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GRÜNE WOCHE 16/2019 (02.05.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

Lust darauf, Thüringen, Sachsen oder Brandenburg GRÜNER zu machen? Am 26. Mai ist Europawahl. Am gleichen Tag finden in Thüringen, Sachsen und Brandburg Kommunalwahlen statt – und im Herbst sind dann dort Landtagswahlen. Der Vorstand der Frankfurter GRÜNEN hat schon vor ein paar Monaten beschlossen, die ostdeutschen Freundinnen und Freunde in ihren durchaus harten Landtagswahlkämpfen zu unterstützen – und mit ihnen für eine starke Demokratie, für Weltoffenheit, für Vielfalt, für Klima- und Umweltschutz und für eine soziale Politik zu kämpfen. Kämpfen wird nötig sein – denn für die in der AfD organisierten Rechten sind diese drei Landtagswahlen wichtige Etappen bei ihrem Versuch, mehr Macht und Einfluss zu erlangen und die Räder zurückzudrehen.

Wir wollen deshalb vor Ort in den ostdeutschen Bundesländern mit vielen tatkräftigen Frankfurter GRÜNEN im Wahlkampf aktiv mitmachen. Und das mit unseren in Frankfurt entwickelten und bewährten Wahlkampf-Formaten - der Grüne Bereich wird also auf Reisen gehen!

Konkret geknüpft sind die Kontakte bereits nach Thüringen – Harald Schwalbe, der Geschäftsführer des Thüringer Landesverbandes, war unser Gast bei der KMV am 10. April. Er hat über die politische Situation in Thüringen und die Planungen für den Wahlkampf der GRÜNEN informiert, und wir haben erste Verabredungen getroffen. Eine davon wurde am gestrigen 1. Mai schon Realität – eine muntere Frühaufsteher-Delegation der Frankfurter GRÜNEN ist per Bahn in die thüringische Landeshauptstadt Erfurt gefahren und hat sich der Demonstration des Bündnisses „Zusammenstehen - vielfältig solidarisch!“ angeschlossen – einem Bündnis von Parteien, Gewerkschaften, Wohlfahrtsverbänden, Kirchen, Umweltorganisationen, WissenschaftlerInnen und Kulturschaffenden. Einem Bündnis für Humanismus und Demokratie, für eine solidarische Gesellschaft der Vielen, in der Tradition der großen Bewegungen des vergangenen Jahres von #Wirsindmehr und #Unteilbar. 

Anlass für „Zusammenstehen – vielfältig solidarisch“ war die Ankündigung der AfD, ihren Wahlkampf in den drei ostdeutschen Bundesländern mit einer Kundgebung am 1. Mai in Erfurt zu starten. Mit dem Ziel, sich dort als Ost- und Arbeiterpartei zu präsentieren, die eine vermeintlich stille Mehrheit verkörpert. Das hat nicht funktioniert, dank „Zusammenstehen“. Dem Aufruf der AfD folgten rund 400-500 Personen, zusammengestanden haben gegen sie weit über 10.000 Menschen.

Der Erfurter 1. Mai war in Bezug auf die politischen Konfliktlinien repräsentativ für das, worum es auch bei der Europawahl geht – und falls sich dort ausgedrückt haben sollte, wo die Mehrheiten liegen, ein guter Start in die entscheidenden vier Wochen des Europawahlkampfes auch hier in Frankfurt. Es gibt einen schönen kleinen Flyer der GRÜNEN zur Europawahl im Hosentaschenformat, mit den sechs wichtigsten Themenbereichen des Wahlprogramms, knapp beschrieben, und wir zitieren anlässlich des 1. Mai einen davon:

Europas wertvollste Werte
Wir verteidigen Freiheit und Menschenrechte. Die Rechte Andersdenkender und die Unabhängigkeit von Justiz und Medien schützen wir vor Angriffen von Nationalist*innen, z.B. in Polen und Ungarn. Auch Demokratie und Rechtsstaatlichkeit wollen wir sichern und ausbauen. Unser Ziel ist ein Europa, in dem alle frei lieben und leben können, egal woher sie kommen. Als Feminist*innen kämpfen wir deshalb auch für die Selbstbestimmung aller Frauen.

Dem ist nichts hinzuzufügen, lasst es uns in den kommenden Wochen auf die Straße und zu den Menschen bringen.

Unsere GRÜNEN Landtagsabgeordneten Miriam, Mirjam, Martina, Nina, Taylan und Marcus stellen übrigens die Inhalte des GRÜNEN Europawahlprogramms etwas ausführlicher und Kapitel für Kapitel in der Grünen Woche vor – weiter unten findet ihr diesmal den 3. Teil – vorgestellt von Taylan.

Und ihr findet natürlich wieder viele spannende Aktionen und Veranstaltungen und Demos, ESC, IDAHOBITA, 70 Jahre Grundgesetz, Eine Stimme für Europa, Pubquiz, Europa liest …

schaut rein!

Ein vorletztes noch: Sascha Lobo hat zur Debatte um „E-Scooter“ einen Kommentar auf Spiegel-Online veröffentlicht, der karikiert, wie Politik mit solchen Fragen umgeht – hier.

Und dies noch: nachdem das berühmte Museum Tate Modern (London) angekündigt hat, 2019 ausschließlich Künstlerinnen auszustellen, kommt eine fast ebenso gute Nachricht aus der deutschen Theaterszene: das Berliner Theatertreffen führt eine Frauenquote ein, in den kommenden beiden Jahren soll mindestens die Hälfte der zehn ausgesuchten Stücke von Regisseurinnen stammen. Die Kultur ist weit voraus und beweist dass was geht … hier mehr.

In diesem Sinne, mit kämpferischen europäisch-feministischen Grüßen - wir sehen uns im Wahlkampf!

