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GRÜNE WOCHE 35/2020 (16.10.2020)

Liebe Freund*innen,

Corona hat uns wieder – das war zu befürchten. Mit Stand Donnerstag haben wir in Frankfurt eine „Inzidenz“ von 70,9 – also 70,9 neue bestätigte Infektionen pro 100.000 Einwohner*innen in den vergangenen 7 Tagen.

Die Schwellwerte kennen inzwischen ja alle: Bei 0 ist die Lage grün, unter 25 ist die Lage grau, zwischen 25 und 35 ist sie grau-orange, zwischen 35 und 50 orange und ab 50 rot.

Es war zu erwarten, dass Corona nach den massiven Rückgängen im Sommer einen zweiten Anlauf nehmen wird. Wir sehen das so gut wie überall, und in den meisten Nachbarländern ist die Lage auch dieses mal eher schlimmer als in Deutschland (siehe beispielhaft hier für Frankreich - mit einer Inzidenz von über 250 in Paris – oder hier für Spanien). Das ist allerdings wie bei der ersten Welle aus meiner Sicht keinesfalls ein Grund, zu sagen dass wir nicht reagieren müssen. Sondern es ist ein Zeichen dafür, dass wir auch dieses mal wieder schnell reagieren müssen. Das geschieht.

Zum Glück haben sich die Maßnahmen im Vergleich zu Beginn des Jahres deutlich weiterentwickelt – denn auch die Erfahrungen haben sich weiterentwickelt. Wir haben nach wie vor geöffnete Schulen und Kinderbetreuungseinrichtungen. Wir haben nach wie vor geöffnete Läden und Arbeitsstätten (zumindest in vielen Branchen). Und wir sind auch nach wie vor uneingeschränkt in der Lage, unsere Wohnungen zu verlassen – und zumindest grundsätzlich auch Freunde und Verwandte zu treffen. Es gibt aber nach wie vor Branchen die ihr Geschäft weitgehend oder ganz einstellen mussten – zuvorderst die Kultur. Teilweise ist Kultur eingeschränkt möglich, aber es ist nicht das Gleiche und viele Dinge gehen gar nicht (und damit können auch viele Künstler*innen und Kulturschaffende nach wie vor nicht arbeiten). Hier müssen die Instrumente zur Unterstützung, aber auch die Möglichkeiten zur Öffnung weiter mit Hochdruck erarbeitet werden.

Ein großer Fortschritt ist die Umstellung auf regionale bzw. lokale Reaktionen. Natürlich wirft das auch immer Fragen auf, natürlich macht das Dinge komplizierter. Aber die „simpelste“ Lösung – die jede Situation gleich behandelt – ist halt nicht die beste. Eine Schraube braucht ja auch keinen Hammer. Insofern empfinde ich die Kritik am „Flickenteppich“ je nach Formulierungen als überzogen bis populistisch.

Bei den Einschränkungen und Regelungen ist auch nicht immer alles logisch. Aber auch dafür habe ich Verständnis: Ich wünsche mir so viel Freiheit wie irgendwie vertretbar. Das bedeutet auch immer mal wieder: Es werden Dinge erlaubt, die man vielleicht fragwürdig findet. Es ist nicht für alle nachvollziehbar, dass in Frankfurt in der Innenstadt ein Herbstmarkt stattfindet (und ich gehöre auch zu normalen Zeiten nicht zu den Besucher*innen). Aber wäre es besser, ihn nur der Nachvollziehbarkeit halber zu verbieten? Ich finde nicht.

Ich empfinde allerdings nach wie vor die Kommunikation zu vielen Einschränkungen als schwierig. Immer noch wird das Offenhalten von Kinderbetreuungseinrichtungen (das ich richtig finde) häufig über wirtschaftliche Motive begründet. Das sollte nicht im Vordergrund stehen. Diese Einrichtungen und die mit ihnen verbundenen Anregungen und Kontakte sind unverzichtbar für die Kinder – darum geht es primär! Das gleiche gilt für die Schulen.

Und aus dieser Logik heraus brauchen wir auch geeignete Wege, um Kultureinrichtungen und Clubs wieder zu öffnen. Kultur - und auch die Clubkultur - gehören zu den Menschen. Die Rede von „ja dann müssen die Jugendlichen halt mal ohne Party auskommen“ verkennt, dass die Begegnung zwischen den Menschen gerade für Jugendliche Kern des Lebens ist. Wir brauchen hier eine andere Wahrnehmung und andere Ansprache, und daraus folgend auch einen anderen Fokus. Denn wenn dieses Bedürfnis nicht reguliert erfüllt wird, wird es unreguliert erfüllt. Das ging im Sommer an vielen Stellen „nur“ auf Kosten der Nachtruhe der Anwohner*innen. Es wird im Winter aber auf Kosten der Gesundheit gehen. Und um Gesundheit geht es ja schließlich bei allen Einschränkungen.

In diesem Sinne möchte ich den Verantwortlichen gerne den Rücken freihalten und sie in ihrer Arbeit bestärken. Politik muss Regeln setzen, dafür ist sie da. Politik kann nicht zaubern, Politik muss sich in dieser Situation an vielen Stellen auf Vermutungen verlassen, und Politik muss auch zugestanden bekommen, dass sie im Handeln mit Unsicherheiten auch Fehler macht – und sie muss eine Richtung genannt bekommen, in die die Gesellschaft möchte. Meine Richtung ist: Möglichst viel Freiheit, Fokus auf die menschlichen Bedürfnisse, bei größtmöglichem Schutz der Gesundheit. Und das Versprechen von mir als Individuum und Teil der Gemeinschaft: Ich trage meinen Teil dazu bei, andere nicht zu gefährden. Auch das gehört dazu.

