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GRÜNE WOCHE 40/2020 (20.11.2020)

Liebe Freund*innen,

am vergangenen Wochenende haben wir bei unserer zweitägigen hybriden Kreismitgliederversammlung – zunächst digital und am Sonntagabend schließlich in echt präsent, mit Masken und Abstand, in der riesigen Wolfgang-Steubing-Halle der Eintracht im Riederwald - unsere Liste für die Stadtverordnetenwahl am 14. März 2021 aufgestellt. 78 Menschen stehen auf dieser Liste, von Martina Feldmayer und Bastian Bergerhoff als unseren Spitzenkandidat*innen bis zur Magistratsgruppe mit Rosemarie Heilig und Stefan Majer auf den letzten beiden Plätzen. Auch dazwischen eine beeindruckende Liste von Menschen, die GRÜNE Kommunalpolitik im Frankfurter Römer machen wollen – eine bunte und diverse Liste mit jungen und älteren Menschen, erfahrenen Kommunalpolitiker*innen der jetzigen Römer-Fraktion und neuen Gesichtern für den Römer. Wir gratulieren an dieser Stelle noch einmal ganz herzlich allen, die gewählt wurden – wir freuen uns auf einen mitreißenden Wahlkampf mit euch!
Wer sie noch nicht kennt: die Pressemitteilung des Kreisvorstandes zur Listenaufstellung mit allen 78 Namen findet ihr hier.

Und nicht vergessen - noch sind wir nicht komplett: eine weitere hybride KMV folgt am 28.11.2020. Dort stellen wir die Liste für die Wahl zur Kommunalen Ausländer*innenvertretung 2021 auf,  die Vorschlagslisten für die Ortsbeiratswahlen 2021 sind zu beschließen und wir werden über unsere beiden Frankfurter Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl 2021 entscheiden. Und ich darf euch ankündigen, dass wir auch bei der kommenden KMV wieder spannende Kandidat*innen erleben und Bewerbungsreden hören werden. Die Einladung ist euch bereits zugegangen – ladet die Akkus eurer Endgeräte, poliert die Schreibtischplatten, stellt Getränke und Obst bereit und sichtet schon mal die Bewerbungen unter Antragsgruen- ein paar stehen schon drin, weitere werden in den nächsten Tagen sicherlich folgen – es wird aufregend werden. Und das allerbeste ist: das Wahlgesetzt schreibt auch hier abschließend die Präsenz der Parteimitglieder bei der Aufstellung der Listen und der Direktkandidat*innen vor – und das heißt: wir werden uns in echt sehen! Wir können miteinander sprechen ohne Displays und Tastaturen dazwischen! Am 28.11.2020 ab 18 Uhr im Saalbau Zeilsheim.

Natürlich mit Abstand, natürlich mit Maske vor Nase und Mund, natürlich unter Einhaltung der Hygieneregeln, die euch mit den Einladungen zugegangen sind. Aber immerhin!

An dieser Stelle sagen wir – ich bin mir sicher auch in eurem Namen – absolut super-herzlich tausendmal Dank an das Team der Kreisgeschäftsstelle und die vielen Helfer*innen aus dem OP17-Team und dem TeamTech, die es uns ermöglichen, dass wir diese KMVen mit unseren begrenzten finanziellen Mitteln überhaupt durchführen konnten und können. Ihr seid sowas von großartig! Andere kaufen für viel Geld technischen Support und Dienstleister*innen ein – wir Frankfurter GRÜNE schreiben einen Aufruf an die Mitglieder und schwupps haben wir kompetente Teams zusammen und stemmen einen digitalen und zwei hybride Parteitage hintereinander mit Bordmitteln und Mitgliedern … technische Hotline, digitale Schaltzentrale und Regie, Abstimmungstool-Bedienung, Protokollierung, Umsetzung Hygienekonzept, Ordnerdienste, Registrierung, Dekoration der Hallen … Applaus Applaus Applaus. Und herzlichen Dank natürlich auch an all diejenigen, die die Präsidien gebildet und mit äußerster Geduld kompetent und satzungssicher durch diese aufregenden und stundenlangen Sitzungen geführt haben.

Einen absolut wichtigen Termin gibt es noch, eine Aktion (unter Beachtung aller Regelungen und Auflagen des Infektionsschutzes): am 25.11.2020 ist der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*. Dem Bündnis Frankfurt für Frauenrechte in Person unserer Stadtverordneten Ulla auf der Heide ist es gelungen, 34 Organisationen dafür zu gewinnen, in diesem Jahr gemeinsam mit einer Menschenkette am Mainufer am 25.11.2020 ab 16:30 Uhr ein starkes Zeichen der Solidiarität mit von Gewalt Betroffenen und für die Durchsetzung der fundamentalen Rechte von Frauen* und Mädchen* zu setzen. Kommt ihr auch dazu und macht mit!
Die GRÜNEN Frankfurt am Main sind Unterstützer*in der Aktion, wir teilen deren Forderungen:
„Geschlechtsspezifische Gewalt in jeder Form ist eine globale Menschenrechtsverletzung mit verheerenden, langwirkenden gesundheitlichen Folgen und Todesgefahr für die Hälfte der Menschheit. … Wir fordern die Umsetzung aller in der Istanbul Konvention beschriebenen Maßnahmen für alle Frauen* und Mädchen* unabhängig von ihrem Aufenthaltsstatus und ihrer Nationalität. Wir fordern die Europäische Union, Deutschland, die Landesregierung und die Stadt Frankfurt auf alles daran zu setzen, dieses zivilisatorische Desaster wirksam und entschlossen zu bekämpfen.
Wir setzen uns ein für eine Gesellschaft, in der Frauen frei von Gewalt und Diskriminierung gleichberechtigt und respektiert leben können! Wir fühlen uns verbunden mit den Frauen* und Mädchen*, die auf der ganzen Welt gegen Gewalt aufstehen und schauen aktuell mit Hoffnung und Respekt auf die mutigen Kämpfer*innen in Polen und Belarus.“
Treffpunkte für die Menschenkette sind der Tiefkai am Eisernen Steg und an der Untermainbrücke ab 16 Uhr.
Mehr zum Hintergrund, zu den politischen Forderungen, zu den beteiligten Organisationen und zum Ablauf hier.

