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GRÜNE WOCHE 30/2020 (11.09.2020)

Liebe Freund*innen,

„Moria brennt!“ Dies ist der vorläufige Höhepunkt einer Schande für Europa. Der „EU Hotspot“ auf der griechischen Insel Lesbos, konzipiert für 2.800 Geflüchtete als „Aufnahme“- nie als Dauereinrichtung, zuletzt aber bewohnt von bis zu 20.000 Menschen (Anfang 2020), die teils seit Jahren dort Leben, ist am Beginn dieser Woche fast vollständig abgebrannt.

Für viele Menschen ist jetzt erst klar geworden, was alle schon längst hätten wissen können und was wir mit vielen anderen immer wieder gesagt haben: Die Lage an den Europäischen Außengrenzen ist unerträglich. Nach wie vor ertrinken Menschen im Mittelmeer und im Atlantik, sterben Menschen auf dem Weg zum Mittelmeer, werden Menschen gewaltsam „zurückgeschoben“ und leben Menschen zwischen allen Welten, in Lagern und außerhalb. Nach wie vor lässt Europa die Staaten an den Rändern allein mit der Lösung dieser Situation – und überfordert sie damit. Nach wie vor kooperiert Europa mit Staaten und zerfallenen Staaten im nördlichen Afrika bei der Abschreckung von Menschen. Nach wie vor spricht Europa gerne über die Schaffung von Perspektiven in den Herkunftsländern, schlägt aber mit der einen Hand die Strukturen kaputt, die es mit der anderen Hand vorgeblich aufbaut.

Wie gesagt: Es ist eine Schande.

Nun kommt noch dazu: Europa versagt akute Nothilfe für Menschen auch auf europäischem Boden (den Geflüchteten und auch den in den Grenzgebieten wohnenden Menschen). Schon wegen der Corona-Gefahr war das vollkommen unverantwortlich. In einem 7-fach überfüllten Lager findet natürlich das Gegenteil von dem statt, was wir gerade machen: Räume nur zum Bruchteil ihrer „normalen“ Kapazität zu füllen. Die deutsche Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen hat versprochen, die Europäische Asylpolitik neu zu ordnen und die Situation zu verbessern. Am 1. Dezember wird sie ein Jahr im Amt sein. Ansätze zur Umsetzung dieses Versprechens sind nicht zu sehen. Es ist politisch schwierig, das sei zugestanden – die europäischen Staaten sind alles andere als kooperativ. Aber es ist bitter nötig.

Derweil bewegt sich seit geraumer Zeit etwas von unten. Viele Kommunen – nicht nur in Deutschland – bieten Hilfe an. Viele Kommunen sagen: Wir können und wollen zur Lösung beitragen. Wir haben Platz, wir können helfen. Allein: Sie bekommen nicht die Gelegenheit. Die Bundesregierung verweist auf eine (welche?) europäische Lösung. Zeit vergeht. Der Bundesinnenminister bleibt hart.

Nun wird auch den letzten Menschen klar, was dieses „hart bleiben“ faktisch bedeutet. Nun sitzen auf Lesbos 12.000 Geflüchtete ohne auch nur ein Zeltdach über dem Kopf – abgesehen von den nach wie vor leidenden und sterbenden Menschen auf dem Weg.

Wir benehmen uns, wenn wir jetzt nicht helfen, wie eine Feuerwehr die nicht erst mal die Menschenleben rettet und das Feuer löscht, sondern die erst mal die Ermittlungen zur Brandursache abwartet und parallel schaut ob vielleicht die Kolleg*innen aus einer anderen Stadt Lust und Zeit haben, den Brand zu bekämpfen. Unvorstellbar in Deutschland, zu Recht.

Vielleicht bewegt diese Wahrnehmung endlich etwas. Und dabei ist ja nicht entscheidend, wie die Menschen agieren, die ohnehin schon immer für eine Lösung offen waren. Sondern entscheidend ist, ob der Widerstand bröckelt. Teilweise tut er das vielleicht. Norbert Röttgen (ok, eher ein Underdog im Rennen um den CDU-Vorsitz) fordert die Aufnahme von 5.000 Menschen. Gerd Müller (CSU) ist „der Meinung, dass wir (die Bundesregierung) die Angebote der deutschen Länder annehmen sollten“ und wäre mit der Aufnahme von 2.000 Menschen einverstanden. Armin Laschet (auch im Rennen um den CDU-Vorsitz) hatte zwischenzeitlich die Aufnahme von 1.000 Menschen in NRW angeboten – das Angebot aber wieder zurückgezogen (Quelle zum Beispiel hier). Allerdings: Die Kanzlerin und der französische Präsident Macron bieten 400 (!!!) minderjährigen Geflüchteten die Aufnahme an, in der Hoffnung, dass „auch einige andere Mitgliedsstaaten“ mitmachen. Da fehlen mir offen gestanden die Worte.

Am Mittwoch waren spontan viele Menschen mit vielen Stühlen auf dem Römerberg, um klarzumachen: #WirHabenPlatz. Danke an die Seebrücke für diese Aktion. #WirHabenPlatz: Was Frankreich und Deutschland aktuell zusammen anbieten, könnte Frankfurt ganz allein leisten. Marburg ist übrigens seit Langem bereit, allein 250 Menschen aufzunehmen.

Bleibt engagiert, für Menschen und für Menschlichkeit – und unterzeichnet zum Beispiel auch den Eil-Appell auf https://www.gruene.de und/oder die Petition auf change.org. Ärzte ohne Grenzen und viele andere Organisationen helfen übrigens vor Ort und freuen sich über Spenden.