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

EUROPA - das Wahlprogramm 2019 kennenlernen

Zusammenfassung des 3. Kaptitels unseres Europawahlprogramms:
Europas Versprechen erneuern. - Sichern und stärken, was uns ausmacht:
Freiheit, Demokratie und Menschenrechte

von Taylan Burcu (MdL)

Liebe Freundinnen und Freunde,

das dritte Kapitel unseres Europawahlprogramms, das Euch die Frankfurter Landtagsabgeordneten in diesen Wochen vorstellen, dreht sich um ein viel diskutiertes Thema: die Sicherung und Stärkung von Freiheit, Demokratie und Menschenrechten in der Europäischen Union. Es handelt sich bei diesen Werten um die Grundfesten eines gemeinsamen Europas. Wir müssen sie hoch leben lassen, leider aber auch vermehrt gegen Bedrohungen verteidigen, um den Kern der Union nicht zu gefährden. Vermutlich aus diesem Grund ist Kapitel 3 auch das längste unseres Europawahlprogramms - im Folgenden habe ich es für Euch kurz zusammengefasst:

Menschenrechtsverstöße sind für uns GRÜNE keine Lappalie. Seit Jahren fordern wir daher auf EU-Ebene Sanktionsmechanismen bei Verstößen gegen die Menschenrechte. Mitte März fand sich für solche Mechanismen schließlich auch im Europäischen Parlament eine Mehrheit. Doch die Menschenrechtslage ist auch in einigen Mitgliedstaaten nicht (mehr) gänzlich unkritisch. Daher fordern wir in unserem Europawahlprogramm unter anderem die Anwendbarkeit der EU-Grundrechtecharta auch auf der Ebene der Nationalstaaten sowie eine systematische Prüfung von Rechtsstaatlichkeit und Menschenrechten in den Mitgliedstaaten. Außerdem soll bei erheblichen Verletzungen von demokratischen und rechtsstaatlichen Prinzipien künftig nicht nur ein Stimmentzug drohen. Auch Fördermittel der EU sollen an die Einhaltung von Grundwerten gebunden werden. Denn die Werte, auf die sich die Europäische Union gründet, sind nicht verhandelbar und die EU-Grundrechte müssen für alle Unionsbürger selbstverständlich sein.

Darüber hinaus treten wir bei der Europawahl am 26. Mai für die Stärkung der Demokratie und eine Behebung des noch immer bestehenden Demokratiedefizits auf EU-Ebene ein. Neben der Förderung einer wachen und aktiven Zivilgesellschaft bedeutet dies eine weitergehende Stärkung des Europäischen Parlaments, als wir sie mit dem Vertrag von Lissabon gesehen haben. Es soll unter anderem mit einem Initiativrecht ausgestattet werden und dem Rat in allen Bereichen der Gesetzgebung gleichgestellt werden. Im Europäischen Rat wollen wir außerdem für mehr Transparenz und Abstimmungen nach Mehrheitsprinzip sorgen, um Blockaden z.B. in der Klimapolitik zu verhindern. Für mehr Transparenz soll das Lobbyregister für alle EU-Institutionen verbindlich umgesetzt werden, statt es bei der Implementierung zu verwässern. Für Europawahlen fordern wir die Senkung des Wahlalters auf 16 Jahre und die Einführung europäischer Listen. Wir sind dabei offen für einen neuen Dialog zur Weiterentwicklung der Union und wollen dafür einen Europäischen Konvent einberufen und EU-Bürger*innen sowie die Mitgliedstaaten über dessen Vorschläge zur Änderung der Verträge abstimmen lassen.

Wenn wir uns mit der EU und Menschenrechten beschäftigen, müssen wir auch die Asylpolitik im Blick haben. Das Recht auf Asyl ist für uns nicht verhandelbar. Europa darf nicht zur Festung werden, sondern muss durch ein faires Verteilungssystem für Geflüchtete und legale Fluchtwege Schutzbedürftigen Hilfe anbieten können. An erster Stelle werden für die Europäischen GRÜNEN immer Humanität und Wahrung der Menschenrechte sowie von rechtsstaatlichen Grundsätzen stehen. Daneben soll durch ein gemeinsames europäisches Einwanderungsrecht auch für Arbeitsmigration eine geeignete rechtliche Grundlage geschaffen werden. Die Ermöglichung eines sogenannten Spurwechsels von Geflüchteten in Arbeit ins europäische Einwanderungssystem befürworten wir.

Europa soll für Menschen jeder Herkunft und jeden Glaubens ein Zuhause bieten, und Diskriminierung müssen wir entschieden entgegentreten. Gerade in Zeiten, in denen nicht zuletzt hier in Deutschland Abgrenzungsversuche und Vorbehalte gegenüber Minderheiten und v.a. in Bezug auf Geflüchtete in der Mitte der Gesellschaft angekommen sind, müssen wir durch eine faktenbasierte Einwanderungspolitik und eine Integrationsoffensive den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Außerdem soll eine umfassende Erfassung gruppenbezogener Menschenfeindlichkeit sowie das aktive Einschreiten gegen diese durch bessere Mittelausstattung der betreffenden Stellen ermöglicht werden.

Auch auf dem Meer ist das Recht auf Leben und Sicherheit ein fundamentales Recht. Gerade deshalb ist die aktuelle Situation auf dem Mittelmeer unerträglich! Die Nichtregierungsorganisationen, die Menschen in Not helfen, wo Staaten es nicht tun, sollten unterstützt und nicht daran gehindert oder mit haltlosen Vorwürfen überzogen werden! Hier vertreten wir GRÜNE eine klare, an Menschenrechten orientierte Position und wollen eine Lösung auf Europäischer Ebene, in der eine schnelle Rettung, Aufnahme und Verteilung von Geflüchteten aus der Seenotrettung gewährleitet wird, schaffen.

Unter anderem im Netz stehen wir vor zahlreichen Herausforderungen, die die Sicherheit und die Freiheiten vieler Bürger*innen bedrohen: Rassistische und nationalistische Akteur*innen vernetzen sich massiv, Privatsphäre- und Datenschutzregelungen sind in Gefahr. Die Beseitigung von strafbaren Hasskommentaren im Internet soll durch eine wirksame europäische Rechtsgrundlage auch gegenüber Facebook & Co. durchgesetzt werden können. Außerdem soll durch eine verbindliche Ende-zu-Ende-Verschlüsselung ein neuer Standard bei der elektronischen Kommunikation etabliert werden. Um nicht nur im Netz für einen effektiven Rechtsstaat und den Schutz von bürgerlichen Freiheiten zu sorgen, wollen wir eine europäische Vernetzung der Polizei, die künftige Europäische Staatsanwaltschaft ausbauen sowie ein Europäisches Kriminalamt schaffen. Auch für die Bekämpfung von Geldwäsche fordern die GRÜNEN eine europäische Behörde und organisierte Kriminalität muss grenzüberschreitend bekämpft werden. Konsequente Präventionsarbeit, die Wahrung und der Ausbau von Grund- und Freiheitsrechten der EU-Bürger*innen sind das Fundament unserer Sicherheitspolitik. Denn auch hier gilt; die Sicherheit muss stets der Freiheit dienen – nicht umgekehrt! Schlagbäume in Europa schaffen dagegen kein Mehr an Sicherheit.

