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GRÜNE WOCHE 05/2021 (05.02.2021)

Liebe Freund*innen,

eine neue GRÜNE WOCHE, die erste in den letzten 6 Wochen vor der Wahl. Wir haben wie bei den letzten Wahlen auch beschlossen, in diesen letzten 6 Wochen unsere eigenen Inhalte in den Mittelpunkt auch des Intros zu stellen. Deshalb hier nur: Hallo, schön, dass ihr alle so aktiv seid – online und auf den Straßen beim Plakatieren, wir freuen uns über jede Unterstützung im Wahlkampf. Denn wir wollen stärker werden. Warum? Das könnt ihr zum Beispiel für die Bereiche Wirtschaft, Verwaltung, Bürger*innenbeteiligung, Finanzen und Internationales heute hier lesen.

Macht weiter mit bei FRANKFURT NEU DENKEN!

Vielen Dank, für heute und die folgenden Wochen:

Martina Feldmayer & Bastian Bergerhoff

THEMEN

Frankfurt neu denken!
Mit Martina Feldmayer & Bastian Bergerhoff

 

Cannabis als Medizin & Pilotprojekt zur Beratung von Menschen ohne Krankenversicherung
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Hessen auf dem Weg zum Power-to-Liquid Hotspot
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Corona-Zwischenstand
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Jubiläen der Hessischen Regionalpartnerschaften & Solidarität und praktische Hilfe für die Frauen in Polen
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Hanau & Ausstellung gegen Rassismus
Neues von Taylan Burcu, MdL

Auftaktveranstaltung zum Masterplan Kultur
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Holocaust-Gedenktag, Chinas „Maskendiplomatie“, Alexej Nawalny, Iran, Türkei
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

Malwettbewerb
Bekanntgabe der Gewinner*innen dieser Woche

TERMINE

Samstag, 06. Februar: Online-Workshop - Wie geht gute Klimakommunikation?

Montag, 08. Februar: Online-Breakout-Session der AG Kultur

Dienstag, 09. Februar: Eine „Grüne Brücke“ über die Friedberger Landstraße

Dienstag, 09. Februar: GRÜNTalk - Arbeit & Ausbildung in der Krise

Mittwoch, 10. Februar: Grüner Feierabend - Bauen & Wohnen

Mittwoch, 10. Februar: Tropische Küsten - Brennpunkt im Wandel

Donnerstag, 11. Februar: Black History Month - Storytelling-Abend

 

VORSCHAU

Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend - Kinder, Küche, Krankenzimmer

Mittwoch, 17. Februar: Hoffnung Europa?

Montag, 22. Februar: Online-Treffen GRÜNE Tisch

Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der AG Digitalisierung

Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

Frankfurt neu denken!

Wir wollen ab jetzt jede Woche ein kurzes Spotlight auf unser Wahlprogramm richten. Wir beginnen mit: „Die Stadt ist, was wir daraus machen“; so lautet das Kapitel in unserem Wahlprogramm „Frankfurt neu denken“.

Frankfurt ist bunt – in jeder Hinsicht. Das gilt auch für die Wirtschaft in Frankfurt. Frankfurt ist viel mehr als Banken – Dienstleistungen, Handwerk, Handel, die klassische Industrie, die Kreativwirtschaft, all das hält Frankfurt am Laufen und schafft Arbeitsplätze in unserer Stadt. Wir wollen die Wirtschaft in ihrer Breite erhalten, wir wollen sie durch die Krise führen und wir wollen sie gemeinsam mit der ganzen Stadt auf den Pfad der Nachhaltigkeit und Klimaneutralität führen. Dafür gibt es in der Wirtschaft viele Partner*innen, die wir einbinden wollen.

Wir brauchen nachhaltige Gewerbe- und Industriegebiete, nachhaltige Logistik und mehr Ressourcensparsamkeit. Wir müssen auch hier existierende Strukturen umbauen, teilweise revitalisieren und attraktiv machen. Wir wollen gegen das Sterben der Innenstadt und der Quartierszentren vorgehen, mit mehr Aufenthaltsqualität und besseren Mischungen. Und wir wollen wichtige Standorte wie den Osthafen erhalten und modern gestalten. Die Chancen der Digitalisierung, mit Innovationen und neuen Formen der Arbeit mit mehr Home-Office, wollen wir nutzen.

Was für die Wirtschaft gilt, muss auch für die Verwaltung gelten: So bunt wie die Stadt, so international und weltoffen wie Frankfurt. Digital, zugänglich, innovativ. Das ist derzeit noch nicht immer der Fall. Wir brauchen moderne IT, digitale Prozesse und Beteiligungsmöglichkeiten ebenso wie offene Standards und Daten. Wir brauchen aber auch die Stadt als gute Arbeitgeberin und Ausbildende – mit weiterhin Ausbildung über den eigenen Bedarf, attraktiven Modellen für die Arbeitszeitgestaltung und guten Unterstützungen wie dem Jobticket.

Bei der Bürger*innenbeteiligung können wir auch neue Wege nutzen – und das müssen wir auch, denn die klassischen Wege nehmen eben längst nicht alle Frankfurter*innen mit. Wir wollen die Stadt insgesamt zugänglicher, transparenter und digitaler aufstellen, auch im Bereich der Beteiligung. Denn die Frankfurter*innen haben viele gute Ideen, aber die Wege über die diese „die Stadt“ erreichen sind derzeit genauso verschlungen wie die Wege, über die die Bürger*innen an Informationen kommen können.

