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GRÜNE WOCHE 20/2022 (10.06.2022)

Liebe Freund*innen,

in diesem Intro soll es um den Unterschied und die Verschränkung zwischen Rassismus und Rechtsextremismus gehen. 

Seit dem 02. Juni ist die Ausstellung „Three Doors“ im Frankfurter Kunstverein geöffnet. Zusammen mit Forensic Architecture (Link) rekonstruiert die Initiative 19 Februar (Link) den Tathergang des rechtsterroristischen Anschlags in Hanau 2020. Zwei der drei Türen finden sich in Hanau. Die Erste ist der verschlossene Notausgang der Arena-Bar und die Zweite die Haustür des Täters. Die Dritte steht für den Tatort, die Polizeizelle in der Oury Jalloh verbrannte. Die Ausstellung führt allerdings nicht ausschließlich durch die Tatorte und rekonstruiert die Abläufe. Sie fasst auch die Sicherheitsbehörden mit in das Bild, besser gesagt ihr Versagen. Die Ausstellung zeichnet ein Bild, das viele Menschen mit Rassismuserfahrung bereits erahnten oder aus Erfahrungen kennen.

Es geht um die Unterscheidung und Verschränkung von Rassismus und Rechtsextremismus. Genau das möchte ich heute mit euch ein wenig durchdringen.

Oft werden diese beiden Begriffe wie Synonyme verwendet. Doch sie verkörpern prinzipiell komplett verschiedenen Dinge.

Während Rechtsextremismus einen klaren Bruch mit dem Rechtsstaat darstellt und in drastischster Form nicht nur Menschen verletzt sondern auch tötet, ist Rassismus Gedankengut, Sprache und ein System, das aus der Mitte der Gesellschaft kommt. Keine*r von uns ist frei von dieser Sozialisierung. Rassismus stammt aus der Zeit des Kolonialismus. Die Strukturen dieser Zeit werfen ihren Schatten bis in die Gegenwart. Menschengruppen wurden hierarchisiert und ausgebeutet. Diese Strukturen sind nicht ausgestorben. So wie der Kolonialismus aus der Mitte der Gesellschaft kam, kann Rassismus nicht auf unsere politischen Gegner aus der rechten Ecke geschoben werden. Sie ist ein gesamtgesellschaftliches Problem. Rassismusärmer zu werden, ist daher auch unsere gemeinsame Aufgabe. Rechtsextremismus ist dagegen eine Aufgabe für die Sicherheitsbehörden.

„Three Doors“ zeigt uns, dass diese Phänomene dennoch nicht komplett getrennt beobachtet werden. Denn Rassismus ermöglicht Rechtsextremismus. Zum Beispiel hatten rassistische Strukturen und Vorurteile in den Sicherheitsbehörden durchaus einen Einfluss auf den Tathergang des rechtsextremen Terroranschlags von Hanau.

Die Ausstellung übernimmt traumatisierende Ermittlungsarbeit, die ursprünglich in die Zuständigkeit der Polizei gehört, nicht in die der Hinterbliebenen. Verpasst die Ausstellung nicht. Sie ist bis zum 11. September geöffnet.

Wir gedenken:

Gökhan Gültekin

Sedat Gürbüz

Said Nesar Hashemi

Mercedes Kierpacz

Hamza Kurtović

Vili Viorel Păun

Fatih Saraçoğlu

Ferhat Unvar

Kaloyan Velkov

-

Oury Jalloh

-

und aller Opfer von rassistisch-rechtsextremistischer Gewalt.

Eure Tara

THEMEN

Verleihung des Ludwig-Börne-Preises löst Kritik aus
Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Radschnellweg Frankfurt-Vordertaunus: Magistrat stellt Ampel auf Grün
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

FAIR FASHION DAYS während der FRANKFURT FASHION WEEK
Neues von Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer Frankfurt und Dezernent für Finanzen und Beteiligungen, Personal und Kirchen

Neue Streuobstwiesenstrategie für Hessen: Frankfurter Naturschutzgebiete erhalten besondere Unterstützung
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Kein Platz für rechtsextremen Beamt*innen - Hessen will effektiver aus dem öffentlichen Dienst entfernen
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Zweite Chance auf HessenRail-Tickets, „Aktive Familienunterstützung“ und Grunderwerbsteuer
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Land unterstützt digitalen Wandel in hessischen Kultureinrichtungen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Sondervermögen Bundeswehr
Neues von Deborah Düring, MdB

Besuch des ukrainischen Parlamentspräsidenten und 100 Tage Krieg in der Ukraine
Neues von Omid Nouripour, MdB

TERMINE

Freitag, 10. Juni: Vorab-Austausch zur LMV für Mitglieder des KV Frankfurt

Freitag, 10. Juni: Ukraine: Der Krieg, Westeuropäischer Zentrismus und Osteuropa

Samstag, 11. Juni: LMV in Bad Hersfeld

Sonntag, 12. Juni: Anne Frank Tag 2022 - Audiowalk im Stadtteil Dornbusch

Montag, 13. Juni: AG Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Gundverständnis Rassismus - Rassistische Diskriminierung als Prozess

Dienstag, 14. Juni: GRÜNE JUGEND Frankfurt: Austausch mit dem SSR

Mittwoch, 15. Juni: Treffen der AG StadtRandGrün

Mittwoch, 15. Juni: Hybrides Treffen des Team Dezibel

Mittwoch, 15. Juni: Frauenvollversammlung

Mittwoch, 15. Juni: Energiewende jetzt! Wie wir den Ausbau der Erneuerbaren in Schwung bringen

Donnerstag, 16. Juni: Klimaspaziergang: Zum Wald der Zukunft – mit naturgemäßer Waldwirtschaft oder Prozeßschutz?

Freitag, 17. Juni: Picknick mit Omid: Boccia & Babbeln mit unser'm Frankfurter Bubb

VORSCHAU

Samstag, 18. Juni: Thementag "Wo bleibt das Zivile?" - Zur neuen Friedens- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung

Sonntag, 19. Juni: Repair-Café Bockenheim

Montag, 20. Juni - 03. Juli: FAIR FASHION DAYS

Montag, 20. Juni: Brennpunkt Westafrika – Buchvorstellung und Gespräch mit Olaf Bernau und Amadou Mbow (Mauretanien)

Dienstag 21. Juni: Open Air Kino „Made in Bangladesh“

Dienstag, 21. Juni: Zero Rights? – Menschenrechtsverletzungen und internationale Solidarität bei Coca Cola

Mittwoch, 22. Juni: Grüne Stunde - Austauschangebot des Landesverbandes Hessen

Donnerstag, 23. Juni: Digitales Treffen der AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften

Donnerstag, 23. Juni: Verpasst? Verschoben? Verunsichert? Junge Menschen gestalten ihre Jugend in der Pandemie

Donnerstag, 23. Juni: Stadtrundgang Geschichtsort Adlerwerke Fabrik – Zwangsarbeit – Konzentrationslager

Samstag, 25. Juni: Rechenzentren, Klima und Umwelt in Ballungszentren - Konferenz und Forum zur Einforderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der IT

