Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 39/2020 (13.11.2020)

Liebe Freund*innen,

letzte Woche hat Beatrix Euch von der Arbeit kurz vor dem Programmparteitag der Frankfurter GRÜNEN berichtet – der Prozess zu unserem Programm begann im Februar mit vielen Terminen mit wichtigen Akteur*innen aus der Stadtgesellschaft, von DGB bis IHK, von Fridays for Future bis zum ADAC (der leider nicht kam), vom Mietentscheid bis zu Haus & Grund. Ab Mai haben wir Input aus der Partei gesammelt. Jedes einzelne Mitglied konnte mitmachen. 540 Eingaben. Ausgedruckt: 845 Seiten. Daraus hat der Vorstand 110 Seiten Programmentwurf gemacht. Dann haben wir über 8 Wochen bei Terminen des gesamten Kreisverbands, von Arbeitsgruppen, von Stadtteilgruppen und in spontanen Runden diskutiert. Jedes einzelne Mitglied konnte Änderungsanträge stellen. 480 sind zusammengekommen. Die Antragskommission und der Vorstand haben mit allen Antragsteller*innen Kontakt gehabt, wir haben verhandelt wie die Weltmeister*innen und uns bei fast allen Fragen verständigt. Den Abschluss haben 2 Samstags-Parteitage gemacht. Insgesamt rund 15 Stunden haben wir diskutiert, abgestimmt, diskutiert, abgestimmt, … Jedes einzelne Mitglied konnte mitmachen.
Am Ende haben wir unser Wahlprogramm gemeinsam mit einer (!) Gegenstimme beschlossen. Das sind die GRÜNEN.
Hinter vorgehaltener Hand wird von Neid aus anderen Parteien berichtet. Ich kann es nicht beurteilen, ich war noch in keiner anderen. Ich will aber eine Warnung aussprechen: Das macht manchmal müde. Aber was soll’s – probiert das doch einfach mal, liebe SPDCDUFDPLINKE!
Und jetzt? Machen wir unsere Liste. Am Wochenende. Über vermutlich 20 Stunden, online und zum Schluss nach Wahlgesetz analog. Wie? Genau so: Jedes Mitglied kann mitmachen. Es gibt keine Vorschlagsliste. Ich erinnere mich an den Sommer – da war in Frankfurt großes Thema, dass Mike Josef (mein Kollege von der SPD) die Liste schon im Kopf habe, aber noch nicht vorlegen wollte, weil er noch einige Gespräche führen musste. Ich habe ihn nicht beneidet. Bei der CDU und der FDP läuft es genauso: Immer schlagen Gremien Listen vor. Bei uns läuft es so: Alle Kandidierenden stellen sich den Mitgliedern vor. Über alle Plätze wird abgestimmt. Nacheinander – angefangen bei 1, Schluss ist, wenn eben Schluss ist. Das kann manchmal anstrengend sein und manchmal hart. Aber es ist ehrlich, offen, demokratisch. Und danach stehen wir wieder gemeinsam hinter dem Ergebnis.
Ich muss aber zugeben: So richtig in einer Halle, von Angesicht zu Angesicht, mit Gesprächen am Rand und Umarmungen hier und da – das macht mehr Spaß und ist GRÜNER. Zur Zeit „sichten“ wir uns. Sprechen aus dem Bildschirm. Sitzen quasi immer bei den anderen in der Wohnung. Und schauen gleichzeitig in ihre Wohnung. Aber wem sag‘ ich das, ihr kennt es ja alle.
Dass das aber auch als Partei klappt, das ist schon ganz besonders. Und ich will hier die Gelegenheit nutzen, dafür zu danken. Meiner Co-Sprecherin Beatrix, unserer Geschäftsführerin Daniela, unserem Team in der Geschäftsstelle mit Dorothee und Julia, dem Vorstand, und den unzähligen Menschen, die immer helfen, wenn es etwas zu helfen gibt. Hinter der „Bühne“ (also dem Notebook-Bildschirm), vor den Veranstaltungen, danach, Tags und Nachts. Manche arbeiten unermüdlich für die Veranstaltung, halten zwischendurch eine Rede, und kriechen dann wieder unter den Tisch, um einem Kabel nachzugehen.
Wir genießen die online-Situation als Partei nicht wirklich. Aber wir lernen etwas über Hilfsbereitschaft und Solidarität, über Geduld und Gelassenheit, und manchmal auch über Überforderung und Verzweiflung (oder auch über Egozentrik und Ignoranz, aber das ist echt selten). Das bleibt. Und wenn es wieder möglich ist … folgt eine Riesenparty, bei der wir uns die krassesten Geschichten erzählen wie Dagobert Duck aus Klondyke.
Ich freue mich drauf, ich hoffe, ihr auch. Wer noch nicht dabei ist: Ihr könnt gerne Mitglied werden (wenn ihr GRÜN denkt). Und bis dahin bleiben wir alle engagiert und viele von uns sehen sich am Wochenende!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Geschlechtergerechte Sprache
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin und Dezernentin, und Stefan Majer, Stadtrat und Dezernent

Neue Projekte auf Grundlage des Waldzustandsberichts
Neues von Martina Feldmayer, MdL

Drogenanalyse vor Ort ermöglichen - Hessische Bundesratsinitiative zum Drug-Checking
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Land unterstützt Hessische Kommunen mit über 3 Milliarden Euro
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Maskenpflicht auch für die AfD und „Other Stories“ von der Bildungsstätte Anne Frank im Kampf gegen Rechtsextremismus
Neues von Taylan Burcu, MdL

Joe Biden, Islamismusbekämpfung, Iran, Nasrin Sotoudeh
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Samstag, 14./15. November: Hybrid-Kreismitgliederversammlung

Montag, 16. November: Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten

Montag, 16. November: Infoveranstaltung zur Arbeit in der KAV

Montag, 16. November: Web Talk zum Einfluss der EU-Agrarreform auf Hessen

Dienstag, 17. November: Feministischer Feierabend - Feminismus - was verstehen wir darunter?

