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GRÜNE WOCHE 41/2017 (30.11.17)

Liebe Freundinnen und Freunde,

vor vier Wochen haben wir euch an dieser Stelle auf den Prozess gegen die Giessener Ärztin Kristina Hänel wegen „unerlaubter Abtreibungswerbung“ gemäß § 219a aufmerksam gemacht. Kristina Hänel wurde – und das war gut so - am Gerichtsgebäude von ca. 400 UnterstützerInnen empfangen, viele von ihnen waren dann mit im Gerichtssaal. Auch Ulle Schauws, frauenpolitische Sprecherin der GRÜNEN-Fraktion im Bundestag, war dort und erklärte: „Es geht um das gemeinsame Einstehen für Errungenschaften der Frauenbewegung“. In der Tat, darum geht es – jetzt noch sehr viel mehr, denn Kristina Hänel ist zu einer Geldstrafe von 6.000 € verurteilt worden. Kaum zu glauben, schließlich ist 2017 und die großen Auseinandersetzungen um den § 218 ff. und um das Recht der Frauen auf körperliche Selbstbestimmung liegen lange zurück. Das Statement von Ulrike Schauws zum Ausgang des Prozesses findet ihr hier.

Wir sprechen in letzter Zeit oft von einem gesellschaftlichen Rollback und dass es immer zuerst Frauen trifft  – hier ist das in aller Deutlichkeit sichtbar geworden. Spiegel Online dazu: „Nach Angaben der Staatsanwaltschaft wurde bereits vor einigen Jahren gegen die Ärztin wegen zwei ähnlicher Vorwürfe ermittelt. Die beiden Verfahren sein damals eingestellt worden.“ Kristina Hänel selbst berichtet, dass sie seit mehr als 10 Jahren wiederholt von Abtreibungsgegnern angezeigt wurde. Die Abtreibungsgegner benutzen den § 219a regelmäßig, um ÄrztInnen anzuzeigen, zu belästigen, einzuschüchtern. Sie führen auf ihren Websites Listen von Ärzten und Kliniken, die Schwangerschaftsabbrüche durchführen und listen dort auch die unzähligen Strafanzeigen auf, die bisher gestellt wurden.

Mehr zum Prozeß und dessen Hintergrund hier (SPON 24.11.2017)

Bereits vor dem Prozess hatte die Ärztin auf  change.org eine Online-Petition an den Bundestag gestartet unter dem Titel „Informationsrecht für Frauen zum Schwangerschaftsabbruch“. Inzwischen haben 134.129 Personen diese Petition unterzeichnet. Hier könnt ihr das auch tun.

„Wird Zeit, dass der Staat den § 219a abschafft – und sich aus dem Uterus raushält“, schreibt die Feministin Margarete Stokowski in ihrer Kolumne auf Spiegel online zu diesem Thema. (Schwangerschaftsabbrüche – Untenrum unfrei, SPON 28.11.2017)

Aus Sicht der GRÜNEN im hessischen Landtag ist der § 219a „ein Überbleibsel aus einer vergangenen Zeit“. Hier die Pressemeldung der Landtagsfraktion

Und die Grüne Jugend Hessen ist da auch ganz eindeutig und fordert „Solidarität mit Dr. Kristina Hänel – weg mit dem § 219a StGB“

Auch in Frankfurt versuchen Abtreibungsgegner, Frauen einzuschüchtern: vor der Beratungsstelle der ProFamilia stehen sie regelmäßig Spalier. Frauen, die sich bei der ProFamilia beraten lassen wollen, müssen durch dieses Spalier laufen. Es ist beschämend, empörend und nicht hinnehmbar, dass so etwas in Frankfurt zum Alltag gehört.

