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GRÜNE WOCHE 17/2019 (09.05.2019)

Liebe Freundinnen und Freunde,

am gestrigen 8. Mai jährte sich zum 74. mal das Ende des zweiten Weltkrieges und der Naziherrschaft in Deutschland. In vielen Ländern ist dieser Tag der Befreiung Feiertag, in Deutschland hat es lange gedauert, bis der Tag unumstritten als „Tag der Befreiung“ empfunden und bezeichnet wurde. Richard von Weizsäcker machte am 8. Mai 1985 einen für die „offizielle Bundesrepublik“ entscheidenden Schritt und benutzte diese Formulierung bei einer Gedenkstunde. Noch 1970, 25 Jahre nach dem Ende des Krieges, kam es zu heftigen Protesten der CDU/CSU, als der damalige Bundeskanzler Willy Brandt eine Regierungserklärung zum 8. Mai abgab.

Beschäftigt man sich mit Nazideutschland und dem zweiten Weltkrieg, so ist man immer wieder fassungslos darüber, was Menschen Menschen angetan haben. Zig Millionen Menschen wurden gezielt ermordet oder im Krieg getötet, in Deutschland und in den besetzten oder kollaborierenden Gebieten wurden Menschen jüdischen Glaubens, Sinti und Roma, queere Menschen, Menschen mit Behinderungen, politische Gegner des Faschismus gejagt, entrechtet und im industriellen Maßstab ermordet, ganz Europa war ein Schlachtfeld, ein Trümmerhaufen und in Agonie. Deutschland und wir alle stehen für immer in der Verantwortung, an diese Geschichte zu erinnern und aus ihr zu lernen.

Heute, am 9. Mai, wird der Europatag begangen. Am 9. Mai 1950 schlug der damalige französische Außenminister in einer Rade in Paris vor, eine europäische Produktionsgemeinschaft für Kohle und Stahl zu schaffen. Dieser Vorschlag führte zur Gründung der EGKS, der Wurzel der Europäischen Union wie wir sie heute kennen. Oft wird behauptet, die EU sei im Kern ein Wirtschaftsprojekt. Das verkennt, dass die Kohle- und Stahl-Politik Anfang des 20. Jahrhunderts und auch nach dem zweiten Weltkrieg ein zentrales zwischenstaatliches Machtthema war. An diesen Fragen, an Zugriff auf Ressourcen und Produktion, haben sich Konflikte und Kriege entzündet. Eine kooperative Lösung dieser Fragen, gerade zwischen Deutschland und Frankreich, war keine wirtschaftliche, sondern eine Frage von Krieg und Frieden. Der Weg, den Schumann vorgezeichnet hat, war Symbol auch für die Entscheidung, dass auf den Trümmern des maßgeblich aus Deutschland heraus zerstörten alten Europas ein neues, kooperatives Europa entstehen sollte. Wir können glücklich und dankbar sein, dass dieser Weg damals eingeschlagen wurde.

Der 8. und der 9. Mai geben also Anlass zum Feiern und zur Erleichterung für die Menschen in Deutschland und Europa – und sie geben Anlass zum Nachdenken und dazu, politische Schlüsse zu ziehen. Wir haben Verantwortung für die Vergangenheit und die Zukunft. Wir wollen uns der Verantwortung in beide Richtungen unablässig stellen.

Aktuell stehen wir wieder vor Herausforderungen für Europa und die Menschen auf der ganzen Welt. Wieder ist es der Mensch, der sich selbst bedroht. Bekämpfung von Klimawandel, Artensterben, nach wie vor von Krieg und Gewalt, Nationalismus und Rassismus – die Aufgaben sind nicht kleiner geworden. Aber vielleicht sind wir aus der Vergangenheit ein wenig schlauer geworden, und stellen die Weichen auf friedliche Zusammenarbeit, auf eine Gesellschaft und Wirtschaft, die die Zerstörung der menschlichen Lebensgrundlage nicht mehr billigend in Kauf nehmen, auf ein gleichberechtigtes Miteinander ganz im Sinne des ersten Artikels des Grundgesetzes, dessen Entwurf am 8. Mai 1949 vom Parlamentarischen Rat verabschiedet wurde:

„Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist Verpflichtung aller staatlichen Gewalt.“

Das gilt übrigens für „Menschen“, nicht „deutsche Menschen“, „Männer“, „einige Menschen“, …!

In diesem großen Kontext bewegen wir uns, nicht nur am 8. und 9. Mai – und in diesem Sinne freuen wir uns über Euer Engagement für die Zukunft auch in der kommenden Woche. Vielleicht sehen wir uns dabei, zum Beispiel auf der Landesmitgliederversammlung am Samstag, bei der wir mit Marlene Riedel hoffentlich wieder eine Frankfurter Vertreterin in den Landesvorstand wählen werden – und/oder auf unserer Kreismitgliederversammlung am kommenden Mittwoch, bei der wir Vertreter*innen von Fridays for Future eingeladen haben und uns unter anderem mit dem Klimaschutz beschäftigen wollen.

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

EUROPA - das Wahlprogramm 2019 kennenlernen

Zusammenfassung des 4. Kaptitels unseres Europawahlprogramms:
Europas Versprechen erneuern. -  Garantieren, was uns alle schützt: Frieden und Sicherheit fördern

von Nina Eisenhardt (MdL)

Die Europäische Union ist ein Friedensprojekt. Diese Aussage ist viel zitiert – denn sie ist genauso wahr wie sie wichtig ist. Die Zusammenarbeit der Staaten auf dem Europäischen Kontinent sichert den Frieden in Europa. Gleichzeitig hat die Europäische Union aufgrund ihrer wirtschaftlichen Stärke und ihres vielfältigen Einflusses auch eine wichtige Rolle für den Frieden in der Welt. Sie setzt als größte Geberin in der Entwicklungszusammenarbeit Maßstäbe für Nachhaltigkeit. Die EU hat für Frieden und Gerechtigkeit in der Welt schon viel getan, aber sie tut mit ungleichen Handelsverträgen und Rüstungsexporten leider auch schlechtes. Wir haben die Konzepte, damit die großartige Idee der Europäischen Union für die Zusammenarbeit zwischen Staaten auf Augenhöhe auch nach außen wirkt und wir haben Ansprüche an die demokratischen Grundprinzipien, die für alle Mitgliedsstaaten gelten.

Wir wollen, dass in der europäischen Außenpolitik Menschenrechte im Mittelpunkt stehen. Wir nennen das auch eine feministische Außenpolitik, in der die Gleichheit aller Menschen respektiert wird und die Beteiligung für in den Gesellschaften benachteiligte Personen schafft, und die für Menschen, die besonderen Schutz benötigen da ist. Wir stärken die Zivilgesellschaft und Menschenrechtsverteidiger*innen – auch gegenüber transnationalen Unternehmen.

