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GRÜNE WOCHE 22/2022 (24.06.2022)

Liebe Freund*innen,

wir sind geschockt, dass antisemitischen Bildmotive tatsächlich auf der Documenta gezeigt wurden. Das ist inakzeptabel. Es ist gut, dass unsere hessische Kultusministerin Angela Dorn sich klar dazu positioniert hat, dass das entsprechende Großbanner abgenommen wurde. Wir brauchen eine Aufarbeitung, wie es dazu kommen konnte.

Seit 24. Februar dauert der verbrecherische Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine bereits. Gegenwärtig legt Putin den Donbass in Schutt und Asche. Seinen Feldzug gegen die Ukraine begann er, als 2013 die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens mit der EU in greifbare Nähe rückte. Deutschland steht in der Pflicht, die Ukraine in ihrem Freiheitskampf im Rahmen seiner Möglichkeiten entschlossen mit den zur Verteidigung notwendigen Waffen zu unterstützen – auch mit schweren Waffen, also Panzern und Haubitzen. Frieden wird es dennoch nur auf der Basis einer Verhandlungslösung geben.

Zugleich wird deutlich, wie fragil die Demokratie in den USA geworden ist. Gemeinsam mit Frankreich müssen wir jetzt noch stärker europäische Strategien, auch im Bereich der Sicherheitspolitik, entwickeln.

Wir bleiben weiter aufgefordert, unsere Energieimporte aus Russland so schnell wie möglich auf Null zu stellen. Inzwischen stellt Putin selbst uns scheibchenweise das Gas ab. Wir Grüne beschleunigen die Energiewende auf allen Ebenen – im Bund, im Land und hier in der Stadt Frankfurt. Im Bund werden Planungshemmnisse für die Erneuerbaren beseitigt und der Ausbaupfad massiv erhöht, im Land ein neues Klimaschutzgesetz verabschiedet und hier in der Stadt haben wir die Investitionsmittel etwa zur Sanierung kommunaler Gebäude massiv erhöht und ein umfassendes Klimaschutzpaket im Römer verabschiedet. Natürlich ist die Verlängerung der Nutzung der Atomkraftwerke keine Option.

Der G7-Gipfel in Elmau dieses Wochenende ist eine Chance für Vereinbarungen der reichsten Industrieländer zu konkreten Schritten für die Abwendung der globalen Hungerkrise, für einen gerechten Übergang zum nachhaltigen Wirtschaften, für die Berücksichtigung der Rechte von Frauen und anderen benachteiligten Gruppen in der internationalen Politik. Wir sind froh, dass unsere grünen Minister*innen auch auf der internationalen Ebene für diese Themen arbeiten.

In dieser Zeit spüren wir, dass nur durch die Bereitschaft zur Veränderung und zum Lernen unsere Lebensgrundlagen erhalten werden können – und diese Veränderung braucht Halt, sie braucht Sicherheit, Verlässlichkeit und soziale Gerechtigkeit. Für diese Ziele steht Tarek Al Wazir, der beliebteste Politiker Hessens. Er hat sich auf der Landesmitgliederversammlung in Bad Hersfeld bereiterklärt, bei der Landtagswahl im Herbst nächsten Jahres für das Amt des Ministerpräsidenten zu kandidieren. Wir brauchen Tarek in der Staatskanzlei – damit wir Grüne die Veränderungen, die uns Halt geben können, auf den Weg bringen können.

Es freut uns als Kreisvorstand sehr, dass wir Euch nach 2 Jahren Durststrecke am 2. Juli wieder zu einer Kreismitgliederversammlung "in Präsenz" einladen können. Anschließend werden wir unser Sommerfest feiern, die alte Seilerei in Sachsenhausen ist als Veranstaltungsort hergerichtet – viele kennen sie noch nicht. Ich kann Euch sagen: Der Weg dahin lohnt sich! Wir freuen uns auf Euch!  Einzelheiten findet ihr hier.

Euer Götz

THEMEN

Neue Stadtbezirksvorsteher*innen in Frankfurt eingeführt und ausscheidende verabschiedet
Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Trinkbrunnen in Frankfurt
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen

Bürger:innenbeteiligung zum Digitalen Potenzial der Verkehrswende in Frankfurt und neue Querungen für die Eschersheimer Landstraße
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zur Klimabildung in Hessen: Klimakrise im Bewusstsein junger Menschen 
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Weltflüchtlingstag / Verlängerung der ‚Drop-In(klusive) Willkommensorte‘ der Karl Kübel Stiftung
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Neue Start-Up-Förderung des Landes Hessen
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Kampagne zu Nachhaltigkeit in Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Feministische Entwicklungspolitik
Neues von Deborah Düring, MdB

Zu Gast im ZDF Morgenmagazin, Wahlkreistag und Weltflüchtlingstag
Neues von Omid Nouripour, MdB

TERMINE

Samstag, 25. Juni: Rechenzentren, Klima und Umwelt in Ballungszentren - Konferenz und Forum zur Einforderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der IT

Sonntag, 26. Juni: Wir können auch anders - Die Feministische Presserunde 05

Montag, 27. Juni: Treffen der Frauen AG

Montag, 27. Juni: Nachhaltigkeit im Doppelpack - Teil 3: Klimaneutrale Kommunen bis 2035 – wie soll das klappen?

Montag, 27. Juni: Online-Disskussion: Sanktionen gegen den russischen Angriffskrieg - Hart aber wirkungslos?

Dienstag, 28. Juni: Frankfurter Friedensforum: Friedensfähig in Kriegszeiten. Friedensgutachten 2022

Dienstag, 28. Juni: Demonstration zum Tag der Verfassung der Ukraine

Mittwoch, 29. Juni: Digitale Sitzung der AG Planen, Bauen, Wohnen

Mittwoch, 29. Juni: Das Gift der Nachahmung - Diskussionsveranstaltung

VORSCHAU

Samstag, 02. Juli: Kreismitgliederversammlung und Sommerfest

Sonntag, 03. Juli: Repair-Café Bockenheim

Dienstag, 05. Juli: DIALOG IM MUSEUM #16: Transformation – Wie erneuerbare Energien unsere Stromnetze stärken

Donnerstag, 07. Juli: CAFÉ EXIL mit Seebrücke Frankfurt

Freitag, 08. Juli: Stadtspaziergang "Kultur im Zentrum“ – Alles bleibt anders Frankfurts Kulturorte im Wandel der Zeit

Samstag, 09. Juli: Zukunftskongress/ GRÜNER Tag

Seit nun mehr vier Monaten tobt der russische Angriffskrieg in der Ukraine mit ständigen Bombardements und unsäglichen Kriegsverbrechen gegen die Zivilbevölkerung. Seit dem 24. Februar erinnert eine Mahnwache gegenüber des russischen Generalkonsulats (vor dem Haus Oederweg 13) an den Krieg, protestiert gegen den Angriff und zeigt Solidarität mit den Ukrainer*innen, die ihren Staat und ihr Recht auf ein selbst bestimmtes Leben verteidigen. Wir als Grüne unterstützen das. Ihr könnt Euch jeden Tag zwischen 8 und 18 Uhr einfach dazustellen. Insbesondere bitten die Organisator*innen um Unterstützung am Vormittag.

