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GRÜNE WOCHE 06/2021 (12.02.2021)

Liebe Freund*innen,

und mit großen Schritten geht es auf die Kommunalwahlen am 14. März zu. Kommende Woche ist Fasching – auf Distanz. Manche werden es vermissen, andere nicht. Was wir sicher vermissen ist: Kultur. Dem widmen wir uns unten heute ausführlich. Was wir nicht vermissen müssen: Den Politischen Aschermittwoch – wenn auch auf Abstand bzw. im Stream. Dafür aber mit Michael Quast, Debbie, Omid, Martina, Bastian und Beatrix als Gastgeberin sowie live gestreamter Musik von ROMIE. Am Aschermittwoch (ach nee…) ab 19 Uhr. Wir freuen uns sehr – und noch mehr auf echte Live-Kultur sobald und soviel wie möglich.

Solange: macht weiter mit bei FRANKFURT NEU DENKEN!

Vielen Dank, für heute und die folgenden Wochen:

Martina & Bastian

THEMEN

Frankfurt neu denken!
Mit Martina Feldmayer & Bastian Bergerhoff

 

Plädoyer für eine ökologische Wende am Bau
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

Website zur medizinischen Nutzung von Cannabis
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Treibhausgasbilanz Hessen - Unser gemeinsames Ziel ist die Klimaneutralität
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Alle 28 Impfzentren für Hessen geöffnet
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Haushaltsbeschluss für 2021, erfolgreicher Haushaltsvollzug für 2020 und die Zukunftskonferenz der EU
Neues von Miriam Dahlke, MdL

10 Jahre „Charta der Vielfalt“ & Digitale Veranstaltungen im Februar
Neues von Taylan Burcu, MdL

Kulturpaket II – Neue Corona-Förderprogramme in Hessen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Podcast, Russland, CDU-Direktkandidatenwahl
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

Malwettbewerb
Bekanntgabe der Gewinner*innen dieser Woche

 

TERMINE

Freitag, 12. Februar: Aufruf zur Solidarität - Aufstehen gegen Rassismus

Samstag, 13. Februar: Mitmachaktion Reinigung im Biotop Voltenseestraße im Frankfurter Osten

Sonntag, 14. Februar: Wir klagen an! - Stream zum Jahrestag

Montag, 15. Februar: BDA Online-Tischgespräch mit Bernhard Maier

Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend - Kinder, Küche, Krankenzimmer

Dienstag, 16. Februar: Online-Treffen der AG-Grüner Kamm

Mittwoch, 17. Februar: Politischer Aschermittwoch

Mittwoch, 17. Februar: Hoffnung Europa?

Donnerstag, 18. Februar: Grüner Donnerstag

Donnertsag 18. Februar: Online-Treffen der AG Queer

Donnerstag, 18. Februar: Bildungscampus Gallus für alle

Donnerstag, 18. Februar: Die 20iger - ein entscheidendes Jahrzehnt für den Klimaschutz

Freitag, 19. Februar: Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau

 

VORSCHAU

Montag, 22. Februar: Online-Treffen GRÜNE Tisch

Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der AG Digitalisierung

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der AG Klima, Umwelt und Verkehr

Freitag, 26. Februar: Stadt am Main - Frankfurt lebenswert, mobil und klimagerecht neu denken

Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

Frankfurt neu denken!

Wir richten bis zur Wahl jede Woche ein kurzes Spotlight auf unser Wahlprogramm richten. Letzte Woche: „Die Stadt ist, was wir daraus machen“, heute: „Kultur – Labor unserer Zukunft, Zeugnis unserer Gegenwart und Vergangenheit“.

Seit dem ersten Lockdown leidet die Kultur extrem unter Corona. Künstler*innen und Kulturschaffende haben nicht nur keine Einnahmen mehr (bis auf die wenigen, die in festen Verträgen beschäftigt sind), sondern sie können auch nicht mehr spielen, darstellen, ausstellen. Aber auch alle anderen Menschen leiden – wenn auch vielleicht nicht alle so bewusst. Die psychologischen Folgen der Abstandsregeln und der nötigen „Vereinzelung“ sind erheblich, und sie haben auch etwas mit kultureller Mangelernährung zu tun.

Auch im Kulturbereich sind durch die Corona-Krise strukturelle Schwächen deutlich geworden, die dringend behoben werden müssen. Kultur ist gesellschaftsrelevant, und sie sollte auch so behandelt werden. Wir brauchen krisenfeste Strukturen auch in diesem Bereich. Für Frankfurt bedeutet das zum Beispiel: Wir wollen existenzsichernde Basisförderung für Institutionen, Mindesthonorare für Künstler*innen und Ausfallshonorare, die den zur Vorbereitung angefallenen Aufwand angemessen vergüten. Wir werden uns für Strukturen stark machen, die Kulturschaffenden, Veranstalter*innen und im Bereich Veranstaltungen Beschäftigten in künftigen Krisen die Existenz sichern.

Vor der Krise – und hoffentlich auch noch nach der Krise – gilt: Frankfurt hat eine lebendige Szene, aber Frankfurt hat nicht nur zu wenig Platz für Grün und Wohnen, sondern auch zu wenig Raum für Kunst und Kultur. Wir werden die Unterstützung bei der Suche nach bezahlbaren Räumen weiter ausbauen. Wir brauchen dazu auch die Kooperation von Unternehmen und Immobilienbesitzer*innen, wir suchen nach Zwischennutzungen und Möglichkeiten für Kunst und Kultur im öffentlichen oder privaten Raum. Aber auch die Stadt selbst muss hier wieder aktiver werden.