Verleihung des Ludwig-Börne-Preises löst Kritik aus

Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Über die Verleihung des Ludwig-Börne-Preises am 22. Mai in der Paulskirche hat es heftige Diskussionen gegeben. Nicht nur über den Preisträger selbst, den Chefredakteur der Neuen Zürcher Zeitung, Eric Gujer, sondern insbesondere über den Auftritt des Laudators Leon de Winter. De Winters Vortrag war durchzogen von Argumenten der neuen Rechten. Es gab absurde Falschnachrichten, wie dass für die Ukraine keine Frauen kämpfen würden. Und es gab transfeindliche Bemerkungen. Während seiner Rede haben einige Gäste, darunter auch Stadtverordnete, den Saal verlassen. Auch ich war entsetzt von der unsäglichen Rede de Winters und dessen Auswahl des Preisträgers. Die NZZ ist unter Eric Gujer zu einem Sprachrohr rechter Thesen geworden. Ich habe dem Leiter der Ludwig-Börne-Stiftung, Michael Gotthelf, meine Kritik in einem Brief mitgeteilt. Meiner Meinung nach sollte die Stiftung ihre Modalitäten bei der Auswahl von würdigen Preisträger:innen überdenken. Es kann nicht sein, dass nur eine einzige Person darüber entscheidet. Fehlgriffe wie in diesem Jahr kann sich auch eine Jury leisten, das Risiko ist aber deutlich geringer.

Eure Nargess

Radschnellweg Frankfurt-Vordertaunus: Magistrat stellt Ampel auf Grün

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Radschnellweg Frankfurt-Vordertaunus: Magistrat stellt Ampel auf Grün

Mobilitätsdezernent Stefan Majer: „Attraktive Alternative zum Auto schaffen, Radschnellwege leisten wichtigen Beitrag zum Klimaschutz“

Letzten Freitag hat der Magistrat für den Radschnellweg Frankfurt–Vordertaunus einen Meilenstein beschlossen. Mit Ihrer Zustimmung hat die Stadtregierung die Machbarkeitsstudie für diese Verbindung genauso zustimmend zur Kenntnis genommen, wie die zwischen den beteiligten Kommunen und dem Regionalverband FrankfurtRhein-Main abgestimmte Streckenführung.

Mit dem Beschluss des Magistrats für den Radschnellweg Vordertaunus nach Eschborn und Steinbach ist die Realisierung dieses Projekts einen großen Schritt vorangerückt.

https://www.radfahren-ffm.de/705-0-Meilenstein-fuer-Vordertaunus-Radschnellweg.html

FAIR FASHION DAYS während der FRANKFURT FASHION WEEK

Neues von Dr. Bastian Bergerhoff, Stadtkämmerer Frankfurt und Dezernent für Finanzen und Beteiligungen, Personal und Kirchen

Vom 20.-26. Juni steht Frankfurt wieder ganz im Zeichen der Mode, denn die Frankfurt Fashion Week findet wieder statt. Dabei geht es nicht nur um schicke Styles und neueste Trends, sondern auch um die Frage, unter welchen Bedingungen unsere Textilien produziert werden.

Ich freue mich daher sehr, dass eine Gruppe Engagierter rund um die die Steuerungsgruppe "Faire Stadt Frankfurt am Main" und in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Fairtrade, die mit Daniela Cappelluti, bei mir im Dezernat angesiedelt ist, tolle Veranstaltungen zu Thema Fair Fashion organisiert: Die FAIR FASHION DAYS. Damit rücken die Themen Nachhaltigkeit, Klimaschutz und Produktionsbedingungen in der Mode ins Blickfeld. Wir müssen uns viel stärker mit der Lieferkette der T-Shirts, Pullover und Hosen befassen, die wir im Einzelhandel kaufen. Und ich bin überzeugt: Fair und nachhaltig produzierte Mode macht noch mehr Freude.

Ich würde mich sehr freuen, wenn ihr zu den einzelnen Events kommt. Sehr ans Herz legen möchte ich Euch den Rundgang durch "mein" Sachsenhausen am 20.6. und das Open Air Kino vor dem Kunstverein Familie Montez am 21.6. mit dem tollen Film "Made in Bangladesh". Beide Veranstaltungen findet ihr unten im Kalender.

Viele Grüße, Euer Bastian

Neue Streuobstwiesenstrategie für Hessen: Frankfurter Naturschutzgebiete erhalten besondere Unterstützung

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Die neue Strategie für Streuobstwiesen vereint Maßnahmen zur Sicherung des Lebensraums vieler Arten in Hessen. So werden beispielsweise die Naturschutzgebiete Schwanheimer Dünen und der Berger Hang in Frankfurt als "Hotspots" definiert. Insgesamt 11 Gebiete wurden als solche benannt und erhalten somit besondere Unterstützung für die Pflege und den Erhalt dieser wichtigen Lebensräume. Die Maßnahmen der Streuobstwiesenstrategie sind breit gefächert von erhalten, fördern, über beraten und anpassen bis hin zu verarbeiten und vermarkten gibt es Bestimmungen zum Erhalt der biologischen Vielfalt im Land. Dem BUND Frankfurt West und dem Mainäppelhaus gebührt großer Dank, weil sie sich seit Jahrzehnten für dieses Kleinod und Frankfurter Kulturgut einsetzen. Mit der Hessischen Streuobstwiesenstrategie unterstützt das Land Hessen den Lebensraum Streuobstwiese jährlich mit 1 Million Euro. Außerdem wird ein Streuobstwiesenzentrum zur zentralen Anlaufstelle für Hessen eingerichtet.

Weitere Informationen gibt es unter: https://umwelt.hessen.de/naturschutz/streuobstwiesenstrategie

Kein Platz für rechtsextremen Beamt*innen - Hessen will effektiver aus dem öffentlichen Dienst entfernen

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Der Großteil hessischer Beamt*innen leisten gute Arbeit. Dennoch richten Rechtsextreme unter ihnen besonderen Schaden an. Daher unterstütze ich die Initiative, §24 des Beamtenstatusgesetzes zu erweitern, vollsten Herzens.

Bereits geregelt ist, dass Beamt*innen, die wegen einer vorsätzlichen Straftat zu mindestens einem Jahr verurteilt wurden, ihren Beamt*innenstatus verlieren. Bei Straftaten wie Hochverrat oder Gefährdung des demokratischen Rechtsstaates gilt dies bereits ab 6 Monaten. Die hiesige Einreihung der Volksverhetzung ist meines Erachtens nur folgerichtig, wenn wir unser demokratisches Miteinander schützen wollen.

Mehr dazu in der PM des Hessischen Innenministeriums.

 

Zweite Chance auf HessenRail-Tickets, „Aktive Familienunterstützung“ und Grunderwerbsteuer

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

Zweite Chance auf HessenRail-Tickets

Dank der großen Nachfrage bei der Verlosung der kostenlosen Interrail-Tickets „HessenRail“ hat sich die Landesregierung zu einer zweiten Runde mit Verlosung von nochmal 777 Tickets entschieden. In dieser außerplanmäßigen zweiten Runde können sich ab dem 7. Juni wieder Jugendliche zwischen 18-23 Jahren bewerben. Die Gewinner*innen werden am 8. Juli gezogen und bekannt gegeben. Anlass für ein stärkeres europäisches Bewusstsein, eine bessere Zusammenarbeit in Europa und Kennenlernen der europäischen Werte gibt es schließlich weiterhin genug. Mehr Informationen zur Bewerbung für HessenRail-Tickets hier.