An folgenden Tagen wollen wir aber gemeinsam als Grüne Gruppe dort hingehen:

  • 29. Juni - 12 Uhr 30 (mit Götz von Stumpfeldt)
  • 1. Juli - 17 Uhr (mit Burkhard Schwetje)
  • 5. Juli - 17 Uhr (mit Götz von Stumpfeldt)
  • 12. Juli - 8 Uhr 30 (mit Burkhard Schwetje)

Neue Stadtbezirksvorsteher*innen in Frankfurt eingeführt und ausscheidende verabschiedet

Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Stadtbezirksvorsteher:innen sind so etwas wie das Frühwarnsystem für Politik und Verwaltung. Sie erkennen und lösen Konflikte, bevor sie auf größerer Ebene eskalieren Als einzige Großstadt hat Frankfurt diesen Dienst eingerichtet. Für jeden der insgesamt 83 Stadtbezirke wird auf Vorschlag von Grünen, CDU und SPD ein(e) Vorsteher:in und eine Vertretung für die Zeit einer Wahlperiode ernannt und vereidigt. Am Montag hab ich im Kaisersaal 100 neue und 30 ausscheidende Stadtbezirksvorsteher:innen eingeführt bzw. verabschiedet. Sie sind das Bindeglied zwischen den Menschen in den Stadtteilen und der Politik, sie haben ein Ohr für die Probleme der Menschen, sie hören zu, geben Rat – und gratulieren den Jubilar:innen zu den runden Geburtstagen. Das alles machen sie ehrenamtlich. Deshalb sind sie unschätzbar wichtig für den Schutz unserer Demokratie und den gesellschaftlichen Zusammenhalt. Die Pressemitteilung zu der Feier findet Ihr hier.

Eure Nargess

Trinkbrunnen in Frankfurt

Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen

Liebe Freundinnen und Freunde,

In der vergangenen Woche haben wir sieben historische Laufbrunnen wieder aktiviert. Genau rechtzeitig vor dem unglaublich heißen, langen Wochenende. Der Hirschbrunnen in Sachsenhausen ist darunter und der Löwenbrunnen in der Innenstadt. Dort gibt es jetzt kostenfrei frisches und sauberes Trinkwasser und wir können unsere eigenen Trinkflaschen mit Wasser auffüllen. Von April bis Oktober jeden Tag von 10 Uhr bis 22 Uhr. Weiterer Nebeneffekt: Wir produzieren nicht noch zusätzlichen Müll durch den Kauf von Kunststofflaschen.

In Frankfurt gibt es etwa 35 historische Trinkbrunnen, die an das Trinkwassernetz angeschlossen sind. Rein rechtlich konnten die Brunnen bisher nicht als Trinkbrunnen bezeichnet werden, denn dafür müssen sie regelmäßig gereinigt und beprobt werden. Durch eine Vereinbarung zwischen dem Kulturamt, das die historischen Brunnen verwaltet, und dem Umweltamt ließ sich für sieben dieser Brunnen nun eine arbeitsteilige Lösung finden.

Die Brunnen sind eine prima Ergänzung zu den Brunnen der Mainova. Aber wir brauchen noch mehr. Denn wir werden noch mehr Sommer erleben, in denen frisches Wasser zu trinken die gesündeste und einfachste Art ist, sich zu erfrischen. Deshalb planen wir, sieben weitere Trinkbrunnen zu bauen.

Wo die Brunnen sind, könnt Ihr unter https://geoportal.frankfurt.de/erfrischungsbrunnen sehen.

Eure Rosemarie

Bürger:innenbeteiligung zum Digitalen Potenzial der Verkehrswende in Frankfurt und neue Querungen für die Eschersheimer Landstraße

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Bürger:innenbeteiligung zum Digitalen Potenzial der Verkehrswende in Frankfurt

Der bundesweite Digitaltag widmet sich in Frankfurt der Verkehrswende.

Frankfurterinnen und Frankfurter sind aufgerufen, dabei zu sein, die Stadt durch neue Ideen, echte Innovationen und Nachhaltigkeit in punkto Digitalisierung zu verändern und das eigene Netzwerk zu erweitern.

Wohin wollen wir in der Zukunft der Mobilität? Die Stadt Frankfurt schreibt Digitalisierung mit Bürger:innenbeteiligung groß und lädt Interessierte dazu ein, am bundesweiten Digitaltag am Freitag, 24. Juni, von 15 bis 20 Uhr, ihre Ideen auszutauschen und so digitale potentiale für die Verkehrswende Frankfurts zu heben.

Stefan Majer, Dezernent für Mobilität und Gesundheit: "Bei der Verkehrswende stellen wir Menschen und ihre Mobilitätsbedürfnisse in den Mittelpunkt. Klimaschutz, Barrierefreiheit, soziale Teilhabe und Verkehrssicherheit fordern unser ganzes Engagement. Digitale Innovationen leisten hier bereits einen sehr großen Beitrag. Dieses Potential wollen wir gemeinsam mit interessierten Frankfurter:innen voll ausschöpfen. Wir freuen uns auf alle kreativen Beiträge aus der Bürger:innenbeteiligung des Digitaltages 2022."  

Alle weiteren Infos und der Link zur Anmeldung: https://digitaltag.eu/aktion/digitales-potenzial-in-der-verkehrswende-in-frankfurt

Bei Rückfragen: Heiko Nickel, Strategische Verkehrsplanung im Dezernat für Mobilität und Gesundheit, M.: 0151 6770 9292

 

Stefan Majer lobt Bau neuer Querungen als "langersehnte, grüne Verbesserung"

Die Eschersheimer Landstraße zu queren, ist für Fußgänger:innen vor allem im nördlichen Abschnitt umständlich, da hier die U-Bahn oberirdisch fährt und die trennende Wirkung der Hauptstraße somit verstärkt wird. Die Stadt Frankfurt baut jetzt im Sommer zwei neue Querungen, um an zwei wichtigen Wegebeziehungen Barrieren zu beseitigen.

