Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 13/2022 (08.04.2022)

Liebe Freund*innen,

man hat Vieles gesehen in gut sechs Wochen Krieg in der Ukraine: die hemmungslosen russischen Angriffe auf die ukrainischen Städte, die brennenden Wohnhäuer, die verzweifelte millionenfache Flucht, die Menschen in den U-Bahn-Luftschutzbunkern von Kiew und Charkiw, die Trümmerfelder von Mariupol. Und doch markiert der Fund unzähliger Hinrichtungsopfer im verwüsteten Butscha, die Russlands Armee bei ihrem Rückzug von der Front in Kiew zurücklässt, eine neue Dimension des Grauens. Die schockierenden Bilder dieses Massakers an Zivilist*innen, an Frauen, Männern und Kindern, haben sich in unsere Köpfe eingebrannt, sie schnüren einem die Kehle zu und machen uns fassungslos.

Wir hatten uns daran gewöhnt, dass in einer zivilisierten Welt sogar der Krieg gewisse Regeln einhält. Aber die russischen Soldaten, die jetzt die Ukraine verwüsten, beweisen gerade, dass in Europa Dinge passieren, die wir nur aus Geschichtsbüchern kennen. Die gezielte Vernichtung der Menschen in der Ukraine trägt Charakterzüge eines Völkermords.

Jetzt gilt es, dafür Beweise zu sammeln und die Verantwortlichen vor Gericht zu stellen, denn jenseits von der Verschärfung der Sanktionen gegen Russland darf dieser Überfall nicht ungeahndet bleiben. Wir dürfen nicht zulassen, dass Bilder wie die aus Butscha Normalität werden. Die Verantwortlichen für diese Kriegsverbrechen müssen zur Rechenschaft gezogen werden. Es werden also weitere Waffen geliefert werden. Unsere Unterstützung für die Aufrüstungsprogramme für die Bundeswehr und für die Waffenlieferung bedeute aber keinesfalls, dass wir GRÜNE unsere friedenspolitischen Ziele aufgeben, sondern dass wir der bitteren Realität Rechnung tragen und eine schwere Verantwortung übernehmen müssen.

Gleichzeitig bedeutet die neue Dimension des Grauens auch, dass wir alles dafür tun müssen, um schneller unabhängig zu werden von russischem Gas und Öl. Die EU arbeitet deshalb an einem gemeinsamen Ausstieg aus von Russland gelieferten fossilen Energien.

Wann die Verhandlungen für eine Waffenruhe und langfristig für einen Frieden zu einer Einigung führen, ist offen. Sicher ist jedoch: Frieden bleibt die einzige Lösung. In einem Krieg gibt es nur Verlierer. Die Hoffnung bleibt, dass Putin gestoppt und der Krieg so schnell wie möglich beendet wird.

Ich wünsche Euch eine gute Woche,

Eure Mirjam

THEMEN

Frankfurt ist Teil der International City Partnership
Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Zentrales Depot für Spenden für Geflüchtete
Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

Eckpunktepapier von Steffi Lemke und Robert Habeck zum Ausbau der Windenergie vorgelegt - Rückenwind für Hessen
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Ärzt*innenquote für unterversorgte Gebiete und ÖGD geht an den Start
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Strukturreform in der hessischen Steuerverwaltung und Deutschland-Rente
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Ausschussreise an die EU-Außengrenze
Neues von Taylan Burcu, MdL

Darstellende Künste von Pandemie am stärksten betroffen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Rückblick auf meine Woche
Neues von Deborah Düring, MdB

Besuch der Ukrainischen Delegation und Butscha. Zu Gast im ZDF Morgenmagazin
Neues von Omid Nouripour, MdB

Unterstützungsaufruf für eine Bachelorarbeit zu #cleanffm


TERMINE

ab Freitag, 01. April: Ukrainischer Dokumentarfilm "This rain will never stop"

Freitag, 08. April: Kundgebung für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung

Freitag, 08. April: Stadtteilspaziergang mit Mirjam Schmidt: Lyoner Quartier

Freitag, 08. April: Insta Live zur Verlosung von Interrail-Tickets

Freitag, 08. April: Digitaler Workshop: Gegenrede, Faktencheck oder Kontaktabbruch? Mit praktischen Tipps zum Umgang mit Verschwörunstheoretiker*innen im eigenen Umfeld

Sonntag, 10. April: Gegendemonstration gegen Pro-Russischen Autokorso in Frankfurt

Montag, 11. April: Hybrides Treffen des Team Dezibel

Mittwoch, 13. April: Böll Economics: Krieg und Energiewende - Herausforderungen für den Finanzmarkt

VORSCHAU

Donnerstag, 21. April: Digitales Treffen der AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften

Donnerstag, 21. April: Wie im Westen, so auf Erden? Dekoloniale Alternativen zur herrschenden Entwicklungspolitik

Donnerstag, 21. April: Online-Diskussion "Was heißt: In der Demokratie disputieren?"

Freitag, 22. April: Kommunalkongress der BAG Planen, Bauen, Wohnen

Dienstag, 26. April: Ein Raum für die Demokratie? – Wie weiter mit der Paulskirche?