Dienstag, 17. November: GRÜNTalk - Zukunft der Mobilität in Hessen

Dienstag, 17. November: Teilhabe oder Rückschritt? Die Position der Frau in Zeiten von Corona

Mittwoch, 18. November: Online-Diskussion: Stadt, Land, PKW

Donnerstag, 19. November: GRÜNTalk - Zukunft der Mobilität in Hessen

Donnerstag, 19. November: Online-Treffen der AG Queer und Vielfalt

 

VORSCHAU

Dienstag, 24. November: GRÜNTalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

Dienstag, 24. November: Offenes Haus der Kulturen zu Rechtem Terror

Mittwoch, 25. November: Online-Veranstaltung „Toxi tour Mexico – Wirtschaft, vergiftet“

Mittwoch, 25. November: Haus am Dom - Emissionsfreie Mobilität in Städten

Donnerstag, 26. November: GRÜNTalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

Samstag, 28. November: Hybrid-Kreismitgliederversammlung

    Geschlechtergerechte Sprache

    Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen und Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Personal und Gesundheit

    „Liebe Freunde“ oder doch eher „Liebe Freundinnen und Freunde“? Schreiben wir von  „Freund*innen oder Freund:innen oder Freund_innen“ oder wie vor ein paar Jahren noch von „FreundInnen“?  Wer sind die, die „liebe Freund? *innen“? Oder, wie ist es hier? Schreiben wir: „Liebe männliche Wähler, liebe weibliche Wähler, liebe diverse Wähler? Liebe Wähler (m/w/d)?
    Das Spielchen können wir ins Unendliche treiben. Das wird der Systematik hinter dem Problem weder gerecht noch ist es zielführend. Wer ist gemeint und wer wird sich angesprochen fühlen? Sprache darf nicht exklusiv sein, keine*n ausschließen. Jedenfalls nicht in einer modernen und aufgeklärten Gesellschaft. Denn Sprache konstruiert Wirklichkeit. Eine Sprache in der sich Anerkennung, Wertschätzung und die Akzeptanz von Vielfalt wiederspiegelt, hat letztlich auch prägende Auswirkungen auf unser Denken und Handeln.

    Gemeinsam mit dem Frauenreferat haben wir als Frauendezernentin und Personaldezernent nun eine Handreichung herausgegeben, in der wir ,,Hilfreiche Tipps und gute Argumente für eine geschlechtergerechte Sprache“, vorstellen. So der Untertitel unseres Flyers. Wir wollen damit das „Mit-Meinen“ oder „Mit-Denken“ der anderen Geschlechter beenden. Wir wollen erreichen, dass geschlechtergerechte Sprache selbstverständlich ist. Das ist sie nämlich bis heute nicht. Nicht im Alltäglichen und nicht im Formalen. Aber hier wie dort muss sie selbstverständlich werden. Es darf nicht einfach nur weiter mitgemeint und mitgedacht werden, alle werden angesprochen. Seit Jahrzehnten kämpft das Frankfurter Frauenreferat, um Geschlechtergerechtigkeit, dafür Frauen und Mädchen in Wort und Schrift sichtbarer zu machen. Als Stadtverwaltung können wir hier Vorbild sein und in unseren Briefen und Veröffentlichungen auf eine geschlechtergerechte Sprache achten. Mit den Anregungen und Hinweisen der Handreichung reagieren wir über die derzeitigen Magistratsfestlegungen hinaus auf die veränderten gesellschaftlichen Realitäten. Die vom Frauenreferat entwickelte Publikation beschreibt zugleich mehrere Möglichkeiten, geschlechtergerecht zu formulieren. Aber die Handreichung ist nicht nur für die Ämter und Einrichtungen der Stadtverwaltung gedacht. Sie wendet sich auch an die Stadtöffentlichkeit. Wie wir im formalen Rahmen der Verwaltung schreiben, so kann es auch außerhalb geschehen. Je öfter unsere Empfehlungen und Vorschläge übernommen werden, desto selbstverständlicher wird ihre Benutzung. Wir sind überzeugt, dass wir damit auf dem Weg sind, hin zu einer geschlechtergerechten Sprache, die alle anspricht.

    Die Handreichung kann im Frauenreferat bestellt werden und steht sowohl auf der Homepage des Frauenreferats als auch auf der Kampagnenhomepage zum Download bereit.

    Neue Projekte auf Grundlage des Waldzustandsberichts

    Neues von Martina Feldmayer (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

    Die Klimakrise wird in unseren Wäldern auf traurige Weise sichtbar. Starke Trockenheit und Borkenkäferbefall sind die Symptome der Klimaüberhitzung - das zeigt auch der aktuelle Waldzustandsbericht. Wir werden enorme Anstrengungen unternehmen müssen, um diesen Phänomenen entgegenzuwirken. Neben der schnellstmöglichen und drastischen Reduktion von Treibhausgasen gehören dazu auch massive Investitionen in den Zustand und Erhalt der Wälder. Darum investiert Hessen bis 2023 insgesamt 250 Millionen € in den Wald, um Waldschäden zu beseitigen, die Wiederbewaldung voranzutreiben und den Wald klimaresilient umzubauen. So wird auch der 12-Punkte-Plan zum Schutz der Wälder weiterentwickelt. Kleine Waldbesitzer*innen werden zusätzlich gefördert, um ihre Wälder gegen extremwetterereignisse abzusichern und klimastabile Mischwälder anzupflanzen.