Auch bei der städtischen Beschaffung und den Finanzen wollen wir auf Nachhaltigkeit – ökologisch und sozial – achten. Wir wollen weg von der schwarzen und hin zu einer „grünen“ Null, die Investitionen in die Zukunft zulässt. Wir wollen hin zu mehr Nachhaltigkeitsberichterstattung und nachhaltigem Haushalts- und Finanzmanagement. Wir wollen die Gleichberechtigung auch im Bereich des Haushalts stärken und ein Genderbudgeting etablieren. Und wir wollen die Divestment-Strategie fortsetzen und kommunale Mittel in Bereiche investieren, die für die Zukunft stehen und nicht für die Vergangenheit. Übrigens hat Rosemarie Heilig, unsere Umweltdezernentin, jüngst den ersten Nachhaltigkeitsbericht der Stadt Frankfurt vorgelegt.

Dier Vielfalt unserer Stadt soll sich in der Stadtverwaltung genauso abbilden, wie in der politischen Partizipation in allen Teilen der Stadtpolitik. Da ist noch viel zu tun, finden wir. Die Stadt Frankfurt hat es in vielen Bereichen in der Hand für eine nachhaltige Entwicklung zu sorgen. Sie hat es in der Hand, dass wir die Ziele der Vereinten Nationen für Nachhaltigkeit in allen 17 Bereichen bis 2030 schaffen. Daher wollen wir, dass dieses Querschnittsthema zur Richtschnur wird in allen Bereichen der Verwaltung und natürlich der politischen Entscheidungen.

Bei unseren vielfältigen Städtepartnerschaften wollen wir uns dafür einsetzen, dass besonders junge Menschen an den Aktivitäten teilnehmen können und ihre Interessen berücksichtigt werden. Die Städtepartnerschaften sind dafür da, dass die Bürger*innen sich austauschen. Es geht nicht, um eine Plattform für Politiker*innen. Bestehende Städtepartnerschaften wollen wir nutzen, um Kämpfer*innen für Menschenrechte zu unterstützen. Wir streben mindestens eine neue Städtepartnerschaft mit einer Stadt südlich der Sahara an und wollen dabei historische Schuld sowie aktuelle Entwicklungen in den Blick nehmen.

Bei all dem was wir vorhaben, kommt es uns darauf an, dass wir auf Augenhöhe agieren und uns austauschen. Frankfurt hat vom Rest der Welt viel zu lernen.

Cannabis als Medizin & Pilotprojekt zur Beratung von Menschen ohne Krankenversicherung

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Cannabis als Medizin: Stadt Frankfurt bietet Online-Fortbildungen für Ärzt*innen und Apotheker*innen an
„Cannabis in der Medizin“ ist das Thema zweier Online-Fortbildungen für Ärzt*innen sowie Apotheker*innen von Gesundheitsdezernat und Drogenreferat der Stadt Frankfurt. Renommierte Fachleute wie die Tourette-Expertin Prof. Kirsten Müller-Vahl aus Hannover oder Prof. Jens Reimer, Vorstand des Zentrums für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg, stellen aktuelle Entwicklungen zum Einsatz von medizinischem Cannabis vor, sprechen über Indikationen, Medikamentenwahl, die Antragstellung zur Kostenübernahme, aber auch über die Angst vor drohenden Regressforderungen oder die konkrete Versorgungssituation in Frankfurt.
Seit 2017 können Patient*innen mit schwerwiegenden Erkrankungen Cannabis-Arzneimittel auf Rezept verordnet werden. In der Praxis sind die Zugänge häufig noch immer schwierig. Frankfurter Ärzt*innen und Apotheker*innen beklagen vor allem die geringe Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten. Die Fortbildungen sind Teil des bundesweiten Pilotprojekts zu medizinischem Cannabis, mit dem das Gesundheitsdezernat gemeinsam mit dem Drogenreferat Versorgungsprobleme in Frankfurt identifizieren, den Aufbau eines Netzwerks in Frankfurt unterstützen und die Situation von Schwerkranken verbessern will. Das Zentrum für Interdisziplinäre Suchtforschung der Universität Hamburg (ZIS) am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf begleitet das Frankfurter Projekt zu Medizinischem Cannabis als wissenschaftlicher Partner.
Den Flyer zur Fortbildung findet Ihr hier.

Pilotprojekt zur Beratung von Menschen ohne Krankenversicherung startet in Frankfurt am Main
Immer mehr Menschen in Frankfurt haben keine Krankenversicherung - und können nicht „einfach so“ zum Arzt/zur Ärztin gehen. Sie sollen künftig einen besseren Zugang zur medizinischen Regelversorgung bekommen. Ab dem 3. Februar 2021 startet die Stadt Frankfurt mit der „Clearingstelle 1.0“ ein neues Beratungsangebot für Menschen mit ungeklärtem Krankenversicherungsschutz. Bin ich krankenversichert? Wie kann ich krankenversichert werden? Wie erhalte ich medizinische Versorgung, auch wenn ich nicht versichert bin? Diese und weitere Fragen zum Sozial- und Gesundheitssystem beantwortet die neue Beratungsstelle.
Initiiert wurde dieses Pilotprojekt vom Gesundheitsamt gemeinsam mit dem Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt. Kooperationspartner ist der Fachbereich „Soziale Arbeit und Gesundheit“ an der Frankfurt University of Applied Science. Aufgrund des derzeitigen geltenden Kontaktbeschränkungen werden zunächst Patient*innen der Humanitären Sprechstunden im Gesundheitsamt beraten; sobald es die Pandemiesituation zulässt, wird das Angebot auf weitere Ratsuchende ausgeweitet.
Mehr Informationen findet Ihr im Flyer der Beratungsstelle.

