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GRÜNE WOCHE 34/2020 (09.10.2020)

Liebe Freund*innen,

inzwischen gibt es leise Hoffnung, dass wir am 3. November 2020 aufatmen können. Zu bizarr waren die letzten Tage, waren die Inszenierungen rund um die Corona-Erkrankung, die bombastischen Videoaufnahmen von der Rückkehr ins Weiße Haus, die einem Roland Emmerich-Film entsprungen sein könnten, die leeren Versprechungen von kostenloser „guter Medizin für alle“, das unbelehrbare Getöne von Unbesiegbarkeit angesichts von 215.000 Corona-Toten in den USA. Die Umfragewerte von Donald Trump sinken langsam aber stetig.

Und weitere Anzeichen mehren sich, die öffentlichen Meinungen in den USA werden deutlicher, es geschieht nahezu Revolutionäres: „Mehr als 200 Jahre hat sich das renommierte "New England Journal of Medicine" aus politischen Fragen rausgehalten. Nun empfiehlt das Blatt, bei der Wahl im November gegen US-Präsident Trump zu stimmen.“ Mehr dazu hier.

Noch besser mache es die New York Times, berichtet SpiegelOnline, mit „"Elect Joe Biden, America" unterstützt (sie) nun offiziell den demokratischen Präsidentschaftskandidaten Joe Biden. Der frühere Vizepräsident sei der Politiker, den das Land jetzt brauche.“ Und die NYT zählt dann auf, was Joe Biden mitbringt und wofür er steht und macht damit die unglaublichen Defizite des jetzigen Amtsinhabers mehr als deutlich:

„Ein Präsident Biden würde sich für Rechtsstaatlichkeit einsetzen und das Vertrauen in die demokratischen Institutionen wiederherstellen. Unter ihm würde die Regierung den Respekt vor der Wissenschaft zurückgewinnen und qualifizierte und kompetente Personen auf wichtige Posten in den Behörden setzen. Zudem würde Biden an der Seite der US-Verbündeten stehen und gegen Ungleichheit kämpfen. Er würde weder ausländische Autokraten umwerben noch weißen Rassisten Trost spenden, schreibt das Blatt weiter.“

So könnte ein Präsident sein - was für eine Perspektive! Mehr hier.

Und dann gibt es da noch die Juristin Kamala Harris, von 2011 bis 2017 Attorney General von Kalifornien, dann Senatorin für Kalifornien, 2019 zunächst selbst Kandidatin für die demokratische Nominierung zur Präsidentschaftswahl 2020 und am 11. August 2020 von Joe Biden offiziell zu seiner Vizepräsidentschaftskandidatin erklärt. Eine Frau, eine person of colour, ein Politik-Profi im positiven Sinne, eine Demokratin, die sich bereits in ihrer Zeit in Kalifornien für Klimagerechtigkeit und Klimaschutz und aktuell für den Green New Deal als Element zur Überwindung der Klimakrise einsetzt. So sagte sie dazu: „Von Waldbränden im Westen über Hurrikane im Osten bis hin zu Überschwemmungen und Dürren im Kernland werden wir die Lüge nicht schlucken. Wir werden handeln, basierend auf wissenschaftlichen Fakten, nicht auf Science-Fiktion.“ Ihre Position in Klimafragen gilt insgesamt als „moderat“, schreibt Wikipedia – aber wie ungeheuer fortschrittlich wäre allein das schon für diese heruntergewirtschaftete Weltmacht, deren aktueller Präsident das Pariser Klimaschutzabkommen aufgekündigt hat.

Stabilisiert sich der jetzt sichtbare Trend und gewinnen die Demokrat*innen am 3. November die Präsidentschaftswahl, können wir uns nur wünschen, dass das Wahlergebnis so deutlich ausfällt und so schnell vorliegt, dass der jetzige Amtsinhaber kaum Gelegenheit hat, das Land und damit auch die ganze Welt mit der Anzweiflung des Wahlergebnisses vollkommen zu destabilisieren. In den hiesigen Fernseh-Talkrunden wird ein solches Szenario von durchaus ernsthaften und glaubwürdigen Journalist*innen bereits rauf und runter diskutiert. Mögen die amerikanischen Wähler*innen sich selbst und uns davor bewahren, dass die Frage nach der Wehrhaftigkeit und Stabilität einer ehemals vorbildhaften Demokratie sich auf diese Art und Weise stellt.     

Wenn die Wahl gut ausgeht, haben Joe Biden und Kamala Harris viel zu tun, um die polarisierte amerikanische Gesellschaft wieder mehr zusammenzuführen, den Rassismus und die Corona-Krise in den USA in den Griff zu kriegen und aufzuholen, was die USA in Sachen Klimaschutz und Anpassung an die Klimawandel-Folgen in den vergangenen Jahren versäumt haben. Gelingt das, hat Kamala Harris eine reelle Chance, die erste weibliche Präsidentin der Vereinigten Staaten von Amerika zu werden – auch das wäre eine gute Perspektive.

Schauen wir also, was in der Nacht vom 3. auf den 4. November geschieht. Im wahrsten Sinne des Wortes. Wir werden in unserem Politiklabor in der Berliner Str. 32 die Wahlberichterstattung die Nacht über verfolgen und auf den Social Media Kanälen kommentieren. Ein großer Bildschirm ist schon bestellt und WLAN ist eingerichtet. Von der Corona-Lage ist abhängig, wie viele von euch dabei sein können. Wir informieren euch kurz vorher.

Und wir vergessen über all das unsere Vorbereitungen auf den Kommunalwahlkampf 2021 natürlich nicht. Die nächsten Meilensteine sind das Treffen der Stadtteilgruppensprecher*innen und Ortsbeirät*innen mit Fraktions- und Kreisvorstand am 21.10., bei dem wir euch die Wahlkampagne (Plakate, Flyer, GiveAways) vorstellen werden, und dann die ganztägige Kreismitgliederversammlung am 31.10., bei der wir unser Wahlprogramm und die Änderungsanträge dazu beraten und beschließen werden.

Lasst uns bitte alle dazu beitragen, dass Frankfurt schnell wieder aus der Roten Corona-Einstufung heraus kommt und wir die Möglichkeit haben, die erwähnten Veranstaltungen als Präsenz-Veranstaltungen durchzuführen. Wir würden uns sehr freuen, euch alle endlich wieder in echt zu erleben. Und ein Wahlprogramm per Videokonferenz zu diskutieren, würden wir vielleicht hinkriegen, fänden wir aber außerordentlich bedauerlich.

