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GRÜNE WOCHE 13/2019 (11.04.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir schreiben dieses Intro in der Nacht von Mittwoch auf Donnerstag, nach unserer Kreismitgliederversammlung – die lang war, aber inzwischen beendet ist. Noch nicht beendet ist der x-te EU-Sondergipfel zum Brexit. Hier der Liveticker. Vermutlich ist der Gipfel beendet, wenn ihr dies lest. Aber die Tatsache, dass er noch läuft, erspart Euch zumindest, auch in dieser GRÜNEN WOCHE wieder viel zum Brexit zu lesen. Und uns gibt sie Gelegenheit, andere spannende Dinge zu schreiben.

Zum Beispiel zu den Ergebnissen der Kreismitgliederversammlung: Wir hatten Harald Schwalbe, den Landesgeschäftsführer von Bündnis 90/Die Grünen in Thüringen zu Gast. Er hat uns über die Situation in den 3 Ländern berichtet, die im Herbst Landtagswahlen haben. Sachsen und Brandenburg wählen am 1. September, Thüringen am 27. Oktober. Und dabei geht es um viel: 30 Jahre nach der friedlichen Revolution können die Wahlen ein Zeichen sein, dass mit der Freiheit auch die Vielfalt erkämpft wurde, mit der Demokratie auch die Offenheit und mit dem Kampf gegen das Grau des real existierenden Sozialismus auch das Bunt, und das GRÜN. Wir wollen unterstützen, ideell und auch ganz persönlich. Wie konkret, das werden wir noch klären. Wer es nicht abwarten kann, kann sich hier schon mal eintragen.

Wir haben Lene Riedel ein starkes Votum für ihre Kandidatur als Beisitzerin im Landesvorstand der hessischen GRÜNEN auf den Weg gegeben. Uns ist wichtig, dass kompetente Menschen die Politik auf Landesebene mit steuern. Und uns ist auch wichtig, dass Menschen mit Alltagserfahrungen in Frankfurt Verantwortung auf Landesebene übernehmen. Denn Frankfurt ist wichtig für Hessen, ebenso wie Hessen natürlich wichtig für Frankfurt ist. Wir würden uns also freuen, wenn Lene auf der Landesmitgliederversammlung am 11. Mai in Frankfurt viele Stimmen bekommt – natürlich nicht nur aus Frankfurt!

Wir haben einen Antrag an die Landesmitgliederversammlung verabschiedet, der unsere kritische Haltung gegenüber CETA bekräftigt, die weiter besteht, auch wenn wir uns in diesem Punkt in der Koalition mit der CDU nicht haben durchsetzen können – der aber gleichzeitig auch ein klares Bekenntnis zur Notwendigkeit von Kompromissen und zur mit sehr großer Mehrheit beschlossenen Koalitionsvereinbarung enthält. Den Text könnt ihr hier nachlesen.

Ausführlich haben wir uns dem Thema Radverkehr und dem Radentscheid gewidmet. Ihr habt sicher der Presse entnommen, dass der Magistrat der Stadtverordnetenversammlung vorschlägt, den Radentscheid für formal unzulässig zu erklären. Wir haben neben dem Gutachten des städtischen Rechtsamts in dieser Frage auch eine Stellungnahme des Städtetags eingefordert, und unsere Fraktion hat sich darüber hinaus auch noch rechtlich beraten lassen. Leider kommen alle 3 Untersuchungen zum gleichen Ergebnis: Der Radentscheid hat die hohen formalen Hürden, die die hessische Gemeindeordnung stellt, nicht erfolgreich nehmen können. Das ändert nichts daran, dass wir die Ziele voll unterstützen. Es ändert auch nichts daran, dass wir uns in den aktuell laufenden Verhandlungen zwischen der Stadt und dem Radentscheid mit aller Kraft für die Umsetzung der inhaltlichen Ziele einsetzen (siehe dazu auch die Presseerklärung der Römer-Fraktion hier). Wir können diese rechtliche Einordnung nicht ignorieren. Wir können uns aber neben der konkreten Arbeit dafür einsetzen, dass eventuelle zukünftige Radentscheide bessere Voraussetzungen haben, und dass klarer wird, was die Stadt in den Radverkehr investiert. Das fordern wir mit einem unserer Beschlüsse – siehe hier. Außerdem hat Frankfurt im aktuellen Radklimatest des ADFC schlechter abgeschnitten als vor 2 Jahren. Insbesondere in der Kategorie „Falschparkerkontrolle auf Radwegen“ ist die Benotung mit der Schulnote 5,3 erschütternd. Wir fordern den zuständigen Dezernenten auf, hier deutlich besser zu werden – den gesamten Beschlusstext findet ihr hier.

