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GRÜNE WOCHE 41/2021 (26.11.2021)

Liebe Freund*innen!

Am Mittwoch wurde der Koalitionsvertrag vorgestellt. Der Weg ist bereitet, „dass wir als eine der größten Industrienationen der Welt klimaneutral werden können“, erklärte Annalena Baerbock. Dafür haben wir mit Euch zusammen auch in Frankfurt gekämpft und in diesem Ziel werden wir unsere künftige Bundesregierung weiter unterstützen.

Das Versprechen der Ampel ist darüber hinaus „eine lernende Politik, ein lernendes Deutschland“. Dafür sehen wir uns im Kreisverband mit zahlreichen Diskussionsformaten und Fachgruppen (AGs) gut aufgestellt. Alle bereichern den Kenntnisstand und die Beitragsfähigkeit des Kreisverbandes und darüber hinaus. Beispielsweise die Gruppe, die sich mit der Nachhaltigkeit von Rechenzentren beschäftigt: Wir brauchen Rechenzentren für die weitere Digitalisierung von Wirtschaft, Verwaltung und Gesellschaft. Aber wie können wir diese Rechenzentren nachhaltiger machen? Was ist mit der Wirkung von Rechenzentren auf Stadtklima und die Bewohner*innen? Das fragen sich viele Kommunen in Deutschland. Frankfurt, als einer der wichtigsten Standorte für Datenspeicherung und Datentransfer weltweit, sollte hier voran gehen, findet die Gruppe und hat erste Vorschläge dazu. Sie werden unter anderen am Montag in einen Workshop im Landtag zu „Ansiedlung und Nachhaltigkeit von Rechenzentren“ einfließen. Am Dienstag wären Grüne beitragsfähig für die Veranstaltung im Deutschen Architekturmuseum (DAM) „Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?“.

Aber wir sind nicht nur fachlich gut, wir sind auch weiter laut! Gestern war der internationale Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*. Zusammen mit vielen anderen Menschen lärmten Grüne auf einer Demonstration in der Innenstadt, damit nicht mehr überhört werden kann, dass Gewalt gegen Frauen* und Mädchen* aufhören muss. Jetzt! #StoppZuGewalt

Alleine würde das niemand schaffen und zusammen sind wir so viel besser. Ich bin stolz und dankbar, dass sich so viele von Euch an so vielen Stellen aktiv einbringen, teilen und kooperieren – und laut sind.

Eine schöne Woche wünscht Euch

Eure Friederike

THEMEN

STELLENAUSSCHREIBUNG

Der Kreisverband Frankfurt von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN sucht eine*n Mitarbeiter*in für den Bereich Finanzbuchhaltung (15h/Woche)

Ausstellungseröffnung „Schwarz und Deutschsein — ein Widerspruch?“
Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“
Neues von Rosemarie Heilig und Elke Voitl

Vielfältige Impf-Aktionen in Frankfurt und Fahrradfreundliche Gestaltung der Walter-Kolb-Straße
Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Junge Perspektiven auf vielfältige Themen unserer Zeit 
Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

Spendenaktion Deutsch-Bengalische Gesellschaft und nachhaltige Stadtentwicklung in Frankfurt
Neues von Martina Feldmayer, MdL

18.11. war Tag gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend
Neues von Marcus Bocklet, MdL

EU-Waldstrategie und Veranstaltung mit Daniel Freund
Neues von Miriam Dahlke, MdL

4. Hessische Integrationskonferenz
Neues von Taylan Burcu, MdL

Schreibwettbewerb „Junges Literaturforum Hessen-Thüringen“ geht in die nächste Runde
Neues von Mirjam Schmidt, MdL

Ampelkoalitionsvertrag, Forum der Körber Stiftung und Gedenken des Holodomor
Neues von Omid Nouripour, MdB

TERMINE

Freitag, 26. November: Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

Samstag, 27. November: Grüne Stände Sachsenhausen, Bornheim und an der Alten Oper - Danke Frankfurt

Montag, 29. November: Nächste Generation Bundesbank

Dienstag, 30. November: DIALOG IM MUSEUM #14: Rechenzentren. Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?

Dienstag, 30. November: #GruppeS - Rechtsterrorismus der Internet-Wutbürger

Mittwoch, 01. Dezember: MOBILITÄT IM WANDEL #14: Mobilität: arm – reich – gerecht?

Donnerstag, 02. Dezember: Online-Workshop: „Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen“

Donnerstag, 02. Dezember: Reihe Denkart: IDENTITÄT_ABER WELCHE?

VORSCHAU

Samstag, 04. Dezember: Digitale Kreismitgliederversammlung

Montag, 06. Dezember: Online-Treffen für Mitglieder: Austausch zum Websiterelaunch unserer KV-Frankfurt-Seite

Montag, 06. Dezember: Online-Diskussion: Wie geht es der Zukunft Europas?

Samstag, 11. Dezember: Wiesbaden zeigt Flagge

Montag, 13. Dezember: Die Bundeswehr - eine Parlamentsarmee

Ausstellungseröffnung „Schwarz und Deutschsein — ein Widerspruch?“

Neues von Dr. Nargess Eskandari-Grünberg, Bürgermeisterin, Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt

Im biografischen Kabinett des Historischen Museums läuft seit 23. November die Ausstellung „Schwarz und Deutschsein — ein Widerspruch?“ Gemeinsam mit Museumsdirektor Jan Gerchow habe ich die Ausstellung eröffnet. Sie beschäftigt sich mit dem Leben von Theodor Wonja Michael, der 1925 als Kind eines kamerunischen Vaters und einer preußischen Mutter in Berlin geboren wurde. Er erlebte Repressalien durch die Nazis, verbrachte nach dem Krieg eine Zeit im „Displaced Persons Camp“ in Niederrad, arbeitete als Schauspieler und später als erster Schwarzer Deutscher beim Bundesnachrichtendienst. Bei der Eröffnung habe ich darauf hingewiesen, dass sich in den Köpfen zu vieler Menschen die Vorstellung hartnäckig hält, dass „deutsch“ und eine person of colour zu sein, ein Widerspruch ist. Als Bürgermeisterin und Dezernentin für Diversität, Antidiskriminierung und gesellschaftlichen Zusammenhalt sehe ich es als meine Aufgabe, dafür zu kämpfen, dass wir diese Vorstellung endlich hinter uns lassen.