Kulturförderung muss transparent, fachorientiert und zugänglich sein für Künstler*innen und Kulturschaffende, in der Vielfalt, die die Stadt ausmacht. Wir wollen im Rahmen einer breiten Beteiligung der Kunst- und Kulturschaffenden und ihrer Institutionen, aber auch der kulturinteressierten Öffentlichkeit zu einer entsprechenden Struktur im Rahmen eines Kulturentwicklungsplans kommen.

Der Willy-Brandt-Platz ist der Standort der Städtischen Bühnen und soll es auch bleiben. Neue Gebäude müssen dabei die Geschichte des Ortes und der Kultur an diesem Ort respektieren. Der Willy-Brandt-Platz steht für erstklassiges Theater und erstklassige Oper, für politische und gesellschaftlich engagierte Inszenierungen und Provokationen, für die Freiheit von Kunst und Kultur –eine Haltung, an der wir festhalten wollen. Wir wollen eine Lösung für die Städtischen Bühnen, die diese Tradition in die Zukunft führt.

Wir brauchen am Kulturcampus endlich auch den Kultur-Teil. Wir wollen das „Offene Haus der Kulturen“ ebenso realisieren wir das „Zentrum der Künste“ und freuen uns, dass das Land mit dem Umzug der Hochschule für Musik und darstellende Kunst ernst macht.

Wir sind froh und stolz darauf, dass Frankfurt im Bereich der Literatur Weltklasse ist und wollen diese Stärke erhalten. Insbesondere die Buchmesse muss nach der Corona-Krise unbedingt wieder auf die Beine kommen.

Wir wollen bei der kulturellen Bildung inklusive Ansätze stärken, insbesondere in der Zusammenarbeit zwischen kulturellen und Bildungs- und Betreuungsinstitutionen. Denn nur mit Zugang kann Kultur wirklich Kultur für alle sein.

Voraussetzung jeder Zukunft sind Gegenwart und Vergangenheit. Ohne Erinnerung kein Gedächtnis, ohne Gedächtnis kein Gewissen. Die Erinnerungskultur, die wir heute ermöglichen und leben, prägt unsere Achtsamkeit für aktuelle Entwicklungen. Gerade in Deutschland mit seiner Geschichte ist Erinnerungskultur ein hohes Gut. Es gibt kein friedliches Deutschland ohne Bewusstsein für seine friedlose Geschichte. In diesem Sinne wollen wir die Erinnerungskultur in die Zukunft führen. Frankfurt, vom Historischen Museum über seine Gedenkstätten, von seinen städtebaulichen Narben bis zum Jüdischen Museum ist ein Nukleus für deutsche Geschichte, ein Wimmelbild für ein internationales Miteinander und Anschauung für gelebte Erinnerungskultur. Daran halten wir fest.

Das gesamte Kapitel zur Kulturpolitik findet sich hier.

Plädoyer für eine ökologische Wende am Bau

Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

Stahl und Beton verursachen immense CO2-Emissionen. Und dann werden riesige Gebäude, wie die Zentralen von Lurgi und Avaya, nach 30 oder 40 Jahren schon wieder abgerissen. Ein Debakel für die Umwelt.

Im FR-Interview setzen Umweltdezernentin Rosemarie Heilig und der Vorsitzende des Städtebaubeirats, Torsten Becker, nun ein Ausrufezeichen. Sie fordern eine neue Baukultur: Keine Tiefgaragen mehr, kein weiteres Europaviertel, stattdessen Siedlungen aus Holz, Klinker und Lehm, kleinteilige und wandelbare Strukturen. Die Günthersburghöfe sollen als Modellprojekt ganz in Holzbauweise errichtet werden.

Stefan Majer etabliert Website zu Cannabis als Medizin

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Auf der Website finden Patient*innen und Ärzt*innen Basisinformationen zu Fragen wie „Was ist Cannabis?“ und „Wie kann Cannabis in der Medizin eingesetzt werden?“, aktuelle Forschungsergebnisse und Artikel zur Versorgungssituation mit Cannabis-Arzneimitteln in Frankfurt am Main ebenso wie Fachartikel. Auch Kontaktmöglichkeiten zur Terminvergabe für das bundesweit einmalige Beratungsangebot „Medical Marihuana Project“ sind dort zu finden: Ein erfahrener Mediziner und ein Rechtsanwalt informieren einmal monatlich über die Indikationsstellung, Risiken und Nebenwirkungen von cannabishaltiger Medizin.

Ärzt*innen in Frankfurt, aber auch Apotheker*innen haben vor allem geringe Fortbildungs- und Vernetzungsmöglichkeiten beklagt. Mit der neuen Website und den Online-Fortbildungen, die im Februar starten, wollen wir das bestehende Defizit auffangen und den Aufbau eines Netzwerks in Frankfurt unterstützen.
Die neue Website von Gesundheitsdezernat und Drogenreferat der Stadt Frankfurt am Main ist unter diesem Link erreichbar.

Treibhausgasbilanz Hessen - Unser gemeinsames Ziel ist die Klimaneutralität

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Der BUND hat die Bilanz der Hessischen Treibhausgasemissionen kürzlich analysiert und eine Verstärkung der Klimaschutzmaßnahmen gefordert.
Hessen investiert bis 2023 rund 1,8 Milliarden Euro in den Klimaschutz mit dem Ziel bis spätestens 2050 klimaneutral zu werden. Auch der BUND hat sich hier mit Vorschlägen eingebracht. Betrachtet man die Treibhausgas-Emissionen im Zeitraum 2014-2019 gehört zur Darstellung, dass das Kraftwerk Staudinger wegen einer Havarie 2014 teilweise stillgelegt war und es dadurch 2015 zu erhöhten Emissionen kam. Umso wichtiger ist, dass das Kohlekraftwerk so schnell wie möglich abgeschaltet wird und sich der langfristig erkennbare Trend sinkender Emissionen in Hessen fortsetzt. Gerade im Wärmebereich sind dafür erhebliche Anstrengungen nötig, weshalb wir kürzlich das Wärmeeffizienz-Paket auf den Weg gebracht haben und jetzt neu, auch die aufsuchende Energieberatung fördern. Die zielgenaue und umfangreiche Beratung durch die Landesenergieagentur, die Energieberatungsstellen und deren Förderung durch das Land Hessen wird damit intensiviert.