„Aktive Familienunterstützung“ und Grunderwerbsteuer

Die #noAfD Hessen will zur „Aktiven Familienunterstützung“ die Grunderwerbsteuer streichen. Dabei grenzt sie aber alle aus, die nicht in ihr Weltbild passen. In meiner Rede habe ich betont, dass wir uns im Koalitionsvertrag darauf geeinigt haben, den Hebesatz nicht weiter zu erhöhen. Spielraum zur Senkung sehen wir, falls durch die Bekämpfung von sogenannten ShareDeals gesicherte Mehreinnahmen entstehen. Meine ganze Rede hier.

Land unterstützt digitalen Wandel in hessischen Kultureinrichtungen

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Die Digitalisierung eröffnet neue Zugänge zu Kunst und Kultur. Damit leistet sie einen wichtigen Beitrag zur kulturellen Bildung, zur Teilhabe an Kunst und Kultur sowie zum lebenslangen Lernen. Das gilt insbesondere für Menschen, die in räumlicher Entfernung zu Kultureinrichtungen leben oder für Menschen mit Handicap. Mit 22 zusätzlichen Stellen für Digitalisierung und 4 Millionen Euro Projektfördermittel unterstützen wir die hessischen Kultureinrichtungen auf dem Weg zur Digitalisierung. Das ist keine einmalige Aufgabe, sondern verlangt kontinuierliche, nachhaltige Anstrengungen. Mit der Digitalisierungsstrategie für Hessen haben wir dafür ein Fundament gelegt.

So erhalten Staatstheater, Landesmuseen, die Schlösser und Gärten, das Landesamt für Denkmalpflege sowie das Landesarchiv und das Landesamt für Geschichtliche Landeskunde zusätzliche Möglichkeiten, unter anderem ihre Kulturschätze besser zu erfassen und zu vermitteln sowie in Theaterproduktionen neue Formate der digitalen Inszenierung und Publikumsbeteiligung zu erproben. Hochauflösende 3D-Aufnahmen beispielsweise erlauben es, Museumsstücke ganz aus der Nähe anzusehen und sogar in ihr Inneres zu schauen. Auch die Staatstheater bekommen jetzt eigene Digitalmanager*innen. Bereits jetzt sind dort Projekte entstanden wie die App Rewriting the map des Staatstheaters Darmstadt, die mit einer Stadtkarte dazu einlädt, den urbanen Raum neu zu entdecken und so über die Theatersäle hinaus Publikum in das Programm einbezieht. Oder das Abstimmungssystem bei der Inszenierung des Wozzeck am Staatstheater Kassel, mit dem die Zuschauer*innen per Smartphone vor Beginn Themen für die Aufführung einspeisen und sie so beeinflussen konnten.

Mein „Grün Spricht“ zum Thema findet Ihr hier.

Mehr zu diesem Thema findet Ihr hier.

Sondervermögen Bundeswehr

Neues von Deborah Düring (MdB), Sprecherin der AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Grüne Fraktion im Bundestag

Bis zuletzt habe ich mit mir gerungen, ob ich der Grundgesetzänderung und der Errichtung des "Sondervermögens Bundeswehr" zustimmen kann. Aktuell wird viel über die Frage der militärischen Sicherheit diskutiert. Unser Ziel sollte es sein, Sicherheit für alle Menschen zu schaffen. Sicherheit ist nicht nur Sicherheit vor Krieg, sondern auch Sicherheit vor Hunger, vor Armut, vor Krankheit, vor Ungerechtigkeit und vor Chancenlosigkeit.
Die Folgen des Krieges haben schwerwiegende Folgen für Menschen im Globalen Süden. Die Verankerung der militärischen Sicherheit im Grundgesetz darf nicht dazu führen, dass die vielfältigen Aspekte von Sicherheit weniger Beachtung finden.
Unsere europäische Friedensordnung ist schwer beschädigt. Millionen von Ukrainer*innen sind auf der Flucht, Tausende Zivilist*innen wurden getötet. Russland nutzt Hunger gezielt als Waffe und setzt damit die Ernährung von hunderten Millionen Menschen im Globalen Süden aufs Spiel. Die Liste an Kriegsverbrechen, die die russische Armee in der Ukraine begeht, ist lang. Die baltischen und osteuropäischen Staaten sehen sich durch die russische Aggression massiv bedroht. Ihnen im Ernstfall solidarisch beizustehen, ist unsere Pflicht. Dafür muss unsere Bundeswehr einsatzfähig sein. Militärische Sicherheit ist ein Teil von Sicherheit und muss im Notfall auch garantiert werden.
Deshalb stimme ich heute für die Änderung des Grundgesetzes und die Errichtung des "Sondervermögens Bundeswehr". Die Bundeswehr befindet sich aktuell in einem schlechten Zustand, aber allein 100 Milliarden Euro bereitzustellen, reichen nicht aus, um unsere Bündnis- und Verteidigungsfähigkeit zu gewährleisten. Dies muss mit einer grundlegenden Revision des Beschaffungswesens einhergehen. Die Mittel müssen gezielt in notwendige Investitionen fließen, damit die Soldat*innen auch auf unseren internationalen Friedenseinsätzen optimal ausgestattet sind.
Damit die Bundeswehrsoldat*innen unsere Demokratie verteidigen können, müssen sie selbst fest auf dem Boden unseres Grundgesetzes stehen. Deshalb ist es wichtig, den Rechtsextremismus innerhalb der Bundeswehr vehement zu bekämpfen. Verdachtsfälle müssen konsequent überprüft werden und die juristische Aufarbeitung muss zügig erfolgen.
Sicherheit ist nicht nur militärische Sicherheit. Sicherheit bedeutet auch Schutz vor Armut, vor Hunger und der Klimakrise. Es ist die Aufgabe der Bundesregierung deshalb auch dafür sorgen, dass ausreichend finanzielle Mittel für zivile Krisenprävention, Humanitäre Hilfe und Entwicklungszusammenarbeit geschaffen werden.
Ich plädiere weiterhin vehement dafür, die im Koalitionsvertrag verankerte Eins-zu-Eins-Regel umzusetzen. Für jeden Euro, der in Verteidigungsausgaben fließt, muss ein Euro in Entwicklungszusammenarbeit, Krisenprävention, Humanitäre Hilfe, Auswärtige Kultur- und Bildungspolitik und investiert werden. Es ist unsere Aufgabe, für die Sicherheit aller Menschen zu sorgen. Dafür werde ich als Abgeordnete und entwicklungspolitische Sprecherin weiter kämpfen.

Herzlichst, eure Debbie

Besuch des ukrainischen Parlamentspräsidenten und 100 Tage Krieg in der Ukraine

Neues von Omid Nouripour (MdB)

Besuch des ukrainischen Parlamentspräsidenten

Es war uns eine große Ehre, zusammen mit meinen Kolleginnen und Kollegen, heute den Ukrainischen Parlamentspräsidenten Ruslan Stefanchuk und den Botschafter Andrij Melnyk empfangen zu dürfen. Wir stehen weiterhin fest an der Seite der Menschen in der Ukraine und werden sie weiterhin in Ihrer Verteidigung gegen den völkerrechtswidrigen Angriff unterstützen. Vielen Dank für den wichtigen Austausch in diesen schwierigen Zeiten!