Eine solche Außenpolitik kann nur mit starken internationalen Organisationen funktionieren. Deshalb wollen wir die Vereinten Nationen und die OSZE stärken, genauso wie das humanitäre Völkerrecht und das internationale Strafrecht. Wir setzen in der Außenpolitik auf Partnerschaft. Das gilt in besonderer Weise auch für den Afrikanischen Kontinent und unsere Verantwortung durch das koloniale Erbe Europas sich für eine vertiefte und wirtschaftlich nachhaltige Partnerschaft
Augenhöhe stark zu machen.

Unsere Sicherheitspolitik in Europa stärkt den Rechtsstaat in Europa. Mit mehr Mitteln für europäische Polizei und die Rechtsstaatsmissionen und einer europäischen Sicherheitsunion, die parlamentarisch kontrolliert wird. Sicherheitspolitik nach außen heißt für uns nachhaltige Friedenspolitik statt Waffenlieferungen an Diktatoren und in Kriegs- und Krisengebiete. Wir wollen Konflikte zivil lösen, deshalb wollen wir eine Verdoppelung der Mittel für zivile Krisenprävention.

Die Europäische Union kann für mehr Gerechtigkeit in der Welt sorgen: Wir wollen Entwicklungs- und Schwellenländer stärken, indem wir die Entwicklungsfinanzierung erhöhen, die Kapitalflucht und Steuervermeidung aus diesen Ländern verhindern und Zölle auf verarbeite Produkte aus Entwicklungsländern abschaffen. Besonders im Fokus steht bei uns auch die humanitäre Hilfe bei Katastrophen, für die wir die Ausstattung der europäischen Organisation verbessern wollen. Gerechtigkeit geht nur nachhaltig, deshalb wollen wir das Pariser Klimaschutzabkommens und des Vorsorgeprinzips in allen Handelsverträgen der EU verankern.

Wir kämpfen für eine EU, die auch weiterhin garantiert, was uns alle darin schützt: Frieden und Sicherheit, Menschenrechte und Demokratie. Und wir kämpfen für eine gemeinsame europäische Außen- Verteidigungs- und Sicherheitspolitik, die Gerechtigkeit, fairen Welthandel, faire, nachhaltige Produktion und den Klimaschutz weltweit voranbringt.

Neues von Martina Feldmayer

Mehr Tierwohl dank GRÜNER Regierungsbeteiligung

Wir GRÜNE stehen für mehr Tierschutz ein und haben mit dem Runden Tisch Tierwohl, der Stiftung Tierschutz und der Einrichtung der 3R-Professuren (reduce, refine, replacement) schon einiges erreicht. Am 3R-Zentrum in Gießen haben sich GRÜNE Mitglieder der Landtagsfraktion diese Woche über die Forschung um das Leid der Versuchstiere zu vermeiden oder zu verringern informiert. Einen weiteren wichtigen Schritt für den Tierschutz sind wir vor einigen Wochen gegangen und haben dafür gesorgt, dass Hessen Tiertransporte über lange Strecken in Nicht-EU-Länder stoppt. Jetzt ist die Bundesregierung in der Pflicht, klare Vorgaben zu erarbeiten und internationale Abkommen über Mindest-Tierschutzstandards zu schließen. Fest steht für uns: Tierschutz ist eines unserer Kernthemen und wir bleiben dran!

Neues von Marcus Bocklet

Nächste Woche: 1. Runder Tisch Hebammenversorgung

„Hauptsache praktisch, vordatiert und per Kaiserschnitt?“ wohl eher Horrorvorstellung als Traumszenario vieler werdender Mütter in Hessen. Auch gesundheitspolitisch ist logisch: Je interventionsärmer eine Geburt, desto besser für Mutter und Kind...

Dass dieser Wunsch in Wirklichkeit selbst im mit Geburtseinrichtungen reich versorgten Nordend (Einblicke in die regionalen Leistungsprofile der Plankrankehnhäuser bietet der hessische Versorgungsatlas) auf elend lange Wartelisten trifft, wollen wir angehen: Mit der Aufnahme der 1:1 Versorgung in den Koalitionsvertrag (S.14) ist eine wichtige Etappe genommen und mit der Einrichtung einer neuen Sprecherinnenkompetenz für Geburt und Schwangerschaft haben wir unsere Fraktionsstärke in politischen Anliegensdruck übersetzt. Am 14. Mai geht es in die nächste Phase (mehr dazu in Katrin Anders Pressemitteilungen zum Runden Tisch und dem internationalen Tag der Hebamme).

Die Ergebnisse werden wir als Querschnittsaufgabe behandeln und weiter auf Verbesserung für den Berufstand drängen, denn uns GRÜNEN geht es um nicht mehr oder weniger als die gute Umsetzung des Rechts jeder Frau in Deutschland sich nach § 24 f Satz 1 u. 2 SGB V  frei für einen Geburtsort zu entscheiden!

Neues von Miriam Dahlke

Die EU garantiert Frieden und Freiheit

Für mich ist die EU nicht nur das größte Friedensprojekt der Nachkriegszeit – gerade Hessen als Sitz der EZB und zahlreicher anderer internationaler Firmen und Institutionen profitiert auch ganz konkret von ihr. Zum Beispiel werden viele Projekte in ganz Hessen mit EU-Fördermitteln unterstützt. Ich nutze die Europawoche vom 6.-12. Mai, um einige dieser Projekte zu besuchen. Außerdem bin ich in dieser Woche zu Gast bei mehreren Podiumsdiskussionen. Überall stelle ich heraus, wie wichtig es ist, Europa gemeinsam zu gestalten und am 26. Mai zur Wahl zu gehen.

Meine Pressemitteilung zur Europawoche findet ihr hier.

Neues von Taylan Burcu

Meine erste Sitzung der Härtefallkommission: Eine ehrerbietige und spannende Aufgabe

Vergangene Woche tagte erstmals in dieser Legislaturperiode die Härtefallkommission des Hessischen Landtags, deren Mitglied ich seit Anfang des Jahres bin. Damit habe ich nach meiner ersten Rede sowie meinen ersten Ausschuss-, Plenar- und Fraktionssitzungen wahrscheinlich eine der vorerst letzten Premieren im neuen Hessischen Landtag erlebt.

Die Härtefallkommission prüft nach einem vorgeschriebenen Verfahren das Vorliegen dringender persönlicher oder humanitärer Gründe, die es geboten erscheinen lassen, den weiteren Aufenthalt in Deutschland ansonsten ausreisepflichtiger Ausländerinnen und Ausländer (ausnahmsweise) zu ermöglichen.

