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GRÜNE WOCHE 07/2021 (19.02.2021)

Liebe Freund*innen,

heute, am 19. Februar 2021, jährt sich das erste Mal der rassistische Terroranschlag in Hanau, der 9 migrantisierte Menschen das Leben gekostet hat.

Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov. 9 Menschen aus unserer Mitte, 9 Menschen aus Hanau und Umgebung mit Familien, Freund*innen, Kolleg*innen wurden aus Hass und Rassismus ermordet.

Wir trauern um diese Menschen und wir solidarisieren uns mit den Hinterbliebenen und Überlebenden. Wir setzen uns für die Forderungen der Hinterbliebenen und von strukturellem Rassismus betroffenen Menschen ein: Erinnerung, Aufklärung, Gerechtigkeit und Konsequenzen. Die Umstände der Tat, das Umfeld des Täters, aber auch die Probleme und Schwächen von Sicherheitsstrukturen im Vorfeld, während des Tathergangs und im Nachgang, müssen aufgearbeitet und beseitigt werden.

Der Terrorakt steht in einer langen Reihe rassistischer, antisemitischer und islamfeindlicher Taten und ist nur die Spitze des Eisberges von rassistischen Strukturen in dieser Gesellschaft. Wir müssen feststellen: Es gibt starke rassistische und rechtsextremistische Strukturen in Deutschland, und sie sind zu lange verharmlost worden. Wir müssen uns bewusst sein, dass wir im Kampf gegen diese Strukturen eine kollektive Pflicht haben nicht nur zu erinnern, sondern aus der Erinnerung heraus Konsequenzen folgen zu lassen und die Forderungen der Betroffenen ernst zu nehmen.

Erinnerung ist Voraussetzung für Zukunft ebenso wie Wachsamkeit. In diesen Tagen gilt unsere Erinnerung Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kurtović, Vili Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar und Kaloyan Velkov, unsere Wachsamkeit den rechtsextremistischen Strukturen in unserem Land.

Es gilt: Nicht vergessen, nicht wegsehen, zusammenstehen. Heute, morgen, immer.

Martina & Bastian

THEMEN

Frankfurt neu denken!
Mit Martina Feldmayer & Bastian Bergerhoff

 

SARS-CoV-2-Varianten – Gesundheitsdezernat stellt Infoblatt zu Mutationen vor
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Hessen verstärkt Klimaschutzmaßnahmen
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Corona-Testmobil
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Abschluss der Auswertung der Panama Papers – Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Allgemeinheit!
Neues von Miriam Dahlke, MdL

#SayTheirNames - Ein Jahr nach Hanau
Neues von Taylan Burcu, MdL

Förderung durch das Atelierprogramm startet im März
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Afghanistan, Hanau, Jemen, Sea Guardian-Mission
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

Malwettbewerb
Bekanntgabe der Gewinner*innen dieser Woche

Wahlkampfstände
Eine Übersicht der frankurter Stände

Renovierung & Ausstattung für Jugendcafé Müller
Spendenaufruf

Der Greenomat ist da!
Mehr dazu hier

 

TERMINE

Freitag, 19. Februar: Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau

Freitag, 19. Februar: WIR SIND HIER - Festival für kulturelle Diversität – Sichtbarkeiten

Freitag, 19. Februar: WIR SIND HIER - Festival für kulturelle Diversität - Schreiben im Hier/ Hanau

Montag, 22. Februar: Online-Treffen GRÜNE Tisch

Montag, 22. Februar: Online-Treffen der Frauen AG

Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Montag, 22. Februar: Stadt der Zukunft - Grüne Lunge als Chance

Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

Dienstag, 23. Februar: GRÜN hört zu im OB9 - Kinder & Familien

Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

Mittwoch, 24. Februar: Wieviel Grün kann das Nordend? - Stadtgrün in Zeiten des Klimawandels

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der AG Digitalisierung

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der AG Klima, Umwelt und Verkehr

Donnerstag, 25. Februar: Online-Treffen der GRÜNEN Alten

Donnerstag, 25. Februar: Virtueller Wahlstand der Grünen im Süden

Donnerstag, 25. Februar: Wirtschaft trotz(t) Corona?

Freitag, 26. Februar: Vom Acker auf die Teller in Frankfurter Kantinen und Kitas - was hat denn das mit Politik zu tun?

Freitag, 26. Februar: Stadt am Main - Frankfurt lebenswert, mobil und klimagerecht neu denken

 

VORSCHAU

Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

Dienstag, 02. März: GRÜN hört zu im OB9 - Klima & Umwelt

Donnerstag, 04. März: Geheime Welt der Bienen

Freitag, 05. März: Wenn die Luft brennt - Rechte Klimaschutzkritik kontern

Dienstag, 09. März: GRÜNTalk - Zukunft Stadt: Handel, Wohnen, Leben

Frankfurt neu denken!

Wir richten bis zur Wahl jede Woche ein kurzes Spotlight auf unser Wahlprogramm. Letzte Woche: „Kultur – Labor unserer Zukunft, Zeugnis unserer Gegenwart und Vergangenheit“, heute: „Gleich berechtigt!“.

"Männer und Frauen sind gleichberechtigt", so das Grundgesetz. Wir sagen: Dieses Ziel ist noch nicht erreicht. Nach wie vor gibt es Unterschiede bei Bezahlung und Sichtbarkeit, nach wie vor gibt es Sexismus, Hass und Gewalt gegen Mädchen* und Frauen* und nach wie vor gibt es Angriffe auf das Menschenrecht der reproduktiven Selbstbestimmung.

Für uns ist die Formulierung im Grundgesetz ein gesellschaftlicher Auftrag. Auch die Corona-Krise führt uns wieder vor Augen, dass dieser Auftrag nicht erfüllt ist. Wieder sind es in erster Linie Frauen, die die 'Care-Arbeit' zu übernehmen haben. Wieder stehen in erster Linie Frauen unter Druck, ihre Berufstätigkeit zu reduzieren, um die Betreuung von Kindern oder Angehörigen sicherzustellen. Nach wie vor ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf besonders für Frauen wichtig, und nach wie vor ist es auch nötig, Männer und Arbeitgeber*innen davon zu überzeugen, dass Familienzeit auf Kosten des beruflichen Engagements nicht automatisch eine Sache von Frauen sein muss. Die Entscheidung für Familienzeit darf sich nicht auf die gesamte berufliche Laufbahn und damit auf die Altersversorgung auswirken. Mit entsprechenden Angeboten wollen wir Frauen* und Mädchen* über die langfristigen Auswirkungen von beruflichen und familienplanerischen Entscheidungen informieren.

An den GRÜNEN ist zu sehen: Frauenquoten sind ein erfolgreiches Instrument. Wir fordern und fördern Quoten und insbesondere auch die gleichberechtigte Besetzung von Führungspositionen bei der Stadt, in den Gesellschaften, auf die die Stadt Einfluss hat, aber auch in Frankfurter Unternehmen.

Nach wie vor gibt es strukturelle Diskriminierungen. Große Teile der individuell und gesellschaftlich absolut unabdingbaren Arbeit der Kontaktpflege und der Unterstützung im Alltag, die immer noch mehrheitlich durch Frauen erbracht werden, werden nicht nur nicht entlohnt, sondern sie sind auch nicht sichtbar, werden nicht als Leistung erfasst. Das trägt viel zur immer noch vorhandenen strukturellen Diskriminierung bei, und wir werden zu selbstverständlicher Gleichberechtigung nur kommen, wenn diese strukturelle Diskriminierung aufhört.