Danke,

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

PS: Eigentlich wäre heute mal wieder eine gute Gelegenheit, über den Brexit zu schreiben. Das muss nun entfallen – aber Boris Johnson wird mir sicher noch weitere Anlässe bieten.

Gründungsversammlung der AG Queer und Vielfalt

Liebe Freundinnen und Freunde,

in den vergangenen Wochen und Monaten haben sich einige Mitglieder gefunden, die eine „AG Queer und Vielfalt“ ins Leben rufen möchten. Nun ist es soweit: Im Zeitraum vom 14.-27. September möchten wir die Gründungsversammlung der AG abhalten. Um einen gemeinsamen Termin dafür zu finden, haben wir eine Termite im Grünen Netz gestartet. Ihr findet diese Termite unter diesem Link.

Wenn Ihr darüber hinaus Interesse habt, in den Mailverteiler der AG Queer und Vielffalt aufgenommen zu werden, so schickt bitte eine Mail an AGQueer@gruene-frankfurt.de.

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG
Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sucht im Zeitraum vom 1. Oktober 2020 bis 31. März 2021 eine*n Praktikant*in für den Kommunalwahlkampf

 

Unabhängige Expert*innenkommission bei der Hessischen Polizei und 6. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Bürger*innen- und Polizeibeauftragte*r für Hessen
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Land Hessen erhöht Fördermittel für Frauenhäuser und Beratungsstellen
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Förderung von Integrationsmaßnahmen für Spätaussiedler*innen
Neues von Taylan Burcu, MdL

Prävention und Vernetzung - Hessens Strategie zum Schutz von Frauen* und Kindern vor Gewalt
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Menschenrechtspreis für Nasrin Sotoudeh, Kritik an Schröder, Podcast zu eSport
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Freitag - Sonntag, 11.-13. September: Frankfurt For Future - Die Konferenz für Klimagerechtigkeit

Sonntag, 13. September: Lauf für mehr Zeit - Anders (ge)laufen als gedacht

Montag, 14. September: Europa grundsätzlich - Webinar Landwirtschaft und Klimaschutz – Ist Europas Agrarpolitik fit für die Zukunft?

Dienstag, 15. September: Europa grundsätzlich - Webinar Digitalpolitik - Wohin soll die Reise gehen?

Dienstag, 15. September: Klimawandel als Chance für Architektur und Planung Fachtagung

Mittwoch, 16. September: Europa grundsätzlich - Webinar Klimapolitik: Es geht ums Ganze!

Mittwoch, 16. September: Digitales Treffen der AG Bildung

VORSCHAU

Freitag, 18. September: Webtalk zum Thema Klimaschutz vor Ort

Freitag, 18. September: BarCamp Online: „Kreativ für die Gesellschaft – Ziele politischer Bildung“

Samstag, 19. September: Fair zu Fremden - Fairness-Thementag im Haus am Dom

Freitag, 25. September: Jugendkongress Online-Tag: Generation Klima

Samstag. 26. September: Ride of Silence

Mittwoch, 30. September: Europa grundsätzlich - Webinar Grüne Außen- und Handelspolitik: Eine Stunde zur Reflexion

    Plakatkampagne zum Artenschutz

    Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

    Es sind scheue Gesellinnen und Gesellen. Sie leben sehr zurückgezogen, einige zeigen sich nur in der Dunkelheit. Und sie bangen alle um ihren Lebensraum. Deshalb stellen sie sich nun auf großen Plakaten ihren Mitbürgerinnen und Mitbürgern vor. Gestatten: Bachstelze, Falkenlibelle, Feldhamster, Sand-Grasnelke, Steinkauz und Zwergfledermaus.

    Diese fünf Tierarten sind neben der einen Pflanzenart die Motive einer Plakatkampagne, die das Umweltdezernat gemeinsam mit dem Netzwerk BioFrankfurt am Freitag gestartet hat.  Auf 317 Litfaßsäulen im Stadtgebiet werden die Plakate im Format A 0 in den nächsten drei Wochen zu sehen sein. „Ich bin Frankfurter*in – und will’s bleiben. Artenschutz beginnt bei uns“ ist darauf zu lesen.

    „Mit unserer Plakatkampagne möchten wir sechs Stadtbewohnerinnen und -bewohner vorstellen, die heute noch ihren Platz in Frankfurt haben und die wir nicht missen möchten“, sagte Umweltdezernentin Rosemarie Heilig bei der Präsentation der Kampagne an der Hauptwache. Gemeinsam mit dem Vorstandsvorsitzenden von BioFrankfurt und Umweltamtsleiter Peter Dommermuth erläuterte Heilig die Hintergründe der Kampagne.

    „Ohne diese Tiere und Pflanzen wäre Frankfurt um einiges ärmer.  Deshalb müssen wir ihre Lebensräume erhalten und, wo immer möglich, neue Naturräume wie am Alten Flugplatz oder im Fechenheimer Mainbogen schaffen. Wir schützen Höhlenbäume, legen überall in der Stadt Blumenwiesen für Insekten an und verzichten bei der Pflege von Grünanlagen komplett auf Herbizide und Pestizide. so Heilig. „Das Motto der Aktion weckt hoffentlich Verständnis dafür, dass die Stadt nicht allein uns Menschen gehört.“

    Peter Dommermuth ergänzte: „Die Artenvielfalt ist neben der genetischen Vielfalt und der Vielfalt der Lebensräume eine von drei Säulen der Biodiversität. Wichtig ist es, zwei Dinge zu begreifen: Zum einen, dass die Arten einen Wert an sich haben und zum anderen, dass auch wir Menschen letztendlich auf den Erhalt der Biologischen Vielfalt angewiesen sind, wenn wir eine lebenswerte Zukunft anstreben. Hier im Kleinen, vor der eigenen Haustür, muss der Schutz der Biodiversität und damit auch der Arten beginnen.“

    Informationen zu den abgebildeten Tieren und der Pflanzenart gibt es im Internet unter www.frankfurt-greencity.de und www.biofrankfurt.de. Dort erfährt man in Steckbriefen mehr über deren Lebensraum und wo sie in Frankfurt zu finden sind. Jede Art repräsentiert ein bestimmtes Habitat oder zeichnet sich durch ihre ganz eigene Lebensweise aus.

