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GRÜNE WOCHE 34/2019 (24.10.2019)

Zur besseren Lesbarkeit empfehlen wir den Newsletter auf unserer Webseite zu lesen.

Liebe Freundinnen und Freunde,

wir mögen manchmal kaum noch Schlagzeilen sehen … geschweige denn sie kommentieren - deshalb heute ein paar aus den letzten Tagen unkommentiert (z.B. von Spiegel online):

Die Zusammenfassung dazu liefert der Spiegel selber mit dem Titelblatt seiner Printausgabe weitsichtig schon am 19.10.2019: „Die Kapitulation des WestensWie der Sieg der Despoten in Syrien ein Volk zerstört, den IS stärkt und Europa bedroht“. Und ergänzen ließe sich das um „Wie eine designierte Kanzlerkandidatin sich endgültig ins Aus setzte“ und die ewige Frage „Was macht eigentlich Angela Merkel?“

Eine ähnliche, allerdings deutlich längere Liste ließe sich unter dem Stichwort BREXIT zusammenstellen, aber das wisst und lest ihr ja alles auch selber.

Deshalb lieber ein Blick nach Deutschland. Die Mitglieder der SPD entscheiden gerade über den neuen Parteivorsitz. Diesmal mit paritätisch besetzter Doppelspitze. Es ist immer wieder ernüchternd, wie männerdominierte Organisationen, wie die SPD noch immer eine ist, in schweren Krisen dann doch die Frauen entdecken und nach vorne schieben und Chancengleichheit plötzlich so wichtig finden. Andrea Nahles wurde auf diese Art schon verschlissen, jetzt dürfen die Doppelspitzenpartnerinnen ihren Kopf mit hinhalten. Überhaupt ist das basisorientierte Verfahren zur Wahl der Spitzenkandidat*innen in der aktuellen Lage der Partei ziemlich gewagt - es ist fraglich, ob es tatsächlich dazu führt, die Partei wieder geschlossener und „lebendiger“ zu machen, wie manch begeisterte Journalist*innen von den 23 parteiinternen Vorstellungsrunden berichteten. Und es ist fraglich, ob DAS dann dazu führt, dass Wähler*innen wieder mehr Vertrauen in die Inhalte sozialdemokratischer Politik bekommen. Denn letztlich kommt es auf die Inhalte an, zumindest finden wir GRÜNEN das.

Die SPD-interne Abstimmung läuft vom 14. bis 25. Oktober, am Samstag soll das Ergebnis bekannt gegeben werden. Allgemein wird damit gerechnet, dass kein Zweierteam die 50-Prozent-Hürde nehmen wird und deshalb im November eine Stichwahl stattfinden wird. Es folgt dann im Dezember ein Parteitag der SPD, und danach wissen wir, wie diese einst so stolze und so moderne Partei in der nächsten Zeit ihren Weg gestalten will … Ja, modern! Am 21.10. war es genau fünfzig Jahre her, dass Willy Brandt zum Kanzler gewählt wurde, „eine Zäsur für die Bundesrepublik. Der große Hoffnungsträger leitete die weltpolitische Wende ein und versöhnte die Deutschen mit ihrer Geschichte“, schreibt die  ARD darüber. Willy Brandt war „Der, der mehr Demokratie wagte“ und entschiedener Kämpfer gegen den Nationalsozialismus. Und angesichts der Zäsur, die das Attentat in Halle für uns bedeutet, lohnt es sich vielleicht, über diesen ehemaligen Kanzler und deutsche Geschichte noch ein wenig mehr zu lesen, hier zum Beispiel: https://www.tagesschau.de/inland/willy-brandt-bundeskanzler-101.html

Zum Attentat in Halle gab es übrigens ein viel beachtetes Statement von Robert Habeck, hier: Robert Habeck zum Anschlag in Halle.

Bevor wir auch heute wieder mit einer schönen Nachricht enden, noch zu einem anderen auch sehr ernsten Thema, über das wir schon intensiv auf einer Kreismitgliederversammlung informiert und diskutiert haben, und aus dem die frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN im Römer, Ulla auf der Heide, dann einen Antrag entwickelt hat, der am 7.11. in der Stadtverordnetenversammlung verabschiedet werden wird: der Antrag lautet „Istanbul-Konvention umsetzen - Bestandsaufnahme und Sicherung von Gewaltschutz- und Unterstützungseinrichtungen bei geschlechtsspezifischer Gewalt gegen Frauen und Mädchen und Verhütung und Bekämpfung häuslicher Gewalt“, hier: Istanbulkonvention umsetzen

Die furchtbarste Form von Gewalt gegen Frauen sind Femizide – die in Deutschland meist als „Trennungstötung“ auftreten, also als die Tötung der derzeitigen oder ehemaligen Partnerin wegen der durchgeführten oder beabsichtigten Trennung. Solche Tötungen werden von den Gerichten oft nicht als Mord, sondern als Totschlag eingestuft – geschlechtsbezogene Gewalt wird in Deutschland nicht stark genug geahndet. Wie das verändert werden kann – das fordert die Istanbulkonvention, wir GRÜNE fordern das auch -, erläutert die Vorsitzende der Strafrechtskommission des Deutschen Juristinnenbundes, Leonie Steinl, in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung hier: https://www.sueddeutsche.de/panorama/femizid-gewalt-gegen-frauen-1.4635132

Und nun die schöne Nachricht: unsere ehemalige Parteisprecherin, Frankfurter Bürgermeisterin, Frauen- und Bildungsdezernentin Jutta Ebeling ist zur neuen Vorsitzenden der Hessischen Kulturstiftung gewählt worden! Wir gratulieren von Herzen, liebe Jutta!

https://www.hessen.de/presse/pressemitteilung/jutta-ebeling-wird-neue-vorsitzende-ministerpraesident-dankt-dr-rolf-e-breuer-fuer-grosse-verdienste-0

https://www.gruene-frankfurt.de/fraktion/presse-publikationen/pressemitteilungen/2019/gruene-gratulieren-jutta-ebeling-zur-wahl-als-neue-vorsitzende-der-hessischen-kulturstiftung/

Ach und die Landtagswahl in Thüringen … fast vergessen: 27.10.

Bleibt bewegt, bewegt viel, herzliche Grüße und bis bald.

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

Neues von Martina Feldmayer

Kampfansage gegen illegalen Handel mit Klimakillern

Fluorierte Treibhausgase sind extrem klimaschädigend, da sie einen bis zu 2000 mal stärkeren Einfluss auf den Treibhauseffekt haben als CO2. Ähnlich wie FCKWs, die schon seit 2010 nicht mehr hergestellt werden dürfen, schädigen diese, auch F-Gase genannten Treibhausgase, die Ozonschicht.

