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GRÜNE WOCHE 05/2019 (14.02.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

jeden Freitag gehen immer mehr Schüler*innen nicht zur Schule sondern auf die Straße: Unter dem Motto #FridaysForFuture hat sich nach dem Vorbild von Greta Thunberg eine Bewegung entwickelt, mit der die Schüler*innen ihre Zukunft einfordern: Eine Politik, die Klimaschutz wirklich ernst nimmt, einen Ausstieg aus den fossilen Energien, eine radikale Reduktion der Treibhausgasemissionen. Sie sagen: „Es macht keinen Sinn für die Zukunft zu lernen, wenn wir keine haben!". Sie zeigen politisches und gesellschaftliches Engagement. Sie mahnen alle, Verantwortung zu übernehmen. „Wir haben den Planeten von unseren Kindern nur geborgt" war einer der ersten Wahlsprüche der GRÜNEN: er zierte unter anderem ein Plakat der „Sonstigen politischen Vereinigung DIE GRÜNEN" zur Europawahl 1979 – einige werden sich erinnern. Nie war das so richtig wie heute. Im Vergleich mit dem Klimawandel ist selbst ein SuperGAU ein lokales Problem (das ist natürlich kein Plädoyer für die Atomkraft!). Die gestrige Kreismitgliederversammlung hat dann auch einstimmig folgenden Beschluss gefasst:

„Die 16-jährige Schwedin Greta Thunberg ist seit einigen Wochen das Vorbild für die junge Generation im Kampf für eine lebenswerte Zukunft.
Der von ihr ins Leben gerufene Aktion #FridaysForFuture haben sich inzwischen Tausende Schüler*innen weltweit angeschlossen und bestreiken jeden Freitag den Unterricht, um auf die Problematik und die Folgen des menschlichen Einfluss des Klimawandels aufmerksam zu machen.
Diese dramatischen Entwicklungen bekommen in erster Linie die heutigen Schüler*innen zu spüren. Auch in Frankfurt haben sich viele Schüler*innen diesem Protest angeschlossen und bestreiken jeden Freitag die Schule. Sie fordern unter anderem den sofortigen Kohleausstieg, auch in Frankfurt.
Der Kreisverband Frankfurt von Bündnis 90/Die Grünen solidarisiert sich mit den streikenden Schüler*innen in Frankfurt und verurteilt gleichzeitig die Hetze, der Greta Thunberg und andere Kämpfer*innen gegen den anthropogenen Einfluss auf den Klimawandel, vor allem in den sozialen Medien, täglich ausgesetzt sind."


Robert Habeck hat dazu auch einen lesenswerten Blogbeitrag geschrieben: „Zeit der Kinder. Jetzt."

Eine weitere Wurzel der GRÜNEN ist die Friedensbewegung. START, SALT, der Doppelbeschluss, die Abkürzungen ICBM, der Begriff „Fulda-Gap" – all das war im letzten Jahrhundert Alltagswissen und täglich Thema. Die Welt hat sich weitergedreht. Der Kalte Krieg ist (war?) vorbei, aber leider ist es nicht nachhaltig gelungen, einen friedlichen Umgang innerhalb der und zwischen den Staaten durchzusetzen. Nun haben sowohl die USA wie auch Russland den INF-Vertrag gekündigt. Russland hat angekündigt, neue Raketensysteme zu entwickeln. Die amerikanische Politik ist nicht auf Kollaboration und Deeskalation angelegt – um es vorsichtig auszudrücken. China tritt in Europa primär als Wirtschaftsmacht auf, schreckt aber im eigenen Land und in Asien auch vor anderen Mitteln zur Durchsetzung von Machtinteressen nicht zurück (denkt nur an die Internierungslager für Uiguren). Die Friedensbewegung braucht ein Revival. Es geht nicht um Naivität – es geht um friedliche Politik, orientiert an der Würde der Menschen und an den universellen Menschenrechten; um Zusammenarbeit zur Lösung von globalen Problemen und um Wege zu einem globalen Ausgleich. Das ist längst nicht geschafft. Wir arbeiten daran, mit vielen engagierten Menschen.