    „Großstädte spielen inzwischen eine wichtige Rolle beim Erhalt der Artenvielfalt“, betonte Rosemarie Heilig. „Außer den städtischen Programmen kann sich jede und jeder auch im Kleinen für die Arten nahe am eigenen Wohnumfeld einsetzen.“

    Unabhängige Expert*innenkommission bei der Hessischen Polizei und 6. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Unabhängige Expert*innenkommission bei der Hessischen Polizei 

    Bei der hessischen Polizei gibt es Fehlverhalten und rechtsextreme Vorkommnisse bzw. Hinweise darüber. Nun hat das Land Hessen eine unabhängige Expert*innenkommission eingerichtet, deren Aufgabe es ist, diese Probleme zu erkennen und zu benennen. Dies ist ein Signal für einen Neuanfang innerhalb der hessischen Polizei. Vorsitzende der Kommission ist Prof. Angelika Nußberger, frühere Richterin am europäischen Gerichtshof für Menschenrechte und zuletzt dessen Vizepräsidentin. Wir Grünen teilen ihre Auffassung, dass es ein "weiter so" bei der hessischen Polizei nicht geben darf. Mehr Informationen zu dieser wichtigen Neuentwicklung findet ihr in dieser Pressemitteilung des Innenministeriums.

    6. Hessischer Tag der Nachhaltigkeit

    Am 10. September fand zum sechsten Mal der hessische Tag der Nachhaltigkeit statt. Bei zahlreichen Aktionen wurde erlebbar gemacht, wie wir Ökologie, Soziales und Ökonomie so miteinander verbinden können, dass nachfolgenden Generationen eine lebenswerte Zukunft gesichert werden kann. Ich finde es klasse, wie vielfältig das Angebot zum Nachhaltigkeitstag gestaltet worden ist.

    Bürger*innen- und Polizeibeauftragte*r für Hessen

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Unabhängig, unbürokratisch und niederschwellig soll Hess*innen künftig bei Problemen rund um staatliche Einrichtungen geholfen werden. Das wird – angesichts des z.T. erschütternden Fehlverhaltens einige*r Beamt*innen umso wichtiger – explizit auch für Polizist*innen mit innerdienstlichen Schwierigkeiten.

    Das Angebot ist kostenfrei, die Stelle soll am Landtag angesiedelt werden und, so möglich, noch 2020 besetzt werden. Mehr dazu in der PM unseres Sprechers für Landespersonal, Jürgen Frömmrich.

    Land Hessen erhöht Fördermittel für Frauenhäuser und Beratungsstellen

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Als GRÜNE haben wir den Schutz vor Gewalt gegen Frauen und Kinder auf die Agenda der letzten Plenarsitzung im Hessischen Landtag gebracht und die Bedeutung der Beratungsstellen bei der Prävention unterstrichen. Mit zusätzlichen drei Millionen Euro aus dem Sondervermögen unterstützt das Land Hessen ab sofort Frauenhäuser, Interventions- und Beratungsstellen, um die pandemiebedingten Kosten abzufedern und zukünftigen Herausforderungen besser gewachsen zu sein.

    Hier geht’s zur PM unserer frauenpolitischen Sprecherin Silvia Brünnel und hier zum Entschließungsantrag von CDU und Grünen.

    Wenn ihr in eurem Umfeld häusliche Gewalt erlebt, schaut bitte nicht weg! Hilfe erhaltet ihr – auch anonym – bei der Beratungsstelle Frauennotruf unter 069-70 94 94, beim Verein Frauen helfen Frauen e.V. unter 069- 489 863 51 oder beim Frankfurter Verein unter 069- 43 05 47 66. Im Akutfall wendet euch bitte an den polizeilichen Notruf 110.

    Förderung von Integrationsmaßnahmen für Spätaussiedler*innen

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Integrationsmaßnahmen für Spätaussiedler*innen

    Wir haben uns im Landtag vergangene Woche auch davon überzeugen können, wie gut die Förderung von Integrationsmaßnahmen des Landes Hessen für Spätaussiedler*innen läuft. Die Landesbeauftragte gab im zuständigen Unterausschuss einen umfangreichen Bericht ab, in dem sie vor allem Maßnahmen zur Erstunterbringung sowie die von Landesseite geförderten Eingliederungsprojekte für diesen Personenkreis als Erfolge hervorhob. Die hierfür bereitstehenden Mittel haben wir zuletzt nochmal deutlich um fast 50% erhöht.

    Prävention und Vernetzung - Hessens Strategie zum Schutz von Frauen* und Kindern vor Gewalt

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Erst vor Kurzem wurde eine Studie zu Erfahrungen von Frauen* und Kindern zu Häuslicher Gewalt während der Corona-Pandemie in Deutschland veröffentlicht. Diese erste große repräsentative Umfrage zeigt, dass rund 3 Prozent der Frauen in Deutschland in der Zeit der strengen Kontaktbeschränkungen zu Hause Opfer körperlicher Gewalt und 3,6 Prozent von ihrem Partner vergewaltigt wurden. In 6,5 Prozent aller Haushalte wurden Kinder gewalttätig bestraft. Die Zahlen zeigen auch: Waren die Frauen* in finanziellen Sorgen lagen die Zahlen weitaus höher.