In diesem Sinne heute als Schlusswort: Lasst uns gemeinsam schauen, dass wir auch diese zweite Welle so gut es geht meistern – und lasst uns (das ist jetzt der Wunsch als GRÜNER Parteiverantwortlicher) schauen, dass wir auch unter diesen Umständen noch innerparteiliche Demokratie umsetzen, ein Wahlprogramm und unsere Listen für die Kommunalwahlen diskutieren und verabschieden und dann einen Wahlkampf um den richtigen Weg in die Zukunft führen – auch jenseits von Corona.

Herzliche Grüße, bleibt gesund und beieinander,

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG
Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90 / DIE GRÜNEN sucht im Zeitraum vom 1. November 2020 bis 31. März 2021 eine*n Praktikant*in für den Kommunalwahlkampf

 

Hygiene- und Sicherheitskonzept für Präsenzveranstaltungen

 

Land Hessen präsentiert Ernährungsstrategie
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Krankenhäuser zukunftsfest aufgestellt 
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Europas Zukunft jetzt gestalten
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Nasrin Sotoudeh, Halle, belarussische Opposition, Iran-Antrag, Podcast, BundesAdler
Neues von Omid Nouripur, MdB

TERMINE

Samstag, 17. Oktober: Mitmachaktion Pflanzen und Säen BUND Frankfurt - Stadtteil Riederwald

Dienstag, 20. Oktober: Feministischer Feierabend - Frauen und Geld

Dienstag, 20. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

Dienstag, 20. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der Uni

Dienstag, 20. Oktober: Coca Cola: globaler Konzern; Profitmaschine und Menschenrechtsverletzer – Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität

Dienstag, 20. Oktober: Podiums- und Onlinediskussion: Algorithmen und Genderbias

Mittwoch, 21. Oktober: Grenzenlos frei oder grenzenlos ausgebeutet? Mobile Beschäftigte in Europa

Mittwoch, 21. Oktober: Nachhaltig in die Zukunft - Ist der Green Deal das geeignete Instrument?

Donnerstag, 22. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

Donnerstag, 22. Oktober: Ein Lieferkettengesetz, das liefert - Wie kann der Schutz von Menschenrechten und Umwelt erreicht werden?

Donnerstag, 22. Oktober: Demokratie Slam - Junge Akademie Frankfurt

 

VORSCHAU

Montag, 26. Oktober: GRÜNER TISCH

Dienstag, 27. Oktober: Live-Webcast GRÜNtalk: Pizzakarton und Plastikbecher? Außenverpflegung geht auch anders“ mit Martina Feldmayer, Sprecherin für Umweltpolitik

Dienstag, 27. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der Uni

Donnerstag, 29. Oktober: Live-Webcast GRÜNtalk: Pizzakarton und Plastikbecher? Außenverpflegung geht auch anders“ mit Martina Feldmayer, Sprecherin für Umweltpolitik

Donnerstag, 29. Oktober: Client Earth - Recht durchsetzen für Mensch und Natur

Samstag, 31. Oktober: Kreismitgliederversammlung

    Hygiene- und Sicherheitskonzept für Präsenzveranstaltungen

    Zur Minimierung der Ausbreitung der Covid-19 – Pandemie gilt ab dem 9.10.2020 für alle Präsenzveranstaltungen von Bündnis 90 / Die Grünen, KV Frankfurt, das folgende Hygiene- und Sicherheitskonzept. Bitte durchlesen und das ausgefüllte Registrierungsformular zu jeder Veranstaltung mitbringen.

    Land Hessen präsentiert Ernährungsstrategie

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Heute geht es den meisten Menschen beim Essen nicht nur um den Genuss und das Sattwerden. Denn wie und was wir essen hat unmittelbare Auswirkungen auf unsere Gesundheit und unser Wohlbefinden und hat gleichzeitig auch einen Einfluss auf unsere Umwelt und das Klima. Mit der Ernährungsstrategie des Landes Hessen wird nun ein Rahmen geschaffen, der die Nachhaltigkeit der Ernährung für Mensch und Umwelt fördern soll. Dazu gibt es fünf Handlungsfelder:

    1) Gesunde und nachhaltige Angebote in Gemeinschafts- und Schulverpflegung

    2) Erzeugung, Angebot und Vermarktung nachhaltiger, ökologischer und regionaler Lebensmittel stärken

    3) Verbesserung der Ernährungsbildung

    4) Stärkung des zivilgesellschaftlichen Engagements

    5) Wirksame Reduzierung der Lebensmittelverschwendung

    So soll es mehr Menschen ermöglicht werden, sich gesund und ausgewogen zu ernähren, während die Erzeugung hochwertiger und regionaler Lebensmittel gestärkt wird. Mit der Ernährungsstrategie leistet das Land Hessen einen Beitrag zur Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele der Vereinten Nationen.

    Klickt hier für mehr Informationen zur Ernährungsstrategie.

    Krankenhäuser zukunftsfest aufgestellt

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Gute Gesundheitsversorgung ist zentral, gerade während einer Pandemie. 2020 haben wir die Pauschalförderung hessischer Plankrankenhäuser von 208 auf 268 Millionen Euro angehoben. Den 125 Krankenhäusern sind so bereits jetzt 60 Millionen Euro mehr sicher; weitere Erhöhungen sind in Planung.

    Mehr dazu in meiner PM sowie in der des HMSI.