Auf Höhe des Knotenpunkts Eschersheimer Landstraße/ Am Dornbusch und Marbachweg existiert bisher keine oberirische Querung von West nach Ost. Um auf die andere Straßenseite zu kommen, müssen Fußgänger:innen die Unterführung nutzen, die zugleich die Stadtbahn-Haltestelle unteririsch anbindet. "Selbst für Menschen, die gut zu Fuß sind, ist diese Lösung umständlich. Auf der Südseite der Kreuzung bauen wir nun eine barrierefreie Querung, die allen Erfordernissen gerecht wird", bekräftigt Mobilitätsdezernent Stefan Majer.

Anders sieht die Lage ein Stück weiter nördlich auf Höhe des Sinaiparks aus: Hier gibt es bisher noch keine Querung. Der Fuß- und Radverkehr wurde bisher über den Überweg an der Fritz-Tarnow-Straße geführt - für die Betroffenen ebenfalls ein unbefriedigender Umweg. "Mit dem Neubau werden die Grünanlagen Sinaipark und Klimsch-Anlage verbunden. Das ist ein wesentliches Element der Verbindung "Grünes Ypsilon" im Rahmen des Förderprojekts "Zukunft Stadtgrün", so Stefan Majer.

Die Fertigstellung der beiden neuen barrierefreien Querungen ist für Ende des dritten Quartals vorgesehen. So lange braucht es Geduld vor Ort, wobei eine größere Geduldsprobe für die Fahrgäste von Frankfurts meistgenutzter U-Bahnstrecke die zweiwöchige Sperrpause in den Sommerferien vom 25. Juli bis 7. August 2022 sein wird. Betroffen sind die U-Bahnlinien U1, U2, U3 und U8, die zwischen Dornbusch und Heddernheim nicht verkehren können. Die VGF richtet hierfür einen Schienenersatzverkehr (SEV) mit Bussen ein.

Antwort der Landesregierung auf meine Kleine Anfrage zur Klimabildung in Hessen: Klimakrise im Bewusstsein junger Menschen

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Kinder und Jugendliche waren in den letzten Jahren die treibende Kraft für die Klimabewegung. Sie haben längst erkannt, dass wir die Klimakrise besonders in Zeiten von Corona nicht vernachlässigen dürfen und engagiert gegen diese vorgehen müssen. Mit Angeboten der außerschulischen Klimabildung unterstützt das Land Hessen Projekte, die auf Kinder und Jugendliche zugeschnitten sind und diese auf vielfältige Weise für Themen rund um den Klimawandel und die Energiewende sensibilisieren sollen.

Aus meiner kleinen Anfrage an das Umweltministerium geht hervor, dass die Zahl der Teilnehmer*innen an Projekten zur Klimabildung von 2018 bis 2021 von 3.800 auf 12.700 gestiegen ist. 2019, also vor der Corona-Pandemie, lag die Zahl der Teilnehmenden sogar bei 15.700.

Für die laufenden Projekte der Klima- und Ernährungsbildung stellt unser Umweltministerium rund 1,9 Millionen Euro zur Verfügung. Für den BNE-Pakt (Bildung für nachhaltige Entwicklung) - einem Abkommen zwischen der hessischen Landesregierung und 15 außerschulischen und regionalen Umweltbildungs- und Nachhaltigkeitszentren der 2020 geschlossen wurde - wurden in den Jahren 2020 und 2021 in Summe 420.000 € bereitgestellt.

Außerschulische Bildung und Klimabildung im speziellen sind wichtige Instrumente, um Kindern und Jugendlichen das Thema Klima- und Umweltschutz näherzubringen und sind gleichzeitig Projekte zur Demokratieförderung. Denn wer versteht, wie die Klimakrise entsteht und welche Auswirkungen sie bereits heute auf unseren Alltag hat, wird nicht auf pseudowissenschaftliche Fake News oder rechtsextreme Hetzer hereinfallen, die Zweifel an der Klimakrise nutzen, um ihre eigene menschenverachtende Agenda zu verfolgen.

Um zu meiner kleinen Anfrage und der Antwort des Umweltministeriums zu gelangen, klickt hier. Für meine Pressemitteilung und weitere Informationen zum Thema Klimabildung, klickt hier.

Weltflüchtlingstag / Verlängerung der ‚Drop-In(klusive) Willkommensorte‘ der Karl Kübel Stiftung

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Vergangenen Montag war Weltflüchtlingstag. Uns Grünen ist klar, niemand flieht gerne. Und wer aus Not und Bedrohung zu uns kommt, gehört aufgenommen und unterstützt, das gebieten Solidarität und Humanität (hier meine PM dazu).

Ums Willkommen sein geht es auch bei der Verlängerung der Landesförderung der 'Drop-In(klusive)' der Karl Kübel Stiftung bis 2025 auf insgesamt über 700.000 €. Das Projekt bietet jungen Familien für die Zeit vorm Kindergarten an 94 Anlaufstellen in Hessen mit offenen Treffs Entlastung, Fachbegleitung und frühe Hilfen (hier gehts zu den Standorten).

Da die nicht-verpflichtenden, kostenfreien 'Drop-In(klusive) Willkommensorte' Familien unterschiedlicher kultureller und sozioökonomischer Herkunft zusammenbringen, befördern sie 'nebenbei' die Integration. Denn der notwendige Anschluss und Austausch stellt sich beim gemeinsamen Frühstück mit Kindern im selben Alter leichter her. Aktuell stehen für geflüchtete Familien Flyer in ukrainischer Sprache für zur Verfügung (mehr auch in der PM des HSMI).

Neue Start-Up-Förderung des Landes Hessen

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

In Hessen soll keine gute Start-up Idee an der Finanzierung scheitern. Deshalb ist das neue Start-up Stipendium ‚push!‘ ein weiteres Puzzleteil in der ganzheitlichen Start-up Förderung des Landes Hessen für Unternehmen in allen Wachstumsstadien. So stehen mit ‚push!‘ insgesamt 400.000 Euro für Start-ups in der Frühphase zur Verfügung, damit sich die künftigen Geschäftsführer*innen ganz der Entwicklung ihres Business-Modells widmen können. Insbesondere für green Start-ups, deren Produkte häufig besonders innovativ sind und daher mehr Entwicklungszeit benötigen, ist ‚push!‘ ein großartiges Tool auf dem Weg zum Erfolg.