Alle 28 Impfzentren für Hessen geöffnet

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Die Pandemie bleibt eine Herausforderung, doch bin ich froh, dass wir sie nun mit 28 Impfzentren hessenweit bekämpfen können:

Am Dienstag nahmen alle hessischen Impfzentren ihre Arbeit auf. Nachdem das Warten auf den Impfstoff bisher nur den Betrieb von 6 Standorten erlaubte, sind inzwischen 22 weitere Einrichtungen eröffnet. Zwar führte die hohe Impfbereitschaft bei der Wiederaufnahme der Terminvergabe vergangenen Mittwoch vorübergehend zu Überlastungen, doch stellte sich rasch ‚Normalbetrieb’ ein, so dass derzeit Termine von oder für Hess*innen über 80 (sowie Beschäftigte mobiler Pflegedienste) telefonisch unter 116 117 oder online auf impfterminservice.hessen.de vereinbart werden können (selbstverständlich wird die wichtige Zweitimpfung gleich mitgeplant und findet i.d.R. in der selben Einrichtung statt, auch Paartermine sind nun möglich).
Hintergrundinformationen findet Ihr in der PM des HMSI.

Haushaltsbeschluss für 2021, erfolgreicher Haushaltsvollzug für 2020 und die Zukunftskonferenz der EU

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Haushalt 2021 beschlossen
Im Hessischen Landtag haben wir in der ersten Plenarwoche 2021 den Haushalt für das Jahr 2021 beschlossen. Dem erheblichen Mehrbedarf zur Pandemiebewältigung und den krisenbedingt dauerhaft niedrigen Einnahmen begegnen wir z.B. mit dem gut 3 Milliarden Euro umfassenden Kommunalpaket, dessen größter Profiteur Frankfurt ist. Natürlich behalten wir Hessens gute Zukunft auch während der Pandemie im Blick, mit Investitionen in Bildung, Justiz, Digitalisierung und ökologischer Nachhaltigkeit. Alle Infos zum Haushalt gibt es beim HMdF.

Erfolgreicher Haushaltsvollzug Hessens für 2020
Mit dem Abschluss des Haushaltsjahres 2020 hat die Koalition erfolgreich Unterstützung für die Menschen, die Wirtschaft und die Kommunen Hessens geleistet. Im Haushaltsvollzug zieht Hessen eine überaus positive Bilanz und reiht sich damit in den bundesweiten Trend ein. Hessen macht weniger Schulden und erzielt mehr Einnahmen als zu Beginn der Pandemie erwartet. Die Verbesserungen des Haushaltsvollzugs fließen nun in Schuldentilgung und Vorsorge. Den Haushaltsvollzug 2020 findet ihr detailliert auf der Seite des HMdF.

Zukunftskonferenz der EU
Die Regierungen der EU-Mitgliedsstaaten haben letzte Woche ihre Position zur Zukunftskonferenz der EU veröffentlicht. Leider enttäuscht die Position mit der Ablehnung eines rechtlich bindenden Ergebnisses der Zukunftskonferenz. Jetzt muss das Europäische Parlament hart mit dem Rat der EU verhandeln, um eine tatsächliche Bürger*innenbeteiligung in der Gestaltung der EU durchzusetzen. Weitere Informationen findet ihr auf meiner Homepage.

10 Jahre „Charta der Vielfalt“ & Digitale Veranstaltungen im Februar

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

10 Jahre Charta der Vielfalt in Hessen
Am 01.02.2011 schloss sich das Land Hessen der Unternehmensinitiative „Charta der Vielfalt“ an und trägt nunmehr seit 10 Jahren aktiv dazu bei, dass Vorurteile und Ausgrenzungen im Arbeitsumfeld entschieden entgegengetreten wird. Wertschätzung von Mitarbeiter*innen ist ein wichtiges Gut, das alle Mitarbeitenden erfahren sollten, egal welcher Herkunft oder sexuellen und geschlechtlichen Identität. Faktoren wie beispielsweise das Alter, die Religion und viele weitere sollten dabei keine Rolle spielen.
Hessenweit haben mittlerweile mehr als 493 Teilnehmende die Charta unterzeichnet. Landesweit sind es mehr als 3.600. Weitere Informationen zur Charta der Vielfalt und ihren Zielsetzungen finden Ihr hier.
Zum Jubiläum schreibt unser grünes Ministerium für Soziales und Integration für 10 Aktionen Fördermittel aus, die jeweils mit einer Summe von bis zu 1.500 Euro gefördert werden können. Förderfähig sind Aktionen von kommunalen, kirchlichen sowie gemeinnützige Organisationen, die Diversität stärken und Vielfalt wertschätzen. Achtung, die Antragsfrist läuft noch bis zum 15.03.2021. Weitere Informationen rund um die Antragstellung findet Ihr hier.