Ein zentraler Punkt für uns ist die Umsetzung der sogenannten Istanbul-Konvention, mit der sich auch Deutschland zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* verpflichtet hat. Wir müssen sicherstellen, dass die Strukturen sowohl für die akute Hilfe in Notlagen als auch für die Nachsorge und die Vorsorge gesichert und ausgebaut werden, dass diese Leistungen als gesellschaftliche Pflichtaufgaben verortet werden und vor allem auch besonders verletzlichen Gruppen zugänglich sind.

Außerdem gilt für uns klar: Das Menschenrecht auf reproduktive Selbstbestimmung muss gewährleistet sein. Wir müssen den freien Zugang zu Beratungsstellen, den wir in der vergangenen Wahlperiode in Frankfurt mit Unterstützung der Landesregierung durchgesetzt haben, weiter sicherstellen.

Es wird auch in Zukunft nötig sein, nicht nur gleichberechtigte Wahlprogramme zu schreiben, sondern auch im Rahmen von Mädchen- und Frauenpolitik dafür zu sorgen, dass Gleichberechtigung vorankommt und für die Angebote auch die nötigen Mittel und Ressourcen bereitgestellt werden!

Das gesamte Kapitel zur Gleichberechtigung findet sich hier.

SARS-CoV-2-Varianten – Gesundheitsdezernent Stefan Majer stellt Infoblatt zu Mutationen vor

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Ungefähr 12 % der SARS-CoV-2-Infektionen in Deutschland waren Anfang Februar auf die britische Variante B.1.1.7 zurückzuführen, die südafrikanische und die brasilianische Variante sind noch nicht so verbreitet. Seit Jahresbeginn konnten in Frankfurt 99 Infektionen mit Virusvarianten nachgewiesen werden, vorrangig die Variante aus Großbritannien. Um die verschiedenen Virusvarianten aufzuspüren, wird bei einem positiven COVID-Test ein zweiter und gegebenenfalls dritter, speziellerer PCR-Test durchgeführt, der die Varianten erkennt. Diese speziellen PCR-Tests werden in Frankfurt mittlerweile im Fall eines positiven Tests bei allen vom Gesundheitsamt beauftragten Testungen verwendet. Während die Fallzahlen insgesamt abgenommen haben, ist der Anteil der Infektionen mit nachgewiesener Virusvariante angestiegen. Die britische Variante zeichnet sich durch eine höhere Ansteckungsfähigkeit und möglicherweise schwerere Verläufe aus, die Impfstoffe von BioNTech, Moderna und AstraZeneca sind jedoch weiterhin wirksam und schützen vor schweren Verläufen.

Und auch die konsequente Einhaltung der Hygieneregeln funktioniert gegen die Varianten. Die Maßnahmen sind genau die gleichen: So wenige Personen wie möglich treffen, Abstand halten, Hygiene beachten, medizinische Masken tragen und lüften. Das Infoblatt zeigt mit „Zehn Fragen - Zehn Antworten“ Beispiele für weitere konkrete, lebenspraktische Verhaltensweisen zum Schutz vor Ansteckung.

Hessen verstärkt Klimaschutzmaßnahmen

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Der Integrierte Klimaschutzplan 2025 (IKSP) ist das Schlüsselinstrument zur Bekämpfung des Klimawandels in Hessen. Darin enthalten sind 140 Maßnahmen zum Klimaschutz, von denen sich bereits 113 in der Umsetzung befinden oder abgeschlossen sind. Der nun von Umweltministerin Priska Hinz vorgestellte Monitoringbericht zeigt: Der IKSP wirkt! Prognosen ergeben, dass die Hessischen Emissionen gegenüber dem Basisjahr 1990 bis 2020 um 29% gesunken sein werden, womit das Ziel einer Emissionsreduktion um 30% beinahe erreicht würde. Bei den aktuellen Voraussetzungen können wir damit rechnen, dass die Emissionen bis 2025 um ganze 36% gesunken sind.

Unser Ziel ist, die Emissionen bis 2030 um 55% gesenkt zu haben - aktuell würden wohl nur 43% erreicht werden.

Darum ist es wichtig, den IKSP weiter zu entwickeln und die Anstrengungen zum Klimaschutz jetzt zu verstärken. Zusätzliche 18 Maßnahmen, darunter eine 100%-Förderquote für Klimakommunen und eine landesweite Lastenradförderung, sind Teil eines über den IKSP hinausgehenden "Mehr-Klimaschutz-Programms", das die Lücke in unseren Emissionsreduktionen schließen soll. Auch, wenn die Corona-Pandemie gerade noch unser Leben bestimmt, so dürfen die Klimakrise auf keinen Fall aus dem Blick verlieren. Der Monitoringbericht zeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind und unsere Ambitionen jetzt verstärken müssen, was wir an vielen Stellen auch tun.

Die Pressemitteilung des Umweltministeriums findet ihr unter diesem Link. Zum ganzen Monitoringbericht geht es hier.

Corona-Testmobil

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Auch bei rückläufigen Infektionszahlen bleiben Menschen in Alten- und Pflegeeinrichtungen besonders gefährdet. Bricht hier Corona aus, erleben wir rasch hohe Inzidenz- und Todeszahlen. Das hessische Testmobil ist eine neue, flexible Hilfe, die mit hochsensibelen Schnelltests umgehend einen Überblick zum aktuellen Infektionsstatus von Bewohner*innen und Mitarbeiter*innen liefert. So können direkt zielgenaue Maßnahmen (etwa räumliche Trennung) eingeleitet werden. Künftig kann das Testmobil darüber hinaus auch unterstützen, wenn im Ausbruchsgeschehen z.B. in einer Kita oder Schule getestet werden muss.

Weitere Informationen hierzu findet Ihr in der PM des HMSI, das in Zusammenarbeit mit der KVH vergangene Woche die Erweiterung der Teststrategie vorstellte.

Abschluss der Auswertung der Panama Papers – Steuerhinterziehung ist ein Verbrechen an der Allgemeinheit!

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Fast 49 Millionen Dokumente und 3,2 Terabyte Daten aus den 2016 öffentlich gewordenen Panama Papers hat die Steuerverwaltung in Hessen federführend mit dem Bundeskriminalamt ausgewertet. So konnten bis heute etwa 72 Millionen Euro aus dubiosen Steuerpraktiken und Steuerhinterziehung an die Allgemeinheit zurückgezahlt werden. Davon fließen 432.000 Euro nach Hessen. Geld, was Mächtige und Reiche beiseiteschaffen fehlt den öffentlichen Haushalten für wichtige Aufgaben wie Klimaschutz, Bildung und die Bekämpfung der COVID19-Pandemie. Daher ist Steuerhinterziehung ein Verbrechen an der Allgemeinheit und darf niemals hingenommen werden! Ausführliche Informationen zu der nun abgeschlossenen Auswertung findet ihr auf der Seite des HMdF und mein Grün Spricht auf meiner Homepage.

#SayTheirNames - Ein Jahr nach Hanau

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Heute jährt sich der rassistische Anschlag von Hanau zum allerersten Mal. Und der Schmerz, die Wut und die Trauer stecken noch nach wie vor tief in unserer Seele – von den Angehörigen und Freund*innen, den Überlebenden, den Hanauer*innen, den Hess*innen bis hin zu ganz vielen Menschen in der gesamten Republik! Vor allem aber bei den Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund und BPoC (Black and People of Color), die es aufgrund ihres „Aussehens“ ebenfalls hätte treffen können.