Am gestrigen Mittwoch hat auch die Fraktion der GRÜNEN im Römer die Nachfolge für den Fraktionsvorsitzenden Manuel Stock geregelt (Manuel ist seit dem 1. Februar als Leiter des Ministerin-Büros von Angela Dorn in Wiesbaden tätig). Wir gratulieren Jessica Purkhardt und Sebastian Popp zur Wahl. Sie teilen sich das Amt der Fraktionsvorsitzenden und die Geschäftsführung, und vor ihnen liegt viel Arbeit – wie vor uns allen: Unsere GRÜNEN Ziele sind drängender denn je. Die Verkehrswende, die Energiewende, eine weltoffene, soziale Gesellschaft, die Gleichberechtigung, für all das gilt es zu arbeiten. Gemeinsam, mit aller Kraft. Wir werden unseren Teil dazu beitragen – hoffentlich ihr auch, auch in der kommenden Woche?

Das wünschen sich und Euch

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

NEUES VON MARTINA Luftreinhalteplan Wiesbaden
NEUES VON MARCUS Sichere Herkunftsstaaten
NEUES VON MIRIAM Eröffnung 'gramm.genau'
NEUES VON TAYLAN Solidarität mit Fincanci
NEUES VON OMID Nordstream 2 / Abkommen Iran
NEUES AUS EUROPA Sven zu Geldwäsche / Martin zu Ackergiften
14.02. Treffen Klima AG
14.02. Tanzdemo V-Day
15.02. Treffen Netzwerken gegen Rassismus
16.02. Soliparty We'll come united
18.02. Ausstieg aus der Kohle bis 2030
18.02. Exodus - Mobilität
VORSCHAU
24.02. Umwelttag GJH
24.02. Nieder-Erlenbach blüht auf!
25.02. Frauen AG
25.02. Grüner Tisch
27.02. Brainstorming: Wahlkampf im Osten
28.02. Lange Nacht des Menschenrechtsfilms

Neues von Martina Feldmayer

Der Luftreinhalteplan für Wiesbaden ist erfolgreich. Er ist am Montag in Kraft getreten und hat vor dem Verwaltungsgericht in Wiesbaden Bestand. Daher wurde heute erstmals in der Bundesrepublik Deutschland ein Verfahren zur Luftreinhaltung für beendet erklärt. Ich freue mich, dass der ganzheitliche Ansatz unserer Umweltministerin, Priska Hinz, und der gute Abstimmungsprozess mit den Städten in Sachen Luftreinhaltung erfolgreich ist. Es geht um nicht weniger als Gesundheitsvorsorge und das Einhalten von Grenzwerten.

Hier findet ihr meine Pressemitteilung dazu.

Neues von Marcus Bocklet

GRÜN macht den Unterschied – Keine Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten

Mein politisches Highlight der letzten Woche? Das Abstimmungsergebnis im Bundesrat:
Die Zahlen der Asylanträge von Menschen aus dem Maghreb (Dez 2018 in Hessen: Aus Algerien 11, Maroko 14, Lybien und Tunesien Null) sowie deren Bearbeitungszeit sind rückläufig, dennoch wurden sie zu einem pressierenden Problem stilisiert. Ohne nennenswerte Verbesserungen in den betroffenen Ländern (Menschenrechtsorganisation berichten weiterhin u.a. von Folter) kaprizierte sich die Debatte auf eine Ausweitung der sicheren Herkunftsstaaten.

Während es der Bundesregierung auf der einen Seite nicht gelingt in Nordafrika verlässliche Abkommen zur Rücknahme von Straftätern und Gefährden zu vereinbaren, will sie auf der anderen Seite nun in eben diesen Ländern Sicherheit postulieren. Anstelle Scheindebatten zu führen gilt es, Grundsätzliches zu richten! Die GRÜNE Position bleibt klar: Wir wollen in der Sache zügige und vor allem kompetente Sayl-Verfahren im Bamf, gute unabhängige Rechtsberatung und über vereinbarte und umgesetzte Rücknahmeabekommen zügige Rückführungen. Dies löst real Probleme.

Meine offizielle Pressenmitteilung mit weiteren Informationen findet ihr hier.