Donnerstag, 28. April: LAG Religiöse

 

 

Frankfurt ist Teil der International City Partnership

Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Frankfurt ist nun Teil der International City Partnership (ICP) der Europäischen Union. Wir konnten uns erfolgreich auf ein Austauschprogramm bewerben, bei dem wir mit unserer Partnerstadt Toronto in den nächsten Monaten in Verbindung stehen werden. Es wird vor allem darum gehen, wie in den unterschiedlichen Städten eine progressive Migrationspolitik und ein diverses Stadtklima geschaffen werden können. Wir tauschen unsere best practice Beispiele aus, aber sprechen auch über die Schwierigkeiten, mit denen wir jeweils konfrontiert sind. Beim digitalen Treffen diese Woche ging es besonders um die Aufnahme von ukrainischen Geflüchteten. Die Partner*innen aus Toronto wollten wissen, wie unsere dezernatsübergreifende Strategie genau aussieht, alle Geflüchteten willkommen zu heißen und zu beraten. Am Ende des Austauschprogramms werden wir ein gemeinsames Projekt starten, das von der EU gefördert werden kann. Ich freue mich sehr auf die Zusammenarbeit mit unseren Partner*innen in Toronto und glaube, dass Frankfurt sehr von dem Austausch profitieren kann.

Eure Nargess

Zentrales Depot für Spenden für Geflüchtete

Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

Vor dem Hintergrund des Angriffskrieges auf die Ukraine ist die Hilfsbereitschaft für Geflüchtete in Frankfurt derzeit groß, jetzt wird die Koordinierung von Sachspenden noch einfacher: Wir haben gemeinsam mit dem Caritasverband Frankfurt ein zentrales Spendendepot für alle Partnerorganisationen geschaffen, die in der Geflüchteten-Hilfe tätig sind. Haupt- und ehrenamtliche Mitarbeitende nehmen in einer Lagerhalle vorher abgesprochene Sachspenden an, sortieren und verteilen sie entsprechend der Bedarfe an die Unterkünfte und weitere Ausgabestellen. Dort werden sie direkt an die Geflüchteten weitergegeben. In Kooperation mit der Stadt Frankfurt entsteht so eine zentrale Anlaufstelle für Privat- und Unternehmensspender. Außerdem können trägerübergreifend Ressourcen gebündelt werden.

Das zentrale Spendendepot befindet sich in der Gutleutstraße 298 A. Eine Spendenabgabe ist zu den Öffnungszeiten möglich: montags und dienstags von 8 bis 10 Uhr, donnerstags und freitags von 16 bis 18 Uhr, samstags von 9 bis 11 Uhr. Alle Sachspenden-Gesuche finden sich immer aktuell auf frankfurt-hilft.de. Die aktuellen Öffnungszeiten sind auch auf caritas-frankfurt.de/ukraine veröffentlicht.

Eckpunktepapier von Steffi Lemke und Robert Habeck zum Ausbau der Windenergie vorgelegt - Rückenwind für Hessen

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Das Eckpunktepapier der Bundesregierung zum Ausbau von Windenergie wird uns auch in Hessen unterstützen. Denn wir brauchen den beschleunigten Ausbau von Windenergie, um unabhängig zu werden vom klimaschädlichen und auch russischem Gas. Vieles haben wir in Hessen auf den Weg gebracht: Das 2 % Ziel, die Stärkung der Lebensräume für windkraftsensible Arten, all das kommt jetzt auch von der Bundesebene. Helfen wird uns ein bundeseinheitliches Bewertungsverfahren, inwieweit eine Windenergieanlage ein Kollisionsrisiko für gefährdete Arten signifikant erhöht.  Artenschutz und Klimaschutz sind zwei Seiten einer Medaille, daher ist es richtig, dass wir beides zusammen denken und nicht das eine gegen das andere ausspielen. 

Ärzt*innenquote für unterversorgte Gebiete und ÖGD geht an den Start

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Seit dem 1.4. läuft die Bewerbungsphase für Studierende der Medizin, die sich verpflichten wollen, sich in unterversorgten Gebieten Hessen niederzulassen. Das Gesetz, dass etwas missverständlich als Landärzt*innenquote diskutiert wurde, soll jenseits des NCs Studierenden einen Anreiz geben, später im ländlichen Raum oder in unterversorgten Stadtteilen eine Praxis zu eröffnen. Auch der Öffentliche Gesundheitsdienst (ÖGD) soll so mit Nachwuchs stärker unterstützt werden. Mehr dazu in der PM des HSMI.

Strukturreform in der hessischen Steuerverwaltung und Deutschland-Rente

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Strukturreform in der hessischen Steuerverwaltung

Im Landtags-Plenum im März 2022 haben wir zur Aktuellen Stunde der CDU das Thema "Fünf Jahre Strukturreform in der hessischen Steuerverwaltung - wir bringen die Arbeit zu den Menschen" diskutiert. Dort habe ich die Stärken der hessischen Steuerverwaltung und der Reform hervorgehoben und den Brückenschlag zwischen attraktivem Arbeitsplatz und effektivem Umweltschutz in Hessen betont. Nach fünf Jahren Strukturreform können wir feststellen: das Verlagern der Finanzämter in den ländlichen Raum schafft die Basis für eine nachhaltige, digitalisierte und unbürokratische Steuerverwaltung in Hessen - und entlastet gleichzeitig Erwerbstätige. Meine ganze Rede auf meiner Website hier.

Deutschland-Rente: unbürokratisch und nachhaltig

Außerdem haben wir im Plenum über die Deutschland-Rente debattiert. In meiner Rede habe ich die Vorteile einer ergänzenden kapitalgedeckten Altersvorsorge dargestellt und eine Opt-out-Regelung als zukunftsfähiges Modell hervorgehoben. Auch die Ampelparteien haben ein ähnliches Modell im Koalitionsvertrag vorgeschlagen. Der daraus hervorgehende Antrag der Landesregierung wurde in der darauffolgenden Abstimmung angenommen. Meine ganze Rede auf meiner Website hier.