Aber noch viel wichtiger ist: bleibt bitte gesund!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG
Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sucht im Zeitraum vom 1. November 2020 bis 31. März 2021 eine*n Praktikant*in für den Kommunalwahlkampf

 

Hygiene- und Sicherheitskonzept für Präsenzveranstaltungen

 

Hessenplan für den Weg aus dem Corona-Tief
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Rechtsstaatlichkeitsbericht der EU, Gewerbesteuerausgleich Frankfurt, Stellenausschreibung
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Rede zu Moria / AfD-Rassismus im Namen von Frauenrechten / Rede zum Landesaufnahmegesetz
Neues von Taylan Burcu, MdL

Erinnern heißt verändern – Mahnmal zum 19. Februar 2020
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Rede: Auswärtiges Amt, Libyen, Alternativer Nobelpreis, Nawalny, Podcast, Ermordung Khashoggis
Neues von Omid Nouripur, MdB

TERMINE

Freitag, 9. Oktober: Internationaler Mädchen*tag

Freitag 9. Oktober: Online-Diskussion: Demokratieverteidiger*innenkonferenz

Samstag, 10. Oktober: Black Lives Matter und Rassismus in Deutschland

Montag 12. Oktober: Treffen der Kultur AG

Montag, 12. Oktober: Wahlerfolge der AfD in Frankfurt - Erklärungsversuche und Handlungsmöglichkeiten mit Dr. Daniel Mullis (HSFK)

Dienstag, 13. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der uni

Mittwoch, 14. Oktober: Onlinereihe: Ein Wir für alle. Antidiskriminierung intersektional

Donnerstag, 15. Oktober: Online-Talk Cancel Culture: Konservative Angstprojektion, Gefahr für die demokratische Debatte oder antifaschistischer Segen?

 

VORSCHAU

Samstag, 17. Oktober: Mitmachaktion Pflanzen und Säen BUND Frankfurt - Stadtteil Riederwald

Dienstag, 20. Oktober: Feministischer Feierabend - Frauen und Geld

Dienstag, 20. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

Dienstag, 20. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der uni

Dienstag, 20. Oktober: Coca Cola: globaler Konzern; Profitmaschine und Menschenrechtsverletzer – Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität

Dienstag, 20. Oktober: Podiums- und Onlinediskussion: Algorithmen und Genderbias

Montag, 26. Oktober: GRÜNER TISCH

Samstag, 31. Oktober: Kreismitgliederversammlung

    Hygiene- und Sicherheitskonzept für Präsenzveranstaltungen

    Zur Minimierung der Ausbreitung der Covid-19 – Pandemie gilt ab dem 9.10.2020 für alle Präsenzveranstaltungen von Bündnis 90 / Die Grünen, KV Frankfurt, das folgende Hygiene- und Sicherheitskonzept. Bitte durchlesen und das ausgefüllte Registrierungsformular zu jeder Veranstaltung mitbringen.

    Hessenplan für den Weg aus dem Corona-Tief

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Der neue Hessenplan setzt über einer Mrd. Euro zur Überwindung der Corona-Folgen ein und setzt auf Widerstandsfähigkeit, Innovationskraft und Nachhaltigkeit. Zu den Einzelmaßnahmen zählen Hilfen für Unternehmen und Ausbildungsplätze, Förderprogramme zur Wohnraummodernisierung, zur Digitalisierung sowie massive Investitionen in die öffentliche Infrastruktur.

    Mehr dazu in der Regierungserklärung von Tarek Al-Wazir und der Planvorstellung als PDF.

    Rechtsstaatlichkeitsbericht der EU, Gewerbesteuerausgleich Frankfurt, Stellenausschreibung

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Erster Rechtsstaatlichkeitsbericht der EU kann nur ein Anfang sein

    Am 30. September veröffentlichte die Europäischen Kommission erstmals den „Jahresbericht über die Lage der Rechtsstaatlichkeit in der Europäischen Union“.  Die Kommission liefert damit eine Übersicht über die Zustände der Gewaltenteilung, der Korruptionsbekämpfung, der Justizsysteme und des Medienpluralismus aller EU-Mitgliedsstaaten und verzichtet dabei bewusst auf die Einstufung der Mitgliedsstaaten in eine Rangordnung. Mit dem Verzicht auf Vorschläge, wie die Rechtsstaatlichkeit verbessert werden kann, bleibt der Bericht allerdings vage und unkonkret. Mehr Informationen zum Rechtsstaatlichkeitsbericht findet ihr auf meiner Website.

    Frankfurt erhält Bescheid über Gewerbesteuerausgleich

    Am 2. Oktober hat Finanzminister Michael Boddenberg der Stadt Frankfurt als erste Kommune den Bescheid über die Ausgleichszahlung von Bund und Land Hessen zur Bekämpfung der Gewerbesteuerausfälle während der Corona-Krise überreicht. In ganz Hessen werden hierbei 1,2 Milliarden Euro ausgezahlt, wovon 660 Millionen Euro vom Land Hessen stammen.

    Die außerordentlich hohe Summe von ca. 440 Millionen Euro für Frankfurt macht uns deutlich, wie schwer die Stadt von der Corona-Krise getroffen wurde und heute mit ihren Folgen zu kämpfen hat. Mit der finanziellen Unterstützung ist ein Beitrag geleistet, um den Bürger*innen Frankfurts durch die schwere Zeit zu helfen, auch wenn weitere Maßnahmen notwendig sein werden.

    Die Pressemitteilung des Hessischen Ministeriums der Finanzen zum Gewerbesteuer-Ausgleich findet ihr hier.

    In eigener Sache: Stellenausschreibung Parlamentarische/r Referent/in (m/w/d) für die Bereiche Haushalt, Finanzen und Digitales der Landtagsfraktion

    Bei uns in der Landtagsfraktion haben wir die Stelle des/der Parlamentarische/n Referent/in (m/w/d) für die Bereiche Haushalt, Finanzen und Digitales ausgeschrieben.

    Die Stellenausschreibung findet ihr bei der Arbeitsagentur.  Bewerbungen können bis zum 20. Oktober 2020 vorzugsweise per E‐Mail an: Frau Jana Messinger; E‐Mail: j.messinger(at)ltg.hessen(dot)de oder per Post an Bündnis 90/Die Grünen, Frau Jana Messinger, Schlossplatz 1‐3, 65183 Wiesbaden gerichtet werden.