    Drogenanalyse vor Ort ermöglichen - Hessische Bundesratsinitiative zum Drug-Checking

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Für Frankfurt wichtig: Wir wollen durch Risikoreduktion die Gesundheit schützen - daher brauchen wir „Drug Checking“. Um dies rechtlich zu ermöglichen, haben wir in Hessen eine Bundesratsinitiative gestartet. Details hierzu findet Ihr in meiner PM.

    Land unterstützt Hessische Kommunen mit über 3 Milliarden Euro

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Die Steuereinnahmen für Bund, Länder und Kommunen sind infolge der Corona-Pandemie stark eingebrochen und werden auch in den kommenden Jahren niedriger als geplant ausfallen. Letzte Woche haben das Land und die Kommunalen Spitzenverbände ein 3 Milliarden schweres Kommunalpaket für die hessischen Städte, Gemeinden und Landkreise vereinbart. Hessen kann so den Kommunen für die kommenden drei Jahre stetig steigende Einnahmen aus dem Kommunalen Finanzausgleich auf bis zu 6.4 Milliarden EURO garantieren. Zusätzlich stellt das Land Investitionen für kommunale Krankenhäuser, den ÖPNV, die Digitalisierung sowie Schutz- und Hygienemaßnahmen in Schulen und Kitas zur Verfügung. Nachdem Bund und Land den Kommunen 2020 die einbrechenden Einnahmen aus der Gewerbesteuer bereits ausgeglichen haben, geht Hessen damit einen entscheidenden Schritt weiter und schafft Planungssicherheit und Verlässlichkeit.

    Mehr Infos in der Pressemitteilung der Grünen Landtagsfraktion.

    Maskenpflicht auch für die AfD and „Other Stories“ von der Bildungsstätte Anne Frank im Kampf gegen Rechtsextremismus

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Ältestenrat beschließt Maskenpflicht im Landtag

    Die aktuelle Lage im Zusammenhang mit dem COVID-19-Virus und der Weigerung der AfD-Fraktion zum Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes während der Sitzungen und in den Räumlichkeiten des Hessischen Landtages hat uns bedauerlicherweise während der letzten Sitzung des Ältestenrats dazu gebracht, eine allgemeingültige Maskenpflicht anzustreben. Hierzu möchte ich auch gerne auf die Pressemitteilung unseres parl. Geschäftsführers Jürgen Frömmrich verweisen.

    Gerade als Mitglied des Ältestenrates empfinde ich solch ein Verhalten der Kolleg*innen der Afd-Fraktion ignorant und unverantwortbar gegenüber den Kolleg*innen und Mitarbeiter*innen im Landtag. Unsäglich, dass es überhaupt zu so einer Maßnahme kommen musste! Rücksicht aufeinander und ein respektvolles Miteinander ist etwas, das die Mitglieder der AfD-Fraktion wohl nicht kennen.

    Daher begrüße ich die Allgemeinverfügung des Landtagspräsidenten, die ab dem 09.11.2020 verpflichtend ist und die Hausordnung des Hessischen Landtages ergänzt – und hoffe, dass durch die Androhung von Bußgeldern, Hausverweisen und ggf. einem Hausverbot bei Nichteinhaltung der Anordnungen zur Folge hat, dass die Parteimitglieder der AfD – zu unser aller Wohl – nicht länger opponieren und wir unsere eigene Gesundheit wegen solcher Rücksichtslosigkeiten nicht weiter gefährden müssen. Und ich hoffe, dass Bilder, wie aus dem Landtag in Stuttgart, wo Polizisten Abgeordnete aus dem Parlament rausbegleiten mussten, vermieden werden.

    Perspektiven der Bildungsstätte Anne Frank - und der Kampf gegen Rechtsterrorismus geht in die nächste Runde

    Im Hinblick auf die traurigen Anschläge der letzten Woche in Wien, Nizza und Kabul als auch auf die vielen Terroranschläge der vergangenen Zeit (insbesondere auch bei uns vor der Tür in Hanau) ist es umso wichtiger, dass dem (globalen) Terror Einhalt geboten wird und WIR uns vor allem nicht spalten lassen! Gemeinsam gegen Hass, Gewalt und Terror, unabhängig aus welcher Richtung er kommt!

    Gerade deshalb ist es passender denn je, dass unsere diesjährige Integrationspreisgewinnerin, die Bildungsstätte Anne Frank, mit ihrer aktuellen Zeitschrift „Other Stories – Perspektiven der Bildungsstätte Anne Frank“ wieder einmal die Zeichen der Zeit erkannt hat und erneut auf die  Problematik des Rechtsterrorismus in unserem Land aufmerksam macht – und damit den Nagel auf den Kopf trifft. Die Bildungsstätte Anne Frank widmet der 6. Ausgabe ihrer Zeitschrift dem Themenfeld des Rechtsterrorismus und gewährt uns damit weitere Einblicke in ihre unentbehrliche Arbeit. Aufmerksam gemacht wird außerdem auf die Fachberatungsstelle „response.“, für Betroffene rechter Gewalt in Hessen, die in der Bildungsstätte Anne Frank in Frankfurt am Main angesiedelt ist und den Betroffenen von rechter, rassistischer und antisemitischer Gewalt jederzeit zur Seite steht.

