebewelt, die extrem empfindlich auf Störungen reagiert. Erste Forschungsergebnisse zeigen, dass die Folgen von Tiefseebergbau gravierend sein können, die Lebenswelt betroffener Meeresregionen wird sich voraussichtlich in Jahrhunderten oder gar Jahrtausenden nicht regenerieren. Wie werden die ökologischen Folgen des industriellen Rohstoffabbaus in der Tiefsee überhaupt erforscht, und wie fließen die Ergebnisse in die Erstellung von Umweltstandards und Grenzwerte ein? Warum darf es uns nicht egal sein, ob weite Teile der Tiefsee veröden? Wie lässt sich dies angesichts des globalen Rohstoffhungers verhindern, welche Schutzmöglichkeiten gibt es?

    Der Chemiker Matthias Haeckel hat bereits an 19 Forschungsexpeditionen zu See teilgenommen, u.a. als Expeditionsleiter mit dem Forschungsschiff „Sonne“ in der rohstoffreichen Clarion Clipperton Zone westlich von Mexiko. Auch wirkt er an einem Langzeitexperiment im Ostpazifik mit, bei dem vor ca. 30 Jahren der Abbau von Manganknollen simuliert wurde. Er plädiert dafür, durch ein geändertes Konsumverhalten riskante Wege wie Tiefseebergbau besser zu vermeiden.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.

    Teilnahmemöglichkeiten:

    1. Senckenberg Website im Livestream (ohne Interaktionsmöglichkeit)

    2. Senckenber Youtube-Kanal im Livestream (mit Youtubekonto Interaktionen möglich)

    3. Zoom im Meeting (mit Interaktionsmöglichkeit)
    Zugangsdaten werden nach einer Anmeldung per E-Mail versendet.

    Tag: Mittwoch, 27. Januar
    Zeit: 19:15 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 28. Januar: Treffen AG Klima, Umwelt und Verkehr

    Die AG Klima, Umwelt und Verkehr trifft sich online zur Weiterentwicklung der Ideensammlungen aus dem Dezember 2020. Das Treffen wird in der Netzbegrüngng stattfinden.

    Ihr wollt euch nur über das Telefon einwählen?: +49.906.977.592.39 PIN: 704 966 505#

    Tag: Donnerstag, 28. Januar
    Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 28. Januar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

    Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
    Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

    Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 25.01.2021.

    Tag: Donnerstag, 28. Januar
    Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 02. Februar: GRÜNTalk - Plemum spezial

    Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”.

    Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 02. Februar
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 04. Februar: StreitBar - Rassismus

    Rassismus – brauchen wir einen neuen Begriff, eine neue Sprache dafür?

    Die "Streitbar" steht für Kontroverse statt Konsens, Auseinandersetzung statt Abschottung: Nicht dabei zusehen, wie Konflikte in den Echokammern der Sozialen Netzwerke verschwinden. Gefeiert wird die Debatte beim Zusammentreffen spannender Gäste zu strittigen Fragen. Dieser Abend ist mit einem differenzierten und konstruktiven Streit dem breiten Themenfeld der Rassismen gewidmet.

    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

    Tag: Donnerstag, 04. Februar
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Samstag, 06. Februar: Online-Workshop - Wie geht gute Klimakommunikation?

    Kennt Ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

    Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

    In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:

    1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
    2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
    3. Fakten, ihre Relevanz und Vermittlung
    4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

    Bitte meldet Euch bis zum 05.02.2021 per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euren Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten erhaltet ihr vor dem Workshop.

    Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt und ist kostenlos.

    Tag: Samstag, 06. Februar
    Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 10. Februar: Tropische Küsten - Brennpunkt im Wandel

    Die Küstenforschung sieht sich besonders in den Tropen mit sehr dynamischen gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Auf der einen Seite stehen schnelle gesellschaftliche Veränderungen, auf der anderen Seite sind die Anrainer tropischer Küstenregionen von den Dienstleistungen der Ökosysteme dieser Küsten besonders abhängig. Gleichzeitig reagieren diese Ökosysteme sehr empfindlich auf Umweltveränderungen. Um eine nachhaltige Nutzung tropischer Küstenökosysteme zu erreichen, ist jedoch nicht nur ein systemisches Verständnis der Sozio-Ökologie vonnöten; eine partnerschaftliche und langfristige Ausrichtung der Forschung, ergänzt durch Wissensaustausch vor Ort, ist unerlässlich, um Wissenschaft wirksam zu machen.