Hier findet ihr einige Bilder von dem Treffen.

100 Tage Krieg in der Ukraine

Am 03.06 sind 100 Tage seit dem völkerrechtswidrigen Angriff auf die Ukraine vergangen. Zerstörung, Leid und der Verlust von tausenden zivilen Opfern, Journalistinnen, humanitären Helfern und ukrainischen Verteidigern sind die andauernden Folgen. Mein aufrichtiges Beileid gilt den Angehörigen dieser sinnlosen Gewalt des Kremls.

Ungerechtigkeiten abbauen

Neues aus der GRÜNE JUGEND Frankfurt

Für uns als Grüne Jugend ist es fundamental wichtig, dass die Ungerechtigkeiten mit der Zeit kleiner und nicht größer werden – diesen Trend konnten wir in den vergangenen Jahren leider in Deutschland nicht beobachten. Umso wichtiger war uns, hierzu ins Gespräch mit Wolfgang Strengmann-Kuhn zu kommen, der mit uns über das Thema „Armut trotz Erwerbslosigkeit“ sprach. Mit der Einführung des Mindestlohns und der kommenden Erhöhung auf 12 EUR ist zwar ein wichtiger Schritt geschafft. Doch wie erreichen wir gleiche Lebenschancen auch für diejenigen, die nur über ein niedriges Einkommen verfügen? Diejenige Hälfte der Bevölkerung, die keinerlei Vermögen oder sogar Schulden hat? Dazu diskutierten wir zum Bürgergeld, BGE/ der Kinderabsicherung und dem Grunderbe. Gleichzeitig erleben wir in den letzten Jahren durch die Digitalisierung einen Trend, dass durch Plattformökonomieeffekte eine Arbeitsform von „abhängigen Selbstständigen“ entsteht. Diese sind schlecht abgesichert und bekommen oft nur einen niedrigen Verdienst. Hierzu müssen wir als GRÜNE über politische Maßnahmen wie Mindesthornorare sprechen. Ihr seht: die Diskussion hat gerade erst begonnen und die Zeit war zu schnell vorbei.

Unser Anspruch als GRÜNE JUGEND ist es, Bildungsarbeit zu leisten, einen Raum für junge engagierte Menschen zu bieten und B90/DIE GRÜNEN im Wahlkampf zu unterstützen. Dafür brauchen wir jedoch eure Unterstützung: unsere Mitglieder sind meist noch Schüler*innen, Studis oder Auszubildende. Wir können und wollen von ihnen keine hohen Mitgliedsbeiträge verlangen. Umso dankbarer wären wir über euren finanziellen Support, z.B. in Form einer Fördermitgliedschaft. Dies lässt sich ganz einfach über unsere Website beantragen: https://www.gruene-jugend-frankfurt.de/foerdermitgliedschaft/

TERMINE

Freitag, 10. Juni: Vorab-Austausch zur LMV für Mitglieder des KV Frankfurt

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Liebe Freund*innen,

am 11.6.22 steht die nächste Landesmitgliederversammlung (LMV) an und wir freuen uns, wenn der KV Frankfurt zahlreich in Bad Hersfeld vertreten ist. Eine Einladung müsstet Ihr bereits vom Landesverband per Post erhalten haben.

Die Satzungsänderungen prägen das Programm und es werden sicherlich noch interessante Anträge gestellt, daher würden Tina Zapf-Rodriguez und Julia Frank Euch gerne zu einem digitalen Austausch am Freitag, den 10.6. um 18 Uhr einladen.

Gerade für Neumitglieder ist dies eine gute Gelegenheit, sich auf den kommenden Tag vorzubereiten und Fragen im Vorfeld loszuwerden.

Die aktuellen Anträge zur LMV etc. findet Ihr im Antragsgrün.

Die Einwahldaten für diesen Vorab-Austausch sind Euch per Mail am 20.5. zugegangen. Solltet Ihr sie nicht vorliegen haben, wendet Euch gern an kreisverband(at)gruene-frankfurt(dot)de.

Tag: Freitag, 10. Juni
Zeit:
18:00 Uhr
Ort: online

Freitag, 10. Juni: Ukraine: Der Krieg, Westeuropäischer Zentrismus und Osteuropa

Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen in Kooperation mit autorenbuchhandlung Marx & co

Der Angriffskrieg Russlands auf die Ukraine, der eine sogenannte Zeitenwende ausgelöst hat: Wann begann er wirklich? Erst am 24. Februar 2022 oder schon 2014 mit der Besetzung der Krym? Ist die Zeitenwende nicht längst eingeläutet worden und was bedeutet sie eigentlich? Verharren wir weiter in der Vorstellung von „eher national und eher postnational geprägten Mentalitäten von Bevölkerungen“ (Jürgen Habermas)?

Mit unseren Gästen Natalka Sniadanko, die als Autorin und Übersetzerin aus der Ukraine nach Deutschland geflohen ist, Zaal Andronikashvili, der als georgischer Literaturwissenschaftler seit Jahren in Deutschland arbeitet, Manfred Sapper, dem Herausgeber der Zeitschrift Osteuropa, und Artur Weigandt, dem in Kasachstan geborenen Journalisten, wollen wir versuchen, Außen- und Innenperspektive zusammenzubringen und danach fragen:

Was ist zu tun, um diesen Krieg zu beenden? Was würde ein eingefrorener Konflikt für die Weltgemeinschaft, für die Ukraine bedeuten? Wie reagiert Georgien auf das Referendum in Ossetien, wie die Ukraine auf Cherson? Wie lebten die verschiedenen Ethnien vor dem Angriff in der Ukraine zusammen und welche Bedeutung hat die russische Sprache? Ist der reale, ist der Informationskrieg zu gewinnen und wie sollte Deutschland mit seiner pazifistischen Haltung umgehen?

Die Plätze sind pandemiebedingt beschränkt. Wir bitten um Anmeldung. info(at)autorenbuchhandlung-marx(dot)de

DIskussion mit:

Moderation:

Tag: Freitag, 10. Juni
Zeit:
20:00 Uhr
Ort:
autorenbuchhandlung marx & co, Grüneburgweg 76, Frankfurt/Main

Samstag, 11. Juni: LMV in Bad Hersfeld

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Wir laden euch herzlich zu unserer Landesmitgliederversammlung am

Samstag, den 11. Juni 2022 um 11 Uhr in der Schilde-Halle in Bad Hersfeld ein.

Stets aktuelle Informationen und alle nötigen Links für Anmeldung, Antragsgrün etc. findet Ihr hier.