Zum „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen“

Neues von Rosemarie Heilig, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Klima, Umwelt und Frauen und Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

„Solidarisiert Euch! Lasst uns gemeinsam gegen Gewalt an Frauen und Mädchen protestieren!“

Liebe Freund*innen!

Gewalt gegen Frauen und Mädchen ist eine Menschenrechtsverletzung! Immer und überall auf der Welt. In diesem Jahr verfolgen wir mit Entsetzen die Situation der Frauen und Mädchen in Afghanistan, sie werden bedroht und entrechtet. Die Türkei ist aus der Istanbul-Konvention ausgetreten und so wird Frauen und Mädchen der zugesprochene Schutz vor Gewalt in der Öffentlichkeit und in ihren Familien von staatlicher Seite entzogen. Zwei Beispiele dafür, wie sich in vielen Teilen der Welt die Verhältnisse verschlimmern. Lasst uns gemeinsam jeden Tag, aber besonders am Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen und Mädchen gegen die alltägliche Gewalt an Mädchen und Frauen protestieren. Auch in unserer Stadt, in Frankfurt, erleben Frauen und Mädchen nach wie vor Gewalt zu Hause, am Arbeitsplatz und auf der Straße. Wir sind alle gefragt gegen diese Missstände einzutreten und Solidarität zu zeigen. In vielen Bereichen wird inzwischen wie selbstverständlich von Geschlechtergerechtigkeit ausgegangen. Doch vor diesem Hintergrund sind das nur minimale Erfolge. Gewalt gegen Frauen ist auch in unserer Gesellschaft noch tief verankert und häufig akzeptiert. Aber Gewalt ist nichts Privates, sie geht uns alle an. Betroffene brauchen unsere Unterstützung und unsere Hilfe, um einen Weg aus dem Strudel aus Scham, Abhängigkeit und Angst finden zu können.

Hier findet Ihr unsere Pressemeldung zum Tag gegen Gewalt an Frauen* und Mädchen*.

Vielfältige Impf-Aktionen in Frankfurt und Fahrradfreundliche Gestaltung der Walter-Kolb-Straße

Neues von Stefan Majer, Stadtrat Frankfurt und Dezernent für Mobilität und Gesundheit

Impf-Aktionswochenende im Impfzentrum am 27. und 28. November und Impf-Express

Im Rahmen eines Impf-Aktionswochenendes können alle Impfberechtigten am 27. und 28. November zwischen 07:00 und 21:00 Uhr ins Impfzentrum in die Halle 1.2 an der Messe kommen, um sich ihre Erst-, Zweit- oder Boosterimpfung unkompliziert ohne Anmeldung und Termin abzuholen. Da der Andrang für alle Impfungen derzeit sehr hoch ist, kann es zu Wartezeiten kommen.  Ab dem 01. Dezember wird das Impfzentrum Frankfurt mit einer regulären Ausweitung der Öffnungszeiten von 07:00 bis 21:00 Uhr seine Kapazitäten dauerhaft erhöhen, damit die erforderlichen Zweit- und Boosterimpfungen erfolgen können, ohne dass die Zahl der Erstimpfungen zurückgefahren werden muss.

Vom 29.11. bis zum 12.12. fährt zudem erneut der Frankfurter Impf-Express. Der Impf-Express fährt von Montag bis Sonntag von 9 bis 20 Uhr bzw. an Freitagen und Samstagen bis 23 Uhr. Der Impf-Express 1 pendelt zwischen Höchst/Zuckschwerdtstraße über Hauptbahnhof, Willy-Brandt-Platz und über den Lokalbahnhof zum Bahnhof Louisa. Der Impf-Express 2 fährt von Ginnheim über den Hauptbahnhof zur Konstablerwache und über Bornheim Mitte zum Lokalbahnhof und zurück.

Ausführliche Informationen, den Fahrplan und den gesamten Linienweg gibt es unter vgf-ffm.de/impfexpress

Mehr dazu auch in meiner Pressemeldung.

Alle Impfangebote der Stadt Frankfurt am Main auf einen Blick: www.frankfurt.de/coronaimpfung  

Stärkung der Nord-Süd-Achse: Stadt Frankfurt gestaltet Walter-Kolb-Straße fahrradfreundlich

Friedberger Landstraße, Kurt-Schumacher-Straße, Alte Brücke: Mit Markierungen und einfachen baulichen Mitteln hat die Stadt Frankfurt eine durchgängige Verbindung für den Radverkehr vom Nordend über die Innenstadt in Richtung Sachsenhausen geschaffen. Mit der Walter-Kolb-Straße und einem kleinen Stück der Gartenstraße ist nun ein weiterer Abschnitt fertiggestellt. Mobilitätsdezernent Stefan Majer hat die Maßnahme am Donnerstag vorgestellt und eine Probefahrt unternommen.

Mehr dazu hier in der Pressemeldung.

Junge Perspektiven auf vielfältige Themen unserer Zeit

Neues von Elke Voitl, Stadträtin Frankfurt und Dezernentin für Soziales, Jugend, Familien und Senior*innen

Die Klimakrise, die Plastikverschmutzung der Meere oder die Einsamkeit während der Pandemie: Mit einem frischen Blick haben sich Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene bei dem Medien-Festival visionale mit vielfältigen Themen unserer Zeit beschäftigt. Ich durfte am Sonntag im Gallus Theater als Schirmherrin die Preisträger der unterschiedlichen Alterskategorien auszeichnen. Die Beiträge sind spannend und es lohnt sich, sich auf die Perspektive der jungen Menschen einzulassen. Beeindruckt hat mich auch, wie aktiv und kreativ die jungen Teilnehmenden Medien genutzt haben, um etwas Neues zu schaffen. Ein positiver Kontrapunkt zu den Klagen über die passive und exzessive Mediennutzung nicht nur während der Pandemie. Die 64 Wettbewerbsfilme könnten unterschiedlicher nicht sein. Gemeinsame Veranstaltende der visionale sind das Filmhaus Frankfurt, das Gallus Theater Frankfurt, das Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main und das Medienzentrum Frankfurt.