Obwohl Hanau bei Weitem nicht der erste rassistische Anschlag in der BRD war, hat er mich persönlich auch besonders erschüttert: Größtenteils Besucher zweier Shisha-Bars wurden aufgrund dessen, dass sie von einem Rassisten als Migranten und „Fremde“ angesehen wurden, ermordet. Gerade Shisha-Bars sind für viele junge Migranten eine Art „Zufluchtsort“, wo sie sich eben nicht unwohl fühlen oder sich beispielsweise Sorgen machen müssen, ob sie aufgrund ihres „Aussehens“ hineingelassen oder herablassend angeschaut werden, wie in manch anderen Lokalitäten. Das ausgerechnet in der Stadt Hanau so etwas Schreckliches eintreten könnte, war bis dato auch unvorstellbar. Vor allem in Hanau: eine Stadt mit einer so vielfältigen Bevölkerung, mit vielen Menschen mit Migrationsgeschichte und ihrer Bekanntheit für ein friedliches und respektvolles Miteinander.

„Es hätte jeden von uns treffen können“. Diesen Satz habe ich im letzten Jahr hunderte Male von Migrant*innen und BPoCs zu hören bekommen – sowohl in Hanau, als auch außerhalb. Und ja, auch mir ging es genauso – obwohl ich selbst auch nicht unmittelbar betroffen war. Aber eben dieses Gefühl der Betroffenheit hat der furchtbare Anschlag von Hanau bei nicht wenigen Menschen ausgelöst!

In einem Interview mit der Frankfurter Rundschau habe ich mal gesagt, dass „es höchst problematisch für eine Demokratie ist, wenn Minderheiten in Angst leben (müssen)“. Dieser Zustand war und ist weiterhin für uns nicht hinnehmbar! Sowohl die Politik als auch die gesamte Gesellschaft – von den Sicherheitsbehörden und Institutionen angefangen bis hin zu den kleinsten Vereinen und den Stammtischen – müssen ihren Beitrag leisten. Anders lassen sich rechtsextremistische und rassistische Anschläge und Morde nicht verhindern. Spätestens Hanau muss tatsächlich eine Zäsur sein bzw. werden.

Offene und berechtigte Fragen der Angehörigen und Überlebenden müssen selbstverständlich aufgeklärt werden. Wir erhoffen uns vom nach wie vor ermittelnden Generalstaatsanwalt Antworten auf vorhandene Fragen der Angehörigen. Und wenn nach seinem Ermittlungsergebnis Fragen offenbleiben sollten, muss und wird die Landesregierung die Fragen der Opfer (weiter) beantworten.

Auch in Bezug auf den Vater des Mörders, der mit seinem rassistischen Gedankengut und seiner Hetze die Angehörigen der Opfer und die Überlebenden des Anschlags nicht einmal während einer Gedenkveranstaltung in Ruhe lässt, hoffe ich, dass er mit all den verfügbaren rechtsstaatlichen Mitteln belangt wird.

Am heutigen Tage gedenken wir den Opfern von Hanau und sollten darüber hinaus uns immer wieder vor Augen halten, welchen Schaden Rassismus, Antisemitismus, Islamfeindlichkeit, Antiziganismus und andere Formen gruppenspezifischer Menschenfeindlichkeit oder allgemein Hass und Hetze bei den betroffenen Menschen und unserer Gesellschaft als Ganzes anrichten.

Ich persönlich werde meine Erlebnisse in Hanau, einige Stunden nach den furchtbaren Morden, niemals vergessen. Das Leid der Menschen, die offenen Fragen und die Angst – aber auch die ganz große Anteilnahme, Geschlossenheit und Solidarität der großen Mehrheit der Bevölkerung – haben sich tief eingeprägt. Ganz besonders eingeprägt hat sich ein Satz von der Mutter eines Ermordeten: „Tut alles, damit das, was meinem Sohn passiert ist, keinen anderen Jugendlichen mehr passiert und keine weitere Mutter mehr diesen Schmerz ertragen muss!“ Dieser Auftrag war an uns alle gerichtet, insbesondere auch an die Politik – und es handelt sich hierbei um einen Dauerauftrag! Deshalb ist es wichtig und richtig, dass auch wir auf Landesebene an (umfangreichen) Maßnahmen nach Hanau weiterarbeiten und einige davon hoffentlich – möglichst fraktionsübergreifend – schon bald vorlegen können. Aber auch die hessische Landesregierung hat bereits nach dem Anschlag von Hanau Maßnahmen u.a. als Unterstützung der Angehörigen der Opfer und der Überlebenden veranlasst, die ich auf meiner Homepage aufzähle.  

„Tot sind wir erst, wenn man uns vergisst“, schrieb Ferhat Unvar vor seinem Tod in eines seiner Gedichte.

In diesem Sinne, sollen sie niemals in Vergessenheit geraten: in Gedenken an Mercedes Kierpacz, Gökhan Gültekin, Ferhat Unvar, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz, Vili Viorel Păun, Kaloyan Velkov, Hamza Kurtović und Said Nesar Hashemi.

Förderung durch das Atelierprogramm startet im März

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Kunst braucht Räume, um sich frei zu entwickeln. Um dem Mangel an Ateliers, Proberäumen und Werkstätten zu begegnen, haben wir GRÜNE uns deshalb für ein Atelierförderprogramm eingesetzt, das gerade jüngeren Künstler*innen unterschiedlicher Sparten einen Ort bietet, an dem sie jeden Quadratzentimeter mit ihren kreativen Visionen füllen können. Mehr als 100 junge Künstlerinnen und Künstler haben sich in der ersten Ausschreibungsrunde des Hessischen Atelierprogramms HAP um einen Raum für ihr Schaffen beworben. In Frankfurt kommen vom 1. März an 12 Künstler*innen in den Genuss des Förderprogramms und können ihre Ateliers beziehen, außerhalb der Rhein-Main-Region werden 30 weitere Künstler*innen gefördert. Ergänzt werden die Kostenzuschüsse für Atelierräume durch Atelierstipendien sowie ein Austausch- und Mentoringprogramm, um hessische Nachwuchskünstler*innen beim Start in ihre künstlerische Laufbahn zu unterstützen.

Die Pressmeldung der Fraktion findet Ihr hier.

Afghanistan, Hanau, Jemen, Sea Guardian-Mission

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Afghanistan: Aufarbeitung des Bombardements am Kundus-Fluss 2009
Nach der juristischen Aufarbeitung und der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte fehlt weiterhin eine politische Aufarbeitung rund um die Geschehnisse des 3./4. September 2009. Denn diese haben nicht nur die Bundeswehr und ihre Strukturen verändert, sondern auch die Politik ebenso wie die Sichtweise der Öffentlichkeit auf Auslandseinsätze. Gerade die SPD, die eine solche Evaluation in der Opposition stets eingefordert hatte, muss hier liefern, wenn sie nach den Rüstungsexporten nicht auch noch an dieser Baustelle ihre Glaubwürdigkeit verlieren will. Mehr dazu auf tagesschau.de und in meinem Pressestatement.

Hanau: ein Jahr nach dem rechtsextremistischen Anschlag
Die schrecklichen rassistischen Morde von Hanau, die uns alle zutiefst schockiert und erschüttert haben, jähren sich heute zum ersten Mal. Unsere Gedanken und unser Mitgefühl sind bei den Opfern, ihren Familien und den weiteren Betroffenen. Rassismus tötet – immer wieder. Daher ist es unser aller Aufgabe als Gesellschaft, solch schreckliche Taten in Zukunft zu verhindern, uns Diskriminierung, Intoleranz und Hass entschieden entgegenzustellen, ein gutes Miteinander zu schaffen und zu pflegen. Es darf nicht erst dann einen Aufschrei geben, wenn jemand getötet wird. Wir alle müssen institutionellem wie alltäglichem Rassismus konsequent Einhalt gebieten.

