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GRÜNE WOCHE 11/2020 (27.03.2020)

Liebe Freundinnen und Freunde,

„aktuell erleben wir live die Kraft der Exponentialfunktion. Der Corona-Virus breitet sich aus, und das geht sehr schnell. Diese Dynamik macht uns individuell, der Gesellschaft und der Politik große Probleme – das ist kaum zu leugnen.

Wir alle denken vermutlich gerade darüber nach, zu welchen Veranstaltungen wir gehen, mit welchen Verkehrsmitteln wir uns fortbewegen, und ob wir uns überhaupt fort bewegen. Gefühle sind dabei unvermeidlich, aber sie sind auch nicht immer gute Ratgeber. Gute Ratgeber für die Grundlagen von Entscheidungen sind die Expert*innen, von denen wir zum Glück viele seriöse und gut ausgebildete haben. Wer kann, sollte sich direkt bei diesen Expert*innen informieren".

So lauteten die ersten Absätze des Intros vom 13. März, also von vor zwei Wochen. In der GRÜNEN WOCHE folgten dann noch Terminhinweise. Am Montag darauf haben wir GRÜNE beschlossen, alle Termine bis zum Ende der Osterferien abzusagen. Am Mittwoch darauf wurden alle Veranstaltungen mit mehr als 200 Menschen verboten, am Freitag alle mit mehr als 50, am Sonntag alle mit mehr als zwei (außerhalb der eigenen „Wohngemeinschaft“).

„Social distancing“ ist das Gebot der Stunde, und ob es wirkt, werden wir erst in 14 Tagen wissen. Es scheint jedoch aktuell die einzige Maßnahme zu sein, die uns eine Chance verschafft, das Gesundheitssystem funktionsfähig zu halten. Das müssen wir, um all die vielen schwer an Covid-19 Erkrankten, von denen es in den kommenden Wochen auch hier bei uns immer mehr geben wird, so gut wie irgend möglich intensivmedizinisch zu versorgen. Wir erleben gerade in Italien und Spanien, was passiert wenn es nicht gelingt.

Auch Deutschlands Notfall- und Intensivmediziner*innen bereiten sich bereits auf solche Engpässe vor. In den vergangenen Tagen haben sich Vertreter*innen von sieben medizinischen Fachgesellschaften in einer gemeinsamen Kommission damit beschäftigt, dafür Empfehlungen zu entwickeln. Empfehlungen, nach welchen Kriterien die Betten auf Intensivstationen oder die Beatmungsgeräte vergeben werden sollen, wenn die Kapazitäten nicht mehr reichen, um alle kritisch Erkrankten zu versorgen.

Mehr dazu hier: Empfehlungen bei Mangel an Intensivbetten (DIVI)

Viele von uns sorgen sich. Um ihre Gesundheit und die ihrer Liebsten und Angehörigen,  Freund*innen, Nachbar*innen, Kolleg*innen. Und akzeptieren deshalb gerne die Einschränkungen, die das „social distancing  (das eigentlich „physical distancing“ heißen müsste) mit sich bringt.  

Gleichzeitig hat es einen hohen Preis. Viele von uns leiden emotional. Wirtschaftliche Existenzen stehen auf dem Spiel. Die Aussetzung der Schulpflicht wird Spuren hinterlassen, denn Eltern können Lehrer*innen und Betreuer*innen eben nicht ersetzen. Strukturen sozialen ehrenamtlichen Engagements stehen ebenso auf dem Spiel wie unsere Kulturlandschaft. Und sowieso schon benachteiligte oder marginalisierte Menschen wie beispielsweise Obdachlose sind von den Einschränkungen existenziell bedroht. Die Freiheit der Individuen ist extrem eingeschränkt. All das braucht eine sehr starke Begründung und braucht regelmäßige kritische Überprüfung. Das ist zum Glück den allermeisten der handelnden Politiker*innen parteiübergreifend bewusst und ein echtes Anliegen.

