Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 14/2021 (23.04.2021)

Liebe Freund*innen,

die Osterpause ist vorbei – und sie war politisch extrem bewegt: Wir haben am 16. April auf unserer Kreismitgliederversammlung ausführlich über die Berichte aus den Sondierungsverhandlungen beraten und nach 5 Stunden Debatte und Abstimmungen über Varianten zwischen „Jamaika + Volt“ auf der einen und „Grün-Rot-Rot + Volt“ auf der anderen Seite unserer Verhandlungskommission den Auftrag erteilt, mit der SPD, der FDP und Volt Koalitionsverhandlungen aufzunehmen. Die Mehrheit für diesen Auftrag war nach kontroverser Debatte deutlich: 242 Ja-Stimmen, 39 Nein-Stimmen und 19 Enthaltungen bei der Schlussabstimmung bezeugen, wozu wir GRÜNE in der Lage sind: Gründlich sondieren, kontrovers diskutieren, gemeinsam vorwärts agieren. Im Sinne der Stadt, im Sinne unseres Wähler*innenauftrags. Vielen Dank dafür! Die Verhandlungen nehmen jetzt Fahrt auf, wir möchten gründlich, aber zügig, zu einem guten Ergebnis kommen.

Am vergangenen Montag, dem 19. April, haben die GRÜNEN das erste mal in ihrer Geschichte eine Kanzlerkandidatin benannt: Annalena Baerbock wird die GRÜNEN im Bundestagswahlkampf anführen, sofern sie von der Bundesdelegiertenkonferenz im Juni bestätigt wird. Wir GRÜNE haben auch da gezeigt, wie Politik auch gehen kann: Wir hatten mindestens 2 Personen, denen die Kanzler*innenkandidatur zuzutrauen ist (fast-Parallele zur CDU und zur SPD: sie hatten auch viele Personen, die sie sich selbst zugetraut haben). Wir GRÜNE haben aber solidarisch eine Lösung erarbeitet, die zur Zeit am Besten passt: Annalena will, kann und soll „es“ machen. Weil das in die Zeit passt, weil Annalena es kann – und weil sie inhaltlich und personell derzeit das beste Angebot ist. Sie macht das nicht alleine: Robert Habeck und die ganze Partei stehen hinter ihr. Wir werden im Team agieren, denn anders ist die Aufgabe nicht zu lösen. Wir werden im Team agieren, weil das unserem Politikverständnis entspricht. Wir werden im Team agieren, weil wir Spaß an Teams und am „Zusammen“ haben. Man(n) kann es auch anders versuchen, aber dann wird es halt auch nicht so gut – die Beispiele habt ihr alle verfolgen können.

Und schließlich hat sich am Donnerstag, dem 22. April, die 19. Frankfurter Stadtverordnetenversammlung konstituiert. Erstmals in der Geschichte unserer Partei und unserer Stadt sind wir GRÜNE die stärkste Fraktion. Erstmals gibt es eine Stadtverordnetenvorsteherin (und damit eine „erste Bürgerin“) mit sogenanntem Migrationshintergrund – herzlichen Glückwunsch, Hilime Arslaner-Gölbasi! Mit 70 Stimmen hat Hilime eine breite Mehrheit bekommen, und sie wird das als Auftrag begreifen, das hat sie gleich klar gemacht. Das entspricht auch nicht nur der Rolle, sondern auch unserem Politikverständnis: Politik für alle, fair, offen, zugewandt. Aber auch mit klaren Grenzen gegen Hass, Ausgrenzung und Rassismus. Wir wünschen Hilime alles Gute in dieser wichtigen Rolle für Frankfurt!

Es gibt weitere gute Nachrichten: Die AfD hat weder eine*n Stellvertreter*in, noch eine*n Beisitzer*in, noch eine*n Schriftführerin in der Stadtverordnetenversammlung. Herzlichen Glückwunsch an Christoph Rosenbaum, Mirrianne Mahn, Julia Eberz, Julia Roshan Moniri und Daniela Cappelluti für die Wahlen in diese Positionen. Auch die anderen demokratischen Fraktionen sind hier vertreten – und das ist gut so. Aber klar ist: Wer ausgrenzt, wer sich gegen die Menschen stellt, der oder die hat mit unserer klaren Ablehnung zu rechnen. Gut, dass die Stadtverordnetenversammlung sich da insgesamt einig ist. So kann es weiter gehen!

Das letzte Wort geben wir aber heute Annette Rinn von der FDP. Neben den Wahlen zum Präsidium, die die konstituierende Sitzung dominierten, gab es eigentlich nur die Geschäftsordnung. Und hierzu gab es eine lange Debatte über einen Antrag der PARTEI – leider vollkommen sinnlos und reiner Klamauk. Nach 6 Redebeiträgen von Männern, darunter (berechtigte) Klagen über die Würdelosigkeit der Debatte und über die mangelnde Beteiligung von Frauen an derselben, brachte Annette Rinn es auf den Punkt und sagte sinngemäß: „Vielleicht gibt es einen Zusammenhang. Die Debatte ist völlig blödsinnig. Deshalb melden sich so wenige Frauen dazu zu Wort“. Damit war eigentlich alles gesagt. Wir hoffen auf gute Debatten über wichtige Fragen, denn die gibt es zu Genüge. Das Stadtparlament ist so weiblich wie nie zuvor: 44 von 93 Stadtverordneten sind weiblich. Wenn Annette Rinn recht hat, macht das Hoffnung!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann und Bastian Bergerhoff

THEMEN

Erfolge beim Impfen gegen Covid-19
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Umweltlotterie GENAU - Förderinstrument für den Naturschutz
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Gedenken an Corona-Tote
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Beitrittsverhandlungen der EU mit Albanien und Nordmazedonien
Neues von Miriam Dahlke, MdL

WIR-Förderprogramm für mehr Vielfalt und Teilhabe auf lokaler Ebene
Neues von Taylan Burcu, MdL

Kultur.Gemeinschaften fördert 13 Projekte aus Hessen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Grüne Kanzlerin, Podcasts, George Floyd, Kuba, Afghanistan, Michel Kilo
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Samstag, 24. April: Einsamkeit - Annäherungen an eine gesellschaftliche Wunde

Dienstag, 27. April: Finanzierung nach der Corona-Krise

Dienstag, 27. April: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Dienstag, 27. April: GRÜNTalk - Plenum spezial

Mittwoch, 28. April: Rechts, Links, Islamistisch - Alles Gleich?