Projekt „mehr Bock auf Politik“ – Einladung zu den digitalen Veranstaltungen am 18./25.02.2021
Im Rahmen der Seminarreihe zur politischen Bildung und des Projekts „mehr Bock auf Politik – mehr Mut zum Gestalten“ finden im Februar zwei parteiübergreifende digitale Veranstaltungen statt. Diese beiden Veranstaltungen legen ihren Fokus dieses Mal auf Kandidat*innen mit sogenanntem Migrationshintergrund.
Es handelt sich hierbei um ein Mentoringprojekt zur Förderung der Demokratie und des sozialen und politischen Engagements von jungen Menschen, für das ich gebeten wurde zu werben. Und das tue ich auch sehr gerne. Denn: ich selber und einige Parteifreund*innen sind (natürlich wieder) Mentor*innen für dieses sehr lobenswerte Projekt. Aus diesem Grunde würde ich Euch gerne diese beiden interessanten Veranstaltungen, die via Zoom und Facebook stattfinden werden, ans Herz legen:
Die erste digitale Veranstaltung „Kennenlernen und Diskussion mit Kandidat*innen mit Migrationshintergrund / Kommunalwahlen 2021 - Frankfurt am Main“ findet am 18.02.2021 von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Behandelt werden dort unter anderem Themen wie Migration, Flucht, Diskriminierung, Wohnungspolitik, Verkehr und Freizeit. Für uns Grünen ist unser Stv. Dimitrios Bakakis mit dabei.
Die zweite digitale Veranstaltung „Kennenlernen und Diskussion mit Kandidat*innen für die Kommunale Ausländer-und Ausländerinnenvertretung (KAV) in Frankfurt am Main“ findet am 25.02.2021 ebenfalls von 18:00 bis 20:00 Uhr statt. Bei der Veranstaltung geht es mitunter um soziale und politische Partizipation und um die gemeinsame Zukunft. Hier vertritt uns unsere Spitzenkandidatin für KAV, Cristina Sirbu.
Den jeweiligen Link zu den einzelnen Veranstaltungen erhaltet Ihr direkt nach Eurer Anmeldung per E-Mail (molina(at)berami(dot)de) von der Projektleiterin Frau Molina.
Das Team von berami und ich würde sich über Euer „Zuschalten, Zuhören und Mitdiskutieren“ freuen.

Kulturpaket II – Neue Corona-Förderprogramme in Hessen

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Mit weiteren 30 Mio. Euro unterstützen wir mit dem Kulturpaket II auch 2021 die hessischen Spielstätten und Künstler*innen und Verbände, damit sie die durch Corona bedingten Einschränkungen überstehen. Neben der konkreten Bekämpfung der Folgen der Corona-Krise setzen wir uns dafür ein, dass Kultur von einer immer breiteren Öffentlichkeit als Rückgrat unserer Gesellschaft verstanden wird.
Das Kulturpaket II gliedert sich in folgende Bestandteile: (1) Mit dem Programm zur Liquiditätssicherung von Theatern, Kinos und Musikspielstätten, für das 10 Mio. Euro vorgesehen sind, wollen wir die Vielfalt der Kultureinrichtungen bewahren. (2) Mit dem neu konzipierte Brückenstipendium in Höhe von 2.500 Euro ermöglichen wir künstlerische Arbeit und innovative Projekte. Gleichzeitig stärken wir die Verbandstrukturen mit einer Corona-Bonus-Beratung in Höhe von 300.000 Euro. Damit können Verbände auch Kulturschaffende, die nicht bei ihnen Mitglied sind, umfassend beraten. (3) Mit unserem Programm „Ins Freie!“ in Höhe von 10 Mio. Euro unterstützen wir pandemie-kompatible Open-Air-Formate, so dass Künstler*innen eine Auftrittsmöglichkeit haben und technisches Personal und Dienstleister Aufträge erhalten.
Den Link zu meiner Pressemitteilung findet Ihr hier.

Podcast, Russland, CDU-Direktkandidatenwahl

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Podcast mit GJH-Sprecherinnen
In der aktuellen Folge meines Politikpodcasts „Frieden & Eintracht international“ rede ich mit Deborah Düring, Studentin der Friedens- und Konfliktforschung und Bundestagsdirektkandidatin für den Frankfurter Westen, und Samah Hefny, Studentin der Politikwissenschaft. Zusammen bilden sie die erste weibliche Doppelspitze der GRÜNEN JUGEND Hessen seit 1999. Mit ihnen habe ich darüber gesprochen, warum es im Jahr 2021 immer noch nicht selbstverständlich ist, dass zwei Frauen einen Vorstand führen und wie das mit unseren gesellschaftlichen Strukturen zusammenhängt. Dabei haben wir über diskriminierende Strukturen in der Care-Arbeit, im Beruf, aber auch in der Außenpolitik – besonders in Kriegs-, Sicherheits- und Friedensfragen – diskutiert.

Union und SPD verhindern Russland-Debatte
Die Verurteilung des Regimekritikers Alexej Nawalny, der Streit um Nord Stream 2, die Ausweisung eines hochrangigen deutschen Diplomaten – man sollte meinen, dass es dieser Tage kaum ein wichtigeres außenpolitisches Thema als die Beziehungen zu Russland gibt. Trotzdem verhindert die Koalition im Auswärtigen Ausschuss, dass über das Verhältnis zu Russland gesprochen wird. Dass die SPD Schröder, Scholz und Schwesig schützen will, ist tragisch, aber nicht überraschend. Dass die Union nun bei der Russland-Politik Armin Laschet hinterherrennt, der es seit Jahren versäumt, russische Kriegsverbrechen und den Umgang mit Oppositionellen wie Alexej Nawalny in Russland offen zu kritisieren, dagegen schon. Wer so selektiv mit dem Kreml umgeht, wird kaum Europa zusammenhalten können. Mehr dazu könnt ihr im SPIEGEL zum Verhalten von Union und SPD und ebenfalls im SPIEGEL zu Laschet lesen.