Eigentlich hat den Vogel aber die FDP in Hessen abgeschossen: Sie fordert – angesichts der GRÜNEN, das ehrt uns – ein „Recht zu Unvernunft“ (siehe zum Beispiel hier). Das scheint zu existieren. Beweise? Haben viele Namen: Andreas Scheuer, Donald Trump, Brexit, … Christian Lindner fordert ja: Lasst die Profis ran. Und meint den Klimaschutz. Wir finden das auch, weisen darauf hin, dass die Profis eher mit den GRÜNEN und mit FridaysForFuture einer Meinung sind als mit der FDP und freuen uns auf eine Reaktion. Die nächste Chance, bei einer Wahl die Profis ran zu lassen, bietet sich bei den Europawahlen. Übrigens: Ein Preis für CO2, wie ihn FridaysForFuture fordert, findet sich auch im GRÜNEN Europawahlprogramm – siehe hier.

In diesem Sinne: seid frei, bleibt bewegt, denkt an die Zukunft und kämpft für sie. Auch in der kommenden Woche!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

Neues von Martina Feldmayer

Klimaneutrales Hessen

Mit dem neuen Zwischenziel der Hessischen Landesregierung, Hessens CO2-Emissionen bis 2030 um 55% zu reduzieren, gehen wir einen großen und wichtigen Schritt in Richtung Klimaneutralität bis 2050. Damit leistet Hessen seinen Beitrag dazu, die Ziele des Pariser Klimaabkommens zu erfüllen. Die Pressemitteilung dazu findet ihr unter diesem Link.

Ausweitung von Naturwäldern

Einen Erfolg können wir auch beim Arten- und Klimaschutz verzeichnen: Weitere zwei Prozent des Staatswaldes werden aus der Bewirtschaftung genommen. Somit schaffen wir ungestörte Lebensräume für Pflanzen und Tiere und schützen unsere wichtigsten CO2-Speicher. Unter diesem Link findet ihr die Pressemitteilung der Fraktion.

Neues von Marcus Bocklet

Hessische Initiative gegen „Konversionstherapien“

Wenn alles glatt läuft, ist es morgen so weit: Der Bundesrat befasst sich mit Hessens Initiative zum Verbot sog. Konversionstherapien. Über das Rechtsbekenntnis hinaus geht es um ein Gesellschaftsverständnis, das bereit ist, ein wertschätzendes Miteinander zu untermauern ...

Wie schädlich „Umpolungsversuche“ sein können, wird spätestens bei der Schilderung der Suizidgedanken eines Betroffenen im Interview der Hessenschau deutlich. Doch um zu erkennen, was an dem Szenerio wirklich bedrohlich ist, braucht es mich nicht als Gesundheitspolitiker: Krank sind nicht die Betroffenen, sondern der „Therapieansatz“!
-Und deshalb unterstütze ich Kais Vorstoß auch aus sozialpolitischer Sicht vollsten Herzens, denn ich bin überzeugt, dass das stärkste Gegenmittel zur LGBTIQ*-Pathologisierung eine informierte und sensibilisierte Öffentlichkeit ist - da bleiben Aufklärung und Schutz genauso sinnvolle wie nachhaltigste Investitionen (mehr dazu in der https://soziales.hessen.de/presse/pressemitteilung/verbot-von-konversionstherapien-0Pressemeldung des Ministeriums).

Neues von Miriam Dahlke

Nach mehreren Online-Fragestunden auf Instagram steht morgen meine erste persönliche Bürger*innenfragestunde an. Ich freue mich sehr, dass mir für diese Auftaktveranstaltung das Service- und Begegnungszentrum Heddernheim zur Verfügung steht. Das Zentrum bietet Raum für viele engagierte Initiativen und ist damit ein Vorbild auch für andere Stadtteile. Zum Beispiel finden hier regelmäßig Repair-Cafés und interkulturelle Treffen statt. Darauf, die Menschen in meinem Wahlkreis kennen zu lernen und zu erfahren, was sie bewegt, bin ich sehr gespannt.