Eine weitere gute Möglichkeit, sich unter Beachtung der Hygieneregeln zu sehen und Zeichen zu setzen. Es wäre schön euch hier wie dort zu sehen! Auf jeden Fall aber: passt auf euch auf, bleibt gesund und: bleibt in Kontakt!

Herzliche Grüße

Beatrix Baumann, Vorstandssprecherin + Bastian Bergerhoff, Vorstandssprecher Grüne Frankfurt

THEMEN

Verbindlicher Klima- und Umweltschutz im Profifußball
Eine Petition von Michael Vogel

 

Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*
Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

Unsere Umweltministerin, Priska Hinz forderte auf der Umweltministerkonferenz ein Verbot von PFC.
Neues von Martina Feldmayer, MdL

SPD gegen Kapitalerhöhung der Nassauischen Heimstätte
Neues von Marcus Bocklet, MdL

Haushalt und Finanzplanung für einen klaren Kurs durch die Pandemie
Neues von Miriam Dahlke, MdL

Internationaler Tag der Toleranz
Neues von Taylan Burcu, MdL

Mehrheit der Hess*innen steht hinter den Corona-Maßnahmen der Landesregierung
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Saudi-Arabien, Belarus, Syrienkonferenz, 65 Jahre Bundeswehr
Neues von Omid Nouripur, MdB

 

TERMINE

Freitag, 20. - Sonntag, 22. November: Digitale Bundesdelegiertenkonferenz 2020

Dienstag, 24. November: GRÜNTalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

Dienstag, 24. November: Karlsruhe und die EU - Der Einfluss des BVG auf die deutsche Politik

Dienstag, 24. November: Offenes Haus der Kulturen zu Rechtem Terror

Mittwoch, 25. November: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen

Mittwoch, 25. November: Online-Veranstaltung „Toxi tour Mexico – Wirtschaft, vergiftet“

Mittwoch, 25. November: Haus am Dom - Emissionsfreie Mobilität in Städten

Donnerstag, 26. November: GRÜNTalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

Freitag, 27. November: BUND Vortrag: KLIMAWANDEL - UND JETZT?

 

VORSCHAU

Samstag, 28. November: Hybrid-Kreismitgliederversammlung

Dienstag, 01. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Die Polizei - Dein Freund und Helfer?

Dienstag, 01. Dezember: Kulturbrücke Kino - Korankinder

Mittwoch, 02. Dezember: EPN - Reflect! Ansprüche und Widersprüche transformativer Bildungspraxis

Donnerstag, 03. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Die Polizei - Dein Freund und Helfer?

    Verbindlicher Klima- und Umweltschutz im Profifußball

    Klimaschutz ist Teamsport, alle müssen ran und ihr Bestes geben

    In Vor-Coronazeiten führten Spieltage der Bundesliga, des DFB-Pokals und der Nationalmannschaft zu erheblichen Belastungen für Klima und Umwelt. Tonnenweise Müll und Abfall, der Konsum in den Stadien, die An- & Abreise der Fans führten jeden Spieltag zu einem gigantischen CO2-Fußabdruck von über 7.500 Tonnen CO2. Noch sind, aufgrund der Pandemie, keine Zuschauer zugelassen. Durch einen möglichen Impfstoff besteht die Aussicht, dass die Stadien mittelfristig wieder gut gefühlt sein werden. Ein ligaweites verbindliches Konzept zum Klima- und Umweltschutz fehlt und wird auch in der DFL nicht diskutiert. Auch für Länderspiele der Nationalmannschaft fehlt ein schlüssiges ganzheitliches Konzept.

    Die Antwort auf Michael Vogels Appell für einen "verbindlichen Klima- und Umweltschutz im Profifußball" blieb entweder aus (DFL), ging am Thema vorbei (DFL Stiftung) oder stellte sich rückblickend lediglich als reine Absichtserklärungen (DFB) heraus. Deshalb fordert er die DFL, DFL-Stiftung und den DFB dringend auf, endlich einen verbindlichen und weitreichenden Klima- und Umweltschutz im Profifußball zu etablieren. Damit sich der Profi-Fußball dem Klimawandel entgegenstellt und seiner gesellschaftlichen Verantwortung gerecht werden kann, müssen weitreichende Veränderungen vorgenommen werden.

    Mehr zu diesem Thema und Details findet Ihr hier. Ziel dieser Petition ist es die "Taskforce Zukunft Profifußball" kritisch zu begleiten und Forderungen nach Umwelt- und Klimaschutz im Profifußball ein stärkeres Gewicht zu geben. Es ist ein wichtiger Zeitpunkt öffentlichen Druck zu erzeugen - daher ist Eure Stimme sehr wichtig!

    Banner, Fahnen und Aktionen zum Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* am Mittwoch, 25.11.20

    Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Umwelt und Frauen

    Gewalt gegen Mädchen und Frauen ist eine der häufigsten Menschenrechtsverletzungen der Welt. Sie kann jede Frau treffen – unabhängig von Alter, sozialem oder kulturellem Hintergrund. Das ist in Frankfurt leider nicht anders als irgendwo sonst auf der Welt.
    Deshalb werden wir auch dieses Jahr den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* zum Anlass nehmen, um gemeinsam mit Frankfurter Beratungsstellen und Frauennetzwerken auf die Gewalt an Frauen und Mädchen im öffentlichen Raum, in den eigenen vier Wänden und im Arbeitsleben aufmerksam zu machen.
    Die Aktionen und Veranstaltungen in Frankfurt im Überblick:

    Banner am Eisernen Steg
    Die Stadt Frankfurt setzt ein Zeichen gegen Gewalt und Sexismus: Vom 19. November 2020 bis 11. Januar 2021, hängen am Eisernen Steg große pinkfarbene Banner mit der Aufschrift „Respekt. Stoppt Sexismus.“ und „Mein Nein meint Nein“. Die Botschaft ist in elf Sprachen abgedruckt.