Hessen auf dem Weg zum Power-to-Liquid Hotspot

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Im Rahmen der Energiewende wird es wichtig sein, erzeugten Strom in andere Energieformen zur Speicherung überführen zu können. Power-to-Gas und Power-to-Liquid bezeichnen dabei Verfahren, die den Strom in Gas (meistens Wasserstoff) oder Flüssigkeit (synthetische Kraftstoffe) umwandeln. Gerade für Verkehrsträger, die nicht batterieelektrisch oder mit einer Brennstoffzelle betrieben werden können, sind synthetische Kraftstoffe aus Power-to-Liquid Applikationen eine Möglichkeit, um diese klimafreundlicher anzutreiben.
Die Landesregierung hat Anfang 2020 das "Kompetenzzentrum Klima- und Lärmschutz im Luftverkehr" gegründet und damit eine positive Entwicklung begonnen. Nun folgen die Unternehmen INERATEC und CAPHENIA, die in Höchst Power-to-Liquid Pilotanlagen errichten werden.
Natürlich kann diese Technologie nur dann einen Beitrag zum Klimaschutz leisten, wenn der für die Verfahren verwendete Strom auch aus regenerativen Quellen kommt. Es stimmt auch, dass die Zahl von Flugreisen insgesamt sinken muss, um das Klima zu schützen und wir es nicht schaffen werden, die Klimakrise allein mit synthetischen Kraftstoffen in den Griff zu bekommen. Sie sind aber dennoch ein wichtiger und auf lange Sicht ein unverzichtbarer Baustein im Kampf gegen die Klimakrise, weil Power-to-Liquid Technologien fossile Brennstoffe in der Zukunft weiter überflüssig machen können.

Corona-Zwischenstand

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Wir sind zuversichtlich, dass der Lockdown seine Wirkung zeigt und immer mehr Menschen geimpft werden können, sodass uns jeder Monat der Normalität näherbringt. Neu gelieferte Impfdosen werden in Hessen sofort verabreicht, wobei zu jeder Erstimpfung die wichtige Zweitdosis zurückgelegt wird. Nur so kann – auch bei Lieferengpässen – der komplette Schutz garantiert werden. Obwohl also Grund zur Hoffnung besteht, gibt es keinen Anlass zum Leichtsinn. Angesichts neuer Virusmutationen müssen das Infektionsrisiko und die Kapazität unseres Gesundheitssystems die entscheidenden Faktoren des Regierungshandelns bleiben.

Mehr dazu in der PM unseres Fraktionsvorsitzendem Mathias Wagner.

Jubiläen der Hessischen Regionalpartnerschaften & Solidarität und praktische Hilfe für die Frauen in Polen

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Jubiläen der Hessischen Regionalpartnerschaften
Im Jahr 2020 konnte Hessen drei Jubiläen mit Regionalpartnerschaften feiern: Die Partnerschaft mit der Nouvelle Aquitaine besteht nunmehr seit 25; die Partnerschaft mit der Wielkopolska seit 20 und die Partnerschaft mit Bursa seit 10 Jahren. Aufgrund der Corona-Pandemie mussten die Feierlichkeiten bisher verschoben werden. Gemeinsam mit der CDU haben wir GRÜNE uns aber in einem Antrag im Europaausschuss zu den Partnerregionen bekannt und die Jubiläen gewürdigt. Den Entschließungsantrag findet ihr hier.

Solidarität und praktische Hilfe für die Frauen in Polen
Ausgelöst durch das neue Abtreibungsgesetz in Polen strömt eine neue Welle der Proteste durch den EU-Mitgliedsstaat. Durch das faktische Verbot von Abtreibungen wird auf der einen Seite das Selbstbestimmungsrecht über den eigenen Körper eingeschränkt, während gleichzeitig weiterhin Abtreibungen unter prekären Bedingungen und mit hohem Risiko stattfinden. Wir müssen ein öffentliches Bewusstsein für die Problemlage in Polen schaffen und Druck auf die polnische Regierung ausüben. Unsere Solidarität und unsere praktische Hilfe müssen den Frauen in Polen gelten! Spenden sind möglich an Urszula Bertin.