Ausschussreise an die EU-Außengrenze

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Die Europäische Union hat nach dem Angriff Putins auf die Ukraine gezeigt, dass sie sehr wohl vorbildlich mit Geflüchteten umgehen kann. So erfreulich und begrüßenswert der Umgang mit den Menschen aus der Ukraine erfolgt, dieser (erforderliche) Umgang war in der Vergangenheit leider bei anderen Schutzbedürftigen/Gruppen nicht der Maßstab gewesen. Deshalb haben wir als Mitglieder des Hessischen Petitionsausschusses seit längerer Zeit geplant, unsere obligatorische Ausschussreise an die europäische Außengrenze durchzuführen. Ich freue mich daher, dass diese Reise nun in der jetzigen Woche erfolgen kann und ich die Gelegenheit bekomme, mit den Kolleg*innen im Ausschuss in Griechenland und Zypern mir selbst ein Bild von der Situation der Geflüchteten an der EU-Außengrenze und den Flüchtlingslagern zu machen.

Ich bin sehr gespannt auf die zahlreichen Treffen mit Politikern*innen und zivilgesellschaftlichen Akteur*innen vor Ort und die Gespräche mit den Geflüchteten in den Flüchtlingslagern selbst.

Die offizielle Delegation setzt sich aus insgesamt 25 Personen zusammen. 16 Abgeordnete (inkl. mir), Assistent*innen der Fraktionen, Mitarbeiter*innen aus dem Innenministerium sowie aus dem Petitionsreferat sind mit an Bord. Zur Seite stehen uns die Deutschen Botschaften in Athen und Zypern. Am Dienstag sind wir in Athen angekommen und haben ein Briefing durch die Botschaft erhalten. Danach machten wir uns auf dem Weg zur Flüchtlingsunterkunft "Malakasa". Auf dem weiteren Plan standen Treffen mit verschiedenen Ministerien (u.a. das Ministerium für Bürgerschutz und das Migrationsministerium), Frontex, NGO (Caritas), dem griechischen Ombudsmann für Menschenrechte und weiteren politischen Stiftungen.

Auf der zweiten Etappe unserer Reise geht es nun nach Zypern. Auf dem Programmplan für heute steht u.a. ein Treffen mit der deutschen Botschafterin, ein Meeting mit dem Staatssekretär des Innenministeriums, und für morgen dann der mir persönlich wichtigste Teil der Reise, der Besuch der Flüchtlingslager "Kofinou" und "Limnes". Morgen werden wir uns schon verabschieden und unsere Rückreise nach Deutschland antreten.

Über die Story-Funktion meiner Social-Media-Kanäle werde ich Euch - wie gewohnt - über unsere Erlebnisse und Erkenntnisse auf dem Laufenden halten. Schaut einfach rein!

    Darstellende Künste von Pandemie am stärksten betroffen

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Erstmals liegen handfeste Daten zu den Auswirkungen der Corona-Pandemie auf die Kultur- und Kreativwirtschaft vor. Kaum verwunderlich: Der Branchenvergleich im Monitoringbericht 2021 offenbart, dass die Kultur- und Kreativwirtschaft mehr Federn lassen musste als andere Branchen. Die Bruttowertschöpfung der Kultur- und Kreativwirtschaft sank 2020 deutlich. Gleichzeitig liegt die Bruttowertschöpfung trotz der sinkenden Zahlen immer noch deutlich vor anderen Branchen. Ihre Wirtschaftsleistung ist also ein Faktor, der nach wie vor unterschätzt wird und in Zukunft mehr Beachtung finden sollte.

    Aber nicht alle Teilbranchen der Kultur- und Kreativwirtschaft sind gleichermaßen von der Corona-Pandemie betroffen. Während beispielsweise der Umsatzverlust im Markt für Darstellende Kunst dramatische 81 Prozent betrug, war er im Filmbereich nur halb so groß, nämlich 41 Prozent. Der Gesamtumsatz der Kultur- und Kreativwirtschaft sank im Vergleich zum Jahr 2019 um neun Prozent.

    Die Zahl der Erwerbstätigen in der Kultur- und Kreativwirtschaft ging 2020 insgesamt um 1,3 Prozent zurück. Wie prekär die soziale Lage in der Kultur- und Kreativwirtschaft ist, zeigen diese Zahlen: Ein großer Teil der Kulturakteur*innen und Kreativen arbeitet selbstständig, davon die meisten mit einem Jahresumsatz unter 17.500 Euro. Besonders schwierig ist die Situation für die geringfügig Beschäftigten im Hinblick auf die Pandemie. Auch, weil es für sie keine Unterstützung wie Kurzarbeitergeld, Überbrückungshilfen oder Stipendien gab. 11,2 Prozent wurden gekündigt oder gaben ihren Job auf. Umso wichtiger ist es, dass sich Kulturpolitiker*innen über alle Ebenen hinweg für eine bessere soziale Absicherung von Künstler*innen und Kreativen einsetzen. So haben die Kulturminister*innen der Länder zum Beispiel angekündigt, dem hessischen Beispiel zu folgen, und Standards für Mindesthonorare zu verabschieden. Darüber hinaus haben die Länder ein Gutachten in Auftrag gegeben, wie selbstständige Künstler*innen in die Arbeitslosenversicherung integriert werden können. Auch wenn das nur kleine Schritte sind, zeigen sie doch deutlich, wo in Zukunft ein Fokus der bundesweiten kulturpolitischen Anstrengungen liegt: nämlich in der gemeinschaftlichen Verantwortung für Künstler*innen und Kulturakteur*innen und deren besserer sozialer Absicherung.

    Den gesamten Bericht findet Ihr hier.

    Rückblick auf meine Woche

    Neues von Deborah Düring (MdB), Sprecherin der AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Grüne Fraktion im Bundestag

    Am Wochenende war ich bei der LMV der GJH in Wetzlar. Es hat gut getan, einige der Parteifreund*innen in Person zu sehen. Ich berichtete als Votenträgerin der GJH aus dem Bundestag und sprach über den Wahlkampf.