Verbraucher*innen soll durch einen einheitlichen europäischen Standard für Ladegeräte und -kabel der Alltag erleichtert werden. Auch aus ökologischen Gründen wollen wir zudem ein europäisches "Recht auf Reparatur" und eine Rücknahmepflicht für Hersteller für ein sicheres Recycling unserer Produkte etablieren. Einer nachhaltigen Wirtschaftsweise können wir durch ein Ende des Bulimie-Konsums einen Schritt näherkommen.

Die Gleichberechtigung und Vielfalt der Geschlechter und Sexualitäten soll in Europa durch die Anerkennung eingetragener Partnerschaften, gleichgeschlechtlicher Ehen und Regenbogenfamilien, gleiche Bezahlung für gleiche und gleichwertige Arbeit sowie mehr Geld für das "Programm für die Förderung von Vielfalt" weiter vorangetrieben werden.

Die Umsetzung von Inklusion bedeutet eine selbstbestimmte Teilnahme am gesellschaftlichen Leben. Wir wollen die EU-weite Umsetzung der UN-Behindertenrechtskonvention vorantreiben und setzen uns für einen barrierefreien öffentlichen Raum ein. Auch private Anbieter von Waren und Dienstleistungen sollen verbindliche Vorgaben für die Barrierefreiheit umsetzen müssen.

Insgesamt wollen wir GRÜNEN also auch auf EU-Ebene an unserem Kurs, die Gesellschaft entlang von bürgerlichen Freiheiten und Grundrechten, demokratischen und rechtsstaatlichen Grundsätzen und im Sinne gleicher Rechte und Möglichkeiten für alle weiterzuentwickeln, festhalten. In diesem Sinne sollten wir im Europawahlkampf nicht ohne Stolz auf unser vielfältiges Programm für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte verweisen und möglichst viele Menschen davon zu überzeugen versuchen, mit uns diesen Weg zu gehen.

Grüne Grüße

Euer Taylan

Neues von Martina Feldmayer

100 Tage Koalition – Es geht weiter voran in Klima- und Umweltpolitik
 
Die magische 100-Tage Marke. Immer wieder nutzen Kommentator*innen aus Medien und Politik diesen Zeitrahmen, um eine erste Bilanz zu ziehen. So auch wir Grüne: Wir haben den Beginn einer Neuauflage der Schwarz-Grünen Koalition mitgeformt, und werden mit dieser den Beginn eines neuen Jahrzehnts formen und gestalten. Dabei gehen wir auch die sozial-ökologische Wende an. Um Hessen bis 2050 zu einem CO2-Neutralen Bundesland zu machen, wurden neue Zwischenziele für Treibhausgasemissionen beschlossen. Außerdem werden immer mehr Maßnahmen des Integrierten Klimaschutzplanes in die Realität umgesetzt.
Wichtig fürs Klima sind auch klimastabile Mischwälder. Wir setzen in Hessen auf eine nachhaltige Waldbewirtschaftung, dazu gehört auch Teile des Waldes sich selbst zu überlassen. Deswegen haben wir die Naturwälder – also unbewirtschaftete „wilde Wälder“ auf 10 Prozent der Staatswaldfläche ausgeweitet. Der Nationalpark Kellerwald/Edersee wird vergrößert und um die Nordhänge am Edersee erweitert. Außerdem werden wir das „Grüne Band“ an der ehemaligen Deutsch-Deutschen Grenze als Naturmonument ausweisen – das schont das Klima und ist ein wichtiger Beitrag zum Natur- und Umweltschutz.
Auch die Verkehrswende werden wir sozial und ökologisch gestalten. Nachdem wir mit dem Landesticket für über 145.000 Hess*innen den ÖPNV kostenlos gemacht haben und das Schülerticket für 1€ pro Tag einen riesigen Erfolg gefeiert hat, wollen wir ein vergleichbares Angebot auch für Senior*innen schaffen. Die Gespräche mit den Verkehrsverbünden laufen bereits und schon zum Jahreswechsel 2019/2020 soll ein solches Ticket angeboten werden können.

Neues von Marcus Bocklet

100 Tage – Soziale Bilanz

Im Sozialen geht’s um das Miteinander. Je besser die Gesetze und Rechtsregeln, desto leichter gelingt Gemeinschaft: Die ersten 100 Tage Legislatur haben Flüchtlingspat*innen aufatmen lassen. Endlich herrscht Rechtssicherheit, dass humanitäres Engagement nicht durch unerwartete Zahlungen bestraft wird. Die hessische Bundesinitiative zum Verbot sog. Konversionstherapien war erfolgreich und im Land ist ein neues Gesetz auf dem Weg, das die Stellung von Menschen mit Behinderung stärkt ...

Und wenn doch etwas schief läuft? –Dürfen wir als Gesellschaft nicht wegschauen, sondern müssen helfen und daraus lernen! Nachdem ich fast zehn Jahre die Petition einer ehemaligen Schülerin begleitete, war die Vorstellung der Studien zur Aufarbeitung des sexuellen Missbrauchs an der Odenwaldschule ein für mich besonders wichtiger Moment. Dennoch kommt Verweilen nicht in Frage - wir haben viel vor: Dem Fachkräftemangel in Pflege und Erziehung wollen wir u.a. mit vergüteten Ausbildungen entgegentreten und mit dem Runden Tisch Hebammenversorgung Wege zur Stärkung der Geburtshilfe und Betreuung von Schwangeren erarbeiten. Gesundheitspolitisch geht es mir um eine hochwertigen medizinische Versorgung für alle, die Prävention als eigenständige Säule denkt, im Kindergarten mit Sport, gesunder Ernährung und Persönlichkeitsförderung ansetzt und bis zu einer guten Pflege im Alter reicht.