    Thematisiert wird in dieser Ausgabe unter anderem der abscheuliche Terroranschlag in Hanau. Darüber hinaus gibt es interessante Interviews und Beiträge über die Herausforderungen für die politische Bildung im Zeitalter der Digitalisierung; Empowerment durch Storytelling (Wie Geschichten zu Geschichten werden – über Generationen hinweg) in Verbindung mit dem Projekt „Telling Hi(Story)“ – als erste Empowerment-Angebot der Bildungsstätte – in dem Menschen aller Generationen ganz offen von Diskriminierung und Solidarität erzählen; warum es Sinn ergibt, Deutschrap in die politische Bildungsarbeit zu integrieren; Informationen über das Projekt „was unternehmen!“ zur Förderung von Antidiskriminierung in Unternehmen, Betrieben und der Verwaltung durch Beratung und Seminare für Arbeitsteams, Führungskräfte und Auszubildende mit dem Themenschwerpunkten: Diversität als Herausforderung und Chance und Umgang mit menschenfeindlichen Äußerungen im Team, ebenso wie #BlackLivesMatter – warum die antirassistischen Proteste alle etwas angehen sollten – und vieles mehr!

    Die Publikationsmöglichkeit der Zeitschrift ist durch die Absage der Buchmesse leider extremst eingeschränkt, so dass ich hoffentlich einen kleinen Teil dazu beitragen kann, Euer Interesse für diese tolle Zeitschrift und die eindrucksvolle Arbeit der Bildungsstätte zu wecken.

    Joe Biden, Islamismusbekämpfung, Iran, Nasrin Sotoudeh

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Zusammenarbeit mit Trump vs. Zusammenarbeit mit Biden
    Inzwischen gibt es ein Ergebnis: Joe Biden wird nächster Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika. Während der vier Jahre unter Trump, gab es seitens des Oval Office eine große Ignoranz gegenüber Deutschland. Wir haben sogar erlebt, dass Deutschlands Bild in der Welt vom US-Präsidenten verunglimpft wurde. Ein Ausdruck des amerikanischen Desinteresses war zum Beispiel, dass Deutschland seit Trumps Amtsantritt die meiste Zeit ohne einen amerikanischen Botschafter hat auskommen müssen. Das sagt sehr viel aus. Allerdings waren die diplomatischen Kanäle nie komplett zu. Mit Biden kommt nun einer an die Macht, der sich wieder für Deutschland interessiert und der unser Land kennt. Ob das allerdings für die sofortige Verbesserung der deutsch-US-amerikanischen Beziehungen reicht, ist fraglich. Die Augsburger Allgemeine hat dazu einen Artikel veröffentlicht.

    Mein Podcast zum Thema Islamismusbekämpfung
    Anlässlich der aktuellen Islamismus-Debatte, möchte ich Euch mein Gespräch mit Daniel Gerlach empfehlen. Er ist Autor, Publizist, Nahost-Experte und Mitherausgeber vom Zenith-Magazin – Zeitschrift für den Orient. Mit ihm habe ich über das Wiedererstarken des sogenannten Islamischen Staates in Irak und Syrien gesprochen. Dabei hat uns einerseits die Frage nach der Terrorfinanzierung und den hohen finanziellen Rücklagen des IS durch organisierte Kriminalität in den Bereichen Antikenhandel oder Erdölverkauf interessiert und andererseits die Frage nach der ideologischen Legitimierung des barbarischen Vorgehens des IS und der damit einhergehenden Rekrutierung in strukturell schwachen Ländern wie dem Irak. Hier könnt ihr die Folge hören.

    Deutsche als politische Geiseln im Iran: Bundesregierung muss ihre Freilassung unmissverständlich fordern
    Die Antwort der Bundesregierung auf meine Anfrage hat gezeigt, dass im Iran mehr Deutsche inhaftiert sind, als bisher bekannt. Immer wieder werden Doppelstaatler*innen inhaftiert, um Druck auf Regierungen auszuüben. Offenbar geraten auch zunehmend Deutsche ins Fadenkreuz. Im Hinblick auf die vier deutschen Staatsbürgerinnen und Staatsbürger in iranischer Haft steht die Bundesregierung in besonderer Verantwortung, die verzweifelte Lage von politischen Gefangenen bei ihren iranischen Partnern mit Nachdruck zu thematisieren und deren Freilassung unmissverständlich zu fordern. Mehr dazu findet ihr in einem Artikel in der Welt und einem Interview mit der Deutschen Welle.

    Nasrin Sotoudeh: Dauerhafte Freilassung erwirken
    Nachdem sich der Gesundheitszustand der iranischen Menschenrechtsanwältin Nasrin Sotoudeh aufgrund ihres wochenlangen Hungerstreiks und der unmenschlichen Haftbedingungen dramatisch verschlechtert hatte, ist der nun erteilte Hafturlaub das Mindeste. Dennoch ist die Erleichterung groß, da ihre fortgesetzte Inhaftierung – angesichts der in der iranischen Justiz weit verbreiteten Missachtung von Humanität – denkbar und die Konsequenzen für Nasrin Sotoudeh fatal gewesen wären. Der internationale Druck muss nun aufrechterhalten werden, um die wirkliche Freilassung von Nasrin Sotoudeh und all den vielen weiteren politischen Gefangenen zu erwirken. Lest dazu auch meine Pressemitteilung.