Jemen: Friedensbemühungen intensivieren – Humanitäre Lage verbessern
Letzte Woche habt der Bundestag unseren Antrag „Friedensbemühungen im Jemen intensivieren – Humanitäre Lage verbessern“ diskutiert. Zehn Jahre Krieg haben den Jemen an den Rand des Abgrunds gebracht. Etwa 24 Millionen Menschen und damit 80 Prozent der Bevölkerung benötigten Ende 2020 humanitäre Hilfe oder Schutz. Alle Gruppen, insbesondere die vom Iran unterstützten Houthis, blockieren oder manipulieren humanitäre Hilfe. Gleichzeitig ist der UN-geführte Friedensprozess ins Stocken geraten. Keinesfalls dürfen die am Krieg direkt und indirekt beteiligten Staaten, besonders Saudi-Arabien, die Vereinigten Arabischen Emirate und Ägypten, weiterhin Waffen aus Deutschland geliefert bekommen. Die Jemenpolitik der neuen US-Regierung setzt auch hier neue Maßstäbe. Die Bundesregierung darf dem nicht nachstehen. Mehr dazu erfahrt ihr in meiner Rede im Bundestag.

NATO-Mission Sea Guardian
Der Bundestag hat die Beteiligung der Bundeswehr an der NATO-Mission SEA GUARDIAN um ein weiteres Jahr bis März 2021 verlängert. Das Mandat verschafft der Bundesregierung einen erheblichen Handlungsspielraum bis hin zur militärischen Ausbildung von Anrainerstaaten. Wir GRÜNE lehnen diesen Einsatz weiterhin ab. Der Blankoscheck für ein militärisches Agieren im Mittelmeer steht im Widerspruch zur gebotenen Mandatsklarheit und zur Intention des Parlamentsbeteiligungsgesetzes. Die Tatsache, dass die Bundeswehr derzeit im Mittelmeer gebraucht wird, hat sehr viel mit der Lage in Libyen zu tun. Die Libyen-Konferenz der Bundesregierung ist schon über ein Jahr her und das Hauptziel, dass keine Waffen und keine Söldner mehr ins Land kommen, scheint vergessen zu sein. Stattdessen sieht man in UN-Berichten: Die Vereinigten Arabischen Emirate haben sudanesische Söldner, die zurzeit in Libyen mitkämpfen. Die Antwort der Bundesregierung? Die Genehmigung von Rüstungsexporten im Jahr 2020 in Höhe von 50 Millionen an die Emirate. Schaut euch gerne meine Rede im Bundestag zu der Mission an.

Malwettbewerb

Das sind unsere Gewinner*innen dieser Woche:

      • Minou ( 7 Jahre) stellt sich eine Schule voller König*innen vor.
      • Linus (10 Jahre) wünscht sich, dass es allen Lebewesen und dem Planeten gleichermaßen gut geht.

      Macht mit und sendet uns die Zeichnungen eurer Kinder zu. Mit ihnen denken wir Frankfurt neu!

      Wahlkampfstände

      DatumAdresseUhrzeit
      Samstag, 20.02.Lokalbahnhof
      Dreieichstr. 59
      10:00-14:00 Uhr
      Samstag, 20.02.Politiklabor
      Berliner Str. 32
      10:00-18:00 Uhr
      Samstag, 20.02.Konstablerwache
      Höhe Frankfurter Sparkasse
      11:00-17:00 Uhr
      Sonntag, 21.02.Politiklabor
      Berliner Str. 32
      10:00-18:00 Uhr
      Freitag, 26.02.Hauptwache
      Höhe Kaufhof
      11:00-17:00 Uhr
      Samstag, 27.02.Politiklabor
      Berliner Str. 32
      10:00-18:00 Uhr
      Samstag, 27.02.Konstablerwache
      Höhe Frankfurter Sparkasse
      11:00-17:00 Uhr
      Sonntag, 28.02.Politiklabor
      Berliner Str. 32
      10:00-18:00 Uhr
      Freitag, 05.02.Hauptwache
      Höhe Kaufhof
      11:00-17:00 Uhr

      Spendenaufruf für das Jugendcafé Müller

      Renovierung & Ausstattung für Jugendcafé Müller

      In der Kommunalpolitik geht es insbesondere um den Einsatz vor Ort, direkt vor der Haustür. Das schreiben wir uns auch ganz groß auf die Fahne!

      Entsprechend betroffen waren wir als wir im Dezember 2020 von dem Schicksal des Jugendcafé Müller im Ostend gehört haben. Durch einen massiven Wasserschaden wurden die Räumlichkeiten massiv in Mitleidenschaft gezogen und fast das gesamte Inventar zerstört. Die für Jugendliche und junge Erwachsene so wichtige Anlaufstelle ist auf Monate geschlossen.

      Letzte Woche hat sich unser Ortsvorsteher Hermann Steib vor Ort ein Bild von der Lage gemacht. "Derzeit laufen die Renovierungsarbeiten an. Aber es ist noch einiges zu tun bevor das Café seine Türen wieder öffnen kann."

      Neben Human Power benötigt es auch Geld. Daher unterstützen wir die Online-Spendenaktion von Mirko von der Weth, Mitglied der GRÜNEN Frankfurt (Bornheim-Ostend) und hoffen hier auf eure, auf deine Unterstützung. Einfach dem Link folgen: gf.me/u/ziqpud

      Egal, ob kleine oder große Spende - jeder Euro hilft, damit die Jugendlichen und jungen Erwachsenen so schnell wie möglich in ihr "Ersatzwohnzimmer" zurückkehren können.

      Teilt gern auch den Beitrag oder Link!

      Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 4 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Der Greenomat ist da!

      Ihr kennt die Inhalte des GRÜNEN Programms noch nicht. Ihr kennt Menschen, die sich noch nicht sicher sind, am 14. März grün zu wählen.

      Für diese Fälle haben wir den Greenomat entwickelt. Mit diesem digitalen und interaktiven Werkzeug könnt ihr euch durch 15 zentrale Thesen klicken und euch mit unserem Programm für die Kommunalwahl am 14. März auseinanderzusetzen. Über einen Feedback-Button gibt es zudem die Möglichkeit mit uns GRÜNEN in Kontakt zu treten.

      Last but not least, es gibt auch etwas zu gewinnen. Unter allen Teilnehmer*innen verlosen wir 50 ‚Quartier Quartette‘, also unser unterhaltsames Kartenspiel, um Frankfurt besser kennenzulernen.

      Also nutzt und teilt bitte den Greenomat über Facebook, Twitter, instagram, verschickt die URL greenomat.de über Whatsapp, Telegramm, E-Mail oder jedweden anderen Kanal an Eure Freund*innen, um die Adresse stadtauf stadtab bekannt zu machen: www.greenomat.de

      TERMINE

      Freitag, 19. Februar: Jahrestag des rassistischen Anschlags in Hanau

      Am 19. Februar jährt sich der Anschlag von Hanau, bei dem neun Menschen aufgrund ihrer Herkunft und ihres Aussehens aus dem Leben gerissen wurden. Wir trauern um und erinnern uns an Ferhat Unvar, Hamza Kurtović, Said Nesar Hashemi, Vili Viorel Păun, Mercedes Kierpacz, Kaloyan Velkov, Fatih Saraçoğlu, Sedat Gürbüz und Gökhan Gültekin. .

