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GRÜNE WOCHE 26/2020 (10.07.2020)

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir hatten eigentlich geplant die Grüne Woche den Sommer über erscheinen zu lassen, weil es ein so ungewöhnlicher Sommer ist. Wir sind davon ausgegangen, dass viele von euch zuhause bleiben werden oder im Lande. Mitten in der Corona-Pandemie, die um die Welt rast und sich immer noch ausbreitet, während sie hier in Europa abflaut – oder doch nicht? Während eine ganz andere Uhr immer lauter tickt, die der Klimakrise. Die von den akuten Anforderungen der Pandemie übertönt wurde in den vergangenen Monaten – aber alle wissen eigentlich, dass sie da ist. Und dass die damit verbundenen Herausforderungen unvergleichlich größer sind als die der Corona-Pandemie. Und dann gibt es da ja noch diese Wahl in den USA und die Europäische Ratspräsidentschaft Deutschlands und den Grundsatzprogrammprozess von Bündnis 90 / Die Grünen und und und.

Wir wollten euch deshalb eigentlich weiter mit Informationen auf dem Laufenden halten und auch ein wenig unterhalten mit Geschichten über Grüne in Frankfurt im sommerlichen Modus. Leider wird daraus aber nichts – das Leben schmeißt manchmal Pläne um von jetzt auf gleich, wir müssen unsere Aktivitäten deshalb ein bisschen anders gestalten.

Der Kreisvorstand wird bis auf kurze Pausen durcharbeiten diesen Sommer, wir haben viel vor in und für Frankfurt, am 14. März 2021 ist Kommunalwahl. Wir freuen uns jetzt schon darauf, euch Ende August einen Entwurf für das Grüne Kommunalwahlprogramm vorlegen zu können, an dessen Inhalten ihr euch mit fast 500 Beiträgen beteiligt habt. Die werden den Sommer über nun von der „Schreibgruppe“ sortiert und zusammengefasst und verdichtet und im Vorstand diskutiert werden. Ein sehr spannender, auch sehr zeitintensiver Prozess. Politik eben.

Wir verabschieden uns deshalb heute mit dieser Grünen Woche doch in eine Sommerpause  – am 21. August sind wir mit der nächsten Ausgabe wieder da!

Habt eine gute Zeit, genießt alles was genießbar ist, bleibt kämpferisch und gesund!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin  + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Fraktionszeitung GRÜNES FRANKFURT, neue Ausgabe 07/2020
Neues aus dem Römer

14-tägige Quarantäne bei Rückkehr aus Risikogebieten für Covid-19
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

Bundesratsbeschluss: Ende des Kastenstands
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Rechte und Finanzen geklärt: Ein Semester mehr für alle
Neues von Marcus Bocklet, MdL

12 Milliarden Euro für Hessens Neustart und zur Bewältigung der Krise
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Mehr Diversity bei uns Grünen / Meine GRÜNE Erfolgstour / Sommerpause
Neues von Taylan Burcu, MdL

Kulturpaket startet in Phase 3: Hilfen für Spielstätten und Kultureinrichtungen
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Mein Podcast, Libyen, Syrien und Israelische Annexionspläne
Neues von Omid Nouripour, MdB

TERMINE

Montag, 13. Juli: Online-Diskussion "Wissenschaft und Wissenschaftsfeindlichkeit"

Dienstag, 14. Juli: Online-Diskussion „Böll Zoom“: Corona und globale Lieferketten

Mittwoch 15. Juli: Online-Diskussion mit Robert Habeck und Ricarda Lang "Unser Grundsatzprogramm und Corona - welche Lehren ziehen wir aus der Krise?"

Freitag, 17. Juli - Sonntag, 19. Juli: Online CSD Frankfurt

Montag, 20. Juli: Wildkräuterführung Günthersburgpark

Dienstag, 21. Juli: Solidarity Forever - Über Rassismus, soziale Ungleichheit und die Voraussetzungen für demokratische Teilhabe

Samstag, 25. Juli: Online-Seminar: Antifeminismus zurückweisen

 

STELLENAUSSCHREIBUNG 1
Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sucht zur organisatorischen Unterstützung der Geschäftsstelle eine/n Mitarbeiter*in (m/w/d) für den social media Bereich.