Mehr Informationen auf der Seite des Wirtschaftsministeriums.

Kampagne zu Nachhaltigkeit in Kultur- und Kreativwirtschaft gestartet

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Klimaschutz, Inklusion und Diversität – bei diesen Themen geht die Kultur- und Kreativwirtschaft in Hessen voran. Die Branche wirkt als Katalysator von nachhaltigen Transformationsprozessen in Wirtschaft und Gesellschaft. Das verdeutlicht die Kampagne #wiegehtnachhaltig. Im Zentrum steht eine sechsteilige Videoserie. Hier zeigen Kreative aus Musik, Produktdesign, Werbung, Buchmarkt, Architektur und Mode was sie tun, um nachhaltiger zu werden. Das funktioniert beispielsweise durch den Einsatz innovativer Materialien, Re- und Upcycling sowie durch die Entwicklung neuer Geschäftsmodelle.

Die großen Veränderungsprozesse, die in Wirtschaft und Gesellschaft notwendig sind, lassen sich besser gemeinsam angehen als allein. Deshalb setzen viele Kreative auf Kooperationen. Im Bereich Mode zum Beispiel ist es für kleine Labels oft schwierig, an nachhaltiges Material zu kommen. Arbeiten diesbezüglich mehrere Labels zusammen, ist es einfacher.

Die Kultur- und Kreativwirtschaft birgt große Innovationskraft. Davon können auch andere Unternehmer*innen und Akteur*innen profitieren. Die Kampagne #wiegehtnachhaltig soll das Wissen der Kreativen daher auch anderen zugänglich machen. So bündelt die Webseite kreativwirtschaft-nachhaltig.de Wissen rund um das Thema Nachhaltigkeit. In Interviews und Artikeln kommen Kreativschaffende zu Wort, es findet sich eine Übersicht zentraler Ansprechpartner*innen sowie Anlaufstellen und Veröffentlichungen zum Thema.

Mehr zu diesem Thema findet Ihr hier.

Die Webseite mit allen Informationen zu Nachhaltigkeit in der Kultur- und Kreativwirtschaft findet Ihr hier.

Feministische Entwicklungspolitik

Neues von Deborah Düring (MdB), Sprecherin der AG Wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung, Grüne Fraktion im Bundestag

Gemeinsam mit Susanne Menge habe ich ein Statement zu feministischer Entwicklungspolitik veröffentlicht. Der Begriff feministische Entwicklungspolitik wird in der kommenden Woche im Plenum wieder öfter fallen. Was genau bedeutet aber feministische Entwicklungspolitik?

Susanne Menge ist Obfrau im Verkehrsausschuss und ordentliches Mitglied im Ausschuss für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung. Für Bündnis 90/Die Grünen Niedersachsen sitzt sie seit 2021 im Deutschen Bundestag.

Deborah Düring: "Eine feministische und dekoloniale Entwicklungspolitik erkennt an, dass wir patriarchale Machtstrukturen und Rassismen in unserer Entwicklungszusammenarbeit überwinden müssen, um unsere Welt gerechter zu machen. Mädchen, Frauen und queere Personen sind global am stärksten von Ungerechtigkeit betroffen. Durch ihre Beteiligung an Entscheidungsprozessen in unserer Entwicklungszusammenarbeit können wir ihre Lebensrealitäten und Bedürfnisse gemeinsam in den Mittelpunkt stellen.

Dafür muss Gender-Mainstreaming und Intersektionalität in alle Projekte inkorporiert werden. Wichtig ist deshalb, dass der Anteil von EZ-Vorhaben mit einer GG2-Kennung kontinuierlich ausgebaut wird. Diese bezieht sich auf Projekte, die Geschlechtergerechtigkeit als Hauptziel einer Maßnahme aufweisen."

Susanne Menge: "Feministische Entwicklungspolitik duckt sich nicht vor den vorhandenen Machtunterschieden in unserer Welt weg. Im Gegenteil, sie bricht sie auf und verändert sie.

Feministische Entwicklungspolitik bedeutet beispielsweise der Einsatz der Bundesregierung für reproduktive Gerechtigkeit: Jede Person soll eigenständig über den eigenen Körper, Gesundheit und die Frage ob, wann und mit wem sie wie viele Kinder bekommen möchte, entscheiden können. Und das überall auf der Welt."

Für uns heißt das, Voraussetzungen zu schaffen, dass Menschen, die eigene Schwangerschaft sicher abbrechen und zwischen passenden Verhütungsmitteln wählen können.

Reproduktive Gerechtigkeit ist dabei ein Themenfeld von vielen. Feministische Entwicklungspolitik ist allumfassend und bedeutet den Bedürfnissen der ausgegrenzten Menschen endlich Aufmerksamkeit zu schenken. Sie gestaltet Politik nicht nur für sie, sondern mit ihnen.

Was wir dafür tun müssen? Globale Strukturen und gesellschaftliche Prozesse verändern.

Wir brauchen dafür einen neuen Gender-Aktionsplan des BMZ. Dieser muss klar und deutlich in allen Themenbereichen konkretisieren, wie wir es schaffen, Geschlechtergerechtigkeit als Querschnittsthema zu verankern. Er muss außerdem ausreichend finanzielle Mittel beinhalten, sodass in allen Bereichen der EZ Gender-Expertise auch personell gesichert ist. "

Am Donnerstag sprach Susanne Menge mit Lisa Tatu Hey von FAIR SHARE über feministische Entwicklungszusammenarbeit. Das Video könnt Ihr hier anschauen.

Zum Thema feministische Entwicklungspolitik spreche ich am Freitag, 24.06. um 16:30 live auf Instagram mit Sheena Anderson vom Centre for Feminist Foreign Policy. Das Video könnt Ihr hier anschauen.

Zu Gast im ZDF Morgenmagazin, Wahlkreistag und Weltflüchtlingstag

Neues von Omid Nouripour (MdB)

Zu Gast im ZDF Morgenmagazin

Ich war am vergangenen Freitag im ZDF Morgenmagazin zu Gast und habe über die Reise der europäischen Staats- und Regierungschefs in die Ukraine, Schwere Waffenlieferungen und die Verleihung des EU-Kandidatenstatus an die Ukraine gesprochen.

Den vollständigen Beitrag findet ihr hier.