    Doch wurde bei dieser Befragung auch deutlich: kaum Personen nutzen die Hilfsangebote, zwischen 32 und 48% der betroffenen kannten Telefonnummern von z.B. dem Hilfetelefon oder der Telefonseelsorge, dennoch nutzen nur ein Bruchteil dieser Personen ein solches Hilfsangebot. Der gesamte Bericht der Technischen Universität München findet sich hier.

    Ein elementares Mittel zur Verhinderung von Gewalt bleibt die Prävention. Die kritische Auseinandersetzung mit geschlechtsspezifischen Rollenbildern ist dabei genauso bedeutend, wie das Erlernen gewaltfreier Konfliktlösungen. Die Pandemie stellt viele Menschen vor große Herausforderungen, seien es die Angst um den Arbeitsplatz, finanzielle Sorgen oder der Erhalt des sozialen Lebens.  Erste Studienergebnisse der Technischen Universität München und des Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung belegten eine Zunahme häuslicher Gewalt und den erschwerten Zugang zu Hilfe während der Corona-Pandemie.

    Deshalb unterstützt das Land Hessen mit 3 Millionen Euro jetzt Frauen*häuser, Interventions- und Beratungsstellen, um die pandemiebedingten Mehrkosten abzufedern und den zukünftigen Herausforderungen begegnen zu können.  Wichtige Instrumente sind hierbei Prävention sowie die Vernetzung von Akteur*innen. „Gewaltschutz für Frauen* und Kinder muss interdisziplinär und ressortübergreifend gedacht werden.“

    Menschenrechtspreis für Nasrin Sotoudeh, Kritik an Schröder, Podcast zu eSport

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Menschenrechtspreis für Nasrin Sotoudeh

    Am Dienstag wurde in Berlin im Beisein von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier der Menschenrechtspreis des Deutschen Richterbundes an die iranische Rechtsanwältin und Menschenrechtlerin Nasrin Sotoudeh verliehen. Sie ist im Teheraner Evin-Gefängnis inhaftiert und befindet sich seit vier Wochen im Hungerstreik, um gegen die Misshandlung iranischer politischer Gefangener zu protestieren. Die iranische Frauenrechtlerin Mansoureh Shojaee nahm die Auszeichnung stellvertretend entgegen. Ich hatte die große Ehre, die Laudatio halten zu dürfen, die ihr auf meiner Webseite findet. Inzwischen befindet sich Nasrin Sotoudeh Berichten zufolge in Lebensgefahr. Wir fordern die iranische Regierung auf, die ungerechten Urteile gegen Nasrin und andere politische Gefangene aufzuheben. Darüber hinaus fordern wir, alle Anklagen gegen Nasrins Tochter fallen zu lassen und die gerichtlichen, finanziellen und rechtlichen Schikanen gegen sie und ihre Familie zu beenden. Die Bundesregierung muss die verzweifelte Lage und die Verletzung der Menschenrechte von Nasrin Sotoudeh und aller anderen politischen Gefangengen bei ihren iranischen Partnern umgehend thematisieren und auf deren Freilassung bestehen. Mehr zur Situation von Nasrin Sotoudeh könnt ihr in meiner Pressemitteilung lesen.

    Kritik an Schröder

    Seit Jahren ist Gerhard Schröder für russische Energiekonzerne tätig. Nach dem Giftanschlag auf Alexej Nawalny muss die Kritik daran lauter werden. Doch der Altkanzler schweigt zu dem Thema, das die deutsch-russischen Beziehungen derzeit schwer belastet sind. Hinsichtlich seiner regelmäßigen Äußerungen zu den deutsch-russischen Beziehungen und seinen damit einhergehenden Forderungen nach Rücknahme der Sanktionen, die von der EU wegen der russischen Intervention in der Ukraine verhängt wurden, wäre eine klare Positionierung zum Fall Nawalny das Mindeste. Die Unternehmen, für die Schröder arbeitet, sind Hauptfinanziers des Kremls und damit eines Systems, in dem Taten wie der Anschlag auf Nawalny möglich sind. Es geht nicht darum, ob Schröder noch in den Spiegel schauen kann. Viel problematischer ist die unklare Position der Sozialdemokraten. Wenn der SPD-Vorsitzende davor warnt, in der jetzigen Situation über neue Sanktionen gegen Russland zu sprechen, stellt sich die Frage, wie viel Einfluss Gerhard Schröder heute in der SPD noch hat. Mehr zur Kritik an Schröder könnt ihr in meinem Kommentar im Tagesspiegel lesen.

    Mein Podcast „Frieden & Eintracht international“

    Auch diese Woche gibt es eine neue Folge meines Politikpodcasts: „Frieden & Eintracht international“. Im Gespräch mit Hans Jagnow, Präsident des eSport-Bund Deutschland, habe ich mehr darüber erfahren, was eSport eigentlich ist und inwiefern sich der eSport-Bund auf politischer Ebene für eine Anerkennung von eSport als Sportart einsetzt. Zudem ging es um Herausforderungen in der eSport-Community selbst. Hans Jagnow erzählt über den Kampf gegen Cheating oder Sexismus im eSport und inwiefern sich der eSport-Bund, für die Überwindung der Gender Gap einsetzt, um mehr Frauen und Mädchen für eSport zu begeistern. Wir haben auch über Jugendschutz und typische Vorurteile gegen eSport, wie mangelnde Bewegung, gesprochen.