Aber auch alle, die nicht in Heddernheim, Niederursel, Hausen, Bockenheim oder Rödelheim zu Hause sind, sind herzlich eingeladen, morgen zwischen 15.30 Uhr und 17.00 Uhr in die Aßlarer Straße 3 und mit mir ins Gespräch zu kommen. Wenn ihr dabei sein wollt, dann schickt mir zur besseren Vorbereitung bitte vorher eine kurze Mail an m.dahlke(at)ltg.hessen.de und teilt mir euer Anliegen mit.

Neues von Taylan Burcu

Ohne Dialog keine Verständigung: Zuhören und verstehen im Dialogforum Islam

Diese Woche haben verschiedene Tageszeitungen über die Umsetzung eines wichtigen (grünen) Bestandteils unseres Koalitionsvertrages berichtet: Unser GRÜNER Sozial- und Integrationsminister Kai Klose will den Austausch mit muslimischen Religionsgemeinschaften und Verbänden intensivieren und dafür erstmals in Hessen ein Dialogforum Islam ins Leben rufen. Ohne thematische Vorgaben sollen relevante Themen besprochen werden können und ein Beitrag zu einem wichtigen Austausch geleistet werden. Die Devise lautet: Zuhören und verstehen. Es ist selbstverständlich richtig und wichtig, dass das Land den Dialog nicht nur mit Vertreter*innen der christlichen Kirche, sondern auch der Muslime sucht. Weiteren Schritten zur besseren Verständigung gesellschaftlicher Gruppen in Hessen sind damit der Weg geebnet. Ich bin gespannt auf das erste Treffen und die Gespräche.

Neues von Mirjam Schmidt

ADFC-Fahrradklimatest gibt Frankfurt erneut eine schlechte Note

Am 09. April wurde vom ADFC der Fahrradklima-Test für das Jahr 2018 veröffentlicht. Insgesamt wird das Fahrradklima in keiner deutschen Großstadt als „gut“ bewertet, Spitzenreiter unter den Städten mit mehr als 500.000 Einwohnern ist Bremen mit einer Note von lediglich 3,55. Frankfurt wurde mit einer Gesamtbewertung von 3,9 (Schulnote) erneut nur „ausreichend“ bewertet und hat sich im Vergleich zum letzten Test 2016 sogar um 0,1 Punkte verschlechtert. Dagegen schafften es zwei hessische Städte in der Kategorie „Aufholer“ (d.h. beste Entwicklung in den vergangenen zwei Jahren) sogar an die Spitze dieses Rankings: Wiesbaden in der Kategorie 200.000-500.000 Einwohner und unsere Nachbarstadt Offenbach in der Kategorie 100.000-200.000 Einwohner – dies zeigt, dass politischer Wille gepaart mit Mut und Kreativität auch in kurzer Zeit spürbare Verbesserungen für die Radfahrenden bewirken können.

Schaut man sich die Auswertung für Frankfurt genauer an, so fallen nur vier Punkte auf, die überwiegend positiv wahrgenommen werden: die Öffnung der Einbahnstraßen in Gegenrichtung, die Verfügbarkeit von öffentlichen Fahrrädern, die Fahrradmitnahme im ÖV sowie die Erreichbarkeit des Stadtzentrums. Nur eine dieser Maßnahmen (Öffnung der Einbahnstraßen) wurde dabei durch die Stadt Frankfurt ermöglicht, auf die drei anderen Stärken hat die Stadt keinen oder nur einen mittelbaren Einfluss. Betrachtet man das untere Ende der Skala, also die größten Schwächen, so fällt auf, dass diese entweder durch fehlende oder mangelhafte Infrastruktur (Ampelschaltungen für Radfahrer, Breite der (Rad)wege, Konflikte mit Kfz) oder durch fehlenden Willen der Ordnungsbehörden (Falschparkerkontrolle auf Radwegen – Note 5,3) verursacht wurden.