Wahlkreistag

Vergangene Woche war ich in meinem Wahlkreis in Frankfurt unterwegs. Ich habe mich mit GermanZero getroffen und bin bei unserem Picknick & Boule mit euch und vielen weiteren Frankfurterinnen und Frankfurtern ins Gespräch gekommen. Anschließend war ich beim Sommerempfang der Grünen Wiesbaden zu Gast und durfte ein Grußwort halten. Vielen Dank für den schönen Austausch und bis Bald!

Hier findet ihr einen Video-Zusammenschnitt des Tages.

Weltflüchtlingstag

Ein trauriger Rekord: Laut Flüchtlingswerk der Vereinten Nationen sind erstmals weltweit mehr als 100 Millionen Menschen auf der Flucht, innerhalb ihres Landes oder über die Landesgrenzen hinaus. Das sind 100 Millionen Menschen, die vor Konflikten und Gewalt, Menschenrechtsverletzungen und Verfolgung fliehen – und deren Leben nachhaltig verändert wurden.

Die internationale Gemeinschaft steht daher vor der großen Verantwortung, Geflüchteten Schutz und eine sichere Perspektive zu bieten. Wir machen uns deshalb dafür stark, dass Geflüchtete in Deutschland:

  • Schneller eine Entscheidung über ihr Asylverfahren bekommen und eine behördenunabhängige Asylverfahrensberatung in Anspruch nehmen können.
  • von Anfang an das Recht auf Arbeit und Bildung haben und zum Beispiel an Integrationskursen teilnehmen können.
  • sofort Arbeit aufnehmen dürfen.
  • verbesserte Leistungen, wie zum Beispiel Aufnahme in die reguläre Krankenversicherung,  bekommen und das Asylbewerberleistungsgesetz überwunden wird.
  • statt Kettenduldungen endlich Aufenthaltsgenehmigungen erhalten. Dafür wollen wir den Chancen-Aufenthalt einführen.

Ich habe heute deshalb auf unserer Pressekonferenz über die Situation in Afghanistan und die Notwendigkeit eines humanitären Bundesaufnahmeprogrammes gesprochen.

Nach der Machtübernahme durch die Taliban im vergangenen Jahr ist das Land schwer angeschlagen: Millionen Menschen leiden an Hunger. Die Taliban missachten die Menschenrechte. Sie schließen Frauen und Mädchen vom gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Leben aus.

Deshalb ist es jetzt besonders wichtig, dass wir das im Koalitionsvertrag vereinbarte humanitäre Aufnahmeprogramm zügig auf den Weg bringen. Denn nur so können wir Ortskräfte und gefährdete Personen vor den Menschenrechtsverletzungen der Taliban schützen.

Hier findet ihr einen Ausschnitt aus der Pressekonferenz.

TERMINE

Samstag, 25. Juni:Rechenzentren, Klima und Umwelt in Ballungszentren - Konferenz und Forum zur Einforderung von Klimaschutz und Nachhaltigkeit in der IT

Veranstalter*innen: Stadtteilgruppe 11 BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt / BUND Hessen / Agenda 21 Offenbach / Bürgerinitiative für gesundes Wohnen und nachhaltiges Gewerbe Seckbach

Die Veranstaltung bringt interessierte Bürgerinnen und Bürger, kommunalpolitisch Verantwortliche, Stadtplanung, Expertinnen und Experten, Bürgerinitiativen, Betreiber und Medien aus ganz Südhessen zusammen. Wir werden den Stand der Planungen von Rechenzentren (RZ) im Rhein-Main-Gebiet transparent machen und uns gemeinsam eine Übersicht über die energetischen, ökologischen und sozialen Belastungen durch den rasanten Ausbau von Rechenzentren verschaffen. Neue Lösungsansätze zur Nutzung von Abwärme und Forderungen zu einer nachhaltigen Einbindung von Rechenzentren in Gemeinden werden diskutiert.
Die Konferenz soll auch dem gegenseitigen Austausch betroffener Kommunen, Initiativen und Nachbarschaften dienen, und konkrete Forderungen an die Politik in den Kommunen, in Hessen und im Bund richten.

Programm:
12.00 Imbiss
12.45 Grußworte: StS Jens Deutschendorf - Dr. Werner Neumann - MdL Kaya Kinkel
13.00 Modul 1: Boom der Rechenzentren in Hessen,
Vorträge u.a. - Entwicklung der Rechenzentren im Rhein-Main-Gebiet (Dr. Meissner) - Öffentliches Energieeffizienzregister für RZ (N. Schuckert, Uni Stuttgart) - Urbane Wärmeinseln im Untergrund (Prof. Bayer, Uni Halle) - Belastungen durch RZ, Nutzung von Abwärme (Dr. Neumann)
15.00 Kaffeepause
15.30 Modul 2: Neue Lösungsansätze (4 AGs mit Impulsvorträgen) AG I: Energieversorgung, Abwärme und Wasserkühlung bei RZ AG II: Rechenzentren in Kommunalpolitik und Regionalplanung AG III: Optik, Schallemission und Architektur von RZ - geht das nicht besser? AG IV: Notstromversorgung von RZ und Alternativen zu Dieselaggregaten
16.45 Kaffeepause
17.15 Gemeinsame Diskussion AG I – IV
18.00 Modul 3: Abschlussdiskussion
Podium mit:

  • Dr. Werner Neumann, BUND Hessen
  • Dr. Friederike von Franqué - LAG Digitalisierung, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Barbara Levi-Wach - Lokale Agenda21, Offenbach
  • Katy Walther, MdL BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN
  • Dr. Ingo Stürmer - BI Seckbach

Rahmenprogramm: 09.30 Geführte Fahrradtour: Rechenzentren im Frankfurter Osten
10.00 Besichtigung eines wassergekühlten RZ (Cloud&Heat)

Die Veranstaltung ist weitgehend barrierefrei (Fahrstuhl), Begrenzte Kapazität, Anmeldung erbeten

Tag: Samstag, 25. Juni
Zeit:
12:00 - 19:00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt

Sonntag, 26. Juni: Wir können auch anders - Die Feministische Presserunde 05

Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen

Wir werfen einen frischen feministischen Blick auf zwei bis drei aktuelle Themen: ob Klimakrise, Wohnungsnot oder Gesundheitsreform – wir schauen über den Tellerrand!

Einmal im Monat diskutieren wir kritisch, kontrovers und zeigen sachkundig Perspektiven auf, die gerne vergessen werden. Wir beleuchten die blinden Flecken der gängigen Debatten. Nur so kann eine Politik im Jahr eins nach der Wahl möglich werden, die diese Herausforderungen im Dialog mit der Gesellschaft bewältigt.