Wer die aktuelle Situation oder die Ängste der Menschen aber nutzt, um Einschränkungen durchzusetzen, von denen er oder sie schon immer geträumt hat (die Grenzen sind geschlossen – wer hätte das vor drei Wochen zugelassen oder gar begrüßt?!), der oder die vergeht sich in besonderer Weise an unserer freiheitlichen Demokratie. Wer leichten Herzens und ohne „Rückfahrkarte“ demokratische Spielregeln ändert, die zum Beispiel Minderheitenrechte sicherstellen, tut das gleiche. Es ist gut, dass die Bundesregierung doch noch davon abgesehen hat, die Nutzung von personalisierten Mobilfunk-Daten im Rahmen der Epidemie-Bekämpfung ins Infektionsschutzgesetz zu schreiben. Und einen Überbietungswettbewerb, welche Länder die „härteren Maßnahmen“ ergreifen, kann eigentlich niemand reinen Herzens bejubeln, der oder die ansonsten auf Freiheit bedacht ist.

In der Krise brauchen wir klare Rahmen, schnelles Handeln und auch konsequente Maßnahmen. Was wir aber nicht brauchen, sind Populismus, der Hang zum „Zeichen setzen“ oder sicherheitspolitische Trittbrettfahrerei. Wir werden die Freiheitseinschränkungen vermutlich noch eine Weile ertragen müssen, aber wir sollten sie nie als selbstverständlich hinnehmen.

In diesem Sinne: bleibt vernünftig und auf physischer Distanz, um Euch und andere zu schützen. Und bleibt empathisch, solidarisch und „sozial nah“ – um uns alle davor zu schützen, unser Herz zu verlieren.

Auch diese GRÜNE WOCHE hat natürlich wieder keine „physischen Termine“, aber nach und nach etabliert sich ein breites Angebot an politischen Terminen in digitaler Form – und wir haben auch die eine oder andere Alternative für Euch. Viel Spaß – und vor allem Gesundheit wünschen Euch

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

CORONA-VIRUS

Aktuelle Informationen und Links zur Corona-Krise findet ihr auf unserer Website sowie in zahlreichen News unserer Landes- und Europaabgeordneten in dieser Grünen Woche.

CALL FOR PAPERS

Seit Mitte März ist unser Call for Papers online freigeschaltet - das ist eure Ideensammlung für das Grüne Kommunalwahlprogramm 2021. Bis Ende Mai könnt ihr hier direkt eure Vorschläge einbringen.

NEUES VON

  • Martina Feldmayer: Licht ausschalten zur 'Earth Hour' am 28. März 2020
  • Marcus Bocklet: Corona: Wenn Zusammenhalt körperliches Auseinanderrücken erfordert
  • Miriam Dahlke: Nachtragshaushalt gegen die Corona-Krise / #Supportyourlocaldealer
  • Taylan Burcu: Einschränkungen durch Corona / Telefonsprechstunde
  • Mirjam Schmidt: Kultur in Zeiten von Corona
  • Neues aus dem Europäischen Parlament: Die Antwort der Europäischen Grünen auf die COVID-19-Krise

TERMINE

Wegen des Corona-Virus sind derzeit alle öffentlichen Termine abgesagt oder langfristig verschoben. Vieles findet "ersatzweise" digital statt. Wir haben für euch eine kleine Auswahl interessanter digitaler Veranstaltungen zusammengestellt.

#wirbleibenzuhause

Und weil es in diesen Zeiten manchmal auch gut tut, einfach nur ein gutes Buch zu lesen oder einen schönen Film zu schauen, geben euch Mitgliedern des Kreisvorstands ein paar sehr persönliche Buch- und Filmtipps.

    Neues von Martina Feldmayer

    Alle können mitmachen: Licht ausschalten zur 'Earth Hour' am 28. März 2020, 20.30 Uhr

    Trotz der Coronakrise bleiben Klima- und Umweltschutz weiter dringend. Aktuell sehen wir, dass nichts selbstverständlich ist, und dass es sehr schnell zu gravierenden Änderungen kommen kann.  Beim Klima- und Umweltschutz haben wir es selbst in der Hand, für die notwendigen Änderungen und damit unsere Lebensgrundlage zu sorgen. 