    Bei Fragen stehe ich außerdem gerne zur Verfügung!

    Rede zu Moria / AfD-Rassismus im Namen von Frauenrechten / Rede zum Landesaufnahmegesetz

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Moria-Debatte im Landtag - aber auf AfD-Spielchen fallen wir nicht herein

    Als die Lage auf Moria in der vergangenen Plenarwoche auf Anmeldung sowohl der Linken als auch der AfD auf der Tagesordnung stand, haben wir demokratischen Fraktionen im Hessischen Landtag sofort klar gemacht: Auf AfD-Niveau brauchen wir uns erst gar nicht mit dieser humanitären Katastrophe auseinanderzusetzen – auf ihre wirre Rede ließen auch wir uns gar nicht erst ein. Stattdessen sind wir alle fraktionsübergreifend erst in der Aktuellen Stunde der Linksfraktion in die Debatte eingestiegen. In meiner Rede habe ich mich dann mit diesem dringlichen Thema beschäftigt und nochmal klargemacht, wie die Sachlage ist. Wir zeigen uns in Hessen bereit, im Angesicht schwieriger Verhandlungen um eine stärkere europäische Solidarität bei der Aufnahme der Geflüchteten voranzugehen. Jetzt muss die Bundesregierung unserer Hilfsbereitschaft „nur“ noch zustimmen. Meine komplette Rede hierzu könnt ihr Euch gerne hier ansehen.

    Rassistische Stimmungsmache der AfD im Namen von Frauenrechten

    Auch in einem anderen Bereich hat sich die AfD in der vergangenen Woche wieder - in gewohnter Manier - desolat präsentiert. Vorgeblich im Namen von Frauenrechten unterwegs, ging es ihr natürlich wieder einmal nur darum, beim Thema Gewalt gegen Frauen Hetze gegen Menschen mit „Migrationshintergrund“ zu betreiben. Unsere frauenpolitische Sprecherin Silvia Brünnel hat sich dazu im Plenum deutlich geäußert: „Das ist eine Heuchelei sondergleichen. Die Fraktion mit dem geringsten Frauenanteil im ganzen Parlament will uns erklären, dass patriarchalische Strukturen überwunden werden müssen. Da würde ich vorschlagen, dass die Herren und Frau Papst-Dippel von der AfD zunächst einmal vor der eigenen Haustür kehren und sich damit beschäftigen, wie auch die eigene Partei dazu beitragen kann, mehr Frauen in die Parlamente zu bringen.“ – Dem ist nichts hinzuzufügen.

    Zweite Lesung Landesaufnahmegesetz

    Auch in einer weiteren Rede zur Novellierung des Landesaufnahmegesetzes habe ich darüber hinaus am Donnerstag vor meinen Abgeordnetenkollegen*innen gesprochen. In zweiter Lesung habe ich erneut verdeutlicht, dass das neue Gesetz auch dafür sorgen wird, dass Härtefälle in keiner Kommune mehr unter die Räder kommt und allein durch Mindeststandards nach dem Motto „one size fits all“ niemandem geholfen ist. Auch diese Rede könnt ihr Euch hier gerne ansehen.

    Erinnern heißt verändern – Mahnmal zum 19. Februar 2020

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    Die rechten Terrorakte der letzten Monate und Jahre haben uns deutlich gezeigt, dass Rechtsextremismus in Hessen und Deutschland ein lang unterschätztes Problem ist und auf gar keinen Fall verschwiegen werden darf - Am Abend des 19. Februar 2020, fast 7 Monate her, wurde in Hanau ein rassistischer Anschlag auf neun Mitbürger*innen verübt: Gökhan Gültekin, Sedat Gürbüz, Said Nesar Hashemi, Mercedes Kierpacz, Hamza Kenan Kurtović, Vili-Viorel Păun, Fatih Saraçoğlu, Ferhat Unvar, Kaloyan Velkov wurden am Heumarkt und am Kurt-Schumacher-Platz ermordet.

    Seither ist Hanau klar – Erinnern heißt verändern. Am 19. September 2020, dem Tag der Zivilcourage, wurden am Heumarkt und am Kurt-Schumacher-Platz die offiziellen Gedenktafeln enthüllt, am Kurt-Schumacher-Platz zudem ein Gedenkkreuz für Vili-Viorel Păun, der versuchte, sich dem Attentäter in den Weg zu stellen und von diesem erschossen wurde. Die Stadt Hanau hat im Namen Oberbürgermeisters Kaminsky nun verkündet ein eigenes Mahnmal zu errichten.

    Oberbürgermeister Claus Kaminsky erläutert, dass „in Gesprächen mit den Angehörigen und politischen Entscheidungsträger/innen Konsens erzielt wurde, dass ein Wettbewerb zur Findung des besten künstlerischen Vorschlages für ein Mahnmal durchgeführt werden soll. Das Mahnmal muss die Getöteten würdigen, soll aber zugleich in die Zukunft gerichtet sein und Inhalte wie Vielfalt, Zusammenleben, Gemeinschaft zum Thema haben.“

    Jetzt sind also Künstler*innen gefragt! Insgesamt werden 75.000 Euro bereitgestellt und sollen der Realisierung des Projektes dienen. Noch bis zum 16. November sind die Bewerbungen der interessierten Kunstschaffenden einzureichen. Danach werden sieben Künstler*innen ausgesucht, die die Möglichkeit bekommen, ihr Projekt zu konkretisieren. Voraussichtlich im März 2021 soll ein Bürgerforum entscheiden, welches Mahnmal gewählt wird.

    Der Text der Ausschreibung ist auf www.hanau.de einzusehen, auch wird er auf überregionalen Ausschreibungsseiten zu finden sein.

    Die Pressemitteilung der Stadt Hanau findet sich hier.

    Rede: Auswärtiges Amt, Libyen, Alternativer Nobelpreis, Nawalny, Podcast, Ermordung Khashoggis

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Rede: Beratung zum Auswärtigen Amt

    Letzte Woche Mittwoch habe ich im Plenum eine Rede über die Arbeit des Auswärtigen Amts gehalten. Ob Wirecard, Waffenexporte an Ägypten und die Vereinigten Arabischen Emirate oder die politische Unterstützung für Nord Stream 2 – die Bundesregierung beweist immer wieder ihre Konsequenzlosigkeit in ihrer Außenpolitik und zeigt einmal mehr, dass diese Koalition ausgelaugt und zu internationaler Zusammenarbeit nicht mehr imstande ist. Die Rede dazu gibt’s hier.