      Es ist ein Jahr vergangen, in dem staatliche Organe bei ihrer permanenten Suche nach vermeintlichen Einzeltätern erneut zeigten, dass nur geringes Interesse an der Aufklärung oder Bekämpfung rassistischer Strukturen besteht. Stattdessen zeigt sich immer klarer, dass sie Teil des Problems sind.
      Derweil verhöhnten die geistigen Brandstifter der AfD die Opfer schon Tage nach der Tat mit Aussagen wie: "Was dort geschah, ist weder linker noch rechter Terror, es ist die wahnhafte Tat eines offenkundig Irren, der in einer Wahnwelt lebte." Mit dieser quasi reflexhaften Verharmlosung und Entpolitisierung der rassistisch wie rechtsextrem motivierten Morde versuchen sie ihre Mittäterschaft und die Gefahr von rechts zu verschleiern.
      Rassisten in den Parlamenten (wie die AfD), Rassisten auf den Straßen (von Pegida bis Querdenken), Rassisten in den Behörden (wie Hans Georg Maaßen) – sowie tödlicher rechtsextremer Terror von Kassel über Halle bis nach Hanau, vom NSU zum NSU 2.0 und diverse Polizeiskandale. All dies belegt, dass unsere Gesellschaft ein schwerwiegendes strukturelles Rassismusproblem hat.
      Aus diesem Grund nehmen wir den Jahrestag am 19.2.2021 zum Anlass, auf die Straße zu gehen und an die Opfer zu erinnern, aber auch um klar zu sagen: Es reicht! Wir von AgR RheinMain wollen erneut entschlossen zeigen, dass Rassismus in unserer Gesellschaft keinen Platz haben darf!


      Tag: Freitag, 19. Februar
      Zeit: 17:30 Uhr
      Ort: Friedensbrücke, 60327 Frankfurt am Main
      Veranstalter*innen: Bündnis "Hanau - kein Vergessen" Ffm

      Freitag, 19. Februar: WIR SIND HIER - Festival für kulturelle Diversität - Sichtbarkeiten

      Unsichtbar und doch präsent: Postmigrantische Kulturschaffende in einer dominant-weißen Szene

      Rassismus, Gewalt, Ausgrenzung sind nicht immer und für alle sichtbar. Oft beruhen sie auf Reflexen, die durch Sichtbares ausgelöst werden: Hautfarbe, Haarstruktur, religiöse Kleidung, ein Nachname – all das ist jeden Tag Anlass für bewusstes oder zumindest unreflektiertes diskriminierendes Verhalten. Doch sind Afro, Kopftuch oder popkulturelle Codes auch eine Möglichkeit, sich selbstbewusst und in Einklang mit dem Grundgesetz zu einer anderen Tradition und Herkunft zu bekennen. Wie gehen BPoCs (Black and People of Color) heute selbstbewusst mit Sichtbarkeit um und welche Erfahrung machen sie mit ihren Mitmenschen? Was hat sich durch den Tod von George Floyd und die Anschläge von Hanau gesellschaftlich verändert? Im Gespräch mit der Journalistin und Politologin Hadija Haruna-Oelker diskutieren die Autorin und Journalistin Alice Hasters („Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen aber wissen sollten“ (hanserblau)) und Autor und Moderator Michel Abdollahi („Deutschland schafft mich“ (Hoffmann und Campe)) über Sichtbares und Unsichtbares. Nach dem Gespräch lassen sie das Publikum durch eine gemeinsame Lesung an ihren Lebensgeschichten teilhaben.

      WIR SIND HIER. wird durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Amt für multikulturelle Angelegenheiten sowie das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Das Festival findet in Kooperation mit der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank statt. Medienpartner ist „Das Wetter. Magazin für Text und Musik“. Das Festival findet unter der Schirmherrschaft von Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Integrationsdezernentin Sylvia Weber statt.

      Tickets:
      Streamingticket 5 Euro
      (erhältlich bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)
      Streamingpass 10 Euro (erhältlich bis 18.02., 17.30 h)
      Hier Code eingeben und Livestream beginnen

      Tag: Freitag, 19. Februar
      Zeit: 19:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Literaturhaus Frankfurt

      Freitag, 19. Februar: WIR SIND HIER - Festival für kulturelle Diversität - Schreiben im Hier/ Hanau

      Aktuelle vielfältige Literatur in Deutschland

      Vor gar nicht allzu langer Zeit gab es migrantische Literatur in Deutschland fast ausschließlich mit dem Siegel der Exilliteratur. Deutsche Lebenswirklichkeiten gehörten eher nicht zu den Sujets und das ermöglichte den Lesenden hierzulande zwar einen hochliterarischen Blick über den Tellerrand, aber eben keine Perspektive auf sich selbst und die eigenen Mitbürgerinnen und Mitbürger. Inzwischen bietet ein guter Teil der Neuerscheinungen junger Autorinnen und Autoren die Vermischung verschiedener Perspektiven: Sie erzählen vom Leben und Aufwachsen in Deutschland, von fragwürdigen kulturellen Zuschreibungen, Ausgrenzung und Alltag, multiplen familiären, globalen wie historischen Bezugspunkten und entwickeln kritische und individuelle Haltungen. Wo und wie verorten sie sich und wo überholt ihre Literatur gesellschaftliche Entwicklungen? Im Kulturforum Hanau lesen und diskutieren Journalist*in und Autor*in Hengameh Yaghoobifarah („Ministerium der Träume“ (Blumenbar)) und der Schriftsteller Deniz Utlu („Gegen Morgen“ (Suhrkamp)) mit der Germanistin und Moderatorin Miryam Schellbach.

      WIR SIND HIER. wird durch den Kulturfonds Frankfurt RheinMain, das Hessische Ministerium für Wissenschaft und Kunst, das Amt für multikulturelle Angelegenheiten sowie das Kulturamt der Stadt Frankfurt am Main gefördert. Das Festival findet in Kooperation mit der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank und der DEXT-Fachstelle Hanau statt. Medienpartner ist „Das Wetter. Magazin für Text und Musik“. Das Festival findet unter der Schirmherrschaft von Kulturdezernentin Dr. Ina Hartwig und Integrationsdezernentin Sylvia Weber statt.

      Tickets
      Streamingticket 5 Euro
      (erhältlich bis 60 Minuten vor Veranstaltungsbeginn)
      Streamingpass 10 Euro (erhältlich bis 18.02., 17.30 h)
      Hier Code eingeben und Livestream beginnen

      Tag: Samstag, 20. Februar
      Zeit: 15:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Literaturhaus Frankfurt

      Montag, 22. Februar: Treffen GRÜNE Tisch

      Neues Jahr - neuer Versuch: der GRÜNE Tisch digital. Normalerweise habt ihr am letzten Montag des Monats im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Wir wollen diesen Termin wieder aufnehmen - wenn auch vorerst digital. Der GRÜNE Tisch eignet sich sehr gut auch für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach mal „anschauen“ möchten. Also, einfach reinschalten am letzten Montag des Monats! Wir treffen uns über die Netzbegrünung bei Jitsi.

      Zugangsdaten: Videokonferenz oder über das Telefon +49 906 977 592 39, Pin: 3450 8802 41.

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 20:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: GRÜNER Tisch - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Montag, 22. Februar: Treffen der Frauen AG

      Die Frauen-AG trifft sich wie immer am letzten Montag im Monat. Unser Ziel ist, feministische Themen in unserer Partei und in unserer Gesellschaft voranzubringen! Auf der Tagesordnung steht diesmal:

      1. Aktuelles
      2. Frauenwahlkampf
      3. Berichte (Römer, Landtag, Landesfrauenrat,…)

      Hier kommt Ihr zur Videokonferenz.