    Europas Zukunft jetzt gestalten

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Hessen plädiert im Bundesrat für eine stärker aufgestellte Europäische Union. Der zuständige Ausschuss im Bundesrat berät am 23. Oktober darüber, ob die hessische Initiative für eine wirtschaftlich innovative, nachhaltige, klimaneutrale und politisch souveräne Gestaltung der EU als Position des Bundesrats übernommen wird. Ziel soll eine Schwerpunktsetzung auf Digitalisierung, Wettbewerbsfähigkeit, Green Deal, Innovation sowie Bildung und Jugend im Mehrjährigen Finanzrahmen und dem Wiederaufbauprogramm der EU sein.

    Als GRÜNE sind wir froh um den hessischen Vorstoß, der mit seinem Engagement ein klares Bekenntnis für Solidarität und zukunftsfähiges Handeln auf europäischer Ebene darstellt. Der Antrag „Europas Zukunft jetzt gestalten“, den Ministerin Lucia Puttrich letzte Woche im Bundesrat vorgestellt hat ist hier verfügbar.

    Nasrin Sotoudeh, Halle, belarussische Opposition, Iran-Antrag, Podcast, BundesAdler

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Parlamentarier schützen Parlamentarier

    Der Deutsche Bundestag hat im Rahmen des Programms „Parlamentarier schützen Parlamentarier“ (PsP) einen Beitrag über meinen Einsatz für die iranische Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh veröffentlicht. Es geht um die zwei Haftstrafen, die gegen Nasrin Sotoudeh innerhalb von zehn Jahren verhängt wurden und die damit verbundenen absurden Vorwürfe gegen sie. Nasrin muss mit einem surrealen Strafmaß leben, nur weil sie gegen den Kopftuchzwang im Iran und für die Rechte von Kindern und Jugendlichen kämpft. Außerdem geht es in dem Beitrag um die grassierende Verbreitung von Covid-19 in den iranischen Gefängnissen und Nasrins Kampf für die Freilassung aller politischen Gefangen, vor allem in Zeiten der Pandemie. Dafür war sie in einen 46-tägigen Hungerstreik getreten, wurde in der Intensivstation grauenhaft behandelt und ohne die notwendige Versorgung wieder zurück ins Gefängnis gebracht. Trotzdem setzte sie mit ihrem Hungerstreik international ein unübersehbares Zeichen. Der Beitrag beschreibt auch den Druck, dem ihre Familie ausgesetzt ist und wie Nasrin Sotoudeh zur Symbolfigur der iranischen Bürgerrechtsbewegung wurde. Den ganzen Beitrag könnt ihr hier lesen.

    Gedenken an den antisemitischen Anschlag in Halle

    Am 9. Oktober vor einem Jahr, am höchsten jüdischen Feiertag Jom Kippur 2019, versuchte ein antisemitischer und rechtsradikaler Attentäter, die jüdische Gemeinde in Halle zu stürmen. Dabei scheiterte er an der Synagogentür, erschoss zwei Menschen und verletzte auf seiner Flucht weitere schwer. Antisemitismus ist ein zentrales Motiv der rechtsextremen Ideologie. Die Kontinuität rechter Gewalt seit den 1960er Jahren reicht vom Brandanschlag auf das jüdische Gemeindezentrum in München 1970, dem Sprengstoffanschlag in Düsseldorf 2010 bis zu den Morden des NSU und in Halle, Kassel und Hanau. Doch ein Jahr nach Halle ist nicht einmal eine Woche nach Hamburg: Erst vor wenigen Tagen wurde ein jüdischer Student vor der Synagoge in Hamburg angegriffen und dabei schwer verletzt. Ich gedenke den Opfern antisemitischer Gewalt und ihren Angehörigen. Jüdinnen und Juden sind Teil unserer Gesellschaft. Ein Angriff auf jüdisches Leben ist immer ein Angriff auf unsere ganze Gesellschaft.

    Besuch der belarussischen Oppositionellen Swetlana Tichanowskaja

    Swetlana Tichanowskaja hat uns letzte Woche im Bundestag besucht. Wir haben mit ihr über ihren Kampf für Freiheit in Belarus gesprochen. Es ist zutiefst beeindruckend, wie mutig die Frauen sind. Wir müssen sie unterstützen – für Demokratie und Freiheit. Wir fordern von Diktator Lukashenka: Ein Ende der Gewalt, die Freilassung aller politischen Gefangenen und faire Neuwahlen. Wir fordern von Deutschland und der EU: Die Sanktionen müssen auch auf Diktator Lukaschenka und seine Schergen ausgeweitet werden. Wir fordern von der Bundesregierung: Einreiseerleichterungen für politisch Verfolgte und finanzielle Unterstützung.

    Bundestag berät Iran-Antrag

    Letzte Woche haben wir im Bundestag über den von uns Grünen eingebrachten Antrag zur Lage der Menschenrechte im Iran beraten. Der Iran ist Mitglied der Vereinten Nationen, hat für die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte (AEDR) gestimmt und ist Signatar des Internationalen Pakts für bürgerliche und politische Rechte sowie anderer internationaler Menschenrechtsverträge. Unter Verstoß dieser und anderer internationaler Verpflichtungen werden im Iran systematisch Menschen- und Bürgerrechte missachtet und verletzt. Meinungs-, Vereinigungs- und Versammlungsfreiheit werden von den Behörden massiv eingeschränkt. Internetseiten und soziale Medien werden blockiert und kritische Medienbetriebe geschlossen. Initiativen für mehr Frauenrechte werden im Keim erstickt. Wenn Kinder exekutiert, Frauen, die das Kopftuch verweigern, gefoltert, Homosexuelle verfolgt, Naturschützer verhaftet werden, Kurdinnen und Kurden das Lehren ihrer eigenen Sprache verboten, Belutschen die humanitäre Hilfe nach Naturkatastrophen verweigert und Bahai systematisch der Zugang zu Bildung verwehrt wird, gewinnt nur noch das Unrecht. Wir fordern, dass die Menschenrechtsverletzungen verurteilt und die völkerrechtlichen Verpflichtungen konsequent eingefordert werden. Den Antrag findet ihr auf meiner Webseite auf Deutsch, Englisch und Persisch. Meine Rede könnt ihr euch hier anschauen.