Viel Solidarität, viel Unterstützung, viele klare Forderungen … und bei #MeToo und der Empörung über das Urteil gegen Kristina Hänel werden wir nicht stehenbleiben. Wir brauchen, liebe Freundinnen und Freunde, ganz bald einen großen Ratschlag, bei dem wir uns noch sehr viel mehr einfallen lassen. Um Verbündete zu finden. Um Frauenrechte nicht mehr nur zu verteidigen, sondern sie zu erweitern. Ihr werdet darüber hier erfahren.

Ein anderes Thema: vielleicht habt ihr auch schon die Werbebroschüre „Die Erfolgsbilanz 2012-2017 – Erfolgreich.Sympathisch.Frankfurt“ mit dem Slogan „Frankfurt = Feldmann – da passt kein Blatt dazwischen“ im Briefkasten gefunden und herzhaft gelacht. Abgesehen von dieser merkwürdigen Werbesprache - in der Broschüre werden 51 Erfolge aufgelistet, die angeblich Feldmann zuzuschreiben sind. Die GRÜNEN im Römer haben die Bilanz einem Faktencheck unterzogen. Der hat ergeben, dass nur fünf der in der Broschüre aufgelisteten 51 Erfolge auf Feldmann zurückzuführen sind. Einer der fünf Erfolge ist zum Beispiel dieser: „Stabsstelle Fluglärm hat ihre Arbeit aufgenommen“. Stimmt. Aber was hat sie bisher erreicht?

Unter dem Titel „Grüne: OB schwindelt bei Erfolgsbilanz“ schreibt die FNP am 29.11.  über den Faktencheck und erwähnt in einem Kommentar „die fortgeschrittene Egozentrik“ Feldmanns. Auch FAZ und FR äußern sich – wer mehr wissen will: FNP und FR sowie der Kommentar in der FNP

Wir wollen auf die Broschüre ganz einfach mit dem Slogan unserer GRÜNEN OB-Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg antworten: Frankfurt kann anders. Schaut auf der Website www.eskandari-gruenberg.de nach – dort findet ihr 8 Ideen von Nargess Eskandari-Grünberg für Frankfurt, ihre Pressemitteilungen, außerdem die aktuellen Termine, bei denen man mit Nargess ins Gespräch kommen kann, und auch eine Möglichkeit, direkt mit ihr Kontakt aufzunehmen. Und - ganz wichtig und spannend - eine ganze Reihe von Möglichkeiten, Nargess Eskandari-Grünberg im Wahlkampf zur Oberbürgermeisterin zu unterstützen.

Es sind nur noch weniger als 100 Tage bis zur OB-Wahl am 25. März und weitere 14 Tage bis zur Stichwahl am 11. März. Macht jetzt mit und unterstützt Nargess! Wir freuen uns auf euch!

Da wir uns vorgenommen haben, demnächst nicht mehr so lange Editorials für die Grüne Woche zu schreiben, führen wir bereits jetzt eine neue Rubrik ein: Themen, über die wir auch gerne noch geschrieben hätten. Diesmal sind das:

  • Die Bundesdelegiertenkonferenz der GRÜNEN am 25.11. in Berlin
  • Der Glyphosat-Alleingang des Ministers Schmidt und die Folgen (Mehr dazu unter Neues von Martina und Neues von den Grünen im Europäischen Parlament)
  • Das erfolgreiche Verfahren beim Internationalen Strafgerichtshof für das ehemalige Jugoslawien gegen ein Dutzend hochrangige Kriegsverbrecher und dessen dramatisches Ende
  • Der jüngste Raketentest verschärft den Nordkorea-Konflikt oder: wie bedrohlich ist es, wenn Trump auf einmal zurückhaltend reagiert
  • Nachdenken über Weihnachten: jedes Jahr werden in Deutschland fast 30 Millionen Weihnachtsbäume verkauft, Tendenz steigend.

Ihr seht, es gibt viel zu diskutieren und politisch zu bewegen. Wir wünschen euch eine gute Woche damit!