Es ist deswegen wichtig, dass diese Verwendung dieser äußerst klimaschädlichen Gase genauestens kontrolliert und möglichst gering gehalten wird. Tatsächlich existiert für die F-Gase seit Einführung eines EU-weiten Quotensystems 2014 ein Schwarzmarkt, der jährlich ca. 16 Millionen Tonnen CO2-Äquivalente verursacht – das entspricht der Hälfte der Hessischen Gesamtemissionen.

Aus diesem Grund hat die Hessische Landesregierung jetzt dem illegalen Handel mit F-Gasen den Kampf angesagt. Es ist ein großer Gewinn für den Klimaschutz, wenn dieser Schwarzmarkt unter Kontrolle gebracht wird und der illegale Handel zum erliegen kommt.
Weitere Details zum Thema findet ihr in der Pressemitteilung des Hessischen Umweltministeriums.

Einladung Klimaspaziergang – letzte Chance

Am Freitag, den 25. Oktober lade ich euch herzlich zu meinem ersten Frankfurter Klimaspaziergang nach Höchst ein.

Zu Fuß entdecken wir zwei Projekte, die uns zeigen, wie die klimagerechte Zukunft des Wohnens und die Zukunft der Energieversorgung im städtischen Raum aussehen können. Wir besichtigen ein Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach des BiKuZ, das uns vom Geschäftsführer der Bürgerenergiegesellschaft „Sonneninitiative e.V.“ vorgestellt wird.

Anschließend steht eine Besichtigung des Energie-Plus-Hauses in der Kamelienstraße an. Das Energie-Plus-Haus erzeugt mehr Energie als es verbraucht und ist ein Vorzeigemodell für urbanen Klimaschutz. Im Anschluss werden wir in der Wunderbar in Höchst bei Kaffee und Kuchen die Gelegenheit haben, uns über den Klimaschutz in Hessen zu unterhalten.

Beginn der Veranstaltung ist 14.00 Uhr, Treffpunkt ist der Eingang des BiKuZ in der Michael-Stumpf-Straße 2, gleich hinter dem Bahnhof Höchst. Bitte meldet euch in meinem Regionalbüro für die Teilnahme an. Entweder per Mail an m.feldmayer2(at)ltg.hessen(dot)de oder telefonisch unter der 069 963 768 713. Ich freue mich auf euch!
Hier der Link zur Einladung.

Neues von Marcus Bocklet

Herzlichen Glückwunsch KoGi

Die Frankfurter Kommunale Gesundheitsinitiative interkulturell (KoGi) informiert Migrant*innen über Gesundheitsangebote vor Ort. Für ihre Arbeit erhielt sie vergangene Woche den hessischen Gesundheitspreis in der Kategorie „Gesund bleiben“.

KoGi setzt auf Dialog und Aufklärung. Bürger*innen mit Migrationserfahrungen werden in einer Fortbildung zu mehrsprachigen Gesundheitslots*innen, die helfen Barrieren abzubauen. –Ihr ehrenamtliches Engagement ist ein wertvoller Beitrag zu gesundheitlicher Chancengleichheit für den ich mich als Sozial- und Gesundheitspolitiker herzlich bedanken möchte (weitere Informationen zu KoGi Frankfurt gibt es hier, mehr zu Preisträger*innen und -verleihung in der Pressemeldung des HSMI).

Neues von Miriam Dahlke

Nachhaltig, sicher und klug – Hessen stellt die Finanzplanung für die kommenden Jahre vor

In der vergangenen Woche wurden der hessische Haushaltsentwurf 2020 und die Finanzierungsplanung bis 2023 vorgestellt.

Geplant ist: Mit 900 Millionen Euro will das Land Hessen in den kommenden vier Jahren den Klimaschutz voranbringen und dafür sorgen, dass die hessischen Wälder gesund und stark bleiben und nachhaltig bewirtschaftet werden. Erstmals wird das Land in ein eigenständiges Radwegebauprogramm investieren. 161 Millionen Euro fließen bis 2023 in den sozialen Wohnungsbau. Flächendeckend investiert Hessen in den Ausbau schneller Internetverbindungen sowie in die digitale Ausstattung von Bildungseinrichtungen. Mehr Mittel für Kinderbetreuung kommen den Kommunen zugute. Und die hessische Verwaltung wird nicht nur CO2-neutral, sondern in vielen Bereichen auch gestärkt – es entstehen zusätzliche Stellen bei Polizei und Justiz sowie in der Steuerverwaltung und in den Schulen. Insgesamt werden wir bis 2023 10 Milliarden Euro in unser Land investieren.

Mehr Infos zum Haushaltsentwurf findet ihr hier.

Neues von Taylan Burcu

Besuch Erstaufnahmeeinrichtung mit Petitionsausschuss

Heute besuche ich im Rahmen meiner Tätigkeit im Petitionsausschuss des Hessischen Landtages die Erstaufnahmeeinrichtung des Landes Hessen in Gießen. Bei diesem Termin bekommen wir einen Einblick in die Arbeit vor Ort, wo die Registrierung und vor allem die (Erst-)Betreuung von Geflüchteten bereits möglichst umfassend und gut gelingen sollen.

Nicht immer sind die Auswirkungen unserer Arbeit im Hessischen Landtag bei uns Abgeordneten zu spüren – zumindest nicht unmittelbar. Im Petitionsausschuss kümmern wir uns in Wiesbaden jedoch auch um konkrete Einzelschicksale, in denen sich Bürger*innen mit einem Problem konfrontiert sehen, das durch den Gesetzgeber möglicherweise nicht so gewollt, aber in einem bestimmten Kontext hervorgerufen wurde. Am schönsten ist es natürlich, wenn man im jeweiligen Fall (bei berechtigter Intention) unmittelbar helfen kann und eine gute Lösung im Sinne des*der Petenten*in gefunden wird.

Auch der Besuch einer solchen Einrichtung gehört zu den Terminen eines Abgeordneten, die mich konkrete Auswirkungen von politischen Entscheidungen erleben lassen und damit eine fundierte Lageeinschätzung ermöglichen. Im Regierungspräsidium Gießen angesiedelt, ist eine gesamte Abteilung hessenweit für die Organisation und Steuerung der Erstaufnahme von Flüchtlingen zuständig. Wie sie im Einzelnen arbeitet, wo es hakt und wo Erfolge GRÜNER Politik zu sehen sind; das herauszufinden, soll das Ziel des heutigen Besuchs sein.