    Jährlich wird zur 'Earth Hour' um 20.30 Uhr für eine Stunde das Licht ausgeschaltet und damit die Notwendigkeit des Klimaschutzes ins Rampenlicht gesetzt. Wir verbrauchen die Ressourcen von 2,5 Erd-Planeten, doch wir haben nur eine Erde zum Leben. In diesem Sinne würde es mich freuen, wenn Frankfurt, Hessen und  Deutschland für eine Stunde stockdunkel werden; als Zeichen dafür, dass uns allen zunehmend ein Licht aufgeht, jetzt aktiv zu werden und der Klimakrise entgegen zu wirken.

    In Zeiten von Corona und viel Zeit zu Hause, mag das noch schwerer als sonst sein. Aber es lohnt sich, weiter zu denken, was jetzt beispielsweise das Streamen von Videos ausmacht ... Vielleicht ist das auch eine Chance für mehr Zeit im direkten Miteinander mit den Liebsten, beim Musikmachen, Lesen oder Gesprächen. Mehr Infos.

    Neues von Marcus Bocklet

    Corona: Wenn Zusammenhalt körperliches Auseinanderrücken erfordert

    Zusammenstehen durch weniger Kontakte - ein scheinbares Paradox - ist das Gebot der Stunde. Denn nur, wenn wir alle die Bedrohung ernst nehmen und verantwortungsvoll handeln, können wir die Infektionsrate beeinflussen und flach halten. Hierzu zählt es auch, sich seriös zu informieren und den Schutzaufforderungen nachzukommen. Mit der App Hessenwarn (kostenfrei bei Googleplay oder im App Store) verpasst ihr keine Meldung und bleibt über die aktuellen Maßnahmen auf dem Laufenden. Nach wie vor gilt: Wenn möglich körperliche Nähe vermeiden und im Umgang unbedingt auf Abstand und Hygiene achten. Solidarität könnt ihr aber auch am Einkaufswagen beweisen, etwa indem ihr anderen nichts weghamstert und älteren oder kranken Nachbar*innen Wege abnehmt. Mehr zu diesen und weiteren GRÜNEN Überlegungen findet ihr im Mitgliederbrief des Fraktionsvorstands zu Corona.

    Neues von Miriam Dahlke

    Nachtragshaushalt gegen die Corona-Krise

    Der Hessische Landtag hat an seinem einzigen Plenartag im März diese Woche einen Nachtragshaushalt gegen die Corona-Krise beschlossen. Insgesamt werden vorerst zusätzliche 2 Milliarden Euro bereitgestellt, der Bürgschaftsrahmen auf 5 Milliarden Euro erhöht und steuerliche Hilfen von mindestens 1,5 Milliarden Euro auf den Weg gebracht. Damit finanzieren wir medizinische Bedarfe, Maßnahmen des Katastrophenschutzes und leisten Soforthilfen für kleine und mittlere Unternehmen, für Solo-Selbständige sowie für Vereine und Verbände aus dem Kultur- und Sportbereich. Dass die Annahme einstimmig erfolgte, ist ein starkes Signal aller Parteien gegen die Pandemie. Hier die Pressemitteilung des Finanzministeriums.

    #Supportyourlocaldealer

    Während der Corona-Krise müssen viele Geschäfte, Restaurants und Cafés für unbestimmte Zeit schließen. Gerade für inhabergeführte kleine Läden bedeutet dies, dass ihre Existenz gefährdet ist. Daher eine Bitte: Helft mit und unterstützt unsere lokalen Anbieter*innen! Viele bieten alternativ ihre Produkte online an und richten extra einen Lieferdienst oder einen Abholservice ein. Auf meiner Website habe ich eine Sammlung von Läden aus meinem Wahlkreis (Bockenheim, Hausen, Heddernheim, Niederursel, Praunheim, Rödelheim) gestartet. Tipps und Hinweise könnt ihr gerne an m.dahlke(at)ltg.hessen(dot)de schicken!

    Neues von Taylan Burcu

    Einschränkungen durch Corona / Telefonsprechstunde

    Angesichts der Corona-Pandemie sind wir seit dem Wochenende auch in Deutschland ziemlich nah an einem Stillstand des öffentlichen Lebens angekommen. Und auch das Leben als Politiker ist natürlich derzeit ganz anders als sonst: Ich verbringe einen großen Teil meiner Arbeitstage in Telefon- und Online-Videokonferenzen und lerne Apps wie Jitsi und Zoom langsam immer besser kennen. Denn die Demokratie muss gerade in Krisenzeiten weiter funktionieren.