    TERMINE

    Samstag und Sonntag, 14./15. November: Digital/Präsenz Kreismitgliederversammlung

    Vorläufige Tagesordnung

     

    Samstag, 14.11.2020

    Online, Beginn 10 Uhr

    1. Begrüßung, Formalia und Tagesordnung
    2. Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung
    2.1 Wahlordnung und Formalia
    2.2.   Aufstellung der Vorschlagsliste

    Sonntag, 15.11.2020

    Online, Beginn 10 Uhr

    1.      Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung (Fortsetzung)
    1.1.   Aufstellung der Vorschlagsliste (Fortsetzung)

    Sonntag, 15.11.2020

    Präsenz, Beginn 20 Uhr

    2.      Aufstellung des Wahlvorschlags für die Stadtverordnetenversammlung (Fortsetzung)
    2.1.   Beschluss des Wahlvorschlags
    3.      Verschiedenes

    Die Einwahldaten sind Euch per Mail zugegangen.

    Tag: Samstag und Sonntag, 14. und 15. November
    Uhrzeit: 10:00 Uhr
    Ort: online / Wolfgang-Steubing-Halle, Alfred-Pfaff-Straße 1, 60386 FFM

    Montag, 16. November: Demokratie braucht Feminismus! Antifeminismus online entgegentreten

    Angriffe auf geschlechtliche und sexuelle Vielfalt und feministische Errungenschaften rücken auch online verstärkt in unser Blickfeld. Diskussionen um die Einführung der Ehe für alle oder die #metoo-Debatte zeigen dies auf. Gerade in den sozialen Medien wird deutlich, wie wichtig es ist, Haltung zu zeigen, antifeministischen Argumentationen entgegenzutreten und geschlechter-demokratische Positionen sichtbar zu machen.
    Das zweistündige Online-Seminar mit Micha Trube und Laura Sasse vom Team Gegenargument bietet dabei einen Einstieg in die Thematik. Was ist Antifeminismus überhaupt und wie können wir ihn online erkennen? Welche Strategien gibt es, um auf antifeministische Aussagen zu reagieren?
    Anhand typischer antifeministischer Argumente probieren wir eigene Gesprächsstrategien und Möglichkeiten der Positionierung aus.
    Das Online-Seminar wechselt zwischen audiovisuellen Inputs und textbasierten Diskussionsmethoden. Für die Teilnahme sind ein Computer und Internetanschluss, jedoch keine Kamera oder Headset notwendig.
    Die Veranstaltenden behalten sich vor, von ihrem Hausrecht Gebrauch zu machen und Personen, die extrem rechten Parteien oder Organisationen angehören, der extrem rechten Szene zuzuordnen sind oder bereits in der Vergangenheit durch rassistische, nationalistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind, den Zutritt zur Veranstaltung zu verwehren oder von dieser auszuschließen.
    Die Teilnahme am Online-Seminar ist kostenfrei.
    Anmeldungen bis spätestens 12. November 2020 über die Anmeldemaske hier oder per Mail: anmeldung@boell-hessen.de
    Das Online-Seminar kann mit 2,5 Unterrichtseinheiten für den weiteren Bereich des Politikmanagement Zertifikat von GreenCampus angerechnet werden.

    Tag: Montag, 16. November
    Zeit: 18:00 Uhr
    Ort: online

    Montag, 16. November: Infoveranstaltung zur Arbeit in der KAV (Kommunalen Ausländer*innenvertretung)

    Ihr interessiert euch für die Arbeit der Kommunalen Ausländer*innenvertretung (KAV) oder überlegt, auf der Liste der Grünen für die KAV zu kandidieren?
    Dann haben wir ein Informationsangebot für euch: Florian Chiron, seit 2016 unser Vertreter in der KAV und deren stellvertretender Vorsitzender, berichtet über Aufgaben und Arbeitsweise der KAV, erzählt von seinen Erfahrungen dort und beantwortet gerne eure Fragen. Hier findet ihr die formalen Voraussetzungen für eine Aufstellung.
    Einwahldaten: global.gotomeeting.com/join/779477781 oder per Telefon: +49 892 0194 301 Zugangscode: 779-477-781.

    Tag: Montag, 16. November
    Zeit: 20:00 Uhr
    Ort: online

    Montag, 16. November: Systemwechsel oder Rolle rückwärts? - Was kommt mit der nächsten EU-Agrarreform auf Hessen zu?

    Der Arbeitskreis Europapolitik der Landtagsfraktion von Bündnis 90/Die Grünen im Hessischen Landtag lädt zu einem Web Talk mit Martin Häusling, MdEP, zu den Auswirkungen der aktuellen Reformvorschläge zur Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) ein.
    Zum Zeitpunkt der Ratspräsidentschaft Deutschlands hat die zuständige Bundesministerin eine Position des Agrarrates organisiert. Fast gleichzeitig hat sich auch das Europaparlament zu der Frage der Fortentwicklung der GAP positioniert. Die Grünen in den Parlamenten, die Ökoanbauverbände und die NGOs aus dem Bereich Natur- und Umweltschutz sind entsetzt über die rückwärtsgewandten Vorschläge von Rat und Parlament.
    Was bedeuten die jetzt gemachten Vorschläge für die Agrar- und Umweltpolitik in Hessen? Welche Einwirkungsmöglichkeiten gibt es noch? Was wird aus dem „Green Deal“ und der „Farm to Fork Strategie“ der EU Kommission? Darüber wollen wir mit Euch bei einem WebTalk diskutieren. Martin Häusling wird uns dazu zunächst auf den Stand der Dinge bringen.
    Anmeldung bitte unter m.dahlke2(at)ltg.hessen(dot)de. Die Zugangsdaten werden zugesandt.