STELLENAUSSCHREIBUNG 2
Der Kreisverband Limburg-Weilburg von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sucht zum nächstmöglichen Zeitpunkt eine*n Mitarbeiter*in für die Geschäftsstelle.

 

    Fraktionszeitung GRÜNES FRANKFURT, Ausgabe 07/2020

    Neues aus dem Römer

    In der Ausgabe 07/2020 unserer Fraktionszeitung GRÜNES FRANKFURT beschäftigen wir uns natürlich wiederum mit der Corona-Pandemie. Diesmal haben unsere Fachpolitiker*innen für den Bereich Wirtschaft, Hilime Arslaner, Ulla auf der Heide und Uwe Paulsen, ihre Gedanken aufgeschrieben, was die COVID-19-Krise für den Wirtschaftsstandort Frankfurt am Main bedeutet. Der Familienvater und GRÜNE Stadtverordnete Bernhard Maier betrachtet die Einschränkungen zum Infektionsschutz aus einem anderen Blickwinkel und erzählt, wie seine Familie mit der derzeitigen Situation umgehen muss.


    „Wir müssen über den Müll in unserer Stadt reden“, findet unsere Stadtverordnete Ulla auf der Heide. Sie schreibt über die zunehmende Vermüllung unserer Stadt und wie wir ihr entgegentreten können. Die Corona-Pandemie ist für uns alle eine Herausforderung. Deshalb erklärt unsere für Behindertenpolitik zuständige Stadtverordnete Sylvia Momsen im Interview unter anderem, wie jede*r Einzelne von uns Menschen mit Behinderung in diesen Zeiten unterstützen kann. Beatrix Baumann, Claus Möbius und Birgit Ross erläutern noch grundsätzlicher, wie der Zusammenhalt in unserer Gesellschaft gestärkt werden kann, wie mehr Bürgerbeteiligung erreicht und Demokratie zur Lebensform werden kann.

    14-tägige Quarantäne bei Rückkehr aus Risikogebieten für Covid-19

    Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

    Ausnahme ist möglich

    Bitte beachtet die aktuell geltenden Regelungen für Reiserückkehrende aus Risikogebieten. Bei den vom Robert Koch-Institut ausgewiesenen Risikogebieten handelt es sich im Wesentlichen um Länder außerhalb der Europäischen Union. Ausgenommen sind aktuell Australien, Georgien, Japan, Kanada, Montenegro, Neuseeland, Südkorea, Thailand, Tunesien, Uruguay und China. Schweden wird derzeit als einziges EU-Land als Risikogebiet eingestuft.

    Eine Ausnahme von der Quarantäne ist möglich, wenn höchstens 48 Stunden vor Einreise nach Deutschland ein Abstrich vorgenommen wurde und ein ärztliches Attest vorliegt. Die häusliche Quarantäne kann aufgehoben werden, wenn Ihr in Deutschland nachträglich getestet werdet und eine darauf gestützte ärztliche Bescheinigung vorlegt.

    Mehr Infos dazu in der Lister der aktuellen Risikogebiete sowie in der Hessischen Verordnung zur Bekämpfung des Corona-Virus, Stand 15. Juni 2020.

    Bundesratsbeschluss: Ende des Kastenstands

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Für das Tierwohl wichtige Maßnahme, aber sehr lange Übergangesfristen

    Am Freitag wurde im Bundesrat ein Kompromiss zum Kastenstand in der Schweinehaltung erzielt und beschlossen. Das ist das Ende des Kastenstands in der Sauenhaltung. Wie jeder Kompromiss hat er Licht und Schatten. Positiv ist der Einstieg in die Gruppenhaltung und das faktische Ende des Kastenstands. Man muss sich vorstellen, dass die Tiere im sogenannten Denkzentrum teilweise bis zu 100 Tage fixiert sind. Das wird jetzt deutlich kürzer und das Ende dieser Haltungsform ist eingeläutet. Einerseits freue ich mich, über diese fürs Tierwohl wichtige Maßnahme. Zumal die regionale Schweinehaltung erhalten bleiben soll und unsere Landwirte durch den Bundesratsbeschluss nun auch bessere Planungssicherheit für ihre künftigen Bauvorhaben erhalten.