    In dieser Sitzungswoche startete ich mit regelmäßigen Terminen wie AG-Sitzungen, der Steuerungsgruppe und Fraktionssitzungen. Am Mittwoch wurde dann Olaf Scholz der Regierungsbefragung unterzogen. Dann nahm ich am AWZ und der aktuellen Stunde "zu den von russischen Truppen verübten Massakern an ukrainischen Zivilisten in Butscha und die sich daraus ergebenden Konsequenzen" teil.

    Am Donnerstag stimmte ich im Bundestag über die Impfpflicht ab und besuchte das Plenum zur Unterstützung der Republik Moldau.

    Im Plenum zur Nahrungsmittelversorgung am Freitag hielt ich eine Rede. Diese Rede könnt ihr hier nachschauen.

    Die Metropolregion Frankfurt muss ihren Bürger*innen ausreichend bezahlbaren Wohnraum bieten, Die Klimakrise darf bei der Schaffung von Wohnraum nicht außer Acht gelassen werden. Denn Wohnraum und Klimakrise dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden. Darüber habe ich bei einer Podiumsdiskussion im Haus am Dom gesprochen.

    Die brasilianische Regierung plant aktuell diverse Gesetztesinitiativen im Eilverfahren. Diese sollen industrielle Nutzung von z.T. indigenen Land ratifizieren. Dazu haben wir einen interfraktionellen Brief an den brasilianischen Nationalkongress geschrieben. Den Brief könnt ihr hier nachlesen.

    Ich habe der Heinrich Böll Stiftung DC ein Interview über Deutschlands Rolle in der Weltbank und dem IMF gegeben. Das könnt ihr hier nachlesen.

    Besuch der Ukrainischen Delegation und Butscha. Zu Gast im ZDF Morgenmagazin

    Neues von Omid Nouripour (MdB)

    Besuch der Ukrainischen Delegation

    Letzte Woche war die ukrainische Delegation im Auftrag vom Präsident Selenskyj bei uns in der Bundesgeschäftsstelle zum Besuch.

    Ich hatte einen intensiven Austausch mit der Leiterin Halyna Yanchenko und Wladimir Klitschko über die Lage in der Ukraine und die gemeinsamen Herausforderungen für die Ukraine und Europa.

    Wir stehen fest an der Seite Ukraine und werden jeden Tag, der Lage gemäß, dem Land und ihrem starken Volk, das seit einem Monat dem völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russland widersteht, unsere Unterstützung womöglich zu leisten: humanitär, politisch wirtschaftlich und militärisch.

    Butscha. Zu Gast im ZDF Morgenmagazin

    Ich habe im ZDF Morgenmagazin über das monströse Kriegsverbrechen in Butscha, weitere Sanktionen und die substanzielle Unterstützung für die Ukraine gesprochen.

    Butscha ist das grauenvolle Gesicht eines Überfalls auf die Ukraine durch den Kreml, der nicht ungeahndet bleiben darf. Und deshalb ist jenseits der Frage, wie es jetzt weitergeht, wie wir jetzt der Ukraine noch mehr beistehen können, die Frage der Straflosigkeit eine relevante. Auch wenn die russische Armee morgen verlieren und sofort abziehen würde: Es wird nach diesen Bildern sicher keine Normalisierung mehr geben können. Wir werden alles dafür tun müssen, damit wir einfach komplett entkoppelt sind und auch keine Wirtschaftsbeziehungen mehr mit Russland unterhalten, solange diese Leute im Kreml, dem ältesten Teil der russischen Hauptstadt Moskau, sind, die diese Dinge verantworten, wie wir sie sehen.

    Den gesamten Beitrag findet ihr hier.

    Unterstützungsaufruf für eine Bachelorarbeit zu #cleanffm

    Liebe Freund*innen, wir möchten Euch gern diesen Aufruf einer Studentin ans Herz legen. Die Grüne Woche macht die nächsten zwei Wochen Pause, da habt Ihr sicher mal Zeit, sie bei ihrer Umfrage im Rahmen der Bachelorarbeit zu unterstützen :-)

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    mein Name ist Sophie Neumann. Ich absolviere das duale Studium "Public Administration" bei der Stadt Frankfurt am Main und schreibe aktuell meine Bachelor-Thesis bei #cleanffm zu dem Thema "Green Nudging - Motivieren statt Sanktionieren - am Beispiel von #cleanffm".

    Der Fokus meiner Bachelor-Thesis richtet sich primär auf das Umweltbewusstsein der Gesellschaft - speziell auf das Phänomen "Nudging" als Maßnahme gegen das unachtsame Entsorgen von Abfällen im öffentlichen Raum, ohne die Nutzung der dafür vorgesehenen Einrichtungen wie Abfalleimer, Mülltonnen, Standaschenbecher, etc. - Also ein sehr wichtiges Thema und gegenwärtiges Problem unserer Stadt.

    Durch die Erarbeitung der Bachelor-Thesis sollen in erster Linie neue und weiterentwickelte Handlungsansätze für #cleanffm für die Praxis gewonnen werden, durch welche das Abfall- und Konsumverhalten der Gesellschaft in Frankfurt positiv und wirksam verändert werden kann.

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie mich bei der Bearbeitung und Erstellung meiner Bachelorarbeit unterstützen und an meiner Umfrage teilnehmen. Sie können die Umfrage gerne weiterleiten und teilen.

    Link zur Umfrage: https://www.soscisurvey.de/LitteringundNudging/

    An der Umfrage können Sie bis einschließlich 20.04.2022 teilnehmen.

    Für Rückfragen und weitere Informationen stehe ich Ihnen selbstverständlich persönlich zur Verfügung.
    Kontakt: sophie.neumann(at)stadt-frankfurt(dot)de

    Ich danke Ihnen für Ihre Unterstützung!