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Hanau & Ausstellung gegen Rassismus

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Gedenkveranstaltung für die Opfer von Hanau im Hessischen Landtag
Am Dienstag haben wir im Landtag eine Gedenkveranstaltung für die Opfer von Hanau abgehalten. In genau zwei Wochen jährt sich der rassistische und rechtsextremistische Anschlag zum allerersten Mal. Genau aus diesem Grund ist es ein überaus wichtiges und auch symbolisches Zeichen, dass sich – trotz Pandemiebedingungen (und natürlich Corona-konform) – im Landtag die Zeit genommen wurde, einen Moment inne zu halten, um gemeinsam mit den Angehörigen den Opfern dieses abscheulichen Anschlages zu Gedenken. Ich bin den Angehörigen sehr dankbar, dass sie der Einladung gefolgt sind und so gemeinsam mit uns ein Zeichen gesetzt haben – insbesondere gegen all diejenigen, die unsere Gesellschaft spalten wollen.
Der Schmerz und die Wut sitzen uns allen noch tief in der Seele. Das war auch am Dienstag zu spüren. Und genau diese Gefühle sollten (weiterhin) Ansporn sein, gegen den nach wie vor vorhandenen und stattfindenden Hass, Rassismus, Antisemitismus und jegliche Formen von Diskriminierung und Ausgrenzung zu arbeiten und zu kämpfen. Wir alle wissen nämlich, wie schnell aus Gedanken Worte, und aus Worten Taten werden können. Die Morde von Hanau begannen eben nicht erst am 19.02.2020!
In Erinnerung an Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtovic, Vili Viorel Paun, Fatih Saraçoglu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov.
Unsere Pressemitteilung zu der Gedenkveranstaltung findet Ihr hier.

Verlängerung der Ausstellung im Historischen Museum Frankfurt: „Ich sehe was, was Du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment“
Seit dem 01.10.2020 bietet das Historischen Museum Frankfurt eine Stadtlabor-Ausstellung zum Thema „Ich sehe was, was Du nicht siehst. Rassismus, Widerstand und Empowerment“ an, die nunmehr bis zum 28.03.2021 verlängert wurde. Wie Euch sicherlich bekannt sein dürfte ist das Museum allerdings pandemiebedingt geschlossen, so dass die Ausstellung nicht von Euch persönlich besucht werden kann. Seit dieser Woche gibt es deswegen erfreulicherweise einen dreidimensionalen virtuellen Rundgang durch die Ausstellung, den Ihr hier finden könnt. Aufgrund der Bedeutsamkeit dieses Themas, ist mir dieser Hinweis zu solch einer Ausstellung sehr wichtig.

Auftaktveranstaltung zum Masterplan Kultur

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

In der vergangenen Woche fand die digitale Auftaktveranstaltung des „Masterplans Kultur Hessen“ statt, an dem rund 370 Kultur-Aktive aus Vereinen, Organisationen und Verbänden teilgenommen haben und in deren Rahmen der Fahrplan der Beteiligung und seine zentralen Themen, wie Digitalisierung, Diversität und Teilhabe oder Kulturelle Bildung vorgestellt wurde. Ziel des Beteiligungsprozesses ist die Erarbeitung eines „Masterplan Kultur“, der die strategische Ausrichtung der hessischen Kulturpolitik für die kommenden Jahre beschreibt und mit konkreten Handlungsempfehlungen unterlegt wird.

Dabei ist es uns GRÜNEN besonders wichtig, dass wir gemeinsam mit hessischen Kulturakteur*innen im Dialog und auf Augenhöhe Perspektiven und zukunftsfähige Konzepte für eine Kulturlandschaft von morgen entwickeln, um die Kultur in unserem Land krisenfester und widerstandsfähiger zu machen. Denn viel von der Verantwortung für die Gestaltung unserer Zukunft liegt in den Händen der Kreativen. Gerade vor dem Hintergrund tiefgreifender Umbrüche in der Gesellschaft, die unseren Gestaltungswillen herausfordern, ist es wichtig, dass wir um die Relevanz von Kunst und Kultur für unseren gesellschaftlichen Zusammenhalt ringen, von daher kommt der Start des hessischen Masterplans Kultur dabei genau zur rechten Zeit. Dazu kommt, dass uns mitten in diesem Wandel das Coronavirus seit Monaten zur Aussetzung des öffentlichen, besonders des kulturellen Lebens, zwingt und unsere Kulturlandschaft in besonders tückischer Weise beeinträchtigt.

Die Pressemitteilung der Fraktion findet sich hier.

Holocaust-Gedenktag, Chinas „Maskendiplomatie“, Alexej Nawalny, Iran, Türkei

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Holocaust-Gedenktag
Am 27. Januar 2021 haben wir in ganz Deutschland den Opfern des Nationalsozialismus gedacht. Leider müssen wir 76 Jahre nach der Befreiung von Auschwitz feststellen, dass Europa nicht frei von Antisemitismus ist, sondern wir leider ein Erstarken feststellen können. Das öffentliche Erinnern an die Shoa bedeutet vor allem, zu verstehen, dass sich Menschenhass und Terror in seiner extremsten und furchtbarsten Form jederzeit wiederholen können. Die historische Verantwortung bedeutet eine Verantwortung für das Hier und Heute. Allen Versuchen, die Erinnerung aufzuweichen, der Verharmlosung der Verbrechen der Nazi-Diktatur oder Forderungen nach einem „Schlussstrich“, gilt es, mit aller Deutlichkeit zu widersprechen. #WeRemember

Chinas „Maskendiplomatie“
In meinem Gastbeitrag im SPIEGEL habe ich über Chinas geostrategische Hilfsbereitschaft in der Corona-Pandemie geschrieben. China liefert Masken, China liefert Impfstoff, China hilft den Armen. Die Führung in Peking übt sich in Weltrettung. Und baut nebenbei an ihrem Status als Weltmacht. Peking spielt aus einer Reihe von Gründen bis heute den Retter der Welt in der Pandemie. Zum einen geht es darum, vom Versagen des eigenen Systems beim Ausbruch der Pandemie abzulenken. Der zweite und wichtigste Grund war die Angst um die Stabilität des eigenen Systems. Seit März letzten Jahres ist die Hauptnachricht in China an das eigene Volk, die Kommunistische Partei (KP) manage die Pandemie besser als der Rest der Welt. Neuinfektionen werden in der chinesischen Staatspropaganda auf importierte Schweinshaxen aus Deutschland oder Schweinsköpfe aus den USA zurückgeführt. Der dritte Grund ist klassische Geostrategie. Der viel zitierte zu große Einfluss Chinas auf die Weltgesundheitsorganisation ist ein Instrument von vielen, mit denen die KP versucht, zur führenden Macht zu werden. Den gesamten Gastbeitrag findet ihr hier.