    Orange your City
    „Orange your City“ ist eine weltweite Aktion von UN Women als sichtbares Zeichen gegen Gewalt. In Frankfurt werden am Mittwoch, 25. November, ab 17 Uhr die Alte Oper, die Paulskirche, das Historische Museum, das Architekturmuseum, das DGB-Gewerkschaftshaus, die EZB, die Frankfurt School of Finance & Management, verschiedene Geschäfte in der Braubachstraße, der Hessische Rundfunk und viele andere Gebäude orange angestrahlt. Weitere Gebäude können sich beteiligen. Das Frauenreferat organisiert die Aktion in Kooperation mit den beiden Frankfurter Zonta-Clubs und den Soroptimisten.

    Menschenkette
    Am Mittwoch, 25.11. ist ab 16.30 Uhr eine Menschenkette gemeinsam gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen* geplant. Treffpunkt sind der Tiefkai, südliches Mainufer am Eisernen Steg und an der Untermainbrücke ab 16.00 Uhr. Organisiert und unterstützt wird die Aktion vom Bündnis Frankfurt für Frauenrechte gemeinsam mit Politik, NGOs, Frauennetzwerken, Gewerkschaften, dem Frauendezernat und dem Frauenreferat.

    Um die Hygienevorschriften zu erfüllen, werden vom Frauenreferat orangefarbene Masken und 2 Meter lange Abstandsbänder zur Verfügung gestellt. Es werden alle Auflagen des Infektionsschutzes beachtet. Die Teilnehmenden können gerne ein elektrisches Licht vor der Menschenkette aufstellen. Die Veranstaltung wird für die Öffentlichkeit medial begleitet.

    Swingcards „Nein meint Nein“
     Ab dem 25.11. hängen Swingcards mit Informationen über Beratungsangebote zum Gewaltschutz in den Frankfurter Bahnen und Bussen.

    Fahnenaktion
    Außerdem beteiligt sich die Stadt Frankfurt – wie schon seit 2005 – am Internationalen Tag gegen Gewalt an der Fahnenaktion von Terre des Femmes „NEIN zur Gewalt an Frauen“. Die Fahnen werden bundesweit an Rathäusern und anderen Gebäuden gehisst. Auch in Frankfurt wehen die Fahnen an dem Aktionstag vor dem Römer am Eingang zum Paulsplatz und vor dem Bolongaropalast.

    Beratungsangebote
    Frauen* und Mädchen*, die von Gewalt betroffen sind, können sich in Frankfurt an Beratungsstellen und Frauenhäuser wenden. Hier finden sie Unterstützung bei sexueller, häuslicher und auch digitaler Gewalt, ebenso wie bei Stalking und als Opfer von Menschenhandel. Unter Gewaltschutz finden Sie Adressen und Telefonnummern dieser Beratungsstellen.

    Aktuelle Informationen zu den Aktionen sind zu finden auf der Webseite des Frauenreferates unter Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

    Unsere Umweltministerin, Priska Hinz forderte auf der Umweltministerkonferenz ein Verbot von PFC.

    Es gibt eine lange Liste chemischer Klima- und Umweltgifte, die noch vor einigen Jahren und zum Teil auch heute noch, vorbehaltlos von der Industrie eingesetzt wurden und werden, da sie günstig zu produzieren und einfach in der Handhabung sind.Ein solches Umweltgift ist die PFC-Stoffgruppe - per- und polyfluorierte Chemikalien. Diese Verbindungen sind extrem stabil, weswegen sie oft eingesetzt werden, um Oberflächen fett-, schmutz- oder wasserabweisend zu machen. Durch ihre hohe Stabilität können PFCs jedoch nicht oder nur unvollständig abgebaut werden, wenn sie einmal in der Natur gelandet sind.Dieser Umstand macht PFCs zu Umweltgiften für die Ewigkeit. Viele Menschen, insbesondere Kinder und Jugendliche, haben bereits nachweislich erhöhte PFC-Werte im Blut. Daher setzt sich unsere Umweltministerin Priska Hinz nun für ein rasches Verbot dieser Chemikalien ein. Gerade aus Alltagsprodukten müssen PFCs schnell verschwinden. Konkret sollte das Bundesinstitut für Risikobewertung nicht länger Empfehlungen für die Verwendung dieser Chemikalien in Lebensmittelverpackungen aussprechen. PFC sollten auch nicht mehr über Düngemittel in die Umwelt gelangen.

    SPD gegen Kapitalerhöhung der Nassauischen Heimstätte

    Neues von Marcus Bocklet (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzender und Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

    Unglaublich, aber wahr: Die SPD in Hessen stimmte gegen eine Kapitalerhöhung der NH und das, obwohl mit der landeseigenen Wohnungsbaugesellschaft ein wichtiger Beitrag für mehr bezahlbaren Wohnraum geleistet werden könnte! Verkrampfte Opposition um der Opposition Willen.

    Mehr dazu in der Pressemitteilung unseres Fraktionsvorsitzenden, Mathias Wagner.