    Mein Podcast „Frieden & Eintracht international“

    Auch diese Woche gibt es eine neue Folge meines Politikpodcasts: „Frieden & Eintracht international“. Dr. Andrea Despot, Vorsitzende der Stiftung „Erinnerung, Verantwortung und Zukunft“ (EVZ), spricht mit mir über ihre Arbeit zur Erinnerung an die Opfer nationalsozialistischen Unrechts. Die Stiftung engagiert sich für die Überlebenden und setzt sich für Menschenrechte und Völkerverständigung ein. Dr. Despot setzt im Podcast den Fokus auf einen der Hauptpfeiler der Stiftung: Die Verankerung der Geschichte der NS-Zwangsarbeit in der deutschen und europäischen Erinnerungskultur. Dabei sollen vor allem die Opfer zu Wort kommen, damit ihre Erfahrungen im Nationalsozialismus den nachkommenden Generationen vermittelt werden. In unterschiedlichen Projekten unterstützt die Stiftung verschiedene Initiativen in Mittel- und Osteuropa sowie in Israel, die die Hilfsbereitschaft für Opfer von Zwangsarbeit und anderem NS-Unrecht lokal und international stärken. Eines dieser Projekte ist „MEET UP! DEUTSCH – UKRAINISCHE JUGENDBEGEGNUNGEN“. Ziel des Förderprogramms ist es, die Beziehungen zur Ukraine zu intensivieren und das Engagement junger Menschen aus Deutschland und aus der Ukraine für demokratische Grundwerte und Völkerverständigung zu stärken. Am Anfang des Podcasts hört ihr einen kleine O-Ton aus genau so einem Austausch und in den folgenden Links könnt ihr mehr darüber erfahren: Video 1 und Video 2. Wenn ihr mehr über die Arbeit der Stiftung erfahren wollt, dann findet ihr hier mehr Informationen. Außerdem möchte ich euch noch ein besonderes Buch ans Herz legen: In ihrem autobiografischen Roman „Sie kam aus Mariupol“ schreibt Natascha Wodin gegen das Vergessen der ausländischen Zwangsarbeiter und Kriegsgefangenen in deutschen Lagern.

    BundesAdler e.V.

    Der Eintracht-Fanclub BundesAdler e.V. hatte letzte Woche drei Ehrengäste zu Besuch: Unser Ehrenmitglied Eintracht-Präsident Peter Fischer wie auch Eintracht-Vorstand Axel Hellmann besuchten uns. Zudem war die Adler-Legende Jan-Aage „Übersteiger“ Fjortof aus Norwegen zugeschaltet. Herrliche Diskussionen, bohrende Fan-Fragen und die Wiederwahl des Vorstandes standen an. Es ehrt mich sehr, einstimmig wiedergewählt worden zu sein. Aber die größte Ehre war der hohe Besuch. Ich danke Peter Fischer, Axel Hellmann und Jan-Aage Fjortof dafür.

    TERMINE

    Samstag, 17. Oktober: Mitmachaktion Pflanzen und Säen BUND Frankfurt - Stadtteil Riederwald

    Auch 2020 finden wieder Pflanz- bzw. Säaktionen zwecks naturnaher, ökologisch wertvoller Begrünung städtischer Grünflächen statt. Die Vorbereitung der Aktionen bietet ebenfalls Mitmach-Möglichkeiten, zum Beispiel die Anzucht von Jungpflanzen.

    Am 17.10.2020 gibt es eine Aktion im Stadtteil Riederwald, Anmeldung nötig. 

    Kontakt: John Dippell, Tel. 069/635317 oder john.dippell(at)bund-frankfurt.de

    Tag: Samstag, 17. Oktober
    Zeit:
    10:00 Uhr
    Ort:
    genauer Treffpunkt wird nach erfolgter Anmeldung mitgeteilt

    Dienstag, 20. Oktober: Feministischer Feierabend - Frauen und Geld

    Wollen wir Frauen außer der Hälfte des Himmels und der Macht auch die Hälfte des Geldes? Und wenn ja - wo stehen wir diesbezüglich? Wie kommen wir an mehr vom Geld? Das Gender Pay Gap ist in aller Munde, aber auch nur ein Aspekt des Problems. Wem kommen eigentlich öffentliche Mittel in welchem Umfang zugute, wie sieht ihre Verteilung genderbezogen aus, können wir das überhaupt feststellen?  Und wie sieht es in privaten Haushalten aus, was ist mit dem Ehegattensplitting und seinen Wirkungen z.B. auf Lohnersatzleistungen wie Kurzarbeitergeld (Corona!) oder die Absicherung im Alter? Wie ist der Stand der steuerpolitischen Debatte über Alternativen zum Ehegattensplitting? Und abgesehen vom Ehegattensplitting – welche Weichen im Hinblick auf Einkommenshöhe, Vermögensbildung, Unterhalts- und Altersabsicherung  stellen Frauen im Laufe ihres Privat- und Erwerbslebens, bei der Familienplanung, bei den Entscheidungen für eins der zahlreichen Lebensmodelle, für oder gegen Auszeiten und Care-Arbeit - und wissen wir um die drohenden Fallen und unser hohes Armutsrisiko? Verfügen wir über genug geschlechtsspezifische Finanzkompetenz?  