    TERMINE

    Freitag - Sonntag, 11.-13. September: Frankfurt For Future - Die Konferenz für Klimagerechtigkeit

    Während im vergangenen Jahr Millionen auf die Straßen gingen und die Mehrheit der Menschen für eine Klimawende ist, hat sich an der Politik der Staaten und der Kommunen wenig geändert. Angesichts dieser absurden Situation stellt sich die Frage: Wie können wir das Ruder noch herumreißen und aus der Bewegung auf der Straße wirksame Strategien für eine soziale und ökologische Zukunft entwickeln?

    Mit einer dreitägigen, aus der Breite der Klimabewegung in Frankfurt und Rhein-Main gestalteten Konferenz widmen sich die Veranstalter dem Thema Klimagerechtigkeit in Frankfurt und darüber hinaus. Auf zwei Panels und in sieben Workshops und Vorträgen lässt "Frankfurt for Future" Perspektiven eines radikalen gesellschaftlichen Wandels zu Wort kommen.

    Was läuft in Frankfurt alles schief und was müsste passieren, damit es zu einer klimagerechten Stadt wird? Welche lokalen Akteure gibt es und in welchen überregionalen Netzwerken sind sie miteinander vernetzt? Und was sind die richtigen Strategien der Klima(gerechtigkeits)bewegung nach dem Kohleverlängerungsgesetzt und in Zeiten von Corona?

    Es sollen einzelne Anliegen in ihrem Kontext sichtbar gemacht, über einen gegenseitigen Austausch stärker verbunden und nach gemeinsamen Strategien für einen echten Wandel gesucht werden.

    Die Konferenz ist Auftakt für ein Programm zum Thema Klimakrise mit Ausstellung, Vorträgen und Filmreihe. Nähere Informationen findet ihr hier.

    Tag: Freitag, 11. September - Sonntag 13. September
    Zeit: div. Veranstaltungen
    Ort:  Offenes Haus (Studierendenhaus, Unicampus Bockenheim), Jordanstr. 25

    Sonntag, 13. September: Lauf für mehr Zeit - Anders (ge)laufen als gedacht

    Seit 25 Jahren ist der LAUF FÜR MEHR ZEIT zugunsten der AIDS-Hilfe Frankfurt fester Bestandteil im Laufkalender vieler Läufer*innen und auch bei den GRÜNEN Frankfurt. Der Lauf steht dieses Jahr unter dem Motto „Anders (ge)laufen als gedacht“ und findet wegen Corona ohne festen Lauftag und Streckenverlauf statt. Wir werden auch dieses Jahr ein Team mit u.a Miriam und Christoph aus dem Vorstand stellen und am Sonntag, den 13. September, um 10 Uhr als #GreenRunnersFFM etwa 5-10 km am Main laufen. Wir wollen dabei Spaß am Laufen haben und keine Bestzeiten erreichen.

    Tag: Sonntag, 13. September
    Zeit: 10 Uhr
    Ort: Treffen am Eisernen Steg (Nordseite)
    Anmeldung bitte bis 5. September per Mail an Christoph.Rosenbaum@gruene-frankfurt.de

    Montag, 14. September: Europa grundsätzlich - Webinar Landwirtschaft und Klimaschutz – Ist Europas Agrarpolitik fit für die Zukunft?

    Die Deutschen GRÜNEN im Europaparlament starten eine neue Webinarreihe:

    Gerade laufen in Brüssel die Verhandlungen zwischen Europaparlament, Mitgliedsländern und der Kommission zum EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre. Dieser Haushalt ist auf mehreren Ebenen ein historischer Schritt für die Europäische Union. Denn darin verankert ist der Europäische Green Deal, das bisher größte und ambitionierteste Klima- und Umweltschutzprogramm der EU. Zugleich beinhaltet er ein solidarisches Corona-Wiederaufbauprogramm, das - zum ersten Mal in der Geschichte der EU in großem Stil - aus gemeinschaftlichen Anleihen finanziert wird. Für diesen Paradigmenwechsel haben wir Grüne schon lange gestritten. Damit wächst die EU enger zusammen. Gerade in Zeiten von Brexit und wachsendem Nationalismus ein wichtiges und starkes Zeichen.

    Mit politischem Willen und der Erkenntnis, dass solidarisches Handeln am besten aus der Krise führt, wird Undenkbares plötzlich grundsätzlich möglich.

    Gleichzeitig diskutieren Bündnis90/Die Grünen über unser neues Grundsatzprogramm, das die Weichen für Grüne Politik für die nächsten 10, wenn nicht 20 Jahre stellen wird. Auch hier stellen wir ganz grundlegende Fragen, über unsere “gemeinsame Grundhaltung zu der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte“.

    All dies macht deutlich: Jetzt ist die Zeit grundsätzliche Fragen neu oder wieder zu stellen, Überzeugungen in Frage zu stellen und lange gehaltene Positionen für gut oder schlecht zu befinden.

    Die Webinare sind offen für alle und nach vorheriger Anmeldung können alle mündlich und schriftlich an den Diskussionen teilnehmen. Eine aktuelle Liste der Webinare findet sich unten und auch immer hier.

    Am Montag, den 14.September geht es um das Thema "Landwirtschaft und Klimaschutz – Ist Europas Agrarpolitik fit für die Zukunft?" von Martin Häusling mit Bernhard Krüsken (Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes) sowie Stefanie Awater-Esper (Top Agrar, tbc).

    Tag: Montag, 14. September
    Zeit: 19:00 - 20:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Dienstag, 15. September: Europa grundsätzlich - Webinar Digitalpolitik - Wohin soll die Reise gehen?