Donnerstag, 29. April: GRÜNE Alte Mitgliederversammlung mit Claudia Roth

Donnerstag, 29. April: Weniger Kapitalismus, mehr Demokratie

 

Vorschau

Montag, 03. Mai: Rassismus - Diskurse in sozialen Netzwerken im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht

Dienstag, 04. Mai: GRÜNTalk - Wildbiene, Kiebitz, Feldhamster und Co.

Dienstag, 04. Mai: Amerika im Kalten Bürgerkrieg - Wie ein Land seine Mitte verliert

Dienstag, 04. Mai: Solidarität - Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?

Donnerstag, 06. Mai: Grundkurs Wärmewende - Heizen

Donnerstag, 06. Mai: Wenn die Luft brennt - Rechte Klimaschutzkritik kontern

Dienstag, 11. Mai: GRÜNTalk - Die Hälfte der Macht den Frauen

Erfolge beim Impfen gegen Covid-19

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Sondertermine für Ü60 - Nachrückverfahren für Impfungen
Das Frankfurter Impfzentrum und die mobilen Impfteams haben mittlerweile fast 200.000 Impfungen durchgeführt. Allein in der Frankfurter Festhalle sind es über 100.000 Erst- und fast 50.000 Zweitimpfungen. Auf die mobilen Teams, die in den Alten- und Pflegeheimen und in verschiedensten sozialen Einrichtungen und Krankenhäusern die am meisten gefährdeten Personen impfen, entfallen über 45.000 Erst- und Zweitimpfungen. (Stand 20.4.)
Für alle über 60-Jährigen Frankfurter*innen bietet das Frankfurter Impfzentrum am kommenden Wochenende nochmals die Möglichkeit, kurzfristig einen Impftermin ausschließlich für AstraZeneca zu vereinbaren. Die Anmeldung erfolgt über das Portal Terminland unter https://www.terminland.de/impfzentrum-frankfurt/. Seit letzter Woche können sich darüber hinaus impfberechtigte Personen der Priorisierungsgruppen eins und zwei bei der Impfnachrück-Plattform „Impfbrücke Frankfurt“ registrieren. Sind Restbestände von Impfdosen vorhanden, werden diese schnell und unbürokratisch an Impfberechtigte verimpft. Nach dem Zufallsprinzip werden die Impfdosen verlost. Die berechtigten Personen werden per SMS benachrichtigt und erhalten innerhalb einer Stunde im Impfzentrum eine Impfung. Registrierungen für die Impfbrücke Frankfurt sind über den folgenden Link möglich:  https://frankfurt.impfbruecke.de/
Link zur PM: Impffortschritt in Frankfurt | Stadt Frankfurt am Main

Impfkampagne in Gemeinschaftsunterkünften hat begonnen
Das Gesundheitsamt impft mit Hilfe von mobilen Teams der Johanniter, den Maltesern und des Arbeiter-Samariter-Bundes Menschen, die in Gemeinschaftsunterkünften wohnen oder dort arbeiten und zur Prioritätsgruppe 2 gehören. Dazu zählen Einrichtungen der Jugendhilfe, der Eingliederungshilfe für Behinderte oder psychisch Kranke, Unterkünfte für Wohnungslose, Drogenabhängige, Geflüchtete sowie Frauen in Frauenhäusern. In den Unterkünften für Geflüchtete finden einige Tage vor dem Impftermin Informationsveranstaltungen in den Herkunftssprachen durch Gesundheitslotsen statt. Die Gesundheitslotsen haben selber Migrationshintergrund und werden vom Gesundheitsamt zu allen Fragen rund um die Themen Corona und Impfen fortgebildet. Bewohner:innen von Gemeinschaftsunterkünften können sich natürlich auch in Hausarztpraxen oder im Impfzentrum impfen lassen.
Link zur PM: https://frankfurt.de/aktuelle-meldung/Sondermeldungen/Impfkampagne-in-Gemeinschaftsunterbringungen-hat-begonnen