    Haushalt und Finanzplanung für einen klaren Kurs durch die Pandemie

    Neues von Miriam Dahlke (MdL), Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

    Im Landtagsplenum letzte Woche haben wir in erster Lesung über den Haushalt 2021 und die Finanzplanung bis 2024 beraten. Die drei zentralen Herausforderungen dabei: Wir müssen die Folgen der Corona-Krise bewältigen, gleichzeitig aber auch in Hessens Zukunft investieren und das trotz sinkender Steuereinnahmen. Mit dem Sondervermögen über 12 Milliarden Euro können wir flexibel und verlässlich auf die Krise reagieren. Und auch der Haushaltsentwurf zeigt, dass wir in Bildung und Forschung, in Klima- und Umweltschutz, in Kinderbetreuung und andere wichtige Vorhaben investieren wollen. Wie der Haushalt genau aussehen wird, könnt ihr hier nachlesen.

    Internationaler Tag der Toleranz

    Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

    Internationaler Tag der Toleranz - "Keine Toleranz für Intoleranz"

    Der Internationale Tag der Toleranz wird jährlich am 16. November gefeiert, um die Menschen über die Notwendigkeit von Toleranz in der Gesellschaft aufzuklären und ihnen zu helfen, die negativen Auswirkungen und Gefahren von Intoleranz zu verstehen und gleichzeitig zu sensibilisieren. Seitdem im Jahre 1995 die 185 Mitgliedstaaten der UNESCO die Erklärung der Prinzipien zur Toleranz festgelegt haben, wird jährlich an diesen besonderen Gedenktag erinnert. Dieser Tag zielt darauf ab, Toleranz, Wertschätzung, Respekt und Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Kulturen und Religionen der Welt zu fördern.
    Es soll ein Bewusstsein für die Grundsätze der Toleranz geschaffen werden. Es ist ein Tag, um die Weltanschauung, die sexuelle Orientierung sowie andere Kulturen, deren Sitten, Traditionen und Überzeugungen zu respektieren und somit ein menschenwürdiges Zusammenleben auf unserem Planeten zu ermöglichen. Es ist aber auch ein Tag der Reflexion und Debatte über die negativen Auswirkungen von Intoleranz. Die UNESCO definiert Toleranz als „eine Tugend, die den Frieden ermöglicht", und dazu beiträgt, "den Kult des Krieges durch eine Kultur des Friedens zu überwinden". Toleranz ist ein wichtiger Eckpfeiler für ein friedliches Zusammenleben. Ein toleranter Umgang miteinander ist die Grundvoraussetzung dafür, dass Menschen sich die Freiheit nehmen können und dürfen, anders als andere zu sein. 
    ntoleranz entsteht oftmals aus Unwissenheit und Angst, gerade wenn wir nichts über andere Kulturen, Religionen oder Nationen wissen, fürchten wir sie manchmal. Bildung ist ein wichtiger Weg, um Toleranz zu fördern. Der erste Schritt in der Toleranzbildung ist es, den Menschen zu vermitteln, was unsere gemeinsamen Rechte und Freiheiten sind. Nur wer andere Kulturen kennt, kann Ähnlichkeiten zwischen allen Kulturen erkennen und unsere Unterschiede respektieren. Toleranz und gleichzeitig Vertrauen in verschiedene Gemeinschaften aufzubauen, erfordert Zeit und Engagement. Der Tag der Toleranz ist eine Gelegenheit zu sehen, welche Fortschritte im Laufe des Jahres erzielt wurden.
    In einer Welt, in der gewalttätiger Extremismus und Missachtung des menschlichen Lebens immer mehr zunimmt, ist Toleranz wichtiger denn je. Dieses Jahr hat uns gezeigt, was passiert, wenn die Toleranz und gar die Akzeptanz fehlen: Alltagsrassismus, Ausgrenzung und im schlimmsten Fall sogar Gewalt und Terror - wie wir ihn in Hanau, Wien und an vielen anderen Orten erlebt haben.
    Wir Grünen in Hessen stehen für eine vielfältige Gesellschaft, ein friedliches Zusammenleben, Toleranz, Akzeptanz, Freiheit und Weltoffenheit. Vielfalt bereichert unser Land und sorgt für eine offene Gesellschaft, die nicht nur nebeneinander koexistieren, sondern auch zu Einheit und Gemeinsamkeit führen soll.

    UNESCO-Madanjeet Singh-Preis für die Förderung von Toleranz und Gewaltlosigkeit

    Im selben Jahr, in dem die UNESCO-Mitgliedstaaten die Grundsatzerklärung zur Toleranz verabschiedeten wurde auch im Andenken an Mahatma Ghandi der UNESCO-Madanjeet Singh-Preis für die Förderung von Toleranz und Gewaltlosigkeit ins Leben gerufen, der seitdem alle 2 Jahre verliehen wird und mit einem Preisgeld in Höhe von 100.000 USD dotiert ist.
    Der seit 1995 bestehende Preis zeichnet u.a. Institutionen oder Einzelpersonen aus, die in den Bereichen Wissenschaft, Kunst, Kultur und Kommunikation aktiv den Geist der Toleranz und Gewaltlosigkeit fördern und unterstützen. Die diesjährige Gewinnerin 2020 ist die in der Demokratische Republik Kongo angesiedelte Organisation Centre Résolution Conflits (CRC) / "Zentrum für Beilegung von Konflikten".

    Mehrheit der Hess*innen steht hinter den Corona-Maßnahmen der Landesregierung

    Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

    In der vergangenen Woche hat der Hessische Rundfunk die Ergebnisse des Hessentrends zu den aktuellen Corona-Maßnahmen der Landesregierung veröffentlicht. Während eine Mehrheit der Befragten 60%) grundsätzlich mit den seit Anfang November geltenden Regelungen einverstanden ist, wird die Schließung von Theatern und Kinos dagegen nur von 58% der Hess*innen befürwortet 93 Prozent befürworten die Maskenpflicht und 81 Prozent die Entscheidung, Schulen und Kitas möglichst offen zu halten.