Herzliche Grüße

Beatrix und Bastian

Die heutigen Themen

NEUES VON NARGESSPer Whatsapp informiert
NEUES VON MARTINAWerbeverbot Schwangerschaftsabbruch, Glyphosat, Tag der Gewalt gegen Frauen
NEUES VON MARCUSHessischer Pflegemonitor, Ausstellung Unrechtsparagraph 175
NEUES VON OMIDHauptausschuss, EU-Afrika-Gipfel und Michi Herl!
NEUES VON DEN GRÜNEN IM EPNeue Petition von Sven Giegold und Martin Häusling zu Glyphosat
Freitag 1.12.Protestkundgebung zur Verleihung der Wilhelm-Leuschner-Medaille an Roland Koch
Freitag 1.12.3. Frankfurter Business Woman's Day
Freitag 1.12.Welt-Aids-Tag in der Paulskirche
Samstag 2.12.Grüne Jugend Hessen: Umwelt- und Klimaprojekttag mit Martina Feldmayer
Samstag 2.12.Grüne Jugend Hessen: Umwelt- und Klimaprojekttag mit Priska Hinz
VORSCHAU
Fr 8.+ Sa 9.12.Kongress: Die neue Weltordnung -Probleme und Perspektiven einer Welt im Wandel
Montag 11.12.Grüner Frauensalon

Neues von Nargess Eskandari-Grünberg

Per Whatsapp informiert!

Was kann Frankfurt anders? Wo könnt ihr mit Nargess ins Gespräch kommen? Alle Informationen zu unserer OB-Kandidatin findet ihr natürlich im Netz, auf der Webseite unserer Kandidatin www.eskandari-gruenberg.de  oder zum Beispiel in der GRÜNEN Woche.

Aber: Nargess kann anders – ab sofort müsst ihr nicht mehr suchen, sondern die Infos kommen automatisch zu euch! Über Whatsapp, direkt auf euer Smartphone, euer Tablet oder euren PC. Alles, was ihr dafür tun müsst, ist eine Whatsapp-Nachricht mit #Frankfurtkannanders an folgende Handy-Nummer zu schicken: 0152-597 65 847. Dann seid ihr künftig immer über alles informiert, was sich im Wahlkampf tut, erfahrt alle News als erste und verpasst keine Termine mehr!

Hier könnt ihr in der kommenden Woche mit unserer OB-Kandidatin ins Gespräch kommen:

Am Freitag, 01.12.2017 ab 16.30 Uhr beim Schwedischen Weihnachtsmarkt in Preungesheim, An der Wolfsweide 54.

Am Samstag, 02.12.2017 ab 13.30 Uhr auf der Zeil bei der Sammlung für die Stiftung LEBERECHT, ab 15.00 Uhr beim Weihnachtsmarkt am Höchster Schloss und beim Höchster Design-Parcours

Am Sonntag, 03.12.2017 ab 15.00 Uhr beim Finnischen Weihnachtsbasar in der Dornbuschkirche.

Am Donnerstag, 07.12.2017 ab 16.00 Uhr auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt und im Anschluss bei der Rosa Weihnacht

Neues von Martina Feldmayer

1.    „Unser Minister Tarek Al-Wazir hat gestern die Novelle zur Hessischen Bauordnung in den Landtag eingebracht. Die Neuerungen sollen es unter anderem ermöglichen, dass der Wohnungsbau beschleunigt wird, der nachträgliche Ausbau von barrierefreien Gebäuden erleichtert sowie Elektromobilität und Radverkehr gefördert wird. Hier findet ihr den Link zur Novelle: https://wirtschaft.hessen.de/presse/pressemitteilung/novelle-zur-hbo-eingebracht
Die Novelle der Bauordnung wird nun umfassend beraten und diskutiert werden.