Neues von Mirjam Schmidt

Hessen vergibt zum 30. Mal den Film- und Kinopreis

Am letzten Freitag wurde zum 30. Mal der hessische Film- und Kinopreis vergeben. In der Alten Oper Frankfurt trafen sich Kulturschaffende und -begeisterte und feierten zusammen die hessische Film- und Kinokultur. Dabei war es wichtig, nicht nur zu feiner, sondern auch Themen anzureißen, die die Filmbranche bewegen, wie den Wandel des Mediums oder die Rolle des Nachwuchses.

Besonders faszinierend war die Hommage an die Werte, die Film transportieren kann, von Maryam Zaree. Sie erhielt den Newcomerpreis für ihr Regiedebüt „Born in Evin“ erhielt. Die Tochter von Nargess erzählte, wie Ihre Eltern im Iran politisch verfolgt und inhaftiert wurden, über ihre Geburt im Gefängnis und die gemeinsame Flucht nach Deutschland. In ihrem Film schlüpft sie zum ersten Mal in die Rolle der Regisseurin und durchlebt ihre Vergangenheit so erneut.

Ihre Rede über die Veränderung Deutschlands, den Anschlag von Halle als Wendepunkt und die Folgen der Menschenverachtung sorgten für Standing Ovations und minutenlangen Applaus. Die beeindruckende Rede dieser wunderbaren Künstlerin könnt Ihr in der Frankfurter Rundschau nachlesen.

Aber auch sonst, war der Wandel bei der Preisverleihung in diesem Jahr deutlich zu spüren. Erstmals wurden auch viele starke Frauen des Films in das Scheinwerferlicht gerückt. Denn noch immer werden Frauen in der deutschen Film- und Fernsehbrache stark benachteiligt. Gemeinsam müssen wir uns deshalb dafür einsetzen, dass der Frauenanteil in allen Bereichen des Films weiter erhöht wird.

Neues von Omid Nouripour

Irritationen über AKK, Erdogans Krieg in Nordsyrien, der Libanon steht in Flammen…

Die Forderung von Annegret Kramp-Karrenbauer nach einer internationalen Schutzzone für Syrien irritiert nicht nur das politische Berlin. Der Vorstoß scheint vor allem innenpolitisch motiviert zu sein. Und wenn man die Stimmen unseres engsten Verbündeten aus Paris hört, die sagen, dass sie nicht verstehen, was Deutschland will, ist das kein Beitrag zur Hilfe für die Menschen in Nordsyrien. Hier meine Interviews ZDF-Morgenmagazin und in der Passauer Neuen Presse. Die Angst vor Flüchtlingen hat Teilen der CDU wohl die Sicht auf die Realität vernebelt. So verfestigt die Verteidigungsministerin den Eindruck, Präsident Erdogan könne Deutschland mit der Drohung erpressen, Flüchtlinge nach Europa ziehen zu lassen, worüber die FAZ berichtet. Stattdessen muss die Bundesregierung viel mehr Druck auf Ankara machen, damit Erdogan seinen Krieg beendet. Das gilt auch, weil die Invasion dem Dschihadismus gerade massiv zu neuen Kräften verhilft. Seine Bekämpfung darf deshalb nicht vernachlässigt werden. Dazu habe ich einen Gastbeitrag für Focus Online verfasst.

Seit letzten Freitag gibt es massive Proteste im Libanon. Eine WhatsApp-Steuer, Korruption und verheerende Waldbrände treiben die Menschen auf die Straße. Meist sind es junge, gut ausgebildete Leute, die friedlich und voller Hoffnung für eine bessere Zukunft demonstrieren. Ich war live vor Ort und habe für Euch mehrere Videos gedreht. Meine Eindrücke findet Ihr auf YouTube, Facebook und Instagram.

Die Rockergang Salam313 schüchtert irakische Dissidentinnen und Dissidenten in Deutschland ein. Ich habe die Bundesregierung darüber befragt und sie behauptet, nichts zu wissen. Entweder sind sie ahnungslos oder sie nehmen das Problem nicht ernst. Aber eine ausländische Organisation, die versucht mit Gewalt Einfluss zu nehmen auf Menschen in Deutschland, ist nicht mit unserer Souveränität vereinbar und muss bekämpft werden. Der Weltspiegel hat über das Thema berichtet.

In Chile, dem wohlhabendsten Land Lateinamerikas, kommt es seit Tagen zu gewaltigen Auseinandersetzungen mit der eigenen Bevölkerung. Mindestens zehn Menschen wurden bereits getötet. Es ist offensichtlich, dass die Ursachen dafür weit über die Erhöhung von Metro-Fahrpreisen hinausgehen. Es ist die Aufgabe des chilenischen Präsidenten, die wahren Probleme des Landes zu adressieren, anstatt mit unbedachter Kriegsrhetorik die Gemüter noch weiter zu erhitzen. Mehr Informationen findet Ihr in meinem Pressestatement für die Bundestagsfraktion und dem Artikel im Täglicher Anzeiger.

"Ich werde alles in meiner Macht Stehende tun, um unsere Jungs freizubekommen", sagte Oleg Sentsov bei unserem Treffen in Berlin. Oleg wurde wegen seiner Bemühungen gegen die Besetzung der Krim verurteilt und befand sich 5 Jahre in einer russischen Strafkolonie nahe dem Polarkreis. Schätzungen zufolge sind derzeit noch immer 86 politisch Verfolgte auf der Krim und 227 im Donbass inhaftiert. Vielen Dank an Oleg! Sein Engagement bedeutet für alle, die die Ukraine in ihrem Kampf für Demokratie und Freiheit unterstützen.

Neues von der GRÜNEN JUGEND

Landesmitgliederversammlung der GJ Hessen

Nachdem wir am Donnerstag im Rahmen unseres Mitgliederabends über die Untertunnelung des Hauptbahnhofs nachdenken wollen (siehe weiter unten in der Grünen Woche), geht es dieses Wochenende zur Landesmitgliederversammlung nach Wetzlar. Für diese haben wir in den letzten Wochen schon fleißig Anträge geschrieben: Wolfsschutz, Nachhaltige Antriebe,...

Des weiteren hat sich unser Lesezirkel nun ein neues Buch ausgesucht. Wir beginnen mit Robert Habecks Buch "Wer wagt, beginnt" und freuen uns auf neue und bekannte Leser*innen!

Am 12.Oktober treffen wir uns dann wieder zur regulären Kreismitgiederversammlung (KMV).

Kommt vorbei!

Grüne Stellenausschreibungen

Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht zur organisatorischen Unterstützung der Geschäftsstelle,
zum 1. Februar 2020, eine/n Mitarbeiter*in (m/w/d) in Teilzeit

Die Aufgaben umfassen:

  • Planung und logistische Durchführung von politischen Veranstaltungen, insbesondere in Bezug auf die Vorbereitung und Durchführung des Kommunalwahlkampfes (Frühjahr 2021).
  • Betreuung der Web- & Facebookseite.
  • Redaktionelle Mitarbeit am wöchentlich erscheinenden Newsletter.
  • Mitarbeit im Redaktionsteam zur Erstellung von Videoclips.
  • Allgemeine Büroorganisation.