Diese äußerst ehrerbietige und zugleich spannende Aufgabe schließt sich meist an das Scheitern einer aufenthaltsrechtlichen Petition an. Neben meiner Tätigkeit im Petitionsausschuss, der sich mit solchen, aber auch gänzlich anderen Fällen bis hin zur Forderung nach dem Erhalt des hessischen Landgestüts Dillenburg - dem im Übrigen Rechnung getragen wurde - zunächst rein auf Ebene der Rechts- und Sachlage auseinandersetzt, beschäftigt sich also auch dieses Gremium mit konkreten Einzelschicksalen. Und da ist es natürlich besonders schön, wenn sie - solange kein triftiger Grund dagegen spricht - positiv beschieden werden können, und ich hierzu mein Beitrag leiten kann. Gut ist auch, dass es eine solche Kommission in Hessen überhaupt gibt. Entscheidungsgewalt hat zwar letztlich immer der Innenminister bzw. das hess. Innenministerium , doch die Kommissionsmitglieder können auch einen gewissen Druck ausüben, wenn besondere Einzelschicksale sie dazu veranlassen, in bestimmten Fällen ein Bleiberecht für die betreffende Person zu fordern.

Es ist mir eine besondere Ehre, Teil sowohl des Petitionsausschusses als auch (als einziger GRÜNER Vertreter) der Härtefallkommission zu sein. Diese beiden Aufgaben sind ein wichtiger Teil der parlamentarischen Arbeit in Wiesbaden und es macht mich stolz, hier konkret Bürger*innen helfen zu können.

Herzliche Grüße
Taylan

Neues von Mirjam Schmidt

Artenvielfalt-Bericht

Die Weltkonferenz zur Artenvielfalt in Paris vergangene Woche schickte eine deutliche Mahnung in die Welt. Robert Watson, Präsident des Weltbiodiversitätsrats (IPBES), erklärte zum Auftakt des Treffen: „Die Belege sind unstreitbar. Die Zerstörung der Artenvielfalt und der Ökosysteme hat ein Niveau erreicht, das unser Wohlergehen mindestens genauso bedroht, wie der durch den Menschen verursachte Klimawandel.“
 
Ziel des Artenvielfalt-Berichts, der von Diplomaten und Wissenschaftlern aus 132 Mitgliedsstaaten unterzeichnet wurde, ist ein weltweit akzeptierter gemeinsamer Sachstand zu Lage, Problemen und möglichen Lösungen. Ein solcher globaler Check war zu letzt vor 14 Jahre präsentiert worden.
 
Die Ergebnisse des Berichts sind erschreckend.  Das Ausmaß des Artensterbens war in der Geschichte der Menschheit noch nie so groß wie heute - und die Aussterberate nimmt weiter zu. Dreiviertel der Naturräume an Land wurden vom Menschen bereits erheblich verändert. So sind etwa inzwischen 80 % der weltweiten Feuchtgebiete durch den Klimawandel nahezu verschwunden sind.
 
Als Hauptursachen für den verheerenden Schwund an Artenvielfalt werden die veränderte Nutzung von Land und Meer genannt, gefolgt von der direkten Ausbeutung der Lebewesen, dem Klimawandel und der Umweltverschmutzung. Laut Wissenschaftlern nimmt die Bedeutung des Klimawandels in den nächsten  Jahren zu und wird zumindest in einigen Bereichen weiter an die Spitze rücken.
 
Biodiversität und die Ressourcen unserer Natur sind unser gemeinsames Erbe und das wichtigste Sicherheitsnetz für das Überleben der Menschen. Dieses Netz ist jedoch inzwischen fast zum Zerreißen belastet. Trotz einiger Erfolge in den letzten Jahren sind Artenvielfalt und Lebensräume auch in Hessen bedroht und müssen weiter geschützt werden. Deshalb setzen wir uns besonders für den Erhalt der biologischen Vielfalt ein.

Neues von Rosemarie Heilig

Letzte Rettung für bedrohte Arten
Pflänzchen aus dem Botanischen Garten Frankfurt am Main werden wieder in der Natur ausgewildert


Südöstlich von Gießen fand ein Botaniker im Frühling 2015 noch ein einziges Exemplar des Drüsigen Ehrenpreis und konnte noch zehn Samen sammeln. Diese Samen wurden im Botanischen Garten Frankfurt am Main vermehrt, bis zwei Dutzend Pflanzen für eine erste Auspflanzung nicht weit vom Ursprungsort bereit waren. Einige Ehrenpreisgenerationen später stehen nun ca. 20.000 Samen für Artenschutzprojekte zur Verfügung. Zuvor war bereits das Sand-Zwerggras, das man fast mit der Lupe suchen muss, erfolgreich bei Mörfelden-Walldorf wieder angesiedelt worden.
Mit Förderung der KfW-Stiftung hat der Botanische Garten für insgesamt 15 bedrohte Pflanzen die Obhut übernommen, die in Hessen auf der Roten Liste stehen. Mit beachtlichem Aufwand stemmt sich Frankfurt am Main so gegen das weltweite Artensterben. Die so genannten Erhaltungskulturen sind das letzte Mittel im Naturschutz. „Wenn es uns gelingt, auch nur ein Dutzend heimischer Arten für die Nachwelt zu erhalten, ist es aller Mühen wert“, sagt Frankfurts Umweltdezernentin Rosemarie Heilig, von Hause aus selbst Biologin.
Der gestern veröffentlichte Bericht des zwischenstaatlichen Weltbiodiversitätsrats (IPBES) , wonach weltweit eine Million Tier- und Pflanzenarten gefährdet sind, kommt für Heilig nicht überraschend. „Wir wissen seit 25 oder 30 Jahren, dass unsere Lebensweise nicht nur das Klima bedroht, sondern auch die weltweite Biodiversität. Eigentlich sollte der Artenschwund bis 2020 gestoppt sein, doch selbst in Deutschland sterben durch Klimawandel, Flächenversiegelung, industrielle Landwirtschaft und Schadstoffe in Luft, Boden und Wasser immer noch weitere Tier- und Pflanzenarten aus. Die Bürgerinnen und Bürger haben längst den Ernst der Lage begriffen, wie das bayerische Volksbegehren zeigt. Doch die Bundesregierung vertrödelt weiter wertvolle Zeit.“
Für die Frankfurter Stadträtin ist Artenschutz nicht nur für ein Thema für ländliche Regionen, es ist auch ein Großstadtthema. „Zum Glück sind wir in Frankfurt am Main nicht nur auf die Erhaltungskulturen angewiesen, sondern schützen seit mehr als 30 Jahren systematisch unsere Biotope und schaffen neue Refugien für die Natur.“ Als herausragende Beispiele für solchen vorsorgenden Artenschutz nennt Heilig den Alten Flugplatz und die neue Auenlandschaft im Fechenheimer Mainbogen. Am Alten Flugplatz sind zum Beispiel schon 119 Vogelarten eingeflogen, darunter seltene Arten wie der Schlagschwirl, der Teichrohrsänger oder die Rohrammer. Das Projekt in Fechenheim soll Mainfischen, Amphibien, Libellen und Wasservögeln zugutekommen. Der Biber ist schon wieder da.