Tag: Samstag, 11. Juni
Zeit:
11:00 Uhr
OrtSchilde-Halle Bad Hersfeld, Benno-Schilde-Platz 4, 36251 Bad Hersfeld

Sonntag, 12. Juni: Anne Frank Tag 2022 - Audiowalk im Stadtteil Dornbusch

Veranstalter*innen: Bildungsstätte Anne Frank

Am 12. Juni 1929 wurde Anne Frank in Frankfurt am Main geboren. Um an die Botschaft ihres Tagebuchs zu erinnern, haben wir 2017 in ihrer Geburtsstadt den Anne-Frank-Tag ins Leben gerufen, den wir seither jährlich gemeinsam mit der Stadt Frankfurt und vielen anderen Akteur*innen veranstalten. Wir freuen uns darauf, den Anne Frank Tag dieses Jahr wieder in Präsenz am 12. Und 13. Juni zu begehen und Orte persönlicher Begegnung zu schaffen. Das abwechslungsreiche Programm wird schon in Kürze auf unserer Webseite bekanntgegeben. Eine erste Einladung zu einer Veranstaltung, möchten wir aber schon heute aussprechen:

Zum Anne Frank Tag veranstalten wir einen Audiowalk durch den Frankfurter Stadtteil Dornbusch, wo Anne ihre ersten Lebensjahre verbracht hat. Bei diesem „Hörspaziergang“ erkunden wir die bekannten und weniger bekannten Ecken des Stadtteils und lauschen dabei den Beiträgen der Gewinner*innen des diesjährigen Storytelling-Wettbewerbs der Bildungsstätte Anne Frank. Dieses stand unter dem Motto „Das Private ist poetisch“ und lud Jugendliche und junge Erwachsene dazu ein, 2-minütige Audiobeiträge zur Rolle des Politischen in ihrem privaten Alltag aufzunehmen. Bei der Audiowalk-Premiere werden wir eine Auswahl der besten Beiträge hören, die zu einem „Hörspaziergang“ verwoben wurden. Zur Teilnahme wird nur ein Smartphone mit Kopfhörern benötigt. 

Anmeldung per E-Mail bis 9. Juni 2022 an: events@bs-anne-frank.de

Tag: Sonntag, 12. Juni
Zeit: 11:00 Uhr
Ort: Bildungsstätte Anne Frank, Hansaallee 150, 60320 Frankfurt am Main

Montag, 13. Juni: AG Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt: Gundverständnis Rassismus - Rassistische Diskriminierung als Prozess

Veranstalter*innen: AG Vielfalt und gesellschaftlicher Zusammenhalt BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Neben der Klärung einiger organisatorischer Fragen möchten wir das Gespräch über "Rassistische Diskriminierung als Prozess" fortsetzen. Wir beziehen uns dabei auf Aladin El-Mafaalani "Wozu Rassismus?"

Tag: Montag, 13. Juni
Zeit:
18:30 - 20:00 Uhr
Ort:
Martin-Luther-Kirche, Martin-Luther-Platz 1, 60316

Dienstag, 14. Juni: GRÜNE JUGEND Frankfurt: Austausch mit dem SSR

Veranstalter*innen: GRÜNE JUGEND Frankfurt

Unser vorletztes Treffen unter dem Quartalsthema Arbeits- und Klassenkampf findet am 14.06. statt. Nachdem wir viel über die Perspektiven von Studierenden, Azubis und anderen Erwerbstätigen geredet haben, setzen wir uns an diesem Abend mit den Perspektiven der Schüler*innen auseinander. Dafür besuchen uns einige Vertreter*innen des Stadtschüler*innenrats. 

Tag: Dienstag, 14. Juni
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
KGS, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt

Mittwoch, 15. Juni: Treffen der AG StadtRandGrün

Veranstalter*innen: AG StadtRandGrün BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Wir beschreiben die bisher erstellten Bestandsaufnahmen des Radverkehrsnetzes am Stadtrand.

Tag: Mittwoch, 15. Juni
Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
Ort: Treffen bei Annegret Rach in Nieder-Erlenbach, für die genaue Adresse bitte Anmeldung per Email an stadtrandgruen(at)gruene-frankfurt(dot)de

Mittwoch, 15. Juni: Hybrides Treffen des Team Dezibel

Veranstalter*innen: Team Dezibel - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Das Team Dezibel trifft sich, um das Projekt Poetry Slam zu konkretisieren und weitere Ideen und Projekte, wie die Stadtteilspaziergänge, voranzutreiben. Das Team Dezibel entwickelt neue Ideen und Formate, um über Politik zu kommunizieren. Jedes interessierte Mitglied oder Nicht-Mitglied ist herzlich eingeladen, an dem Meeting teilzunehmen und sich einzubringen.

Die Sitzung findet wie in letzter Zeit gewohnt hybrid statt:

Wer anwesend sein kann, kommt in die Kreisgeschäftsstelle (Oppenheimer Straße 17). Wer sich zuschalten will, kann folgenden Link nutzen:
https://meet.goto.com/653859317
Beziehungsweise sich über Telefon einwählen.
Deutschland: +49 891 2140 2090
Zugangscode: 653-859-317

Tag: Mittwoch, 15. Juni
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt oder online

Mittwoch, 15. Juni: Frauenvollversammlung

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Tagesordnung:
 
1. Begrüßung, Tagesordnung und Formalia
2. Vorstellungsrunde

3. Berichte:

3.1 Julia Frank (Vorstand)

3.2 Ulla auf der Heide (Frauen AG)

3.3 Rosemarie Heilig (Frauen- und Umweltdezernat)

3.4 Beatrix Baumann (Frauenpolitische Sprecherin der STVV-Fraktion)

4. Gianina Zimmermann stellt sich vor als Zuständige vom Landesvorstand für Frankfurt und Frauenbeauftragte

5. Wortmeldungen von Frauen* in Konferenzen

6. Vorstand hört zu: Wie geht es Euch im Kreisverband Frankfurt? Was können wir besser machen?

7. Verschiedenes

8. Verabschiedung
 
Bitte beachtet die Antragsfrist von 7 Tagen, die wir mit unserer Geschäftsordnung für Mitgliederversammlung beschlossen haben.

Für alle, die noch nicht so lange dabei sind: Was ist die Frauenvollversammlung?

Die Frauenvollversammlung wird nach unserem Frankfurter Frauenstatut mindestens einmal im Jahr vom Vorstand ausgerichtet. Dazu sind alle Menschen, die ihre geschlechtliche Identität als weiblich definieren, eingeladen. Dabei soll mindestens ein Thema beraten werden, das die Frauengleichberechtigung oder die Situation von Frauen voranbringen soll.

Tag: Mittwoch, 15. Juni
Zeit:
20:00 Uhr
Ort: Haus der Jugend, Deutschherrnufer 12, 60594 Frankfurt

Mittwoch, 15. Juni: Energiewende jetzt! Wie wir den Ausbau der Erneuerbaren in Schwung bringen

Veranstalter*innen: Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN

Neuer Schub für die erneuerbaren Energien und schnell aus fossiler Energiegewinnung auszusteigen, diese Ziele stehen schon seit Jahrzehnten im Zentrum Grüner Politik und so ist es folgerichtig, dass dies auch wichtige Aspekte beim Einstieg der Grünen in die Ampel-Regierung waren. Die ohnehin bestehende Notwendigkeit, die Energieerzeugung zu dekarbonisieren, erhält durch den völkerrechtswidrigen Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine eine neue, aber drängende Dimension: Deutschland muss die Abhängigkeit von Gas- Öl- und Kohleimporten aus Russland, aber auch aus von anderen zweifehlhaften Partnern reduzieren und schnell größere Anteile der notwendigen Energie im Land produzieren. Das geht nicht von heute auf morgen und es sind Kompromisse nötig.

Wie bringen wir die Energiewende in Schwung? Welche Strategien verfolgt die Bundesregierung erklären, um die Energiewende voranzureiben? Und wie mindern wir zügig die Abhängigkeit von russischen Importen fossiler Energieträger?