Kein überdurchschnittlicher Anstieg der Infektionen in Frankfurter Kitas und Schulen - Frankfurter Weg bestätigt
Auch in Frankfurt nehmen die Meldungen bei Kindern und Jugendlichen zu und die altersabhängige Inzidenz steigt – wie im ganzen Bundesgebiet. Die genaue Auswertung der Meldungen aus Kitas und Schulen des Frankfurter Gesundheitsamtes gibt allerdings keine Hinweise, dass Frankfurter Kitas und Schulen überproportional betroffen sind. Das Gesundheitsamt hat seit Anfang Januar 25 Fälle in Schulen und 142 Fälle in Kitas durch umfangreiche Untersuchungen der Kontaktpersonen bearbeitet. Insgesamt wurden in dieser Zeit mehr als 3.600 PCR Tests bei Kontaktpersonen in den Einrichtungen durchgeführt. In den Schulen wurde bei diesen Testungen 0,5%der Erwachsenen und 2,4% der Schüler*innen positiv auf SARS-CoV-2 getestet. In Kitas waren seit Januar 3,1 % der getesteten Erwachsenen und 5,1% der getesteten Kinder SARS-CoV2- positiv. Im Herbst hatte der Anteil positiv getesteter erwachsener Kontaktpersonen in Kitas bei 4,5%, der Kinder bei 2,5% gelegen. Ein deutlicher Anstieg ist nicht erkennbar. Häufungen in einzelnen Kalenderwochen sind durch wenige Ausbrüche verursacht. Bei mehr als 60% der Fälle wurden keine weiteren Fälle in der Kita gefunden, obwohl ein ungeschützter Kontakt stattgefunden hatte. Im Schulbereich war es seit Weihnachten in ca. 2/3 der Fälle zu keinen weiteren positiven Fällen gekommen, selbst wenn ungeschützte Kontakte stattgefunden hatten. In seinem aktualisierten Infoblatt gibt das Gesundheitsamtes Auskunft über das Vorgehen des Amtes bei Infektionsgeschehen an Schulen und Kitas.
Absolut notwendig bleibt natürlich weiterhin, das die AHA Regeln auch außerhalb der Klassenzimmer eingehalten werden. Kinder und Jugendliche sind durch die Reduzierung ihrer sozialen Kontakte und das fehlende Miteinander in den Kitas und Schulen besonders belastet. Für das Kindeswohl ist eine gute und differenzierte Abwägung zwischen Maßnahmen zum Infektionsschutz und die Möglichkeiten von Begegnungen mit Hygieneregeln sehr wichtig.
Link zur PM: Infektionen in Frankfurter Kitas und Schulen | Stadt Frankfurt am Main

Verpflichtende Testungen an Schulen: Schutzausrüstung für Aufsichtspersonal
Mit Blick auf die verpflichtenden Selbsttestungen in den Frankfurter Schulen und den damit verbundenen Schutzvorkehrungen hat der Verwaltungsstab der Stadt beschlossen, das Staatliche Schulamt zu unterstützen und den Frankfurter Schulen zum Start nach den Osterferien eine „Anschubunterstützung" mit Vlieskitteln, Schutzbrillen und Handschuhen zukommen zu lassen. Aufgrund der Selbsttestung für die Jahrgänge 1-6 und die Abschlussklassen bedarf es der Versorgung der Aufsichtspersonen mit Schutzausrüstung.
Die Schutzausrüstung ist letzte Woche an die Schulen ausgeliefert worden. Neben den gängigen AHA-L Regeln (Abstand einhalten - Hygieneregeln beachten – medizinische Masken tragen und Lüften) sind die Schnelltests ein weiteres Mosaiksteinchen bei unserem Ziel, die Schulen baldmöglichst wieder für alle Kinder und Jugendlichen in Präsenz zu öffnen. 
Link zur PM: Testungen an Schulen | Stadt Frankfurt am Main

Umweltlotterie GENAU - Förderinstrument für den Naturschutz

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Die Umweltlotterie GENAU wurde vor fünf Jahren von unserer Umweltministerin Priska Hinz ins Leben gerufen. Seitdem wurden bereits 1,3 Millionen € an insgesamt 261 Umwelt- und Naturschutzprojekte ausgeschüttet.
Zusätzlich fließen sämtliche Überschüsse aus der Lotterie in ein Förderprogramm des Umweltministeriums, aus dem bereits 18 größere Projekte mit bis zu 25.000 € gefördert wurden.
In Frankfurt haben vor allem Urban Gardening Vereine, SoLaWis, bienenfreundliche Projekte und die Neuanlegung von Wildblumenwiesen im Städtischen Raum von der Förderung durch die Umweltlotterie profitieren können. Auch Projekte, die Kindern den Wert von Naturschutz und Biodiversität vermitteln, haben bereits Mittel aus der Lotterie erhalten.
Wenn ihr euch ein Bild von den geförderten Projekten machen wollt, schaut auf der Seite der Umweltlotterie vorbei. Mehr Informationen zur Umweltlotterie GENAU findet ihr in der Pressemitteilung des Umweltministeriums.

Gedenken an Corona-Tote

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Es ist unfassbar, es gibt heute immer noch "Corona Leugner", die die Existenz oder die Gefahr des Virus Covid 19 leugnen. Das ist ein Hohn für alle Angehörigen der Verstorbenen. Seit dem Ausbruch der Pandemie sind in Hessen 6.500 Menschen an oder mit Covid19 verstorben. Ihnen gilt unser Gedenken und den Angehörigen unser Mitgefühl.
Mehr dazu in meiner Pressemeldung.

Beitrittsverhandlungen der EU mit Albanien und Nordmazedonien

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Mit einem fraktionsübergreifenden Antrag spricht sich der Europaausschuss diese Woche für konkrete Fortschritte in den EU-Beitrittsverhandlungen mit Albanien und Nordmazedonien aus. Wir bekräftigen die Regierungen der beiden Länder des Westbalkan darin, ihre Wirtschaft, Demokratie und Rechtstaatlichkeit weiter zu stärken, um in die EU aufgenommen werden zu können. 2020 hatten Alexis Tzipras und Zoran Raev den Hessischen Friedenspreis für ihre Leistungen in der Beilegung des Namensstreits zwischen Nordmazedonien und Griechenland verliehen bekommen.
Mehr zur Sitzung des Europaausschusses findet ihr hier.