Diese 15 Arten werden im Botanischen Garten für eine spätere Auswilderung kultiviert:

Allium strictum – Steifer Lauch
Festuca albensis (= F. tomanii) – Tomans Schwingel
Fumana procumbens – Gewöhnliches Nadelröschen
Iris spuria – Wiesen-Schwertlilie
Jurinea cyanoides – Sand-Silberscharte
Mibora minima – Sand-Zwerggras
Moenchia erecta – Aufrechte Weißmiere
Nigella arvensis – Acker-Schwarzkümmel
Poa badensis - Badener Rispengras
Scleranthus verticillatus – Hügel-Knäuelkraut
Sedum villosum – Sumpf-Fetthenne
Spergula pentandra – Fünfmänniger Spergel
Ventenata dubia – Zweifelhafter Grannenhafer
Veronica acinifolia – Drüsiger Ehrenpreis
Vicia orobus – Heide-Wicke

Neues aus dem Römer

Lernen mit Kopf, Herz und Hand

Malen, Zeichnen, Fotografie, künstlerische Fähigkeiten erlernen, mit verschiedenen Stoffen experimentieren und haptische Erfahrungen sammeln.
Diese Entwicklungsmöglichkeit wollten wir GRÜNE im Römer mit einem Konzept für eine Frankfurter Kinder- und Jugendkunstschule ermöglichen und haben uns deshalb dafür eingesetzt, dass eine Anschubfinanzierung in den Haushalt des letzten Jahres eingestellt wurde.
Daher haben wir uns auch sehr darüber gefreut, dass in dieser Woche die Jugendkunstschule „Atelier 1318“ in den Räumen der Freien Kunstakademie im Gallus eröffnet hat.
„Jeder Mensch ist ein Künstler“, wird Joseph Beuys häufig zitiert. „Für uns heißt das auch, dass das eigene Erleben und das künstlerische Ausprobieren die Kinder und Jugendliche fördert und sie ermuntert, auch losgelöst vom Schulbetrieb zu lernen“, meint unsere Kulturpolitikerin Sylvia Momsen dazu.
„Unser heutiges oft einseitig auf Akademisierung, Technisierung und Wissen anhäufendes Lernen mit dem Kopf, wird ergänzt durch haptische Erfahrungen. Jedem Tätigsein folgt ein schöpferischer Gedanke.“
Die Jugendkunstschule für Jugendliche von 13 bis 18 Jahren (daher der Name) fügt sich ein in die Idee, dass das Erlernen von künstlerischen Fähigkeiten durch selbständiges praktisches Arbeiten mit verschiedenen Materialien die gesamte Entwicklung junger Menschen unterstützt.
Und dort, wo wir können, unterstützen auch wir diese Idee.

Neues von Omid Nouripour

Iran, Venezuela, Pompeo und Syrien

Die schweren Überschwemmungen im Iran haben 350.000 Menschen aus ihren Häusern gezwungen und mindestens 76 Menschen getötet, "Es ist offenkundig, dass nicht nur Missmanagement und Korruption der Hilfe für die zahlreichen iranischen Flutopfer im Wege stehen, sondern auch die US-Sanktionen gegen die Regierung", wird Omid im Spiegel zitiert. " Es ist zynisch, die iranische Bevölkerung in einer humanitären Notlage im Stich zu lassen, weil wir als Westen die Regionalpolitik Teherans ablehnen." nach Omids Einschätzung.

In seiner Pressemitteilung vom 1. Mai forderte Omid die internationale Gemeinschaft auf sich geschlossen und unmissverständlich solidarisch mit den notleidenden Menschen Venezuelas zu zeigen. Die Bundesregierung solle sich in den Vereinten Nationen und innerhalb der EU dafür stark zu machen, dass die Situation in Venezuela so lange oben auf der Agenda stehe, bis Neuwahlen und ein Machtwechsel ermöglicht worden seien.

Zum mittlerweile abgesagten Deutschland-Besuch von US-Außenminister Mike Pompeo befand Omid: „Man kann nur hoffen, dass Pompeo von der Bundesregierung deutliche Worte hören wird.“ Im Gespräch Merkur sagte er, Präsident Trump und Außenminister Pompeo seien laut, aber ineffektiv.

Die systematische Zerstörung von Krankenhäusern durch die russische Luftwaffe in Syrien sind nach Omids Einschätzung in der BILD ein übles Kriegsverbrechen. „Die Bundesregierung muss wenigstens die Kriegsverbrechen verurteilen. Das ist das Mindeste, was sie für die zahlreichen zivilen Opfer tun kann.“

Alle Wahlkampfstände in der Übersicht

Datum Adresse StadtteilUhrzeit
Samstag 11. MaiLeipziger Str. 54 Bockenheim10:00-14:00 Uhr
Samstag 11. MaiWilhelmshöher Str. 145 Seckbach10:00-14:00 Uhr
Samstag 18. MaiAm Neumarkt Nied 08:00-10:00 Uhr
Samstag 18. MaiLeipziger Str. 54Bockenheim10:00-14:00 Uhr
Samstag 18. MaiRiedbergplatz Riedberg10:00-13:00 Uhr
Samstag 18. MaiBerger Straße 176Bornheim 11:00-16:00 Uhr
Samstag 18. MaiGrüneburgweg 12 Westend14:00-16:00 Uhr
Samstag 18. MaiSchäfflestr. 27 Riederwald10:00-14:00 Uhr
Freitag 24. MaiAm Bahnhof NiedNied 07:30-08:30 Uhr
Freitag 24. MaiPlatz vor dem HauptbahnhofMobiler Stand mit Ska Keller10:00-11:00 Uhr

Samstag 25. Mai
 
Konstablerwache, vor der Sparkassemit Bastian Bergerhoff und Martina Feldmayer10:00-18:00 Uhr
Samstag 25. Maiam RiedbergplatzRiedberg10:00-13:00 Uhr
Samstag 25. MaiBerger Straße 176 Bornheim11:00-16:00 Uhr
Samstag 25. MaiLeipziger Str. 54Bockenheim10:00-14:00 Uhr
Samstag 25. MaiAlt-Fechenheim 112Fechenheim10:00-14:00 Uhr

Mitmachen beim Haustürwahlkampf

Klingeln für Europa!

Liebe Freunde,

der Haustürwahlkampf für die Europawahl läuft gut an!