    Insgesamt zeigt die Umfrage, dass die Menschen in Hessen den aktuellen Maßnahmen zur Bekämpfung der Corona-Pandemie zustimmen und die Gefahren durch Covid-19 ernst nehmen. Diese Akzeptanz ist wichtig, denn wir können nur gemeinsam die Pandemie auch durchstehen.  Dazu gehört auch, dass sich nur 34% der Bevölkerung große oder sehr große Sorgen macht, dass ihre Freiheitsrechte langfristig eingeschränkt werden. Immer wieder werden alle Einschränkungen von uns auf den Prüfstand gestellt. Zusätzlich wurde letzte Woche im Hessischen Landtag ein Gesetz diskutiert, dass die Beteiligung und Information des Parlaments noch genauer definiert. So wird eine breite Öffentlichkeit für alle Corona-Maßnahmen geschaffen.

    Saudi-Arabien, Belarus, Syrienkonferenz, 65 Jahre Bundeswehr

    Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

    Saudi-Arabien
    Saudi-Arabien schließt eine atomare Bewaffnung nicht aus. Dabei ist das Atomabkommen mit dem Iran bislang das zentrale Hindernis gegen die Nuklearisierung des Nahen Ostens. Denn das Atomabkommen hilft nicht nur, eine iranische Bombe zu verhindern, sondern unterdrückt auch die Ambitionen anderer Länder, eine Atombombe zu bauen. Deshalb haben die Hardliner auf beiden Seiten des Golfs alles drangesetzt, das Abkommen zu kippen. Doch seit dem Ausstieg der USA 2018 aus dem Atomabkommen, steht es auf der Kippe und wie es sich nach dem Machtwechsel in Washington entwickelt, ist noch unklar. Mehr dazu könnt ihr in meinem Interview mit der Deutschen Welle lesen.

    Belarus
    Am 16.11.2020 vor 100 Tagen hat sich Alexander Lukashenko zum Sieger der Präsidentschaftswahlen in Belarus erklärt. Hunderttausende Menschen gehen seitdem Woche für Woche auf die Straße, um friedlich für ihre Freiheit, für ihre demokratischen Rechte und für Veränderungen in ihrem Land zu kämpfen. Alexander Lukashenko reagiert auf den friedlichen Protest mit Gewalt und willkürlichen Verhaftungen. Vor diesen Menschenrechtsverletzungen im Herzen Europas dürfen wir nicht unsere Augen verschließen. Den Menschen in Belarus gilt unsere unbedingte Solidarität und Unterstützung.

    Syrienkonferenz
    Die von Russland inszenierte „Flüchtlingskonferenz“ in Damaskus ist eine Farce. Nach der „Versöhnungskonferenz“ von Sotschi 2018 ist dies der zweite zynische Versuch, den Diskurs umzubiegen – weg von notwendigen politischen Reformen im Land hin zu einem scheinheiligen Narrativ, das Normalität unter dem Assad-Regime vortäuschen will. Durch eine weitere scheinheilige Konferenz will Russland auch die öffentliche Meinung in westlichen Ländern beeinflussen, um auf billigem Wege Wiederaufbauhilfe zu erhalten. Zu Recht lassen sich die Europäer dadurch nicht erpressen. Statt Normalität vorzutäuschen und die Schuld an der humanitären Lage westlichen Sanktionen in die Schuhe zu schieben, sollte Russland seine Verbündeten in Damaskus endlich dazu bringen, konstruktiv am UN-Friedensprozess in Genf teilzunehmen. Nicht zuletzt der Umstand, dass in Damaskus mit der Türkei, Jordanien und Ägypten die wichtigsten Aufnahmeländer syrischer Geflüchteter nicht teilnehmen, zeigt, dass diese Konferenz keine Legitimität besitzt und mehr mit Propaganda als mit wirklichen Lösungsansätzen zu tun hat. Lest dazu auch meine Pressemitteilung zusammen mit Luise Amtsberg.

    65 Jahre Bundeswehr
    Am 12.11.2020 feierte die Bundeswehr ihren 65-jährigen Gründungstag. In der Tagesschau habe ich über jede Menge Baustellen in der Bundeswehr geredet. Eine davon sind die von zwei Dritteln der Bevölkerung abgelehnten Auslandseinsätze auf dem Balkan, am Horn von Afrika oder im Mittelmeer. Das liegt auch daran, dass die Politik versäumte, den Menschen offensiv zu erklären, warum manche Auslandseinsätze nötig sind. Solange die Politik das nicht macht, wird es nur wenig Akzeptanz für Auslandseinsätze geben. Und weil sich damit kaum Wahlen gewinnen lassen, wird das Thema gerne in die Schmuddelecke verbannt und lieber gar nicht besprochen. In Afghanistan zum Beispiel weigerte sich die Bundesregierung auch dann noch, von „Krieg“ am Hindukusch zu sprechen, als die Bundeswehr täglich von den Taliban in Gefechte verwickelt wurde. Ich glaube, die Deutschen können die Wahrheit ab und es ist der Job der Politik, die Wahrheit auch auszusprechen.

    TERMINE

    Freitag, 20. - Sonntag, 22. November: Digitale Bundesdelegiertenkonferenz 2020

    Die 45. Ordentliche Bundesdelegiertenkonferenz in Karlsruhe am 20. bis 22. November wird digital stattfinden. Wir wollen in Zeiten der Pandemie das Gesundheitsrisiko für alle möglichst niedrig halten und gleichzeitig eine gute Debatte zu unserem Grundsatzprogramm ermöglichen. Hier findest Du alle Infos zur Veranstaltung.

    Auf gruene.de kannst Du den Parteitag im Livestream verfolgen.