    Anderseits sind die Übergangsfristen mit bis zu 15 Jahren im Abferkelbereich und 8 Jahren im Deckzentrum sehr lang. Damit die Kastenstände schneller in den Schweineställen abgeschafft werden, hat der Bund die Förderung der Umbauten zugesagt. Bis dahin müssen sich die Sauen laut Magdeburger Urteil aber zumindest ausstrecken können.

    Natürlich muss das Tierwohl auch für andere Nutztierarten verbessert werden. So hat Hessen bereits 2016 einen Bundesratsbeschluss erwirkt, der die Bundesregierung auffordert, die ganzjährige Anbindehaltung von Rindern zu beenden. Leider weigert sich die Bundesregierung diesen Beschluss umzusetzen. In Hessen haben wir den Runden Tisch Tierwohl auf den Weg gebracht, der bereits viele gute Ergebnisse gezeigt hat. Aktuell arbeiten wir an der Erstellung eines Tierwohlaktionsplans in Hessen.

    Rechte und Finanzen geklärt: Ein Semester mehr für alle

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen 

    Sommersemester zählt nicht in die Regelstudienzeit

    Digitale Vorlesungen, Ausfall von Praktika, geschlossene Bibliotheken und fehlende Kinderbetreuung. Verständlich, dass das Sommersemester eine Herausforderung war, die zu Verzögerungen führt. In Hessen haben wir deshalb für Studierende Sicherheit geschaffen. Ohne extra Antrag, Bürokratie und Bibbern auf den Ausgang auf Bundesebene ist klar: Bei uns zählt das Sommersemester nicht in die Regelstudienzeit und wird auch nicht auf das BAföG angerechnet.

    Mehr dazu in der Pressemitteilung unserer Ministerin für Wissenschaft und Kunst, Angela Dorn.

    12 Milliarden Euro für Hessens Neustart und zur Bewältigung der Krise

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Hessens-Gute-Zukunft-Sichern-Gesetz

    Am Samstag war es endlich soweit: Wir haben das Sondervermögen im Rahmen des Hessens-Gute-Zukunft-Sichern-Gesetzes beschlossen und so Planbarkeit, Verlässlichkeit, Sicherheit und Flexibilität für die nächsten Jahre geschaffen. Wichtig ist, dass das Sondervermögen eine Kreditermächtigung für corona-bedingte Ausgaben darstellt, aus der bis 2023 geschöpft werden darf - denn die Coronakrise kennt keine Haushaltsjahre. Mit dem Sondervermögen können wir den Menschen helfen, die durch die Corona Pandemie völlig unverschuldet in eine schwierige Lage gekommen sind, wir lassen die Städte und Gemeinden nicht alleine, sondern unterstützen diese in den nächsten Jahren mit 2,5 Milliarden Euro. Mit Maßnahmen zum Gesundheitsschutz und zur Sicherung der sozialen und kulturellen Infrastruktur unterstützen wir mit bis zu 960 Millionen Euro. Auch stehen für wirtschaftliche Hilfen bis zu 1,5 Milliarden Euro bereit, um auch die wirtschaftlichen Folgen der Krise bewältigen zu können.

    Durch den Beschluss des Sondervermögen können wir flexibel auf die krisenbedingten Bedarfe in der Gesellschaft reagieren, durch Investitionen in: Bildung, Ausbildung, Forschung und Hochschule. Durch Unterstützung des Gesundheitswesen, der sozialen und kulturellen Infrastruktur und besonders durch die Förderung für Frauenhäuser, Gewaltschutzprojekte und die Tafeln, können wir diejenigen am besten unterstützen, die unter der Krise besonders leiden.

    Die ausführliche Pressemitteilung der Landtagsfraktion zu den Förderungsplänen und der Situation im hessischen Landtag findet ihr hier.  Und die Pressemitteilung des Finanzministeriums hier.

    Mehr Diversity bei uns Grünen / Meine GRÜNE Erfolgstour / Sommerpause

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    AG Vielfalt

    Heute möchte ich zunächst auf die Arbeit der AG Vielfalt auf Bundesebene unserer Partei hinweisen, in der 26 engagierte GRÜNE in den vergangenen Monaten ein gutes Ergebnispapier ausgearbeitet haben. In dem Papier wurde die nötige Vorarbeit dafür geleistet, um mit einem neuen Statut eine vielfältigere Partei zu werden und somit auch in unseren eigenen Reihen mehr Diversität als bisher zu erreichen. Mit diesem neuen Statut, das der Bundesvorstand auf unserem nächsten Parteitag selbst einbringen wird, nehmen wir GRÜNE eine Pionierrolle ein. Das passt zu uns und liegt mir seit jeher sehr am Herzen! Daher bedanke ich mich ganz ausdrücklich bei unserem Bundesvorstand und den Mitgliedern der AG. Wir müssen unser Ziel, eine bessere Repräsentation von Vielfalt in der Politik zu realisieren, entschlossen verfolgen. Es lohnt sich also, im Sommerloch diese Lektüre zu lesen!