    Mit freundlichen Grüßen

    Sophie Neumann

    TERMINE

    ab Freitag, 01. April: Ukrainischer Dokumentarfilm "This rain will never stop"

    Hiermit möchten wir Euch gern auf einen ukrainischen Antikriegsfilm aufmerksam machen, der ab dem 01. April in ausgewählten Frankfurter Kinos zu sehen sein wird. Weitere Infos und Termine findet Ihr beim Klick auf den jeweiligen Kino-Namen unter "Ort".

    Über den Film

    Der 20-jährigen Andriy Suleyman wurde als Sohn eines kurdischen Vaters und einer ukrainischen Mutter in Al-Hasaka Syrien geboren. Im Jahr 2012, als Andriy in der 9. Klasse war, floh seine Familie vor dem Bürgerkrieg in Syrien nach Lyssytschansk, die Heimat seiner Mutter in der Ostukraine. Doch kurz nachdem sie ihr neues Leben begonnen haben, holt der Krieg die Familie wieder ein, als plötzlich ein neuer Konflikt in der Ukraine ausbricht. Konfrontiert mit der Realität des anhaltenden Leidens, beschließt Andriy sich als Freiwilliger beim Roten Kreuz zu melden.

    THIS RAIN WILL NEVER STOP von Alina Gorlova nimmt den Zuschauer mit auf eine bildgewaltige Reise durch den endlosen Kreislauf von Krieg und Frieden in der Menschheit. Der Film folgt Andriy bei seinem Versuch, eine nachhaltige Zukunft zu sichern und gleichzeitig den menschlichen Tribut für bewaffnete Konflikte zu zahlen. Vom syrischen Bürgerkrieg bis hin zu den Unruhen in der Ukraine wird Andriys Existenz von dem scheinbar ewigen Fluss von Leben und Tod bestimmt.

    THIS RAIN WILL NEVER STOP hat zahlreiche Preise gewonnen, darunter den Award for Best First Appearance bei der IDFA, auf dem Cork International Filmfestival den Preis für den Besten Film, den Jury Preis auf dem One World - International Human Rights Dokumentar Film Festival In Tschechien und die Goldene Lily für den Besten Film beim goEast Festival.

    Weitere Filminfos: https://jip-film.de/this-rain-will-never-stop

    Trailer: https://youtu.be/LDd6WTKFboE

    Tag: ab Freitag, 01. April
    Zeit: div.
    Ort: Mal Seh`n Kino, Kino des Deutschen Filminstituts und Filmmuseum, FilmForum Höchst

    Freitag, 08. April: Kundgebung für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung

    Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, KV Frankfurt

    Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/Die GRÜNEN ruft zu einer Kundgebung für reproduktive und sexuelle Selbstbestimmung auf.

    Auf diesem Weg wollen wir unsere Solidarität mit den Besucherinnen und Mitarbeiter*innen von pro familia zeigen. Unterstützt werden wir durch Beiträge von unseren Landtagsabgeordneten Miriam Dahlke und Martina Feldmayer sowie dem Faktionsvorsitzenden im Römer Dimitrios Bakakis.

    Seit Anfang März stehen erneut fundamentalistische Abtreibungsgegner*innen vor der Beratungsstelle pro familia, die dadurch Frauen in Schwangerschaftskonfliktsituationen bedrängen und drangsalieren. Der freie Zugang zum Beratungsangebot, das gesetzlich vorgeschriebenen ist, ist dadurch nicht möglich. Es braucht darum dringend eine Novellierung der Gesetze auf Bundesebene. Zu diesem Anlass hat bereits eine große Demonstration Anfang März stattgefunden, bei der sich Politiker*innen verschiedener Parteien für diese Novellierung ausgesprochen haben. Benötigt wird eine Schutzzone vor Beratungsstädten, damit ein freier Zugang ohne Belästigungen möglich wird. Wir fordern eine schnelle Umsetzung, denn diese Umstände sind für Frauen in Notsituationen untragbar.

    Tag: Freitag, 08. April
    Zeit: 13:00 - 14:00 Uhr
    Ort: vor pro familia, Palmengartenstr. 14, 60325 Frankfurt

    Freitag, 08. April: Insta Live zum Thema Verlosung von Interrail-Tickets

    Veranstalter*innen: Grüne Jugend Frankfurt und Miriam Dahlke, MdL

    Seid ihr zwischen 18 und 23 Jahre alt, mit Wohnsitz in Hessen und habt Lust, Europa mit dem Zug zu entdecken? Dann bewerbt euch noch bis zum 6. Mai auf die 777 Interrail-Tickets, die Hessen über das Programm #Hessenrail verlost! 

    Kommt ins Insta-Live mit Landtagsabgeordneter Miriam Dahlke und Joel Redant von der Grünen Jugend Frankfurt, hier könnt Ihr Fragen stellen und mitreden, wenn Miriam und Joel über ihre Interrail Erfahrungen sprechen.

    Tag: Freitag, 08. April
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: Auf Instagram

    Freitag, 08. April: Stadtteilspaziergang mit Mirjam Schmidt: Lyoner Quartier

    Veranstalter*innen: Mirjam Schmidt, MdL mit der STG 5, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

    Sehr herzlich möchte ich Euch zu meinem zweiten Stadtteilspaziergang in diesem Jahr einladen: Er führt durch das Lyoner Quartier in Niederrad.