Drei Journalistinnen, eine Moderatorin und ein Ziel: Debatten vorantreiben, die uns bewegen und Bewegung brauchen. Wir können auch anders.

Es diskutieren:

  • Mithu Sanyal - Journalistin, Kulturwissenschaftlerin und Autorin beim WDR
  • Teresa Bücker - Freie Journalistin und Autorin
  • Hadija Haruna-Oelker - Autorin und Journalistin hauptsächlich beim HR
  • Ulrike Herrmann - Wirtschaftskorrespondentin, die taz

Tag: Sonntag, 26. Juni
Zeit:
13:00 Uhr
Ort:
online

Montag, 27. Juni: Treffen der Frauen AG

Liebe Frauen*,

zu unserer nächsten Sitzung am Montag, dem 27.6.2022 um 19:30 Uhr in der GRÜNEN - Geschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17 laden wir euch herzlich ein.

Unser Tagesordnungsvorschlag:

  1. Neues Frauenstatut des Landesverbandes
  2. Bericht über die Veranstaltung „Not for sale“
  3. Verschiedenes

Wir freuen uns auf euch.

Herzliche feministische Grüße

Natalie, Petra und Ulla

Tag: Montag, 27. Juni
Zeit:
19:30 Uhr
Ort:
Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt

Montag, 27. Juni: Nachhaltigkeit im Doppelpack - Teil 3: Klimaneutrale Kommunen bis 2035 – wie soll das klappen?

Veranstalter*innen: Senkenberg-Museum Frankfurt

Mit Uwe Schneidewind (OB Wuppertal, BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN) und Eugen Huthmacher (Klimadiskurs Bonn).

Die Veranstaltung ist Teil 3 der Reihe "Nachhaltigkeit im Doppelpack - Eine Online-Reihe für Anpacker*innen".

Es wird um Anmeldung über dies Formular gebeten.

Tag: Montag, 27. Juni
Zeit:
18:00 Uhr
Ort:
online, Zugang nach Anmeldung

Montag, 27. Juni: Online-Disskussion: Sanktionen gegen den russischen Angriffskrieg - Hart aber wirkungslos?

Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen

Sanktionen sind ein zentrales Mittel, mit dem westliche Staaten den Widerstand der Ukraine gegen den Angriff Russlands unterstützen. Die Sanktionen adressieren Individuen und Unternehmen und sie zielen insbesondere darauf, Russland die finanziellen Grundlagen für diesen und für zukünftige militärische Angriffe zu nehmen. Die Sanktionen sind hart und sie treffen neben Russland auch indirekt weitere Staaten, deren Energie- und Ernährungssicherheit beeinträchtigt werden. Der Krieg jedoch geht unvermittelt weiter. Waren die Sanktionen somit erfolglos? Müssen sie weiter verschärft werden oder überhaupt ganz andere Sanktionen verhängt werden?

Wie ernst zu nehmen sind nicht-intendierte Wirkungen der Sanktionen? Und hinsichtlich der strategischen Seite von Sanktionen: Welche Ziele sollen auf welcher Ebene wann erreicht werden? Nach welchen Kriterien werden sie als erfolgreich angesehen? Wie könnte eine mögliche Exit-Strategie aussehen?

Online-Diskussion mit:

  • Kristina Jeromin Geschäftsführerin des Green and Sustainable Finance Cluster Germany, Frankfurt/Main
  • Paul Massaro* Senior Policy Advisor, Commission on Security and Cooperation in Europe, Washington, D.C., US. Paul Massaro serves on the staff of the U.S. Helsinki commission. The views expressed here are his own and do not represent an official position of the U.S. government
  • Anton Peez Wissenschaftlicher Mitarbeiter, PRIF/HSFK, Frankfurt/Main

Moderation: Mona Jaeger Stellvertretende verantwortliche Redakteurin für Nachrichten und Politik Online, Frankfurter Allgemeine Zeitung

Zur Reihe: Böll International

Zentrales Thema dieser Reihe sind die Konfliktlinien der internationalen Politik, wie regional begrenzte Kriege, bürgerkriegsähnliche Auseinandersetzungen, Kämpfe um natürliche Ressourcen oder um den Zugang zu Bildung. Nach dem Ende des Kalten Krieges haben sich die Konfliktlagen verschoben: Wo frühere Konflikte im Zeichen der Blockkonfrontation zwischen Ost und West standen, beobachten wir heute komplexere, vielfältig motivierte Auseinandersetzungen.

Tag: Montag, 27. Juni
Zeit:
19:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 28. Juni: Frankfurter Friedensforum: Friedensfähig in Kriegszeiten. Friedensgutachten 2022

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Evangelische Akademie und Leibniz Institut Hessische Stiftung für Friedens- und Konfliktforschung

Das Friedensgutachten 2022 der vier führenden Institute für Friedens- und Konfliktforschung in der Bundesrepublik analysiert die Konflikte und Kriege der Gegenwart, stellt die Friedens- und Sicherheitspolitik Deutschlands und Europas auf den Prüfstand und gibt Empfehlungen für eine friedensorientierte Politik. Nach einer allgemeinen Einführung in den Inhalt des Gutachtens durch Dr. Claudia Baumgart-Ochse wird Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, die Leiterin des Leibniz-Instituts Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), das diesjährige Fokus-Kapitel vorstellen. Es widmet sich dem völkerrechtswidrigen Krieg, den Russland im Februar dieses Jahres gegen die Ukraine eröffnet hat. Die Referentin stellt auch konkrete politische Handlungsempfehlungen zur Diskussion. Ihre Diskussionspartner sind Lorenz Hemicker, Journalist in der politischen Redaktion der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ) sowie Jan Gildemeister, seit 2000 Geschäftsführer der Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF).