Alle Infos zur Stelle findet ihr hier oder auf unserer Webseite https://www.gruene-frankfurt.de/index.php?id=3294

"Born in Evin" - Filmempfehlung

Der Film "Born in Evin", für den Maryam Zaree den hessischen Newcomerpreis erhielt, läuft weiterhin in den Kinos.

Die Filmemacherin Maryam Zaree geht in ihrem Dokumentarfilm den ungewöhnlichen Umständen ihrer eigenen Geburt nach. Denn sie wurde in einem den berüchtigtsten politischen Gefängnissen der Welt geboren: Der Shah und die Monarchie Iraniens wurden vor genau 40 Jahren gestürzt. Als Konsequenz dessen, ließ der neue religiöse Führer Ayatollah Kohmeni nach seiner Machtergreifung Zehntausende politische Gegner verhaften und ermorden. Unter diesen verfolgten Menschen waren auch die Eltern von Maryam, die trotz der widrigen Umstände die Gefangenschaft überlebten und anschließend nach Deutschland flohen. Doch bis heute wurde innerhalb der Familie nicht über die Verfolgung und das Gefängnis gesprochen. Maryam Zaree war das Schweigen satt und will sich ihre Fragen nach dem Ort und den prekären Umständen ihrer Geburt nun selbst beantworten. Dabei trifft sie auch andere Überlebende, Menschen, die wie sie auch in Gefangenschaft geboren wurden, und spricht mit Experten.

Weiterer Infos auf der Seite der Grünen im Nordend.

Für alle, die es bis jetzt noch nicht ins Kino geschafft haben, hier einige Vorstellungstermine.

Donnerstag, 24.10.: Mitgliederabend der Grünen Jugend

Mitgliederabend der Grünen Jugend

Die Mitgliederabenden sind ein lockeres Zusammenkommen mit einer losen Tagesordnung. Oft laden wir Gäste ein, die uns ein bestimmtes Thema vorstellen, das wir gemeinsam diskutieren können.

Dieses mal geht es um die Untertunnelung des Hauptbahnhofs. Kommt vorbei – es lohnt sich!

Wann? 19:00 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17

Donnerstag, 24.10.: Kontinuität rechten Terrors in Hessen sichtbar machen

Veranstalter: Kein Schlussstrich Hessen und medico international

Podium: Kontinuität rechten Terrors in Hessen sichtbar machen

Wenige Stichworte reichen um die Kontinuitäten rechten Terrors in Hessen zu verdeutlichen:
NSU-Mord an Halit Yozgat, Combat 18, NSU 2.0, Walter Lübcke, Wächtersbach, Nordkreuz- Todeslisten.
Wir haben keine Lust auf ein weiteres Gespräch über ,Einzelfälle‘. Wir reden stattdessen über strukturelle und personelle Kontinuität,
und darüber wie wir endlich Aufklärung erkämpfen können.

Hier geht es zu der Facebook-Veranstaltung.

Wann? 19:00 bis 21 Uhr
Wo?     medico international, Lindleystr. 15, 60314 Frankfurt am Main

Freitag, 25.10.2019.: Erster Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst

Bild: BiKuz Höchst, sonneninitiative.de

Erster Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst

Im städtischen Raum gibt es ein großes Potential, effiziente und schnelle Emissionseinsparungen durch innovative Konzepte im Gebäudemanagement und der Energieerzeugung zu erreichen. Wie urbaner Klimaschutz aussehen kann, wollen wir uns beim ersten Frankfurter Klimaspaziergang in Höchst ansehen.

Zu Fuß – und damit klimaneutral – entdecken wir zwei Projekte in Höchst, die uns zeigen, wie die Zukunft des Wohnens und die Zukunft der Energieversorgung im städtischen Raum aussehen können. Wir besichtigen ein Bürgersonnenkraftwerk auf dem Dach des BiKuZ, das uns von Herrn Klös, dem Geschäftsführer der Sonneninitiative e.V. vorgestellt wird. Hinweis: Das Dach selbst wird nur über eine Leiter erreichbar sein. Bitte denkt an entsprechende Kleidung und tretet NICHT an die Dachkante!

Anschließend steht eine Besichtigung des Energie-Plus-Hauses in der Kamelienstraße an. Das Energie-Plus-Haus erzeugt mehr Energie als es verbraucht und ist ein Vorzeigemodell für urbanen Klimaschutz. Im Anschluss an die Besichtigungen seid ihr herzlich dazu eingeladen, mit in der Wunderbar Höchst mit Martina Feldmayer über die Zukunft des Klimaschutzes in Hessen zu diskutieren.

Zur besseren Planung bitten wir um eine formlose Voranmeldung per Mail (m.feldmayer2(at)ltg.hessen(dot)de) oder Telefon (069 / 963 768 713)

Wann? ab 14:00 Uhr
Treffpunkt: BiKuZ – Michael-Stumpf-Straße 2

Freitag, 25. 10.: Rödelheimer Runde mit Miriam Dahlke

Immer wieder freitags: Kampf für das Klima

Die Klimathematik erhitzt die Gemüter. Dürfen Schüler*innen streiken? Sollte man sofort aus der Kohle aussteigen? Ist das Klimapaket der Bundesregierung ausreichend und sozial gerecht? Können die hessische Landesregierung und die Stadt Frankfurt mehr für den Klimaschutz tun? Müssen wir alle verzichten lernen?

Darüber diskutieren am kommenden Freitag, 25. Oktober, Miriam Dahlke, MdL Bündnis 90/Die GRÜNEN, Paul Harder, Sprecher des Stadtschülerrates und Michael Bross, Stadtverordneter und umweltpolitischer Sprecher der FDP auf Einladung der „Rödelheimer Runde“ im Vereinsring Rödelheim. Moderiert wird die Veranstaltung von Dr. Oliver Strank (Ortsvorsteher des Ortsbezirk 1, SPD).

Die Diskussion findet im Vereinsringhaus Rödelheim, Friedel-Schoman-Weg 7 in Rödelheim (ca. 10 Minuten Fußweg von der S-Bahn-Station Rödelheim) statt und beginnt um 19.00 Uhr. Der Eintritt ist frei

Samstag 26. Oktober: Aufstehen gegen Rassismus

Veranstalter: Aufstehen gegen Rassismus Rhein-Main

Rechte Kundgebung der „Bürgerbewegung Pax Europa“ auf der Frankfurter Zeil!
Wir halten dagegen!!!