    Helge Olbrisch von der Stadtteilinitiative Neues Niederrad (SINN) führt uns durch das Lyoner Quartier in Niederrad. Vor Ort wollen wir uns die Entwicklung des Viertels ansehen. Aus der Bürostadt Niederrad wurde 2017 das Lyoner Quartier. Der Wandel des Namens zeigt die Veränderung, die sich in den vergangenen Jahren hier vollzogen hat. Denn aus einem reinen Gewerbegebiet mit Häusern voller Büros ist ein Viertel geworden, in dem immer mehr Menschen wohnen und leben. In der Lyoner Straße und in der Hahnstraße entstehen über 3.000 Wohnungen für mehr als 6.000 Menschen. Bisherige Bürohäuser werden zu Wohnhäusern umgebaut oder abgerissen. Mehrere Kitas, eine Grundschule sowie Spielplätze sind geplant. Daneben kommen Cafés, Restaurants, Geschäfte und neue Freizeitangebote hinzu und machen Schritt für Schritt aus der einstigen Bürostadt ein lebendiges Quartier.

    Das Lyoner Quartier bildet daher ein gutes Beispiel für eine Transformation, die nicht nur in Frankfurt, sondern auch darüber hinaus in den kommenden Jahren und Jahrzehnten ansteht.

    Wir freuen uns auf Euch!

    Herzliche Grüße,

    Mirjam

    Anmeldung bis 1. April unter m.schmidt2[at]ltg.hessen.de

    Tag: Freitag, 8. April
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: Straßenbahnhaltestelle Bürostadt Niederrad, Lyoner Straße (höhe HsNr. 46), 60528 Frankfurt

    Freitag, 08. April: Digitaler Workshop: Gegenrede, Faktencheck oder Kontaktabbruch? Mit praktischen Tipps zum Umgang mit Verschwörunstheoretiker*innen im eigenen Umfeld

    Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank

    Die Veranstaltung ist Teil des Rahmenprogramms der digitalen Ausstellung "matter of fact - Warum wir an Verschwörungstheorien glauben wollen" der Bildungsstätte Anne Frank.

    Verschwörungstheorien haben Hochkonjunktur. Ein Drittel der Deutschen glaubt an sie. Die Coronapandemie hat sich als Nährboden für Fake News und krude Ideen über konspirative Komplotte erwiesen – die Verbreitung antisemitischer und rassistischer Ressentiments inklusive. Doch wie können und sollen wir mit Verschwörungstheorien umgehen, wenn sie im nahen Umfeld verbreitet werden? Gegenrede, Faktencheck oder Kontaktabbruch? Im digitalen Workshop widmet sich Nicole Broder, Leiterin des pädagogischen Teams der Bildungsstätte Anne Frank, diesem brisanten und emotionalen Thema.

    Anmeldung für den Workshop unter mkahlon-at-bs-anne-frank.de, die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt.

    Das Rahmenprogramm zur Ausstellung wird gefördert durch das US-Generalkonsulat Frankfurt.

    Tag: Freitag, 08. April
    Zeit: 15:00 - 17:00 Uhr
    Ort: online

    Sonntag, 10. April: Gegenaktion gegen Pro-Russischen Autokorso in Frankfurt

    Initiative der Botschaft des Volkes von Belarus und von Peremen FFM, unterstützt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt am Main und weiteren

    Am kommenden Sonntag werden Putin-Anhänger mit einem Autokorso durch Frankfurt fahren, um den Krieg gegen die Ukraine zu unterstützen.

    Wir werden Frankfurt nicht den Kriegstreibern überlassen sondern mit einem breiten Bündnis aus Ukrainer*innen, Russ*innen, Belaruss*innen, demokratischen Parteien und zivilgesellschaftlichen Organisationen für eine demokratische Ukraine und für ein Ende des Angriffskriegs Putins demonstrieren.

    Erste Parteien und Vereine sind unserem Aufruf bereits gefolgt. Bitte kontaktieren Sie uns unter 10.04.2022(at)frankfurtforukraine(dot)de.

    Für eine bessere Koordinierung haben wir eine Facebookseite eingerichtet und sind dabei, die Webseite frankfurtforukraine.de zu gestalten. Hier wird es kurzfristig aktuelle Informationen zu allen geplanten und abgestimmten Aktivitäten geben.

    Wir sind für alle Ideen dankbar, die demokratisch und rechtlich unbedenklich sind.#FRANKFURTforUKRAINE

    Tag: Sonntag, 10. April
    Zeit:
    s. Web- oder Facebookseite
    Ort:
    s. Web- oder Facebookseite

    Montag, 11. April: Hybrides Treffen des Team Dezibel

    Veranstalter*innen: Team Dezibel - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

    Das Team Dezibel trifft sich am 11.4. Auf dem Programm stehen die Organisation eines Poetry Slams, die Unterstützung der Stadtteilgruppen bei politischen Stadtteilführungen und Aktionen zum Krieg in der Ukraine. Wir freuen uns über Menschen, die Lust haben, an diesen Themen mitzuarbeiten.

    Zugangslink: https://meet.goto.com/837234893 Zugangscode: 837-234-893

    Tag: Montag, 11. April
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort:
    Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt oder online

    Mittwoch, 13. April: Böll Economics: Krieg und Energiewende - Herausforderungen für den Finanzmarkt

    Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen

    Online-Gespräch mit:

    • Kristina Jeromin, Geschäftsführerin des Green and Sustainable Finance Cluster Germany, Frankfurt/Main
    • Christian Kopf, Leiter Portfoliomanagement Renten, Union Investment, Frankfurt/Main

    Moderation: Wolfgang Strengmann-Kuhn MdB, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Obmann der Bundestagsfraktion im Ausschuss für Arbeits und Soziales, Frankfurt/Main