Neues von Miriam Dahlke

In der Woche nach Ostern war ich auf meiner ersten „Fahrt für politisch Interessierte“ in Berlin. Angeboten werden solche Reisen vom Presse- und Informationsamt der Bundesregierung unter Einladung eines Bundestagsabgeordneten, in unserem Fall natürlich von Omid. Teilgenommen haben viele GRÜNE Neumitglieder, Interessierte ohne Mitgliedschaft und auch ein paar GRÜNE, die schon etwas länger dabei sind.

Meinen Bericht findet ihr hier.

Neues von Mirjam Schmidt

Mirjam zum Thema Arbeitsmarkt

Auf dem Arbeitsmarkt hat sich in den vergangenen Jahren einiges getan, aber es nicht noch längst nicht alles gut. Viel zu viele Menschen haben immer noch unsichere oder schlecht entlohnte Jobs. Die meisten davon sind Frauen.
Seit dieser Woche gibt es neue aktuelle Zahlen. 3,38 Millionen Vollzeitbeschäftigte in Deutschland haben im letzten Monat weniger als 2000 Euro brutto verdient. Nach den jüngsten offiziellen Daten Ende 2017 waren das 16 Prozent, wie eine der deutschen Presse-Agentur vorliegend Antwort des Bundesozialminis-teriums auf eine Anfrage der Linken anlässlich des Tages der Arbeit am 01. Mai zeigt. In Hessen waren das 12,7 Prozent des Vollzeitbeschäftigten.
Die Branchenunterschiede sind sehr groß: so bildeten bei den hauptsächlichen Berufsgruppen die Be-schäftigten der Reinigungsberufe mit einem mittleren Bruttoeinkommen von 1861 Euro das Schlusslicht – gefolgt von den Arbeitnehmern im Tourismus, bei Hotels und Gaststätten mit 1961 Euro. Es folgen die Land-, Tier- und Forstwirtschaft, die Lebensmittelherstellung und -verarbeitung und die nichtmedizinischen Gesundheits- und Pflegeberufe. Besonders prekär ist zudem die Situation der Kunst- und Kulturschaffenden.
Erwerbstätigkeit ist für die meisten Menschen ein ganz zentraler Teil ihres Lebens. Sie stecken Energie, Lebenszeit, Können und Kreativität in ihre Aufgabe. Aber fast jede und jeder wünscht sich auch eine Arbeit, die finanziell absichert, die gut ins Leben passt und die erfüllt und Freude macht. Darin liegt die große Bedeutung der Erwerbsarbeit für unsere Gesellschaft und deshalb sind Arbeitslosigkeit und ungerechte Löhne gefährlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt.
Ungleichheiten in diesem wichtigen Bereich führen sehr oft zu massiven Spannungen in den verschiedenen Schichten der Gesellschaft. Wir müssen dafür sorgen, dass Mindestlohnansprüche nicht durch Sonderregelungen ausgehebelt werden. Es sollte wieder mehr die Regel sein, dass jeder Vollzeitbeschäftigte gut von seiner Arbeit leben kann. Dazu gehört neben dem, dass der Lohn ausreichend für Wohnung sein muss, auch, dass der Lohn zur Teilhabe an kulturellen und sportlichen Möglichkeiten besteht.
Ebenso müssen wir erkennen, dass Menschen oft nur mit mehreren Jobs gleichzeitig ein adäquates Einkommen erzielen. Dadurch wird ebenfalls den Menschen ein großes Stück soziales Miteinander genommen, da kaum bis keine Zeit mehr bleibt um soziale Kontakte zu pflegen. Wir müssen eine Arbeits-marktpolitik auf Landesebene verfolgen, die den Menschen perspektivisch in Zukunft eine sozialere und gerechtere Lohnperspektive aufzeigt und Möglichkeiten darlegt, wie wir es gemeinsam schaffen, dass Menschen von ihrer Erwerbstätigkeit gut leben können. Gemeinsam bedeutet in diesem Zusammenhang den Zusammenschluss aus arbeitsmarkt-, sozial- und wirtschaftspolitischer Politik, die alle Beteiligten dazu bringt, den Weg einer sozial gerechteren Arbeitspolitik mit Einbeziehung von wirtschaftspolitischen Überlegungen zu gehen.

Neues aus dem Römer

Masse statt Klasse

Wie macht man eigentlich Politik, wenn man eigentlich keine Politik machen will?
Nun, wir GRÜNE im Römer wissen es nicht. Wir bemühen uns Anregungen der Bürger*innen unserer Stadt aufzugreifen, in vielen Gesprächen mit Beteiligten und den zuständigen Stellen in der Stadtverwaltung Lösungen zu suchen und die vorgeschlagenen Maßnahmen solide zu finanzieren.
Nun gibt es aber seit einiger Zeit im Römer zu unser aller Bedauern eine Fraktion, die von sich glaubt, eine Alternative zu sein und die uns vorlebt, wie Unwille und Unfähigkeit zur politischen Gestaltung ausgedrückt werden kann.
Die von ihr gewählte „Alternative“ zu Sachpolitik erschöpft sich bisweilen in der Beantragung von Akteneinsichtsausschüssen. Selbstredend ist es Aufgabe des Frankfurter Stadtparlamentes gelegentlich auch kritischen Einblick in die Details des städtischen Verwaltungshandelns zu nehmen.
Zweifel an der Ernsthaftigkeit werden aber nicht nur bei uns laut, wenn jene Rechtsaußen-Fraktion oft selbst nicht einmal die Gelegenheit nutzt, in die vorgelegten Unterlagen zu schauen und nicht selten auch in den Sitzungen, in denen die Bewertungen der Akteneinsicht in den Fachausschüssen besprochen werden, durch Abwesenheit glänzt.
Weil steter Tropfen sogar Steine höhlt und weil uns in dieser Woche schon wieder ein Antrag zu einem Akteneinsichtsausschuss in Haus geflattert möchten wiederholen:
Politik ist das Aufgreifen von Ideen, die Suche nach den besten Lösungen und sinnvollen Umsetzungen.
Politik ist nicht die wahllose Erzeugung von bedrucktem Papier.