2.    „Das Städtebau Programm Soziale Stadt ist noch einmal aufgestockt worden. Hessen setzt die Städtebauförderung gezielt ein, um den Zusammenhalt im Quartier zu stärken, den Klimaschutz zu verbessern und auf den demografischen Wandel zu reagieren. In diesem Förderprogramm des Landes befinden sich in Frankfurt bereits der Ben-Gurion-Ring und  Nied. Diese werden 2017 mit weiteren Mittel von 740.000 (Ben-Gurion-Ring) und 20.400 (Nied) gefördert. Neu aufgenommen werden konnte dank der aufgestockten Mittel Sossenheim mit 111.000 Euro.

3.    Am Montag fand die Veranstaltung der Landtagsfraktion zur Studie Insektensterben statt. Die Veranstaltung im Café Mutz in Niederusel war gut besucht. Unsere Staatssekretärin Dr. Beatrix Tappeser hat ein Grußwort gesprochen und auf die Aktivitäten im Bereich der Landesregierung wie Ökoaktionsplan, Kampagne Wildes Hessen und die Bienenkampagne hingewiesen. Ich habe die Diskussion moderiert auf dem Podium saßen: Prof. Grünewald, der Leiter des Instituts für Bienenkunde Oberursel, Dr. Jurisch vom BUND und Herr Sommerhage vom NABU. Es wurden viele Aspekte beleuchtet und diskutiert, was jetzt zu tun ist. Wir haben in Hessen in der Landwirtschaftspolitik eine Richtungsänderung eingeschlagen und wollen das fortsetzen. Wir bleiben am Thema dran!“

Neues von Marcus Bocklet

  1. Personalbedarf nach Hessischem Pflegemonitor weiterhin hoch
    
Trotz intensivierter Ausbildungsanstrengungen und dem Strategiemix aus Bildung, Arbeitsmarktpolitik und Internationalisierung stieg der Personalbedarf in der Alten- und Krankenpflege laut neuster Analyse schneller als die Zahl der Absolvent*innen und vermittelbaren Arbeitssuchenden zusammen. Weil aktuell ca. 30% der beruflich Pflegenden Migrations- oder Fluchterfahrungen haben, wurde unter anderem das Projekt „AiS“ (Arbeits- und ausbildungsintegrierte Sprachförderung) geschaffen und pro Ausbildungsjahr mit Mitteln für bis zu 160 Stunden berufsbezogene Sprachförderung unterfüttert. Die bundesweit alarmierenden Zahlen verdeutlichen die Aktualität unserer GRÜNEN Forderung, soziale Berufe in Bezahlung und Arbeitsbedingungen aufzuwerten.

  2. Ausstellung über Unrechtsparagraph 175
    
Wir GRÜNE wissen, wie unerlässlich Aufarbeitung und Lernen aus der Geschichte sind. Die im Hessischen Landtag eröffnete Wanderausstellung „Unverschämt. Lesbische Frauen und schwule Männer in Hessen von 1945 bis 1985“ soll hierzu einen Beitrag leisten. Mit der Beleuchtung der Repressionen, die gleichgeschlechtlich Liebende auch in der Folge des §175 erleiden mussten, sollen die öffentliche Rehabilitierung der Opfer und die gesellschaftliche Akzeptanz verschiedener sexueller Orientierungen und geschlechtlicher Identitäten befördert werden. Wer Näheres erfahren möchte, kann sich die Ausstellungsdokumentation herunter laden.


Neues von Omid Nouripour

  1. Der Bundestag hat am 21. November 2017 auf Antrag von CDU/CSU, SPD, AfD, FDP und Bündnis 90/Die Grünen beschlossen, für die Zeit bis zur Konstituierung der ständigen Ausschuss einen Hauptausschuss mit je 47 ordentlichen und stellvertretenden Mitgliedern einzusetzen. Omid ist Obmann der Grünen Fraktion im Hauptausschuss. Was ein Hauptausschuss macht und wie er sich zusammensetzt auf Bundestag.de