Bei schönstem und auch nicht so schönem Wetter sind wir durch die Stadt gezogen. Im Anschluss waren wir gemeinsam etwas trinken und haben über die schönen und teils auch skurrilen Begegnungen gesprochen.

Habt ihr Lust auch mal mitzukommen? Alle Termine und Treffpunkte bis zur Wahl sind bereits geplant und können in dieser Online-Tabelle eingesehen werden.

Tragt euch gerne gleich ein. Wir freuen uns darauf, mit euch um die Häuser zu ziehen!

Das HTWK Team

Donnerstag, 09.05.19: Europatag

VeranstalterIn: Pulse of Europe, Goethe Universität und International Office, Erasmus Student Network

EUROPATAG!

Programm:
14:30 Uhr: Begrüßungen, Musik und Eröffnung des "Markts der Möglichkeiten" mit u. a. Erasmus Student Network Frankfurt, Europa – Quo Vadis, International Office, Museum Giersch der Goethe-Universität,

15 bis 16 Uhr: Podiumsgespräch zur Europa-Universität/TruMotionAlliance, u.a. mit Studierenden aus dem europäischen Ausland,

16:15 bis 17 Uhr: Verleihung der Auszeichnung "Diplôme d‘Honneur“ durch die "Fondation du Mérite Européen" an die Bürgerbewegung Pulse of Europe,

17 Uhr: Musik von "Pearls of Europe" und Singen der Europa-Hymne,

17:30 Uhr: Sammlung vor dem Poelzig-Bau und Aufbruch zum Römerberg zur Europa-Kundgebung von Pulse of Europe

Angela Dorn, unsere Landesministerin für Wissenschaft und Kunst, wird ebenfalls anwesend sein.

Wo?     Goethe Universität, Campus Westend, Casino-Gebäude, Festsaal

Donnerstag, 09.05.19: AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Wenn ihr Lust habt, aktiv Ideen für nachhaltiges und faires Wirtschaften zu erarbeiten und mit anderen Interessierten darüber zu diskutieren, seid ihr hier genau richtig.
Die AG freut sich immer über neue wie auch alte Gesichter.

Wann? 19.30 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Str. 17

Freitag, 10.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Marcus Bocklet (MdL),
Johannes Lauterwald (Sprecher Grüne Jugend Frankfurt) und
Bernd Schneider (Sprecher Grüne Alte Frankfurt)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 11.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich ist wieder da!

Pünktlich zum Auftakt des Europawahlkampfes sind wir wieder da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Rosemarie Heilig (Dezernentin für Frauen und Umwelt),
Nargess Eskandari-Grünberg (ehrenamtliche Stadträtin) und
Taylan Burcu (MdL)
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag, 11.05.19: Landesmitgliederversammlung

Inhaltlicher Schwerpunkt der LMV ist die bevorstehende Wahl des Europäischen Parlaments. Wir wollen gerade in diesen Zeiten ein starkes Zeichen für einen ökologisch-sozialen Aufbruch in Europa setzen, wie wir ihn in Hessen vorantreiben.

Außerdem wählen wir einen neuen Landesvorstand, denn der amtierende Landesvorstand hat sich entschieden, die eigentlich im zweiten Halbjahr erst nötige Vorstandswahl vorzuziehen, nachdem unsere Vorsitzenden Angela und Kai angekündigt hatten, ihre Ämter in Folge der Regierungsbildung zur Verfügung zu stellen. Als Beisitzerin kandidiert mit dem Votum des Kreisverbands Frankfurt und der Landesarbeitsgemeinschaft Bildung Lene Riedel (Bewerbung siehe hier) - wir würden uns freuen, wenn ihr Lene Eure Stimme geben würdet und damit wieder eine Frankfurterin in diesem wichtigen Gremium vertreten wäre!

Anträge können HIER eingereicht werden.
Um uns die Organisation der Mitgliederversammlung zu erleichtern, bitten wir Euch um eine unverbindliche Anmeldung auf dieser Seite, hier.

Wir freuen uns über Eure zahlreiche Teilnahme und ein starkes Zeichen für ein starkes Europa!

Mit GRÜNEN Grüßen
Angela Dorn, Kai Klose, Martin Kirsch

Wann? 11:00 Uhr
Wo?     in Frankfurt, Casino der Stadtwerke, Kurt-Schumacher-Str. 10

Sonntag, 12.05.19: Pulse of Europe Frankfurt: Europas Jugend

Veranstalter: Pulse of Europe

Pulse of Europe - Frankfurt: Europas Jugend

Der Schlüssel für die Zukunft Europas liegt in der Hand der Jugend. Diese Einsicht ist mittlerweile bei den meisten politischen Parteien angekommen. Und auch ebenjene Jugend nimmt ihre Verantwortung zunehmend ernst:
Die junge Generation, der lange vorgeworfen wurde, die unpolitischste überhaupt zu sein, geht nicht nur für den Klimaschutz auf die Straße, sondern formiert sich auch in vielfältigen politischen Organisationen.
Am Sonntag werden einige von ihnen bei uns auf dem Goetheplatz sein: Die Jungen Europäischen Föderalisten (JEF) werden uns gemeinsam mit die Landesschülervertretung Hessen sowie mit den Jugendorganisationen der Parteien CDU, SPD, Grüne und FDP von ihren Visionen von Europa berichten und uns zeigen, wie sie unsere Zukunft politisch mitgestalten wollen

Applaus verdient auch Madeleina Kay. Die Sängerin aus dem britischen Sheffield tritt seit 2017 europaweit auf und wirbt farbenfroh und wortgewaltig für einen Verbleib Großbritanniens in der EU. Ihr Auftritt auf unserer Bühne wird ein weiterer Höhepunkt am Sonntag.

Bitte beachtet: Das wird unsere letzte Sonntagsveranstaltung vor den Europawahlen sein! Deswegen bitten wir Euch alle ganz zahlreich zu kommen, Eltern, Kinder, Freunde, Kollegen und Nachbarn mitzubringen, damit wir gemeinsam noch einmal ein Zeichen setzen und zum Wählengehen aufrütteln können.

Wann? 14:00 Uhr
Wo?     Goetheplatz

Montag, 13.05.19: Hessen wählt EU: Diskussion im Fishbowlformat

VeranstalterIn: Evangelische Akademie Frankfurt in Kooperation mit der Grünen Jugend Frankfurt am Main, Junge Europäischen Föderalisten Hessen (JEF Hessen), Landesschülervertretung Hessen,  Junge Liberale JuLis Frankfurt, Junge Union Frankfurt am Main, Jusos Frankfurt

Endlich eine interaktive Veranstaltung zur Europawahl!