    Tag: Montag, 16. November
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 17. November: Feministischer Feierabend: Feminismus - was verstehen wir darunter?

    Feminismus ist mal hip und mal out und manchmal von Herstellern teurer Mode für T-Shirt-Sprüche vereinnahmt. Feministinnen werden gehypt und beschimpft, im Netz gefeiert und massiv bedroht. An den Universitäten wird so kontrovers über Feminismen gestritten, dass draußen kaum noch eine versteht, worum es eigentlich geht. Frauenkongresse werden veranstaltet, um verschiedene Generationen von Feministinnen endlich in einen Dialog zu bringen. An feministischen Aktionstagen wirkt die Bewegung zersplittert und geschwächt, weil jede Gruppe auf ihrer spezifischen Sichtweise besteht und ihr Ding allein macht. Neue Fragen wurden aufgeworfen, die Wahrnehmung von Differenz gefordert – es ist von intersektionalem Feminismus die Rede, und Queer-Feminismus soll den Feminismus längst abgelöst haben. Und bei den GRÜNEN wird Feminismus jetzt Teil des neuen Grundsatzprogrammes.
    Und wie sieht es mit der Wirksamkeit von Feminismus aus? Gleichstellung ist längst noch nicht erreicht, bei zentralen Fragen befinden wir uns noch im letzten Jahrhundert, die Gewalt gegen Mädchen und Frauen wütet nahezu unverändert, um körperliche und reproduktive Selbstbestimmung muss ständig gerungen werden, Geld und Macht sind noch lange nicht gleich verteilt – und zugleich wurde unendlich viel bewegt, hat sich so viel gebessert, sind Frauen fast überall angekommen… und junge Frauen dominieren manch weltweite Bewegung.
    All das veranlasst uns, darüber zu reden, was wir eigentlich heute unter Feminismus verstehen – politisch, gesellschaftlich, persönlich. Wir freuen uns, wenn ihr mitredet!
    Diese  Veranstaltung gehört zu unserer Reihe „Feministischer Feierabend“. Wir kommen an jedem dritten Dienstag im Monat in einer entspannten und spannenden Frauenrunde zusammen, um uns auszutauschen,  Neues zu erfahren, nachzudenken, unsere Kenntnisse und Kompetenzen zu vertiefen oder einzubringen, uns mit aktuellen frauenpolitischen Themen zu beschäftigen und miteinander zu diskutieren. Eigentlich sollten diese Feierabende an angenehmen Orten bei Speis und Trank stattfinden – so lange Corona uns dazu zwingt, treffen wir uns nun erst einmal per Videokonferenz.
    Mit Bärbel Spiegel (Sexismusbeauftragte), Dana Kube (Stadtteilgruppe 5), Deborah Düring (Landesvorsitzende GJH), Elke Voitl (Leiterin  des Dezernatsbüros III), Martina Feldmayer (Mitglied des Hessischen Landtags), Miriam Dahlke (Mitglied des Hessischen Landtags), Noreen von Schwanenflug (Stadtteilgruppe 4), Tina Zapf (u.A. Sprecherin GJF);  Moderation: Beatrix Baumann Vorstandssprecherin B90/GR FFM und Stadtverordnete.
    Die Veranstaltung ist öffentlich. Den Teilnahmelink findet ihr hier oder ihr wählt euch über das Telefon ein: +49 721 9881 4161. Zugangscode: 722-176-221

    Tag: Dienstag, 17. Oktober
    Zeit: 18:00 - 20:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 17. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Zukunft der Mobilität in Hessen

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Karin Müller, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags und Sprecherin für Verkehr, mit dem Thema “Zukunft der Mobilität in Hessen”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.
    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalk ihr hier. Die Meeting-ID lautet: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883.

    Tag: Dienstag, 17. November
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 17. November: Teilhabe oder Rückschritt? Die Position der Frau in Zeiten von Corona

    Jeder Fortschritt in der Gleichstellung wird von Rückschritten begleitet. Eine neue Studie der Bertelsmann-Stiftung zeigt, dass sich das durchschnittliche Lebenseinkommen von Müttern und Vätern immer weiter auseinanderentwickelt. Die Co­rona-Krise hat das ihre getan. Aber es gibt auch eine Gegenbewegung – ein Anlass für ­Zuversicht? Eine Debatte mit Jutta Allmendinger Präsidentin des Wissenschaftszentrums Berlin für ­Sozialforschun, moderiert von Lisa Straßberger Katholische Akademie Rabanus Mauru.

    Zur Reihe DENKArt
    Ziel der Reihe „DenkArt“ ist, die öffentliche Debattenkultur zu pflegen und einen partizipativen Diskursraum für gesellschaftliche Themen der Gegenwart zu eröffnen – in diesem Herbst unter dem Titel „Der normalisierte Ausnahmezustand“.
    Kontroversen und Konflikte gehören zu einer Demokratie, die in der öffentlichen Debatte immer wieder das stichhaltige Argument und die Einheit in der Vielfalt sucht. Wohin Slogans statt Debatten, Vorurteile statt Vertrauen führen, das lehrt uns die eigene Vergangenheit. Daher sind wir alle gefragt, für die politische Kultur Verantwortung zu tragen. Anstelle eines flüchtigen Austauschs von Meinungen oder vorschnellen Urteilen sollen bei „DenkArt“ die Analyse und kritische Betrachtung zu ihrem Recht kommen.
    Jeder Abend beginnt mit einem 30 bis 40 Minuten langen Impulsvortrag des eingeladenen Gastes. Im Anschluss daran diskutieren die Zuschauer*innen in kleinen Gruppen und sammeln ihre Fragen, die in einem nachfolgenden moderierten Gespräch von der/dem Vortragenden beantwortet werden.
    Da nur wenige Plätze vor Ort vergeben werden können, wird die Veranstaltung durch ein Live-Streaming-Angebot über youtube.com/hausamdom ergänzt. Dieses wird über einen Chat weiteren Zuhörer*innen die Möglichkeit bieten, sich in die Diskussion zum jeweiligen Impulsvortrag einzubringen.
    Wir laden Sie zu spannenden Themen und kontroversen Gesprächen ein!
    Eintritt: 10 €, erm. 7. Bitte hier anmelden.