    Die Deutschen GRÜNEN im Europaparlament starten eine neue Webinarreihe:

    Gerade laufen in Brüssel die Verhandlungen zwischen Europaparlament, Mitgliedsländern und der Kommission zum EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre. Dieser Haushalt ist auf mehreren Ebenen ein historischer Schritt für die Europäische Union. Denn darin verankert ist der Europäische Green Deal, das bisher größte und ambitionierteste Klima- und Umweltschutzprogramm der EU. Zugleich beinhaltet er ein solidarisches Corona-Wiederaufbauprogramm, das - zum ersten Mal in der Geschichte der EU in großem Stil - aus gemeinschaftlichen Anleihen finanziert wird. Für diesen Paradigmenwechsel haben wir Grüne schon lange gestritten. Damit wächst die EU enger zusammen. Gerade in Zeiten von Brexit und wachsendem Nationalismus ein wichtiges und starkes Zeichen.

    Mit politischem Willen und der Erkenntnis, dass solidarisches Handeln am besten aus der Krise führt, wird Undenkbares plötzlich grundsätzlich möglich.

    Gleichzeitig diskutieren Bündnis90/Die Grünen über unser neues Grundsatzprogramm, das die Weichen für Grüne Politik für die nächsten 10, wenn nicht 20 Jahre stellen wird. Auch hier stellen wir ganz grundlegende Fragen, über unsere “gemeinsame Grundhaltung zu der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte“.

    All dies macht deutlich: Jetzt ist die Zeit grundsätzliche Fragen neu oder wieder zu stellen, Überzeugungen in Frage zu stellen und lange gehaltene Positionen für gut oder schlecht zu befinden.

    Die Webinare sind offen für alle und nach vorheriger Anmeldung können alle mündlich und schriftlich an den Diskussionen teilnehmen. Eine aktuelle Liste der Webinare findet sich unten und auch immer hier.

    Am Dienstag, 15. September geht es um das Thema "Digitalpolitik - Wohin soll die Reise gehen?" von Alexandra Geese mit Matthias Spielkamp (Gründer & Geschäftsführer von AlgorithmWatch, tbc), Laura Sophie Dornheim (Head of Communications eyeo und Sprecherin der LAG Digitales & Netzpolitik Berlin, tbc), Julia Kloiber (Gründerin von Superrr Lab, tbc).

    Tag: Dienstag, 15. September
    Zeit: 19:00 - 20:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Dienstag, 15. September: Klimawandel als Chance für Architektur und Planung Fachtagung

    Klimabewusstes Planen und Bauen sollte Standard sein. Wir gehen der Frage nach, wie sich die Stadt attraktiv weiterentwickeln und gleichzeitig die vielfachen Herausforderungen des Klimawandels erfolgreich bewältigen kann: eine Chance für Planung und Architektur neue Wege einzuschlagen, sei es bei der Quartiersgestaltung, der Gebäudeform und -begrünung, bei der Regenwassernutzung oder der Anlage von Grünräumen. Holen Sie sich Anregungen durch Praxisbeispiele und diskutieren Sie mit uns!

    Kooperation:
    · Umweltamt Stadt Frankfurt

    Tag: Dienstag, 15. September
    Zeit:
    17:00 - 20:30 Uhr
    Ort:
    online

    Mittwoch, 16. September: Europa grundsätzlich - Webinar Klimapolitik: Es geht ums Ganze!

    Die Deutschen GRÜNEN im Europaparlament starten eine neue Webinarreihe:

    Gerade laufen in Brüssel die Verhandlungen zwischen Europaparlament, Mitgliedsländern und der Kommission zum EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre. Dieser Haushalt ist auf mehreren Ebenen ein historischer Schritt für die Europäische Union. Denn darin verankert ist der Europäische Green Deal, das bisher größte und ambitionierteste Klima- und Umweltschutzprogramm der EU. Zugleich beinhaltet er ein solidarisches Corona-Wiederaufbauprogramm, das - zum ersten Mal in der Geschichte der EU in großem Stil - aus gemeinschaftlichen Anleihen finanziert wird. Für diesen Paradigmenwechsel haben wir Grüne schon lange gestritten. Damit wächst die EU enger zusammen. Gerade in Zeiten von Brexit und wachsendem Nationalismus ein wichtiges und starkes Zeichen.

    Mit politischem Willen und der Erkenntnis, dass solidarisches Handeln am besten aus der Krise führt, wird Undenkbares plötzlich grundsätzlich möglich.

    Gleichzeitig diskutieren Bündnis90/Die Grünen über unser neues Grundsatzprogramm, das die Weichen für Grüne Politik für die nächsten 10, wenn nicht 20 Jahre stellen wird. Auch hier stellen wir ganz grundlegende Fragen, über unsere “gemeinsame Grundhaltung zu der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte“.

    All dies macht deutlich: Jetzt ist die Zeit grundsätzliche Fragen neu oder wieder zu stellen, Überzeugungen in Frage zu stellen und lange gehaltene Positionen für gut oder schlecht zu befinden.

    Die Webinare sind offen für alle und nach vorheriger Anmeldung können alle mündlich und schriftlich an den Diskussionen teilnehmen. Eine aktuelle Liste der Webinare findet sich unten und auch immer hier.

    Am Mittwoch, 16.09.2020 geht es um das Thema "Klimapolitik: Es geht ums Ganze!" von Michael Bloss mit Ricarda Budke (Mitglied des Landtags Brandenburg und Sprecherin für Klimapolitik) sowie Philipp Druck (Mitglied der Bremischen Bürgerschaft und Sprecher für Klimapolitik).