Neues von Miriam Dahlke

Plastiktüten, Kaffeebecher, Verpackungsmüll – allein der Plastikmüll, der in Deutschland innerhalb eines Jahres anfällt, wiegt so viel wie 3.300 Autos zusammengenommen. Umso mehr freue ich mich, dass ihr ab sofort in meinem Wahlkreis verpackungsfrei einkaufen könnt:
Am Donnerstag hat „gramm.genau" in Bockenheim eröffnet. In der Adalbertstraße 11 wird es nicht nur den Laden, in dem man sich Lebensmittel, Kosmetika und Haushaltsprodukte in mitgebrachte oder Pfandbehälter abfüllen lassen kann, sondern bald auch ein Zero-Waste-Café geben. Die Initiative ist für mich ein wertvoller Beitrag, den Verpackungsmüll in unserer Stadt weiter zu reduzieren und Frankfurt so umweltfreundlicher, klimaschonender und lebenswerter zu machen.
 
Infos zum Angebot und zu den Öffnungszeiten findet ihr hier.

Neues von Taylan Burcu

Solidarität mit der Hessischen Friedenspreisträgerin Fincanci

Geschafft! Meine erste Besucher*innengruppe im Landtag, meine erste namentliche Abstimmung (zu sicheren Herkunftsländern) und meine erste Rede - die erste reguläre Plenarwoche im Hessischen Landtag war ein voller Erfolg für unsere Fraktion und auch für mich persönlich!

Die Abgeordneten haben im Plenum vielen guten Anträgen zugestimmt - darunter auch dem der Regierungskoalition, sich mit der Hessischen Friedenspreisträgerin und Menschenrechtsaktivistin Prof. Dr. Sebnem Korur Fincanci zu solidarisieren, die kürzlich in der Türkei zu einer Haftstrafe verurteilt wurde. In dem Antrag bestärkt der Landtag die Landesregierung durch eine breite Mehrheit darin, sich gemeinsam mit der Bundesregierung für Fincanci einzusetzen. Neben der ausdrücklichen Anerkennung für die  Verdienste der Ärztin - unter anderem im Einsatz für die Rechte von Folteropfern - geht es darum, Kritik an der Verurteilung von Fincanci (zu einer Haftstrafe von 2 ½ Jahren) und ihren Mitstreiter*innen zu üben. Diese haben sich gemeinsam für Frieden stark gemacht und hierfür eine Petition unterschrieben - dafür
sollen sie nicht die Haft antreten müssen! Darum wird sich jetzt die Landesregierung - im Rahmen ihrer Möglichkeiten – einsetzen. Ein Erfolg wäre ein wichtiges Zeichen für Menschenrechte sowohl in der Türkei, als auch bei uns in Hessen.

Meine Pressemitteilung dazu findet ihr hier.

Über dieses wichtige Thema hinaus haben mich in den vergangenen Wochen vor allem die "Fridays for Future" bewegt.

Auch wenn die Schüler*innen, die seit einigen Wochen immer freitags in zahlreichen Städten in ganz Deutschland für einen engagierteren Klimaschutz auf die Straße gehen, sich der Tatsache bewusst sein
sollten, dass auch für sie die Schulpflicht gilt, so senden sie doch auch eine wichtige politische Botschaft: In der Debatte um mehr Klimaschutz müssen wir vor allem die Stimmen der jungen Menschen hören,
in deren Interesse es ist, durch eine konsequente Energie- und Verkehrswende sowie naturverträgliche Landwirtschaft das Ausmaß des Klimawandels und damit seine schlimmen Folgen zu begrenzen! Es ist
wichtig, diese Botschaft zu hören und entsprechend zu handeln!. Außerdem muss von der Politik auch anerkannt werden, dass die Schüler*innen mit ihrem politischen Engagement auch Ziele erfüllen, die wir gerne in Schulen und darüber hinaus auch bei den Schüler*innen sehen möchten - Stichwort politische Bildung. Deshalb sollten manche Politiker*innen die Diskreditierung der Schüler*innen unterlassen!

Neues von Omid Nouripour

Es gibt einen Kompromiss im Streit zwischen Deutschland und Frankreich über das Nord Stream 2 – Projekt. Umstritten bleibt die Gaspipeline trotzdem. In der Tagesschau (ab Minute 5) spricht Omid davon, dass es von Anfang an falsch war, dass Deutschland auf Kosten der Einheit der EU dieses Projekt gefahren hat.

Auch das iranische Atomabkommen bleibt in der Diskussion. Im Interview mit dem SWR-Rundfunk warnt Omid: „Wenn der Iran die Atombombe bekommt, würde auch Saudi Arabien oder vielleicht die Türkei nuklear aufrüsten. Die Nuklearisierung des Nahen Ostens wäre ein Albtraum auch für uns in Europa. Deshalb müssen alles dransetzen, das Atomabkommen zu erhalten."