    Libyen: Bundesregierung muss gegenüber den Embargobrechern mehr Mut beweisen

    Am Montag fand die Libyen-Konferenz per Video statt. Dass die im Libyenkrieg involvierten externen Akteure miteinander sprechen, ist grundsätzlich zu begrüßen. Allerdings werden die innerlibyschen Konfliktparteien nach wie vor mit Waffen, militärischem Gerät und Söldnern unterstützt. Zu nennen ist hier insbesondere die negative Rolle der Vereinigten Arabischen Emirate, Ägyptens, Russlands und der Türkei. Sie haben dadurch das Ziel des Berliner Prozesses, nämlich die Einmischung ausländischer Konfliktparteien zu beenden, kontinuierlich torpediert. Die Bundesregierung hat bis heute nicht den Mut aufgebracht, die Embargobrecher beim Namen zu nennen. Ganz im Gegenteil, sie genehmigt weiterhin Waffenexporte an ebendiese Staaten. Mehr zur Lage in Libyen könnt ihr in meiner Pressemitteilung lesen.

    Alternativer Nobelpreis 2020 an Nasrin Sotoudeh und Lottie Cunningham Wren

    Der Alternative Nobelpreis 2020 geht in diesem Jahr unter anderem an Nasrin Sotoudeh aus dem Iran und Lottie Cunningham Wren aus Nicaragua. Dies ist ein starkes Signal für die Bedeutung von Frauen im Kampf für Menschenrechte. Ihre Auszeichnung ist eine wirkungsvolle Hommage an ihren inspirierenden Mut, ihre Menschlichkeit und ihren unermüdlichen Einsatz für Recht und Gerechtigkeit. Mehr dazu könnt ihr in meiner Pressemittelung lesen.

    Chemiewaffen-Kontrollbehörde bestätigt Verwendung von Nowitschok

    Die Organisation für ein Verbot von Chemiewaffen hat den Einsatz des Nervengifts Nowitschok gegen Alexej Nawalny bestätigt. Die Ergebnisse der OPCW sind eindeutig. Die Bundesregierung muss jetzt dringend Strafmaßnahmen gegen Russland verhängen. Alles andere würde Deutschland nach den harten Worten von Frau Merkel vor fünf Wochen unglaubwürdig machen. Meinen Kommentar könnt ihr hier lesen.

    Mein Podcast „Frieden & Eintracht international“ zu Analphabetismus mit Tim-Thilo Fellmer

    Es gibt diese Woche eine neue Folge meines Politikpodcast: „Frieden & Eintracht international“. Dieses Mal mit Tim-Thilo Fellmer, Buchautor und Vorstandsmitglied im Alfa-Selbsthilfe Dachverband. Wir haben über die Herausforderungen von Menschen mit Lese- und Schreibschwäche gesprochen und ob sich diese durch die Corona-Pandemie erschwert haben. Tim-Thilo Fellmer verließ selbst die Schule, ohne richtig Schreiben und Lesen zu können. Mittlerweile hat er zwei Bücher geschrieben. Er inspiriert mit seiner Geschichte viele Menschen, denen es ähnlich geht.

    Ermordung Khashoggis muss international untersucht werden

    Am 2. Oktober jährte sich die Ermordung Jamal Khashoggis zum zweiten Mal. Der saudische Journalist und Dissident wurde im saudi-arabischen Konsulat in Istanbul von saudischen Agenten ermordet. Bis heute hat sich Saudi-Arabien einer transparenten und glaubwürdigen Aufklärung der brutalen und grausamen Ermordung Jamal Khashoggis entzogen. Die Bundesregierung muss vor diesem Hintergrund den im November unter saudi-arabischem Vorsitz stattfindenden G20-Gipfel dazu nutzen, um eine umfassende internationale und unabhängige Untersuchung der Ermordung Khashoggis anzustoßen. Mehr dazu könnt ihr in meiner Pressemitteilung lesen.

    TERMINE

    Freitag, 9. Oktober: Internationaler Mädchen*tag

    Nur wer laut ist, wird gehört: Frauendezernentin Rosemarie Heilig lädt ein zum internationalen Mädchen*tag am 9.Oktober

    Alle Mädchen* und Frauen* haben ein Recht auf Respekt. Ich freue mich, dass auch in diesem Jahr Mädchen* und junge Frauen* zu einer Kundgebung am Goetheplatz einladen, um gemeinsam und solidarisch für die Rechte von Mädchen* zu demonstrieren.

    Gemeinsam mit dem Frauenreferat haben die Mädchen* und jungen Frauen* ein Programm auf die Beine gestellt, das sich sehen lassen kann: Es gibt Poetry Slam, HipHop, Tanz, Theater-Trommelperformance und Musik, der Gebärdenchor der IGS Nordend ist auch mit dabei. Außerdem feiern wir gemeinsam die Premiere des neuen Mädchen*tagssong. Kommt auch vorbei!

    Die Kundgebung findet unter Einhaltung entsprechender Hygieneregeln statt. Es gilt die Abstands- und Maskenpflicht.

    Tag: Freitag. 9. Oktober
    Zeit: ab 14:00 Uhr
    Ort:
    Goetheplatz

    Freitag 9. Oktober: Online-Diskussion: Demokratieverteidiger*innenkonferenz

    Nicht erst seit Halle und Hanau wissen wir, dass Rechtsextremismus die größte sicherheitspolitische Bedrohung darstellt und unser demokratisches Zusammenleben massiv gefährdet. Viele Menschen engagieren sich vor Ort gegen rechtsextreme Gruppen und die AfD, leisten Aufklärungsarbeit, organisieren Demonstrationen und stemmen die ehrenamtliche Arbeit in Bündnissen, um das demokratische Miteinander zu verteidigen. Zunehmend werden diejenigen, die antifaschistische Arbeit leisten, angefeindet und bedroht. Auch zivilgesellschaftliche Demokratieförderprojekte geraten zunehmend unter Druck.