    Während jedoch etwa für Supermarkt-Mitarbeiter*innen, Apotheker*innen, Ärzte*innen und Pfleger*innen ihre gesellschaftlich derzeit enorm wichtige Arbeit weiterhin sogar hundertfachen menschlichen Kontakt täglich nötig macht - wofür ihnen von uns allen tiefe Dankbarkeit entgegengebracht werden sollte -, kann ich mich von direktem Kontakt zu anderen Menschen zur Zeit weitgehend entsagen. Dennoch müssen auch wir GRÜNE im Hessischen Landtag gerade mit dafür sorgen, dass die Handlungsfähigkeit der Politik gewährleistet ist und ein angemessenes Krisenmanagement betrieben wird. So muss der Landtag beispielsweise beschließen, wenn zusätzliche Gelder von der Landesregierung bewilligt werden - und damit seine parlamentarische Kontrolle und seine Autonomierechte in Finanzfragen ausüben.

    Darüber hinaus möchte ich auch außerhalb des Parlaments weiterhin ein offenes Ohr für die Anliegen, Fragen und Anregungen der Bürger*innen haben. Daher lade ich Euch herzlich ein, am Freitag, den 3. April, zwischen 14.30 und 16.30 Uhr während meiner telefonischen Sprechstunde einfach mal durchzuklingeln. Nutzt gerne auch diese Gelegenheit und teilt eure Sicht der Dinge, eure Fragen und Ideen zu aktuellen Themen, die euch - auch abseits der Corona-Situation - unter den Nägeln brennen, mit mir. Ich freue mich auf euren Anruf. Kontakt

    Neues von Mirjam Schmidt

    Kultur in Zeiten von Corona

    Die Maßnahmen gegen die Verbreitung von Covid-19 treffen den Kulturbereich besonders hart. Bereits jetzt ist durch die aktuelle Lage die Existenz von vielen Künstler*innen und Kulturschaffenden aus den unterschiedlichsten Sparten bedroht. Vielen Orten, an denen wir sonst gemeinsam Kultur erleben können, droht aufgrund der langen Schließungen das Aus. Jetzt kommt es darauf an, dass auf die soziale Distanz nicht noch eine kulturelle Verödung folgt.

    Deshalb hat das Land in dieser Woche einen Nachtragshaushalt beschlossen, der mit einer zusätzlichen Ausgabenermächtigung in Höhe von 2 Milliarden Euro auch eine Soforthilfe für Künstler*innen und Kulturschaffende einschließt. Auch die Erweiterung des Garantie- und Bürgschaftsrahmens des Landes und die bereits beschlossenen Liquiditätshilfen durch Steuerstundung kommen den Kulturschaffenden zugute. In den nächsten Tagen wird hierzu ein Landesprogramm veröffentlicht, das mit dem Bundesprogramm abgeglichen wird, so dass sichergestellt wird, dass niemand im besonders betroffenen Kulturbereich vergessen wird.

    Neben den strukturellen Hilfen, die aus Bund und Ländern kommen müssen, gibt es aber auch für viele Kulturliebhaber*innen die Möglichkeit, Künstler*innen, Kultureinrichtungen, das Kino nebenan, den kleinen Liveclub oder auch die Lieblingsbuchhandlung zu unterstützten. So können zum Beispiel Gutscheine gekauft werden, die die Institutionen in der jetzigen Situation finanziell unterstützen, ebenso kann man bei der Aktion #KeinGeldZurück mitmachen, bei der sich Personen den Ticketpreis für abgesagte Veranstaltungen nicht erstatten lassen. Auch gibt es viele Initiativen zur digitalen Teilhabe von Kultur, wie zum Beispiel Online-Veranstaltungen oder digitale Clubbesuche. Eine Übersicht über die täglich stattfindenden Veranstaltungen findet sich hier. Ebenso gibt es diverse Spendenplattformen, wie zum Beispiel StartNext und Betterplace. Die Deutsche Orchester Stiftung hat auch ein Spendenkonto eingerichtet, genau, wie das Nothilfe-Konto des elinor Networks. Hier können einzelne Initiativen oder Künstler*innen finanziell unterstützt werden.