Die preisgekrönten Filme werden am Freitag, den 3. Dezember, ab 18.03 Uhr im Offenen Kanal Rhein-Main auf dem Programmplatz 391 sowie unter www.mok-rm.de ausgestrahlt. Alle Preisträger:innen und Jury-Begründungen finden sich im Internet unter https://visionale-hessen.de.

Spendenaktion Deutsch-Bengalische Gesellschaft und nachhaltige Stadtentwicklung in Frankfurt

Neues von Martina Feldmayer (MdL), Sprecherin für Umweltschutz und Klimaschutz, Grüne Fraktion Hessen

Spendenaktion Deutsch-Bengalische Gesellschaft

Bereits seit 20 Jahren veranstaltet die Deutsch-Bengalische Gesellschaft Spendenaktionen, deren Erlös komplett für die Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau („Not gemeinsam lindern“) gespendet wird. Zusammen mit unserem Stadtkämmerer Bastian Bergerhoff unterstütze ich die Benefiz-Aktion dieses Jahr an der Essensausgabe. Diese findet am Samstag, den 27. November von 12 – 16 Uhr im Begegnungszentrum Heddernheim, Aßlarer Straße 3, 60439 Frankfurt statt. Hier könnt ihr ein Drei-Kontinenten-Menü mit Spezialitäten aus Europa, Afrika und Asien abholen – bitte bringt dafür mehrere geeignete Essensverpackungen mit. Eine Vorbestellung ist bei Sybille Vogl unter sybille.vogl(at)frankfurter-verband(dot)eu unbedingt erforderlich. Die Veranstaltung findet aktuell unter 3G-Bedingungen statt. Bitte haltet euch an die AHA-Regeln und beachtet die gängigen Hygienehinweise.

Frankfurt erhält 3,4 Millionen Euro für nachhaltige Stadtentwicklung

Über die Städtebaulichen Förderprogramme „Sozialer Zusammenhalt” sowie „Wachstum und nachhaltige Entwicklung” fließen dieses Jahr 3,4 Millionen nach Frankfurt. Diese Investitionen sollen Stadtteilen mit besonderem Entwicklungsbedarf dabei helfen, im Sinne einer nachhaltigen Stadterneuerung soziale, kulturelle, ökonomische und ökologische Herausforderungen durch Anstoßinvestitionen zu lösen. Neben Investitionen in Griesheim, Sossenheim und Nied, fließen die Mittel auch nach Bonames/Nieder-Eschbach und in das „Grüne Ypsilon“ in den Stadtteilen Ginnheim/Dornbusch. Weitere Infos findet ihr in meiner Pressemitteilung.

18.11. war Tag gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend

Neues von Marcus Bocklet (MdL), Sprecher für Soziales, Gesundheit und Pflege, Grüne Fraktion Hessen

Weil einem solchen Thema nicht nur konsequent sondern auch konsistent begegnet werden muss, bauen wir in Hessen u.a. die Beratungskapazitäten aus und etablieren einheitliche Qualitätsstandards. Mehr dazu in der Pressemeldung des HMSI.

EU-Waldstrategie und Veranstaltung mit Daniel Freund

Neues von Miriam Dahlke (MdL), Stv. Fraktionsvorsitzende und Sprecherin für Finanzen, Europa und Haushaltskontrolle, Grüne Fraktion Hessen

EU-Waldstrategie: Für globale Lieferketten ohne Waldzerstörung

Letzte Woche hat die EU-Kommission ihren Vorschlag für ein EU-Gesetz gegen Waldzerstörung vorgelegt. Dieser Vorschlag ist wegweisend, denn er stoppt Produkte, bevor sie auf den europäischen Binnenmarkt gelangen, wenn sie mit Abholzung in Verbindung stehen. Hessen spielt mit über 40 Prozent Waldanteil der Landesfläche eine entscheidende Rolle beim Schutz der europäischen Waldflächen. Wir unterstützen alle Waldbesitzenden beim Aufbau eines klimaresilienten Waldes. Beim Kampf für Klimaschutz und Biodiversität setze ich große Erwartungen in die EU-Waldstrategie und hoffe auf weitere Schritte für eine ökologische Landwirtschaft und den Schutz der grünen Lunge des Planeten.

Einladung zur Veranstaltung mit Daniel Freund, MdEP

Am 5. Dezember wird das erste EU-Bürger*innenpanel seine Empfehlungen für das Plenum der Konferenz zur Zukunft Europas abgeben. Die gelosten EU-Bürger*innen tendieren mit ihren Empfehlungen für die Felder Wirtschaft und Soziales aktuell klar zu GRÜNEN Positionen. Was folgt nun daraus? Dafür lade ich mit der LAG FREI am 6. Dezember um 18 Uhr zur Diskussion mit Daniel Freund ein, um seinen Bericht aus Brüssel zu erhalten und die Frage zu erörtern, wie wir unsere Ziele für Europa umsetzen können. Mehr Infos unten im Veranstaltungsteil.

4. Hessische Integrationskonferenz

Neues von Taylan Burcu (MdL), Sprecher für Integration, Migration und Flüchtlingspolitik, Grüne Fraktion Hessen

Nach der erfolgreichen Neukonstitution unserer hessischen Integrationskonferenz im Jahre 2019 tagte diese nunmehr zum 4. Mal mit zahlreichen Teilnehmer*innen aus verschiedenen Organisationen, Gremien und Vereinen. Die Konferenz tagte pandemiebedingt digital und widmete sich dieses Mal vor allem den Folgen des furchtbaren rassistischen Terroranschlags von Hanau.