Am Samstag plant der rechtspopulistische Verein Pax Europa von 11 Uhr bis 18 Uhr eine Kundgebung vor dem Einkaufszentrum My Zeil. Hauptredner soll der Rassist und „Islamkritiker“ Michael Stürzenberger sein. Stürzenberger ist bereits als Redner bei der rassistischen und islamfeindlichen Pegidabewegung in Dresden aufgetreten. Im Juni 2015 war er an der Kundgebung des Pegida-Ablegers „Widerstand Ost-West“ auf dem Frankfurter Roßmarkt beteiligt. Damals konnten wir durch massiven und entschlossenen Gegenprotest verhindern, dass diese Akteure mit ihren rassistischen und demokratiefeindlichen Parolen die Frankfurter Öffentlichkeit erreichten. Halten wir auch diesmal wieder dagegen! Keine rassistische Hetze in Frankfurt!

Weitere Infos siehe Artikel von Hanning Voigts in der FR: https://www.fr.de/frankfurt/innenstadt-ort904326/frankfurtmyzeil-rechte-planen-demonstration-innenstadt-13140476.html

Samstag, 26.10.2019, ab 10.30 Uhr
Treffpunkte: Frankfurter Zeil, Nähe My Zeil und an der Hauptwache

Samstag, 26.10.: Gemeinsam wohnen in Offenbach

Bild: Stadt Offenbach

Veranstalter: Creativhäuser Genossenschaft, StattHaus Demenz-WG, Lebenswert e.V., Netzwerk Frankfurt für Gemeinschaftliches Wohnen

Gemeinsam wohnen in Offenbach

Alternatives Wohnen in Offenbach – gibt’s das überhaupt? Ja sehr wohl und wenn es nach uns geht, gibt’s das künftig noch öfter. Wer Interesse am Thema hat und spannende Akteure dazu treffen will merkt sich Samstag, den 26.10 im Kunstverein (im KOMM) am besten schon vor:

Die grüne Fraktion organisiert einen Nachmittag rund um das Thema „Gemeinsam Wohnen in Offenbach“. Der Soziologe Dr. Gerd Kuhn wird um 14 Uhr mit einem Vortrag „Individuell und trotzdem gemeinschaftlich wohnen“ beginnen. Im Anschluss kann an Thementischen das Gehörte diskutiert werden und Sie können Offenbacher Akteure kennenlernen werden. Dabei sind unterschiedlichste Initiativen aus Offenbach: Von der noch jungen Genossenschaft Creativhäuser, über die schon etablierte Weikertsblochstr. 58 (Lebenszeiten e.V.) bis hin zur Demenz-WG im StattHaus, die auf eine spezielle Gruppe zugeschnitten ist. Auch das Frankfurter Netzwerk für Gemeinschaftliches Wohnen wird dabei sein, weitere interessante Projekte aus der Umgebung sind angefragt. Eine gute Gelegenheit, um andere Interessierte zu treffen, Modelle des Zusammenlebens kennenzulernen und sich Infos zu holen – vielleicht auch für das eigene Projekt?

Programm

  • 14.00 Uhr Begrüßung und Vortrag "Individuell und trotzdem gemeinschaftlich wohnen" Dr. Gerd Kuhn (Soziologe)
  • 14.45 Uhr Thementische: Wie wirkt's? Auswirkungen von Wohnprojekten in Quartier und Stadt; Wie klappt's? Organisation und Finanzierung - wie kann gemeinsames Wohnen bezahlt und organisiert werden?; Als Rentner*in in eine WG?! Gemeinschaftliche Wohnformen im Alter
  • 15.45 Uhr Abschließende Diskussion mit Birgit Kasper (Netzwerk Gemeinschaftliches Wohnen in Frankfurt) und Ausklang der Veranstaltung

Wann? 14 bis 16.30 Uhr
Wo?     im Kunstverein im KOMM (1. OG)

Samstag, 26.10.: Tag der offenen Tür im Römer

Veranstalter: Stadt Frankfurt am Main

Tag der offenen Tür im Römer

Alle zwei Jahre öffnet der Frankfurter Römer seine Tore für alle Frankfurter*innen. Am kommenden Samstag ist es wieder soweit: Von 11 bis 21 Uhr stellen unter dem Motto „Demokratie – Weltstadt trifft Tradition“ zahlreiche Ämter, städtische Betriebe und natürlich auch die Römerfraktionen sich und ihre Arbeit vor. Mit Führungen, Mitmachaktionen und Gesprächsangeboten sollen Stadtverwaltung, Politik und Bürger*innen zusammengebracht werden. Natürlich könnt ihr bei dieser Gelegenheit auch unsere GRÜNEN Stadtverordneten und Magistratsmitglieder treffen. Geplant sind ein Ratespiel im Kaisersaal, im Magistratssitzungssaal laden Politiker*innen zum Speed-Dating, eine Rallye führt vom Römer in die Neue Altstadt, ihr könnt euch im Rappen versuchen und auch für die jüngsten Besucher*innen gibt es ein reichhaltiges Unterhaltungsprogramm.

Das ganze Programm und einen Lageplan findet ihr hier. Anders als noch vor zwei Jahren wurde die Veranstaltung in diesem Jahr auf einen Tag komprimiert, ihr solltet euch also den Samstag freihalten. Für die Aktionen müsst ihr euch nicht vorher anmelden, bei einigen Events ist jedoch die Zahl der Plätze begrenzt.

Sonntag 27. Oktober: Main Kai, dein Kai, unser Kai! Fahrradparcours!

Veranstalter: Radentscheid Frankfurt und ADFC

Seit Sommer diesen Jahres ist der Mainkai für Fußgänger*innen und Radfahrer*innen geöffnet. An zentraler Stelle in der Innenstadt gibt es nun die Möglichkeit, frei und unbedrängt vom motorisierten Verkehr Laufrad-, Rollschuh- oder Fahrradfahren zu lernen. Am 27. Oktober wollen wir dies gemeinsam mit Euch auf dem Fahrrad-Parcours des ADFC tun. Auch Lastenräder können auf dem Parcours ausprobiert werden – die Main-Lastenräder vom VCD werden vor Ort sein. Kommt mit der ganzen Familie, erprobt Eure Fahrkünste und lasst uns gemeinsam zeigen, wie wichtig Freiräume in der Innenstadt sind!

Kreatives Areal Innenstadt oder Keine Autos Involviert – was bedeutet KAI für Dich?