    Tag: Dienstag, 17. November
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt und online

    Mittwoch, 18. November: Online-Diskussion: Stadt, Land, PKW

    Ein zentrales Argument, warum in ländlichen Räumen nach wie vor so viel mit dem eigenen Auto erledigt wird, heißt: Es gibt keine Alternativen. Wenngleich das in dieser Absolutheit nicht zutreffend ist, so richtig ist es andererseits, dass die Qualität des ÖPNV-Angebotes, je weiter man sich von Ballungsräumen wegbewegt, immer beklagenswerter wird. Zur Arbeit fahren, Einkäufe erledigen, soziale Kontakte pflegen sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln oft zeit- und nervenraubende Unternehmungen. Eine ganzheitlich ansetzende Verkehrswende muss deshalb auch dünner besiedelte Räume in ein zukunftsweisendes Konzept integrieren.
    Welche Ansätze gibt es, Ballungsräume und ländliche Räume verkehrstechnisch auf moderne und klimafreundliche Weise zu vernetzen? Wie sieht es mit der Bereitschaft aus, die bisher eingeübten Formen der Mobilität zu verändern? Wie steht es um das Kosten-/Nutzen-Verhältnis: Ist ein flächendeckendes, klimafreundliches, benutzerfreundliches Angebot überhaupt finanzierbar und organisierbar? Und wenn ja, wie und durch wen?
    Bitte beachten Sie: Aufgrund der aktuellen Maßnahmen gegen das Coronavirus findet die Veranstaltung online statt. Verfolgen Sie/verfolgt die Debatte live auf Zoom und diskutieren Sie/diskutiert mit (anonym per Chat oder durch Wortmeldung; nur ReferentInnen sind öffentlich zu sehen)..
    Der link zur Veranstaltung wird eine Stunde vorher hier bekannt gegeben. Sie können sich/Ihr könnt Euch aber auch kurz formlos anmelden bei anmeldung(at)boell-hessen(dot)de. Dann bekommen Sie/bekommt Ihr den link rechtzeitig vorher zugemailt..
    Online-Diskussion mit:

    • Melanie Herget Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Fachgebiet Verkehrsplanung und Verkehrssysteme der Universität Kassel
    • Andreas Knie Leiter der Forschungsgruppe Digitale Mobilität und gesellschaftliche Differenzierung am Wissenschaftszentrum Berlin (WZB)
    • Steffen Müller Geschäftsführer des Nordhessischen Verkehrsverbundes (NVV), Kassel

    Moderation:

    • Jutta Deffner Forschungsschwerpunktleiterin Mobilität und Urbane Räume, ISOE - Institut für sozial-ökologische Forschung, Frankfurt/Main

    Tag: Mittwoch, 18. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 19. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Zukunft der Mobilität in Hessen

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Karin Müller, Vizepräsidentin des Hessischen Landtags und Sprecherin für Verkehr, mit dem Thema “Zukunft der Mobilität in Hessen”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.
    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalk ihr hier. Die Meeting-ID lautet: 885 5620 3864
    Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883

    Tag: Donnerstag, 19. November
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 19. November: Online-Treffen der AG Queer und Vielfalt

    Am 19. November trifft sich die AG (i.G.) Queer und Vielfalt zu ihrem nächsten Treffen. Themen werden u.a. ein Rückblick auf die KMVen und ein Ausblick auf die BDK aus queerpolitischer Sicht sein. Zudem werden wir über bevorstehende Veranstaltungen und Beteiligungen der AG im Rahmen des Kommunalwahlkampfs sprechen.
    Hier kommt ihr zum Meeting. Ihr könnt auch per Telefon beitreten: +49.906.977.592.39,,1951695559#

    Tag: Donnerstag, 19. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Dienstag, 24. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Marcus Bocklet, Sprecher für Soziales und Gesundheit, mit dem Thema “Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt. Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen. Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Hier kommt ihn zum Zoom-Meeting. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883. Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 24. November
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 24. November: Offenes Haus der Kulturen zu Rechtem Terror

    Die NSU-Morde, die Ermordung von Walter Lübcke, die Attentate von Halle und Hanau. Rechter Terror scheint derzeit eine neue Dynamik zu entwickeln. Dabei ist rechter Terror keineswegs eine neue Entwicklung, seit Jahrzehnten waren Wehrsportgruppen und bewaffnete Neonazi-Gruppen in Deutschland aktiv und verübten Anschläge wie jenes auf das Oktoberfest im Jahr 1980. Durch rechte Online-Kulturen, in denen die meist männlichen Täter auf Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus eingeschworen werden. Im Vortrag sollen Geschichte und Ideologie des rechten Terrors beleuchtet werden.
    Eine Veranstaltung von Offenes Haus der Kulturen & AStA der Goethe-Universität
    Begrenzte Platzzahl – Anmeldung notwendig!
    Mehr Infos findet ihr hier.