Mitmachen beim Haustürwahlkampf

Klingeln für Europa!

Liebe Freunde,

wir haben letzte Woche mit dem Haustürwahlkampf für die Europawahl gestartet!

Bei schönstem Wetter sind wir durch Sachsenhausen und Preungesheim gezogen. In Preungesheim war auch Taylan Burcu, der Landtagsabgeordnete für den Wahlbezirk mit dabei. Im Anschluss waren wir gemeinsam etwas trinken und haben über die schönen und teils auch skurrilen Begegnungen gesprochen.

Habt ihr Lust auch mal mitzukommen? Alle Termine und Treffpunkte bis zur Wahl sind bereits geplant und können in dieser Online-Tabelle eingesehen werden.

Tragt euch gerne gleich ein. Wir freuen uns darauf, mit euch um die Häuser zu ziehen!

Das HTWK Team

Rotlintstraßenfest 2019

Am 24. August ist wieder Rotlintstraßenfest! Bis 30. Mai kann man sich bei uns für einen Auftritt auf unserer RSF Bühne bewerben.
Bewerbungen bitte an: buehne.rsf.2019(at)gmail.com

Donnerstag, 02.05.19: Weil ich hier leben will

VeranstalterIn: Haus am Dom in Kooperation mit dem Ernst Ludwig Ehrlich Studienwerk und dem Zentralrat der Juden in Deutschland

Weil ich hier leben will. Jüdische Stimmen zur Zukunft Deutschlands

Soirée am Dom

Zwischen Berghain und Club Odessa, zwischen Assimila­tion und Desintegration, zwischen orthodox, liberal und säkular. Achtzig Jahre nach der Reichspogromnacht zeigt sich das jüdische Leben in Deutschland in einer ungeahnten Vielfalt. Junge Jüdinnen und Juden ergreifen das Wort.

Eintritt 5 €/4 €

Wann?  19:30-21:30 Uhr
Wo?
      Haus am Dom, Domplatz 3

Bildquelle: pixabay

Donnerstag, 02.05.19: Die vorletzte Freiheit. Landschaften des Otto Dov Kulka

VeranstalterIn: Heinrich Böll Stiftung Hessen

Filmvorführung und Gespräch: Die vorletzte Freiheit – Landschaften des Otto Dov Kulka
Deutschland, Tschechien | 2018
Länge: 65 min.

Otto Dov Kulka lebt in zwei Welten: der äußeren, sowie in einer inneren.
Als Zehnjähriger wird er 1943 zusammen mit seiner Mutter in das Konzentrations- und Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau verschleppt. Dort kommen sie in das sogenannte ‚Theresienstädter Familienlager‘, wo es den Gefangenen möglich ist, ein kulturelles Leben und Bildung für die Jugendlichen aufrecht zu erhalten. In unmittelbarer Nachbarschaft zu den Gaskammern, findet Kulka seinen Zugang zu Musik und Literatur. Später, in seinem beruflichen Leben, widmet sich Kulka der Jüdischen Geschichtswissenschaft. Dass der Forschungsschwerpunkt zur Shoah nicht das Resultat eigener Betroffenheit ist, ist ihm wichtig zu betonen. Denn seiner persönlichen Geschichte stellt Kulka sich ausschließlich in Tagebuchaufzeichnungen.

Schreibend erkundet er unermüdlich sein Gedächtnis, hält Träume fest, grübelt, beschreibt, versucht zu verstehen und zu deuten. Über Jahrzehnte erschafft er eine metaphorische Welt. Eine Welt, die Kulka erst mit seinem Buch Landschaften der Metropole des Todes 2012 mit der Öffentlichkeit teilt.
Der Film Die vorletzte Freiheit zeichnet die Welt der inneren Landschaften nach. Er findet Bilder zu den Worten. Lässt eintauchen. Lange ruhige Einstellungen begleiten die hypnotischen Erzählungen. Poetisch und grausam verschmelzen Worte und Bilder. Sie zeugen von der Last ebenso wie der Kraft des Weiterlebens.

Eintritt frei!
Filmvorführung und Gespräch mit

  • Stefan Auch, Regisseur
  • Werner Renz, ehem. wissenschaftlicher Mitarbeiter am Fritz Bauer Institut, Frankfurt/M.

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     Gallus Theater Kleyerstr.15

Freitag, 03.05.19: Treffen Netzwerken gegen Rassismus

Macht mit und netzwerkt gegen Rassismus!

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17 in Frankfurt-Sachsenhausen

Freitag, 03.05.19: Zero-Waste Starter Workshop

VeranstalterIn: gramm.genau

Zero-Waste Starter Workshop

Was bedeutet Zero Waste eigentlich? Wo kann ich unverpackt einkaufen? Welche Alltags-Tricks gibt es? Und was kann ich selbermachen? In dem 2-stündigen Workshop mit Pia könnt ihr einiges über ein Leben ohne Müll lernen und am Ende selbst ausprobieren, wie ihr Deocreme selbst herstellt und ganz einfach Mülltüten faltet.

Intro: Pia erzählt, wie sie zu Zero Waste gekommen ist

Vortrag:

    Was bedeutet Zero Waste (5 Rs)?
    Welche Vorurteile gibt es?
    Wo und wie kannst du unverpackt einkaufen?
    Was kannst du selber machen und upcyclen?
    Wie kannst du Sachen richtig entsorgen?

Workshop: Du machst mit Pia's Anleitung selbst: Deocreme, Papiermülltüten

Community: Es bleibt natürlich Zeit für deine Fragen, Ideen und den Austausch mit Pia und anderen TeilnehmerInnen. Wir möchten, dass ihr nette Menschen kennenlernt, euch austauscht und inspiriert. #FrankfurtKannMüllfrei

Wann? 19:00-21:15 Uhr
Wo?     Adalbertstraße 11, Bockenheim
Kosten? 25€ p.P., zur Anmeldung geht es hier.