Die Teilnehmer*innen wurden von dem Opferbeauftragten der Stadt Hanau, Herrn Andreas Jäger, der zugleich auch Leiter des „Zentrum für Demokratie und Vielfalt“ ist, umfangreich über die Entwicklungen bzw. derzeitige Situation nach dem rassistisch motivierten Anschlag vom 19. Februar 2020 aufgeklärt. Zentrale Punkte waren beispielsweise, welche Maßnahmen ergriffen werden müssen, um einer gesellschaftlichen Spaltung (in Hanau und darüber hinaus) entgegenzuwirken und die Demokratiearbeit weiter auszubauen. Die Stadt Hanau steht mit ihrem Vorhaben nicht alleine da und erhält natürlich auch (weiterhin) Unterstützung von unserem Ministerium für Soziales und Integration (HMSI), um ihre Ziele voranzutreiben. Das HMSI hat beispielsweise zwei zusätzliche Sozialarbeiter*innenstellen in den Hanauer Jugendzentren finanziert, um u.a. die Traumataberatung auszubauen. Darüber hinaus organisiert das HMSI Diskussionsveranstaltungen, wie zuletzt - zusammen mit der Bildungsstätte Anne Frank - die Veranstaltung „Unsere Stimme zählt! Rassismuskritische Perspektiven junger Menschen nach Hanau“, auf die ich in der Ausgabe 32/2021 der Grünen Woche aufmerksam gemacht hatte. Darüber hinaus werden diverse Workshops von Jugendmigrantenorganisationen angeboten und unterstützt, die sich dem Problem „Rassismus" widmen und diejenigen abholen (sollen), die direkt oder indirekt von Rassismus betroffen sind. Die Erkenntnisse der Themenforen fließen darüber hinaus in die Fortschreibung unseres hessischen Integrationsplans ein.

Schreibwettbewerb „Junges Literaturforum Hessen-Thüringen“ geht in die nächste Runde

Neues von Mirjam Schmidt (MdL), Sprecherin für Kunst und Kultur, Grüne Fraktion Hessen

Nur dieses und nicht jenes. Mit einem Wort steht oder fällt alles. Das macht Schreiben aus. Noch bis Ende Januar nächsten Jahres können talentierte junge Nachwuchsautor*innen am „Jungen Literaturforum Hessen-Thüringen“ teilnehmen und zeigen, was in ihren Texten steckt. Der Wettbewerb wird gemeinsam vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst und der Thüringer Staatskanzlei ausgeschrieben und lädt Jugendliche und junge Erwachsene ein, ihre selbstverfassten Texte einzureichen.

Mitmachen können alle Schreibbegeisterten zwischen 16 und 25 Jahren, die in Hessen oder Thüringen leben oder studieren. Insgesamt 1.300 Wörter stehen den Teilnehmer*innen zur Verfügung – Stil und Form sind dabei frei wählbar.

Zu gewinnen gibt es zehn Förderpreise zu je 800 Euro, weitere 15 Autor*innen können an einem Workshop mit Schriftsteller*innen teilnehmen, zudem werden 30 Beiträge im Jahrbuch „Nagelprobe“ veröffentlicht. Die zehn besten Texte nehmen zudem am hr2-Literaturpreis teil. Dabei können die jungen Autor*innen sich und ihre Werke der Hörerschaft der Sendung „Spätlese“ vorstellen.

Einsendeschluss ist der 31. Januar 2022. Die genauen Teilnahmebedingungen findet ihr hier und hier.

Ampelkoalitionsvertrag, Forum der Körber Stiftung und Gedenken des Holodomor

Neues von Omid Nouripour (MdB), Sprecher für Außenpolitik, Grüne Fraktion im Bundestag

Der Ampel- Koalitionsvertrag steht

Nach sehr intensiven, konstruktiven Wochen ist es endlich soweit. Der Ampel-Koalitionsvertrag steht! Das Bündnis für Freiheit, Gerechtigkeit und Nachhaltigkeit ist ein echter Aufbruch für unser Land und enthält ein ambitioniertes Programm - für echten Klimaschutz über einen modernen Staat bis hin zu mehr Gerechtigkeit, einer Gesellschaftspolitik die der gesamten Vielfalt in unserem Land gerecht wird und einer aktiven, wertebasierten Außenpolitik.

Mein Dank gebührt dem Verhandlungsteam Außen, Sicherheit, Entwicklung, Menschenrechte und insbesondere dem GRÜNEN Team.

Wir werden uns in den kommenden vier Jahren für eine wertebasierte, europäische Außenpolitik einsetzen, in der wir eng mit dem transatlantischen Bündnis und unseren demokratischen Partnern zusammenarbeiten.

Die konsequente Aufarbeitung des Afghanistan-Einsatzes durch einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss, eine Wiederbelebung der internationalen Abrüstung und Rüstungskontrolle, Leitlinien zu einer neuen China-Politik und viele weitere außenpolitische Punkte haben wir im Koalitionsvertrag niedergeschrieben

Hier der Link zum gesamten Koaltionsvertrag.

Zu Gast bei der Körber Stiftung

Ich war im Forum der Körber Stiftung  zu Gast und habe mit Britta Sandberg zu außenpolitischen Themen gesprochen. Hier der Link zur Aufzeichnung.

Gedenken an den Holodomor

Am 23.11 gedenken wir des #Holodomor. 1932/33 verhungerten mindestens vier Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer. Es kann keinen Zweifel geben, dass die Hungersnot ein Instrument Stalins zur Unterdrückung war. Zur Erinnerung zünden wir eine Kerze an.