Diesen Fragen wollen wir am gemeinsam mit Oliver Krischer, Staatssekretär im Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz auf Einladung von Wolfgang Strengmann-Kuhn, MdB diskutieren.

Tag: Mittwoch, 15. Juni
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online, Meeting-ID: 853 7641 1821, Kenncode: 014123

Donnerstag, 16. Juni: Klimaspaziergang: Zum Wald der Zukunft – mit naturgemäßer Waldwirtschaft oder Prozeßschutz?

Veranstalter*innen: BUND Frankfurt

Frühsommer, die Bäume stehen im Laub! Aber Trockenheit, Grundwassermangel, Krankheiten und Insektenbefall – die Gründe für die Schäden im Wald sind allgegenwärtiges Thema.

Auf der Route, die Revierförster Holger Scheel ausgearbeitet hat, sind die Waldschäden gut zu sehen, die Unterschiede zwischen abgestorbenen und lebenden Bäumen. Aber wie geht die Forstwirtschaft mit diesen Problemen um? Dieser Frage widmet sich Revierförster Scheel auf dem etwa zwei km langen Weg, der auf zum Teil unebenen Waldpfaden zu den ersten Aufforstungsflächen und der Eichenversuchsfläche der Uni Frankfurt führt.

Tag: Donnerstag, 16. Juni
Zeit:
15:00 - 17:00 Uhr
Ort: Treffpunkt: Schießstand Schwanheim, Schwanheimer Bahnstraße 115, Haltestelle Schwanheimer Wald, Buslinie 62.

Freitag, 17. Juni: Picknick mit Omid: Boccia & Babbeln mit unser'm Frankfurter Bubb

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Bei Picknick und Boccia haben wir am Freitag die Möglichkeit, mit unserem direkt gewählten Bundestagsabgeordneten Omid Nouripour und miteinander ins Gespräch zu kommen. In lockerer (und leckerer) Atmosphäre könnt Ihr und alle interessierten Bürger*innen Eure Fragen an ihn und einige anwesende Lokalpolitiker*innen loswerden und Euch über das, was Euch gerade am politischen Geschehen beschäftigt, austauschen.

Wir haben als "Starter" etwas Kuchen dabei. Wenn Ihr Euch darüber hinaus auch etwas zum Picknicken und Decken mitbringt, können wir einen schönen Nachmittag miteinander erleben.

Tag: Freitag, 17. Juni
Zeit: 14:00 - 16:00 Uhr
Ort: Park Am alten Friedhof (Brückenspielplatz), Brückenstraße/Schifferstraße, 60594 Frankfurt

VORSCHAU

Samstag, 18. Juni: Thementag "Wo bleibt das Zivile?" - Zur neuen Friedens- und Sicherheitspolitik der Bundesregierung

Veranstalter*innen: Haus am Dom

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat die sicherheitspolitische Debatte in Deutschland grundlegend verändert. Nach dem Afghanistan-Desaster des Westens stand die Frage im Vordergrund, inwieweit militärische Interventionen generell nicht mehr schaden als nutzen bei Friedenssicherung und Menschenrechtsschutz, Demokratieaufbau und »Nation Building«. Seit Russlands Krieg konzentriert sich die Debatte nun fast ausschließlich auf militärische Mittel. Dies wird den globalen Herausforderungen unserer Zeit nicht gerecht. Deshalb fragen wir vor dem Hintergrund eines umfassenden Sicherheitsbegriffs, der nicht nur die militärische, sondern auch die gesellschaftliche, ökonomische, ökologische und kulturelle Dimension der menschlichen Sicherheit einschließt: Welche Rolle können und sollten die zivilen Mittel der Konfliktbearbeitung in einer neuen Friedens- und Sicherheitspolitik Deutschlands spielen? Muss ein vernetztes Agieren von Diplomatie, ziviler Konfliktbearbeitung, konfliktsensibler Entwicklungszusammenarbeit, wirtschaftlicher Kooperation bzw. Sanktionen und militärischem Potenzial nicht neu strategisch gewichtet werden, statt ohne jede sachgerechte Debatte
nur viel Geld in die Bundeswehr zu stecken? Was und wie können zivile Instrumente zur nachhaltigen Konfliktbearbeitung beitragen? Was können militärische Mittel in Gewaltkonflikten leisten? Braucht es – unter Nachhaltigkeitsgesichtspunkten – nicht einen Paradigmenwechsel weg von einer militärisch dominierten Sicherheitspolitik zu einer zivilen Sicherheitspolitik, die den Aufbau kooperativer und problemlösungsorientierter politischer und wirtschaftlicher Beziehungen umfasst?

Der Thementag wird als Hybridveranstaltung durchgeführt. Die Präsenzteilnahme kostet 15 Euro, ermäßigt 10 Euro. Tagungsgetränke und ein Mittagsimbiss sind in diesen Kosten enthalten.

Der Thementag wird digital über den Youtube-Kanal des Hauses am Dom gestreamt. Diese Digitalteilnahme ist kostenfrei und bedarf keiner Anmeldung. Zum Live-Stream gelangen Sie HIER.

Schritt 1 »Die Zeitenwende«: Reflektion des Russland-Krieges gegen die Ukraine mit Vortrag und Podiumsrunde

Schritt 2 Neue deutsche zivil-militärische Friedens- und Sicherheitsstrategie mit Impuls aus Sicht der Friedensforschung und anschließender Aussprache im Plenum

Schritt 3 »100 Milliarden für Zivil«: Politische Implementierung von »Rettet das Zivile!« in der neuen Sicherheitspolitik mit Impuls und anschließendem Fishbowl-Gespräch u.a. mit Anna Lührmann, Staatsministerin im Auswärtigen Amt, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN.

Den ausführlichen Ablauf, Informationen zur nötigen Anmeldung für die Vor-Ort-Teilnahme und die einzelnen Beteiligten finden Sie hier.

Tag: Samstag, 18. Juni
Zeit: 10:00 - 16:00 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt oder online via Youtube

Sonntag, 19. Juni: Repair-Café Bockenheim

Veranstalter*innen: Repaircafe Frankfurt in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt im Rahmen des Projektes Share.

Was macht man mit einem Toaster, der nicht mehr funktioniert? Oder mit einem Fahrrad, bei dem das Rad schleift? Oder mit einem Pullover mit Mottenlöchern? Wegwerfen? Denkste! Im Repair Café Frankfurt-Sachsenhausen bekommt man in angenehmer Café-Atmosphäre kostenlos Hilfe bei der Reparatur von kaputten Haushaltsgegenständen.

Das Ziel der nicht-kommerziellen Treffen besteht darin, die Nutzungsdauer von Gebrauchsgütern zu verlängern, dadurch Müll zu vermeiden, Ressourcen zu sparen und nachhaltige Lebensweisen in der Praxis zu erproben.

Auf der Seite des Repaircafé findet Ihr auch Veranstaltungen in anderen Frankfurter Stadtteilen, schaut Euch das gern mal an!

Tag: Sonntag, 19. Juni
Zeit:
15:00 - 17:00 Uhr
Ort:
Bockenheimer Depot, 60325 Frankfurt am Main

Montag, 20. Juni - 03. Juli: FAIR FASHION DAYS

Veranstalter*innen: diverse (s.u.)