  2. "Rückgrat zeigen“ lautete in der Print-FR die Überschrift von Michi Herls Kolumne am 21. November, in der er wegen der „Jamaika“-Verhandlungen hart mit den Grünen ins Gericht geht. Mit "Die Großkotze vom Pausenhof" antwortet Omid auf die Kolumne von Michi Herl  und streitet mit ihm über den Wert von Kompromissen in der politischen Debatte am Beispiel der Jamaika-Sondierungen. Lesen und kommentieren unter http://frblog.de/nouripour/

  3. Heute beginnt der zweitägige EU-Afrika Gipfel in Abidjan. Die Themen reichen von Sicherheit über Migration bis hin zu Investition und Handel. Im Vorfeld spricht Omid Nouripour mit der Neuen Osnabrücker Zeitung über den Gipfel und die Unterstützung jenseits von Geld. Denn, "wir müssen uns selbst fragen: Wirtschaften wir wirklich so, dass die Menschen in Afrika noch wirtschaftliche Entwicklungsmöglichkeiten haben?" Das ganze Interview unter noz.de

NEUES VON DEN GRÜNEN im Europäischen Paralament

Liebe Freundinnen und Freunde,
dieser Skandal muss Folgen haben: Die Verlängerung der Zulassung des Unkrautvernichtungsmittels Glyphosat ist ein Schlag ins Gesicht von Umwelt & Verbrauchern! Dabei war die geschäftsführende Bundesregierung mit ihrer Zustimmung in Brüssel das unrühmliche Zünglein an der Waage.
Bundeslandwirtschaftsminister Christian Schmidt (CSU) hat dabei gegen alle Regeln der Regierungszusammenarbeit verstoßen, denn die ebenso zuständige Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) war weiterhin dagegen. Die Verlängerung von Glyphosat ist Gift für das Vertrauen in
Europa und Futter für alle antieuropäischen Populisten. Denn europaweit hatten über 4 Millionen Bürgerinnen und Bürger das Ende von Glyphosat auf unseren Äckern gefordert. Jede neue Bundesregierung muss den Kurs korrigieren und entschieden gegen Glyphosat vorgehen.

Deshalb fordern wir:
1. Deutschland soll dem Vorbild Frankreichs folgen und Glyphosat/Roundup komplett von Äckern in Deutschland verbannen.
2. Alle nationalen Möglichkeiten müssen sofort ausgeschöpft werden um

  • Glyphosat in öffentlichen Parks, Gärten und Spielplätzen zu verbieten
  • Glyphosat nicht vor der Ernte einzusetzen
  • Glyphosat für den Privatgebrauch zu verbieten

3. eine unabhängige Untersuchung des Zulassungsverfahrens zu Glyphosat

Bitte unterzeichnet meine neue Petition, die ich gemeinsam mit unserem agrarpolitischen Sprecher Martin Häusling gestartet habe: https://www.change.org/glyphosat

Sven Giegold
Abgeordneter im Europäischen Parlament und Sprecher der Abgeordneten von Bündnis 90/Die Grünen sowie finanz- und wirtschaftspolitischer Sprecher der Fraktion Die Grünen/EFA.

Freitag 1. Dezember: Protestkundgebung zur Vergabe der Wilhelm-Leuschner-Medaille an Roland Koch

Der hessische Ministerpräsident hat sich dafür entschieden, dieses Jahr unter anderen auch Roland Koch mit der Wilhelm-Leuschner-Medaille auszuzeichnen - der höchsten Auszeichung, die in Hessen zu vergeben ist.

Auf diese Idee wären wir GRÜNE nicht gekommen: Die Wilhelm-Leuschner-Medaille ist als Auszeichnung für Personen bestimmt, die sich im Geiste Wilhelm Leuschners hervorragende Verdienste um die demokratische Gesellschaft und ihre Einrichtungen erworben haben und „zur Würdigung des Einsatzes für Freiheit, Demokratie und soziale Gerechtigkeit“. Roland Koch hat sich unter anderem durch einen unsäglichen Wahlkampf mit der sogenannten 'Doppelpass-Kampagne', durch die 'Operation düstere Zukunft' und durch finanzielle Affären und Verweise auf angebliche 'jüdische Vermächtnisse' ausgezeichnet.