Neues aus Europa

Neues von Sven Giegold

EU-Kommission beschließt neue Schwarze Liste: Echter Fortschritt im Kampf gegen Geldwäsche

Die EU-Kommission hat heute eine neue Schwarze Liste vorgestellt, auf der 23 Staaten mit hohem Risiko für Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verzeichnet sind. Bislang umfasste die EU-Liste lediglich zwölf Länder, die schon auf der Liste der Financial Action Task Force (FATF), einer 1989 gegründeten internationalen Anti-Geldwäsche-Organisation, stehen. Damit geht die EU beim Kampf gegen Geldwäsche erstmals eigenständig weiter als die zähen Kompromisse in der FATF. Das EU-Parlament, allen voran die Grünen, hatten wiederholt angemahnt, dass die Kommission eine eigene Bewertung von Drittstaaten durchführen solle. Die EU-Geldwäscherichtlinie gibt der Kommission den Auftrag dazu.

Dazu sagt der Sprecher von Bündnis 90/Die Grünen im Europäischen Parlament, Sven Giegold:
“Die Liste ist ein scharfes Schwert gegen Geldwäsche. Für den Kampf gegen schmutziges Geld ist das ein echter Fortschritt. Geldwäsche stellt eine enorme Gefahr für unsere Sicherheit dar, es fördert Korruption und Kriminalität in Europa. Die EU-Kommission hat jetzt eine deutlich verbesserte Liste vorlegt, die auch Panama, Saudi-Arabien und die US-Jungferninseln enthält. Die EU-Kommission hat dem enormen Lobbydruck mancher Regierungen standgehalten und eine doppelt so lange Liste vorgelegt. Die Liste ist lang, aber noch nicht komplett. Einige der größten Waschmaschinen für schmutziges Geld fehlen noch. Dazu gehören Russland, London und Aserbaidschan.
Die EU-Kommission muss transparent machen, weshalb sie 23 Länder auf die Liste genommen hat und andere nicht. Ohne Transparenz muss sich die EU-Kommission den Vorwurf gefallen lassen, dass die Liste das Ergebnis eines politischen Kuhhandels ist. Die Kommission hat Drittstaaten nach objektiven Kriterien bewertet, daher kann sie bei einer Veröffentlichung der Bewertungen nur gewinnen.
Wir dürfen uns nicht scheuen, das Problem von Geldwäsche innerhalb Europas anzusprechen. Es gab riesige Skandale im Zusammenhang mit Geldwäsche in Ländern wie Lettland, Dänemark, Malta und Zypern. Deshalb sollte die EU-Kommission die Prüfung von EU-Ländern beschleunigen und sicherstellen, dass die europäischen Vorschriften zur Bekämpfung der Geldwäsche in allen Mitgliedstaaten vollständig umgesetzt werden.”

Mehr Infos dazu findet ihr hier.

Neues von Martin Häusling

Plenumswoche in Strasbourg. Martin fordert das Ende der Ackergifte. Auch mit digitaler Technik bleibt der Einsatz von Neonikotinoiden, Glyphosat und Co das zentrale Problem für unser ökologisches Gleichgewicht und die Existenz vieler Ökobauern. Wer Artenvielfalt erhalten will, wer Wasser und Natur schützen will, wer mehr Ökolandbau will, der muss die Agrarwende einleiten und auf Agrarchemie und Ackergifte verzichten.

Um Martins Rede anzuschauen, klickt hier.

Donnerstag, 14.02.19: Treffen Klima AG

Wir möchten die Notwendigkeit einer radikaleren Klimapolitik deutlicher im Bewusstsein der Frankfurter Bevölkerung verankern.

Wir freuen uns immer über neue Gesichter!

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17

Donnerstag 14.02.19: V-DAY: Tanzdemo gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen

Zeigt Gesicht und setzt ein Zeichen gegen Sexismus und Diskriminierung!