Alexej Nawalnys skandalöse Verurteilung
Am Dienstag war Alexej Nawalny zu dreieinhalb Jahren Haft verurteilt worden, weil er während seines Aufenthaltes in Deutschland nach seiner Nowitschok-Vergiftung im letzten Sommer mehrfach gegen Bewährungsauflagen aus einem Strafverfahren von 2014 verstoßen habe. Die Verurteilung Nawalnys ist nicht nur nach russischem, sondern auch nach internationalem Recht ein Skandal. Der deutsche Außenminister muss sich dafür einsetzen, Russland in der Parlamentarierversammlung des Europarats wieder das Stimmrecht zu entziehen, solange es sich nicht an Recht und Gesetz hält. Mehr dazu könnt ihr im Handelsblatt lesen.

Iran
Man brachte Nahid Taghavi in das berüchtigte Evin-Gefängnis der iranischen Hauptstadt, seitdem sitzt sie dort im Isolationstrakt. Mehr als drei Monate befindet sich die 66-jährige Deutsch-Iranerin nun in Haft. Die iranische Führung hat schon in den 90er Jahren westliche Staatsbürger aufgrund fadenscheiniger Vorwürfe inhaftiert. Die Bundesregierung sollte dringend mit europäischen Partnern wie Frankreich, Österreich und Großbritannien, deren Staatsangehörige ebenfalls im Iran inhaftiert sind, gemeinsam Initiative ergreifen. Mehr dazu findet ihr in der WELT.

Türkei
Bundesverteidigungsministerin Kramp-Karrenbauer trifft sich mit ihrem türkischen Kollegen Hulusi Akar. Es ist wichtig und notwendig, dass dabei Klartext geredet wird. Die Türkei blinkt zwar gerade vorsichtig in Richtung USA. Aber es reicht nicht, sich auf die Hoffnung auf einen Politikwandel zu verlassen. Kramp-Karrenbauer muss das innenpolitische Vorgehen der türkischen Regierung deutlich ansprechen und verurteilen. Auch die militärische Zusammenarbeit des Nato-Mitglieds Türkei mit Russland, unter anderem in Libyen, kann nicht akzeptiert werden. Hier muss die Bundesregierung sich trauen, die Dinge beim Namen zu nennen. Mehr dazu könnt ihr im Stern lesen.

Malwettbewerb

Unser Malwettbewerb ist gestartet! Diese Woche haben wir zwei zehnjährige Gewinner*innen:

  • Rike würde alle Schulen gern in Baumschulen verwandeln, in denen Pferdepflege fest im Lehrplan verankert ist.
  • Linus wünscht sich ein Mainufer als Erholungsort, an dem er sich beim Fischstand was zu essen holen kann.

Macht mit und sendet uns die Zeichnungen eurer Kinder zu. Mit ihnen denken wir Frankfurt neu!

TERMINE

Samstag, 06. Februar: Online-Workshop - Wie geht gute Klimakommunikation?

Kennt Ihr das? Da will man andere überzeugen, das Klima zu retten und erntet nur Kopfschütteln oder Unverständnis. Oder teils vielleicht sogar berechtigte Kritik, die uns sprachlos macht.

Gute Klimakommunikation ist faktenbasiert, handlungsorientiert und fühlt sich überwiegend gut an. Sie ist authentisch und empathisch, hat ein Ziel und ist zielgruppenspezifisch. Sie benennt Co-Benefits klimafreundlichen Verhaltens. Und sie dockt an unserer Lebensrealität an.

In dem interaktiven Workshop werden Leitlinien, Beispiele und Übungen zu guter Klimakommunikation angeboten. Wir werden uns mit folgenden Themen beschäftigen:

  1. Ziele und Zielgruppe der eigenen Klimakommunikation
  2. Die Rolle von Emotionen und was uns hilft, ins Handeln zu kommen
  3. Fakten, ihre Relevanz und Vermittlung
  4. Widerstände gegen Klimaschutz: Hintergründe, Strategien und Antworten im Umgang damit

Bitte meldet Euch bis zum 05.02.2021 per E-Mail bei info@solocal-energy.de an. Schreibt gerne etwas über Euren Hintergrund und Eure Erwartungen an den Workshop. Weitere Informationen sowie die Zugangsdaten erhaltet ihr vor dem Workshop.

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Heinrich Böll-Stiftung Hessen und dem BUND Hessen statt und ist kostenlos.

Tag: Samstag, 06. Februar
Zeit: 10:00 - 17:00 Uhr
Ort: online

Montag, 08. Februar: Breakout-Session der AG Kultur

Wir Grünen haben in unserem Wahlprogramm beschrieben, was wir uns für Frankfurt vorgenommen haben.