    Tag: Mittwoch, 16. September
    Zeit: 19:00 - 20:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Mittwoch, 16. September: Digitales Treffen der AG Bildung

    Liebe Freundinnen und Freunde,

    der Kommunalwahlprogrammprozesss ist in vollem Gange und Bildung, Schul- und Kinderpolitik sind Themen, die zum großen Teil auch kommunal diskutiert und entschieden werden. Wir wollen deswegen - wie viele andere AGen auch - einen Blick auf den Entwurf zum Kommunalwahlprogramm des Kreisvorstands werfen und die uns betreffenden Kapitel besprechen und eventuell Anträge beschließen…

    Wir freuen uns auf viele von euch! Birgit, Lene, Wendel (Team Bildung)

    Tag: Mittwoch, 16. September
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort: Online: https://konferenz.netzbegruenung.de/AGBildungFFM

    Freitag, 18. September: BarCamp Online: „Kreativ für die Gesellschaft – Ziele politischer Bildung“

    Politische Bildung ist eine wesentliche Säule einer funktionierenden und wehrhaften Demokratie. Das wurde auch und gerade in der Krise deutlich. Und politische Bildung ist vielfältig. Im BarCamp wird diese Vielfalt sichtbar: Es lädt zum Austausch und zur Vernetzung ein und bietet neue Impulse. Wo und wie findet politische Bildung statt, und wie können sich Träger/innen und Akteur/innen vernetzen und Synergien schaffen? Die „Teilgeber/innen“ des BarCamps geben preis, welche Räume politischer Bildung sie ausgestalten (wollen). In diesem Jahr stehen kreative Ansätze, Zugänge und Methoden im Fokus. Ihr bringt die Fragen und Inhalte mit, wir geben dafür den Raum.

    Eintritt frei

    Leitung:

    Dr. Stina Kjellgren
    Hanna-Lena Neuser
    Arbeitskreis Jugend und Gesellschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt

    Kooperation:
    Bildungsstätte Anne Frank
    Deutsche Gesellschaft für Demokratiepädagogik (Regionalverband Hessen)
    Deutsche Vereinigung für politische Bildung (Landesverband Hessen)
    Evangelische Trägergruppe für gesellschaftspolitische Jugendbildung (Regionalteam Süd)
    Hessische Landeszentrale für politische Bildung
    Justus-Liebig-Universität Gießen
    Museum für Kommunikation Frankfurt
    Philipps-Universität Marburg
    Verband Christlicher Pfadfinderinnen und Pfadfinder
    Wochenschau Verlag
    Zentrum Bildung der EKHN
    Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN

    Tag: Freitag, 18. September
    Zeit: 9:00 - 17:30 Uhr
    Ort: Online, Anmeldung erforderlich

    Freitag, 18. September: Webtalk zum Thema Klimaschutz vor Ort

    Digitale Veranstaltungsreihe für an der Kommunalpolitik interessierte Mitglieder und GRÜNEN-nahe Personen sowie kommunalpolitisch Aktive.

    In vier Webtalks stellen acht aktive Kommunalpolitiker*innen ihre Arbeit und bereits realisierte oder geplante Projekte vor und treten dabei in Austausch mit außerparteilichen Expert*innen. Ein weiterer wichtiger Bestandteil seid natürlich ihr selbst: Im Anschluss an die Inputrunde sind die Teilnehmer*innen herzlich dazu aufgerufen, Fragen zu stellen und in Diskussion mit unseren Referent*innen zu treten.

    Am 18. September geht es um das Thema Klimaschutz vor Ort. Es sprechen Norbert Kortlüke (Umweltdezernent Wetzlar) und Deborah Müller-Kottusch (Fraktionsvorsitzende Kreisfraktion Fulda). Moderiert wird von Sigrid Erfurth. 

    Tag: Freitag, 18. September
    Uhrzeit: 18.00 Uhr
    Ort: Online
    Anmeldung hier
    Einwahldaten folgen nach Anmeldung per Mail

    VORSCHAU

    Samstag, 19. September: Fair zu Fremden - Fairness-Thementag im Haus am Dom

    Was ist in unserer Gesellschaft los, die aus Fremden Feinde macht? Respekt gegenüber Fremden scheint immer mehr Menschen naiv und riskant zu sein. Gibt es eine Pflicht zur Fairness gegenüber Fremden? Was befremdet uns am anderen? Diese und andere Fragen stehen im Mittelpunkt eines Fairness-Thementages, der am 19. September im Haus am Dom vor Ort und parallel im Livestream veranstaltet wird.

    Unter dem Titel "Fair zu Fremden" geht es an diesem Tag um Menschen, "die uns fremd sind oder erscheinen. Und die Fremdheit in uns und zwischen uns". Es gelte, so heißt es in der Einladung, "Brücken zu bauen zwischen Fremdsein und Vertrautwerden".

    Aus Frankfurt referieren Nicole Broder von der Bildungsstätte Anne Frank und Dr. Norbert Copray, Direktor der Fairness-Stiftung. Weitere Referenten sind der Autor Ilja Trojanow, Professor Ulrich Hemel, Direktor des Weltethos-Institutes an der Universität Tübingen, Dr. Boniface Mabanza, Kirchliche Arbeitsstelle Südliches Afrika (Heidelberg) und der Fairness-Coach und -Trainer Stefan Wollf, ebenfalls aus Heidelberg.

    Der Thementag wird im Vormittagsteil von 10 bis 13 Uhr als Hybridveranstaltung angeboten, es gibt 30 Liveplätze und einen Livestream unter www.hausamdom-frankfurt.de. Die vier Workshops am Nachmittag richten sich an die Teilnehmer vor Ort.