Weltweit tanzen am V-Day Menschen die Choreographie von »Break the Chain« – »Zerreißt die Ketten«. Das Tanzen im öffentlichen Raum steht hier für Stärke, Kraft und Solidarität. Für Freiheit statt Ohnmacht. Am 14. Februar lädt deshalb das Frauenreferat gemeinsam mit einem Frankfurter Aktionsbündnis zu einer Tanzdemo vor der Katharinenkirche an der Hauptwache. Bei der Tanzdemo wird übrigens auch eine Gebärdensprachendolmetscherin anwesend sein.  

Das Bündnis besteht 2019 aus: Amt für multikulturelle Angelegenheiten, Beratungsstelle Frauennotruf, Broken Rainbow e.V., Deutscher Olympischer Sportbund, Feministische Mädchenarbeit FEM Mädchenhaus e.V., FIM Frauenrecht ist Menschenrecht e.V., Forward Germany e.V., Frauenhäuser Frankfurter Verein, Frauen helfen Frauen e.V., Frauen in Bewegung e.V., Frauenreferat der Stadt Frankfurt, Frauenverband Courage, Infrau e.V., Lesben Informations- und Beratungsstelle (LIBS) e.V., Polizeipräsidium Frankfurt, Präventionsrat der Stadt Frankfurt, Terre des Femmes Städtegruppe Rhein-Main, Verein zur beruflichen Förderung von Frauen (VbFF) e.V.

Der »V-Day – One Billion rising« ist ein weltweiter Aktionstag, der 2012 ins Leben gerufen wurde, um das Ausmaß von Gewalt gegen Frauen und Mädchen aufzuzeigen und dagegen zu protestieren. Eine »Milliarde« (One Billion) bezieht sich auf eine UN-Statistik, nach der eine von drei Frauen in ihrem Leben entweder vergewaltigt oder Opfer einer schweren Körperverletzung werden. Das ist ein Drittel aller Frauen weltweit, eine Milliarde Frauen. Mittlerweile beteiligen sich 190 Länder mit tausenden von Aktionen. Es ist eine der größten Kampagnen weltweit.

Wann? Am Mittwoch, 14. Februar, 17 Uhr
Wo?     Vor der Katharinenkirche an der Hauptwache

Freitag, 15.02.19: Treffen für alle Netzwerker*Innen gegen Rassismus

Die politische Lage in Deutschland im Sommer 2018 war nicht schön. Mit der CSU um ihren Innenminister Seehofer verschärfte sich die öffentliche Debatte über Migration immer weiter nach Rechts und die Umfragewerte für die AfD gingen nach oben. Mehr denn je brauchte es deshalb GRÜNE, die aktiv für unsere offene und vielfältige Gesellschaft, für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Europa und Integration eintreten und Haltung zeigen. Insbesondere die Neumitglieder haben im letzten Jahr den Sieg von Donald Trump und den Einzug der AfD in den Bundestag als Gründe für Ihre Mitgliedschaft angegeben und viele haben gesagt, aktiv werden zu wollen. Und deswegen wurde allen GRÜNEN in Frankfurt dazu die Gelegenheit gegeben mit der Gründung der Gruppe „Netzwerken gegen Rassismus". 

Es geht dabei nicht darum, sich zu treffen um zu diskutieren, sondern sich mit anderen aktiven Gruppen („Aufstehen gegen Rassismus", „Seebrücke" etc.) zu vernetzen und vor allem gemeinsam aktiv zu werden. Beim nächsten Treffen am 15. Februar wird u.a. über die Grüne Beteiligung bei einer Veranstaltung zu 70 Jahren Grundgesetz gesprochen.

Du hast Interesse? Dann melde dich doch bitte bei Christoph (christoph.rosenbaum(at)gruene-gallus(dot)de). 

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle der Frankfurter Grünen, Oppenheimer Straße 17

Samstag, 16.02.19: Soliparty We'll come united

Veranstalter und Bildquelle: We'll come united Rhein-Main

WE'LL COME UNITED - SOLIDARITY PARTY

zur Unterstützung der antirassistischen We'll Come United Vernetzung Rhein-Main

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* 2 Floors *

### TECHNO+HOUSE FLOOR ###
teenitus dj team // ivi | bummeltechno
Raka & Grrzly // house
Aaron Kauffeldt (Tonsymbolik) // techno

### HIPHOP+X FLOOR ###
Sobra. // hiphop
Camo & Koga Miyata // uk garage
Ms. Hybreedity // (uk) bhangra & dub(step) - london sounds

##################################
KOMMT VORBEI,
TANZT UND TRINKT AUF WE´LL COME UNITED
#################################

|| Wenn du auf unserer Party Diskriminierung erfährst, kannst du gerne die Leute an den Bars, am Eingang oder die Mitglieder der Awareness-Gruppe* ansprechen.