Diese nahen Ziele werden wir umsetzen. Sie sind erreichbar. Wenn alle es wollen. Aber wie sieht das Frankfurt der Zukunft aus? Angesichts der vielen Herausforderungen, die wir gerade in dieser Zeit täglich meistern müssen, wagen wir kaum große Zeitsprünge zu machen, viele Jahre voraus zu träumen, oder auch einmal über Zielvorgaben hinaus zu schießen. Wir löschen Brandherde, stemmen uns gegen Pandemien, gründen Finanzierungstöpfe und erlauben uns kaum noch Visionen. Vergessen, Wünsche zuzulassen, auszuschmücken. Dabei vergessen wir, dass wir Entscheidungen für die treffen, die heute geboren werden.

Wir möchten Euch dazu einladen, gemeinsam mit uns, im virtuellen Raum, in sogenannten Breakout-Sessions, miteinander zu fabulieren, zu träumen und Visionen zu entwickeln: wie könnte das kulturelle Frankfurt in zwanzig oder 40 Jahren aussehen? Ein bisschen mehr Science-Fiction für die Kultur in Frankfurt! Wie sollen Frankfurts Theater aussehen, wenn unsere Kinder und die Kinder unserer Kinder erwachsen sind? Wie wandelt es sich durch die Bibliothek der Zukunft? Werden die Parkhäuser an der Zeil Atelierpaläste sein? Entscheiden noch Kurator*innen, was in 100 Jahren in Museen ausgestellt wird? Wo spielt die Musik? Wem gehören die geraubten Kunstschätze der Welt?

Eine Veranstaltung mit Frankfurter Kulturmacher*innen. Alle Kulturinteressierten sind herzlich willkommen! Zum Zoom-Meeting kommt Ihr hier.

Tag: Montag, 08. Februar
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 09. Februar: Eine „Grüne Brücke“ über die Friedberger Landstraße

Grün im Nordend neu verbinden

Der Name Tom Koenigs steht für den Einsatz für die Menschenrechte und im Rahmen von UN-Missionen im Kosovo und in Afghanistan für die Stärkung der Zivilgesellschaft. In Frankfurt verbindet sich mit seinem Namen jedoch noch ein anderes Stichwort: der Grüngürtel. Als Umweltdezernent von Frankfurt 1989 - 1999 stritt Tom Koenigs für die Idee, Grünzüge miteinander zu verbinden. So entwarf er u.a. das Konzept einer Brücke über die Friedberger Landstraße, um einen Übergang zwischen nördlichem Günthersburgpark und Hauptfriedhof zu schaffen. Dieses Konzept möchten wir GRÜNE im Nordend erneut aufgreifen.

Torsten Collet berichtet für den NABU Mainz von der "Grünen Brücke", einem Ort, für den der NABU seit einem Jahrzehnt die Patenschaft für das GRÜN innehat. Er wird in Wort und Bild zeigen, wie es gelang, auf der Fußgänger*innen-Brücke über eine viel befahrene Straße in Mainz durch Kunst und Natur einen attraktiven öffentlichen Raum zu schaffen. Das Projekt ist ein viel beachtetes Modell für die Gestaltung des öffentlichen Raums.

Von beiden Konzepten möchten wir uns an diesem Abend inspirieren lassen. Ziel der Veranstaltung ist es, den beliebten Günthersburgpark im Nordend "neu zu denken" und ihn durch eine "Grüne Brücke" über die Friedberger Landstraße weiter aufzuwerten.

Wie GRÜNE im Nordend laden sehr herzlich dazu ein, an dieser offenen Debatte teilzunehmen.
Zur Anmeldung komm Ihr hier.

Tag: Dienstag, 09. Februar
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 09. Februar: GRÜNTalk - Arbeit & Ausbildung in der Krise

Arbeit & Ausbildung in der Krise – Was der Arbeitsmarkt aus Corona lernen kann

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Felix Martin, Sprecher für Arbeitsmarkt & Ausbildung mit dem Thema “Arbeit & Ausbildung in der Krise – Was der Arbeitsmarkt aus Corona lernen kann.”

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 09. Februar
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 10. Februar: Grüner Feierabend - Bauen & Wohnen

Wir diskutieren anhand von aktuellen Bauprojekten in Seckbach Grüne Forderungen zu Bauen & Wohnen mit Beate Brink und Martina Weber.

Einwahldaten findet Ihr hier.

Tag: Mittwoch, 10. Februar
Zeit: 19:30 - 20:30 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 10. Februar: Tropische Küsten - Brennpunkt im Wandel

Die Küstenforschung sieht sich besonders in den Tropen mit sehr dynamischen gesellschaftlichen Entwicklungen konfrontiert. Auf der einen Seite stehen schnelle gesellschaftliche Veränderungen, auf der anderen Seite sind die Anrainer tropischer Küstenregionen von den Dienstleistungen der Ökosysteme dieser Küsten besonders abhängig. Gleichzeitig reagieren diese Ökosysteme sehr empfindlich auf Umweltveränderungen. Um eine nachhaltige Nutzung tropischer Küstenökosysteme zu erreichen, ist jedoch nicht nur ein systemisches Verständnis der Sozio-Ökologie vonnöten; eine partnerschaftliche und langfristige Ausrichtung der Forschung, ergänzt durch Wissensaustausch vor Ort, ist unerlässlich, um Wissenschaft wirksam zu machen.