Den Politikern/innen wird die Möglichkeit gegeben, ihr Programm vorzustellen und das Publikum kann sich sowohl informieren als auch aktiv mitdiskutieren. Das funktioniert so:

Ein innerer Stuhlkreis bildet so etwas wie ein „Goldfisch-Glas“, in dem die eingeladene Gäste ihren Platz finden. Dazu stehen zwei freie Stühle zur Verfügung, die nach Lust und Laune von den anwesenden Besuchenden in Abwechslung besetzt werden können. Wer sich gerade nicht im Innenkreis befindet verfolgt die Diskussion von einem Platz in den Außenkreisen um das "Goldfisch-Glas" herum. So entsteht in der Debatte eine ganz besondere Dynamik.

Es treten an:
Jutta Paulus (G-EFA/Grüne)
Dr. Thorsten Lieb (ALDE/FDP)
Akop Voskanian (JU Hessen)
Kaweh Mansoori (Landesvorsitzende der Jusos Hessen)

Hier geht es zur Anmeldung, der Eintritt ist frei.

Wann? 19:00-21:00 Uhr
Wo?     Evangelische Akademie, Römerberg 9

Mittwoch, 15.05.19: Tee mit Terry

VeranstalterIn: Stadtteilgruppe 3

Tee mit Terry - Terry kommt ins Nordend

Am Mittwoch, 15. Mai erwarten wir Prominenz im Nordend: Ab 15.30 Uhr wird Terry Reintke, Kandidatin für das Europaparlament, im Rotlintcafé zu Gast sein und mit uns zum Thema Frauenrechte diskutieren: Wie ist es in Europa um die Rechte der Frauen bestellt? Zum Beispiel beim Thema Schwangerschaftsabbruch: In Polen fordern Abtreibungsgegner*innen ein strenges Verbot, in Deutschland wird über § 219a diskutiert. Oder in der Arbeitswelt: Was können wir dagegen tun, dass Frauen für gleiche Arbeit immer noch schlechter bezahlt werden als ihre männlichen Kollegen? Wie können junge Familien Arbeit und Kindererziehung besser unter einen Hut bekommen?

Zum Gespräch mit Terry seid ihr herzlich eingeladen. Der Eintritt ist frei; leider ist das Rotlintcafé jedoch nicht barrierefrei zugänglich.

Wann? 15:30 Uhr
Wo?     Rotlintcafé, Rotlintstr. 58

Mittwoch, 15.05.19: Kreismitgliederversammlung

Kreismitgliederversammlung

Vorläufige Tagesordnung

  1. Begrüßung und Formalia
  2. Jetzt den Klimawandel bekämpfen – unsere gemeinsame Verantwortung mit Vertreter*innen von „Fridays for Future“
  3. Aktuelle Stunde
  4. Verschiedenes, u.a. Ankündigung Satzungsänderungsanträge zur KMV am 5.6.

Wir werden bis zum 8.5., 23:59 Uhr, vorliegende Anträge am 9.5. per E-Mail und online hier zur Verfügung stellen. Anträge sind auch spontan möglich

Wann? 20.00 Uhr,  Treffen für Neumitglieder und Interessierte bereits um 19:00 Uhr!
Wo?     Ökohaus, Kasselerstraße 14, 60486 Frankfurt

Mittwoch, 15.05.19: Integration geht durch den Magen

VeranstalterIn: ShoutOutLoud Frankfurt & aeWorldwide
Foto: ShoutOutLoud

Integration geht durch den Magen

Langsam wird es grün in der Natur und wir haben wieder Lust gemeinsam mit Geflüchteten und Migranten zu kochen & zu essen.

Super wäre es, wenn ihr mit dem Rezept eures Lieblingsgerichts aus der Heimat kommt! Bei dem Einkauf können wir euch helfen oder das Geld der Zutaten zurückgeben (max. 30 € gegen Quittung).

Da wir ein internationales, VEGETARISCHES Buffet am Ende haben möchten, von dem jeder probieren kann, reicht es, wenn ihr euch ein Rezept für ca. 4-5 Personen überlegt. Nehmt am besten TUPPERBOXEN für Buffetreste mit!

Um besser planen zu können, schreibt uns kurz eine E-Mail an gt(at)shoutoutloud.eu über euer Kommen oder sagt bei Facebook zu! Über eine Spende freuen wir uns.

Wann? 18:00 -21:00 Uhr, wir wollen um 20:00 Uhr das Buffet eröffnen
Wo?     Gethsemanegemeinde in der Eckenheimer Landstr. 90 (Nähe U-Bahn Haltestelle „Glauburgstrasse“)!

Donnerstag, 16.05.19: Jetzt is' doch mal gut?! Diskriminierung von LGBTIQ* - Schnee von gestern?

VeranstalterIn: Eine Veranstaltung im Rahmen des IDAHOBITA an der Frankfurt UAS mit Unterstützung von CampusKultur und der Stabstelle Diversity.

IDAHOBITA: Jetzt is‘ doch mal gut!?“ Diskriminierung von LGBTIQ* - Schnee von gestern?

Streichung des § 175StGB, Entschädigungsgesetz für danach Verurteilte, Ehe für Alle, Urteil des Bundesverfassungsgerichts zur Dritten Option: Die offensichtliche Diskriminierung ist vorbei. Jetzt ist alles gut!?

Der Blogger Joannes Kram erläutert in seinem Buch „Ich hab ja nichts gegen Schwule, aber…“: Wir sind alle homo- und trans*-phob.  Es gilt, dies zu reflektieren und emotional zu bearbeiten, um wirklich zu einer offeneren Gesellschaft zu kommen. Vorbehalte, Vorurteile und Ablehnung gegen LGBTIQ* existieren weiterhin, sie zeigen sich in Beiträgen durchaus liberaler Medien. Diese wirken damit auf das Alltagsdenken und –handeln der Medienuser*innen ein (und umgekehrt).

Aus Sicht der Sozialpsychologie und Einstellungsforschung, aber auch aus Sicht von Aktivist*innen gehen wir in der Podiumsdiskussion folgenden Fragen nach:

Welche Einstellungen sind mit welchen Vorurteilen verbunden?
Wie kann dies in Kombination mit Handlungen zu Diskriminierung führen?
Was sind verbreitete Vorstellungen und Ängste gegenüber queeren Menschen und Themen? Und was kann gegen solche Vorbehalte getan werden?
Wir freuen uns auf eine kritische und anregende Diskussion mit vielen unterschiedlichen Menschen in respektvoller Atmosphäre.

Gäste:

    Johannes Kram, Autor und Aktivist
    Dr. Ulrich Klocke, Sozialpsychologe, Humboldt-Universität zu Berlin, Institut für Psychologie
    Jessica Purkhardt, LGBTIQ*-Aktivistin
    Samirah Kenawi, Autorin & Mitarbeit bei Deutsch-Iranische Beratungsstelle für Frauen & Mädchen e.V.