    Wir hoffen, dass ihr alle die Zeit der Krankheit und Isolation gut übersteht. Gemeinsam bleiben wir stark und kämpfen auch in Zeiten des Social Distancing für den Erhalt von Kunst und Kultur. Wir freuen uns auf ein Wiedersehen! Bleibt gesund und munter.

    Neues aus dem Europäischen Parlament

    Die Antwort der Europäischen Grünen auf COVID-19-Krise

    Die Parteien in der Europäischen Grünen Partei und die Grüne Europafraktion fordern gemeinsam mehr Zusammenarbeit in Europa und Solidarität im Angesicht der Pandemie, die alle Menschen gleichermaßen betrifft. In deutlichen Worten kritisieren wir die nationalen Egoismen beim Umgang mit der Krise und einen Mangel an Solidarität in Europa. Es ist bitter, wie sich etwa innerhalb der Eurozone die gleichen Spaltungen wiederholen wie vor der Krise. Statt in der Krise zusammen zu stehen, verweigern Mitgliedsstaaten wie Deutschland, die Niederlande unter andere beispielsweise eine Absicherung Italiens und Spaniens über gemeinsame Anleihen. Statt die Flüchtlinge aus der Enge der Lager von den griechischen Inseln zu evakuieren, schließen viele Staaten die Grenzen. Die Krise darf nicht für den Abbau von Rechtsstaatlichkeit instrumentalisiert werden. Nur gemeinsam und mit vereinter europäischer Kraft und Solidarität werden wir die Krise lösen. Mehr dazu hier.

    DIGITALE TERMINE

    Grün.live - Politik in Zeiten von Corona

    Corona hat uns fest im Griff. Doch Politik und Diskurs finden auch zuhause statt. Deshalb lädt die GRÜNE Bundespartei in der nächsten Woche zu Online Diskussionen unter dem Titel "Grün.live - Politik in Zeiten von Corona" ein. Dabei wird über aktuelle Entwicklungen und Themen rund um die Corona-Krise diskutiert.

    Freitag, 27. März, 19.15 Uhr mit einer Diskussion zur Demokratie in der Corona Krise mit Sophie Schönberger, Professorin für öffentliches Recht an der Heinrich-Heine-Universität in Düsseldorf, Christoph Möllers, Professor für öffentliches Recht an der Humboldt-Universität Berlin, Britta Haßelmann, parlamentarische Geschäftsführerin der Bundestagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen und Michael Kellner, Bundesgeschäftsführer Bündnis 90/DIE GRÜNEN. Mehr Infos findest du hier

    Dienstag, 31. März: Facebook Livestream mit Annalena Baerbock, Bundesvorsitzende Bündnis 90/DIE GRÜNEN

    Mittwoch, 1. April: Instagram Livestream mit Robert Habeck, Bundesvorsitzender Bündnis 90/DIE GRÜNEN

    Donnerstag, 2. April: Webinar "Antirassismus einen Monat nach Hanau" mit Ricarda Lang, Stellvertretende Bundesvorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin Bündnis 90/DIE GRÜNEN, und Aminata Touré, Vize-Präsidentin des Landtags in Schleswig-Holstein.

    Webinar Serie der Europa Grünen: Neue Termine

    Erst verganene Woche hat die Gruppe der deutschen Grünen im Europaparlament die Reihe “GrüneEuropaWebinare” gestartet. Und schon jetzt haben fast 1500 Menschen teilgenommen. Deshalb eird die Serie fortgesetzt. Die nächsten Wochen sind prall gefüllt mit spannenden Themen in fast 20 Webinaren.

    Die beiden nächsten Termine sind:

    Montag, 30. März, 20.15 Uhr: Corona-Wirtschaftskrise - Wie kommt Europa erfolgreich durch die Krise? Mit Prof. Gabriel Felbermayr, Chef des Instituts für Weltwirtschaft , Ulrike Herrmann, taz-Journalisitin, Federico Cornelli (Italienischer Bankenverband) sowie Rasmus Andresen, haushaltspolitischer Sprecher, und Sven Giegold, wirtschafts- und finanzpolitischer Sprecher der Grünen/EFA-Fraktion im Europaparlament. Mehr Infos hier.