    Zusammen mit Gästen aus Politik und Zivilgesellschaft möchten wir mit euch diskutieren und uns vernetzen. Am Freitag erwartet euch eine Onlinediskussion mit Katrin Göring-Eckardt, Fraktionsvorsitzende von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN, Torsten Hahnel, Miteinander e.V., Sabrina Slipchenko, Nebenklägerin im Prozess gegen den Attentäter von Halle, Reem, Radioaktivistin und Farhad Dilmaghani, Gründer und Vorsitzender von DeutschPlus e.V und weiteren Gästen zum Thema "Wo steht der Kampf gegen rechten Terror ein Jahr nach Halle?". In den Workshops am Samstag mit u.a. von Natascha Strobl, Heike Kleffner, Pascal Begrich, Florian Hartleb, Tuija Wigard und Anna Lührmann, soll es um Einführungen in die Strategien der AfD, den Umgang mit Shitstorms, Podiumsdiskussionen, Strategien der Rechten im Netz und Bündnisarbeit vor Ort gehen. Im Anschluss wird es Workshops geben, um die regionale Vernetzung im Kampf gegen Rechtsextremismus zu stärken.

    Auf unserer Demokratieverteidiger*innenkonferenz am 9./10. Oktober 2020 wollen wir Demokratieverteidiger*innen aus Partei und Zivilgesellschaft zusammenbringen, um Strategien gegen Rechtsextremismus zu entwickeln, uns zu vernetzen und Bündnisse zu schmieden. Hier findest Du das Programm.

    Melde Dich jetzt an für die Onlinediskussion anlässlich des Jahrestags des Attentats von Halle am Freitag, den 9. Oktober 2020 um 19 Uhr mit Katrin Göring-Eckardt, Sabrina Slipchenko, Reem, Farhad Dilmaghani und weiteren Gästen.

    Tag: Freitag, 9. Oktober
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort: Online, Anmeldung hier

    Samstag, 10. Oktober: Black Lives Matter und Rassismus in Deutschland

    Der gewaltsame Tod von George Floyd in den USA bei einem Einsatz der Polizei hat eine Welle des Protests und eine Debatte über Rassismus ausgelöst - auch in Deutschland. In Hessen und ganz besonders in Frankfurt rücken auch Skandale von Rechtsgruppierungen innerhalb der Polizei in den Vordergrund. Wie lässt sich alltäglicher und struktureller Rassismus bekämpfen? Wie ausgeprägt sind rassistische Denkmuster in Behörden, wie häufig kommt es zu rassistischer Polizeigewalt und was kann die Politik dagegen tun? Und wie können wir unseren Beitrag leisten?

    Zu diesen Thema hat das Projekt Moses Jugend und Sozialwerk e.V. mit Unterstützung durch das Haus am Dom und FIM (Frauen Recht ist Menschen Recht) junge Aktivisten und Aktivistinnen aus Frankfurt eingeladen, um Erfahrungsberichte zu teilen, die uns sensibilisieren und für einen neuen Weg aufmerksam machen wollen. Mitdiskutieren wird auch Autor Filmon Mebrahtu, der sich gegen die rassistische Flüchtlings-Abschottungspolitik stark macht. Dazu werden künstlerische Beiträge mit Poesie und Videoperformances angeboten.

    Es diskutieren:

    • Amira (Aktivistin von Beheard Frankfurt)
    • Eliana (Aktivistin und Community Organizing)
    • Filmon Mebrahtom (Aktivist und Buchautor aus München)
    • Yoel G. (Youth Against Racism Frankfurt)
    • Moderation: Aisha Kamara und Aman Tekle


    Künstlerische Beiträge von:

    • Benedikt Alpha ( Rap Musik)
    • Micheal G. (Spoken Word )
    • Prizilla N. N. ( Spoken Word)
    • Yasmin M. (Spoken Word)
    • Aman T. (Spoken Word)
    • Eyosias A. (DJ)

    Tag: Samstag, 10. Oktober
    Zeit:
    17:00 Uhr
    Ort:
    Haus am Dom, Domplatz 3 und Livestream via Facebook (Ubuntu Haus)

    Montag 12. Oktober: Treffen der Kultur AG

    „Kultur - Neugierig wie das Leben selbst“ - so ist der Abschnitt zum kulturellen Leben im Programmentwurf für die Kommunalwahl betitelt. Die Frankfurter Kulturschaffenden wurden in den letzten Monaten - wie viele andere Menschen auch - durch die Pandemie stark eingeschränkt und in vielen Fällen in die Existenznot gedrängt. Bereits vor der Corona-Pandemie bestand dringender politischer Handlungsbedarf gegen finanzielle Engpässe, prekäre Arbeitsverhältnisse und akute Raumnot. Dass Neugierde bei den meisten Kulturschaffenden aktuell nicht Teil des Arbeitsalltags ist, verwundert daher nicht. Dabei hat gerade die schwierige Zeit während und nach dem Lock-Down gezeigt, dass das kulturelle Leben der Stadt besonders in Krisenzeiten Orientierung geben kann. „Kultur ist nicht ‚nice-to-have‘“

    Wir möchten den Programmentwurf, in den sehr viele unserer Anregungen eingeflossen sind, nochmal intensiv diskutieren, und treffen uns dazu in einer Online Diskussionsrunde am Montag, den 12. Oktober von 18:00-20:00 Uhr.

    Zugangsdaten: https://global.gotomeeting.com/join/386889829
    Man kann sich auch über ein Telefon einwählen: +49 721 6059 6510
    Zugangscode: 386-889-829

    Viele Grüße: Daniela Cappelluti & Kirill Gettmann

    Tag: Montag, 12. Oktober
    Zeit: 18 - 20:00 Uhr
    Ort:  Online

    Montag, 12. Oktober: Wahlerfolge der AfD in Frankfurt - Erklärungsversuche und Handlungsmöglichkeiten mit Dr. Daniel Mullis (HSFK)

    Dr. Daniel Mullis forscht an der HSFK zu den Wahlerfolgen der AfD vergleichend in Leipzig und Frankfurt. Er wird uns einen Zwischenstand seiner Forschungsergebnisse vorstellen, sodass wir einen guten Eindruck erhalten werden, was Gebiete mit hohen Wahlergebnissen der AfD auszeichnet. In Frankfurt forscht er mit seinen Kolleg*innen exemplarisch in Nied und im Riederwald und wird uns hier die konkreten Ergebnisse vorstellen. Die Veranstaltung soll mit gemeinsamen Überlegungen zu konkreten politischen Handlungsmöglichkeiten enden. Besonders spannend ist, dass er die Rahmenbedingungen politischen Handelns in diesem Bereich definieren kann.