    Mit dieser Veranstaltung starten wir unsere Reihe „Feministischer Feierabend“. Wir wollen an jedem dritten Dienstag im Monat für zwei Stunden in einer entspannten und spannenden Frauenrunde zusammenkommen, um uns auszutauschen,  Neues zu erfahren, nachzudenken, unsere Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen oder einzubringen, uns mit aktuellen frauenpolitischen Themen zu beschäftigen und miteinander zu diskutieren.

    Eigentlich sollten diese Feierabende an angenehmen Orten bei Speis und Trank stattfinden – so lange Corona uns dazu zwingt, treffen wir uns nun erstmal per Videokonferenz.

    Mit Miriam Dahlke (Mitglied des Hessischen Landtags), Silke Haug (Stadtteilgruppe 5), Martina Geis (Sprecherin Stadtteilgruppe 2);  Moderation: Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin B90/GR FFM

    Teilnahme per Computer, Tablet oder Smartphone https://global.gotomeeting.com/join/722176221 oder Einwahl über Telefon: +49 721 9881 4161, Zugangscode: 722-176-221 

    Ihr kennt GoToMeeting noch nicht? Installiert jetzt die App, damit ihr für euer erstes Meeting bereit seid: https://global.gotomeeting.com/install/722176221 

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 18 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 20. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

    Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

    Die Landtagswahl 2018 hat gezeigt: Hessen war noch nie so GRÜN wie heute. In den ersten zwei Jahren unserer erneuten Regierungsbeteiligung haben wir an vielen Stellen gezeigt, dass wir diese Stärke auch in konkrete Politik umsetzen können. Das ist aber noch lange nicht alles, denn wir wollen ein Jahrzehnt des ökologischen und sozialen Aufbruchs gestalten. Ein guter Zeitpunkt um mit unserem Fraktionsvorsitzenden Mathias Wagner, zum Auftakt unserer neuen “GRÜNTalk”-Reihe, mit Euch über “2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?” diskutieren. Also: Seid dabei und stellt Eure Fragen.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 20. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der Uni

    Die Filmreihe steht im Kontext von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit, die ursprünglich vom 24. bis 26. April 2020 im Studierendenhaus der Goethe-Universität stattfinden sollte. Die sieben Filme des Programms widmen sich aus verschiedenen historischen und geographischen Perspektiven dem Thema Klimakrise: Sie vergegenwärtigen die Geschichte der Umweltbewegung hierzulande, die Kämpfe gegen Ungleichheit und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Globalem Süden und Norden sowie die desaströsen Auswirkungen des Raubbaus an natürlichen Ressourcen. Den vielfältigen dokumentarischen Formen ist gemeinsam, dass sie uns Zuschauer*innen direkt adressieren und die Notwendigkeit wirklicher gesellschaftlicher Transformation bewusst machen – Are You Listening!

    ZWISCHENZEIT (GORLEBEN 1982–1985)
    DE 1985, 119 min, Farbe, OF, DCP

    R: Roswitha Ziegler, Gerhard Ziegler, Niels Bolbrinker, Jochen Fölster
    M: Einstürzende Neubauten
    P: Wendländische Filmkooperative

    ZWISCHENZEIT ist ein hybrider Film zwischen Dokumentation und Fiktion, gedreht von der bis heute aktiven Wendländischen Filmkooperative. Die Filmemacher*innen blicken auf den Atom-Widerstand in Gorleben in den Jahren 1981-1985. Zu diesem Zwecke schicken sie einen fiktiven Akzeptanzforscher (Jochen Fölster) zwischen die Fronten der Anti-AKW-Bewegung und der Polizei.

    In Anwesenheit des Regisseurin Roswitha Ziegler

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Pupille - Kino in der Uni, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt

    Dienstag, 20. Oktober: Coca Cola: globaler Konzern; Profitmaschine und Menschenrechtsverletzer – Gewerkschaftlicher Widerstand und internationale Solidarität

    „Zero Rechte“ – ob Haiti, Indonesien, Irland, Philippinen: der Coca Cola-Konzern zeichnet sich durch eine harte, menschenrechtsverletzende Praxis gegenüber seinen Arbeiter*innen und eine gewerkschaftsfeindliche Globalstrategie aus. Arbeitsschutz und gerechte Entlohnung sind in der Coca Cola-Welt Fremdworte. Mit der Kampagne „Zero Rechte“ organisieren Gewerkschaften internationalen Widerstand gegen diese ausbeuterische Praxis. Kann ein deutsches und/oder europäisches Lieferkettengesetz bei der Durchsetzung von Menschenrechten im globalen Kapitalismus helfen?

    Mit:
    · Johan Botella, GBR-Vorsitzender Coca Cola European Partners (CCEP) Deutschland
    · Burcu Ayan, Internationale Sekretärin der International Union of Food (IUF)
    · Michael Rudolph, Vorsitzender DGB Hessen-Thüringen
    · AktivistInnen aus Indonesien und Philippinen

    Moderation: Tobias Schwab (Frankfurter Rundschau)

    Kooperation:
    · Deutscher Gewerkschaftsbund Frankfurt am Main
    · Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten
    · Initiative Lieferkettengesetz, Projektgruppe Hessen

    Bitte anmelden: A201020TW per Mail an hausamdom(at)bistumlimburg(dot)de
    Eintritt frei

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort:
    Haus am Dom, Domplatz 3

    Dienstag, 20. Oktober: Podiums- und Onlinediskussion: Algorithmen und Genderbias

     