    Donnerstag, 2. April, 20.30 Uhr: Beraten und verkauft: Corona-Verluste durch Sparkassen- und Volksbanken- Zertifikate? Mit Christian Kirchner (Mitbetreiber des Newsletters finanz-szene.de), Dorothea Mohn (Verbraucherzentralen Bundesverband) und dem ehemaligen Bundestagsabgeordneten und Gründer der Bürgerbewegung Finanzwende diskutieren wir warum die Investment-Zertifikate, die besonders von Sparkassen und Volksbanken an risikoscheue Kund*innen verkauft werden, nun massenhaft an Wert verlieren, anstatt die versprochene Sicherheit zu liefern. Mehr Infos hier.

    Fridays for Future: Webinar-Archiv

    Webinare von Fridays for Future

    Unter dem Hashtag #wirbildenzukunft hat der deutsche Ableger von Fridays for Future jetzt eine Webinar-Serie gestartet. Einige Webinare haben in den vergangenen Tagen bereits stattgefunden, andere finden in den nächsten Wochen statt. Weitere Infos unter dem Hashtag #wirbildenzukunft. Bereits stattgefundene Webinare können im Archiv abgerufen werden.

    #Wir bleiben zuhause: Film- und Buchtipps von Mitgliedern des Kreisvorstands

    Langeweile in Corona-Zeiten? Von wegen! Zuhause bleiben, heißt noch lange nicht: Nichtstun. Es gibt so viele sinnvolle Dinge, die man jetzt machen kann - und manchmal hilft es auch, ein richtig gutes Buch zu lesen oder einen tollen Film zu schauen. Wir haben uns deshalb mal im Kreisvorstand der Frankfurter Grünen umgehört und jede Menge interessante und sehr persönliche Empfehlungen bekommen. Hier ein erster Auszug:

    Buchtipps

    What is the What (dt: Weit gegangen, 2006), von Dave Eggers, der auch das bekanntere "The Circle" geschrieben hat. Das Buch basiert auf der wahren Geschichte eines sudanesischen Flüchtlings über seine Odyssee durch die Wüste über Flüchtlingslager und über das Unrecht, was ihm als Neuankömmling in den USA widerfährt. Empfohlen von Miriam Dahlke.

    Trump gegen die Demokratie von Philip Rucker und Carol Leonning. Gibt einen Einblick in die Trump-Administration, im Versuch, es nicht reißerisch und polemisch sondern tatsächlich journalistisch zu machen liegt die besondere Würze. Empfohlen von Bastian Bergerhoff.

    Was weiße Menschen nicht über Rassismus hören wollen: aber wissen sollten von Alice Hasters. Sehr eindringlich schreibt Hasters in dem Buch über Alltagsrassismus und sehr persönlich beschreibt sie ihren Alltag als schwarze Frau. Als (weiße*r) Leser*in wird man mit dem eigenen Rassismus konfrontiert. Ein teilweise schmerzhafter Weg mit dem Versuch diesen zu überwinden. Empfohlen von Christoph Rosenbaum.

    Filmtipps

    Frischer Wind im Congress (orig. Knock down the House; Netflix) Dokumentation über den Wahlkampf von vier Amerikanerinnen, die 2018 in den Kongress einziehen möchten. Eine von ihnen, Alexandria Ocasio-Cortez, schafft den Einzug ins Repräsentantenhaus! Ein schönes Porträt und ein spannender Einblick in das politische System der USA. Empfohlen von Laura Knierim.

    Die Göttliche Ordnung (Netflix). Der Film macht einem immer wieder klar, dass Rechte, insbesondere Frauenrechte, nicht selbstverständlich sind, sondern dass man für Rechte kämpfen muss. Empfohlen von Tina Zapf.

    #dontstopcreativity by Ensemble Modern (Mehrteilige Videoserie auf Youtube. Empfohlen von Kathrin Schulze.

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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