      Feministische Grüße von Bärbel, Miriam und Ulla

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 19:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Frauen AG -
      Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Montag, 22. Februar: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

      Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
      Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

      Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 19.02.2021.

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 18:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

      Montag, 22. Februar: Stadt der Zukunft - Grüne Lunge als Chance

      Im Vorfeld zur Kommunalwahl kommen Vertreter*innen der Zivilgesellschaft mit Vertreter*innen von Parteien ins Gespräch. Sie suchen gemeinsam am Beispiel der Grünen Lunge nach einer Antwort auf die Frage, wie sich soziale Gerechtigkeit und ökologische Verantwortung verbinden lassen.

      Ihr könnt den Livestream hier verfolgen oder auf Youtube.

      Tag: Montag, 22. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Katholische Akademie im Haus am Dom und AKUT Frankfurter Aktionsbündnis Umwelt

      Dienstag, 23. Februar: GRÜNTalk - Gute Kita und dann kam Corona

      Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Kathrin Anders, Sprecherin für frühkindliche Bildung und Grundschulen mit dem Thema “Gute Kita und dann kam Corona.”

      Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
      Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

      Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 18:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen:

      Dienstag, 23. Februar: GRÜN hört zu im OB9 - Kinder & Familien

      Wir wollen unsere Stadtteile gemeinsam mit den Bürger*innen gestalten! Die Menschen, die in unseren Stadtteilen leben, kennen sich hier am besten aus. Diese Expertise möchten wir nutzen und hören, wo Sie Veränderungspotenzial sehen, was Sie besser oder anders machen würden und welche Wünsche Sie für die Gestaltung unserer Stadtteile haben. "Grün hört zu" soll uns deshalb zusammenbringen und einen gegenseitigen Austausch ermöglichen. Wir laden Sie deshalb herzlich ein mit uns zu diskutieren zum Thema Kinder & Familien in unseren Stadtteilen mit dem Sprecher der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung und Fraktionsvorsitzende im OBR 9 Wendel Burkhardt.

      Weitere Infos findet Ihr hier. Die Einwahldaten finden Sie hier.

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 19:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 9 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Dienstag, 23. Februar: Filmdiskussion zum Attentat von Hanau

      Ein Jahr voller Trauer und Wut

      Es dauerte zwölf Minuten, dann waren neun Menschenleben ausgelöscht. Serpil verlor bei dem rassistischen Anschlag in Hanau ihren ältesten Sohn. Aber der Alltag muss weitergehen, ihr kleiner Sohn braucht sie. Er fragt sich, ob er nun kein richtiger Deutscher ist und immer Angst haben muss? Serpil muss etwas tun, um die Trauer, das Entsetzen, die Wut zu verarbeiten – sie geht in Hanauer Schulen, um die Kinder gegen Rassismus stark zu machen. Piter ist gerade 19 und überlebte, neben ihm starben seine Freunde. Die Schüsse des Täters verfehlten ihn nur um Zentimeter. Iulia und Niculescu Păun trauern um ihren einzigen Sohn Vili – aber sie setzen alles daran, sein Andenken in der Stadt zu bewahren, denn der junge Rom versuchte, den Mörder aufzuhalten.

      „Ein Jahr voll Trauer und Wut“ ist eine Produktion des Hessischen Rundfunks in Zusammenarbeit mit Arte.

      Bitte beachtet: Der Film steht vor dem Gespräch online zur Verfügung und sollte vor dem Gespräch angesehen werden. Am 23.2. findet keine Filmvorführung statt! Hier kommt Ihr zum Film. Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus ist eine persönliche Teilnahme nicht möglich. Verfolgt das Gespräch per Livestream auf dem YouTube-Kanal und diskutiert mit.

      Mehr Infos findet Ihr hier.

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

      Mittwoch, 24. Februar: Grüner Feierabend - Coole Rechenzentren

      Dies ist eine Veranstaltung der Stadtteilgruppe 11 (Fechenheim, Riederwald, Seckbach) mit Ulla auf der Heide und Beate Brink (Kandidatin für den Ortsbeirat). Wir diskutieren Perspektiven für eine klima- und städtebaulich verträgliche Koexistenz mit Ulla auf der Heide. Dabei soll es um die Gesamtsituation der Rechenzentren in Frankfurt aber speziell auch die Cluster im Frankfurter Osten gehen und wie wir unsere Grünen Forderungen einbringen können. Mehr Infos dazu findet Ihr hier.

      Einwahldaten zum Zoommeeting findet Ihr hier.

      Tag: Mittwoch, 24. Februar
      Zeit: 19:30 - 21:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 11 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Mittwoch, 24. Februar: Wieviel Grün kann das Nordend? - Stadtgrün in Zeiten des Klimawandels

      Die vergangenen drei Hitzesommer machten den Frankfurter*innen zu schaffen und der fortschreitende Klimawandel wird für weitere Extremsommer sorgen. Durch die Ausweitung unserer Grünflächen, haben wir die Möglichkeit, durch eine höhere Luftfeuchte und die Beschattung von Gebäuden und Plätzen, solche Hitzeperioden für die Menschen erträglicher zu machen. Nebenbei wird unsere Luft von Schadstoffen gereinigt und es werden neue Lebensräume für Tiere und Pflanzen geschaffen.

      Doch wie verträgt sich eine Ausweitung des Stadtgrüns mit Herausforderungen der Wasserknappheit in Trockenperioden oder dem konkurrierenden Flächenbedarf für Verkehr und Wohnraum? Wie kann Stadtgrün sich in einem dicht besiedelten Stadtteil, wie dem Nordend, weiter ausbreiten? Welche Formen des städtischen Grüns kommen hier in Frage?

      Das möchten die Grünen im Nordend in einem Webtalk am 24.02.2021 um 19 Uhr diskutieren. Unterschiedliche Gäste geben uns dazu im ersten Teil der Online-Veranstaltung ihre Einblicke in Möglichkeiten, Herausforderungen und Umsetzungsideen. Zuhörer*innen, die ihre eigenen Anregungen und Ideen teilen möchten, sind dabei herzlich willkommen! In einer offenen Diskussion im zweiten Teil der Gesprächsrunde haben diese die Möglichkeit, sich aktiv einzubringen und Fragen an unsere Gäste zu stellen.

      Wir freuen uns über unsere Gäste:

      • Katrin Jurisch - Expertin für Stadtbiodiversität & Urbanes Gärtnern
      • Bernhard Maier 2. Vorsitzende des BUND Kreisverbandes Frankfurt – planungspolitischer Sprecher der Grünen im Römer
      • Andrea Knoll - Hobby-Imkerin & Mitglied im Ortsbeirat 3 für die Grünen
      • Rosemarie Heilig - Umweltexpertin, B90/Die Grünen Frankfurt
      • Robert Jänicke, Mitglied der Grünen im Nordend und Kandidat für den Ortsbeirat 3 (Moderator der Veranstaltung)

      Die Einwahldaten findet Ihr hier.

      Tag: Mittwoch, 24. Februar
      Zeit: 19:00
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 3 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 25. Februar: Treffen der AG Digitalisierung

      Inhalt der nächsten Sitzung werden vor allem die Themenverteilung für die Detailausarbeitung bei möglichen Koalititionsverhandlungen sein.