    Die Finanzwirtschaft steht vor großen Herausforderungen. Zum einen soll sie dabei helfen, die enormen Summen zu akquirieren und zu investieren, die für die Energiewende vonnöten sind. Längst ist klar, dass öffentliche Gelder hierfür nicht ausreichen, dass auch privates Kapital in beträchtlichem Umfang mobilisiert werden muss. Das funktioniert naturgemäß nur dann, wenn die Rahmenbedingungen stimmen, wenn also die Kapitalrenditen attraktiv genug sind. In allgemeinen Niedrigzinszeiten, wir wir sie derzeit seit langem kennen, hat das bislang gut funktioniert. Steigende Zinsen und Inflationsraten können jedoch zu einem Abfluss von Kapital in attraktivere Geldanlagemöglichkeiten führen, die die Energiewende und damit den Kampf gegen den Klimawandel verzögern könnten. Auch die europäische Taxonomie, derzufolge Atomkraft und Erdgas nachhaltige, grüne Energieträger seien, wäre dazu geeignet, Kapital in Sektoren zu lenken, die keinen Beitrag zum Kampf gegen den Klimawandel leisten, stattdessen bestehende ungelöste Probleme verschärfen (z. B. den Umgang mit dem Atommüll).

    Zum anderen ist für die Finanzwelt am 24. Februar mit dem russischen Überfall auf die Ukraine eine weitere große Aufgabe dazugekommen: die Organisation der Sanktionen gegen Russland. Hier spielt nicht nur die Abschottung des Aggressors von Kapitalmärkten eine entscheidende Rolle, sondern auch im Sinne der Versorgungssicherheit im Energiebereich die Beschaffung ausreichenden Kapitals, um kurz-, mittel- und langfristig die notwendigen Schritte zum Aufbau einer unabhängigen Energieversorgungsarchitektur in die Wege leiten und umsetzen zu können. Der Ausbau erneuerbarer Energien spielt hier sicher die zentrale Rolle, aber andere Zwischenschritte (beispielsweise LNG-Terminals) gehören vorübergehend auch dazu.

    In dieser Veranstaltung sollen die Möglichkeiten und Instrumente genauso vorgestellt werden, wie die Grenzen, vor denen die Finanzwirtschaft im Rahmen dieser großen Aufgaben steht. Auch zur Erreichung der beschriebenen möglicherweise notwendige Änderungen der Rahmenbedingungen, unter denen in diesem Sektor bislang gearbeitet wird, sollen diskutiert werden.

    Zur Reihe Böll Economics: Die Reihe Böll Economics befasst sich sowohl mit grundlegenden wie aktuellen Fragen aus den Bereichen Wirtschaft, Wirtschaftspolitik und Wirtschaftswissenschaft.

    Tag: Mittwoch, 13. April
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Donnerstag, 21. April: Digitales Treffen der AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften

    Veranstalter*innen: AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

    Bei unserem April-Treffen berichten wir von den Aktivitäten der AG-Untergruppen zu „Startups/Inkubator“ und „Ukraine-Hilfe“. Wir besprechen weitere Schritte zu den Arbeitsgruppen und nehmen auch gerne neue Ideen auf. Bezüglich neuer Themen sprich vorher gerne Manuel an (gruene@denkwitz.de). Eine Agenda wird dann vorab über den Email-Verteiler der AG versendet.

    Hier kommt Ihr zu Videokonferenz.

    Tag: Donnerstag, 21. April
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 21. April: Wie im Westen, so auf Erden? Dekoloniale Alternativen zur herrschenden Entwicklungspolitik

    Veranstalter*innen: medico international in Kooperation mit dem Institut für Sozialforschung sowie der Frankfurter Rundschau

    Mit Aram Ziai, Politikwissenschaftler an der Universität Kassel

    Das herkömmliche Konzept von "Entwicklung" und "Unterentwicklung" gründet sich auf eine "Erfindung", die Mitte des 20. Jahrhunderts aufkam, um die formal unabhängig werdenden Kolonien in Abhängigkeit zu halten. Das koloniale Überlegenheitsdenken, das in ihm zum Ausdruck kommt, ist bis heute zu spüren. Selbst das an sich sympathische Motto: "Leave no one behind!" suggeriert, dass "wir" voranschreiten und "die anderen" hinterherhinken. Nicht um die Bekämpfung von Macht und Folgen struktureller Gewalt geht es dann, sondern um das Abmildern bestehender Missstände und andere affirmative Anpassungsleistungen. "Post-Development" dagegen drängt auf eine Re-Politisierung von Ungleichheit, auf Alternativen zu hegemonialen Modellen von Wirtschaft, Politik und Wissen und auf ein Leben in Würde für alle.

    Der Utopische Raum

    Die Welt steckt in der Krise; eine sozial-ökologische Wende ist überfällig. Landauf, landab wächst das Bedürfnis nach Alternativen. Die aber entspringen weder alleine aus der Zurückweisung des Gegebenen, noch sind sie lediglich Gegenstand einer bloß gedachten Zukunft, sondern scheinen in den Alltagsutopien und im Handeln von Menschen bereits heute auf.

    Daran knüpft der Utopische Raum an. Er vermittelt zwischen einem "Sollen" (es muss sich vieles ändern!) und einem "Schon-Sein" (wir fangen nicht bei Null an) und will damit dazu beitragen, die Forderung nach einer menschenwürdigen Welt aus einer abstrakten in eine konkrete Utopie zu verwandeln.

    Der Utopische Raum versteht sich als Forum für Ideen und Projekte, die aufzeigen, wie Wege von der Empörung über die Schrecken der Welt zum Handeln gefunden werden können. Ein Handeln, das mit Blick auf den inzwischen erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden muss.

    Tag: Donnerstag, 21. April
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort:
    Osthafenforum im medico-Haus, (ggü. Nr. 11). Lindleystraße 15, 60314 Frankfurt

    Donnerstag, 21. April: Online-Diskussion "Was heißt: In der Demokratie disputieren?"