Die Geologin Hildegard Westphal erforscht als Leiterin der Forschungsgruppe „Geoökologie und Karbonatsedimentologie“ die Auswirkungen von Meeresspiegelschwankungen auf Küsten und die biogene Sedimentbildung in tropischen Flachmeeren. Sie lehrt zudem als Professorin für Geologie der Tropen an der Universität Bremen.

Der Vortrag ist Teil der Reihe „ Unser blauer Planet? Fragile Meereswelten und ihre Erforschung“, die wir in Kooperation mit dem GEOMAR – Helmholtz-Zentrum für Ozeanforschung Kiel veranstalten.

Teilnahmemöglichkeiten:

1. Senckenberg Website im Livestream (ohne Interaktionsmöglichkeit)

2. Senckenber Youtube-Kanal im Livestream (mit Youtubekonto Interaktionen möglich)

3. Zoom im Meeting (mit Interaktionsmöglichkeit)
Zugangsdaten werden nach einer Anmeldung per E-Mail versendet.

Tag: Mittwoch, 10. Februar
Zeit: 19:15 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 11. Februar: Black History Month - Storytelling-Abend

Der Black History Month wird im Februar in zahlreichen Ländern gefeiert und würdigt die Geschichte Schwarzer Menschen. Dekolonisierung beschreibt die Verbindung von Rassismus, Kolonialismus und Wissenschaft. Einerseits wirdder historische Prozess beschrieben, der mit den Unabhän gigkeitskämpfen einzelner Länder aus den kolonialen Verhältnissen beginnt. Andererseits wird darunter der andauernde Prozess verstanden, sich mit den Langzeitwirkungen zu beschäftigen. Ihnen muss sich unsere Gesellschaft stellen. Diskussionen über den Umgang mit kolonialen Objekten in Museen, Forderungen nach der Umbenennung von Straßen,einer rassismusfreien Sprache und Denkens oder einem diversitätsbewussten Kulturbetrieb zeigen die Brisanz des Themas.
Der Erzähl-, Lese- und Performance-Abend regt Denkprozesse an. Die Sprecher*innen kommen aus unterschiedlichen Kontexten und bringen vielseitige Perspektiven mit. Es sind persönliche Eindrücke, gepaart mit politischen Kontexten, die an die in Afrika verbreitete Tradition der Oral History erinnern sollen.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

Tag: Donnerstag, 11. Februar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

VORSCHAU

Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend

Kinder, Küche, Krankenzimmer - Wege zur geschlechtergerechten Aufteilung von Haus- und Sorgearbeit

Frauen leisten täglich um die Hälfte mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Bei heterosexuellen Paaren mit Kindern sogar 83,3 Prozent mehr. Noch immer sind die Chancen (Selbstverwirklichung, Karriere, Vermögen) und Risiken (wirtschaftliche Abhängigkeit, Altersarmut) im Lebensverlauf zwischen Frauen und Männern extrem ungleich verteilt. Das zeigt sich besonders bei der Teilhabe von Frauen an der Erwerbsarbeit und Männern an der Sorgearbeit. Das Ziel, hier Gleichstellung zu erreichen, ist radikal, denn in der öffentlichen Debatte gelten z.B. die Entscheidung für Teilzeitarbeit und die Aufteilung der Haus- und Sorgearbeit noch immer als privat. Dabei gibt es Steuerungs-mechanismen, die hinter dem Status quo stehen, die sichtbar gemacht, analysiert und verändert gehören. Wir wollen über die Fakten, Probleme und Handlungsbedarfe diskutieren - mit euch und mit

  • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin von B90/Die Grünen Frankfurt
  • Uta Meier-Gräwe, emeritierte Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushaltes und Familienforschung an der Justus-Liebig-Universität Giessen
  • Ulle Schauws, Mitglied des Bundestages, B 90 / Die Grünen, Sprecherin für Frauenpolitik
  • Almut Schnerring, Initiatorin des „Equal Care Day“, Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin und Trainerin

Moderation: Natalie Becker, B90/Die Grünen Frankfurt und Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90 / Die Grünen Frankfurt.

Tag: Dienstag, 16. Februar
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 17. Februar: Politischer Aschermittwoch

Save the date!

Auch dieses Jahr findet ein Politischer Aschermittwoch statt, pünktlich zur Kommunalwahl. Aus pandemischen Gründen wird die Veranstaltung dieses Jahr digital stattfinden.

Seid gespannt und haltet euren Terminkalender frei!

Tag: Mittwoch, 17. Februar
Zeit: folgt
Ort: online

Mittwoch, 17. Februar: Hoffnung Europa?

Die Situation an den Außengrenzen Europas hat sich nicht erst durch die Corona Pandemie erheblich verschlimmert. In Bosnien leben tausende Geflüchtete in unbeheizten Zelten bei Minustemperaturen. Die Regierung tut nichts gegen die unmenschlichen Zustände und die EU lässt sie nicht einreisen, im Gegenteil: Immer wieder wird von illegalen Push Backs durch kroatische Sicherheitskräfte berichtet. Auf Lesbos, im Lager Moria II, harren noch immer Menschen aus, deren Hauptanliegen die Fortsetzung ihres Asylverfahrens ist und stellen die berechtigte Frage: „Haben wir keine Rechte als Menschen und Flüchtlinge in Europa, die eine Grundversorgung für alle beinhalten?“ Die Liste der Mißstände ließe sich fortsetzen.