Samstag, 04.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Jutta Ebeling (ehem. Bürgermeisterin Frankfurt),
Rosemarie Heilig (Dezernentin für Umwelt und Frauen) und
Beatrix Baumann (Vorstandssprecherin und Stadtverordnete)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 04.05.19: Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

VeranstalterIn: Die Veranstaltung wird organisiert von „Aufstehen gegen Rassismus im Frankfurter Nordwesten“ und unterstützt von: Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main, attac-Frankfurt, café Deutschland, Wolfgang Buff (Zentrum Oekumene), Micha Brumlik, Günter Deister (Naturfreunde Frankfurt), IIS e.V., Matthias Jochheim (IPPNW), DIE LINKE-Frankfurt, Ulli Nissen (MdB, SPD),  TUN e.V., ZMD-Hessen  

Gemeinsam gegen Rassismus, Antisemitismus und Islamfeindlichkeit

Es sprechen

  • Siraad Wiedenrot (Initiative Schwarze Menschen, Bildungsstätte Anne Frank)
  • Nabila Abu Tair (Studentin)
  • Prof. Dr. Deborah Schnabel (Psychologin)
  • Michal Schwartze (Pädagogin)
  • Mustapha Lamjahdi (TUN e.V.)  
  • Christian Kabengele (Student, ehem. Blogger)


Rassismus ist keine Alternative!

In Deutschland ist mit der AfD eine menschenfeindliche Agenda in die Parlamente eingezogen und Politiker*innen anderer Parteien versuchen, deren Wähler*innen durch Aufgreifen ihrer Themen und Übernahme von Forderungen für sich zu gewinnen. Zugleich unterhält die AfD Kontakte in alle Bereiche der extremen Rechten und agiert in Chemnitz und an anderen Orten als parlamentarischer Arm gewalttätiger faschistischer Straßenbewegungen. Rassismus, Antisemitismus und Antiziganismus sind wieder erstarkt und Islamfeindlichkeit ist weit verbreitet. Musliminnen, die ein Kopftuch tragen, leiden besonders unter zunehmender Aggression im öffentlichen Raum. Mit den Wahlen zum Europaparlament im Mai sowie Landtags- und Kommunalwahlen in mehreren Bundesländern stehen wichtige Entscheidungen an. Wir wollen darauf Einfluss nehmen, welche politischen Kräfte in diesen Wahlen gestärkt werden. Es gilt, gemeinsam gegen die Rassist*innen und die extreme Rechte, allen voran gegen die AfD, aufzustehen.
Wir wollen deutlich machen, dass wir gemeinsam für eine Gesellschaft kämpfen, die Menschenrechte schützt. Dazu zählen gleiche Rechte für alle ebenso wie das Recht auf Arbeit, Wohnen, Gesundheit und Bildung. Unsere Alternative heißt Solidarität

Wann?  17:00 Uhr
Wo?      im Gemeindesaal an der Epiphaniaskirche, Holzhausenstraße 6 / Ecke Oederweg

Kontakt:  AGR-ffm-nwst(at)gmx.de
Aufstehen gegen Rassismus im Frankfurter Nordwesten

Samstag, 04.05.19: Gemeinsam für eine gerechtere Welt

VeranstalterIn: Haus am Dom in Kooperation mit dem Oikocredit Förderkreis Hessen-Pfalz e.V.

Gemeinsam für eine gerechte Welt: Entwicklungszusammenarbeit im Wandel. Welche Ansätze machen heute Sinn?

Der Literaturwissenschaftler, Philosoph und Theologe Dr. Boniface Mabanza setzt sich mit großem Engagement für einen Perspektivwechsel in den wirtschaftlichen und entwicklungspolitischen Beziehungen zwischen den Ländern Afrikas und Europas ein. Dabei prangert er in gleicher Weise Ausbeutungsstrukturen und unwirksame Hilfen an. Statt­dessen wirbt er für ehrliche Partnerschaften auf Augen­höhe. Zum 40-jährigen Jubil­äum der ökumenischen Ent­wicklungsorganisation Oiko­credit spricht Boniface Ma­banza kritisch über verschiedene Ansätze der internationalen Zusammenarbeit. Das ausführliche Programm des Thementages mit anschließender Mitgliederversammlung findet ihr hier.    

Mit: Dr. Boniface Mabanza, Koordinator bei KASA-Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika, Heidelberg

Bitte anmelden: hessen-pfalz(at)oikocredit(dot)de

Wann? 11:00-17:00 Uhr
Wo?     Haus am Dom, Domplatz 3

Eintritt frei

Sonntag, 05.05.19: Pulse of Europe

Veranstalter: Pulse of Europe

Europäer! Lasst und bis zur Europawahl besonders laut und präsent sein! Lets be the Pulse of Europe!
- Programm folgt-

Wann? 14:00 Uhr
Wo?     Goetheplatz

Montag, 06.05.19: Speakers' Corner mit Mirjam Schmidt und Reinhard Bütikofer

Speakers' Corner mit Mirjam Schmidt und Reinhard Bütikofer

Alle Fragen, die ihr zur Politik in Europa jemals hattet, beantworten euch Mirjam Schmidt (MdL) & Reinhard Bütikofer in diesem tollen Event-Format!
Als Mitglied des Europäischen Parlaments und Ko-Vorsitzender der Europäischen Grünen Partei ist Reinhard mitten im Geschehen und ein idealer Gesprächspartner für neugierige Europafans oder auch Europakritiker.

Wir freuen uns auf euch!

Wann? 15.30-17.30 Uhr
Wo?     Hauptwache Ecke Biebergasse, vor dem Hugendubel

Dienstag, 07.05.19: Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?

VeranstalterIn: Club Voltaire

Geschlechtergerechte Sprache: "Moraldeutsch" und "Sprachverhunzung" oder sprachlicher Ausdruck gesellschaftlicher Veränderung?
Frauendiskussionsabend (ladies only)

Immer wenn Frauen nicht mehr nur "mitgedacht", sondern gleichberechtigt erwähnt werden wollen, hagelt es Kritik, wird der "Untergang" der deutschen Sprache vorhergesagt. Das war bei den weiblichen Berufsbezeichnungen so, die inzwischen schon fast selbstverständlich geworden sind. Das ist jetzt wieder der Fall, wenn es darum geht, Gruppenbezeichnungen zu finden, in den Frauen direkt angesprochen und nicht mehr im "generischen Maskulinum" mitgemeint werden.
Einführung: Brigitte Klass
Veranstalterin: Frauen-AG
Eintritt frei

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     2. StockClub Voltaire, Kleine Hochstraße 5

Dienstag, 07.05.19: Religion. Politik. Gesellschaft. Radikalisiert sich Deutschland?