    Veranstalter*innen: Evangelische Akademie Frankfurt

    Über Kommunikation in schwierigen Zeiten

    Diskursinsel
    Diskurse und Debatten sind immer riskant und brisant. Der Erfolg von Argumenten ist niemals garantiert. Aber Demokratie lebt von der Diskussion und vom Streit. Nur darf dieser nicht verletzend sein und die Menschenwürde beschädigen. Wie kann unsere Kommunikation künftig (besser) gelingen?

    Impulsreferat:
    Dr. Dietmar Molthagen / Prof. Dr. Molthagen-Schnöring über ihr Buch:
    Lasst uns reden! Wie Kommunikation in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft gelingt, Bonn 2019.

    Podiumsgäste:

    • Dr. Dietmar Molthagen / Prof. Dr. Molthagen-Schnöring, Berlin
    • Prof. Dr. Michel Friedman, Jurist, Philosoph und Politiker (CDU), Frankfurt am Main, angefragt
    • Jennifer Holleis, Übersetzerin und Dolmetscherin, Berlin
    • Prof. Nadja Mayer, Professorin für Textgestaltung, Hochschule Mainz


    Moderation: Dr. Eberhard Pausch

    Tag: Donnerstag, 21. April
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Livestream

    Freitag, 22. April: Kommunalkongress

    Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zusammen mit BAG Planen, Bauen, Wohnen

    Liebe Freund*innen,

    hiermit möchten wir euch ganz herzlich zu unserem Kommunalkongress am 22.04. von 14 bis 17 Uhr einladen.

    Nach dem Erfolg unseres Klimakongresses im letzten Jahr, bei dem über 500 Kommunalpolitiker*innen aus ganz Deutschland teilgenommen haben, planen wir am 22. April die Fortsetzung. In Zusammenarbeit mit der BAG Planen/Bauen/Wohnen veranstaltet der Bundesverband den diesjährigen Kommunalkongress zum Thema Bauen und Wohnen. Um allen Interessierten eine Teilnahme zu ermöglichen, wird der Kongress vollständig digital stattfinden.

    Euch erwarten spannende Schlaglichter aus verschiedenen Städten und Gemeinden ebenso wie inhaltlicher Input und viel Platz zum Austausch über verschiedene Themen wie die Verkehrswende vor Ort, die Gestaltung einer koproduktiven Stadt oder die Schaffung einer regionalen Daseinsvorsorge im ländlichen Raum. Hierbei steht im Fokus, sich zu vernetzen, auszutauschen und voneinander zu lernen.

    Weitere Infos zum Programm findet ihr im Anhang.

    Alle Kommunalas und Kommunalos, Grüne Dezernent*innen, Funktionär*innen und Baupolitiker*innen sowie alle planungs- und baupolitisch Interessierten sind eingeladen, an diesem überregionalen Austausch teilzunehmen.

    Meldet euch jetzt hier zum digitalen Kommunalkongress an!

    Bei Fragen meldet euch gerne jederzeit unter buero.schatzmeister(at)gruene(dot)de.

    Liebe Grüße,

    Marc Urbatsch und Heiko Knopf

    Tag: Freitag, 22. April
    Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 26. April: Ein Raum für die Demokratie? – Wie weiter mit der Paulskirche?

    Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Rosa Luxemburg Stiftung und Verein gegen Vergessen – für Demokratie e.V.

    Diskussion

    Von „der Wiege der deutschen Demokratie“ bis hin zum Symbol des „antifaschistischen Neuanfangs“ – ohne Zweifel ist die Paulskirche ein geschichtsträchtiger Ort. Welche Rolle kann er zur Stärkung von Demokratie und Partizipation spielen?

    Es diskutieren u.a.:

    • · Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Netzwerk Paulskirche – Demokratie im Kommen
    • · Dr. Ina Hartwig, Kultur dezernat Frankfurt
    • · Rainer Lehmann, Autor des Buches „Wem gehört die Paulskirche?

    Tickets hier.

    Tag: Dienstag, 26. April
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Giebelsaal, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

    Donnerstag, 28. April: LAG Religiöse

    Veranstalter*innenLAG Religiöse, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

    In dieser Sitzung der LAG Religiöse müssen wir einen Nachfolger für den Sprecherposten von Peter

    Dennebaum wählen, die Sitzung findet in Präsenz statt.

    Wenn ihr kandidieren möchtet und vor der Wahl eine Kurzvorstellung abgeben möchtet, dann schickt diese bitte bis zum 19.04.2022 an: lag-christinnen(at)gruene-hessen(dot)de

    In der Woche vor der Wahl werden alle Kurzvorstellungen in einer Mail versendet.

    Vorschlag zur Tagesordnung:

    TOP 1: Begrüßung und Vorstellungsrunde

    TOP 2: Bericht aus der BAG

    TOP 3: Wahl von 2 LAG-Sprecher*innen

    TOP 4: Wahl von 2 BAG Delegierten und Vertreter*innen

    TOP 5: Wahl von Kooptierten für die LAG-Säkulare

    TOP 6: Mitwirkung der LAG am Wahlprogramm 2023

    TOP 7: Gestaltung unserer Web-Seite

    TOP 8: Verschiedenes

    Tag: Donnerstag, 28. April
    Zeit:
    18:00 Uhr
    Ort:
    wird noch bekanntgegeben

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

    Julia Frank (julia.frank(at)gruene-frankfurt.de), Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "subscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.

    Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.
     
    Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss neben dem Betreff keinen Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

    An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

    Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


     

     

     
     
    Folgen Sie uns auf:

    Impressum

    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
    Oppenheimer Straße 17
    60594 Frankfurt am Main

    Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
    Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
    E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

    Vertretungsberechtigt:
    Julia Frank (V.i.S.d.P.)

    Newsletter abbestellen