Kaufmann statt Zimmer bei CDU-Bundestagsdirektkandidatenwahl für Frankfurter Westen
Der Frankfurter Bundestagsabgeordnete Matthias Zimmer verliert bei der CDU-Kandidatenwahl gegen 2er-Ortsvorsteher Axel Kaufmann. Dass der Arbeitnehmerflügel der CDU mit Merkel-Mann Zimmer nicht mehr eingebunden wird, zeigt, dass die CDU droht, die Mitte zu verlassen. Dass gestandene und verdiente Abgeordnete wie Zimmer ins Abseits gestellt werden, zeigt zudem, wie sehr die Groko in Berlin abgewirtschaftet hat. Mehr dazu findet ihr in der Frankfurter Rundschau.

Malwettbewerb

Das sind unsere Gewinner*innen dieser Woche:

      • Carolin (6 Jahre) würde am liebsten in eine große Schule mit vielen Fenstern gehen.
      • Anton (8 Jahre) wünscht sich Kindergärten, die an Bächen liegen und in deren Garagen Lastenräder zur Verfügung stehen.

      Macht mit und sendet uns die Zeichnungen eurer Kinder zu. Mit ihnen denken wir Frankfurt neu!

      TERMINE

      Freitag, 12. Februar: Aufruf zur Solidarität - Aufstehen gegen Rassismus

      Ab dem 12.02.2021 wird es Großplakate in Gedenken an die Opfer von Hanau von dem Bündnis „Solidarisch durch die Krise“ an verschieden Orten in Frankfurt geben. Es wird dazu aufgerufen damit Solidaritätsvideos oder -fotos zu machen und zu posten. Die Aktion läuft unter dem Dach von Aufstehen gegen Rassismus.

      Lasst uns unser Solidarität zeigen. Kein Vergeben, kein Vergessen!

      Bild: Aufstehen gegen Rassismus

      Samstag, 13. Februar: Mitmachaktion Reinigung im Biotop Voltenseestraße im Frankfurter Osten

      Das verwilderte Grundstück Voltenseestraße ist ein verwunschenes Biotop für Vögel, Fledermäuse und Insekten mitten im Seckbacher Gewerbegebiet. Das Ziel der Aktion ist es Tor und Bürgersteig frei von Efeu und Sträuchern zu halten, den wuchernden Kirschlorbeer zurück zu schneiden und Müll aufzusammeln.
      Mehr Infos findet Ihr hier.

      Interessiert melden sich bitte per E-Mail bei funk(at)folkhart(dot)de.

      Tag: Samstag, 13. Februar
      Zeit: 10:00 Uhr
      Ort: Voltenseestraße 34, 60388 Frankfurt am Main

      Sonntag, 14. Februar: Wir klagen an! - Stream zum Jahrestag

      Am 14. Februar legen die Angehörigen, Überlebenden und die Initiative 19. Februar die Ergebnisse ihrer Recherche offen und zeichnen die Kette des Versagens nach. Wir klagen an und klären auf! Wir fordern politische Konsequenzen! Ab 14:00 Uhr wird der Stream von der Veranstaltung in Hanau übertragen.

      Es wird dazu eingeladen, die Übertragung zu verfolgen, zu teilen, zu verbreiten und selbst für politische Konsequenzen einzutreten und den Druck zu verstärken.

      Hier kommt Ihr zum Stream und könnt mehr Infos finden.

      Tag: Sonntag, 14. Februar
      Zeit: 14:00 Uhr
      Ort: online

      Montag, 15. Februar: BDA Tischgespräch mit Bernhard Maier

      Der Bund Deutscher Architekten BDA Frankfurt lädt zum Tischgespräch ein. Mit dabei ist Bernhard Maier, Mitglied des Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau, DIE GRÜNEN.

      Hier kommt Ihr zum Zoom-Meeting (Meeting-ID: 949 9171 9513 Kenncode: 686248)

      Tag: Montag, 15. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Dienstag, 16. Februar: Feministischer Feierabend

      Kinder, Küche, Krankenzimmer - Wege zur geschlechtergerechten Aufteilung von Haus- und Sorgearbeit

      Frauen leisten täglich um die Hälfte mehr unbezahlte Sorgearbeit als Männer. Bei heterosexuellen Paaren mit Kindern sogar 83,3 Prozent mehr. Noch immer sind die Chancen (Selbstverwirklichung, Karriere, Vermögen) und Risiken (wirtschaftliche Abhängigkeit, Altersarmut) im Lebensverlauf zwischen Frauen und Männern extrem ungleich verteilt. Das zeigt sich besonders bei der Teilhabe von Frauen an der Erwerbsarbeit und Männern an der Sorgearbeit. Das Ziel, hier Gleichstellung zu erreichen, ist radikal, denn in der öffentlichen Debatte gelten z.B. die Entscheidung für Teilzeitarbeit und die Aufteilung der Haus- und Sorgearbeit noch immer als privat. Dabei gibt es Steuerungs-mechanismen, die hinter dem Status quo stehen, die sichtbar gemacht, analysiert und verändert gehören. Wir wollen über die Fakten, Probleme und Handlungsbedarfe diskutieren - mit euch und mit

      • Martina Feldmayer, Landtagsabgeordnete, Spitzenkandidatin von B90/Die Grünen Frankfurt
      • Uta Meier-Gräwe, emeritierte Professorin für Wirtschaftslehre des Privathaushaltes und Familienforschung an der Justus-Liebig-Universität Giessen
      • Ulle Schauws, Mitglied des Bundestages, B 90 / Die Grünen, Sprecherin für Frauenpolitik
      • Almut Schnerring, Initiatorin des „Equal Care Day“, Kommunikationswissenschaftlerin, Journalistin und Trainerin

      Moderation: Natalie Becker, B90/Die Grünen Frankfurt und Beatrix Baumann, Stadtverordnete und Vorstandssprecherin B90 / Die Grünen Frankfurt.