    Tag: Montag, 12. Oktober
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort:  Online, Anmeldung bitte bei marlene.riedel(at)gruene-bornheim-ostend(dot)de

    Dienstag, 13. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der uni

    Die Filmreihe steht im Kontext von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit, die ursprünglich vom 24. bis 26. April 2020 im Studierendenhaus der Goethe-Universität stattfinden sollte. Die sieben Filme des Programms widmen sich aus verschiedenen historischen und geographischen Perspektiven dem Thema Klimakrise: Sie vergegenwärtigen die Geschichte der Umweltbewegung hierzulande, die Kämpfe gegen Ungleichheit und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Globalem Süden und Norden sowie die desaströsen Auswirkungen des Raubbaus an natürlichen Ressourcen. Den vielfältigen dokumentarischen Formen ist gemeinsam, dass sie uns Zuschauer*innen direkt adressieren und die Notwendigkeit wirklicher gesellschaftlicher Transformation bewusst machen – Are You Listening!

    ORO BLANCO
    DE 2018, 24 min, Farbe, spanisch OmeU, DCP

    R: Gisela Carbajal Rodríguez
    K: Rina Zimmering
    S: Robert Vakily
    T: Nuno Rodrigues
    P: Luciana Newton

    Die Weiten der Salzwüsten im Nordwesten Argentiniens bergen eines der größten Lithiumvorkommen der Welt. Internationale Konzerne fördern das „weiße Gold“ und rauben dabei den indigenen Kolla und Atacama, die sich mit Lama-Zucht und traditionellem Salzabbau ernähren, das kostbare Grundwasser. ORO BLANCO zeigt mit großartigen Bildern und einer Erzählhaltung, die Poesie und Agitprop vereint, dass die indigene Bevölkerung längst dabei ist, gegen die Zerstörung der „pacha mama“ aktiv zu werden.

    LOVE, WOMEN AND FLOWERS / AMOR, MUJERES, Y FLORES
    COL 1988, 58 min, Farbe, spanisch OmeU, DVD

    R: Jorge Silva, Marta Rodríguez
    K: Jorge Silva
    S: Jorge Echeverry

    Sechzigtausend kolumbianische Frauen arbeiten in der Blumenindustrie ihres Landes. Sie schneiden und verpacken die Nelken und Chrysanthemen, die später in den Blumenläden Europas und Amerikas auftauchen. Marta Rodríguez und Jorge Silva decken in LOVE, WOMEN AND FLOWERS die Arbeitsbedingungen auf, die die Gesundheit der Arbeiterinnen und Kolumbiens Umwelt gefährden. Die zu Wort kommenden Frauen sprechen auch über ihre Versuche, Gewerkschaften zu gründen und eine politische Stimme zu erhalten.

    Tag: Dienstag, 13. Oktober
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Pupille - Kino in der Uni, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt

    Mittwoch, 14. Oktober: Onlinereihe: Ein Wir für alle. Antidiskriminierung intersektional

    Um Diskriminierung wirksam zu bekämpfen, braucht es eine gute gesetzliche Grundlage. Benachteiligungen in der Arbeitswelt, bei Vertragsabschluss, aber auch im öffentlichen Bereich müssen wirksam unterbunden werden. Zudem muss es einen effektiven Rechtsschutz geben, damit sich diskriminierte Personen effektiv wehren können. Deshalb muss das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz reformiert werden. Um aus dem bisweilen zahnlosen Tiger ein scharfes Schwert im Kampf gegen Diskriminierung zu machen, fordern wir, die bestehenden Schutzlücken im privaten und öffentlichen Bereich zu schließen, unter anderem mit einem umfassenden Verbandsklagerecht und durch die Streichung der wohnungsrechtlichen Ausnahmetatbestände. Wir brauchen ein AGG, das Betroffene in der Durchsetzung ihrer Rechte wirkungsvoll unterstützt und echten Rechtsschutz gewährleistet. Zudem muss die Ausstattung der Antidiskriminierungsstelle des Bundes finanziell und personell deutlich aufgestockt und ein gesetzlich verankertes flächendeckendes Netz von Beratungsstellen sichergestellt und etabliert werden.

    Gemeinsam mit unseren Gästen wollen wir über die längst überfällige AGG-Reform sprechen, die wichtigsten Regelungsbedarfe identifizieren und überlegen, wie das Verhältnis zwischen dem Staat und den Bürger*innen diskriminierungsfrei gestaltet werden kann. Dabei soll die intersektionale Perspektive berücksichtigt werden.

    Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail.

    Tag: Mittwoch, 14. Oktober
    Zeit: 17:30 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Donnerstag, 15. Oktober: Online-Talk Cancel Culture: Konservative Angstprojektion, Gefahr für die demokratische Debatte oder antifaschistischer Segen?

     

    Die Debatte um „Cancel Culture" bewegt das gesamte politische Spektrum und schlägt in den sozialen Netzwerken hohe Wellen. Während manche noch wissen wollen, was das eigentlich ist, stellen andere zur Debatte, ob es Cancel Culture überhaupt gibt: Werden Auftritte, ja ganze Karrieren wirklich durch übereifrige Online-Aktivist*innen gesprengt? Oder handelt es sich nicht eher um eine Projektion konservativer Kräfte, die mit modernen, digitalen Formen von Kritik und politischer Selbstorganisation nicht zurande kommen?

    Andererseits muss man auch nicht naiv die Augen davor verschließen, dass Deplatforming wirklich funktioniert: Wenn etwa die Social-Media-Accounts der Identitären Bewegung gelöscht werden - dann ist das doch auch ein Erfolg für alle, denen die tägliche Hetze im Netz schon längst nicht mehr von der Meinungsfreiheit gedeckt erscheint.

    Gleichzeitig wird Cancel Culture auch als innerlinkes Phänomen problematisiert. In vielen Debatten hat die identitätspolitische Frage, wer da spricht, wer eingeladen wird und eine Plattform erhält, längst die Frage nach dem Gesagten abgelöst. Beklagt wird auch von Linken eine Kultur ideologischer Reinheit, der reale Personen unmöglich entsprechen können. Wurde der Podiumsgast schon einmal mit BDS-Anhänger*innen gesehen? Oder mit Antideutschen? Hat die Person fragwürdige Beiträge auf Twitter geliked? Hat sie die falschen Freunde? Und sind diese Fragen alle einfach nur absurd - oder nicht doch die Debatte selbst? Zwei der drei Herausgeber*innen des Sammelbands „Trigger Warnung. Identitätspolitik zwischen Abwehr, Abschottung und Allianzen", Eva Berendsen und Meron Mendel von der Frankfurter Bildungsstätte Anne Frank, im taz Talk mit Jan Feddersen und Manuel Schubert anlässlich der (gecancelten) Frankfurter Buchmesse.