Moderation:

    Monika Schröder, Leiterin Abteilung BeSt
    Prof. Dr. Hans-Reiner Ludwig, Frankfurt UAS, Studiendekan Fachbereich 2

Mehr Informationen zur Veranstaltung sowie weiteren Aktivitäten rund um den IDAHOBITA an der Frankfurt UAS ab Mai 2019 findet ihr hier.

Weitere Informationen zum Thema Diversity an der Frankfurt UAS hier.

Wann? 18:00 bis 20:00 Uhr
Wo?     Frankfurt University of Applied Sciences, Gebäude 1, Café 1

Donnerstag, 16.05.19: Darfs ein bisschen weniger sein? (Un)Verpackt konsumieren

VeranstalterIn: Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) im Rahmen der Frankfurter Bürger Universität

Darfs ein bisschen weniger sein? (Un)Verpackt konsumieren

In den vergangenen zwanzig Jahren hat sich das Aufkommen an Plastikverpackungen in Deutschland verdoppelt. Ein Großteil entfällt auf die Verpackung von Lebensmitteln mit 25 kg pro Kopf und Jahr. Verantwortlich für diese Entwicklung sind u.a. der „Food-to-go“-Trend sowie die wachsende Zahl an Single- und Zwei-Personen-Haushalten. Hinzu kommt: Auch Transport, Lagerung und Handel von Lebensmitteln werden immer verpackungsintensiver. Tragfähige Lösungen liegen nicht auf der Hand. Vielmehr ist eine detaillierte Analyse der Ursachen der Verpackungsflut wichtig. Gefordert sind Hersteller, Handel und Verbraucher*innen gleichermaßen, aber auch die Politik. Im Rahmen unseres Podiumsgespräches wollen wir mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, dem Handel und der Lebensmittelindustrie über Wege aus der Verpackungsflut sprechen. Wir wollen aufzeigen, wo Hinderungsgründe liegen, welche Alternativen es gibt, und wir wollen Beispiele vorstellen, die zeigen, was Verbraucher*innen in ihrem Alltag selbst tun können.

Podium: Jenny Fuhrmann (gramm.genau GmbH), Lukas Sattlegger (ISOE), Dr. Isabell Schmidt (IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.), Rainer Würz (tegut... gute Lebensmittel GmbH & Co. KG)

Moderation: Dr. Michael Braun (Journalist)

Eintritt: Die Veranstaltung ist kostenfrei, um Anmeldung wird gebeten unter dialog(at)isoe.de

Wann? 19:00 Uhr
Wo?     ISOE – Institut für sozial-ökologische Forschung, Hamburger Allee 45 (Gebäude E), 60486 Frankfurt

VORSCHAU

Freitag, 17.05.19: IDAHOBIT

Zum 17. Mai 2019, dem „Internationalen Tag gegen Homo-, Bi-, Inter*-, Trans*- & Asexuellenfeindlichkeit“ (IDAHOBITA*), veranstalten wir als Bündnis Akzeptanz und Vielfalt Frankfurt wieder einen Aktionstag in der Frankfurter Innenstadt.

Wir wollen an die überaus erfolgreiche Veranstaltung zum 17. Mai des letzten Jahres 2018 anknüpfen und wiedermal gemeinsam auf die Vielfalt geschlechtlicher Identitäten sowie sexueller Orientierungen aufmerksam machen, aber auch zugleich auf die Thematik der noch immer existenten und zum Teil stärker werdenden Stigmatisierung, Diskriminierung und Gewalt an LSBTIQ*.

Dieses Jahr 2019 wollen wir dies in Form von 6 farbenfrohen Ständen, einer Bühne sowie verschiedenen Aktionen auf der Frankfurter Hauptwache, der Zeil sowie auf dem Klaus-Mann-Platz („Frankfurter Engel“) realisieren.

Es wird ein buntes sowie kontroverses Programm geben:

•    Es wird von 14 bis 21:30 Uhr auf der Bühne Programm mit Reden, queeren Künstler*innen, Musiker*innen und 2 Talkrunden (Thema 1: „Asexualität & Aromantik“. Thema 2: „Mehrfachdiskriminierung geht uns alle an“) geben.

•    Es wird Zelte zu den Themenschwerpunkten Diskriminierung und Gewalt, Prävention und Beratung, Politische Forderungen, einem interaktiven Regenbogenzelt sowie Bildung geben.

Es wird freie Aktionen geben:

•    SCHLAU Hessen/SCHLAU Frankfurt-Gruppen, die über LSBTIQ* informieren

•    das HIV/STI-Präventionsteam
LoveRebels der AIDS-Hilfe Frankfurt klären über Sexualität, Körper und Gesundheit auf.

•    16 Uhr Lovewalk zur Kranzniederlegung am "Frankfurter Engel"

•    19 Uhr Menschenkette der Solidarität mit der Regenbogen-Crew auf der Hauptwache

Kommt zahlreich und setzt mit uns ein farbenfrohes Zeichen für Vielfalt und Solidarität. #proudFFM

Auch wir Frankfurter Grünen freuen uns in diesem Jahr wieder mit dabei sein zu können und übernehmen die Verpflegung der Ehrenamtlichen.

Samstag, 18.05.19: Grüner Bereich an der Hauptwache

Der Grüne Bereich an der Hauptwache!

Im Europawahlkampfes sind wir da, um euch über Grüne Ideen in Europa zu informieren und dabei mit leckerer Pasta mit grünem Pesto und frischem Minzwasser zu versorgen.

Claus Möbius (Stadtrat Frankfurt),
Bernhard Maier (Mitglied des Ausschusses für Planung, Bau und Wohnungsbau) und
Rupert von Plottnitz (Hessischer Justizminister a.D. )
werden vor Ort sein, um eure Fragen persönlich zu beantworten.

Wir freuen uns, wenn ihr vorbeischaut!

Wann? 12:00-18:00 Uhr
Wo?     an der Hauptwache

Samstag 18.05.19: Europa liest

VeranstalterIn: Stadtteilgruppe 10 / Frankfurt-Nord-Ost

EUROPA LIEST!

Geschichten aus dem ganzen Kontinent, Büchertausch & Unterhaltung für die ganze Familie


Die Stadtteilgruppe Frankfurt-Nord-Ost und der Buchladen „Bücher im Bogen“ laden zu einer literarischen Reise durch Europa und seine Kulturen ein. Rund um die Lesungen können mitgebrachte Bücher getauscht werden.