    Wie sicherlich auch bei euch in den unterschiedlichen Bereichen ist in diesem Jahr bei uns im politischen Betrieb in Wiesbaden alles anders. Kurz vor der politischen Sommerpause wurde es aufgrund der allgegenwärtigen Corona-Pandemie nicht wirklich ruhiger - im Hessischen Landtag sind wir letzte Woche wie berichtet sogar nochmal zu mehreren Sonderplenarsitzungen zusammengekommen. Am Samstag ging es dann aber mit einer guten Nachricht in die Parlamentsferien: Hessen kann bei Weiterbestand der Schuldenbremse angemessen auf die durch die Pandemie entstandene Krise reagieren.

    "GRÜNE Erfolgstouren" der GRÜNEN Landtagsfraktion

    Parlamentsferien heißt zwar Sommerpause, aber nicht gleich Sommerurlaub. Das Sommerloch werde ich unter anderem auch damit füllen, aufgeschobene Gespräche, Treffen oder Besuche zu erledigen. Darüber hinaus werde ich sicherlich weiterhin auf den Social Media-Kanälen, wie gewohnt insbesondere über den Story-Modus (Fotos/Videos für 24h sichtbar) von Facebook oder Instagram, aktiv sein. Aber selbstverständlich werde auch ich während der Sommerpause versuchen, Kraft zu tanken, abzuschalten und ein paar Tage Urlaub zu machen - und möglichst viel Zeit im Freien genießen. Als begeisterter Fahrradfahrer kann ich das zum Beispiel immer wieder an der Nidda. Daher habe ich meine Lieblingsradtour an der Nidda auch für die Broschüre "GRÜNE Erfolgstouren" der GRÜNEN Landtagsfraktion ausgewählt. Dort werden auch von meinen Kollegen*innen viele spannende Tipps für Touren im Freien in Hessen vorgestellt – denn unser Hessen ist vielfältig und hat viele schöne (grüne) Orte für Erholung und Aktivitäten zu bieten. Gerade jetzt in der Corona-Zeit passte die Veröffentlichung diese Woche perfekt. Schaut gerne auch hier mal rein!

    Insgesamt wünsche ich Euch allen nun eine erholsame Zeit und hoffentlich ein paar schöne, sonnige Wochen mit ein wenig Freiraum für Freunde und Familie – und bleibt weiterhin vorsichtig und hoffentlich gesund! Euer Taylan.

    Kulturpaket startet in Phase 3

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Hilfen für Spielstätten und Kultureinrichtungen 

    „Durch die Corona-Pandemie ist es seit März still geworden in unseren Spielstätten und Kultureinrichtungen. Bei der schrittweisen Wiedereröffnung, die vielerorts zum Glück schon begonnen hat, stehen die Kultureinrichtungen vor großen Herausforderungen Mit dem Fonds „Hessen kulturell neu eröffnen“ unterstützt das Land sie jetzt dabei, den Spielbetrieb unter Berücksichtigung der notwendigen Hygieneauflagen wiederaufzunehmen, zum Beispiel durch bauliche Anpassungen, Entwicklung neuer Formate oder auch durch Öffentlichkeitsarbeit. Das ist keine leichte Aufgabe. Umso erfreulicher ist, dass wir den Spielstätten mit dem Innovationsfonds bei der Wiederaufnahme unter die Arme greifen können, denn sie sind für uns, das Publikum, gemacht.“

    Mein Podcast, Libyen, Syrien und Israelische Annexionspläne

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Mein neuer Podcast: „Frieden & Eintracht international“

    Diese Woche startet mein neuer Außenpolitik-Podcast: „Frieden & Eintracht international“ auf Spotify. Als Außenpolitiker im Bundestag bin ich regelmäßig im Austausch mit spannenden Menschen aus der ganzen Welt. Immer wieder begleitet uns die Frage: Wie kann Frieden & Eintracht international einkehren? Genau für diese Frage lade ich regelmäßig Journalisten, Politiker, Experten und Aktivisten von überall her in meinen Podcast ein und frage sie nach der aktuellen Lage. In diesem Podcast wird es um internationale Beziehungen gehen und er hilft mir und hoffentlich auch, euch einen Durchblick durch die Verflechtung dieser Welt zu bekommen. Alle zwei Wochen soll eine neue Folge erscheinen.