    Tag: Donnerstag, 15. Oktober
    Uhrzeit: 17.00 Uhr
    Ort: Livestream via YouTube

    VORSCHAU

    Samstag, 17. Oktober: Mitmachaktion Pflanzen und Säen BUND Frankfurt - Stadtteil Riederwald

    Auch 2020 finden wieder Pflanz- bzw. Säaktionen zwecks naturnaher, ökologisch wertvoller Begrünung städtischer Grünflächen statt. Die Vorbereitung der Aktionen bietet ebenfalls Mitmach-Möglichkeiten, zum Beispiel die Anzucht von Jungpflanzen.

    Am 17.10.2020 gibt es eine Aktion im Stadtteil Riederwald, Anmeldung nötig. 

    Kontakt: John Dippell, Tel. 069/635317 oder john.dippell(at)bund-frankfurt.de

    Tag: Samstag, 17. Oktober
    Zeit:
    10:00 Uhr
    Ort:
    genauer Treffpunkt wird nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt

    Dienstag, 20. Oktober: Feministischer Feierabend - Frauen und Geld

    Wollen wir Frauen außer der Hälfte des Himmels und der Macht auch die Hälfte des Geldes? Und wenn ja - wo stehen wir diesbezüglich? Wie kommen wir an mehr vom Geld? Das Gender Pay Gap ist in aller Munde, aber auch nur ein Aspekt des Problems. Wem kommen eigentlich öffentliche Mittel in welchem Umfang zugute, wie sieht ihre Verteilung genderbezogen aus, können wir das überhaupt feststellen?  Und wie sieht es in privaten Haushalten aus, was ist mit dem Ehegattensplitting und seinen Wirkungen z.B. auf Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld (Corona!) oder die Absicherung im Alter? Wie ist der Stand der steuerpolitischen Debatte über Alternativen zum Ehegattensplitting? Und abgesehen vom Ehegattensplitting – welche Weichen im Hinblick auf Einkommenshöhe, Vermögensbildung, Unterhalts- und Altersabsicherung  stellen Frauen im Laufe ihres Privat- und Erwerbslebens, bei der Familienplanung, bei den Entscheidungen für eins der zahlreichen Lebensmodelle, für oder gegen Auszeiten und Care-Arbeit - und wissen wir um die drohenden Fallen und unser hohes Armutsrisiko? Verfügen wir über genug geschlechtsspezifische Finanzkompetenz?  

    Mit dieser Veranstaltung starten wir unsere Reihe „Feministischer Feierabend“. Wir wollen an jedem dritten Dienstag im Monat für zwei Stunden in einer entspannten und spannenden Frauenrunde zusammenkommen, um uns auszutauschen,  Neues zu erfahren, nachzudenken, unsere Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen oder einzubringen, uns mit aktuellen frauenpolitischen Themen zu beschäftigen und miteinander zu diskutieren.

    Eigentlich sollten diese Feierabende an angenehmen Orten bei Speis und Trank stattfinden – so lange Corona uns dazu zwingt, treffen wir uns nun erstmal per Videokonferenz.

    Mit Miriam Dahlke (Mitglied des Hessischen Landtags), Silke Haug (Stadtteilgruppe 5), Martina Geis (Sprecherin Stadtteilgruppe 2);  Moderation: Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin B90/GR FFM

    Teilnahme per Computer, Tablet oder Smartphone https://global.gotomeeting.com/join/722176221 oder Einwahl über Telefon: +49 721 9881 4161, Zugangscode: 722-176-221 

    Ihr kennt GoToMeeting noch nicht? Installiert jetzt die App, damit ihr für euer erstes Meeting bereit seid: https://global.gotomeeting.com/install/722176221 

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 18 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 20. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

    Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

    Die Landtagswahl 2018 hat gezeigt: Hessen war noch nie so GRÜN wie heute. In den ersten zwei Jahren unserer erneuten Regierungsbeteiligung haben wir an vielen Stellen gezeigt, dass wir diese Stärke auch in konkrete Politik umsetzen können. Das ist aber noch lange nicht alles, denn wir wollen ein Jahrzehnt des ökologischen und sozialen Aufbruchs gestalten. Ein guter Zeitpunkt um mit unserem Fraktionsvorsitzenden Mathias Wagner, zum Auftakt unserer neuen “GRÜNTalk”-Reihe, mit Euch über “2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?” diskutieren. Also: Seid dabei und stellt Eure Fragen.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 20. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der uni

    Die Filmreihe steht im Kontext von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit, die ursprünglich vom 24. bis 26. April 2020 im Studierendenhaus der Goethe-Universität stattfinden sollte. Die sieben Filme des Programms widmen sich aus verschiedenen historischen und geographischen Perspektiven dem Thema Klimakrise: Sie vergegenwärtigen die Geschichte der Umweltbewegung hierzulande, die Kämpfe gegen Ungleichheit und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Globalem Süden und Norden sowie die desaströsen Auswirkungen des Raubbaus an natürlichen Ressourcen. Den vielfältigen dokumentarischen Formen ist gemeinsam, dass sie uns Zuschauer*innen direkt adressieren und die Notwendigkeit wirklicher gesellschaftlicher Transformation bewusst machen – Are You Listening!

    ZWISCHENZEIT (GORLEBEN 1982–1985)
    DE 1985, 119 min, Farbe, OF, DCP

    R: Roswitha Ziegler, Gerhard Ziegler, Niels Bolbrinker, Jochen Fölster
    M: Einstürzende Neubauten
    P: Wendländische Filmkooperative

    ZWISCHENZEIT ist ein hybrider Film zwischen Dokumentation und Fiktion, gedreht von der bis heute aktiven Wendländischen Filmkooperative. Die Filmemacher*innen blicken auf den Atom-Widerstand in Gorleben in den Jahren 1981-1985. Zu diesem Zwecke schicken sie einen fiktiven Akzeptanzforscher (Jochen Fölster) zwischen die Fronten der Anti-AKW-Bewegung und der Polizei.