WIR-Förderprogramm für mehr Vielfalt und Teilhabe auf lokaler Ebene

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Um unser friedvolles Zusammenleben (auch) in den verschiedenen (kleineren) hessischen Kommunen zu verbessern, wurde in den letzten Jahren seitens der hessischen Landesregierung einiges unternommen – insbesondere auch, um eine Stärkung des gesellschaftlichen Zusammenhalts voranzutreiben. Allem voran wurde bereits 2018 im Rahmen der WIR-Förderrichtlinien für Städte und Gemeinden unter 50.0000 Einwohner die „Förderung von Vielfalts- und Integrationsstrategien in hessischen Kommunen (KIV)“ ins Leben gerufen.
Ziel der Förderung war und ist es, dass die Integration von Menschen auch in unseren (kleineren) hessischen Städten und Gemeinden gut gelingt. Gerade in Dörfern stellt Integrationsarbeit oft eine Herausforderung dar, umso wichtiger ist es, dass gerade auch unsere kleineren Kommunen Hilfe erhalten, um sich aktiv gruppenbezogener Intoleranz und Ausgrenzung zu entziehen, so dass der Focus auf eine gesellschaftliche Vielfalt und Teilhabe gelegt werden kann.
In der ersten Förderperiode 2018/2019 waren es 18 Städte und Gemeinden, die sich dies zur Aufgabe gemacht und eine entsprechende Förderung in Anspruch genommen haben. Fortlaufend sind in der zweiten Förderperiode 2020/2021 sodann 7 weitere Städte und Gemeinden hinzugestoßen. Die diversen Projekte umfassten beispielsweise die Erstellung einer Integrationsstrategie für die Gemeinde Niedernhausen oder die Förderung von Diversität und Interkultur im partizipativen Dialog an Dorfplätzen in Bad Camberg.
Eine Auflistung aller 25 KIV I und II Kommunen und die entsprechenden Projektnamen findet Ihr hier.

Umso mehr freut es mich, dass die Förderung unserer Gemeinden und Kommunen mit dem „WIR-Förderprogramm für mehr Vielfalt und Teilhabe auf lokaler Ebene“ mit dem Ziel, die Bedürfnisse aller Bürger*innen besonders zu berücksichtigen, in die nächste Runde geht. Antragsberechtigt sind wieder Gemeinden und Kommunen zwischen 10.000 und 50.000 Einwohner*innen, aber auch kleinere Kommunen und Gemeinden unter 10.000 Einwohner*innen haben die Möglichkeit sich zu bewerben, wenn sie sich mit ein bis zwei Partnerkommunen bzw. -gemeinden zusammenschließen. Die Förderhöchstdauer beträgt 18 Monate und wird mit einer maximalen Fördersumme von 30.000 Euro unterstützt. Weitere Informationen findet Ihr wie immer unter https://integrationskompass.hessen.de/.

Kultur.Gemeinschaften fördert 13 Projekte aus Hessen

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

13 hessische Kultureinrichtungen erhalten eine Förderung der „Kultur.Gemeinschaften“ – unter ihnen fünf aus Frankfurt. Das Programm unterstützt die digitale Produktion von Inhalten – zum Beispiel Podcasts, Videos, Livestreams oder die Anschaffung neuer Technik. Finanziert wird es von der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien und der Kulturstiftung der Länder. Die hessischen Projekte stammen aus Frankfurt, Wiesbaden, Darmstadt, Marburg Kassel, Rüsselsheim, Büdingen im Wetteraukreis und Königstein im Hochtaunuskreis. Elf Millionen Euro stehen für das bundesweite Programm insgesamt zur Verfügung.

Ich gratuliere den 13 Kultureinrichtungen zu ihrer erfolgreichen Bewerbung. Digitale Angebote werden auch nach der Corona-Pandemie nicht mehr aus der Kulturlandschaft wegzudenken sein. Es ist daher gut und wichtig, dass das Programm einen Schub in Sachen Digitalisierung bringt. Allerdings kann das kein Ersatz für Live-Kultur vor Ort sein. Deshalb denke ich, dass die Lösung nur im Hybrid liegen kann.
Gefördert werden zum Beispiel ein Podcast des Frankfurter Stalburg-Theaters sowie die digitalen Lesewerkstätten für Schulen mit dem Titel „startseiten.school“ des Literaturhauses Frankfurt. Der Frankfurter Verein Ohrwurm stellt Lehrerinnen und Lehrern online Unterrichtsmaterial bereit, um Kinder an klassische Musik heranzuführen. Eine detaillierte Übersicht der geförderten hessischen Projekte gibt es auf hessenlink.de/kg

Die Frankfurter Projekte findet Ihr hier:

Grüne Kanzlerin, Podcasts, George Floyd, Kuba, Afghanistan, Michel Kilo

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Wir Grüne können Kanzlerin!
Zukunft geht nur gemeinsam. Wir gehen in diesen Wahlkampf zur Bundestagswahl 2021 als Team. Das hat uns die letzten Jahre stark gemacht. So stark, dass wir zum ersten Mal in der Geschichte in den Wettbewerb um die Führung dieses Landes gehen. Unser Parteivorsitzender Robert Habeck hat am Montag im Namen des gesamten Bundesvorstandes Annalena Baerbock als erste Grüne Kandidatin für das Kanzler*innenamt vorgeschlagen. Ich freu mich sehr über diese Entscheidung und teile Roberts Worte: „Annalena ist eine kämpferische, fokussierte willensstarke Frau, die genau weiß, was sie will, und die die grüne Programmatik mit Leidenschaft vertreten wird.“ Gemeinsam mit Annalena werden wir diesen Bundestagswahlkampf rocken!

Jüdisches Museum Frankfurt, Podcast mit Mirjam Wenzel
Mit Prof. Dr. Mirjam Wenzel, Literaturwissenschaftlerin und seit 2016 Direktorin des Jüdischen Museums Frankfurt, habe ich über die Neueröffnung des Jüdischen Museums Frankfurt im Oktober 2020 nach rund fünf Jahren Bauzeit und die erschwerten Bedingungen auf Grund der Corona-Pandemie geredet. Im neuen Rothschild-Palais wird die Geschichte jüdischen Lebens von der Aufklärung und Emanzipation bis zur Gegenwart in Frankfurt erzählt. Ich hatte das Glück, ein bisschen was von der unglaublich gelungenen Neueröffnung vor dem Lockdown zu sehen und kann jeder und jedem nur eindringlich einen Besuch nach dem Lockdown empfehlen.