    Die verbindliche Anmeldung unter der Tagungs-Nummer A200919TW wird schriftlich erbeten bis 14. September. Die Teilnahme ist kostenlos. Veranstalter sind die Katholische Akademie Rabanus Maurus in Kooperation mit der Fairness-Stiftung Frankfurt, der Leserinitiative Publik-Forum e.V. und dem Weltethos-Institut.

    Bitte anmelden: A200919TW an hausamdom@bistumlimburg.de

    Tag: Samstag, 19. September
    Zeit:
    10:00 - 16:30 Uhr
    Ort:
    Haus am Dom, Domplatz 3 sowie online

    Freitag, 25. September: Jugendkongress Online-Tag: Generation Klima

    Mit Fridays for Future trat die „Generation Klima“ auf die politische Bühne: Lange wurde sie kaum bemerkt und hat dann innerhalb kürzester Zeit Millionen Menschen auf der ganzen Welt mobilisiert. Momentan wird jede politische Debatte von der Corona-Pandemie überlagert. Die Pandemie wird jedoch irgendwann überwunden sein – die Klimakrise dauert an und wird Generationen beschäftigen. Immer mehr Jugendliche und junge Erwachsene fragen sich: Wie will ich mich politisch engagieren? Wie kann ich persönlich die Zukunft nachhaltig gestalten?

    „Generation Klima“ ist ein Jugendkongress über zwei Tage, an denen wir mit Euch diese Fragen diskutieren und gemeinsam Antworten finden wollen: am Online-Tag, Freitag, 25. September, online und am „TeamUp“-Tag, Samstag, 26. September, vor Ort in der Heinrich-Böll-Stiftung.

    Wir haben dabei für jeden und jede zwischen 16 und 25, der oder die sich für Klimaschutz und Politik interessiert, etwas im Angebot. Die komplette Programmübersicht findest Du hier.

    Du hast schon erste Erfahrungen mit politischem Engagement? Du möchtest gern mit anderen Aktiven Perspektiven aufs „große Ganze“ teilen und über die besten Wege aus der Krise debattieren?

    Dann komm zum Online-Tag der Heinrich-Böll-Stiftung am 25. September!

    Tag: Freitag. 25. September
    Zeit: 16:00 - 20:15 Uhr
    Anmeldung bitte hier

    Ort:
    Online

    Samstag. 26. September: Ride of Silence

    Der Ride of Silence ist eine weltweit stattfindende Gedenkfahrt, die auf getötete und verletzte Radfahrer*innen aufmerksam machen will.

    Normalerweise findet der Ride of Silence immer am dritten Mittwoch im März statt. Wegen der Corona-Epidemie 2020 konnten die Veranstalter diesen Termin aber nicht halten.

    Der Ride of Silence Frankfurt wird nun am 26. September nachgeholt.

    Die Veranstalter bitten darum, weiße Kleidung zu tragen und aufgrund des Anlasses davon abzusehen, Musikanlagen o.ä. mitzubringen.

    Tag: Samstag, 26. September
    Zeit: 15:00 Uhr
    Ort: Start am Eisernen Steg

    Mittwoch, 30. September: Europa grundsätzlich - Webinar Grüne Außen- und Handelspolitik: Eine Stunde zur Reflexion

    Die Deutschen GRÜNEN im Europaparlament starten eine neue Webinarreihe:

    Gerade laufen in Brüssel die Verhandlungen zwischen Europaparlament, Mitgliedsländern und der Kommission zum EU-Haushalt für die nächsten sieben Jahre. Dieser Haushalt ist auf mehreren Ebenen ein historischer Schritt für die Europäische Union. Denn darin verankert ist der Europäische Green Deal, das bisher größte und ambitionierteste Klima- und Umweltschutzprogramm der EU. Zugleich beinhaltet er ein solidarisches Corona-Wiederaufbauprogramm, das - zum ersten Mal in der Geschichte der EU in großem Stil - aus gemeinschaftlichen Anleihen finanziert wird. Für diesen Paradigmenwechsel haben wir Grüne schon lange gestritten. Damit wächst die EU enger zusammen. Gerade in Zeiten von Brexit und wachsendem Nationalismus ein wichtiges und starkes Zeichen.

    Mit politischem Willen und der Erkenntnis, dass solidarisches Handeln am besten aus der Krise führt, wird Undenkbares plötzlich grundsätzlich möglich.

    Gleichzeitig diskutieren Bündnis90/Die Grünen über unser neues Grundsatzprogramm, das die Weichen für Grüne Politik für die nächsten 10, wenn nicht 20 Jahre stellen wird. Auch hier stellen wir ganz grundlegende Fragen, über unsere “gemeinsame Grundhaltung zu der Welt, wie sie ist und wie sie sein könnte“.

    All dies macht deutlich: Jetzt ist die Zeit grundsätzliche Fragen neu oder wieder zu stellen, Überzeugungen in Frage zu stellen und lange gehaltene Positionen für gut oder schlecht zu befinden.

    Die Webinare sind offen für alle und nach vorheriger Anmeldung können alle mündlich und schriftlich an den Diskussionen teilnehmen. Eine aktuelle Liste der Webinare findet sich unten und auch immer hier.

    Am Mittwoch, 30. September geht es um das Thema "Grüne Außen- und Handelspolitik: Eine Stunde zur Reflexion" von Reinhard Bütikofer mit Dr. Janka Oertel (ECFR), Dr. Angela Stanzel (SWP) sowie Dr. Stefan Mair (BDI).

    Tag: Mittwoch, 30. September
    Zeit: 18:00 - 19:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


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    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


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    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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