TERMINE

Freitag, 26. November: Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

Veranstalter*innen: Martina Feldmayer, MdL

Einladung Neumitglieder-Spaziergang in Frankfurt Höchst

Am Freitag, den 26. November, lade ich Neumitglieder und Grün-Interessierte zu einem Spaziergang durch Frankfurt Höchst ein.

Hier sollt ihr die Möglichkeit haben, mit Mandatsträger*innen ins Gespräch zu kommen und gleichzeitig etwas über die Politik im Frankfurter Westen erfahren. Wir treffen uns um 16 Uhr am Brunnen auf dem Höchster Schlossplatz. Nach einer kurzen Einführung zum denkmalgeschützten Ortskern bleiben wir in der Altstadt und richten auf dem Ettinghausen-Platz unseren Blick auf die Spuren des Jüdischen Lebens in Höchst vor der Nazi-Diktatur. Danach geht es weiter in Richtung Industriepark Höchst, wo uns der Frankfurter Stadtverordnete Thomas Schlimme als Experte für den Industriestandort etwas über die Herausforderungen und Chancen dieses Standorts erzählen wird. Unser kleiner Spaziergang endet nach ca. 60 Minuten im "Gasthaus Zum Schwan", wo wir die Gelegenheit haben werden, uns noch etwas auszutauschen und besser kennenzulernen.

Ich freue mich auf eure Anmeldungen per Mail über mein Regionalbüro (m.feldmayer2@ltg.hessen.de)

Tag: Freitag, 26. November
Zeit: 16:00 Uhr
Ort: Brunnen auf dem Höchster Schlossplatz, 65929 Frankfurt

Samstag, 27. November: Grüne Stände Sachsenhausen, Bornheim und an der Alten Oper - Danke Frankfurt

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Am Samstag möchte Omid an drei Orten in Frankfurt den Bürger*innen ein Dankeschön aussprechen für das in ihn gesetzte Vertrauen bei der Bundestagswahl.

  • Bergerstr 176, 10:00 - 11:30 Uhr (STG 4)
  • Schweizer Platz, 12:00 - 13:30 Uhr (STG 5)
  • Alte Oper, 14:00-15:30 Uhr (vom Kreisverband organisiert)

Wir freuen uns, Euch an den Ständen wiederzusehen – der Wahlkampf ist doch wirklich schon viel zu lange her, oder?

Tag: Samstag, 27. November
Zeit: s.o.
Ort: s.o.

Montag, 29. November: Nächste Generation Bundesbank

Veranstalter*innen: Heinrich Böll Stiftung, Forum Neue Wirtschaft, Bürgerbewegung Finanzwende

Wechsel an der Spitze: Kann die Bundesbank ihre Aufgaben in Zeiten von Klimawandel und Finanzglobalisierung neu definieren?

Deutschlands langjähriger Notenbanker Jens Weidmann verlässt sein Amt. Ist der anstehende Wechsel an der Spitze eine Chance für die Bundesbank, die Zentralbank neu zu organisieren und ihre Aufgaben in Zeiten von Klimawandel und Finanzglobalisierung neu zu definieren?

Gemeinsam mit den Partner*innen vom Forum Neue Wirtschaft veranstalten Bürgerbewegung Finanzwende und die Heinrich-Böll-Stiftung am 29.11.2021 das Webseminar "Eine neue Generation der Bundesbank?" mit

  • Holger Schmieding (Berenberg Bank)
  • Benjamin Braun (Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung)

Die Veranstaltung findet in deutscher Sprache mit Simultanübersetzung ins Englische statt.

Bitte melden Sie sich hier zur Veranstaltung an. Sie erhalten dann einen Link zum Zoom-Veranstaltungsraum.

Die Veranstaltung ist Teil des "Transformative Responses to the crisis" Projekts, welches darauf abzielt, progressive Antworten zur Bewältigung der gegenwärtigen Gesundheits-, Wirtschafts- und Finanzkrisen zu entwickeln.

Tag: Montag, 29. November
Zeit: 12:00 - 13:00 Uhr
Ort: online

Dienstag, 30. November: DIALOG IM MUSEUM #14: Rechenzentren. Wie nachhaltig ist die Digitalisierung?

Veranstalter*innen: Deutsches Architekturmuseum und Hochschule Rhein-Main IMPACT Rhein-Main

Rechenzentren bilden den Grundpfeiler der Digitalisierung. Kein Wunder, dass ihr Ausbau boomt – insbesondere in der Rhein-Main-Region. Durch keinen anderen Knotenpunkt der Welt laufen so viele Daten wie durch Frankfurt. Doch die Datenzentren benötigen nicht nur große Flächen in der Stadt, ihr Energiebedarf kann selbst den ganzer Städte erreichen. Arbeitsplätze schaffen sie dagegen kaum. Wie können Regionen von Rechenzentren profitieren und wie lässt sich ihr Ausbau mit den Klimazielen vereinbaren?

Podiumsdiskussion mit:

  • Ulrike Kugler, Kompetenzstelle Green IT, Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
  • Oliver Jezuit, Asset-Entwickler City Energy Solutions, e.on
  • Karsten Spengler, Leiter Advanced Building Engineering, Arup Deutschland GmbH, Frankfurt
  • Oliver Menzel, Geschäftsführer maincubes one GmbH
  • Gero von Wedel, Regieassistent, Mitglied der Bürgerinitiative „Wir wohnen hier“, Frankfurt

Moderation:

  • Birgit Sommer, Redakteurin des Hessischen Rundfunks

Zur Anmeldung (erforderlich)

Einlass nur unter Beachtung der 2G-Regel für Geimpfte und Genesene.