Deutsch-Russische Beziehungen, Podcast mit Rüdiger von Fritsch, Botschafter außer Dienst
Ich habe mit Rüdiger von Fritsch, Botschafter außer Dienst, zuletzt bis 2019 Botschafter Deutschlands in Russland und Autor, über seine Arbeit in Russland und sein Buch „Russlands Weg: Als Botschafter in Moskau“ geredet. Die Annexion der Krim ist gerade vollzogen, als Rüdiger von Fritsch seine Arbeit als Botschafter in Moskau aufnimmt. Danach geht es Schlag auf Schlag: Donbas, Abschuss von MH17, Syrien, Skripal. Trotz russischer Aggressionen sieht von Fritsch zu guten deutsch-russischen Beziehungen keine Alternative – und setzt konsequent auf Entschlossenheit und die Stärke der Diplomatie: den Dialog. Fünf Jahre stand er als Botschafter im oft schwierigen Austausch mit den Machthabern in Russland – und hat dabei Haltung bewahrt.

Urteil im Fall George Floyd
Fast ein Jahr nach der gewaltsamen Tötung George Floyds, der Opfer rassistischer Polizeigewalt wurde, haben die Geschworenen den Ex-Polizisten Derek Chauvin in allen Anklagepunkten für schuldig befunden. Damit droht ihm eine lange Haftstrafe. Das genaue Strafmaß soll in acht Wochen festgelegt werden. Der Richter widerrief auch Chauvins Freilassung auf Kaution. Die vielen Wartenden vor dem Gerichtsgebäude brachen in Jubel und Tränen aus, weil Polizeibeamt*innen in den USA in vielen ähnlichen Fällen meist straffrei ausgingen. Das Urteil macht George Floyd nicht wieder lebendig, ist aber ein historischer Moment, der zeigt, wieviel Arbeit den Demokrat*innen aller Länder noch im Kampf gegen Rassismus und Hass bevorsteht. Präsident Bidens Initiative gegen Polizeigewalt ist ein wichtiger Schritt in diese Richtung.

Machtwechsel in Kuba
Die Wahl von Präsident Miguel Díaz-Canel zum Ersten Sekretär der Kommunistischen Partei beendet die Ära Castro in Kuba. Díaz-Canel übernimmt die Parteiführung während der schlimmsten Wirtschaftskrise seit dreißig Jahren. Gleichzeitig werden Meinungs- und Kunstfreiheit massiv eingeschränkt. Die Bundesregierung muss darauf hinwirken, dass Díaz-Canel einen ernsthaften Dialog mit den unabhängigen Kulturschaffenden des „Movimiento San Isidro“ und „27N“ aufnimmt und Meinungs- und Kunstfreiheit garantiert. In meiner Pressemitteilung könnt ihr mehr dazu lesen.

NATO-Truppenabzugs aus Afghanistan
Hinsichtlich des anstehenden NATO-Truppenabzugs aus Afghanistan, ist es dringend geboten, die Aufnahme afghanischer Ortskräfte und ihrer Familien in Deutschland zu vereinfachen. Viele Afghaninnen und Afghanen riskieren tagtäglich ihr Leben, um die Arbeit der Bundeswehr, Polizei, Botschaft und Entwicklungszusammenarbeit in Afghanistan zu unterstützen. Nun schauen sie mit großer Sorge auf den Abzug der NATO-Truppen zum 11. September 2021. Die Ortskräfte und ihre Familien dürfen während und nach dem Truppenabzug nicht im Stich gelassen werden. Dies ist auch eine Frage deutscher Verantwortung und Solidarität für die Afghaninnen und Afghanen, die jahrelang unseren NATO-Einsatz unermüdlich unterstützt haben. Mehr dazu in meiner Pressemitteilung.

Trauer um Michel Kilo
Wir trauern um Michel Kilo. Mit ihm ist einer der führenden Intellektuellen Syriens am Montag mit 81 Jahren in Paris gestorben. Vom Damaszener Frühling 2000/2001 bis zum Arabischen Frühling 2011 war der säkulare Christ Michel Kilo gedanklicher Wegbereiter einer Generation kritischer Stimmen im autoritär regierten Syrien. Ruhe er in Frieden. In meiner Pressemitteilung erfahrt ihr mehr über das beeindruckende Leben von Michel Kilo.

TERMINE

Samstag, 24. April: Einsamkeit - Annäherungen an eine gesellschaftliche Wunde

Veranstalter*innen: Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom

Einsamkeit gilt als eine der größten Wunden unserer Gesellschaft. Vor dem Hintergrund der Corona-Pandemie hat sich die Lage verschärft – insbesondere für ältere Menschen und Alleinerziehende. Doch auch junge Menschen sind davon betroffen. Was unterscheidet Einsamkeit von wohltuendem Alleinsein? Gibt es Wege aus der Einsamkeit? Es wird versucht eine Bestandsaufnahme zu machen. Dabei werden gesellschaftstheoretische, philosophische, therapeutische und praktische Perspektiven beleuchtet.

Mit:

  • Dr. Martin Grabe, Psychiater, Psychotherapeut, Oberursel
  • Dr. Raphael Rauh, Philosoph, Freiburg i. Br.
  • Dr. Janosch Schobin, Soziologe, Kassel

Der Livestream könnt Ihr über Youtube verfolgen. Allternativ findet Ihr den Livestream hier.