VeranstalterIn: Eine Veranstaltung der START-Stiftung und der Deutsche Bank Stiftung in Kooperation mit der Bildungsstätte Anne Frank und der Evangelischen Akademie Frankfurt.

Religion. Politik. Gesellschaft. Radikalisiert sich Deutschland?

Populistische und antiliberale Ideen haben in Deutschland Konjunktur. Auch im Rhein-Main-Gebiet werden unabhängig der politischen Couleur und jeweiligen Herkunft immer stärker Meinungen laut, die bislang den radikalen Rändern zuzurechnen waren. Menschen werden aufgrund ihrer religiösen oder politischen Überzeugungen angefeindet und bedroht, Minderheiten marginalisiert und ausgegrenzt. Immer wieder äußert sich der Wunsch nach gesellschaftlicher Homogenität und extremistisches Gedankengut findet Einzug in die politische Debatte, deren Ton zunehmend rauer wird.
 
Welche Motive und Probleme stecken dahinter? Wie befeuern sich radikale Tendenzen gegenseitig? Was können wir gemeinsam in der Stadt Frankfurt dagegen unternehmen?
 
Podiumsteilnehmer:

  • Seda Basay-Yildiz, Rechtsanwältin
  • Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, Geschäftsführendes Vorstandsmitglied Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung
  • Sylvia Weber, Dezernentin für Integration und Bildung, Stadt Frankfurt am Main

Moderation: Dr. Meron Mendel, Direktor Bildungsstätte Anne Frank

Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte bis 24.04.2019 hier.
Wann?  Einlass ab 18.00 Uhr, Beginn 19.00 Uhr
Wo?      Evangelische Akademie, Römerberg 9

Mittwoch, 08.05.19: Tag der Befreiung - wer nicht feiert hat verloren!

VeranstalterIn: Lautstark gegen Rechts, Piratenpartei Frankfurt am Main, Studierende der Frankfurt University, Club Voltaire, VVN-Bund der Antifaschistinnen und Antifaschisten Frankfurt, Seebrücke Frankfurt,
DGB Region Frankfurt Rhein Main, Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. Rhein-Main, DIE LINKE, Förderverein Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte KZ Katzbach

Tag der Befreiung - wer nicht feiert hat verloren!

Am 8. Mai 1945 endete mit der Kapitulation der Nationalsozialist*innen der Zweite Weltkrieg. In vielen Ländern Europas wird diesem Datum in Form eines Gedenktages oder eines gesetzlichen Feiertages Rechnung getragen. In Deutschland ist dies bisher nicht der Fall.

Frankfurt begeht diesen Tag zum wiederholten Mal unter dem Motto „Wer nicht feiert, hat verloren!“ als Fest der Verständigung, gegen Rassismus, Antisemitismus und Fremdenhass. Gemeinsam setzen wir uns dafür ein, dass der 8. Mai zum gesetzlichen Feiertag wird!

Es darf nicht in Vergessenheit geraten, was zwischen 1933 und 1945 passiert ist. Gerade in einer Zeit, in der nur noch wenige Zeitzeug*innen leben, um der Nachwelt von den Gräueln und Schrecken des Zweiten Weltkriegs persönlich zu berichten. Vor über 70 Jahren wurden nicht nur die Überlebenden des Naziterrors befreit. Was unserer gesamten Gesellschaft bis heute bleibt, ist unsere individuelle Freiheit und die große Dankbarkeit gegenüber den Ländern, welche die Nationalsozialist*innen niederkämpften.

Auch gebührt Dank und Respekt all jenen, die in Deutschland und in den von Deutschland besetzten Ländern Widerstand gegen die Schreckensherrschaft der Nationalsozialist*innen leisteten. Wir dürfen nicht nachlassen, für sie einzustehen. Die emanzipatorischen Entwicklungen der letzten 50 Jahre werden momentan von Rechts in Frage gestellt. Wir müssen die offene Gesellschaft gegen diese geistigen Brandstifter*innen verteidigen. Rechten Demagog*innen werden wir nicht einen Fußbreit weichen! Das gilt für Frankfurt und überall.

Ablauf
17:00 Uhr    Grußwort
17:15 Uhr    Musik Emil Mangelsdorff
17:30 Uhr    Gesprächsrunde Zeitzeug*innen
18:30 Uhr    Musik Sonja Ebel Chor
19:00 Uhr    Gesprächsrunde    Europa und Rechtsruck
19:30 Uhr    Musik    DeeOoh / Lena Stoehrfaktor
20:30 Uhr    Szenische Lesung    Bettina Kaminsky
20:45 Uhr    Gesprächsrunde Frieden, Aufrüstung
21:15 Uhr    Musik Gastone

Wo? Römerberg

Donnerstag, 09.05.19: Europatag

VeranstalterIn: Pulse of Europe, Goethe Universität und International Office, Erasmus Student Network

EUROPATAG!

Programm:
14:30 Uhr: Begrüßungen, Musik und Eröffnung des "Markts der Möglichkeiten" mit u. a. Erasmus Student Network Frankfurt, Europa – Quo Vadis, International Office, Museum Giersch der Goethe-Universität,

15 bis 16 Uhr: Podiumsgespräch zur Europa-Universität/TruMotionAlliance, u.a. mit Studierenden aus dem europäischen Ausland,

16:15 bis 17 Uhr: Verleihung der Auszeichnung "Diplôme d‘Honneur“ durch die "Fondation du Mérite Européen" an die Bürgerbewegung Pulse of Europe,

17 Uhr: Musik von "Pearls of Europe" und Singen der Europa-Hymne,

17:30 Uhr: Sammlung vor dem Poelzig-Bau und Aufbruch zum Römerberg zur Europa-Kundgebung von Pulse of Europe

Angela Dorn, unsere Landesministerin für Wissenschaft und Kunst, wird ebenfalls anwesend sein.

Wo?     Goethe Universität, Campus Westend, Casino-Gebäude, Festsaal

Donnerstag, 09.05.19: AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Wenn ihr Lust habt, aktiv Ideen für nachhaltiges und faires Wirtschaften zu erarbeiten und mit anderen Interessierten darüber zu diskutieren, seid ihr hier genau richtig.
Die AG freut sich immer über neue wie auch alte Gesichter.