    In der ersten Folge bin ich im Gespräch mit Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh, taiwanischer Germanist und derzeit diplomatischer Vertreter Taiwans in der Bundesrepublik Deutschland. Mit ihm habe ich über das taiwanische Gesundheitssystem und Taiwans Umgang mit Covid-19 gesprochen. Taiwan hat als erstes Land vor Corona gewarnt und kein anderes Land konnte die Pandemie so wirkungsvoll ausbremsen wie Taiwan. Neben den politischen Themen habe ich mit Prof. Dr. Jhy-Wey Shieh auch über seine Karriere als Rapper gesprochen. Check out his style!

    Deutsche Soldaten und Waffen nach Libyen?

    CDU-Außenexperte Norbert Röttgen will Blauhelm-Soldaten der Vereinten Nationen oder der Europäischen Union nach Libyen schicken. Und er möchte, dass auch die Bundeswehr sich an einem solchen Einsatz beteiligt. Im Januar fand die Libyen-Konferenz in Berlin statt, leider ohne große Erfolge. Es ist zwar eine gute Idee, in Libyen wieder mehr Initiative zu zeigen. Aber das funktioniert nicht, wenn die Europäer sich nicht einig sind und unterschiedliche Kriegsparteien unterstützten. Dann würde sich die Frage stellen, auf welcher Seite die europäischen Soldaten stehen sollten. Ich fürchte, dass die politische Einigung innerhalb der Europäischen Union nicht so weit ist, um über solche Fragen zu diskutieren. Mit der Lieferung deutscher Waffen an Staaten, die im libyschen Bürgerkrieg involviert sind, unterminiert die Bundesregierung leider ihre eigenen Friedensbemühungen und macht sich völlig unglaubwürdig. Mehr dazu könnt ihr bei DEUTSCHE WELLE und im Handelsblatt lesen.

    Russlands und Chinas Blockade von Hilfe für Notleidende in Syrien ist blanker Zynismus

    Russlands und Chinas Blockade im UN-Sicherheitsrat gegen eine Resolution zur Verlängerung grenzüberschreitender Hilfe in Syrien ist humanitär eine Katastrophe und zerstört das Vertrauen in die Arbeitsweise der Vereinten Nationen. Der Zeitpunkt dieser Nachricht ist besonders verheerend. Die UN hat in Syrien gerade die schlimmste Hungersnot seit Beginn des Krieges vor 9 Jahren festgestellt. Ein Bericht des UN-Menschenrechtsrats hat diese Woche nachgewiesen, dass Syriens Präsident Assad systematisch Dutzende Kliniken, Schulen und Märkte in der Provinz Idlib aus der Luft bombardiert hat. Solche Kriegsverbrechen hat er seit Jahren in Syrien begangen und zugleich humanitäre Hilfe in Oppositionsgebiete verweigert. Die Corona-Krise macht humanitäre Hilfe gerade in Flüchtlingslagern und zerstörten Gebieten akut notwendig. Im Nordwesten Syriens sind rund 2,8 Millionen Menschen zum Überleben auf Nahrungsmittelhilfen der Vereinten Nationen angewiesen. Lest mehr zum Thema in meiner Pressemitteilung.

    Israelische Annexionspläne

    Die Annexionspläne Israels haben uns die letzten Wochen intensiv im Bundestag beschäftigt. Dem Trump-Plan für den Nahen Osten fehlt die Grundlage für eine Befriedung des Konflikts zwischen Israel und Palästina, denn er ist nicht verhandlungsbasiert. Vor diesem Hintergrund machen uns die Ankündigungen der neuen israelischen Regierung zur einseitigen Annexion großer Teile der Westbank große Sorgen. Wir, die Freunde Israels, sind nicht nur dem Existenzrecht, sondern auch der Sicherheit des Landes unverbrüchlich verpflichtet und halten genau deswegen an einer Zweistaatenregelung auf der Grundlage der Grenzen von 1967 fest. Schaut euch auch gerne meine Bundestagsrede hierzu an.