      Tagesordnung

      1. Begrüßung und Vorstellung
      2. Entgegennahme des Protokolls, Ernennung Protokollant*in
      3. Diskussion der Digitalisierungsthemen, die wir detaillierter behandeln wollen
      4. Verteilung der Verantwortlichkeiten zur weiteren Ausarbeitung
      5. Sonstiges

      Hier kommt Ihr zur Videokonferent. Zur Vorbereitung siehe die Protokolle und weiterführenden Links in unserem Ordner.

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 17:00 - 18:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: AG Digitalisierung - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 25. Februar: Treffen der AG Klima, Umwelt und Verkehr

      Die AG Klima, Umwelt und Verkehr trifft sich wieder online. Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen im Römer und Vorsitzender des Verkehrsausschusses, wird uns über den aktuellen Stand der Trassenvarianten U4-Verlängerung berichten und das Thema mit uns diskutieren.

      Teilnahme ist per Videokonferenz oder durch Einwahl per Telefon möglich: +49.906.977.592.39, PIN: 704 966 505#

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: AG Klima, Umwelt und Verkehr - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 25. Februar: Treffen der GRÜNEN Alten

      Die GRÜNEN Alten laden zu ihrer nächsten Videokonferenz ein und wollen dieses Mal den Schwerpunkt Impfen aufrufen. Dieses Thema beschäftigt zur Zeit viele ältere Menschen und deren Familien. Die zögerliche Lieferung von Impfstoffen führt leider (neben den Mutationen) dazu, dass mit einer Beendigung des Lockdown noch sehr lange nicht gerechnet werden kann.

      Für die Beschaffung der Impfstoffe sind Europa und die Bundesregierung verantwortlich. Die Impforganisation ist Aufgabe der einzelnen Bundesländer, der Städte und Kreise. Aus diesem Grund ist aber auch die Organisation der Impfungen höchst unterschiedlich.

      Tagesordnung:

      1. Begrüßung und Bestätigung der Tagesordnung
      2. Organisation der Impfungen
      3. Berichte über den Stand in den einzelnen Länder und Regionen
      4. Bericht von dem Stand der Diskussion in der Grünen Bundestagsfraktion (Kordula Schulz-Asche, MdB angefragt)
      5. Welche Ideen gibt es für eine bessere Organisation? Wie stellen wir dazu Öffentlchkeit her?
      6. Ideen zur Verbesserung unserer Homepage - Detlef Meyer zu Heringdorf
      7. Einbringung des Antrags zur Satzungsänderung auf der BDK im Juni 2021 - aktueller Stand
      8. Flyer und andere Formen der Öffentlichkeitsarbeit der GA.
      9. Verschiedenes.

      Hier findet Ihr die Einwahldaten: Videokonferenz oder per Telefon: +49 721 60596510 (Zugangscode: 916 028 525)

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 11:00 - 12:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: GRÜNE Alte - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 25. Februar: Virtueller Wahlstand der Grünen im Süden

      Bei unserem virtuellen Wahlstand möchten wir unsere Kandidierenden und unser Wahlprogramm für die südmainischen Stadtteile Niederrad, Oberrad und Sachsenhausen vorstellen und mit den Bürger*innen ins Gespräch kommen. Mehr Infos findet Ihr hier.

      Anwesend sind auch:

      • Bastian Bergerhoff, Spitzenkandidat für die Kommunalwahl aus dem Süden
      • Mirjam Schmidt, Landtagsabgeordnete aus dem Süden

      Hier findet Ihr die Einwahldaten.

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 5 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 25. Februar: Wirtschaft trotz(t) Corona?

      Teilnehmer*innen:

      • Ellen Bommersheim, Geschäftsführerin Kompass Zentrum für Existenzgründungen Frankfurt
      • James Ardinast, stellvertretender Vorsitzender DEHOGA Kreisverband Frankfurt
      • Ernst Schwarz, 1. Vorsitzender Dachverband Frankfurter Gewerbevereine (angefragt)
      • Franz Steul, Vorsitzender Gewerbeverein Bornheim Mitte e.V.
      • Dr. Joachim Stoll, Vizepräsident Handelsverband Hessen-Süd e.V.
      • Hilime Arslaner-Gölbasi, wirtschaftspolitische Sprecherin der Fraktion Die Grünen im Römer
      • Manuel Denkwitz, Kandidat Bündnis 90 / Die Grünen Frankfurt für die Stadtverordnetenversammlung

      Moderation:
      Uwe Paulsen, Stadtverordneter der Fraktion Die Grünen im Römer / Vorsitzender des Ausschusses für Wirtschaft und Frauen.

      Tag: Donnerstag, 25. Februar
      Zeit: 19:30 - 21:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Freitag, 26. Februar: Vom Acker auf die Teller in Frankfurter Kantinen und Kitas - was hat denn das mit Politik zu tun?

      Jede*r wünscht sich leckeres, gesundes Essen, am besten vom Biohof nebenan. Das ist auch in einer Großstadt wie Frankfurt so. Gerade hier sprießen bunte und viele Ideen zur Umsetzung dieses Wunsches und nicht nur das: Es gibt Macher*innen, die den Ernährungsrat gegründet haben, die in Frankfurt selbst genossenschaftliche Landwirtschaft neu begründet haben, es gibt die SoLawis, die Stadtimker*innen, Initiativen für die essbare Stadt und vieles mehr. Gerade in Zeiten der Corona-Krise haben diese Initiativen noch einmal Zulauf bekommen und auch Crowd-Funding boomt. Warum ist das so? Was können wir auf den unterschiedlichen Ebenen tun, um die Ernährungswende, um die Agrarwende zu unterstützen?

      Bei einer Veranstaltung mit Martin Häusling (MdEP Bündnis 90/DIE GRÜNEN), Joerg Weber vom Ernährungsrat Frankfurt und Martina Feldmayer (Spitzenkandidatin der Grünen in Frankfurt) wollen wir diesen Fragen nachgehen. Es wird Gelegenheit geben Fragen zu stellen und zu diskutieren. Moderation: Ulla auf der Heide.

      Mit diesem Link könnt Ihr dem Zoom-Meeting beitreten (Meeting-ID: 8465996 6923, Kenncode: 831533)
      Eine Teilnahme per Telefon ist ebenfalls möglich (+496938079883,,84659966923#,,,,*831533# Deutschland oder +496950502596,,84659966923#,,,,*831533# Deutschland)

      Tag: Freitag, 26. Februar
      Zeit: 18:30 - 20:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Freitag, 26. Februar: Stadt am Main - Frankfurt lebenswert, mobil und klimagerecht neu denken

      Wie wünschen wir uns unser Frankfurt von morgen?

      Wie kann Frankfurt mobil bleiben, aber sauber, nachhaltig und für alle? Wie soll Frankfurt lebenswert bleiben, mit einer vitalen Kulturszene, regionalem Einzelhandel und lebendiger Gastronomie?  Und wie wird Frankfurt klimagerecht, wie geben wir den Menschen wieder Grünflächen, Bäume und Räume zum Leben zurück?
      Wir laden Euch zu einem kurzweiligen Abend voller Ideen ein und stellen Euch unser Konzept für die "Stadt am Main" vor. Die grünen Stadtteilgruppen Innenstadt/Altstadt/Bahnhofsviertel/Gutleut/Gallus/Europaviertel und Sachsenhausen haben gemeinsam mit der Fraktion spannende Ideen für unser Frankfurt entwickelt.