      Tag: Dienstag, 16. Februar
      Zeit: 18:00 Uhr
      Ort: online

      Dienstag, 16. Februar: Treffen der AG-Grüner Kamm

      AG Grüner Kamm diskutiert das neue Grundsatzprogramm von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

      In der nächsten Online-Konferenz unserer AG Grüner Kamm - Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik schauen wir auf die haushalts- und finanzpolitischen Aspekte des neuen Grundsatzprogramms unserer Bundespartei. Über die beschlossenen Grundsätze referiert AG-Sprecher Sebastian Nitz, es folgt eine Diskussion über ihre Bedeutung für unser Handeln in der Lokalpolitik bzw. am Finanzplatz Frankfurt am Main.
      Besprechen wollen wir außerdem die Aktivitäten der AG in der Zeit bis zur Kommunalwahl und danach.

      Einwahldaten: Videokonferenz oder per Telefon (089 38038719, Pin: 385661392).

      Tag: Dienstag, 16. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Mittwoch, 17. Februar: Politischer Aschermittwoch

      Es ist Fasching und niemand merkt es so richtig. Es ist Politischer Aschermittwoch, und… nein – halt! Das werdet ihr merken! Am 17.02., ab 19 Uhr, wird MICHAEL QUAST, Schauspieler und Leiter der Volksbühne im Großen Hirschgraben mit einem Text von Friedrich Stoltze beginnen, in dem es um einen Bauskandal in der Frankfurter Theaterszene geht (also pünktlich einschalten!), mit dabei sind unseren Spitzenkandidat*innen MARTINA FELDMAYER und BASTIAN BERGERHOFF sowie unsere Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl DEBORAH DÜRING und OMID NOURIPOUR, BEATRIX BAUMANN als Gastgeberin und das Musiker*innen-Duo ROMIE rundet den Abend mit live gestreamtem Schlussact aus dem Politiklabor ab. Es sollte also kurzweilig werden, und wir freuen uns auf Euch!

      Ihr könnt euch über facebook oder über Youtube dazuschalten.

      Tag: Mittwoch, 17. Februar
      Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr
      Ort: online

      Mittwoch, 17. Februar: Hoffnung Europa?

      Die Situation an den Außengrenzen Europas hat sich nicht erst durch die Corona Pandemie erheblich verschlimmert. In Bosnien leben tausende Geflüchtete in unbeheizten Zelten bei Minustemperaturen. Die Regierung tut nichts gegen die unmenschlichen Zustände und die EU lässt sie nicht einreisen, im Gegenteil: Immer wieder wird von illegalen Push Backs durch kroatische Sicherheitskräfte berichtet. Auf Lesbos, im Lager Moria II, harren noch immer Menschen aus, deren Hauptanliegen die Fortsetzung ihres Asylverfahrens ist und stellen die berechtigte Frage: „Haben wir keine Rechte als Menschen und Flüchtlinge in Europa, die eine Grundversorgung für alle beinhalten?“ Die Liste der Mißstände ließe sich fortsetzen.

      Im Jahr 2012 wurde die EU für ihren Einsatz für Frieden, Versöhnung, Demokratie und Menschenrechte in Europa mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Angesichts der Lage an den Außengrenzen innerhalb und außerhalb der EU fragen sich viele, welche Schlussfolgerungen daraus gezogen wurden bzw. gezogen werden müssten.

      In dieser Veranstaltung wollen wir darüber sprechen, was eine humanitäre Antwort auf Moria und Lipa sein kann. Welche Maßnahmen kurzfristig zu einer deutlichen Verbesserung für Flüchtlinge führen könnten, wer diese katastrophalen Zustände organisiert und warum.

      Mehr Infos findet Ihr hier. Die Einwahldaten folgen.

      Tag: Mittwoch, 17. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 18. Februar: Grüner Donnerstag

      Nächste Woche findet der erste "Grüne Donnerstag" online aus dem Politiklabor statt. Unsere Kandidierenden Mirrianne Mahn, Emre Telyakar und Christoph Rosenbaum diskutieren zum Thema Antirassismus. Nähere Infos werden in den kommenden Tagen auf unseren Social Media Kanälen veröffentlicht.

      Tag: Donnerstag, 18. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 18. Februar: Treffen der AG Queer

      Die AG Queer trifft sich, um unter anderem kommende Veranstaltungen zu besprechen.

      Hier kommt Ihr zu Videokonferenz.

      Tag: Donnerstag, 18. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 18. Februar: Bildungscampus Gallus für alle

      Die Paul-Hindemith-Schule im Gallus soll zu einem Bildungscampus umgestaltet werden, der das Gallus mit dem Europaviertel verbindet und von der Kita bis zur gymnasialen Oberstufe allen Altersklassen etwas bietet. Die ersten Planungen wurden mit vielen Beteiligten erfolgreich abgeschlossen. Was ist eigentlich dieser Bildungscampus und wie geht es jetzt weiter?

      Die grüne Stadtteilgruppe Gallus/Europaviertel lädt Euch zu einem abwechslungsreichen Abend ein und stellt Euch den geplanten Bildungscampus vor. Fürs Podium konnten wir unter anderem folgende Expert*innen gewinnen:

      • Sabine Hoffmann vom Gallus-Zentrum, der Medien- und Bildungseinrichtung für Jugendliche
      • Heike Depner vom Internationalen Familienzentrum an der Günderrodeschule
      • Alexander Klett von der Jugendhilfe und Sozialarbeit an der Paul-Hundemith-Schule
      • Kristin Friedrich vom KIZ Mehrgenerationenhaus Gallus und Projektleiterin Engagement im Gallus
      • Anna Warnke, Moderatorin der Veranstaltung, Lehrerin aus dem Gutleut und Grüne im Ortsbeirat 1.