    TERMINE

    Montag, 13. Juli: Online-Diskussion "Wissenschaft und Wissenschaftsfeindlichkeit "

    Onlinediskussion von BÜNDNIS 90/Die Grünen

    Durch die Anwendung von Wissenschaft erweitern wir tagtäglich Erkenntnisse über die Welt um uns herum und über uns selbst. Schon immer war Kritik an wissenschaftlichen Methoden oder Verwerfungen von Theorien selbst Teil der Wissenschaften. Doch in den letzten Jahren werden Angriffe auf Wissenschaft als solche lauter.

    Beispielsweise bei der Auseinandersetzung mit den Corona-Maßnahmen wurden Wissenschaftler*innen in Social Media Communities verunglimpft und als Erfüllungsgehilfen böser Interessen dargestellt.

    Was ist Wissenschaftsfeindlichkeit und wie lässt sie sich abgrenzen gegenüber legitimer Kritik an der Art und Weise, wie Wissen in unserer Gesellschaft generiert wird? Wie wirkt sich Wissenschaftsfeindlichkeit auf unsere Gesellschaft aus und wem nutzt sie? Was ist politisch zu tun, um Wissenschaft für eine positive Weiterentwicklungen der Gesellschaft zu nutzen?

    All das wollen Ricarda Lang, Ricarda Lang ist seit November 2019 stellvertretende Bundesvorsitzende und Frauenpolitische Sprecherin von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, und Jamila Schäfer, Mitglied des Bundesvorstands von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, diskutieren mit dem Demokratie- und Rechtsextremismusforscher Prof. Samuel Salzborn.

    Tag: Montag, 13. Juli
    Zeit: 19 Uhr
    Ort: Online

    Anmeldung und weitere Infos hier.

    Dienstag, 14. Juli: Online-Diskussion „Böll Zoom“: Corona und globale Lieferketten

    Online-Diskussion „Böll Zoom“: Corona und globale Lieferketten

    Die Corona-Krise hat mit ihren Lieferausfällen und Produktionseinbrüchen erneut und drastisch deutlich gemacht, wie intransparent und krisenanfällig komplexe, globale Lieferketten sind. Allein in Bangladesch wurden mehr als 1 Mill. Textilbeschäftigte entlassen und bekamen keinen Lohn für ihre Arbeit, weil Aufträge von europäischen Textilfirmen als Folge des Lockdowns storniert und bestellte Waren nicht bezahlt wurden. Im März 2020 sollten von der Bundesregierung Eckpunkte für ein nationales Lieferkettengesetz zum Schutz der Menschenrechte vorgestellt werden. Dies wurde mit dem Verweis auf die Corona-Krise abgesagt. Wo stehen wir derzeit in dieser Debatte? Wie können wir sicherstellen, dass die Kosten der Krise fair verteilt werden?

    Mit:
    Elke Schüßler,  Professorin für Betriebswirtschaftslehre und Vorständin des Instituts für Organisation, Johannes Kepler Universität Linz
    Armin Paasch
    , Referent für Wirtschaft und Menschenrechte, Misereor
    Uwe Kekeritz
    , MdB Grüne, Sprecher für Entwicklungspolitik

    Tag: Dienstag, 14. Juli
    Zeit: 19 bis 20 Uhr
    Ort: Online
    Der Link zum Online-Seminar wird 60 Minuten vor der Veranstaltung hier veröffentlicht. Wer den Link lieber zugemailt bekommen möchte, sendet eine Email mit dem Betreff „Online-Seminar 14.7.“ an info(at)boell-hessen(dot)de.

     

    Mittwoch, 15. Juli: Online-Diskussion mit Robert Habeck und Ricarda Lang "Unser Grundsatzprogramm und Corona - welche Lehren ziehen wir aus der Krise?"