      Das Grußwort spricht unsere Umweltdezernentin Rosemarie Heilig. Wolfgang Siefert, verkehrspolitischer Sprecher der Grünen und Kandidat für den Römer, und Heiko Nickel, Kandidat für den Römer (VCD Hessen, Radentscheid), beleuchten das ausgeklügelte Verkehrskonzept. Angelika von der Schulenburg, Architektin, Künsterlin und Kandidatin für den Ortsbeirat 5, stellt die Highlights aus Sachsenhausen vor. Und Alexander Mitsch, Architekt aus dem Gallus und Kandidat für den Ortsbeirat 1, schildert die Pläne zur Neugestaltung des Baseler Platzes. Die Veranstaltung und die anschließende Diskussion moderieren Silke Haug und Stephan Trappe.

      Weitere Infos findet Ihr unter Stadt-am-Main und hier. Zur Videokonferenz kommt Ihr hier.

      Tag: Freitag, 26. Februar
      Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadt-am-Main

      VORSCHAU

      Freitag, 26. - Samstag 27. Februar: Was ismus? Reflexion und Widerstand

      Wie verlernen wir Rassismus und wie stärken wir uns, werden Verbündete, Alliierte auf dem Weg, intersektional denken zu lernen? Dieser Ansatz betrachtet Diskriminierungsstrukturen wie Rassismus, Sexismus, Klassismus, Ableismus und anderen Formen nicht isoliert voneinander. Die Konferenz widmet sich neuen Handlungsräumen und Methoden, mit dem heutigen Rassismus und der Vielfalt von Menschenfeindlichkeiten umzugehen. Denn wo Minderheiten zu einer Mehrheit werden, gibt es keine Mehrheit mehr, die einer Minderheit erklärt, wer sie ist und was sie fühlen darf.

      Das detaillierte Tagungsprogramm wird über die Website des Museums, den Newsletter "HMF News", über die Tagespresse und die sozialen Medien bekanntgegeben.

      Diese Veranstaltung ist Teil der Reihe „Hingucker? Kolonialismus und Rassismus ausstellen“ der BS Anne Frank. Die Veranstaltungen werden als Live-Stream auf dem Youtube-Kanal der BS Anne Frank übertragen.

      Tag: Freitag, 26. - Samstag 27. Februar
      Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr und 09:30 - 18:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank

      Dienstag, 02. März: GRÜNTalk - Über Filterblasen und Debattenkultur

      Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?

      Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Lukas Schauder, Sprecher für Extremismusprävention, Demokratieförderung und Justizvollzug mit dem Thema “Über Filterblasen und Debattenkultur – wie können wir uns noch richtig streiten?”

      Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
      Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

      Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

      Tag: Dienstag, 02. März
      Zeit: 18:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen:

      Dienstag, 02. März: GRÜN hört zu im OB9 - Klima & Umwelt

      Wir wollen unsere Stadtteile gemeinsam mit den Bürger*innen gestalten! Die Menschen, die in unseren Stadtteilen leben, kennen sich hier am besten aus. Diese Expertise möchten wir nutzen und hören, wo Sie Veränderungspotenzial sehen, was Sie besser oder anders machen würden und welche Wünsche Sie für die Gestaltung unserer Stadtteile haben. "Grün hört zu" soll uns deshalb zusammenbringen und einen gegenseitigen Austausch ermöglichen. Klima & Umweltschutz sind Schlüsselthemen unserer Zeit. Sie sind aber nicht nur ein globales Thema, sondern tragen auch zur Lebensqualität vor Ort bei. Wir möchten mit den Bürger*innen ins Gespräch kommen, wie wir unsere Stadtteile klima- und umweltfreundlich gestalten können.

      Hier findet Ihr weitere Infos. Die Einwahldaten finden Sie hier.

       

      Tag: Dienstag, 23. Februar
      Zeit: 19:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Stadteilgruppe 9 - Bündnis 90/Die Grünen KV Frankfurt

      Donnerstag, 04. März: Geheime Welt der Bienen

      Bienen arbeiten zusammen und miteinander. Gemeinsam bilden sie das Bienenvolk. Einiges weiß man bereits über diesen „Schlüsselorganismus im Naturhaushalt“. Anderes liegt nach wie vor im Dunkeln. Mit immer raffinierteren Methoden gelingt esmittlerweile, tiefer und tiefer in das Innenleben der Bienenvölker einzudringen. Dabei kommen wiraus dem Staunen gar nichtmehr heraus –es ergeben sich immer neueFragen. Undje mehr wir wissen, desto größer werden unsere Achtung und unser Respekt vor den Leistungen desBienenvolks. Der Vortrag beleuchtet eine Reiheganz unterschiedlicher, faszinierenderAspekteim System „Bienenvolk“–zum Beispielden Wabenbau, die Nestklimatisierung im Sommer wie im Winter oder besondere Verhaltensweisen, wie das Schlafen und die Flugaktivität der Bienen während einer Sonnenfinsternis.

      Hier kommt Ihr zum Programm und zur Anmeldung.

      Tag: Donnerstag, 04. März
      Zeit: 19:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: https://www.na-hessen.de/Naturschutzakademie Hessen

      Freitag, 05. März: Wenn die Luft brennt - Rechte Klimaschutzkritik kontern

      Klimawandelleugnung, Angriffe gegen Aktivist*innen, völkische Instrumentalisierung der industriepolitischen Krise - die extreme Rechte will das Thema Klimaschutzkritik besetzen. Das Webinar gibt einen Überblickt zu extrem rechten Interventionen rund um das Thema Klimaschutzdebatte - vor allem im Netz. Die Teilnehmenden werden unterstützt sich gegen Klimawandelleugnung, rechte Industriepolitik und Verschwörungstheorien zur Wehr zu setzen. Das Webinar fokussiert auf den Umgang mit extrem rechten Positionen in der Debatte und kann eine Beschäftigung mit allgemeinen Argumenten in der Klimaschutzdiskussion nicht ersetzen.

      Das zweistündige Web-Seminar stärkt dafür die Kommunikationspraxis im Netz: Ob Diskussion mit Freund*innen, Forumsdebatten oder regionale Facebook Gruppen – es wird vorgestellt, welche Kommunikationssituationen unterschieden werden können und welche Handlungsoptionen sie uns bieten. Diskutieren, positionieren, anzeigen? Die Teilnehmenden schärfen ihr Bewusstsein dafür, wie sie in diesen Situationen jeweils sinnvoll handeln können und wollen. Auf der Argumentationsebene wird eine Auswahl typisch rechter Argumentationsmuster rund um rassistische und antifeministische Anteile von Klimaschutzkritik, sowie natürlich eigene Gesprächsstrategien, behandelt, die dann live ausprobiert werden können.

      Das Web-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs und verschiedenen textbasierten Diskussionsmethoden. Das Web-Seminar wird auf der Plattform ZOOM durchgeführt. Für die Teilnahme sind Computer, aktueller Browser und Internetanschluss notwendig. Kamera und Headset sind erwünscht, aber nicht Bedingung. Die Anzahl der Plätze ist begrenzt.

      Mehr Infos findet Ihr hier. Um Anmeldungen wird bis spätestens 26. Februar 2021 hier oder per Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de gebeten. Die Einwahldaten folgen.

      Tag: Freitag, 05. März
      Zeit: 18:00 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

      Dienstag, 09. März: GRÜNTalk - Zukunft Stadt: Handel, Wohnen, Leben

      Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Markus Hofmann, Sprecher für Kommunales, Handwerk und Mittelstand mit dem Thema “Zukunft Stadt: Handel, Wohnen, Leben.”

      Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
      Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

      Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

      Tag: Dienstag, 09. März
      Zeit: 18:30 Uhr
      Ort: online
      Veranstalter*innen:

      So kommen eure Termine in die Grüne Woche

      Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


      HINWEIS:
      Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
      kreisverband@gruene-frankfurt.de


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      BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
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