      Mehr Infos findet Ihr hier. Zur Videokonferenz kommt Ihr hier.

      Tag: Donnerstag, 18. Februar
      Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 18. Februar: Die 20iger - ein entscheidendes Jahrzehnt für den Klimaschutz

      Das Hessische Umweltministerium und die Landesenergieagentur veranstalten einen Vortrag mit anschließender Podiumsdiskussion zur Fragestellung, wie der Klimaschutz während der Corona-Pandemie nicht in den Hintergrund rückt. Vorgestellt und diskutiert wird der aktuelle Stand der Klimapolitik in Hessen, auf Bundes- und europäischer Ebene.

      Tagesordnung:

      • Begrüßung durch Staatsministerin Hinz, HMUKLV
      • Keynote – Fr. Dr. Brigitte Knopf (Generalsekretärin am Mercator Research Institute on Global Commons and Climate Change (MCC))
      • Aktueller Stand zum Integrierten Klimaschutzplan Hessen 2025 – Lena Keul (HMUKLV)

      Podiumsdiskussion mit:

      • Junis Poos (Fridays for Future, Gießen)
      • Audrey Mathieu (Germanwatch e.V.)
      • Ulrike Pfeiffer-Pantring (Bürgermeisterin der Stadt Ortenberg/ Vorsitz Lenkungsausschuss Klima-Kommunen)
      • Matthias Zelinger (VDMA)

      Interessiert melden sich bitte hier an. Die Zugangsdaten folgen.
      Mehr Infos finet Ihr hier.

      Tag: Donnerstag, 18. Februar
      Zeit: 10:00 - 12:00 Uhr
      Ort: online

      Freitag, 19. Februar: Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau

      Am 19. Februar jährt sich der Anschlag von Hanau, bei dem neun Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihres Aussehens aus dem Leben gerissen wurden. Wir trauern um und erinnern uns an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. .

      Es ist ein Jahr vergangen, in dem staatliche Organe bei ihrer permanenten Suche nach vermeintlichen Einzeltätern erneut zeigten, dass nur geringes Interesse an der Aufklärung oder Bekämpfung rassistischer Strukturen besteht. Stattdessen zeigt sich immer klarer, dass sie Teil des Problems sind.
      Derweil verhöhnten die geistigen Brandstifter der AfD die Opfer schon Tage nach der Tat mit Aussagen wie: "Was dort geschah, ist weder linker noch rechter Terror, es ist die wahnhafte Tat eines offenkundig Irren, der in einer Wahnwelt lebte." Mit dieser quasi reflexhaften Verharmlosung und Entpolitisierung der rassistisch wie rechtsextrem motivierten Morde versuchen sie ihre Mittäterschaft und die Gefahr von rechts zu verschleiern.
      Rassisten in den Parlamenten (wie die AfD), Rassisten auf den Straßen (von Pegida bis Querdenken), Rassisten in den Behörden (wie Hans Georg Maaßen) – sowie tödlicher rechtsextremer Terror von Kassel über Halle bis nach Hanau, vom NSU zum NSU 2.0 und diverse Polizeiskandale. All dies belegt, dass unsere Gesellschaft ein schwerwiegendes strukturelles Rassismusproblem hat.
      Aus diesem Grund nehmen wir den Jahrestag am 19.2.2021 zum Anlass, auf die Straße zu gehen und an die Opfer zu erinnern, aber auch um klar zu sagen: Es reicht! Wir von AgR RheinMain wollen erneut entschlossen zeigen, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf!

      Tag: Freitag, 19. Februar
      Zeit: 17:30 Uhr
      Ort: Friedensbrücke, 60327 Frankfurt am Main

      VORSCHAU

      Montag, 22. Februar: Treffen GRÜNE Tisch

      Neues Jahr - neuer Versuch: der GRÜNE Tisch digital. Normalerweise habt ihr am letzten Montag des Monats im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Wir wollen diesen Termin wieder aufnehmen - wenn auch vorerst digital. Der GRÜNE Tisch eignet sich sehr gut auch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach mal „anschauen“ möchten. Also, einfach reinschalten am letzten Montag des Monats! Wir treffen uns über die Netzbegrünung bei Jitsi.

      Zugangsdaten: Videokonferenz oder über das Telefon +49 906 977 592 39, Pin: 3450 8802 41.

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 20:00 Uhr
      Ort: online

      Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

      Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
      Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

      Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 19.02.2021.

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 18:00 Uhr
      Ort: online

      Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

      Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Kathrin Anders, Sprecherin für frühkindliche Bildung und Grundschulen mit dem Thema “Gute Kita und dann kam Corona.”

      Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
      Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

      Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 18:30 Uhr
      Ort: online

      Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

      Ein Jahr voller Trauer und Wut

      Es dauerte zwölf Minuten, dann waren neun Menschenleben ausgelöscht. Serpil verlor bei dem rassistischen Anschlag in Hanau ihren ältesten Sohn. Aber der Alltag muss weitergehen, ihr kleiner Sohn braucht sie. Er fragt sich, ob er nun kein richtiger Deutscher ist und immer Angst haben muss? Serpil muss etwas tun, um die Trauer, das Entsetzen, die Wut zu verarbeiten – sie geht in Hanauer Schulen, um die Kinder gegen Rassismus stark zu machen. Piter ist gerade 19 und überlebte, neben ihm starben seine Freunde. Die Schüsse des Täters verfehlten ihn nur um Zentimeter. Iulia und Niculescu Păun trauern um ihren einzigen Sohn Vili – aber sie setzen alles daran, sein Andenken in der Stadt zu bewahren, denn der junge Rom versuchte, den Mörder aufzuhalten.