Wann? ab 22.00 Uhr
Wo?     Cafe Koz, Mertonstraße 26-28

Montag, 18.02.2019: Ausstieg aus Kohleverstromung bis 2030 - Wie es gehen kann

Veranstalter: Club Voltaire

Ausstieg aus Kohleverstromung bis 2030 - Wie es gehen kann

Um den Planeten Erde zu retten, ist ein schnelles Ende der Kohleverstromung  notwendig. Die Bundesregierung orientiert sich aber vornehmlich an den Interessen der Energiekonzerne. Der Vortrag belegt mit klaren Fakten, dass ein schneller Kohleausstieg machbar ist.
Veranstalter: Linkes Forum Frankfurt, Netzwerk Ökosozialismus

Referent: Klaus Meier

Wann? 19.30 Uhr
Wo?     Kleine Hochstraße 5

Eintritt frei

Montag, 18.02.2019: Exodus - Faire Mobilität

Veranstalter und Fotorecht: Haus am Dom

Forum Exodus

Exodus ist die biblische Ge­schichte vom Aufbruch aus Unterdrückung und Gefangen­schaft. Exodus heute zielt auf den Auszug aus unserer be­täubenden Spaß- und Konsum­gesellschaft, aus unserer im­perialen Lebensweise. Exodus heute zielt auf die Frage: was wir ändern müssen, wenn wir bleiben wollen. Wie weiter? Wir sind dran! Forum meint Dialog und Such­prozess zu zukunftsentscheidenden The­men für Frankfurt und Rhein-Main: nachhaltige Lebens­weise, sozialökologische Transformation, solidarisches Wirtschaften, gemeinschaft­liches Wohnen, Gast­freund­schaft und Offen­heit für Fremde, Achtsamkeit und Spiritualität, Entschleunigung und Muße, Verletzlichkeit und Resilienz, Mystik und Wider­stand, etc. Wir diskutieren diese Themen! Das Ge­sprächsforum Exodus ist ein offener Treff zum Debattieren ohne Geländer, ist Dialog ohne Expertokratie, ist ein Ort zur gemeinschaftlichen Suche nach alternativen Antworten, sechs Mal im Jahr – je montagabends.      

Faire Mobilität

Drohende Fahrverbote für Autos, mehr Radwege in Frank­furt stehen an – doch mehr ist angesagt: Frankfurt autofrei! Wir brauchen nachhaltige Mobilitätskonzepte für ein autobefreites Frankfurt. Horror­bild oder Sehnsuchts­vision?

Mit Alexis Passadakis, ATTAC

Wann? 19:00-21:00 Uhr
Wo?     Haus am Dom, Domgasse 3

Sonntag, 24.02.19: Umwelttag GJH

Die Grüne Jugend Hessen lädt euch herzlich zum Umwelttag am 24. Februar ein.

Zusammen mit verschiedenen Referentinnen könnt ihr herausfinden, wie wir unseren Alltag umweltfreundlicher gestalten können. Mit Workshops zum plastikfreien Leben und zum Insektensterben, bereiten wir uns inhaltlich auf den Europawahlkampf vor. Es werden zusammen verpackungsfreie Waschmittel hergestellt, Wachstücher gemacht und Insektenhotels gebaut.

Fahrtkostenerstattung: Die Fahrtkosten zum Umwelttag mit dem öffentlichen Nahverkehr werden voll erstattet, bei Nutzung des Fernverkehrs wird maximal bis Bahncard 50 Preis erstattet. Bitte nutzt Gruppenkarten bzw. das Hessenticket! Die Anreise per PKW kann nur in Ausnahmefällen erstattet werden! Das Formular für die Erstattung der Reisekosten findet ihr hier. Das Formular ausfüllen und mit den Original-Belegen an die Landesgeschäftsstelle senden.

Verbindliche Anmeldung über mail(at)gjh.de (Teilnehmer*innenzahl auf 16 Leute begrenzt ist)

Wann? ab 11:00 Uhr
Wo?     Landesgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt am Main

Sonntag, 24.02.2019: Nieder-Erlenbach blüht auf!