Zunächst ist der Mainkai für ein Probejahr autofrei, die Nutzung des neuen Areals ist noch nicht festgelegt. Wir wollen von Euch wissen: Was könnte aus dieser direkt zwischen Altstadt, Römer und dem Fluss gelegenen Fläche werden? Was wünscht Ihr Euch? Was ist „der Kai“ für Euch? Wir suchen kreative Namen für den KAI: „Kreatives Areal Innenstadt“ oder „Keine Autos Involviert“ oder…? Kommt am 27.10. und schreibt Eure Definition von KAI mit Malkreide auf die noch geteerte Fläche.

Die letzten Jahrzehnte haben gezeigt, dass mehr Flächen für den motorisierten Individualverkehr nicht für weniger Staus sorgen, sondern für mehr Verkehr. Wir sind überzeugt: Nicht der geöffnete Mainkai führt zu Staus, sondern zu viele PKWs in der Innenstadt! Die Kidical-Mass FFM setzt sich für eine lebenswertere Stadt ein. Gerade in einer stark wachsenden Stadt wie Frankfurt, sind Flächen ohne Autoverkehr, Frei-, Erholungs-, Begegnungs- und Bewegungsräume, besonders wichtig.

Uhrzeit: 14:00-17:00 Uhr

Ort: MAINKAI

Montag, 28.10.2019: Der GRÜNE Tisch

Der GRÜNE Tisch

Am 28. Oktober findet er wieder statt - der GRÜNE Tisch. Wie immer am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Der GRÜNE Tisch eignet sich auch sehr gut für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen“ möchten.

Wann?  20.00 Uhr
Wo?     "Plazz-Cafe", Kirchplatz 8, 60487 Frankfurt am Main

Montag, 28.10.: Frauen AG

Treffen der AG Frauen

Was wir wollen: 

  • dem Angriff auf Frauenrechte und dem gesellschaftlichen Rollback als Grüne in Frankfurt entgegentreten
  • mindestens die Hälfte der Macht in Parlamenten, Wirtschaft, Kultur und Sport
  • Lohngleichheit, sexuelle und reproduktive Selbstbestimmung, Gewaltschutz
  • feministische Kultur und Themen innerhalb der gewachsenen Partei weiter nach vorn bringen
  • konkrete Aktionen, Power und Spaß

Was wir machen:

  • Entwicklung des Frankfurter Frauenstatuts
  • Aktionen mit Frankfurt für Frauenrechte oder zum Entgelttransparenzgesetz
  • Anträge zur Schutzzone vor Beratungszentren, zur paritätischen Besetzung auf Landesebene, zur Umsetzung der Istanbul Konvention, ...
  • Frauenvollversammlungen vorbereiten
  • und vieles mehr!

Wann?  19:30 Uhr
Wo?      Kreisgeschäftstelle, Oppenheimer Str. 17, barrierefreier Zugang

Dienstag, 29.10.: AG Medien

Treffen der AG Medien - PR Arbeit

Nicht jeder ist ein Fan von Social Media. Tatsache ist jedoch, dass viele Frankfurter*innen das Tagesgeschehen beispielsweise über Twitter verfolgen oder den Veranstaltungskalender von Facebook nutzen. Deswegen versuchen wir in der AG Medien GRÜNE Inhalte und Veranstaltungen im Kreisverband auf diesen Plattformen stärker zu verbreiten. Wir konzentrieren uns dabei auf vor allem auf die Kommunikation über Instagram, Facebook und auch YouTube. Auf letzterem Kanal erscheinen bald kurze Videos, die Neumitgliedern erklären sollen, wie die Frankfurter GRÜNEN funktionieren. 

Aber es gibt noch so viel mehr zu tun und wir sind gespannt auf eure Ideen! Vielleicht habt ihr Lust auf ein weiteres YouTube Format? Runzelt ihr auch manchmal die Stirn, wenn ihr auf unserer Website seid und habt Ideen, wie man diese ansprechender gestalten könnte? Fotografiert ihr gerne auf GRÜNEN Veranstaltungen und möchtet eure Bilder für unsere Facebook Seite zur Verfügung stellen? 

Dann kommt gerne zu unserem Treffen! Wir freuen uns auf euch!

Wann? 19:30 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Straße 17

Mittwoch, 29.10.: Team Dezibel

Treffen vom Team Dezibel

Seit Sommer 2016 experimentiert das Team Dezibel mit großem Erfolg mit kreativen Veranstaltungsformaten, um Menschen für grüne Politik und grüne Themen zu begeistern. Vom Brexit-Referendum im Juni 2016 bis zur Europawahl 2019 haben wir durch zahlreiche spannende Formate (Poetry meets Politics, PubQuiz, Public Viewing, gemeinsames Kochen von geretteten Lebensmitteln und vielem mehr) für ein weltoffenes und einiges Europa (It's YOURope!) geworben und grüne europäische Ideen verbreitet; in den Wahlkämpfen haben wir auch eigene Wahlkampfmaterialien entwickelt (Bierdeckel, EU-Quartett).

Zum letzten Treffen haben wir unsere Ideen für die neue Klima-Kampagne konkretisiert. Wir wollen eine positive, konkrete, lösungsorientierte Kampagne machen mit starken interaktiven Elementen und haben uns dafür das Motto "Klima? Wandel!" ausgesucht.

Wir wollen zu diesem Treffen weiter an unserer ersten Aktion planen.

Eure kreativen Ideen und helfenden Hände sind gefragt!

Kontakt: Burkhard (burkhard(at)zadigweb(dot)com) und Eilika (eilika(at)poseto(dot)de

 

Wann? 19:30 Uhr
Wo?     Ort wird noch bekannt gegeben.

Dienstag, 29.10.: Zum 90. Geburtstag von Christa Wolf

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen

Zum 90. Geburtstag von Christa Wolf
Film- und Gesprächsreihe, 30 Jahre nach "1989"

Vor 90 Jahren wurde Christa Wolf, eine der bedeutendsten und wirkungsmächtigsten deutschen Schriftstellerinnen geboren. In Geschichte und Literatur der DDR war Christa Wolf immer eine zentrale Figur. Aber auch in Westdeutschland war sie die meistgelesene Schriftstellerin ihrer Generation. Ihre Bücher zu Frauenfiguren wie Karoline von Günderrode oder Kassandra und Medea stießen vor allem auch in der Frauenbewegung Ost wie West in den 1980er und 1990er Jahren auf sehr große Resonanz. Als Idol verehrt, aber auch hasserfüllten Angriffen ausgesetzt, ist sie zu einer fast öffentlichen Institution geworden. 1980 wurde sie als erste in der DDR lebende Autorin mit dem Georg-Büchner-Preis ausgezeichnet. 2002 wurde ihr für ihr Lebenswerk der Deutschen Bücherpreis verliehen, weil sie sich, so die Jury, „mutig in die großen Debatten der DDR und des wiedervereinigten Deutschland eingemischt“ habe.