Wann? 13:00-17:00 Uhr
Wo?     Gravensteiner Platz (Frankfurt-Preungesheim)

Samstag, 18.05.19: 70 Jahre Grundgesetz - ein Grund zu feiern und zu kämpfen

Eine Kooperation von Grüne Frankfurt sowie der Grünen Jugend Frankfurt, #aufstehen, Naturfreunde, Pro Asyl, ver.di, DGB, u.v.m mit Gegen Vergessen - Für Demokratie e.V. / Rhein-Main und vielen mehr.

70 Jahre Grundgesetz - ein Grund zu feiern und zu kämpfen

Vor 70 Jahren, am 23. Mai 1949, wurde das deutsche Grundgesetz erlassen. Damit hatte sich Westdeutschland nach zwölf Jahren Faschismus wieder eine demokratische Verfassung gegeben. Heute melden sich jedoch verstärkt diejenigen zu Wort, die das Grundgesetz gezielt untergraben wollen: mit Angriffen auf die Würde der Menschen, auf die Religionsfreiheit und auf das Gleichberechtigungsgebot. Selbst aus der Mitte des Parteienspektrums gibt es Bestrebungen, den Artikel 16a, nach dem politisch Verfolgte Asylrecht genießen, zu verändern.

Es ist jetzt an der Zeit, für das Grundgesetz einzutreten!

Auch wir Frankfurter Grünen sind mit einem Grundgesetz-Quiz und einem Infostand mit dabei!

Wann? 12:00 Uhr
Wo?
     Paulsplatz

Samstag 18.05.19: Poetry Slam & Public Viewing zum ESC

#Europaistbunt.

Den zunehmenden rechtspopulistischen Tendenzen in Europa wie hierzulande müssen wir wohl etwas Glitzer und weltoffenes Kulturprogramm entgegensetzen. Denn: Das Europa, dessen Parlament wir am 26.05. wählen, ist ein Europa der vielfältigen Lebensweisen, Kulturen und Musik. Mit einem Poetry Slam und der Übertragung des Eurovision Song Contests am 18. Mai 2019 möchten wir diese Vielfalt zusammen feiern. Beim Poetry Slam ab 19.30 Uhr werden unter anderem auch Mitglieder der Grünen Jugend Hessen mit Gedichten gegen Engstirnigkeit und für Weltoffenheit auf die Bühne steigen. Ab 20.45 Uhr startet die Übertragung des Eurovision Song Contest. Dazu reichen wir leckere Snacks und Getränke gibt's an der Bar!

Wann? 18.05.2019, Einlass ab 19 Uhr
Wo? Eros 49, Elbestr. 49, 60329 Frankfurt am Main (leider kein barrierefreier Zugang)
Wie? Genauso wie du bist als Teil der vielfältigen Gesellschaft

Eine gemeinsame Veranstaltung der Grüne Jugend Hessen (GJH) und von Bündnis90/Die Grünen Frankfurt!

Montag, 20.05.19: Strom einfach selber machen - So klappt die Energiewende

VeranstalterIn: Stadtteilgruppe 8 und Solarverein Frankfurt

Strom einfach selber machen - So klappt die Energiewende

Wirklich alles so einfach? -Vortrag und Diskussion

Die Grünen im Nordwesten Frankfurts machen mobil gegen den Klimawandel, die größte Bedrohung der Menschheit. Wissenschaftler warnen, dass die globale Durchschnittstemperatur in den nächsten Jahrzehnten bis zu 6 Grad steigen wird, wenn wir nichts ändern. Das Wettersystem, so wie wir es heute kennen, würde kollabieren.
Das müssen wir verhindern und jede und jeder Einzelne ist aufgerufen, etwas dagegen zu tun. Eine Maßnahme, wie man aktiv werden kann, ist, Strom einfach selbst zu generieren. Auf jedem Balkon und auf jedem Vordach oder auf jeder Gartenhütte können Photovoltaik-Module einfach installiert werden und mit einem Kabel in eine Steckdose der Wohnung eingesteckt werden. Der Strom wird eingespeist, vermindert den Stromverbrauch im Haushalt und zeigt auf, wie mächtig und effizient wir VerbraucherInnen sein können.

Wann? 19:30 Uhr
Wo?     im Café Mutz, Alt-Niederursel 27, 60439 Frankfurt am Main

Montag, 20.05.19: Feminist Fight Club

VeranstalterIn: Grünen Jugend Frankfurt.

Feminist Fight Club

In ganz Europa gehen junge Frauen auf die Straße, weil sie nicht länger dabei zuschauen, wie ihre Rechte beschnitten und über ihre Köpfe hinweg entschieden wird. Und auch wir kämpfen bei der Europawahl für körperliche Selbstbestimmung und echte Gleichberechtigung! Aber wie wirkt sich der Rechtsruck konkret auf die Situation von Frauen in Europa aus? Und was können wir dagegen tun? Wie wehrt man sich gegen Hatespeech im Netz und was sind seine Ursachen? Wie begegnet man dem immer noch viel zu verbreiteten Alltagsseximus?

Über all das wollen wir bei unserem Feminist Fight Club bei einem bunten Mix aus offener politischer Diskussion und feministischen Slams gemeinsam mit Ricarda Lange, Sprecherin der Grünen Jugend (Bundesverband) und Jamila Schäfer, stellv. Vorsitzende B’90/Die Grünen, Bundesverband sprechen.

Kommt vorbei und diskutiert mit bei einem Abend mit Debatten, verschiedenen Slams, Snacks und Getränken.

Wann? 18:30 Uhr
Wo?     noch offen

Mittwoch 23.05.19: Grünes Quiz – Europa Edition

Grünes Quiz – Europa Edition
 

Angelehnt an die britische Tradition des Pubquiz, organisiert das Team Dezibel einen Quizabend im Hotel Nizza.

Das Quiz findet am 23. Mai, also drei Tage vor der richtungsweisenden Europawahl statt, und dreht sich daher rund um Europa!

Wie kann ich teilnehmen?

Meldet euch bis zu 22. Mai mit einer Mail an quiz@gruene-frankfurt.de an und gebt uns Bescheid aus wie vielen Personen euer Team besteht. Ideal ist eine Größe von 2-5 Personen, aber auch wenn ihr alleine seid, helfen wir euch gerne dabei euch am Abend selbst vor Ort mit anderen zu vernetzen.

Wie funktioniert der Quizabend?

In fünf verschiedenen Runden zu unterschiedlichen Themengebieten, stellen euch unsere Quizmaster knackige Fragen. Ihr schreibt diese auf von uns vorgefertigte Zettel und am Ende küren wir die Gewinner*innen des Abends.

Wir freuen uns auf euch!

Wann? 19:00 Uhr Einlass, 19:30 Uhr Beginn
Wo?     Hotel Nizza, Elbestraße 10, Bahnhofsviertel (barrierefreier Zugang)


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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