Insektensterben? Lassen Sie uns gemeinsam was tun!

Denn viele kleine Aktionen können Großes bewegen!
Keine Mücke klebt mehr an der Windschutzscheibe des Autos, die bunten Schmetterlinge unserer Kinderzeit scheinen verschwunden, in China werden Pflanzen bereits von Hand bestäubt ... Was ist dran am Insektensterben? Wozu brauchen wir Insekten überhaupt? Und was kann jede*r Einzelne von
uns für die Erhaltung der Artenvielfalt tun?
Wir laden Sie mit der ganzen Familie ein
• Vortrag von Andreas Glienke, Imkerei Walkmühle, Nieder-Eschbach: Wozu brauchen wir Insekten und wie können wir sie schützen?
• Kleines Kinderprogramm
• Kaffee und Kuchen

Wir schenken Ihnen Blumen, Genauer gesagt: Samen für 1-2 qm Insektenfutterpflanzen aus ca. 50 Pflanzenarten speziell für unsere Region. Die Veitshöchheimer Bienenweide Süd blüht bis zu fünf Jahre von April bis November. Planen wir jetzt den Sommer!
Wir träumen von lauter kleinen Blühinseln in unseren Erlenbacher Gärten. Schicken Sie uns Ihre Fotos davon an erlenbacher-gruene@gmx.de für unsere Bildergalerie! Lassen wir Nieder-Erlenbach aufblühen!

Wann? 15:00 Uhr
Wo?     Bürgerhaus Nieder-Erlenbach, Im Sauern 4, 60437 Frankfurt

Infos zur Aktion, Bezugsquellen und Aussaatanleitung für Samen findet ihr hier.
facebook: Erlenbacher Grüne
Kontakt: erlenbacher-gruene(at)gmx.de

Montag, 25.02.19: Frauen AG

Treffen der Frauen AG

Ein Ort, um feministische Aktionen zu planen und gemeinsam und solidarisch für die Rechte von Frauen* einzustehen. Dafür treffen wir uns regelmäßig und eure Initiativen und Ideen sind herzlich willkommen.

Wann?  19.30 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Straße 17

Montag, 25.02.2019: Der GRÜNE TISCH

Am 25. Februar findet er wieder statt – der GRÜNE Tisch. Wie immer am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Heike und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Besonders eignet sich der GRÜNE Tisch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen" möchten.
(es gibt auch leckere Pizza)

Wann? 20.00 Uhr
Wo?     Lilium, Leipziger Str. 5, Frankfurt-Bockenheim

Mittwoch, 27.02.2019: Brainstorming zum Wahlkampf im Osten

Bildquelle: Dominik Butzmann

WAHLKMAPF IM OSTEN

Wir erwarten euch bei diesen Landtagswahlen im Osten, denn nur gemeinsam sind wir stark." Das sagte Annalena Baerbock am 10.11.2018 auf der Bundesdelegiertenkonferenz in Leipzig.

Es geht um die Landtagswahlen im Osten: in Sachsen (1.9.), Brandenburg (1.9.) und Thüringen (27.10.) wird gewählt und die Grünen vor Ort freuen sich, wenn wir sie unterstützen. Ob beim Straßenwahlkampf, beim Haustürwahlkampf oder wenn wir mit unserem GRÜNEN BERECIH vorbeikommen. Vieles ist möglich. Wir haben bereits Kontakte nach Thüringen geknüpft und unsere Unterstützung für den 1.5. in Apolda zugesagt. Wie diese Unterstützung konkret aussehen kann und was wir sonst noch alles machen können, das wollen wir mit Euch gemeinsam besprechen.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 27. Februar von 19:00-21:00 Uhr in der Kreisgeschäftsstelle.

28.02.2019: Lange Nacht des Menschenrechtsfilms

Veranstalter: Haus am Dom

Lange Nacht des Menschenrechts-Films

Präsentation der Preisträgerfilme

Drei prämierte Filme werden gezeigt. Anschließend finden jeweils Gespräche mit Filme­machern, Produzenten oder Fachleuten von Menschen­rechts­institutionen statt.    

Moderation: Kulturmanagerin Hadija Haruna

Wann? 19:00-22:00 Uhr
Wo?      Evangelische Akademie, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Eintritt frei.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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60594 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
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Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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