    Programm

    Freitag, 20.11.2020, 17:00 – 21:00 Uhr

    17:00 TOP 1 Festestzung der Tagesordnung und Formalia

    17:50 Politische Rede Annalena Baerbock

    18:10 TOP 2 Grundsatzdebatte – Präambel und Werte

    20:40 TOP 3 Grundsatzdebatte – Zukunft: Kapitel 3 und Kapitel 7

    Samstag, 21.11.2020, 13:00 – 17:00 Uhr

    13:00 Willkommen

    13:10 Politische Rede Robert Habeck

    13:30 TOP 4 Grundsatzdebatte – Nachhaltigkeit: Kapitel 1 und Kapitel 2

    14:30 TOP 5 Satzungsänderung: Vielfalt

    17:00 Wrap up – Pausenprogramm

    Samstag, 21.11.2020, 19:00 – 22:00 Uhr

    19:00 Willkommen

    19:10 TOP 6 Grundsatzdebatte - freie Welt: Kapitel 5 und Kapitel 8

    22:00 Wrap up

    Sonntag, 22.11.2020, 10:00 – 14:00 Uhr

    10:00 Willkommen

    10:10 Politische Rede Winfried Kretschmann

    10:20 TOP 7 Grundsatzdebatte – Zusammenhalt: Kapitel 4 und Kapitel 6

    11:30 TOP 8 Satzung – Parteireform und Schlussabstimmung GSP

    12:30 TOP 9 Wahl Antragskommission

    13:00 TOP 10 Wahl Rechnungsprüfer*innen

    13:10 TOP 11 Haushalt

    13:30 Gemeinsamer Abschluss

    Tag: Freitag, 20. November - Sonntag, 22.Novemver
    Zeit: 17:00 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 24. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Marcus Bocklet, Sprecher für Soziales und Gesundheit, mit dem Thema “Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt. Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen. Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Hier kommt ihn zum Zoom-Meeting. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883. Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 24. November
    Zeit: 18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 24. November: Karlsruhe und die EU - Der Einfluss des BVG auf die deutsche Politik

    Das Bundesverfassungsgericht hat im Mai ein Urteil zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank gefällt, das EU-weit großes Aufsehen erregt hat. Die Beschränkungen, welche Karlsruhe der Bundesregierung bei ihrem weiteren Vorgehen auferlegt hat, werden in anderen Staaten der EU mit Unverständnis gesehen. Vor allem in Frankreich, Spanien und Italien war die Empörung über das Gericht groß, die Reaktionen aus den Niederlanden und aus skandinavischen Staaten waren hingegen zurückhaltend oder positiv wertend. Die Entscheidung steht in einer Reihe von Urteilen, bei denen das Bundesverfassungsgericht korrigierend eingreift oder der Politik vorgibt, wie sie zu handeln hat. Wie ist dieser Eingriff zu bewerten? Setzt das Bundesverfassungsgericht sich über das Europarecht und handelt selbst nicht rechtmäßig? Könnte man gleiche Vorhaltungen nicht auch dem Europäischen Gerichtshof machen, dessen Urteile in Einzelfällen nicht selten eine EU-weite Wirkung entfalten? Wer entscheidet in Europa: Die Politik oder die Justiz?
    Zum Livestream kommt ihr über die Anmeldung auf der Website der Evangelischen Akademie.

    Tag: Dienstag, 24. November
    Zeit: 19:00 - 20:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 24. November: Offenes Haus der Kulturen zu Rechtem Terror

    Die NSU-Morde, die Ermordung von Walter Lübcke, die Attentate von Halle und Hanau. Rechter Terror scheint derzeit eine neue Dynamik zu entwickeln. Dabei ist rechter Terror keineswegs eine neue Entwicklung, seit Jahrzehnten waren Wehrsportgruppen und bewaffnete Neonazi-Gruppen in Deutschland aktiv und verübten Anschläge wie jenes auf das Oktoberfest im Jahr 1980. Durch rechte Online-Kulturen, in denen die meist männlichen Täter auf Antisemitismus, Rassismus und Antifeminismus eingeschworen werden. Im Vortrag sollen Geschichte und Ideologie des rechten Terrors beleuchtet werden.
    Eine Veranstaltung von Offenes Haus der Kulturen & AStA der Goethe-Universität
    Begrenzte Platzzahl – Anmeldung notwendig!
    Mehr Infos findet ihr hier.

    Tag: Dienstag, 24. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Campus Bockenheim, Mertonstraße 26, 60325 Frankfurt am Main

    Mittwoch, 25. November: Gemeinsam gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*

    Am 25.11.2020 findet eine Veranstaltung am Mainufer statt, die auf Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* aufmerksam machen will. Dafür wird eine Menschenkette gebildet. Unterstützt wird die Veranstaltung von über 30 Organisationen, u.a. von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt, der Arbeitergemeinschaft sozialdemokratischer Frauen Frankfurt, BrokenRainbow, Care Revolution e.V., DaMigra e.V., DGB, Die Linke. Frankfurt, Feministische Partei DIE FRAUEN, FEM Mädchen*haus Frankfurt, FIM- Frauenrecht ist Menschenrecht e.V., Flüchtlingsrat Hessen, Frankfurt für Frauenrechte. Frauen helfen Frauen!

    Achtung wir GRÜNE treffen uns um 15:50 an der KGS.

    Tag: Mittwoch, 25. November
    Zeit: 15:50 Uhr
    Ort: Kreisgeschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt am Main

    Mittwoch, 25. November: Online-Veranstaltung „Toxi tour Mexico – Wirtschaft, vergiftet“