Tag: Samstag, 24. April
Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 27. April: Finanzierung nach der Corona-Krise

Veranstalter*innen: Verband Entwicklungspolitik und Humanitäre Hilfe

Vorschläge für Reformen der globalen Finanzarchitektur

Im Zuge der Corona-Krise brachen für viele Entwicklungsländer traditionelle Einnahmequellen wie Steuern, Zölle, Rücküberweisungen und ausländische Direktinvestitionen stark ein.
Angesichts der zunehmenden globalen Ungleichheiten ist es umso dringlicher, grundlegende Reformen der internationalen Finanzarchitektur anzugehen. Ziel dieser Reformen muss es sein, die finanziellen Bedarfe der ärmsten Länder zur Überwindung der aktuellen Gesundheitskrise kurzfristig zu sichern und die Finanzierung nachhaltiger Entwicklung langfristig gerechter sowie krisenresilienter zu gestalten.

Im Rahmen der Veranstaltung werden die Ergebnisse des diesjährigen UN-Entwicklungsfinanzierungsforums bewertet. Sie sind wichtig mit Blick auf die Bestandsaufnahme zur Erreichung der Agenda 2030, die im Juli durch das Hochrangigen Politische Forum der UN vorgenommen wird. Die Bundesregierung legt dort zum zweiten Mal einen freiwilligen Staatenbericht vor.

Die Zugangsdaten werden nach einer Anmeldung (bis zum 23.04.2021) versendet.

Tag: Dienstag, 27. April
Zeit: 10:00 - 11:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 27. April: Neue Rechte - Themen, Diskurse und Kommunikationsformen

Veranstalter*innen: Heinrich-Boell-Stiftung Hessen e.V.

Rechte Rhetorik begegnet uns an vielen Orten, in den Schulen, auf der Straße, in Politik, Medien und im Alltag. Rassistische, antisemitische und antifeministische Weltanschauungen werden wieder gesellschaftstauglich gemacht und werden im öffentlichen Raum sichtbarer.
Das zweistündige Online-Seminar bietet einen Überblick darüber, aus welchen Themen, Strategien und Merkmalen sich rechte Rhetorik aktuell zusammensetzt, wie man diese erkennen kann und welche Erscheinungsformen sie im digitalen Raum einnimmt. Außerdem möchten wir Grundlagen bekannter rechter Themen, Diskurse und Argumente bearbeiten und erproben Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit rechten Positionen.

Weitere Infos und die Anmedlung zu dieser Veranstaltung findet Ihr hier. Oder Ihr schickt eine E-Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann werden Euch die Zugangsdaten zugeschickt. Anmeldeschluss ist der 24.04.2021.

Tag: Dienstag, 27. April
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 27. April: GRÜNTalk - Plenum spezial

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche?

Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Mathias Wagner, Fraktionsvorsitzender, mit der aktuellen Plenarwoche des Hessischen Landtags: “Plenum spezial – Worüber debattiert der Landtag in dieser Woche”.

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 27. April
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 28. April: Rechts, Links, Islamistisch - Alles Gleich?

Veranstalter*innen: Evangelische Akademie Frankfurt, Jugendmigrationsdienst des Evangelischen Vereins für Jugendsozialarbeit in Frankfurt

Die Extremismustheorie in der Präventionsarbeit

Immer wieder wird versucht, dem Feld der politischen Bildung einen extremismustheoretischen Stempel aufzudrücken. Extremismusprävention ist das erklärte Ziel zahlreicher Ausschreibungen und Förderprogramme. Vielerorts hat sich dabei das Bild des Hufeisens durchgesetzt: Die gute Mitte unserer Gesellschaft wird von ihren extremen Rändern bedroht. Als Bedrohung stehen Rechtsextremismus, Linksextremismus und Islamismus nebeneinander. Tom Uhlig kritisiert diese Nebeneinanderstellung und warnt vor einer Gleichsetzung der „-ismen“. Nutzen und Gefahr der Extremismustheorie für die pädagogische Arbeit im Bereich der Primärprävention stehen dabei zu Diskussion.

Das Präventionscafé ist eine Austauschplattform für pädagogische Fachkräfte und Interessierte. Nach einem fachlichen Impulsvortrag werden Fragen, aus der alltäglichen Arbeit mit Jugendlichen gestellt, und gemeinsam Handlungsansätze und Vernetzungsmöglichkeiten werden entwickelt.

Die Zugangsdaten werden nach der Anmeldung versendet.

Tag: Mittwoch, 28. April
Zeit: 14:30 - 16:00 Uhr
Ort: online

Mittwoch, 28. April: Wie steht es um die Energiewende? Warum geht es nicht schneller?

Veranstalter*innen: Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom

In den letzten Jahren gab es bei Solaranlagen und Windkraftanlagen eine enorme technische und ökonomische Entwicklung. Die Erneuerbaren sind konkurrenzfähig und erste Braunkohletagebaue gehen in Kurzarbeit. Weil erneuerbarer Strom auch andere Sektoren dekarbonisieren soll, braucht es einen deutlich schnelleren Ausbau. Doch wenn einzelne Bürger sich eine PV-Anlage aufs Dach installieren lassen wollen, sind sie mit allerlei Regeln konfrontiert.
Auch für Unternehmen und Bürgerenergiegenossenschaft stößt die Projektierung und Umsetzung auf Hürden. Sowohl auf kommunaler Ebene als auch Bundesebene könnten viele Bremsklötze beseitigt werden. Damit würde Deutschland endlich auch die aktuellen EU-Richtlinien (RED II) einhalten.

Welche Interessen und Akteure spielen bei der Energiewende auch noch hinein?
Es diskutieren:

  • Dr. Simone Peter, Präsidentin des Bundesverbandes Erneuerbare Energien e.V.
  • Jens Deutschendorf, Staatssekretär im Hessischen Ministerium für Wirtschaft, Energie, Verkehr und Wohnen
  • Volker Klös, Geschäftsführer und Vorsitzender der Sonneninitiative e.V., Marburg
  • Dr. Holger Krawinkel, MVV Energie AG, Leiter Customer Experience und Innovation

Ihr findet den Livestream hier oder auf Youtube.