Hier gilt es für die Stadt Frankfurt, nun endlich anzusetzen und eine merkbare und zügige Verbesserung für die Radfahrenden in der Stadt in die Wege zu leiten, denn eine gut ausgebaute Radinfrastruktur führt automatisch zu einem verstärkten Umstieg vom motorisierten Individualverkehr aufs Rad und ist ein Beitrag zum Klimaschutz und zu besserer Luft in unserer Stadt. Auch die Forderung der Radfahrenden an die Stadt, bei zugeparkten Radwegen häufiger und ggfs. härter zu sanktionieren, muss von der Stadt endlich umgesetzt werden. Das Zuparken von Radwegen, Radstreifen und Radschutzstreifen darf nicht mehr weiterhin als Kavaliersdelikt angesehen werden, sondern als das was es ist: eine massive Gefährdung von Leben und Gesundheit der Radfahrenden.

Leider kam auch das Rechtsgutachten, dass die Römerfraktion unserer Partei in Auftrag gegeben hat, zu dem Schluss, dass der Radentscheid rechtlich unzulässig ist, was aber nicht dazu führen darf, dass die Stadt Frankfurt die Hände in den Schoß legt – vielmehr müssen die Forderungen des Radentscheids jetzt politisch umgesetzt werden, die Ergebnisse des ADFC-Fahrradklimatests und die über 40.000 Bürger*innen, die den Radentscheid durch ihre Unterschrift unterstützt haben, sprechen eine deutliche Sprache und sind ein klarer Handlungsauftrag für die Stadt. Dass es geht, haben Wiesbaden und Offenbach bewiesen.

Den Link zum ADFC-Fahrradklimatest findet Ihr hier.

Neues von Rosemarie Heilig

Es gibt Dinge, die lernen wir im Biologieunterricht. Und es gibt Dinge, die lernen wir woanders, nämlich im öffentlichen Raum. In einem Gastbeitrag für die FR macht Umweltdezernentin Rosemarie Heilig den jungen Menschen bei den Fridays for Future Mut.

Neues aus dem Römer

Wie schnell wäre Enteignung möglich, wenn unter den Berliner Immobilienbeständen der Wohnungskonzerne Deutsche Wohnen und Vonovia plötzlich Braunkohlevorkommen gefunden würden, fragt das Satiremagazin „Der Postillion“ diese Woche.
Damit legt es nebenbei auch den Finger in die Wunde der Tatsache, dass die Energieerzeugung aus Braunkohle in Deutschland 2019 noch immer Realität ist. Leider auch in Frankfurt.
Doch seit dieser Woche wissen wir, dass zumindest das erst drei Jahre alte Braunkohlestaubkraftwerk mit dem Weggang des Chemieunternehmens WeylChem aus dem Industriepark Griesheim stillgelegt werden wird.
Wir freuen uns also mit den Menschen in der Umgebung des Chemieparks, die bald nicht mehr den braunkohlebedingten Luftbelastungen wie Feinstaub und Quecksilber ausgesetzt sein werden.
„Außerdem werden die CO2-Emissionen in der Stadt ebenfalls zurückgehen. WeylChem hätte einiges an Geld sparen können, wenn das Kraftwerk gar nicht erst gebaut worden wäre", sagt unsere Umweltpolitikerin aus dem Frankfurter Westen Angela Hanisch.

Natürlich freuen wir uns, dass es nun stadtplanerische Entwicklungsmöglichkeiten geben wird, die bislang aufgrund der dort ansässigen Störfallbetriebe nicht möglich waren.

Im Römer ist uns aber auch die Zukunft der 134 betroffenen Mitarbeiter*innen wichtig. Das Chemieunternehmen hat angekündigt, dass fast alle in anderen Betrieben untergebracht werden können. „Aber was geschieht dann mit den Mitarbeiter*innen, die auf dem Gelände des Industrieparks verbleiben, wie zum Beispiel die der Werksfeuerwehr oder des Werkschutzes?“ fragt Angela Hanisch.

Damit das Gelände nicht zur brachliegenden Ruinenlandschaft wird, muss außerdem geklärt werden, ob der Sicherheitsabstand von 500 Meter nun immer noch gilt.
„Wenn nicht, muss das Gelände für die Zukunft genutzt und gestaltet werden“, fordert Angela Hanisch. „Für Wohnbebauung und die dringend benötigte weiterführende Schule in Nied.“

Neues von Omid Nouripour

„Wir brauchen dringend eine andere Jemenpolitik. Eine Jemenpolitik, die aufhört mit den Rüstungsexporten - sofort und an alle Kriegsparteien.“ Mit diesen Worten beendete Omid seine eindringliche Rede im Bundestag. Eine Gruppe von NGOs beziffert die Zahl der Getöteten in Jemen mittlerweile auf 80.000. Ebenso viele Kinder sollen dort verhungert sein. Und die Außenpolitik der Bundesregierung ist in erschreckender Weise von Ideenlosigkeit geprägt.