    Mexiko ist eines der Länder mit den meisten Freihandelsabkommen und somit ein „Industrieparadies“ für transnationale Unternehmen der ganzen Welt. Die aus EU-Parlamentarier*innen, Wissenschaftler*innen und internationalen Nichtregierungsorganisationen bestehende Karawane der #ToxiTourMexico besuchte vom 2. bis 11. Dezember 2019 sechs betroffene Regionen in verschiedenen mexikanischen Bundesstaaten, die sich entlang der Gebirgskette „Eje Neovolcánico“ erstrecken. In den Gebieten sind die Auswirkungen des Freihandels und der Tätigkeit transnationaler Unternehmen auf Menschen und Umwelt besonders stark. Auch deutsche Firmen sind in diesen Regionen aktiv.
    Am 25. November nehmen Alejandra Méndez Serrano, Direktorin des „Centro Fray Julián Garcés“ aus Tlaxcala und Sofía Enciso González, Mitglied von „Un Salto de vida“ aus Jalisco an der online-Veranstaltung in Frankfurt teil. Sie berichten über die Lage in ihren Regionen, machen die Beteiligung transnationaler Unternehmen an Umwelt- und Gesundheitsschäden sichtbar, weisen auf deren Mitverantwortung hin und diskutieren mit dem interessierten Publikum über Möglichkeiten, Veränderungen zu erreichen.
    Die Organisation „Centro Fray Julián Garcés“ weist seit vielen Jahren auf die Zerstörung der Umwelt in Tlaxcala hin. Dieser Bundesstaat gehört gemeinsam mit der Hauptstadtregion und den Bundesstaaten Mexiko und Puebla zu einem der vier wichtigsten Industriezentren („corredores industriales“) Mexikos.
    „Un Salto de Vida“ trug dazu bei, dass die Informationen über die Verschmutzung des Flusses Santiago mit giftigen Substanzen und die zahlreichen Gesundheitsschäden der Bevölkerung öffentlich wurden. Die Organisation arbeitet in El Salto, gelegen am Fluss Santiago, im Bundesstaat Jalisco.
    Benjamin Cortés Peralta, Goethe Universität Frankfurt, wird ergänzende Informationen zur Verknüpfung zwischen deutschen Firmen in Mexico liefern und darstellen, wie VW und Audi die gesetzlichen Lücken vor Ort nutzen, um ihrer unternehmerischen Verantwortung nicht nachzukommen.
    Die Veranstaltung findet online per Zoom statt. Sprache: Spanisch. Eine Übersetzung ins Deutsche simultan per Zoom erfolgt. Anmeldung bis zum 24.11. unter cristina.valdivia(at)epn-hessen(dot)de
    Veranstalter*innen: Ökumenisches Büro für Frieden und Gerechtigkeit e.V., peace brigades international – Regionalgruppe Rhein-Main, Deutsche Menschenrechtskoordination Mexiko, Misereor und Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.
    Diese Veranstaltung ist Teil der virtuellen Rundreise #ToxiTourMéxico – Berichte aus den Hotspots der Umweltzerstörung der mexikanischen Organisationen Centro Fray Julián Garcés und Un Salto de Vida vom 05.11.20 bis zum 27.11.2020, organisiert vom Öku-Büro in München und der Deutschen Menschenrechtskoordination Mexiko.

    Tag: Mittwoch, 25. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    Mittwoch, 25. November: Haus am Dom - Emissionsfreie Mobilität in Städten

    Luftverschmutzung ist ein Gesundheitsrisiko. Hauptverursacher sind Verbrennungsmotoren. Wie weit ist die technologische Entwicklung? Eine emissionsfreie Mobilität braucht sektorübergreifende Lösungen und politische Rahmenbedingungen zum Wohle aller. Mit Prof. Dr. Birgit Scheppat, Hochschule Rhein-Main und Heiko Nickel, VCD u. a.

    Eintritt: 5 €, erm. 4 €

    Mehr Information findet ihr hier.

    Tag: Mittwoch, 25. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

    Donnerstag, 26. November: Live-Webcast GRÜNtalk: Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Marcus Bocklet, Sprecher für Soziales und Gesundheit, mit dem Thema “Corona und die Maske- welche Maßnahmen sind angemessen?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt. Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannte Gespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch, dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun.
    Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen. Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Hier kommt ihn zum Zoom-Meeting. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883. Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 26. November
    Zeit: 12:30 Uhr
    Ort: online

    Freitag, 27. November: BUND Vortrag: KLIMAWANDEL - UND JETZT?

    Unter all der Ungewissheit der Entwicklung mit dem Corona-Virus gerät in Presse, Politik und bei vielen Menschen die viel größere Bedrohung unserer Spezies durch die Klimakatastrophe ziemlich aus dem Blickfeld. Verständlich zwar auf der unmittelbaren Ebene, wird aber in diesem Zusammenhang unter anderem nicht in der Konsequenz beachtet, dass nach Auffassung vieler Fachleute aus dem Umwelt- und Naturschutz durch das immer heftigere Vordringen des Menschen in geschützte oder unberührte Naturbereich diese Problematik entstanden sein könnte. Um wieder einen Gesamtblick zu entwickeln möchten wir heute gerne einen Vortrag ankündigen, der eigentlich vor Ort auf unserer Jahreshauptversammlung stattfinden sollte. Corona-bedingt haben wir uns entschlossen, den Vortrag online zu präsentieren.
    Der Vortrag basiert in Teilen auf dem Buch des Vortragenden „DES MENSCHEN ERDE: Inferno Anthropozän“ (2017). Es bietet eine gut verständliche Zusammenfassung zentraler ökologischer Problembereiche unseres Planeten und seiner Bewohner*innen mit einem vorsichtigen Ausblick in die Zukunft und Kritik an z.B. dem Geo-Engineering.

    Weitere Details findet ihr hier.

    Tag: Freitag, 27. November
    Zeit: 19:00 Uhr
    Ort: online

    VORSCHAU

    Samstag, 28. November: Hybrid-Kreismitgliederversammlung

    Vorläufige Tagesordnung

    Samstag, 28.11. – Online, Beginn 10 Uhr

    1.           Begrüßung, Hygieneregeln und Formalia

    2.           Aufstellung der Vorschlagsliste für die Wahl zur Kommunalen Ausländer*innenvertretung (KAV) am 14. März 2021

    2.1.        Wahlordnung und Formalia

    2.2.        Aufstellung der Vorschlagsliste

    3.           Vorstellung der Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl im Herbst 2021

    3.1.        Wahlordnung und Formalia

    3.2.        Vorstellung der Direktkandidat*innen

    4.           Parteihaushalt 2021

    5.           Verschiedenes

    ACHTUNG: FÜR DIE TEILNAHME AN ONLINE-ABSTIMMUNGEN BENÖTIGT IHR EURE NETZ-ID, entsprechende Informationen sind Euch am Montag, 26.10., per E-Mail zugegangen. 