Die hessischen GRÜNEN haben sich auf der LMV am vergangenen Wochenende einstimmig und mit aller Schärfe von dieser Auszeichnung distanziert. Auch unsere OB-Kandidatin Nargess Eskandari-Grünberg und unser Fraktionsvorsitzender Manuel Stock haben klare Worte gefunden.
Am Tag der Verleihung, am 1. Dezember, findet um 10 Uhr vor dem Kurhaus in Wiesbaden auch eine Protestkundgebung statt. Wir freuen uns, wenn dort auch viele GRÜNE ihre Haltung klar zum Ausdruck bringen!

Infos zur Kundgebung hier:frankfurt-rhein-main.dgb.de/++co++bc1d5244-caae-11e7-80ad-52540088cada

Freitag 1. Dezember: 3. Frankfurter Business Women’s Day

Gender Shift – Rollen im Wandel
Zukunftsstrategien für chancengleiche Karrierechancen


Frauenreferat und Wirtschaftsförderung laden zum 3. Frankfurter Business Women´s Day

Traditionelle Geschlechterrollen verändern sich. Im Berufs- und Privatleben von Männern und Frauen finden massive Umbrüche statt, die große Chancen mit sich bringen. Frauen streben verstärkt nach Führungspositionen, während Männer ihr Recht auf Zeit mit der Familie einfordern. Unternehmen und Politik müssen darauf reagieren, Arbeitsbedingungen und Karrierewege entsprechende Möglichkeiten bieten.

Frauen wollen Zugang zu Verantwortung und Macht und sind ausgezeichnet qualifiziert, dennoch bleibt ihnen der Weg auf der Karriereleiter immer noch versperrt. In Spitzen- und Führungspositionen sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. In den Vorständen der Top-200-Unternehmen nur mit mageren acht Prozent vertreten. Auch in Aufsichtsräten sieht es nicht besser aus, der Anteil von Frauen hat noch nicht die 30-Prozent-Marke erreicht.

Trotz zunehmender Erwerbstätigkeit ist der berufliche Weg von Frauen durch Teilzeitarbeit, mangelnde Aufstiegschancen und einem Gender Pay Gap von rund 21 Prozent bestimmt. Fehlende Möglichkeiten, Beruf und Familie zu vereinbaren, verhindern darüber hinaus partnerschaftliche Familienmodelle. Um Chancengleichheit in der Karriere zu ermöglichen, müssen die „gläserne Decke“ und die Einkommenslücke verschwinden. Es benötigt neue Modelle der Vereinbarkeit und eine gleichberechtigte Verteilung von Haus- und Familienarbeit.

Infos hier Anmeldung findet Ihr hier

Datum: Freitag, 01. Dezember 2017
Uhrzeit: 12.30 Uhr
Ort: Gateway Gardens Marketing Lounge, De-Saint-Exupéry-Str. 10 (EG), 60549 Frankfurt

 

 

Freitag 1. Dezember: Welt-Aids-Tag

Veranstalter: AIDS-Hilfe Frankfurt

Alljährlich veranstaltet die AIDS-Hilfe Frankfurt die deutschlandweit größte Veranstaltung zum Welt-AIDS-Tag. Diese findet in der Frankfurter Paulskirche statt. Zum ersten Mal geschieht dies in Kooperation mit der AIDS-Hilfe Hessen.
Hierbei wird das AIDS-Geschehen in einem weiteren gesellschaftspolitischen Kontext diskutiert. In diesem Jahr widmet sich die Veranstaltung dem Thema „SprachGewalt“. Dabei wird der verbale Umgang innerhalb, außerhalb und mit der LGBTIQ*-Community sowie selbstredend mit HIV und AIDS Lebenden beleuchtet.