Tag: Mittwoch, 28. April
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 29. April: GRÜNE Alte Mitgliederversammlung mit Claudia Roth

Veranstalter*innenGRÜNE Alte - Bündnis 90/Die Grünen

Wir Bündnisgrünen haben uns in diesem wichtigen Wahljahr besonders viel vorgenommen. Um im September 2021 zur Bundestagswahl nicht nur gut bei den Wahlprognosen zu bleiben, sondern tatsächlich viele Teile der Bevölkerung von Grüner Politik überzeugen zu können, kommt es darauf an, alle Gruppen von Wähler*innen gut zu erreichen. Die letzten Wahlen in Baden-Württemberg, NRW und Hamburg haben gezeigt, dass es auch möglich ist, mehr ältere Wähler*innen zu überzeugen.
Claudia Roth, hat als prominente Grüne und Vizepräsidentin des Deutschen Bundestages am 29. April 2021, von 15:00 bis 16:00 Uhr eine Stunde Zeit für ein Gespräch mit uns reserviert.
Im Anschluss besteht außerdem Gelegenheit, ohne unseren Gast über die kommende BDK im Juni 2021 und über die Planung von Aktivitäten im Bundestagswahlkampf zu sprechen.

Zugangsdaten:
https://global.gotomeeting.com/join/338486757
Tel: +49 721 6059 6510, Zugangscode: 338-486-757

Tag: Donnerstag, 29. April
Zeit: 14:30 - 18:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 29. April: Weniger Kapitalismus, mehr Demokratie

Veranstalter*innen: Stiftung medico international, Institut für Sozialforschung, Frankfurter Rundschau

Die Veranstaltungsreihe „Der utopische Raum“ der Stiftung medico international spürt auf regelmäßigen Abendveranstaltungen Ideen nach, die mit Blick auf den erreichten Globalisierungsgrad notwendig auch global gedacht und entfaltet werden müssen. Es geht auch anders! – Der utopische Raum im globalen Frankfurt. Inspirationen für emanzipatorisches Denken und Handeln.

Kann der Aufbau von Kommunal- und Regionalräten zu einer Verschränkung sozialer mit ökologischer Sichtweisen beitragen? Können lokale Foren, in dem zivilgesellschaftliche Akteur*innen aus unterschiedlichen Bereichen zusammenarbeiten, Orte der lokalen Entfaltung einer globalen Transformationsdynamik werden? Ein Gewerkschaftsvertreter und eine Klimaaktivistin loten die Spannungsfelder und Möglichkeiten aus.

Mit:

  • Hans-Jürgen Urban (IG-Metall Vorstand)
  • Helena Marschall (Fridays for Future)
  • Thomas Gebauer (Moderation)

Den Livestream könnt Ihr über Youtube verfolgen.

Tag: Donnerstag, 29. April
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

VORSCHAU

Montag, 03. Mai: Rassismus - Diskurse in sozialen Netzwerken im gesellschaftswissenschaftlichen Unterricht

Veranstalter*innen: LEA Bildungsgesellschaft mbH

Hashtags wie #BlackLivesMatter, #Hanau, oder #schuleohnerassismus spiegeln die Auseinandersetzung mit der derzeitigen Rassismusdebatte in den (sozialen) Medien wider. Äußerungen und Kampagnen in sozialen Netzwerken wie Twitter oder Facebook bestimmen die gesellschaftlichen Aushandlungsprozesse des Themas maßgeblich mit. Dabei spielen Algorithmen und Plattformfunktionen eine entscheidende Rolle. Nicht zuletzt können derartig steuernde Mechanismen auch die politischen Meinungen von Schüler*innen beeinflussen.

Die Online-Fortbildung thematisiert aktuelle Beispiele in sozialen Medien. Die Teilnehmenden analysieren und diskutieren darüber hinaus existierende Unterrichtsbeispiele in interaktiven Lernarrangements, um die gewonnenen Erkenntnisse für das eigene Unterrichtsszenario zu adaptieren.

Dieses Veranstaltung ist Teil einer Reihe. Anknüpfende Seminare finden am 10. und 17. Mai statt. Die Zugangsdaten werden nach einer Anmeldung versendet.

Tag: Montag, 03. Mai
Zeit: 14:00 - 17:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 04. Mai: GRÜNTalk - Wildbiene, Kiebitz, Feldhamster und Co.

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Was können wir in Hessen für den Artenschutz tun?

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Vanessa Gronemann, Sprecherin für Natuschutz mit dem Thema „Wildbiene, Kiebitz, Feldhamster und Co. – Was können wir in Hessen für den Artenschutz tun?“

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 04. Mai
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Dienstag, 04. Mai: Amerika im Kalten Bürgerkrieg - Wie ein Land seine Mitte verliert

Veranstalter*innen: Polytechnische Gesellschaft Frankfurt am Main, Wissenschaftliche Buchgesellschaft wbs

Seit langem gelten die USA als ein tief gespaltenes Land - ob mit oder ohne Donald Trump im Weißen Haus. Torben Lütjen erklärt in seinem Vortrag, wie aus einer ehemals sehr konsensgeprägten Gesellschaft eine Nation der tiefen Gegensätze werden konnte: zwischen Liberalen und Konservative, Demokraten und Republikanern, Stadt und Land, weißer Mehrheitsgesellschaft und ethnischen Minderheiten. Er fragt auch danach, ab wann Polarisierung – die es in jeder Demokratie geben muss - zu einem Problem wird, das die Grundfesten der Institutionen angreift, und diskutiert mit dem Publikum, ob auch Europas Demokratien vielleicht schon bald vor ähnlichen Herausforderungen stehen.

Den Livestream findet Ihr hier. Alternativ wird der Livestream auf Youtube übertrage.

Tag: Dienstag, 04. Mai
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 04. Mai: Solidarität - Wie lässt sich ein alter Wert neu denken?