    Tag: Dienstag, 24. November
    Zeit: 19:30 Uhr
    Ort: Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main

    Mittwoch, 25. November: Online-Veranstaltung „Toxi tour Mexico – Wirtschaft, vergiftet“

    Mexiko ist eines der Länder mit den meisten Freihandelsabkommen und somit ein „Industrieparadies“ für transnationale Unternehmen der ganzen Welt. Die aus EU-Parlamentarier*innen, Wissenschaftler*innen und internationalen Nichtregierungsorganisationen bestehende Karawane der #ToxiTourMexico besuchte vom 2. bis 11. Dezember 2019 sechs betroffene Regionen in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten, die sich entlang der Gebirgskette „Eje Neovolcánico“ erstrecken. In den Gebieten sind die Auswirkungen des Freihandels und der Tätigkeit transnationaler Unternehmen auf Menschen und Umwelt besonders stark. Auch deutsche Firmen sind in diesen Regionen aktiv.
    Am 25. November nehmen Alejandra Méndez Serrano, Direktorin des „Centro Fray Julián Garcés“ aus Tlaxcala und Sofía Enciso González, Mitglied von „Un Salto de vida“ aus Jalisco an der online-Veranstaltung in Frankfurt teil. Sie berichten über die Lage in ihren Regionen, machen die Beteiligung transnationaler Unternehmen an Umwelt- und Gesundheitsschäden sichtbar, weisen auf deren Mitverantwortung hin und diskutieren mit dem interessierten Publikum über Möglichkeiten, Veränderungen zu erreichen.
    Die Organisation „Centro Fray Julián Garcés“ weist seit vielen Jahren auf die Zerstörung der Umwelt in Tlaxcala hin. Dieser Bundesstaat gehört gemeinsam mit der Hauptstadtregion und den Bundesstaaten Mexiko und Puebla zu einem der vier wichtigsten Industriezentren („corredores industriales“) Mexikos.
    „Un Salto de Vida“ trug dazu bei, dass die Informationen über die Verschmutzung des Flusses Santiago mit giftigen Substanzen und die zahlreichen Gesundheitsschäden der Bevölkerung öffentlich wurden. Die Organisation arbeitet in El Salto, gelegen am Fluss Santiago, im Bundesstaat Jalisco.
    Benjamin Cortés Peralta, Goethe Universität Frankfurt, wird ergänzende Informationen zur Verknüpfung zwischen deutschen Firmen in Mexico liefern und darstellen, wie VW und Audi die gesetzlichen Lücken vor Ort nutzen, um ihrer unternehmerischen Verantwortung nicht nachzukommen.
    Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Sprache: Spanisch. Eine Übersetzung ins Deutsche simultan per Zoom erfolgt. Anmeldung bis zum 24.11. unter cristina.valdivia(at)epn-hessen(dot)de
    Veranstalter*innen: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., peace brigades international – Regionalgruppe Rhein-Main, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Misereor und Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.
    Diese Veranstaltung ist Teil der virtuellen Rundreise #ToxiTourMéxico – Berichte aus den Hotspots der Umweltzerstörung der mexikanischen Organisationen Centro Fray Julián Garcés und Un Salto de Vida vom 05.11.20 bis zum 27.11.2020, organisiert vom Öku-Büro in München und der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko.

    Tag: Mittwoch, 25. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 25. November: Haus am Dom - Emissionsfreie Mobilität in Städten

    Luftverschmutzung ist ein Gesundheitsrisiko. Hauptverursacher sind Verbrennungsmotoren. Wie weit ist die technologische Entwicklung? Eine emissionsfreie Mobilität braucht sektorübergreifende Lösungen und politische Rahmenbedingungen zum Wohle aller. Mit Prof. Dr. Birgit Scheppat, Hochschule Rhein-Main und Heiko Nickel, VCD u. a.

    Eintritt: 5 €, erm. 4 €

    Mehr Information findet ihr hier.

    Tag: Mittwoch, 25. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

    Donnerstag, 26. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Marcus Bocklet, Sprecher für Soziales und Gesundheit, mit dem Thema “Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt. Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen. Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Hier kommt ihn zum Zoom-Meeting. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883. Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 26. November
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Samstag, 28. November: Kreismitgliederversammlung

    Tagesordnung folgt, Haupttagesordnungspunkte sind die Aufstellung der Wahlvorschläge für die Ortsbeiräte und des Wahlvorschlags für die Kommunale Ausländer*innenvertretung bei den Kommunalwahlen am 14. März 2021 sowie die Wahl der Direktkandidat*innen für die Bundestagswahlen im Herbst 2021.
    Details finden sich rechtzeitig online unter frankfurt.antragsgruen.de/28112020.

    Die Einwahldaten sind Euch per Mail zugegangen.

    Tag: Samstag, 28. November
    Uhrzeit: 10:00 (Digital) 18:00-24:00 Uhr (Präsenz)
    Ort: online / Saalbau Stadthalle Zeilsheim, Bechtenwaldstraße 17, 65931 Frankfurt

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

    Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de

    Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail mit dem Betreff "unsubscribe infomail" an: sympa(at)lists.gruene-partei-frankfurt(dot)de.
     
    Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss keinen Betreff oder Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

    An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

    Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


     

     

     
     
    Folgen Sie uns auf Twitter. Werden Sie Facebook Fan.

    Impressum

    BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
    Oppenheimer Straße 17
    60594 Frankfurt am Main

    Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
    Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
    E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

    Vertretungsberechtige:
    Beatrix Baumann
    Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

    Newsletter abbestellen