Anlass für die Heinrich-Böll-Stiftung Hessen und das DFF – Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., sich zu ihrem 90. Geburtstag mit Christa Wolf, der DDR und der Zeit um 1989 neu zu beschäftigen. Dabei soll das filmische Werk im Mittelpunkt stehen, das mit Ausnahme von „Der geteilte Himmel“ so gut wie unbekannt ist.

Das detaillierte Programm ist hier zu finden.

Diesen Dienstag steht der letzte Programmpunkt an: Zeitschleife - Im Gespräch mit Christa Wolf

Wann? 18:00 Uhr
Wo?     Kino des DFF- Deutsches Filminstitut & Filmmuseum e.V., Schaumainkai 41, Frankfurt am Main

 

Donnerstag, 31.10.: Grüner Kamm

Initiative Grüner Kamm – Nachhaltige Haushalts- und Finanzpolitik

Die Initiative entwickelt haushaltspolitische Standpunkte anlässlich der nächsten Kommunalwahl, in Form eines Papiers für die Call-for-Papers-Phase in der Wahlprogrammentwicklung. Mittelfristig soll aus der Initiative eine feste Arbeitsgemeinschaft werden – und nun findet ein erster Austausch Interessierter statt:

Wann? Donnerstag, 31. Oktober, 19 Uhr
Wo? Café Maingold, Zeil 1

Kontakt: Sebastian Nitz – sebastian.nitz(at)posteo(dot)de

VORSCHAU

Samstag, 02.11.: Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Reclaim Your City – Die soziale Frage des Wohnens

Symposium, Diskussion, Barabend

Die Wohnungsfrage ist zurück – in den Städten und den politischen Debatten. Insbesondere prosperierende Großstädte und Ballungszentren verzeichnen seit einigen Jahren steigende Mieten, explodierende Bodenpreise und eine wachsende Wohnungsnot. Die Folgen sind Gentrifizierung und soziale Segregation. Die Auseinandersetzung um einen gleichberechtigten Zugang zu Wohnraum wird engagiert geführt: Die Ursachenanalyse pendelt zwischen einem Versagen der Wohnungspolitik und einer mangelnden Bautätigkeit unter marktwirtschaftlichen Vorzeichen. Dabei bleibt häufig unklar, wie und in welchen Formen sich städtisches Wohnen vollziehen und welche Eigenschaften das Wohnumfeld aufweisen soll.

Doch wie lässt sich dauerhaft bezahlbarer Wohnraum schaffen? Welche politischen Eingriffe sind sinnvoll und notwendig? Und wie kann die soziale Frage des Wohnens mit einer bestimmten städtebaulichen Ausgestaltung zusammen gedacht werden? Fragen wie diese stehen im Zentrum des Symposiums, das einen Bogen von den sozialen Verteilungskämpfen des Wohnens bis hin zur konkreten Gestalt städtischen Zusammenlebens spannt. Im interdisziplinären Gespräch zwischen Wissenschaft und Politik suchen wir nach Lösungsansätzen für die Zukunft der sozialen Stadt.

Weitere Infos findet man unter der Seite der hessischen Heinrich-Böll-Stiftung oder auf der Facebook-Veranstaltung.

Wann? 18 Uhr
Wo?      Künstlerhaus Mousonturm, Waldschmidtstraße 4, Frankfurt/Main

Montag, 04.11.: Grüner Frauensalon

Grüner Frauensalon

Der Kampf geht weiter: §218 und §219a StGB

Sibylla Flügge, langjährige Professorin für das Fachgebiet "Recht der Frau" am Fachbereich 4 der Frankfurter University of Applied Sciences, stellt im Rahmen einer Veranstaltung des Grünen Frauensalons die aktuelle rechtliche Situation in den Auseinandersetzungen um das Abtreibungsverbot und die Aktionen der sogenannten Lebensschützer vor und stellt deren Bedeutung für die Frauenemanzipation zur Diskussion. Kann der § 218 StGB trotz der Urteile des Bundesverfassungsgerichts abgeschafft werden? Was hat sich durch die Neufassung des § 219a StGB geändert? Wie können wir uns vor "Lebensschützern" schützen?

Wann? 19 Uhr
Wo?     University of Applied Sciences, Raum 163, Gebäude 2

Dienstag, 05.11.2019: Calling Congo

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung

Congo Calling

Der Osten der Demokratischen Republik Kongo ist eine der ärmsten und unsichersten Regionen der Welt. Hunderte von westlichen Entwicklungshelfern sind vor Ort und wollen die Bevölkerung unterstützen. Unter ihnen Raul, Peter und Anne-Laure. Sie sind hochmotiviert und voller Visionen, doch ihre Situation wirft für sie grundsätzliche Fragen auf. Raul, ein spanisch-französischer Wissenschaftler, muss feststellen, dass er seine Kollegen mit den Projektgeldern zur Korruption verführt und seine Studie über die Rebellengruppen deshalb zu scheitern droht. Peter, ein deutscher Entwicklungshelfer, wird nach 30 Berufsjahren in Rente geschickt, sieht aber außerhalb von Afrika keine Perspektiven für sich.

Zum Veranstaltungsginweis mit Trailer geht es hier.

Wann? 19:30 Uhr
Wo?    Naxos-Kino - Dokumentarfilm und Gespräch e.V. Naxoshalle, Waldschmidtstraße 19 HH, Frankfurt/Main

Mittwoch 6. November: Raus aus der Klimakrise

Welche Möglichkeiten gibt es um der Klimakrise zu begegnen?

Prof. Dr. Joachim Curtius, einer der gefragtesten Wissenschaftler Deutschlands, wenn es um die Erforschung von Wetter- und Klimaphänomenen geht, wird darüber sprechen, wie er den aktuellen Status des Klimawandels und seine Ursachen einschätzt, wie er das Klimapaket der Bundesregierung bewertet und was er an radikaleren Maßnahmen für erforderlich, für machbar und für sinnvoll hält, um das Klima zu schützen und insbesondere die Erderwärmung doch noch zu begrenzen - bevor der Dominoeffekt der Kipp-Punkte einsetzt und es keinen Point of Return mehr gibt

Im Anschluss an seine Präsentation bleibt ausreichend Zeit für Fragen des Publikums an ihn und/oder Rosemarie Heilig, der Frankfurter Dezernentin für Umwelt und Frauen.