Die NATO wurde 70 Jahre alt. Zu diesem Anlass und zu der Forderung nach einer Erhöhung der Militärausgaben hat Omid ein Interview mit dem Deutschlandfunk geführt. Seine Position ist klar: „Zwei Prozent Mehrausgaben haben mit dem Bedarf in der NATO nichts zu tun. Sie werden auch nicht automatisch mehr Sicherheit bringen.“

Im Video von "Wir sind Frankfurt" beschreibt Omid, warum er Frankfurt und das Grundgesetz liebt.

„Die Stimme der Bundesregierung fehlt in Libyen“, wo die Milizen von Feldmarschalls Haftar eine Offensive gestartet haben. Das kritisiert Omid in einer Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Pressemitteilung der Bundestagsfraktion und fügt im Interview mit dem Redaktionsnetzwerk Deutschland hinzu: „Wenn die EU sagen würde: Haftar ist derjenige, an dem es liegt, wären wir schon viel weiter. Eine Eskalation in Libyen kann den Migrationsdruck in Richtung Norden erhöhen.“

Der Rücktritt von Präsident Bouteflika markiert das Ende einer Epoche in Algerien. Er ist ein Erfolg der Millionen mutigen Algerierinnen und Algerier, die seit Wochen demonstrieren. Der Rücktritt bedeutet aber nicht automatisch das Ende des korrupten Systems. So analysiert Omid die politische Situation in einer Pressemitteilung der Bundestagsfraktion.

12.04.2019: Fridays for Future - große Klimademo

Veranstalter: Fridays for Future

Diesen Freitag finden die Klimaproteste unter dem Motto "Wir streiken, bis Ihr handelt!" wieder überregional statt.

In Frankfurt geht es wie immer um 12 Uhr an der Bockenheimer Warte los.

Wann? 12 Uhr
Wo? Bockenheimer Warte

Freitag, 12.04.2019: Meditation für das Klima in der Taunusanlage

Veranstalter: Die Meditation wurde von Dr. Daniel Sieben initiiert. Jeder ist willkommen, mitzumachen!

wir unterstützen auch diesen Freitag die weltweiten Klimastreiks und die Frankfurter Schüler*innen, die mit Ihrem Protest „Friday for Future“ unsere Unterstützung benötigen. Mit kleinen Schritten und im Stillen erhöhen wir den Druck auf die Regierung, endlich Maßnahmen zu ergreifen, um unseren Planeten zu retten.

Ihr könnt Euch unverbindlich hier anmelden oder einfach vorbeikommen. Wir würden uns sehr freuen, wenn Du mitmachst und diesen Aufruf in Deinen Netzwerken teilst.

Bis Freitag

Daniel Sieben & Dominic Hereth

Wann? 12:15 Uhr bis 12:45 Uhr (bitte etwas früher da sein, damit wir pünktlich beginnen können)
Wo?     Meditating for Climate in der Taunusanlage (nördl. Teil, Grünflächen beim Marshall-Brunnen)

Sonntag, 14.04.2019: Auftakttreffen zum Haustürwahlkampf

Klingeln für Europa!

Am 26. Mai 2019 ist die Wahl zum Europäischen Parlament. Trotz ihrer Mängel ist die EU ein Garant für Frieden, Rechtsstaatlichkeit und Freiheit. Die Wahlbeteiligung ist bei Europawahlen allerdings oft sehr gering (zuletzt 43%). Davon profitieren vor allem rechte, nationalistische Parteien. Deswegen wollen wir bei dieser Europawahl so viele Bürgerinnen und Bürger wie möglich an die Wahlurnen bringen! Zu diesem Zweck wird es einen Haustürwahlkampf in Frankfurt geben, denn der Kontakt an der Tür ist ideal um viele Menschen an's Wählen zu erinnern und durch die kurze, persönliche Begegnung neue Stimmen zu gewinnen.