Im Jahr 2012 wurde die EU für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Angesichts der Lage an den Außengrenzen innerhalb und außerhalb der EU fragen sich viele, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden bzw. gezogen werden müssten.

In dieser Veranstaltung wollen wir darüber sprechen, was eine humanitäre Antwort auf Moria und Lipa sein kann. Welche Maßnahmen kurzfristig zu einer deutlichen Verbesserung für Flüchtlinge führen könnten, wer diese katastrophalen Zustände organisiert und warum. Die Einwahldaten folgen.

Tag: Mittwoch, 17. Februar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Montag, 22. Februar: Treffen GRÜNE Tisch

Neues Jahr - neuer Versuch: der GRÜNE Tisch digital. Normalerweise habt ihr am letzten Montag des Monats im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Wir wollen diesen Termin wieder aufnehmen - wenn auch vorerst digital. Der GRÜNE Tisch eignet sich sehr gut auch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach mal „anschauen“ möchten. Also, einfach reinschalten am letzten Montag des Monats! Wir treffen uns über die Netzbegrünung bei Jitsi.

Zugangsdaten: Videokonferenz oder über das Telefon +49 906 977 592 39, Pin: 3450 8802 41.

 

Tag: Montag, 22. Februar
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: online

Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 19.02.2021.

Tag: Montag, 22. Februar
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Kathrin Anders, Sprecherin für frühkindliche Bildung und Grundschulen mit dem Thema “Gute Kita und dann kam Corona.”

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 23. Februar
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

Ein Jahr voller Trauer und Wut

Es dauerte zwölf Minuten, dann waren neun Menschenleben ausgelöscht. Serpil verlor bei dem rassistischen Anschlag in Hanau ihren ältesten Sohn. Aber der Alltag muss weitergehen, ihr kleiner Sohn braucht sie. Er fragt sich, ob er nun kein richtiger Deutscher ist und immer Angst haben muss? Serpil muss etwas tun, um die Trauer, das Entsetzen, die Wut zu verarbeiten – sie geht in Hanauer Schulen, um die Kinder gegen Rassismus stark zu machen. Piter ist gerade 19 und überlebte, neben ihm starben seine Freunde. Die Schüsse des Täters verfehlten ihn nur um Zentimeter. Iulia und Niculescu Păun trauern um ihren einzigen Sohn Vili – aber sie setzen alles daran, sein Andenken in der Stadt zu bewahren, denn der junge Rom versuchte, den Mörder aufzuhalten.

„Ein Jahr voll Trauer und Wut“ ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit Arte.

Bitte beachtet: Der Film steht vor dem Gespräch online zur Verfügung und sollte vor dem Gespräch angesehen werden. Am 23.2. findet keine Filmvorführung statt! Hier kommt Ihr zum Film. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgt das Gespräch per Livestream auf dem YouTube-Kanal und diskutiert mit.

Mehr Infos findet Ihr hier.

Tag: Dienstag, 23. Februar
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

Wir diskutieren Perspektiven für eine klima- und städtebaulich verträgliche Koexistenz mit Ulla auf der Heide. Dabei soll es um die Gesamtsituation der Rechenzentren in Frankfurt aber speziell auch die Cluster im Frankfurter Osten gehen und wie wir unsere Grünen Forderungen einbringen können. 

Einwahldaten findet Ihr hier.

Tag: Mittwoch, 24. Februar
Zeit: 19:30 - 21:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 25. Februar: Treffen der AG Digitalisierung

Inhalt der nächsten Sitzung werden vor allem die Themenverteilung für die Detailausarbeitung bei möglichen Koalititionsverhandlungen sein.

Tagesordnung

  1. Begrüßung und Vorstellung
  2. Entgegennahme des Protokolls, Ernennung Protokollant*in
  3. Diskussion der Digitalisierungsthemen, die wir detaillierter behandeln wollen
  4. Verteilung der Verantwortlichkeiten zur weiteren Ausarbeitung
  5. Sonstiges

Hier kommt Ihr zur Videokonferent. Zur Vorbereitung siehe die Protokolle und weiterführenden Links in unserem Ordner.

Tag: Donnerstag, 25. Februar
Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
Ort: online

Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

Wie verlernen wir Rassismus und wie stärken wir uns, werden Verbündete, Alliierte auf dem Weg, intersektional denken zu lernen? Dieser Ansatz betrachtet Diskriminierungsstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und anderen Formen nicht isoliert voneinander. Die Konferenz widmet sich neuen Handlungsräumen und Methoden, mit dem heutigen Rassismus und der Vielfalt von Menschenfeindlichkeiten umzugehen. Denn wo Minderheiten zu einer Mehrheit werden, gibt es keine Mehrheit mehr, die einer Minderheit erklärt, wer sie ist und was sie fühlen darf.

Das detaillierte Tagungsprogramm wird über die Website des Museums, den Newsletter "HMF News", über die Tagespresse und die sozialen Medien bekanntgegeben.

Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

Tag: Freitag, 26. - Samstag 27. Februar
Zeit: folgt
Ort: online

Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Lukas Schauder, Sprecher für Extremismusprävention, Demokratieförderung und Justizvollzug mit dem Thema “Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?”

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 02. März
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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