Die Veranstaltung wird außerdem gestreamt: auf facebook.com/architekturmuseum
und youtube.com/c/DeutschesArchitekturmuseumDAM

Tag: Dienstag, 30. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: AusstellungsHalle 1a, Schulstraße 1a, 60594 Frankfurt am Main

Dienstag, 30. November: #GruppeS - Rechtsterrorismus der Internet-Wutbürger

Veranstalter*innen: Offenes Haus der Kulturen

Weitgehend unbemerkt von der Öffentlichkeit findet seit April 2021 am Oberlandesgericht in Stuttgart-Stammheim ein Prozess gegen 12 Personen wegen Unterstützung oder Gründung einer terroristischen Vereinigung statt. Im Februar 2020 sollen sich in Minden Personen aus unterschiedlichen Bundesländern getroffen haben, die sich oft nur aus rechten Chat-Gruppen kannten, und über Anschläge beraten haben.

Auf die Gruppe aufmerksam gemacht wurden die Behörden durch Paul-Ludwig U., einen Zuträger aus dem inneren Zirkel. Dessen Berichte machen auch einen größeren Teil der Anklageschrift. Doch die Aussagen des Hauptbelastungszeugen, der gleichzeitig ebenfalls angeklagt ist, entpuppen sich als ungenau, übertrieben und teilweise falsch. Zudem war U. ein Scharfmacher der Gruppe. Unklar ist ob er nur aus eigener Motivation oder im Auftrag handelte. Diesen Schwachpunkt versuchen die Anwält*innen der übrigen Angeklagten zu nutzen, um den Prozess zum Einsturz zu bringen.

An einer vorläufigen Einschätzung versucht sich Lucius Teidelbaum, freier Journalist und Bildungsreferent mit dem Schwerpunkt extreme Rechte und anliegende Grauzonen.  

Disclaimer: Dieser Vortrag kann mehr Fragen aufkommen lassen als Antworten geben.

Mit Lucius Teidelbaum

Mit der Selbstenttarnung des sogenannten Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU), welche sich in diesem November zum zehnten Mal jährt, zeigte sich, dass es in der Bundesrepublik kein Verständnis von rechtem Terror gab. Während die Aufarbeitung des NSU-Komplexes weitestgehend von zivilgesellschaftlichen Initiativen und Angehörigen und nicht etwa durch den Gerichtsprozess geleistet wurde, bekundete die Politik, energischer gegen rechten Terror vorgehen zu wollen. Trotzdem ist die Liste rechtsterroristischer Taten der vergangenen Jahre lang: Der rassistische Mordanschlag in Wächtersbach, der Mord an Walter Lübcke in Kassel, der Anschlag von Hanau, rassistische Gewalt in Schlüchtern oder die Drohschreiben des selbsternannten „NSU 2.0“ – die Aufzählung zeigt, welche Gefahren durch rechtsterroristische AkteurInnen nach wie vor bestehen. In den letzten Jahren zeigt sich angesichts von Prepper-Netzwerken und „Nordkreuz“-Chatgruppen gar, dass rechtsterroristische Netzwerke bis in die Sicherheitsbehörden reichen. Hessen ist eines der Bundesländer mit den meisten rechtsterroristischen Taten der vergangenen Jahre.

Nach rechtsterroristischen Taten sind oft leere Worthülsen und falsche Versprechen zu hören, während im selben Atemzug vorschnell von „Einzeltätern“ oder psychischen Krankheiten als Tatmotiv gesprochen wird. Betroffene, Opfer und Aktivist*innen müssen oftmals jahrelang darum kämpfen, dass rechte Taten als solche erkannt, benannt und anerkannt werden. Auch weitere Forderungen wie solche nach Opferfonds zur finanziellen Unterstützung von Überlebenden und Betroffenen oder die Entwaffnung und Zerschlagung rechter und rechtsterroristischer Netzwerke muss immer wieder von marginalisierten Gruppen auf die Tagesordnung gebracht werden. So sind im universitären Kontext etwa Schutzkonzepte gegen rechten Terror nötig, um die Studierenden und alle anderen Mitglieder der Universität vor derartigen Gewalttaten schützen zu können!

Eine Auseinandersetzung mit rechtem Terror, den dahinterstehenden Konzepten und AkteurInnen ist unerlässlich, um adäquate Analysen im Kampf gegen eine der größten Bedrohungen gegen Menschen unserer Zeit vornehmen zu können. In drei Veranstaltungen wollen wir im November und Dezember gemeinsam mit den Refererierenden diskutieren, wie rechter Terror wirkt, von welchen Netzwerken Gefahren ausgehen, und welche Umgangsformen es damit geben kann.

Tag: Dienstag, 30. November
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: Offenes Haus der Kulturen im Studierendenhaus, Campus Bockenheim, Mertonstr. 26, 60325 Frankfurt

Mittwoch, 01. Dezember: MOBILITÄT IM WANDEL #14: Mobilität: arm – reich – gerecht?

Veranstalter*innen: Hochschule Rhein-Main IMPACT Rhein-Main

Mobilität (-steilhabe) ist immer auch mit Kosten verbunden. Die Preise für den öffentlichen Verkehr werden regelmäßig erhöht, die Benzin- und Dieselpreise befinden sich derzeit auf einem Langzeithoch. Zusätzlich werden viele Angebote der sogenannten Neuen Mobilität privatwirtschaftlich organisiert und erlösorientiert betrieben.  Doch wie beeinflusst das verfügbare Einkommen den Zugang zur Mobilität wirklich? Wie kann eine Mobilitätswende gestaltet werden, die Zugang und Teilhabe für Alle ermöglicht?

Hierzu widmet sich Dana Gruschwitz vom Institut für angewandte Sozialwissenschaften (infas) im ersten Teil der Veranstaltung unter dem Titel „Mobilität für Alle!?. Das sagen uns die Daten.“ den Unterschieden der Mobilitätsteilhabe in Deutschland. Ihre Erkenntnisse stützt Sie dabei insbesondere auf Daten der von Ihr mitdurchgeführten Erhebung Mobilität in Deutschland 2017. Danach präsentiert Caroline Rozynek von der Goethe-Universität Frankfurt Ergebnisse aus dem Projekt „Social2Mobility“ mit besonderem Fokus auf den Einfluss geringer finanzieller Mittel auf Mobilitätspraktiken von Haushalten mit Kindern.