    In Anwesenheit des Regisseurin Roswitha Ziegler

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Pupille - Kino in der Uni, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt

    Dienstag, 20. Oktober: Coca Cola: globaler Konzern; Profitmaschine und Menschenrechtsverletzer – Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität

    „Zero Rechte“ – ob Haiti, Indonesien, Irland, Philippinen: der Coca Cola-Konzern zeichnet sich durch eine harte, menschenrechtsverletzende Praxis gegenüber seinen Arbeiter*innen und eine gewerkschaftsfeindliche Globalstrategie aus. Arbeitsschutz und gerechte Entlohnung sind in der Coca Cola-Welt Fremdworte. Mit der Kampagne „Zero Rechte“ organisieren Gewerkschaften internationalen Widerstand gegen diese ausbeuterische Praxis. Kann ein deutsches und/oder europäisches Lieferkettengesetz bei der Durchsetzung von Menschenrechten im globalen Kapitalismus helfen?

    Mit:
    · Johan Botella, GBR-Vorsitzender Coca Cola European Partners (CCEP) Deutschland
    · Burcu Ayan, Internationale Sekretärin der International Union of Food (IUF)
    · Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen
    · AktivistInnen aus Indonesien und Philippinen

    Moderation: Tobias Schwab (Frankfurter Rundschau)

    Kooperation:
    · Deutscher Gewerkschaftsbund Frankfurt am Main
    · Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
    · Initiative Lieferkettengesetz, Projektgruppe Hessen

    Bitte anmelden: A201020TW per Mail an hausamdom(at)bistumlimburg(dot)de
    Eintritt frei

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort:
    Haus am Dom, Domplatz 3

    Dienstag, 20. Oktober: Podiums- und Onlinediskussion: Algorithmen und Genderbias

     

    Wer ist kreditwürdig? Wer hat Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Selbstlernende Algorithmen entscheiden nicht nur, welche Stellenangebote oder Kaufempfehlungen wir in sozialen Medien vorgestellt bekommen. Zunehmend werden sie auch dazu eingesetzt, Menschen zu bewerten und Prognosen abzugeben. Sowohl im privaten Sektor als auch in der öffentlichen Verwaltung gibt es Einsatzmöglichkeiten. Doch Algorithmen bilden das ab, was statistische Zusammenhänge hergeben – egal, was dahintersteckt. Statt neutral zu sein, zeigen sie real existierende Ungleichheiten. Algorithmische Entscheidungssysteme machen „statistische Schubladen“, auf, reproduzieren Stereotype und verstärken vorhandene soziale Ungerechtigkeiten. Anhand aktueller Anwendungsbereiche beleuchten unsere Gäste, was Algorithmen mit Verzerrungseffekten – sogenannten Biases – insbesondere in Bezug auf Gender zu tun haben, und diskutieren über mögliche Lösungsansätze.

    Die Veranstaltung findet im Großen Saal vor Publikum mit Sicherheitsabstand statt und wird gleichzeitig auf Zoom und YouTube gesendet. Es gibt drei Möglichkeiten für Sie, bei der Diskussion dabei zu sein: Vor Ort im Saal mit Hygienevorschriften: Bitte melden Sie sich hierfür im Vorfeld über das Anmeldeformular oder per E-Mail an Schrader(at)evangelische-akademie(dot)de.

    Auf Zoom mit Interaktionsmöglichkeit: Am 20.10. finden Sie auf dieser Seite den Link, um sich in die Zoom-Konferenz einzuwählen. In der Chat-Funktion von Zoom können Sie Ihre Fragen zum Thema bzw. an die Podiumsgäste stellen. Wir werden uns bemühen, Publikumsfragen aus dem Chat in die Diskussion mit einfließen zu lassen.

    Auf YouTube (ohne Interaktionsmöglichkeit): Am 20.10. finden Sie auf dieser Seite ein Feld mit dem Text "Zum Livestream".

    Referierende:

    • Wiebke Fröhlich, Öffentliches Recht, Goethe-Universität Frankfurt
    • Dr. Bianca Prietl, Gesellschaftliche Auswirkungen von Digitalisierung
    • Johannes Kepler Universität Linz
    • Prof. Dr. RyLee Hühne, Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften, Fachhochschule Südwestfalen
    • Vera Linß (Moderation)

    Leitung:

    • Elena Barta
    • Anita Gimbel-Blänkle
    • Beate Herzog
    • Dr. Stina Kjellgren
    • Prof. Dr. Lukas Ohly
    • Dr. Christiane Wessels

    Kooperation:
    Amt für multikulturelle Angelegenheiten
    Arbeitskreis Gender der Evangelischen Akademie Frankfurt
    Frauenreferat Stadt Frankfurt
    Zentrum Bildung der EKHN
    Stabsbereich Chancengleichheit der EKHN

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort: Evangelische Akademie, Römerberg 9 und Online

    Montag, 26. Oktober: GRÜNER TISCH

    Er findet wieder statt - der GRÜNE Tisch. Am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Der GRÜNE Tisch eignet sich auch sehr gut für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen“ möchten. Und, wir haben eine neue Location: unser GRÜNES Politiklabor mitten in der Innenstadt (Wasser und Snacks stellen wir bereit, andere Getränke gerne selbst mitbringen). Da nur eine begrenzte Teilmehmerzahl möglich ist, bitten wir um kurze (auch kurzfristige) Vormeldung unter thomas.schlimme(at)gruene-frankfurt(dot)de

    Tag: Montag, 26. Oktober
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort: Politiklabor, Berliner Straße 32

    Samstag, 31. Oktober: Kreismitgliederversammlung

    Vorläufige Tagesordnung

    • Begrüßung, Hygieneregeln und Formalia
    • Frankfurt neu denken - Kommunalwahlen am 14. März 2021: Debatte und Beschlussfassung über das Wahlprogramm der GRÜNEN für Frankfurt
    • Sonstige Anträge
    • Verschiedenes

    Tag: Samstag, 31. Oktober
    Uhrzeit: 10:00 Uhr (Treffen Neumitglieder/Interessierte ab 9:30 Uhr)
    Ort: SAALBAU Stadthalle Zeilsheim, Bechtenwaldstr. 17, 65931 Frankfurt

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

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    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
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    Vertretungsberechtige:
    Beatrix Baumann
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