    Wer ist kreditwürdig? Wer hat Chancen auf dem Arbeitsmarkt? Selbstlernende Algorithmen entscheiden nicht nur, welche Stellenangebote oder Kaufempfehlungen wir in sozialen Medien vorgestellt bekommen. Zunehmend werden sie auch dazu eingesetzt, Menschen zu bewerten und Prognosen abzugeben. Sowohl im privaten Sektor als auch in der öffentlichen Verwaltung gibt es Einsatzmöglichkeiten. Doch Algorithmen bilden das ab, was statistische Zusammenhänge hergeben – egal, was dahintersteckt. Statt neutral zu sein, zeigen sie real existierende Ungleichheiten. Algorithmische Entscheidungssysteme machen „statistische Schubladen“, auf, reproduzieren Stereotype und verstärken vorhandene soziale Ungerechtigkeiten. Anhand aktueller Anwendungsbereiche beleuchten unsere Gäste, was Algorithmen mit Verzerrungseffekten – sogenannten Biases – insbesondere in Bezug auf Gender zu tun haben, und diskutieren über mögliche Lösungsansätze.

    Die Veranstaltung findet im Großen Saal vor Publikum mit Sicherheitsabstand statt und wird gleichzeitig auf Zoom und YouTube gesendet. Es gibt drei Möglichkeiten für Sie, bei der Diskussion dabei zu sein: Vor Ort im Saal mit Hygienevorschriften: Bitte melden Sie sich hierfür im Vorfeld über das Anmeldeformular oder per E-Mail an Schrader(at)evangelische-akademie(dot)de.

    Auf Zoom mit Interaktionsmöglichkeit: Am 20.10. finden Sie auf dieser Seite den Link, um sich in die Zoom-Konferenz einzuwählen. In der Chat-Funktion von Zoom können Sie Ihre Fragen zum Thema bzw. an die Podiumsgäste stellen. Wir werden uns bemühen, Publikumsfragen aus dem Chat in die Diskussion mit einfließen zu lassen.

    Auf YouTube (ohne Interaktionsmöglichkeit): Am 20.10. finden Sie auf dieser Seite ein Feld mit dem Text "Zum Livestream".

    Referierende:

    • Wiebke Fröhlich, Öffentliches Recht, Goethe-Universität Frankfurt
    • Dr. Bianca Prietl, Gesellschaftliche Auswirkungen von Digitalisierung
    • Johannes Kepler Universität Linz
    • Prof. Dr. RyLee Hühne, Fachbereich Informatik und Naturwissenschaften, Fachhochschule Südwestfalen
    • Vera Linß (Moderation)

    Leitung:

    • Elena Barta
    • Anita Gimbel-Blänkle
    • Beate Herzog
    • Dr. Stina Kjellgren
    • Prof. Dr. Lukas Ohly
    • Dr. Christiane Wessels

    Kooperation:
    Amt für multikulturelle Angelegenheiten
    Arbeitskreis Gender der Evangelischen Akademie Frankfurt
    Frauenreferat Stadt Frankfurt
    Zentrum Bildung der EKHN
    Stabsbereich Chancengleichheit der EKHN

    Tag: Dienstag, 20. Oktober
    Zeit:
    19:00 Uhr
    Ort: Evangelische Akademie, Römerberg 9 und Online

    Mittwoch, 21. Oktober: Grenzenlos frei oder grenzenlos ausgebeutet? Mobile Beschäftigte in Europa

    Die europäische Arbeitnehmer-Freizügigkeit ist ein hoher Wert; sie verschafft Beschäftigten und Unternehmen in Europa mehr Freiheit und neue Chancen und trägt damit zum Wohl der gesamten Europäischen Union bei. Grenzüberschreitende Arbeit benötigt aber eine starke Einbettung in europäische Arbeits- und Sozialstandards. Wo diese fehlen endet Freizügigkeit oft in Ausbeutung. So gerieten in der Vergangenheit beispielsweise die Pflegebranche, Landwirtschaft und Fleischindustrie wegen unzureichender Arbeitsbedingungen in die Kritik. Ähnliches gilt für die Logistikbranche, für die grenzüberschreitendes Arbeiten unverzichtbar ist.

    Mit Fachleuten aus der Praxis wollen wir besprechen, wie wir Arbeitsmobilität fair gestalten können und was die Bundesregierung in dieser EU-Ratspräsidentschaft dafür auf europäischer Ebene tun muss.

    Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail.

    Tag: Mittwoch, 21. Oktober
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Mittwoch, 21. Oktober: Nachhaltig in die Zukunft - Ist der Green Deal das geeignete Instrument?

    Wirtschaftspolitisches Forum

    Klimawandel und Umweltzerstörung bedrohen unser Leben in Europa und der gesamten Welt. Jetzt hat die EU-Kommission einen Strategieplan vorgelegt, wie der Wandel zu einer nachhaltigen, wettbewerbsfähigen Wirtschaft gelingen soll. Der Green Deal ist ein Prestigeprojekt. Er soll sicherstellen, dass Europa 2050 treibhausgasneutral sein wird. Die Corona-Krise hat die Wirtschaft in einem ungeahnten Ausmaß erschüttert. Gigantische finanzielle Mittel und Hilfsprogramme werden benötigt, um den Absturz ganzer Wirtschaftsbranchen mit all seinen verheerenden sozialen Folgen zu verhindern. Doch wie dies gelingt und wie das vorhandene Geld sinnvoll investiert wird, darüber bestehen unterschiedliche Auffassungen. Welche Neuausrichtung braucht die Wirtschaft? Wie können die Maßnahmen zu ihrer Wiederbelebung in Einklang gebracht werden mit dem Ziel der Nachhaltigkeit? Was leistet dabei der europäische Green Deal?