Im Rahmen der Fair Fashion Days wird u.a. von 20. Juni bis 3. Juli die Ausstellung "Fashion im Kiez" in Sachsenhausen zu sehen sein. In fünf Schaufenstern gibt es Informationen darüber, aus welchen Materialien unsere Kleider bestehen, wie aus einer Faser ein Textil wird, wer unsere Kleidung näht und wie die Zukunft der Mode aussieht. Ebenfalls in Sachsenhausen (Spielplatz Schifferstraße und Diesterwegplatz) wird von 20. bis 26. Juni die Kunstaktion "Made by children" zu sehen sein, mit der die Künstlerin Maike Lackmann auf das Thema Kinderarbeit aufmerksam macht. Mit Hilfe von Augmented Reality werden auf dem Smartphone diejenigen sichtbar gemacht, deren Arbeit und Ausbeutung häufig übersehen wird.
Zur Eröffnung der Fair Fashion Days wird es am Montag, den 20. Juni einen Rundgang geben, an dem die Stationen in Sachsenhausen vorgesellt werden. Mit dabei: Dr. Bastian Bergerhoff (Dezernent für Finanzen, Beteiligungen & Personal), die Künstlerin Maike Lackmann und Dr. Gunter Volz (Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach). Wer bei der Eröffnung bzw. am Rundgang teilnehmen möchte, kann sich mit einer Mail bei daniela.cappelluti(at)stadt-frankfurt(dot)de anmelden. (Eröffnung und anschließende Begehung aller fünf Ausstellungsstationen bis zum Spielplatz Schifferstraße bzw. je nach Zeit Platz vor dem Südbahnhof zur Besichtigung der AR-Kunstinstallation.)

Weitere Programmpunkte der Fair Fashion Days sind ein Upcycling-Workshop, eine Kleidertauschparty, eine Modenschau mit Styles von elf Designerinnen aus Frankfurt im Showroom von QuartierFrau, ein Open Air Fair Fashion Quiz, eine Lesung und ein Gewinnspiel.

Organisiert werden die Veranstaltungen von der Agentur Lust auf besser Leben, der Koordinierungsstelle Fairtrade der Stadt Frankfurt am Main, der Evangelischen Akademie Frankfurt und Offenbach, der Katholischen Akademie Rabanus Maurus, der Evangelischen Studierendengemeinde, dem Showroom "Quartier Frau" und der Buchhandlung Weltenleser.
Details zu allen Veranstaltungen hier: FAIR FASHION DAYS 2022 | Stadt Frankfurt am Main

Tag: Montag, 20. Juni
Zeit:
13:30 Uhr
Ort: vor dem Vintage Revivals, Wallstraße 25, 60594 Frankfurt

Montag, 20. Juni: Brennpunkt Westafrika – Buchvorstellung und Gespräch mit Olaf Bernau und Amadou Mbow (Mauretanien)

Veranstalter*innen: medico international 

Die Bekämpfung von Fluchtursachen ist in Europa spätestens seit 2015 zu einer Art Mantra avanciert. Viele Politiker:innen versprechen sich davon eine deutliche Reduzierung der Ankunftszahlen afrikanischer Migrant:innen, auch in Verbindung mit einer immer stärkeren Überwachung der EU-Außengrenzen. In seinem neu erschienenen Buch „Brennpunkt Westafrika - Die Fluchtursachen und was Europa tun sollte“ (2022, C.H. Beck Verlag) widerspricht der Aktivist und Autor Olaf Bernau dieser Haltung vehement. Zusammen mit Amadou Mbow, Vorsitzender der Mauretanischen Vereinigung für Menschenrechte (Association Mauritanienne des Droits de l’Homme - AMDH) sowie langjähriger medico-Partner, und ausgehend von den zentralen Thesen des Buches, werden beide über die aktuelle Situation in Westafrika mit einem besonderen Fokus auf Mauretanien diskutieren. Es wird um das Erbe des Kolonialismus über die ersten Jahrzehnte nach der Unabhängigkeit bis in die Gegenwart gehen, über die systematische Benachteiligung der bäuerlichen Bevölkerung und die Rolle der fortschreitenden Klimakatastrophe.

mit:

  • Olaf Bernau (Autor und Aktivist)
  • Amadou Mbow (medico-Partner und Vorsitzender AMDH)

Sprache: Deutsch und Französisch (mit Übersetzung)

Tag: Montag, 20. Juni
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Osthafenforum im medico-Haus, (ggü. Nr. 11). Lindleystraße 15, 60314 Frankfurt

Dienstag 21. Juni: Open Air Kino „Made in Bangladesh“

Veranstalter*innen: Lust auf besser leben gGmbH in Kooperation mit der Koordinierungsstelle Fairtrade- Stadt Frankfurt am Main & Evangelisches Stadtdekanat Frankfurt und Offenbach

"Made in Bangladesh" erzählt die Geschichte der jungen Bengalin Shimu, die in einer Nähfabrik in Dhaka arbeitet. Hungerlöhne, unbezahlte Überstunden, geschlechterspezifische Diskriminierung, keine soziale Absicherung, mangelnde Sicherheitsstandards und kein festes Beschäftigungsverhältnis prägen ihren Alltag. Als eine Kollegin bei einem Brand in der Nähfabrik zu Tode kommt, lehnt sich Shimu auf und gründet mit Unterstützung ihrer Kolleginnen und einer NGO-Mitarbeiterin eine Gewerkschaft.

Die bengalische Drehbuchautorin und Regisseurin Rubaiyat Hossain zeigt die spannende Geschichte einer hartnäckigen Frau, die gegen viele Widerstände von außen, aber auch im privaten Bereich, kämpft. Stringent und authentisch gelingt Hossain die Schilderung des Alltags einer Textilarbeiterin, da sie sich früher selbst in einer NGO in Bangladesch für Frauenrechte eingesetzt hat. Mit diesem Film erinnert die Regisseurin auch an das bislang größte Unglück in der Geschichte der Textilindustrie, als die Nähfabrik Rana Plaza in Dhaka 2013 einstürzte und über 1000 Menschen starben.

Auftaktgespräch um 21:45 Uhr mit:

  • Dr. Margrit Frölich, Vorsitzende der Jury der Evangelischen Filmarbeit
  • Caspar Priesemann, glorestore Frankfurt
  • Dr. Bastian Bergerhoff, Dezernent für Finanzen, Beteiligungen und Personal der Stadt Frankfurt am Main
  • Moderation: Dr. Gunter Volz, Evangelische Kirche Frankfurt und Offenbach

Die Veranstaltung ist kostenfrei & ohne Anmeldung. Bei Starkregen findet die sie in den Innenräumen statt und ist barrierefrei erreichbar.