Im Anschluss an die Inputs ist der Online-Raum offen für Fragen und Diskussionen.

Programm:

Begrüßung und Moderation: Prof. Dr. Ing. Volker Blees (Professor für Verkehrswesen, Hochschule RheinMain)

mit 

  • Dana Gruschwitz (Institut für angewandte Sozialwissenschaften)  – „Mobiltiät als Statussymbol? – Unterschiede der Mobilitätsteilhabe in Deutschland“
  • Caroline Rozynek (Goethe-Universität)  – „Mobilitätspraktiken von Geringverdienenden – Erkenntnisse aus dem Projekt ‚Social2Mobility‘“

Diskussionsrunde mit allen Teilnehmenden

Den Zugangslink zur Online-Plattform Webex erhalten Sie am Vortag der Veranstaltung per Mail.

Tag: Mittwoch, 01. Dezember
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online, Link nach Anmeldung

Donnerstag, 02. Dezember: Online-Workshop: „Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen“

Veranstalter*innen: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen e.V.

Wie können postkoloniale Perspektiven und Diversität im Globalen Lernen & BNE konzeptionell verankert werden? Wie können Globales Lernen & BNE zu einer diskriminierungssensiblen und rassismuskritischen Gesellschaft beitragen? Wie kann die Inklusion gesellschaftlich marginalisierter Gruppen als Akteur*innen der entwicklungspolitischen Bildungsarbeit gewährleistet werden? Welche Zugangsbarrieren gibt es und wie können sie abgebaut werden? Der Workshop beleuchtet Ansätze der postkolonialen Theorie, Diversität und zeigt Handlungsoptionen für die eigene entwicklungspolitische Bildungsarbeit auf (mögliche Inhalte, Methoden und Zielgruppenansprache).

Referent:

Jeasuthan Nageswaran ist Pädagoge und Diversity-Trainer aus Berlin. Er arbeitet zu den Themen Migration, Rassismuskritik und Critical Whiteness. Im Kontext zivilgesellschaftlicher Eine Welt-Arbeit begleitet er Organisationen und Teams zu rassismuskritischen und diversitätsorientierten Veränderungsprozessen. Der Referent positioniert sich als PoC (Person of Color). Pronomen er/ihn.

Anmeldung: https://eveeno.com/postkolonialismus

>> Workshop Flyer Postkolonialismus und Diversität im Globalen Lernen

Tag: Donnerstag, 02. Dezember
Zeit: 17:00 - 20.00 Uhr
Ort: Online

Donnerstag, 02. Dezember: Reihe Denkart: IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Veranstalter*innen: Haus am Dom in Kooperation mit Hochschule für Musik und Darstellende Kunst, Forschungsverbund Normative Ordnungen der Goethe-Universität Frankfurt und Heinrich-Böll-Stiftung e.V.

DENKART – IDENTITÄT_ABER WELCHE?

Ein partizipativer Diskursraum zu gesellschaftlichen Themen der Gegenwart im Haus am Dom Identität – dahinter ließe sich ein Fragezeichen setzen oder doch besser ein Ausrufezeichen? Eines ist klar: Es ist ein problematischer und zugleich politischer Begriff geworden, der die gegenwärtige öffentliche Debatte bestimmt. Wie wir anderen Menschen begegnen, entspricht oftmals nicht dem, wie sie selber gelesen werden wollen. Wer entscheidet über die Zugehörigkeit zum Geschlecht, zum Kulturkreis? Wie konstruiert sich überhaupt unsere Identität im gesellschaftlichen Feld? Wer darüber zu bestimmen sich anmaßt, ergreift Macht. Meist ist es eine Macht, die den Anderen ausgrenzt, weil er nicht in das Muster der eigenen Identität
passt. Für die einen ist der Begriff der Identität daher ein Vehikel, um Diskriminierung zu rechtfertigen, für andere ist das Beharren auf einer besonderen, eben nicht universalen Identität der Weg, endlich als öffentliche Stimme gehört zu werden. Die Diskurse über Identität spalten unsere Gesellschaft und bieten doch zugleich die Möglichkeit, über Gleichberechtigung und Selbstbestimmung neu nachzudenken:
Grund genug, sie in unserer partizipativen Redenreihe DenkArt zu reflektieren.

Mit Prof. Dr. Stephan Lessenich, Soziologe

Moderation: Dr. Rebecca Schmidt

Eintritt: 10 €, erm. 7 €

Tag: Donnerstag, 02. Dezember
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3, 60311 Frankfurt

VORSCHAU

Samstag, 04. Dezember: Online Kreismitgliederversammlung

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Folgende Tagesordnung ist vorgesehen:

1. Formalia
1.1. Beschluss der Tagesordnung
1.2 Wahl der Sitzungsleitung

2. Berichte
2.1 Bericht MdB
2.2 Bericht MdL
2.3 Bericht Vorstand
2.4 Bericht Kommission

3. Wahlen
3.1 Beschluss der Wahlordnung
3.2. Wahl Kreisvorsitzende*r

4. Haushalt
4.1 Bericht Haushalt 2022
4.2 Beschluss Haushalt 2022

5. Anträge

6. Verschiedenes

Aufgrund der aktuellen Situation findet die Kreismitgliederversammlung online statt. Die Einwahldaten sind euch per Mail zugegangen.

Die Tagesordnung der KMV und alle Anträge findet Ihr im Antragsgrün.

Anträge und Bewerbungen können ab sofort eingesehen bzw. gestellt werden. Bitte beachtet die Antragsfrist von 7 Tagen, die wir mit unserer Geschäftsordnung festgelegt haben. Bitte beachtet auch die Hinweise unter dem oben angegebenen Link und habt für die digitalen Abstimmungen der KMV Eure Grüne Netz-ID zur Hand.