Die Begrüßung übernimmt Vorstandmitglied Christian Setzepfandt, durch das Programm führt Jascha Habeck.
Nach einem Grußwort von Oberbürgermeister Peter Feldmann hält Florian Beger von der AIDS-Hilfe Hessen einen Vortrag zum Thema.

Hauptredner wird Volker Beck sein, der sich seit über 30 Jahre aktiv in der Politik für Rechte und Gleichstellung der LGBTIQ*-Gemeinschaft eingesetzt und dieses Jahr die „Ehe für alle“ noch vor seinem Ausscheiden aus dem Deutschen Bundestag mit auf den Weg gebracht hat.

Im Anschluss daran findet eine Talkrunde mit Experten aus dem Kompetenznetz HIV/AIDS sowie der LGBTIQ*-Community statt:

  • Annette Piecha (Kompetenznetz HIV/AIDS e. V.)
  • Jessica Purkhardt (LGBTIQ*-Aktivistin)
  • Joachim Letschert (Pressesprecher CSD)

Der musikalische Beitrag kommt von Markuz Walach.

Im Anschluss zur Veranstaltung erfolgt gegen 20:00 Uhr der traditionelle Trauermarsch zum AIDS-Memorial an der Peterskriche mit der dortigen Verlesung der Verstorbenen.

Beginn: 18 Uhr

Ort: Paulskirche Frankfurt, Paulsplatz 11, 60311 Frankfurt

Samstag 2. Dezember: Umwelt- und Klimaprojekttag mit Martina Feldmayer

Veranstalter: Grüne Jugend Hessen

Am 2. Dezember möchten wir euch zu unserem Umwelt- und Klimaprojekttag einladen. Wir treffen uns um 15 Uhr mit Martina Feldmayer im Unverpacktladen gramm.genau, um gemeinsam nachhaltig einzukaufen.

Danach gehen wir in die Landesgeschäftsstelle in der Oppenheimer Straße 17, um uns für die Veranstaltung mit Priska Hinz zu stärken und zusammen vegane Plätzchen zu verzieren.

Wir freuen uns auf euer Kommen!

Ort: Bergerstraße 26, 60316 FRankfurt

Uhrzeit: 15:00 - 18:00 Uhr

Samstag 2. Dezember: Umwelt- und Klimaprojekttag mit Priska Hinz

Veranstalter: Grüne Jugend Hessn

Am 2. Dezember möchten wir euch zu unserem Umwelt- und Klimaprojekttag einladen. Ab 18 Uhr wird es im Fraktionssaal der GRÜNEN im Römer einen Workshop mit der GRÜNEN Umweltministerin Priska Hinz geben, bei dem wir gemeinsam über den integrierten Klimaschutzplan diskutieren wollen.

Bitte meldet euch für die Veranstaltung verbindlich mit euerm Namen mit einer Mail an mail@gjh.de an und bringt ein Ausweisdokument (Perso, Pass, Schüler*innenausweis) mit, um in den Römer eingelassen zu werden. Die Fahrtkosten werden wie gewohnt für Mitglieder der GJH übernommen.

V O R S C H A U

Zweitägige Tagung: Die neue Weltunordnung

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
Tagung – Eröffnungsvorträge und Diskussion

Politische und ökonomische Faktoren führen zu erheblichen Veränderungen in den bislang existierenden Kooperations- und Bündnisbeziehungen vieler Staaten. Freunde von gestern sind heute Fremde und ehemalige Gegner sind mögliche Bündnispartner von morgen. Die USA und China sind die zentralen Katalysatoren für diese Verschiebungen. Und nicht nur auf der Ebene von Staaten machen sich diese Entwicklungen bemerkbar, auch in den entsprechenden Gesellschaften entstehen neue Dynamiken mit unabsehbaren Konsequenzen.
Diese Entwicklungen werden sowohl als Bedrohung wahrgenommen, etwa mit Blick auf die veränderte Einstellung der USA unter Trump, die Sicherheit der Bündnispartner künftig nicht mehr militärisch abzusichern zu wollen, aber auch als Chance, wenn es beispielsweise darum geht, europäische Verteidigungsstrukturen aufzubauen und damit den europäischen Zusammenhalt zu stärken.