Auftakt für den Haustürwahlkampf ist ein Workshop am 14. April (Sonntag) im Saalbau Gallus. Von Tür zu Tür gehen wir dann ab dem 15. April. Bis zum Wahltag am 26. Mai ziehen verschiedene Haustürwahlkampf-Teams an 2-3 Abenden in der Woche durch die Stadt. Bei Interesse meldet euch gerne bei htwk(at)gruene-frankfurt.de. Wir schicken euch dann die Tabelle mit den konkreten Terminen und Treffpunkten zu und ihr könnt euch entweder testweise mal für einen Abend oder gleich für mehrere Termine eintragen. 
Viele Grüße vom HTWK-Orga-Team: Laura, Leona und Daniel

VORSCHAU

Fr-Mo, 19.-22.04.19: Ostermärsche

Veranstalter*in: Friedens- und Zukunftswerkstatt e.V.

„Nein zum Krieg - abrüsten statt aufrüsten“

Die vom 19. bis zum 22. April 2018 stattfindenden Ostermärsche sollen ein Zeichen für "abrüsten statt aufrüsten" und gegen die, durch diestatt US-amerikanische Aufkündigung des INF-Vertrages, drohende neue atomare Aufrüstung setzen. Auch in Frankfurt wollen wir demonstrativ deutlich machen, dass die beabsichtigte Ausweitung der deutschen Hochrüstung und die weitere Militarisierung der europäischen Politik von uns nicht unwidersprochen hingenommen wird. Die Bundesregierung soll endlich die Friedensfrage aufgreifen und sich gegen Kriege und Waffenlieferungen und stattdessen für Frieden, Abrüstung und eine neue Entspannungspolitik einsetzen. Dafür sollen die Ostermärsche in diesem Jahr Druck ausüben.
Der Frankfurter Ostermarsch 2019 steht unter der Überschrift: „Nein zum Krieg - abrüsten statt aufrüsten“
Diesen Aufruf bitten wir zu unterstützen und zu verbreiten.

Die Ostermärsche in Hessen beginnen am Karfreitag, 19. April 2019 in Bruchköbel. Am Samstag, 20. April finden Aktionen u. a. in Gießen, Erbach, Limburg, Mainz/Wiesbaden und Fulda statt.

Der Beginn des Ostermarschabschlusses in Frankfurt ist am Ostermontag, 22. April 2019 an folgenden Orten geplant:
Darmstadt
10.30 Uhr Luisenplatz: Treffpunkt für Fahrraddemo zum Ostermarsch in Frankfurt a.M.
Offenbach
10:00 Uhr Auftaktveranstaltung Stadthof (Rathaus)
Frankfurt a.M.
10:30 Uhr Rödelheim, Bahnhof – 12:00 Uhr Bockenheimer Depot
11:00 Uhr Bornheim, Gießener Str./Marbachweg (US-Generalkonsulat)
11:30 Uhr Niederrad, Bruchfeldplatz
Von dort demonstrieren die Friedensinitiativen auf verschiedenen Routen zum Römerberg. Hier findet ab 13.00 Uhr die Antikriegskundgebung statt.

Mittwoch, 24.04.2019: Wer hat Angst vor Gender Studies?

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung

Gender unter Druck. Geschlechterpolitiken in Europa.

Vortrag und Diskussion über Feminismus, Gender und die Zukunft der Geschlechterforschung
in neo-reaktionären Zeiten mit Sabine Hark, Professor*in für Geschlechterforschung und Direktor*in des Zentrums für Interdisziplinäre Frauen- und Geschlechterforschung an der TU Berlin.

Wann? 18.15 Uhr
Wo? Goethe-Uni, Campus Westend (PEG-Gebäude, Raum 1.G191)

Mittwoch, 24.04.2019: Treffen der GRÜNEN Alten

Treffen der GRÜNEN Alten in der KGS

Da Wolfgang an den Freitagen voll ausgebucht ist, müssen wir ausnahmsweise auf Mittwoch, den 24. April ausweichen. Wir hoffen dennoch wieder auf ein volles Haus.

Grüne Grüße, Petra und Bernd

Unter anderem stehen Infos von Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB, Aktionen zur Europawahl und die Wahl zur Vertretung im Landesvorstand auf der Tagesordnung.

Wann? 17.45 Uhr
Wo? Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17, Sachsenhausen


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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