Prof. Dr. Curtius ist seit 2007 Professor für Experimentelle Atmosphärenforschung am Institut für Atmosphäre und Umwelt der Goethe-Universität Frankfurt/Main. Wolken und Aerosole sowie Klima und Klimawandel sind seine Spezialgebiete. Für ihn steht fest, dass die Klimakrise, in der wir uns befinden, im Wesentlichen menschengemacht ist. Der Wissenschaftler gehört zu den Erstunterzeichnern der Initiative „Scientists for Future“, der im deutschsprachigen Raum inzwischen mehr als 23.000 Wissenschaftler*innen angehören.


Haus der Jugend
Deutschherrnufer 12, barrierefrei
60594 Frankfurt

Beginn: 20:00 Uhr

Eine Anmeldung ist nicht notwendig.

Donnerstag, 07.11.: AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Treffen der AG Faires und nachhaltiges Wirtschaften

Nach den vielen positiven Wahlergebnissen in letzter Zeit machen wir uns bereits jetzt Gedanken für das Kommunalwahlprogramm 2021. Wir hoffen, dass noch einige Zeit und Lust haben, sich zu beteiligen. Wir sammeln Themen und planen nach den Sommerferien einige Termine mit Expert*innen.

In dem nächsten Komm-Programm müssen die Bedürfnisse der Frankfurter*innen  stärker Berücksichtigung finden. Wo sind in einer wachsenden Stadt (Menschen) mit vielfältiger Wirtschaft (Banken, Industrie) die Aspekte der Nachhaltigkeit (noch) nicht berücksichtigt? Was können wir beitragen?  Viele Querschnittsthemen wie Verkehr und Wohnen gehören ebenso dazu.

Wir wollen:
Wirtschaften soll und muss den Bedürfnissen der vielen Menschen folgen und nicht einzig der Logik von Gewinn und Verlustrechnung der betriebswirtschaftlichen Kalkulation. Es kann nicht sein, dass das Management der Konzerne für kurzfristige Vorteile und Gewinne langfristige Entwicklungen gefährdet. Die AG trifft sich ein Mal im Monat.

Wir freuen uns immer über neue und bekannte Gesichter.

Wann? 17:30 bis 19:00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimerstraße 17

Montag, 11.11.: LAG Kultur

Die Tagesordnung:

  • Begrüßung
  • Bericht von der BAG Kultur in Berlin (1.-3. November 2019)
  • Weitere Beteiligung der LAG am Grundsatzprogramm
  • Vorbereitung einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe im Winter/Frühjahr
  • Sonstiges (u.a. Termine 2020)

Moritz wird seine Pläne zu einer Veranstaltung zum Thema Koloniales Erbe konkretisieren. Es besteht die Möglichkeit, das Podium im Weltkulturenmuseum in Frankfurt mit der Direktorin Dr. Eva Raabe als Gast und anderen zu veranstalten.

Nach unserer erfolgreichen Einbringung des „Kunst ins Grundsatzprogramm“-Antrags auf der LMV möchten wir besprechen, wie wir uns als LAG weiter in den Grundsatzprogramm-Prozess einbringen (Beteiligungsgrün, u.a.). Wir sind in Kontakt mit anderen LAGen und suchen in Berlin nach weiteren Möglichkeiten über die BAG.

Um welche Themen sollen wir uns 2020 besonders kümmern? Digitales und Ländliche Räume sind mehr oder weniger gesetzt, gibt es noch weitere Vorschläge?

Wie immer freuen wir uns über Rückmeldungen mit Euren Anregungen und Vorschlägen.

Mit besten Grüßen

Moritz und Hanneke

Uhrzeit: 18:00 – ca. 20:00 h

Ort: Geschäftsstelle des Kreisverbandes Frankfurt, Oppenheimer Straße 17, 60594 Frankfurt

Donnerstag, 18.11.: Netzwerken gegen Rassismus

Netzwerken gegen Rassismus

Die politische Lage in Deutschland seit dem Sommer 2018 ist nicht schön. Mit der CSU um ihren Innenminister Seehofer verschärfte sich die öffentliche Debatte über Migration immer weiter nach rechts und die Umfragewerte für die AfD sind seitdem stabil hoch. Doch auch 2019 sterben Menschen auf dem Mittelmeer oder werden immer mehr Details über rechtsextreme Netzwerke in Deutschland bekannt. Mehr denn je braucht es deshalb weiterhin GRÜNE, die aktiv für unsere offene und vielfältige Gesellschaft, für Demokratie, Freiheit, Gleichberechtigung, Europa und Integration eintreten und Haltung zeigen. Insbesondere die Neumitglieder haben in den letzten Jahren den Sieg von Donald Trump, den Einzug der AfD in den Bundestag und den allgemeinen Rechtsruck als Gründe für Ihre Mitgliedschaft angegeben und viele wollen sich aktiv einbringen. Das waren die Beweggründe für Christoph Rosenbaum (u.a. Mitglied im Kreisvorstand) die Gruppe „Netzwerken gegen Rassismus" zu gründen. Es geht bei der Gruppe vor allem darum sich mit anderen aktiven Gruppen („Aufstehen gegen Rassismus", „Seebrücke" etc.) zu vernetzen und aktiv zu werden bei Demonstrationen und anderen Formaten.

Kontakt: Christoph Rosenbaum: christoph.rosenbaum@gruene-frankfurt.de

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17

Freitag, 22.11.: Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?

Veranstalter: Center for Applied European Studies

Rassismus und Antisemitismus – Alltag in Europa?

Was verstehen wir im 21. Jahrhundert unter Rassismus und Antisemitismus und woran erkennen wir diese Phänomene? Inwieweit sind Rassismus und Antisemitismus im europäischen Alltag strukturell verankert? Wie verbreiten sich Rassismus und Antisemitismus im digitalen Zeitalter in unseren Gesellschaften? Was können Politik, Wissenschaft, Kultur und Öffentlichkeit dagegen tun? Ziel des Symposiums ist, die Grundlagen von Rassismus und Antisemitismus sowie deren Verbreitung in Europa zu identifizieren und Lösungsansätze zu finden.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen. Bitte melden Sie sich an unter www.frankfurt-university.de/caes-anmeldung. Die Teilnahme ist kostenfrei. Besucherparkplätze stehen Ihnen in der Tiefgarage (Zufahrt: Nibelungenallee zwischen Gebäude 7 und 8) zur Verfügung.

Weitere Informationen zum Programm und den Referent/-innen finden Sie in beigefügter Einladung und unter https://www.frankfurt-university.de/de/hochschule/zentren-und-institute/caes/veranstaltungen/caes-symposium-rassismus-und-antisemitismus-alltag-in-europa/. Des Weiteren wird es eine Videoaufzeichnungen der Veranstaltungen auf Youtube geben.

Wann? 15:00 bis 19:30 Uhr
Wo?    Gebäude 1, Raum 529, Nibelungenplatz 1, D-60318 Frankfurt am Main

 


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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