    Onlinediskussion von BÜNDNIS 90/Die Grünen

    Die Coronakrise ist noch nicht überstanden. Doch schon jetzt lassen sich Lehren aus der Pandemie ziehen. Sie hält unserer Gesellschaft den Spiegel vor, indem sie uns unmissverständlich zeigt, was wirklich wichtig ist für eine Gesellschaft. Bei Investitionen in Gesundheit, Vorsorge und Bildung zu sparen, macht uns verletzlich und kann gravierende Folgen haben. Faire Entlohnung und Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte dürfen nicht der Preis für die Kommerzialisierung des Gesundheitssystems sein. Versorgungssicherheit darf nicht für Kosteneinsparungen auf’s Spiel gesetzt werden. Auch wir als Bündnis 90/Die Grünen haben diese Lehren in unseren Entwurf für das neue Grundsatzprogramm einfließen lassen und setzen auf eine Politik der Vorsorge, die durch Veränderung Sicherheit schafft. Robert Habeck, Bundesvorsitzender und Ricarda Lang, Stellv. Bundesvorsitzende stellen die Aspekte vor, die in unserem Entwurf für das neue Grundsatzprogramm durch die Coronakrise überarbeitet wurden und kommen in einer anschließenden Diskussion mit den Teilnehmer*innen ins Gespräch.

    Tag: Mitwoch, 15. Juli
    Zeit: 18.30 bis 20 Uhr
    Ort: Online

    Anmeldung und weitere Infos hier.

    Freitag, 17. Juli - Sonntag, 19. Juli: CSD Frankfurt Online + als Autokorso

    Der Christopher Street Day (CSD) Frankfurt findet in diesem Jahr online statt. Am Samstag, 18. Juli gibt es zudem ein Autokorso in der Innenstadt.

    Der Veranstalter schreibt dazu:

    "2020 ist alles anders! Anders heißt aber nicht unbedingt schlecht, denn man hat die Möglichkeit andere Wege zu gehen…

    Der Online CSD Frankfurt 2020 kommt in vier Akten. Vier Videos voller Interviews, Künstlern, Grußvideos von Freunden des CSD Frankfurt und jeder Menge Spaß! Durch das Programm führen die Frankfurter Lieblinge Jazz Cortes, Tante Gladice, Cimberly Clark, Gracia Gracioso, Feeby Fergison und Babsi Heart. Unsere Drag Elite trifft dabei auf Szenewirte, viele Vereine, Künstler und bittet zum Talk.

    Zudem gibt es am 18. Juli eine Auto-Demo durch die Innenstadt Frankfurts und RadioSub (91.8 FM) wird dem Online CSD eine Spezielsendung widmen. Anmeldung zur Auto-Demo ist ab 26. Juni möglich."

    Alle Infomationen zum Programm findet ihr hier.

    Samstag, 18. Juli: Online-Seminar: Antifeminismus zurückweisen

    Die Heinrich-Böll-Stiftung veranstaltet ein Online-Seminar zum Thema "Antifeminismus zurückweisen" und schreibt dazu:

    "Die Studie „toxic twitter“ von Amnesty International zeigt, dass ca. ein Drittel aller Frauen im Netz Erfahrungen mit geschlechtsspezifischen Angriffen macht. So geht es auch vielen anderen Menschen, die mit einer transgeschlechtlichen Identität oder homosexuellen Orientierung online sichtbar sind. Aber auch Gleichstellungspolitiken und –institutionen werden im Internet, insbesondere in Sozialen Medien unter Beschuss genommen.

    Das Online-Seminar richtet sich an jene, die sich gegen antifeministische Aussagen im online-Kontext wehren wollen. Wir geben einen Überblick über das Feld des Antifeminismus’ und die Folgen für Betroffene. Die Reaktionsweisen darauf sind individuell und situationsbezogen. Gemeinsam erarbeiten wir daher anhand von Praxisbeispielen, wie Sie selbst in Online-Situationen handeln können: z.B. Diskutieren, Positionieren, Anzeigen, oder etwas ganz anderes tun. Wir stellen eine Reihe von Gesprächsstrategien vor, die Sie gleich ausprobieren können. Gemeinsam üben wir auch, wie Abgrenzungen oder ein würdevoller Gesprächsausstieg aussehen können.

    Das Online-Seminar wird von zwei Trainer*innen aus dem Netzwerk „Gegenargument“ über die Plattform Zoom moderiert (https://zoom.us/test). Audiovisuelle Inputs wechseln sich mit verschiedenen interaktiven Diskussionsmethoden und Praxisübungen ab.