Veranstalter*innen: Katholische Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom, Heinrich-Boell-Stiftung Hessen e.V.

Mehr denn je brauchen wir in Zeiten von Corona einen gesellschaftlichen Zusammenhalt. Jeder ist in dieser Krisensituation gefragt, Verantwortung auch für andere zu übernehmen, jeder muss sich beteiligen, wenn es gilt, die wirtschaftlichen Folgen gemeinsam zu tragen. Doch seit zwanzig Jahren zeichnet sich in unserer Gesellschaft eine Entwicklung ab, die unsere Öffentlichkeit in partielle Interessengruppen zerfallen lässt. Parallelwelten tun sich auf, Blasen, in denen wir uns einrichten und zugleich abgrenzen. Sei es in Fragen der Religion, der Herkunft, der sozialen Stellung, der politischen Haltung, des eigenen Lebensstils: die Gesellschaft ist divers und droht in dieser Vielfalt als Gemeinschaft zu zerfallen. Was verbindet uns noch, wenn Fake-News keine Wahrheit mehr zulassen, wenn Werte strittig geworden sind, wenn Meinungen statt Argumente zählen, wenn das Soziale uns immer mehr spaltet? Nur mit Solidarität werden wir die Aufgaben der Zukunft bewältigen und nur mit Solidarität lassen sich die demokratischen Rechte schützen: Aber wie ist Solidarität heute überhaupt noch möglich?

Der Livestram wird über Youtube übertragen.

Tag: Dienstag, 04. Mai
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 06. Mai: Grundkurs Wärmewende - Heizen

Veranstalter*innen: Heinrich-Boell-Stiftung e.V.

Der Wärmemarkt ist ein Sorgenkind der Energiewende. Etwa die Hälfte des Energiebedarfs in Deutschland wird für Wärme genutzt. Das sind rund 1.330 Terawattstunden (TWh) pro Jahr. Davon gehen 540 TWh als Prozesswärme in die Industrie, der Rest wird für die Erzeugung von Raumwärme und warmem Wasser in Gebäuden verwendet. Der Stromverbrauch in Deutschland liegt bei rund 500 TWh. Gleichzeitig wird nur knapp 15 Prozent der Wärmeenergie regenerativ erzeugt, gegenüber über 40 Prozent beim Strom. Warum ist das so und wie kann man es überwinden?

Teil I: Heizen – Energieträger und Systeme
Warum man die Wärmewende mit „nur dämmen“ und „nur auf Regenerative umstellen“ nicht schafft. Woher kommt Wärmeenergie heute? Warum ist der Anteil erneuerbarer Wärme so gering? Sind Wärmepumpen die universelle Lösung? Wie sieht die Förderlandschaft aus, was muss sich ändern?

Diese Veranstaltung ist die erste einer dreiteiligen Reihe. Der Grundkurs erklärt für alle klimapolitisch interessierten Menschen in Parteien, politischen Institutionen, Industrie und Unternehmen, Gewerkschaften, für Architekt*innen, Kommunen und in der Klimabewegung, was die besonderen Herausforderungen des Wärmesektors gegenüber dem Strom sind.

Um Anmeldung wird gebeten, da die Teilnehmer*innenzahl begrenzt ist.

Tag: Donnerstag, 06. Mai
Zeit: 16:00 - 18:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 06. Mai: Wenn die Luft brennt - Rechte Klimaschutzkritik kontern

Veranstalter*innen: Heinrich-Boell-Stiftung e.V.

Klimawandelleugnung, Angriffe gegen Aktivist*innen, völkische Instrumentalisierung der industriepolitischen Krise - die extreme Rechte will das Thema Klimaschutzkritik besetzen. Das Webinar gibt einen Überblickt zu extrem rechten Interventionen rund um das Thema Klimaschutzdebatte - vor allem im Netz. Die Teilnehmenden werden unterstützt sich gegen Klimawandelleugnung, rechte Industriepolitik und Verschwörungstheorien zur Wehr zu setzen. Das Webinar fokussiert auf den Umgang mit extrem rechten Positionen in der Debatte und kann eine Beschäftigung mit allgemeinen Argumenten in der Klimaschutzdiskussion nicht ersetzen.

Das zweistündige Web-Seminar stärkt dafür die Kommunikationspraxis im Netz: Ob Diskussion mit Freund*innen, Forumsdebatten oder regionale Facebook Gruppen – es wird vorgestellt, welche Kommunikationssituationen unterschieden werden können und welche Handlungsoptionen sie uns bieten. Diskutieren, positionieren, anzeigen? Die Teilnehmenden schärfen ihr Bewusstsein dafür, wie sie in diesen Situationen jeweils sinnvoll handeln können und wollen. Auf der Argumentationsebene wird eine Auswahl typisch rechter Argumentationsmuster rund um rassistische und antifeministische Anteile von Klimaschutzkritik, sowie natürlich eigene Gesprächsstrategien, behandelt, die dann live ausprobiert werden können.

Die Teilnehmer*innenzahl ist begrenzt. Um Anmeldungen wird bis spätestens 30. April 2021 hier oder per Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de gebeten. Die Einwahldaten folgen.

Tag: Donnerstag, 06. Mai
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 11. Mai: GRÜNTalk - Die Hälfte der Macht den Frauen

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Schon viel erreicht, noch viel zu tun!

Bei unserem GRÜNTalk beschäftigt sich Silvia Brünnel, Sprecherin für Frauenpolitik mit dem Thema „Die Hälfte der Macht den Frauen – Schon viel erreicht, noch viel zu tun!“

Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

Tag: Dienstag, 27. April
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.
 
Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss keinen Betreff oder Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


 

 

 
 
Folgen Sie uns auf Twitter. Werden Sie Facebook Fan.

Impressum

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
Oppenheimer Straße 17
60594 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

Newsletter abbestellen