Eröffnungsvorträge /Freitag:

-Die Welt im Wandel – Wohin?
-Kampf um den Platz an der Sonne‹ - eine Renaissance? Zum Stand und den Perspektiven internationaler Wirtschaftsbeziehungen

  • Nicole Deitelhoff, Vorstand der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main
  • Christoph Scherrer, Leitung des Fachgebiets „Globalisierung und Politik“, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Uni Kassel

Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Referent*innen am Samstag:

  • Anna Cavazzini, Referentin Sustainable Development Goals und sozial-ökologische Transformation, Brot für die Welt
  • Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin
  • Rainer Hermann, Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Thomas Heberer, Seniorprofessur für Politik und Gesellschaft Chinas, Uni Duisburg-Essen
  • Alexandra Sakaki, Politikwissenschaftlerin, Forschungsgruppe Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
  • Tanja Brühl, Professorin für Politikwissenschaft, Schwerpunkt Internationale Institutionen und Friedensprozesse, Goethe-Uni Frankfurt
  • Omid Nouripour, MdB, Sprecher für Außenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Thomas Gebauer, Geschäftsführer Medico International
  • Angelika Poferl, Professorin für Allgemeine Soziologie, TU Dortmund
  • Reinhard Bütikofer, MdEP, Brüssel
  • Andreas Lipsch, Vorsitzender des Fördervereins Pro Asyl e. V.
  • Sabrina Zajak, Juniorprofessorin für Globalisierungskonflikte, soziale Bewegungen und Arbeit, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Moderation: Bruno Schoch, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Freitag 8.12. 19:00-22:00 (Eintritt frei)

Samstag 9.12.10:00-20:00 ( Details und Anmeldung: boell-hessen.de/die-neue-weltunordnung/

Ort: EVANGELISCHE AKADEMIE, RÖMERBERG 9, FRANKFURT

Montag, 11.12.2017: Grüner Frauensalon - Frauen * Macht * Politik

Wie geht es uns Frauen heute, wenn wir uns Macht herausnehmen? Die Macht etwas zu gestalten? In der Politik? Stoßen wir auf Männer-Bündnisse, gibt es eine gläserne Decke, unterstützen Männer uns - und wie steht es um die Netzwerke der Frauen? Können wir die für uns wirksamer machen, brauchen wir sie überhaupt und wie funktionieren sie?

Nur noch 25% der Abgeordneten im neuen Bundestag sind Frauen. Ist das okay so? Der Rechtsruck bringt ein gesellschaftliches Rollback mit sich -  wie wollen wir uns wehren? Viele Frauen sind empört und mischen sich ein - welche neuen Bündnisse können wir schließen? Wäre eine neue Runde Feminismus nötig? Und wie bekommen wir die auf die Beine?

 Über diese Fragen wollen wir mit euch debattieren. Zu Gast sind zwei Frauen, die vor kurzem politisch mehr Macht und Einfluss errungen haben: Miriam Dahlke, seit 2016 Sprecherin der Grünen Fraktion im Ortsbeirat 7 und Beatrix Baumann, seit Anfang des Jahres Stadtverordnete und seit Mai 2017 Sprecherin des Vorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Frankfurt/M.
Das Gespräch führt Marlene Riedel, Beisitzerin im Kreisvorstand.

Wir freuen uns auf euch und eine spannende Debatte!

Viele Grüße
für den Kreisvorstand

Marlene Riedel

Ort: Grüne Geschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt

Zeit: 20 Uhr


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe(at)gruene-partei-frankfurt(dot)de

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Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
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