    Referenten:

    • Uta Maria Pfeiffer, Leiterin Nachhaltigkeit, Bundesverband der Deutschen Luftverkehrswirtschaft e. V. (BDL)
    • Prof. Dr. Martin Kesternich, stellv. Leiter des Forschungsbereichs “Umwelt und Ressourcenökonomik, Umweltmanagement“, ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung GmbH
    • Damian Patting, Juristischer Referent, Evangelische Kirche in Deutschland (EKD) Brüssel

    Leitung:

    Dr. Margrit Frölich
    Heinz Thomas Striegler
    Arbeitskreis Wirtschaft der Evangelischen Akademie Frankfurt

    Kooperation:
    Evangelische Bank

    Präsenzveranstaltung mit Livestream
    Die Veranstaltung findet im Großen Saal mit Publikum statt (begrenzte Teilnehmerzahl) und wird gleichzeitig auf Zoom und YouTube gestreamt, der Eintritt ist frei. Anmeldung hier.

    Tag: Mittwoch, 21. Oktober
    Zeit: 19:00 - 21:00 Uhr
    Ort: Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9, 60311 Frankfurt am Main

    Donnerstag, 22. Oktober: Live-Webcast: GRÜNTalk - 2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen

    Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?

    Die Landtagswahl 2018 hat gezeigt: Hessen war noch nie so GRÜN wie heute. In den ersten zwei Jahren unserer erneuten Regierungsbeteiligung haben wir an vielen Stellen gezeigt, dass wir diese Stärke auch in konkrete Politik umsetzen können. Das ist aber noch lange nicht alles, denn wir wollen ein Jahrzehnt des ökologischen und sozialen Aufbruchs gestalten. Ein guter Zeitpunkt um mit unserem Fraktionsvorsitzenden Mathias Wagner, zum Auftakt unserer neuen “GRÜNTalk”-Reihe, mit Euch über “2 Jahre zweitstärkste Kraft in Hessen: Wo stehen wir? Wo wollen wir hin?” diskutieren. Also: Seid dabei und stellt Eure Fragen.

    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 22. Oktober
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 22. Oktober: Ein Lieferkettengesetz, das liefert - Wie kann der Schutz von Menschenrechten und Umwelt erreicht werden?

    Immer wieder kommt es überall auf der Welt in globalen Lieferketten zu extremen Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen. Deshalb hat die Debatte über ein Lieferkettengesetz in den letzten Jahren  auch in Deutschland  an Fahrt aufgenommen. Heute geht es nicht mehr darum, ob ein Lieferkettengesetz eingeführt werden soll, sondern wie es ausgestaltet sein muss.  

    Ein deutsches Lieferkettengesetz wird eine Signalwirkung für mögliche europäische Regelungen entwickeln und kann – wenn wirksam erarbeitet – den Umwelt- und Menschenrechtsschutz weltweit entscheidend voranbringen. Hierbei müssen Chancen und Risiken sorgsam abgewogen und neben Wirtschaft und Politik auch Wissenschaft und Zivilgesellschaft miteinbezogen werden. Es gilt, aus Erfahrungen anderer Länder, die bereits gesetzliche Regelungen verabschiedet haben, zu lernen.

    Gemeinsam mit Vertreter*innen aus Wissenschaft, Zivilgesellschaft und Wirtschaft wollen wir über die Ausgestaltung eines deutschen Lieferkettegesetzes diskutieren. Sind die bisher vorliegenden Vorschläge der Bundesregierung weitreichend genug? Kann das Gesetz bei der Vielzahl der Zulieferer in globalen Lieferketten überhaupt umgesetzt werden? Was würde ein Lieferkettengesetz für Unternehmen und Arbeiter*innen im Globalen Süden verändern – und was nicht? Wie geht es in Deutschland und der EU weiter? 

    Die Veranstaltung wird gestreamt. Per Beteiligungs-Tool können Sie sich mit Fragen und Kommentaren einbringen. Die Zugangsdaten erhalten Sie mit Ihrer Anmeldebestätigung. Kurz vor Beginn der Veranstaltung senden wir Ihnen eine Erinnerungs-Mail. 

    Tag: Donnerstag, 22. Oktober
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    Donnerstag, 22. Oktober: Demokratie Slam - Junge Akademie Frankfurt

    Im Demokratie-Slam werden die Projektideen der Stipendiat*innen der Jungen Akademie in Form von Videos erstmalig der Öffentlichkeit präsentiert. Bei dieser Online-Veranstaltung kann das Publikum Feedback und hilfreiche Hinweise für die Umsetzung der Projektideen geben und Rückfragen stellen. Potenzielle Partner, Förderer und Unterstützer können in Kontakt mit den Projektgruppen treten.

    Tag: Donnerstag, 22. Oktober
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: Online, HIER anmelden

    VORSCHAU

    Montag, 26. Oktober: GRÜNER TISCH

    Er findet wieder statt - der GRÜNE Tisch. Am letzten Montag des Monats habt ihr im Rahmen eines lockeren Stammtisches Gelegenheit, themen- und stadtteilübergreifend mit Kathrin und Thomas vom Kreisvorstand und mit anderen GRÜNEN bzw. GRÜN Interessierten ins Gespräch zu kommen. Der GRÜNE Tisch eignet sich auch sehr gut für Neumitglieder und Menschen, die sich die GRÜNEN einfach einmal „anschauen“ möchten. Und, wir haben eine neue Location: unser GRÜNES Politiklabor mitten in der Innenstadt (Wasser und Snacks stellen wir bereit, andere Getränke gerne selbst mitbringen). Da nur eine begrenzte Teilmehmerzahl möglich ist, bitten wir um kurze (auch kurzfristige) Vormeldung unter thomas.schlimme(at)gruene-frankfurt(dot)de

    Tag: Montag, 26. Oktober
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort: Politiklabor, Berliner Straße 32

    Dienstag, 27. Oktober: Live-Webcast GRÜNtalk: Pizzakarton und Plastikbecher? Außenverpflegung geht auch anders“ mit Martina Feldmayer, Sprecherin für Umweltpolitik

    Corona macht es wegen der Abstandsregeln schwieriger sich in größeren Gruppen zu politischen Themen auszutauschen. Corona hat uns allen beigebracht, wie selbstverständlich es ist, Video-Konferenzen zu nutzen. Und ganz unabhängig von Corona wollen wir den Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern intensivieren.