  • ab 21:00 Uhr Einlass
  • 21:45-22:15 Uhr Auftaktgespräch
  • 22:15 - 23:30 Uhr Filmvorführung
  • FSK 12, 95 Min, OmdU

Tag: Dienstag, 21. Juni
Zeit:
Einlass ab 21:00 Uhr
Ort: Treppe & Sommergarten vor dem Kunstverein Familie Montez, Honsellstr.7, 60314 Frankfurt

Dienstag, 21. Juni: Zero Rights? – Menschenrechtsverletzungen und internationale Solidarität bei Coca Cola

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit DGB Frankfurt am Main und Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten

Sie ist in aller Munde: Coca Cola wird nicht nur von vielen Menschen auf der ganzen Welt getrunken – der Konzern machte in der Vergangenheit immer wieder auf sich aufmerksam durch schlechte Arbeitsbedingungen und Drangsalierung von Gewerkschafter*innen. Wir möchten gemeinsam mit Gewerkschafter*innen und Betriebsräten von den Philippinen, aus Indonesien, Rumänien, Irland, Pakistan, Frankreich und Deutschland einen Blick auf den Status Quo der Arbeits-Menschenrechte bei Coca Cola werfen und über Missstände aber auch Erfolge gewerkschaftlicher Organisierung informieren.

Die Veranstaltung findet in englischer Sprache statt. Eine Simultanübersetzung ins Deutsche soll vor Ort angeboten werden.

U. a.:

  • Aktivist*innen aus Indonesien und PhilippinInnen
  • Gewerkschafter aus dem Norden und Süden

Moderation: Tobias Schwab, Frankfurter Rundschau

Tag: Dienstag, 21. Juni
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

Mittwoch, 22. Juni: Grüne Stunde - Austauschangebot des Landesverbandes Hessen

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Die “GRÜNE Stunde” ist ein Angebot des Landesverbandes, in dessen Rahmen sich Mitglieder von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen digital via Zoom mit Vertreter*innen aus Landesvorstand, Europa-, Bundes- und Landtagsfraktion zu aktuellen politischen Themen austauschen können.

Die Einwahldaten zur Veranstaltung sind den Mitgliedern mit unserem Neujahrsbrief per E-Mail zugegangen.

Bei Rückfragen könnt ihr euch gerne an Anna-Katrin Deninger unter anna.deninger@gruene-hessen.de oder telefonisch unter 0611 98920-10 wenden.

Tag: Mittwoch, 22. Juni
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 23. Juni: Digitales Treffen der AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften

Veranstalter*innen: AG Faires und Nachhaltiges Wirtschaften - BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Wir besprechen aktuelle wirtschaftspolitische Themen. Ein Fokus liegt auf den wirtschaftspolitischen Themen der Stadt Frankfurt. Aber auch darüber hinausgehende Themen sind willkommen. Am 23.6. besprechen wir u.a. ob/wie wir uns mit einer größere Veranstaltung im KV einbringen wollen.

Tag: Donnerstag, 23. Juni
Zeit: 18:30 Uhr
Ort: online

Donnerstag, 23. Juni: Stadtrundgang Geschichtsort Adlerwerke Fabrik – Zwangsarbeit – Konzentrationslager

Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen in Kooperation mit Studienkreis deutscher Widerstand 1933-1945 Frankfurt

Seit über 30 Jahren gibt es zivilgesellschaftliches Engagement für die Errichtung einer Gedenk- und Bildungsstätte zum KZ Katzbach in Frankfurt. Dort waren mindestens 1.616 Menschen als KZ-Häftlinge gefangen und mussten für die Adlerwerke arbeiten. Die Adlerwerke gehörten aber auch zu den drei größten Nutzern von Fremd- und Zwangsarbeiter*innen in Frankfurt. Der „Geschichtsort Adlerwerke“ eröffnete Anfang 2022 und erinnert an das KZ Katzbach und an Zwangsarbeit in Frankfurt.

Der Rundgang führt in die Geschichte der Zwangsarbeit und des KZ-Außenlagers ein. Er berichtet aber auch von der Planung der Ausstellung und den weiteren Vorhaben des Geschichtsortes.

Den Treffpunkt erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen über die Anmeldemaske unten oder per Mail: anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Der Rundgang dauert circa zwei Stunden.

Maximale Teilnehmendenzahl: 20 (in Abhängigkeit der aktuellen Covid-Situation; bitte Mund-Nase-Schutz mitbringen!)

Tag: Donnerstag, 23. Juni
Zeit:
18:00 Uhr
Ort: Geschichtsort Adlerwerke, Kleyerstraße 17, 60326 Frankfurt

Samstag, 25. Juni:Rechenzentren, Klima und Umwelt in Ballungszentren - Konferenz und Forum zur Einforderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der IT

Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 11 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt / BUND Hessen / Agenda 21 Offenbach / Bürgerinitiative für gesundes Wohnen und nachhaltiges Gewerbe Seckbach

Die Veranstaltung bringt interessierte Bürgerinnen und Bürger, kommunalpolitisch Verantwortliche, Stadtplanung, Expertinnen und Experten, Bürgerinitiativen, Betreiber und Medien aus ganz Südhessen zusammen. Wir werden den Stand der Planungen von Rechenzentren (RZ) im Rhein-Main-Gebiet transparent machen und uns gemeinsam eine Übersicht über die energetischen, ökologischen und sozialen Belastungen durch den rasanten Ausbau von Rechenzentren verschaffen. Neue Lösungsansätze zur Nutzung von Abwärme und Forderungen zu einer nachhaltigen Einbindung von Rechenzentren in Gemeinden werden diskutiert.
Die Konferenz soll auch dem gegenseitigen Austausch betroffener Kommunen, Initiativen und Nachbarschaften dienen, und konkrete Forderungen an die Politik in den Kommunen, in Hessen und im Bund richten.

Programm:
12.00 Imbiss
12.45 Grußworte: StS Jens Deutschendorf - Dr. Werner Neumann - MdL Kaya Kinkel
13.00 Modul 1: Boom der Rechenzentren in Hessen,
Vorträge u.a. - Entwicklung der Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet (Dr. Meissner) - Öffentliches Energieeffizienzregister für RZ (N. Schuckert, Uni Stuttgart) - Urbane Wärmeinseln im Untergrund (Prof. Bayer, Uni Halle) - Belastungen durch RZ, Nutzung von Abwärme (Dr. Neumann)
15.00 Kaffeepause
15.30 Modul 2: Neue Lösungsansätze (4 AGs mit Impulsvorträgen) AG I: Energieversorgung, Abwärme und Wasserkühlung bei RZ AG II: Rechenzentren in Kommunalpolitik und Regionalplanung AG III: Optik, Schallemission und Architektur von RZ - geht das nicht besser? AG IV: Notstromversorgung von RZ und Alternativen zu Dieselaggregaten
16.45 Kaffeepause
17.15 Gemeinsame Diskussion AG I – IV
18.00 Modul 3: Abschlussdiskussion
Podium mit:

  • Dr. Werner Neumann, BUND Hessen
  • Dr. Friederike von Franqué - LAG Digitalisierung, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Barbara Levi-Wach - Lokale Agenda21, Offenbach
  • Katy Walther, MdL BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Dr. Ingo Stürmer - BI Seckbach

Rahmenprogramm: 09.30 Geführte Fahrradtour: Rechenzentren im Frankfurter Osten
10.00 Besichtigung eines wassergekühlten RZ (Cloud&Heat)

Die Veranstaltung ist weitgehend barrierefrei (Fahrstuhl), Begrenzte Kapazität, Anmeldung erbeten

Tag: Samstag, 25. Juni
Zeit:
12:00 - 19:00 Uhr
Ort:Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

Julia Frank (julia.frank(at)gruene-frankfurt.de), Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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