    Die Geologin Hildegard Westphal erforscht als Leiterin der Forschungsgruppe „Geoökologie und Karbonatsedimentologie“ die Auswirkungen von Meeresspiegelschwankungen auf Küsten und die biogene Sedimentbildung in tropischen Flachmeeren. Sie lehrt zudem als Professorin für Geologie der Tropen an der Universität Bremen.

    Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.

    Teilnahmemöglichkeiten:

    1. Senckenberg Website im Livestream (ohne Interaktionsmöglichkeit)

    2. Senckenber Youtube-Kanal im Livestream (mit Youtubekonto Interaktionen möglich)

    3. Zoom im Meeting (mit Interaktionsmöglichkeit)
    Zugangsdaten werden nach einer Anmeldung per E-Mail versendet.

    Tag: Mittwoch, 10. Februar
    Zeit: 19:15 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 11. Februar: Black History Month - Storytelling-Abend

    Der Black History Month wird im Februar in zahlreichen Ländern gefeiert und würdigt die Geschichte Schwarzer Menschen. Dekolonisierung beschreibt die Verbindung von Rassismus, Kolonialismus und Wissenschaft. Einerseits wirdder historische Prozess beschrieben, der mit den Unabhän gigkeitskämpfen einzelner Länder aus den kolonialen Verhältnissen beginnt. Andererseits wird darunter der andauernde Prozess verstanden, sich mit den Langzeitwirkungen zu beschäftigen. Ihnen muss sich unsere Gesellschaft stellen. Diskussionen über den Umgang mit kolonialen Objekten in Museen, Forderungen nach der Umbenennung von Straßen,einer rassismusfreien Sprache und Denkens oder einem diversitätsbewussten Kulturbetrieb zeigen die Brisanz des Themas.
    Der Erzähl-, Lese- und Performance-Abend regt Denkprozesse an. Die Sprecher*innen kommen aus unterschiedlichen Kontexten und bringen vielseitige Perspektiven mit. Es sind persönliche Eindrücke, gepaart mit politischen Kontexten, die an die in Afrika verbreitete Tradition der Oral History erinnern sollen.

    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

    Tag: Donnerstag, 11. Februar
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend

    Kinder, Küche, Krankenzimmer - Wege zur geschlechtergerechten Aufteilung von Haus- und Sorgearbeit

    Frauen leisten täglich um die Hälfte mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Bei heterosexuellen Paaren mit Kindern sogar 83,3 Prozent mehr. Noch immer sind die Chancen (Selbstverwirklichung, Karriere, Vermögen) und Risiken (wirtschaftliche Abhängigkeit, Altersarmut) im Lebensverlauf zwischen Frauen und Männern extrem ungleich verteilt. Das zeigt sich besonders bei der Teilhabe von Frauen an der Erwerbsarbeit und Männern an der Sorgearbeit. Das Ziel, hier Gleichstellung zu erreichen, ist radikal, denn in der öffentlichen Debatte gelten z.B. die Entscheidung für Teilzeitarbeit und die Aufteilung der Haus- und Sorgearbeit noch immer als privat. Dabei gibt es Steuerungs-mechanismen, die hinter dem Status quo stehen, die sichtbar gemacht, analysiert und verändert gehören. Wir wollen über die Fakten, Probleme und Handlungsbedarfe diskutieren - mit euch und mit:

    • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin von B90/Die Grünen Frankfurt
    • Uta Meier-Gräwe, emeritierte Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushaltes und Familienforschung an der Justus-Liebig-Universität Gießen
    • Und anderen Impulsgeberinnen. Mehr dazu in den nächsten Grünen Wochen

    Moderation: Natalie Becker, B90/Die Grünen Frankfurt und Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90/ Die Grünen Frankfurt.

    Tag: Dienstag, 16. Februar
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: online

    Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

    Wie verlernen wir Rassismus und wie stärken wir uns, werden Verbündete, Alliierte auf dem Weg, intersektional denken zu lernen? Dieser Ansatz betrachtet Diskriminierungsstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und anderen Formen nicht isoliert voneinander. Die Konferenz widmet sich neuen Handlungsräumen und Methoden, mit dem heutigen Rassismus und der Vielfalt von Menschenfeindlichkeiten umzugehen. Denn wo Minderheiten zu einer Mehrheit werden, gibt es keine Mehrheit mehr, die einer Minderheit erklärt, wer sie ist und was sie fühlen darf.

    Das detaillierte Tagungsprogramm wird über die Website des Museums, den Newsletter "HMF News", über die Tagespresse und die sozialen Medien bekanntgegeben.

    Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

    Tag: Donnerstag, 11. Februar
    Zeit: folgt
    Ort: online

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

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