    Das alles wollen wir mit unserer neuen Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ zusammenbringen: Entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Jeder GRÜNTalk wird an zwei Terminen stattfinden, immer Dienstags um 18:30 Uhr und Donnerstags um 12:30 Uhr. Wenn Ihr also am Dienstag nicht könnt, dann schaltet Euch vielleicht am Donnerstag in der Mittagspause rein.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 27. Oktober
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 27. Oktober: Are You Listening! Filme für Klimagerechtigkeit Pupille - Kino an der Uni

    Die Filmreihe steht im Kontext von Frankfurt for Future – Die Konferenz für Klimagerechtigkeit, die ursprünglich vom 24. bis 26. April 2020 im Studierendenhaus der Goethe-Universität stattfinden sollte. Die sieben Filme des Programms widmen sich aus verschiedenen historischen und geographischen Perspektiven dem Thema Klimakrise: Sie vergegenwärtigen die Geschichte der Umweltbewegung hierzulande, die Kämpfe gegen Ungleichheit und Ausbeutungsverhältnisse zwischen Globalem Süden und Norden sowie die desaströsen Auswirkungen des Raubbaus an natürlichen Ressourcen. Den vielfältigen dokumentarischen Formen ist gemeinsam, dass sie uns Zuschauer*innen direkt adressieren und die Notwendigkeit wirklicher gesellschaftlicher Transformation bewusst machen – Are You Listening!

    DARK EDEN - DER ALBTRAUM VOM ERDÖL

    DE 2018, 80 min, Farbe, OmU

    R, B: Jasmin Herold, Michael Beamish, K: Andreas Köhler, S: Marin Kayser-Landwehr, M: Markus Aust, P: Melanie Andernach, Knut Losen

    In Nordkanada liegt eines der größten Ölvorkommen unseres Planeten. Wie magisch zieht das „schwarze Gold“ Menschen aus aller Welt an. In DARK EDEN begleitet Jasmin Herold Arbeiter*innen der Athabasca-Ölsande und reflektiert verständnisvoll die Ambivalenz zwischen ökonomischer Abhängigkeit und dem Bewusstsein für die verheerenden Auswirkungen auf die Umwelt.

    Weitere Infos zum Film https://www.wfilm.de/dark-eden/

    Tag: Dienstag, 27. Oktober
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Pupille - Kino in der Uni, Mertonstr. 26-28, 60325 Frankfurt

    Donnerstag, 29. Oktober: Live-Webcast GRÜNtalk: Pizzakarton und Plastikbecher? Außenverpflegung geht auch anders“ mit Martina Feldmayer, Sprecherin für Umweltpolitik

    Corona macht es wegen der Abstandsregeln schwieriger sich in größeren Gruppen zu politischen Themen auszutauschen. Corona hat uns allen beigebracht, wie selbstverständlich es ist, Video-Konferenzen zu nutzen. Und ganz unabhängig von Corona wollen wir den Austausch mit interessierten Bürgerinnen und Bürgern intensivieren.

    Das alles wollen wir mit unserer neuen Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ zusammenbringen: Entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.

    Jeder GRÜNTalk wird an zwei Terminen stattfinden, immer Dienstags um 18:30 Uhr und Donnerstags um 12:30 Uhr. Wenn Ihr also am Dienstag nicht könnt, dann schaltet Euch vielleicht am Donnerstag in der Mittagspause rein.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten:

    https://us02web.zoom.us/j/88556203864
    Meeting-ID: 885 5620 3864

    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich:
    +49 69 3807 9883
    Schnelleinwahl mobil
    +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 29. Oktober
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 29. Oktober: Client Earth - Recht durchsetzen für Mensch und Natur

    Client Earth ist eine NGO, die mit Hilfe des Rechtes Natur und Klima schützen möchte und damit auch die Menschen, die auf eine intakte Natur angewiesen sind. Klima- und Umweltklagen kennt die Mehrheit spätestens seit den Klagen der DUH für die Einhaltung der Grenzwerte der Luftverschmutzung. Client Earth finanziert die Klagen der DUH.

    Mit Prof. Dr. Hermann Ott, Leiter Deutschlandbüro Client Earth.

    Eintritt: 5 €, erm. 4 €, Tickets gibt es hier.

    Tag: Donnerstag, 29. Oktober
    Zeit:
    19:30 Uhr
    Ort:
    Haus am Dom, Domplatz 3

    Samstag, 31. Oktober: Kreismitgliederversammlung

    Vorläufige Tagesordnung

    • Begrüßung, Hygieneregeln und Formalia
    • Frankfurt neu denken - Kommunalwahlen am 14. März 2021: Debatte und Beschlussfassung über das Wahlprogramm der GRÜNEN für Frankfurt
    • Sonstige Anträge
    • Verschiedenes

    Tag: Samstag, 31. Oktober
    Uhrzeit: 10:00 Uhr (Treffen Neumitglieder/Interessierte ab 9:30 Uhr)
    Ort: SAALBAU Stadthalle Zeilsheim, Bechtenwaldstr. 17, 65931 Frankfurt

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

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