      „Ein Jahr voll Trauer und Wut“ ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit Arte.

      Bitte beachtet: Der Film steht vor dem Gespräch online zur Verfügung und sollte vor dem Gespräch angesehen werden. Am 23.2. findet keine Filmvorführung statt! Hier kommt Ihr zum Film. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgt das Gespräch per Livestream auf dem YouTube-Kanal und diskutiert mit.

      Mehr Infos findet Ihr hier.

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online

      Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

      Dies ist eine Veranstaltung der Stadtteilgruppe 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) mit Ulla auf der Heide und Beate Brink (Kandidatin für den Ortsbeirat). Wir diskutieren Perspektiven für eine klima- und städtebaulich verträgliche Koexistenz mit Ulla auf der Heide. Dabei soll es um die Gesamtsituation der Rechenzentren in Frankfurt aber speziell auch die Cluster im Frankfurter Osten gehen und wie wir unsere Grünen Forderungen einbringen können. Mehr Infos dazu findet Ihr hier.

      Einwahldaten zum Zoommeeting findet Ihr hier.

      Tag: Mittwoch, 24. Februar
      Zeit: 19:30 - 21:00 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 25. Februar: Treffen der AG Digitalisierung

      Inhalt der nächsten Sitzung werden vor allem die Themenverteilung für die Detailausarbeitung bei möglichen Koalititionsverhandlungen sein.

      Tagesordnung

      1. Begrüßung und Vorstellung
      2. Entgegennahme des Protokolls, Ernennung Protokollant*in
      3. Diskussion der Digitalisierungsthemen, die wir detaillierter behandeln wollen
      4. Verteilung der Verantwortlichkeiten zur weiteren Ausarbeitung
      5. Sonstiges

      Hier kommt Ihr zur Videokonferent. Zur Vorbereitung siehe die Protokolle und weiterführenden Links in unserem Ordner.

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
      Ort: online

      Donnerstag, 25. Februar: Treffen der AG Klima, Umwelt und Verkehr

      Die AG Klima, Umwelt und Verkehr trifft sich wieder online. Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Römer und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, wird uns über den aktuellen Stand der Trassenvarianten U4-Verlängerung berichten und das Thema mit uns diskutieren.

      Teilnahme ist per Videokonferenz oder durch Einwahl per Telefon möglich: +49.906.977.592.39, PIN: 704 966 505#

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
      Ort: online

      Freitag, 26. Februar: Stadt am Main - Frankfurt lebenswert, mobil und klimagerecht neu denken

      Wie wünschen wir uns unser Frankfurt von morgen?

      Wie kann Frankfurt mobil bleiben, aber sauber, nachhaltig und für alle? Wie soll Frankfurt lebenswert bleiben, mit einer vitalen Kulturszene, regionalem Einzelhandel und lebendiger Gastronomie?  Und wie wird Frankfurt klimagerecht, wie geben wir den Menschen wieder Grünflächen, Bäume und Räume zum Leben zurück?
      Wir laden Euch zu einem kurzweiligen Abend voller Ideen ein und stellen Euch unser Konzept für die "Stadt am Main" vor. Die grünen Stadtteilgruppen Innenstadt/Altstadt/Bahnhofsviertel/Gutleut/Gallus/Europaviertel und Sachsenhausen haben gemeinsam mit der Fraktion spannende Ideen für unser Frankfurt entwickelt.

      Das Grußwort spricht unsere Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen und Kandidat für den Römer, und Heiko Nickel, Kandidat für den Römer (VCD Hessen, Radentscheid), beleuchten das ausgeklügelte Verkehrskonzept. Angelika von der Schulenburg, Architektin, Künsterlin und Kandidatin für den Ortsbeirat 5, stellt die Highlights aus Sachsenhausen vor. Und Alexander Mitsch, Architekt aus dem Gallus und Kandidat für den Ortsbeirat 1, schildert die Pläne zur Neugestaltung des Baseler Platzes. Die Veranstaltung und die anschließende Diskussion moderieren Silke Haug und Stephan Trappe.

      Weitere Infos findet Ihr unter Stadt-am-Main und hier. Zur Videokonferenz kommt Ihr hier.

      Tag: Freitag, 26. Februar
      Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
      Ort: online

      Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

      Wie verlernen wir Rassismus und wie stärken wir uns, werden Verbündete, Alliierte auf dem Weg, intersektional denken zu lernen? Dieser Ansatz betrachtet Diskriminierungsstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und anderen Formen nicht isoliert voneinander. Die Konferenz widmet sich neuen Handlungsräumen und Methoden, mit dem heutigen Rassismus und der Vielfalt von Menschenfeindlichkeiten umzugehen. Denn wo Minderheiten zu einer Mehrheit werden, gibt es keine Mehrheit mehr, die einer Minderheit erklärt, wer sie ist und was sie fühlen darf.

      Das detaillierte Tagungsprogramm wird über die Website des Museums, den Newsletter "HMF News", über die Tagespresse und die sozialen Medien bekanntgegeben.

      Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

      Tag: Freitag, 26. - Samstag 27. Februar
      Zeit: folgt
      Ort: online

      Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

      Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?

      Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Lukas Schauder, Sprecher für Extremismusprävention, Demokratieförderung und Justizvollzug mit dem Thema “Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?”

      Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
      Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

      Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

      Tag: Dienstag, 02. März
      Zeit: 18:30 Uhr
      Ort: online

      So kommen eure Termine in die Grüne Woche

      Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


      HINWEIS:
      Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
      kreisverband@gruene-frankfurt.de


      Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

      Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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