Das Friedensgutachten 2022 - Eine Einführung

  • DR. CLAUDIA BAUMGART-OCHSE,Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Podiumsdiskussion:

  • PROF. DR. NICOLE DEITELHOFF, Leibniz-Institut Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)
  • LORENZ HEMICKER, Frankfurter Allgemeinen Zeitung (FAZ)
  • JAN GILDEMEISTER, Aktionsgemeinschaft Dienst für den Frieden (AGDF)

Bitte anmelden: office@evangelische-akademie.de

Tag: Dienstag, 28. Juni
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Evangelische Akademie, Domplatz 8, 60311 Frankfurt

Dienstag, 28. Juni: Demonstration zum Tag der Verfassung der Ukraine

Initiative des Bündnis frankfurtforukraine, unterstützt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Frankfurt am Main und weiteren

Am 28. Juni feiert Ukraine den Tag der Verfassung. An diesem Tag im Jahr 1996 verabschiedete die Werchowna Rada (das ukrainische Parlament) die erste Verfassung des ukrainischen Staates, in der die rechtlichen Grundlagen einer unabhängigen Ukraine und ihre Souveränität verankert sind. Heute behauptet Putins Propaganda, dass die Ukraine keine eigene Staatlichkeit haben darf. In den zerstörten Städten der Ostukraine verteilen die russischen Besatzer russische Pässe an die Einwohner, führen den Rubel ein, verhaften (und manchmal auch einfach töten) Zivilisten, die sich der russischen Invasion widersetzen. Aber der ukrainische Staat lebt und kämpft. Am 28. Juni versammeln wir uns, um unser Engagement für die ukrainische Staatlichkeit und ihre territoriale Integrität zu demonstrieren.

Dies ist der größte Kampf für die Freiheit, und kein Europäer sollte dabei außen vor bleiben. Wir laden Sie herzlich dazu ein, sich uns am 28. Juni anzuschließen, und freuen uns auf Ihre Teilnahme.

Tag: Dienstag, 28. Juni
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Römerberg, 60311 Frankfurt

Mittwoch, 29. Juni: Digitale Sitzung der AG Planen, Bauen, Wohnen

Veranstalter*innen: AG Planen, Bauen, Wohnen von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Wir wollen uns bei unserer nächsten AG-Sitzung am 29.6.2022 um 19:30 online zusammenschalten um über das Thema "Gewerbegebiete in Frankfurt" zu sprechen. Dabei liegt unser Fokus auf der Nachhaltigkeit der Entwicklung und der Vereinbarkeit unterschiedlicher wirtschaftlicher und politischer Interessen in der Großstadt. Diese Themen werden wir mit dem Klimaschutzmanagement des "Nachhaltigen Gewerbegebiets Fechenheim-Nord/Seckbach", der AG fairers und nachhaltiges Wirtschaften und GRÜNEN Ortsbeiräten aus Stadtteilen mit besonders hohem Gewerbegebiets-Anteil diskutieren und freuen uns auch über eure Perspektive und Beteiligung.

Tag: Mittwoch, 29. Juni
Zeit: 19:30 Uhr
Ortonline

Mittwoch, 29. Juni: Das Gift der Nachahmung - Diskussionsveranstaltung

Veranstalter*innen: Kulturamt Frankfurt am Main

Der Westen, so Ivan Krastev in einem Spiegel-Interview, verdanke Putin Soli­darität und Resilienz. Ob damit auch der Riss zwischen Ost- und West­europa gekittet werden kann, ist eine der Fragen dieser Diskussions­runde über Europa im Schatten des Krieges. Krastev, bul­garischer Polito­loge und be­deutender Intellek­tueller unserer Zeit, erklärt mit seiner These von der „Nach­ahmungs­vergiftung“, warum in Ländern, die vor 30 Jahren quasi über Nacht Demo­kratie und Markt­wirtschaft eingeführt haben, nun Rechts­populisten an der Macht sind. Die Flüchtlings­krise von 2015 sei der Auslöser für diese Wende etwa in Ungarn und Polen gewesen, die den „libe­ralen Traum in einen liberalen Alb­traum“ verwandelt habe. 

Darüber diskutieren:

  • Nicole Deitelhoff, HSFK
  • Ivan Krastev wurde 2020 mit dem Jean-Améry-Preis für euro­päische Essayistik aus­gezeichnet. Zuletzt er­schienen Das Licht, das erlosch. Eine Ab­rechnung (mit Stephen Holmes) sowie Ist heute schon morgen? Wie die Pan­demie Europa verändert (beide Ullstein)

Moderation: Nils Minkmar, Süddeutsche Zeitung

Die Ver­anstaltung ist Teil des Literatur­festivals literaTurm. literaTurm ist das biennale Literatur­festival der Stadt Frank­furt am Main und steht in diesem Jahr unter dem Motto RISSE. Tickets und weitere Infor­mationen finden Sie auf der Seite des literaTurm-Festivals.

Tag: Mittwoch, 29. Juni
Zeit: 20:00 Uhr
Ort: OpernTurm, Morgan, Lewis & Bockius LLP, Bockenheimer Landstraße 2 – 4, 60306 Frankfurt am Main

VORSCHAU

Samstag, 02. Juli: Kreismitgliederversammlung und Sommerfest

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Kreismitgliederversammlung (KMV):

Bei der KMV werden wir einige Posten wählen, für die Ihr jetzt schon Eure Bewerbung hier in Antragsgrün hochladen könnt: frankfurt.antragsgruen.de

  • Nachwahl einer Beisitzerin im Kreisvorstand (Frauen*platz)
  • Zwei Diskriminierungsbeauftragte
  • Zehn Delegierte für die Bundesdelegiertenkonferenz
  • Zehn Ersatzdelegierte für die Bundesdelegiertenkonferenz

 Außerdem werden wir über den aktuellen Stand des Oberbürgermeisters und das Vorgehen hin zu einem/einer GRÜNEN OB-Kandidat/in sprechen.

Wenn Ihr eine Kinderbetreuung oder Dolmetschende für Deutsche Gebärdensprache benötigt, tragt Euch bitte in diese Liste ein bzw. schreibt eine Mail an kreisverband(at)gruene-frankfurt(dot)de, solange die Termiten nicht funktionieren.

Sommerfest:

Ab ca. 15 Uhr leiten wir zum gemütlichen Teil über, wie immer mit buntem Programm, leckerem Essen (wir freuen uns über Eure Beiträge zum Buffet, tragt Euch dafür gern hier in die Liste ein) und Raum für gute Gespräche.

Tag: Samstag, 02. Juli
Zeit:
ab 11:00 Uhr
Ort: Alte Seilerei, Offenbacher Landstr. 190, 60599 Frankfurt

Sonntag, 03. Juli: Repair-Café Bockenheim

Veranstalter*innen: Repair-Café Bockenheim in Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt im Rahmen des Projektes Share.

Nach fast 2 Jahren Abwesenheit startet das Repair-Café Bockenheim neu - im Rahmen des Projektes SHARE, einer Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt!