    Tag: Samstag, 18. Juli
    Zeit:
    10 bis 12 Uhr
    Ort:
    Online


    Anmeldung und weitere Infos, u.a. zu technischen Voraussetzungen findet ihr hier.

    Montag, 20. Juli: Wildkräuterführung Günthersburgpark

    Der Verein Einfach anfangen - klimafreundlich lebenlädt zur Wildkräuterführung in der Grünen Lunge mit der Botanikerin und Gemüseheldin Chris Kircher. Thema des Spaziergangs sind eßbare Wildkräuter sowie Heil- und Teekräuter.

    Kosten pro Person: 10 Euro (Ermäßigung möglich)

    Mehr Infos auf www.einfach-anfangen-klimafreundlich-leben.de

    Tag: Montag, 20. Juli
    Zeit: 18 Uhr
    Ort: Günthersburgpark, Treffpunkt am Eingang des Abenteuerspielplatzes

    Dienstag, 21. Juli: Solidarity Forever - Über Rassismus, soziale Ungleichheit und die Voraussetzungen für demokratische Teilhabe

    Onlinediskussion von BÜNDNIS 90/Die Grünen

    In politischen Debatten der letzten Jahre wurden der Einsatz für mehr soziale Gerechtigkeit und Anerkennungskämpfe von marginalisierten Gruppen immer wieder gegeneinander ausgespielt. Oft antstand der Eindruck, man müsse sich zwischen einer Politik für Menschen im Niedriglohnsektor und mehr Rechten für Migrant*innen oder people of colour entscheiden. Doch dieser vermeintliche Widerspruch geht weit an der Ralität vorbei. Strukturelle Diskriminierung hat nicht nur ökonomische Konsequenzen, sie wird auch oft genutzt, um soziale Ungleichheit zu rechtfertigen. Gerade in der Corona-Krise haben wir gesehen, dass es immer wieder migrantische Frauen sind, die in der Pflege oder als Reinigungskräfte für einen Hungerlohn unser gesellschaftliches Leben am Laufen halten. In diesem Webinar möchte Ricarda Lang mit Sarah Heinrich aus dem Bundesvorstand der GRÜNEN JUGEND und Farhad Dilmaghani von DeutschPlus e.V. über den Zusammenhang zwischen Rassismus und Armut, das Verhältnis von Universalismus und Identitätspolitik und die Frage diskutieren, wie wir verschiedene Kämpfe zusammen führen. Und darüber inwieweit diese Kämpfe mit demokratischer Teilhabe zusammen hängen, welche materiellen Voraussetzungen also demokratischer Zusammenhalt hat.

    Tag: Dienstag, 21. Juli
    Zeit: 19 bis 20.30 Uhr
    Ort: Online

    Anmeldung und weitere Infos hier.

    Samstag, 25. Juli: Online-Seminar: Antifeminismus zurückweisen

    Die Heinrich-Böll-Stiftung Bayern veranstaltet ein Online-Seminar zum Thema "Das bisschen Haushalt ... Der doppische Haushalt als politisches Gestaltungsinstrument" und schreibt dazu:

    "Der kommunale Haushalt hat bei vielen Rätinnen und Räten den Ruf als zahlenstrotzende Zumutung. Dabei ist er jedoch das Regierungsprogramm in Zahlen – und damit für alle, die in der grünen Kommunalpolitik anpacken wollen der wichtigste Schlüssel zur Umsetzung ihrer Ideen für Stadt, Kreis oder Gemeinde.

    Das Online-Seminar will die Fähigkeit vermitteln, den doppischen Haushalt nicht nur zu verstehen, sondern ihn erfolreich für fachpolitischen Ziele zu nutzen. Dazu werden die Besonderheiten des doppischen Haushalts, der in den Kommunen angewandt wird, herausgearbeitet und die wesentlichen Bestandteile so beleuchtet, dass der Haushalt am Ende kein Mysterium mehr ist, sondern ein effektives Arbeitsmittel."

    Teilnahmegebühren: 15 Euro, ermäßigt 10 Euro

     

    Tag: Samstag, 25. Juli
    Zeit:
    10 bis 14 Uhr
    Ort:
    Online


    Anmeldung und weitere Infos, u.a. zu technischen Voraussetzungen findet ihr hier.

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
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    Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
    Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
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    Vertretungsberechtige:
    Beatrix Baumann
    Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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