    Fortsetzung: Samstag, 28.11. – Stadthalle Zeilsheim, Beginn 18 Uhr

    6.           Aufstellung der Wahlvorschläge für die Ortsbeiräte zu den Kommunalwahlen am 14. März 2021

    6.1.        Wahlordnung und Formalia

    6.2.        Beschluss der Wahlvorschläge

    7.           Wahl der Direktkandidat*innen für die Bundestagswahl im Herbst 2021

    8.           Beschluss der Vorschlagsliste für die Wahl zur Kommunalen Ausländer*innenvertretung (KAV) am 14. März 2021

    Die Einwahldaten sind Euch per Mail zugegangen.

    Tag: Samstag, 28. November
    Uhrzeit: 10:00 (Digital) 18:00-24:00 Uhr (Präsenz)
    Ort: online / Saalbau Stadthalle Zeilsheim, Bechtenwaldstraße 17, 65931 Frankfurt

    Dienstag, 01. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Die Polizei - Dein Freund und Helfer?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Eva Goldbach, Stellv. Fraktionsvorsitzende und Innenpolitische Sprecherin, mit dem Thema “Die Polizei – Dein Freund und Helfer?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannteGespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch,dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Dienstag, 01. Dezember
    Zeit:  18:30 Uhr
    Ort: online

    Dienstag, 01. Dezember: Kulturbrücke Kino - Korankinder

    Einblicke in die Koranschulen und privater Blick von Shaheen Dill-Riaz auf seine eigene religiöse Erziehung und auf die Entwicklung des Islam in seiner Heimat Bangladesch.
    Eintritt: 5 €, erm. 4 €

    Achtung! Dieser Termin könnte kurzfristig pandemiebedingt abgesagt werden. Details findet ihr hier.

    Tag: Dienstag, 01. Dezember
    Uhrzeit: 18:30 Uhr
    Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt am Main

    Mittwoch, 02. Dezember: Reflect! Ansprüche und Widersprüche transformativer Bildungspraxis

    Die transformative Bildung oder das transformative Lernen ist in aller Munde, seit der wissenschaftliche Beirat der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen im Jahr 2011 das Gutachten „Welt im Wandel. Gesellschaftsvertrag für eine Große Transformation“ vorgestellt hat. Akteur*innen aus dem Globalen Lernen, aus der BNE oder aus der (macht)kritischen politischen Bildung diskutieren seitdem angeregt darüber, ob es sich um einen Paradigmenwechsel oder bloß ein neues >>Buzzword<< handelt. Jenseits anspruchsvoller theoretischer Debatten fragen sich viele Aktive in der Bildungsarbeit, was transformative Bildung in der Praxis eigentlich auszeichnet? Nach welchen Kriterien kann beurteilt werden, ob Bildungsveranstaltungen oder Bildungsmaterial transformativ wirken?
    In diesem Fachtag werden wir uns auf die Umsetzungsebene fokussieren. Wie kann eine transformative Bildungspraxis aussehen? Wie können Perspektiven aus dem Globalen Süden darin Raum haben, ohne koloniale Fallstricke zu bedienen? Und welche Rolle spielt dabei unsere Haltung als Aktive der Bildungsarbeit? Darüber diskutieren wir am Beispiel ausgewählter Bildungsmaterialien und beziehen machtkritische Impulse mit ein.

    Referent*innen: Maike Timmermann & Simon Toewe
    Anmeldung bitte bis zum 30.11.2020 an mt.herrera-vivar(at)epn-hessen(dot)de. Der Einwahllink wird nach der Anmeldung verschickt.

    Tag: Mittwoch, 02. Dezember
    Uhrzeit: 14:00 - 18:00 Uhr
    Ort: online

    Donnerstag, 03. Dezember: Live-Webcast GRÜNtalk: Die Polizei - Dein Freund und Helfer?

    Bei unserem GRÜNTalk in dieser Woche beschäftigt sich Eva Goldbach, Stellv. Fraktionsvorsitzende und Innenpolitische Sprecherin, mit dem Thema “Die Polizei – Dein Freund und Helfer?”. Also: Seid dabei, stellt Eure Fragen oder erzählt was Ihr zu dem Thema beizutragen habt.
    Mit unserer Live-Webcast-Reihe „GRÜNTalk“ wollen entspannteGespräche über spannende politische Themen direkt vom Schreibtisch, der Couch,dem Tablet oder dem Smartphone aus anbieten. So wie man sonst manchmal in der Mittagspause oder nach Feierabend über Politik plaudert, wollen wir das mit „GRÜNTalk“ jetzt auch per Videokonferenz mit Menschen aus ganz Hessen tun. Fachwissen ist hier nicht erforderlich, es geht um Eure Fragen in einem lockeren Rahmen.

    Das Ganze wird als Videokonferenz mit dem Tool Zoom stattfinden. Die Zugangsdaten für diesen, wie für alle weiteren GRÜNTalks, lauten: https://us02web.zoom.us/j/88556203864, Meeting-ID: 885 5620 3864. Natürlich ist auch eine Einwahl per Telefon möglich: +49 69 3807 9883, Schnelleinwahl mobil: +493056795800,,88556203864#

    Tag: Donnerstag, 03. Dezember
    Zeit:  18:30 Uhr
    Ort: online

    So kommen eure Termine in die Grüne Woche

    Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Emails.


    HINWEIS:
    Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
    kreisverband@gruene-frankfurt.de


    Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

    Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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