Im Bockenheimer Depot wird gebaut, gemeinsam gekocht, gelesen, performt, diskutiert, recycelt und neu verteilt... Mit 2 bis 3 "Stationen" für Electro-Reparaturen und einer Station für Fahrrad-Reparatur und Fahrrad-Codierung

Auch in anderen Stadtteilen finden regelmäßig Repair-Cafés statt, schaut Euch das gern mal an! Repair-Cafés in Frankfurt,

Tag: Sonntag, 03. Juni
Zeit:
15:00 - 17:00 Uhr
Ort:
ausnahmsweise am Bockenheimer Depot, 60325 Frankfurt am Main

Dienstag, 05. Juli: DIALOG IM MUSEUM #16: Transformation – Wie erneuerbare Energien unsere Stromnetze stärken

Veranstalter*innen: Deutsches Architekturmuseum und Hochschule Rhein-Main IMPACT Rhein-Main

Durch Extremwetterereignisse oder Cyberattacken drohen Störungen des Stromnetzes, auf die Deutschland aus Expert:innensicht nur schlecht vorbereitet ist. Gleichzeitig bedarf es eines zügigen Ausbaus erneuerbarer Energien, um die Pariser Klimaziele zu erreichen. Die Einbindung der rund 16 Millionen Eigenheimbesitzer:innen mit selbst erzeugtem Solarstrom und/oder Stromspeichern könnte nicht nur den Ausbau erneuerbarer Energien beschleunigen, sie bietet zusätzlich das Potenzial, das Netz widerstandsfähiger zu machen. Unsere Veranstaltung soll Synergien zwischen Notwendigkeiten der Energiewende und einem robusteren Netz-Design aufzeigen und mögliche Problemlösungen vorstellen.

mit:

  • Prof. Dr. Heinz Werntges, Professor für Angewandte Informatik, Hochschule RheinMain
  • Dr. Karsten McGovern, Geschäftsführer der LEA LandesEnergieAgentur Hessen GmbH
  • Thomas Jäger, CEO von Jäger Direkt

Mit bestätigter Anmeldung erhalten Sie am Tag der Veranstaltung einen Link zum Stream und weitere Informationen zu kommenden Veranstaltungen

DIALOG IM MUSEUM ist ein Kooperationsprojekt des DAM und der Hochschule RheinMain, das sich mit den Auswirkungen von smarten Technologien auf unser Leben beschäftigt.

Tag: Dienstag, 05. Juli
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: DAM Ostend, Henschelstraße 18, 60314 Frankfurt am Main und Online

Donnerstag, 07. Juli: CAFÉ EXIL mit Seebrücke Frankfurt

Veranstalter*innen: Seebrücke Frankfurt Kooperation mit dem Schauspiel Frankfurt im Rahmen des Projektes Share.

Im Rahmen des SHARE! Projekts vom Schauspiel Frankfurt findet am 7. Juli um 19:00 im Bockenheimer Depot das offene Format CAFÈ EXIL statt.

An diesem Abend übernimmt die Seebrücke Frankfurt die Gestaltung und die inhaltliche Ausrichtung des Abends.
Als Seebrücke Frankfurt liegt unser aktueller Fokus auf der Ungleichbehandlung der Geflüchteten und uns ist bewusst, dass diese nur ein Aspekt der derzeitigen politischen Situation ist.

Ein Auszug aus den Mittelmeermonologen eröffnet diese Veranstaltung.

Die anwesenden Gruppen sollen danach die Gelegenheit haben, sich und ihre Arbeit kurz vorzustellen, von ihren aktuellen Eindrücken und Erfahrungen zu berichten. Es geht um einen offenen Austausch, um eine Bestandsaufnahme, um eine Wiedervernetzung nach der Pandemie.

Eingeladen sind stand jetzt: Project Shelter, Welcome United, Kritik und Praxis, iL, Stadt für alle, FAU, Offenes Haus, AdA Kantine, Ende Gelände Frankfurt und Förderverein Roma.

Für Essen und Trinken ist gesorgt.

Tag: Donnerstag, 07. Juni
Zeit:
19:00 Uhr
Ort:
Bockenheimer Depot, 60325 Frankfurt am Main

Freitag, 08. Juli: Stadtspaziergang "Kultur im Zentrum“ – Alles bleibt anders Frankfurts Kulturorte im Wandel der Zeit

Veranstalter*innen: Boell Stiftung Hessen

Wir starten am Willy-Brandt-Platz mit seiner Oper und dem Schauspiel, vorbei am Neubau des Jüdischen Museums, weiter durch die Wallanlagen mit ihren Skulpturen und Brunnen, vorbei am English Theatre, der Kunstsammlung der Deutschen Bank und der Alten Oper mit ihrer bewegten Geschichte bis zur Hauptwache mit dem neu eröffneten MOMEM.

Wir sprechen über die Geschichte und Zukunft der Kulturorte, einer angedachten Kulturmeile sowie der Vielfalt des Kulturangebotes im Wandel der Zeit.

Während des Spaziergangs erhalten Sie interessante Fakten und Geschichten über die Kultur im Wandel. Gleichzeitig diskutieren wir über unterschiedliche Ziele, Vor- und Nachteile und Ihre Wünsche. Im Anschluss besteht Gelegenheit zu einem erfrischenden Getränk an der neuen „Feiermeile“ Hauptwache.

Den Treffpunkt und die Route erhalten Sie mit der Anmeldebestätigung. Die Teilnahme ist kostenlos. Anmeldungen über die Anmeldemaske unten oder per Mail an anmeldung(at)boell-hessen(dot)de.

Maximale Teilnehmendenzahl: 25

Tag: Freitag, 08. Juli
Zeit:
18:00 Uhr
Ort: Willy-Brandt-Platz, 60311 Frankfurt

Samstag, 09. Juli: Zukunftskongress/ GRÜNER Tag

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Hessen

Wir möchten den nächsten Schritt in Richtung Landtagswahl gehen und gemeinsam mit euch den Programmprozess für unser Landtagswahlprogramm eröffnen. Dazu laden wir euch herzlich am 09. Juli 2022 ins Justus-Liebig-Haus nach Darmstadt ein.

Am Vormittag wird unser Zukunftskongress unter dem Motto „Hessen in besten Händen“ stattfinden. Am Mittag starten wir dann unseren parteiinternen GRÜNEN Tag.

Weitere Infos findet ihr unter: https://www.gruene-hessen.de/zukunftskongress-und-gruener-tag/.

Tag: Samstag, 09. Juli
Zeit: 10:30 - 17:30 Uhr
Ort: Justus-Liebig-Haus, Große Bachgasse 2, 64283 Darmstadt

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

Julia Frank (julia.frank(at)gruene-frankfurt.de), Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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