Wann? 19.30 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Str. 17

VORSCHAU

Freitag, 10.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Marcus Bocklet (MdL),
Johannes Lauterwald (Sprecher Grüne Jugend Frankfurt) und
Bernd Schneider (Sprecher Grüne Alte Frankfurt)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 11.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Rosemarie Heilig (Dezernentin für Frauen und Umwelt),
Nargess Eskandari-Grünberg (ehrenamtliche Stadträtin) und
Taylan Burcu (MdL)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 11.05.19: Landesmitgliederversammlung

Inhaltlicher Schwerpunkt der LMV ist die bevorstehende Wahl des Europäischen Parlaments. Wir wollen gerade in diesen Zeiten ein starkes Zeichen für einen ökologisch-sozialen Aufbruch in Europa setzen, wie wir ihn in Hessen vorantreiben.

Außerdem wählen wir einen neuen Landesvorstand, denn der amtierende Landesvorstand hat sich entschieden, die eigentlich im zweiten Halbjahr erst nötige Vorstandswahl vorzuziehen, nachdem unsere Vorsitzenden Angela und Kai angekündigt hatten, ihre Ämter in Folge der Regierungsbildung zur Verfügung zu stellen.

Anträge können HIER eingereicht werden.
Um uns die Organisation der Mitgliederversammlung zu erleichtern, bitten wir Euch um eine unverbindliche Anmeldung auf dieser Seite, hier.

Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme und ein starkes Zeichen für ein starkes Europa!

Mit GRÜNEN Grüßen
Angela Dorn, Kai Klose, Martin Kirsch

Wann? 11:00 Uhr
Wo?     in Frankfurt, Casino der Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Str. 10

Mittwoch, 15.05.19: Kreismitgliederversammlung

Treffen für Neumitglieder und Interessierte bereits um 19:00 Uhr!


Vorläufige Tagesordnung

  1. Begrüßung und Formalia
  2. Jetzt den Klimawandel bekämpfen – unsere gemeinsame Verantwortung mit Vertreter*innen von „Fridays for Future“
  3. Aktuelle Stunde
  4. Verschiedenes, u.a. Ankündigung Satzungsänderungsanträge zur KMV am 5.6.

Wir werden bis zum 8.5., 23:59 Uhr, vorliegende Anträge am 9.5. per E-Mail und online unter www.gruene-frankfurt.de/partei/aktuelle-antraege zur Verfügung stellen. Anträge sind auch spontan möglich

Wann: Mittwoch, 15. Mai 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Wo: Ökohaus, Kasselerstraße 14, 60486 Frankfurt


 

 

Samstag 18. Mai: Europa liest

Veranstalter*in: Stadtteilgruppe 10 / Frankfurt-Nord-Ost

EUROPA LIEST!

Geschichten aus dem ganzen Kontinent, Büchertausch & Unterhaltung für die ganze Familie


Die Stadtteilgruppe Frankfurt-Nord-Ost und der Buchladen „Bücher im Bogen“ laden zu einer literarischen Reise durch Europa und seine Kulturen ein. Rund um die Lesungen können mitgebrachte Bücher getauscht werden.

Wann: Samstag 18. Mai 2019
Uhrzeit: 13 - 17 Uhr
Wo: Kleines Zelt am Gravensteiner Platz (Frankfurt-Preungesheim)

Samstag 18.05.19: Poetry Slam & Public Viewing zum ESC

#Europaistbunt.

Den zunehmenden rechtspopulistischen Tendenzen in Europa wie hierzulande müssen wir wohl etwas Glitzer und weltoffenes Kulturprogramm entgegensetzen. Denn: Das Europa, dessen Parlament wir am 26.05. wählen, ist ein Europa der vielfältigen Lebensweisen, Kulturen und Musik. Mit einem Poetry Slam und der Übertragung des Eurovision Song Contests am 18. Mai 2019 möchten wir diese Vielfalt zusammen feiern. Beim Poetry Slam ab 19.30 Uhr werden unter anderem auch Mitglieder der Grünen Jugend Hessen mit Gedichten gegen Engstirnigkeit und für Weltoffenheit auf die Bühne steigen. Ab 20.45 Uhr startet die Übertragung des Eurovision Song Contest. Dazu reichen wir leckere Snacks und Getränke gibt's an der Bar!

Wann? 18.05.2019, Einlass ab 19 Uhr
Wo? Eros 49, Elbestr. 49, 60329 Frankfurt am Main (leider kein barrierefreier Zugang)
Wie? Genauso wie du bist als Teil der vielfältigen Gesellschaft

Eine gemeinsame Veranstaltung der Grüne Jugend Hessen (GJH) und von Bündnis90/Die Grünen Frankfurt!

Mittwoch 23.05.: Grünes Quiz – Europa Edition

Grünes Quiz – Europa Edition
 


Angelehnt an die britische Tradition des Pubquiz, organisiert das Team Dezibel einen Quizabend im Hotel Nizza.

Das Quiz findet am 23. Mai, also drei Tage vor der richtungsweisenden Europawahl statt, und dreht sich daher rund um Europa!

Wie kann ich teilnehmen?

Meldet euch bis zu 22. Mai mit einer Mail an quiz@gruene-frankfurt.de an und gebt uns Bescheid aus wie vielen Personen euer Team besteht. Ideal ist eine Größe von 2-5 Personen, aber auch wenn ihr alleine seid, helfen wir euch gerne dabei euch am Abend selbst vor Ort mit anderen zu vernetzen.

Wie funktioniert der Quizabend?

In fünf verschiedenen Runden zu unterschiedlichen Themengebieten, stellen euch unsere Quizmaster knackige Fragen. Ihr schreibt diese auf von uns vorgefertigte Zettel und am Ende küren wir die Gewinner*innen des Abends.

Wir freuen uns auf euch!

Wann: Mittwoch 23. Mai 2019
Uhrzeit: 19:00 Uhr Einlass, 19:30 Uhr Beginn
Ort: Hotel Nizza, Elbestraße 10, Bahnhofsviertel (barrierefreier Zugang)


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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