Tag: Samstag, 04. Dezember
Zeit: 10.30 Uhr
Ort: Online

Montag, 06. Dezember: Online-Treffen für Mitglieder: Austausch zum Websiterelaunch unserer KV-Frankfurt-Seite

Veranstalter*innen: BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN KV Frankfurt

Die derzeitige Webseite gruene-frankfurt.de ist in die Jahre gekommen und wird neu überdacht und überabeitet. Auch der neue Interetauftritt wird gemeinsam mit der Grünen Römerfraktion gestaltet, denn uns ist wichtig, dass die Frankfurter Bürger*innen EINE digitale Anlaufstelle haben, wo sie sich mit ihren Fragen zur Grünen Frankfurter Politik hinwenden können, unabhängig davon, ob sie Fraktion oder Partei adressieren. Bis Mitte Dezember soll ein Anforderungskatalog für die neue Webseite stehen. In die Redaktion dieses Anforderungskatalogs möchte der Vorstand gerne die AG Digitales und alle interessierten Mitglieder einbeziehen. Um Eure Wünsche, Ideen und Anforderungen zu sammeln und zu diskutieren, treffen wir uns online.

Tag: Montag, 06. Dezember
Zeit: 19:30 Uhr
Ort: online, die Zugangsdaten gehen den Mitgliedern des KV Frankfurt per Mail zu

Montag, 06. Dezember: Online-Diskussion: Wie geht es der Zukunft Europas?

Veranstalter*innen: LAG Frei

Moderation: Miriam Dahlke, MdL
Gast: Daniel Freund, MdEP

Die Konferenz zur Zukunft Europas findet größtenteils ohne Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit statt und die Panels der gelosten EU-Bürger*innen zu den Fachbereichen haben auch ihrerseits mit der digitalen Umsetzung während der Pandemie zu ringen. Doch bleibt die grundlegende Frage der Zukunftskonferenz von herausragender Bedeutung: wie wollen die Europäer*innen die Zukunft der EU gestalten? Wir möchten als LAG FREI den aktuellen Stand der Entwicklungen aufgreifen. Mit unserem Gast Daniel Freund wollen wir gemeinsam mit euch die Frage beleuchten, wie wir als GRÜNE aktiv werden und Unterstützung für die Zukunftskonferenz und die Gestaltung der Europäischen Union mobilisieren können.

Fragen und Diskussionsbeiträge können auch gerne vorab via Mail gestellt werden.

Tag: Montag, 06. Dezember
Zeit: 18:00 Uhr
Ort: online via Zoom

Samstag, 11. Dezember: Wiesbaden zeigt Flagge

Veranstalter*innen: Wiesbadener Bündnis für Demokratie

Am 11. Dezember findet der Bundesparteitag der sogenannten „Alternative für Deutschland“ (AfD) in Wiesbaden im Rhein-Main Congress Centrum statt.

Dem wollen wir nicht tatenlos zusehen, sondern formieren uns zum Gegenprotest!

Das Wiesbadener Bündnis für Demokratie ruft darum partei-, milieu-, und religionsübergreifend, flankiert durch unterschiedlichste Organisationen, Gruppierungen und Spektren, zu einem bunten und deutlich hör- und sichtbaren Protest auf der Reisinger Anlage auf.

Dort wollen wir zwischen 12 und 16 Uhr mit einem abwechslungsreichen Bühnenprogramm aus Redebeiträgen und musikalisch-literarischen Live Acts zeigen, wie bunt unser Wiesbaden ist.

Wir rufen zudem jede Wiesbadener Privatperson, Institution, Organisation, jedes Geschäft und Unternehmen auf, an diesen beiden Tagen Fahnen jedweder Art zu hissen oder ins Fenster zu hängen, welche für diese Vielfältigkeit stehen.

So zeigen wir Flagge für Vielfalt, Akzeptanz und Weltoffenheit und gegen den von der AfD propagierten Rassismus, Antisemitismus, ihr veraltetes Frauen- und Familienbild, ihre Homo- und Transfeindlichkeit sowie ihr völkisch-nationalistisches bis faschistisches Gedankengut.

Kommt alle am SAMSTAG 11. DEZEMBER 12-16 UHR auf die Reisingeranlage!

Für Essen und Getränke wird durch anwesende Caterer gesorgt sein.

Weitere Infos und Materialien gibts hier.

Materialien zum Download.

Tag: Samstag, 11. Dezember
Zeit:
12:00 - 16:00 Uhr
Ort: Reisinger-Anlagen, 65185 Wiesbaden

Montag, 13. Dezember: Die Bundeswehr - eine Parlamentsarmee

Veranstalter*innen: Evangelische Akademie

Gemäß der Verfassung der Bundesrepublik Deutschland ist die Bundeswehr zum Zwecke der Verteidigung unseres Landes da. Sie führt Aufträge aus, die ihr vom Deutschen Bundestag (also vom Parlament) erteilt werden. Damit untersteht sie nicht wie in anderen Ländern einem Staatsoberhaupt oder der Regierung, sondern der Legislative. Diese Verortung hat sich in der Geschichte unseres Landes bewährt. Aber deckt sich die Praxis der Auslandseinsätze der Bundeswehr noch mit den Intentionen unserer Verfassung? Sollte diese beibehalten oder verändert werden? Oder sollte – im Gegenzug – die Zahl und das Ausmaß der Auslandseinsätze wieder reduziert werden?

Für einen Input hat Dr. Dieter Weingärtner zugesagt, Jurist und ehemaliger Leiter der Rechtsabteilung im Bundesministerium der Verteidigung. Zur Sprache kommen sollen juristische und politische, aber auch friedensethische Perspektiven. Weitere Gesprächspartner: Otto Jäckel, IALANA (Vereinigung für Friedensrecht), Dr. Norbert Pflüger.

Anmeldung erbeten bis 10.12.2021 an schrader(at)evangelische-akademie(dot)de

Es gibt zwei Möglichkeiten für Sie, bei der Diskussion dabei zu sein:

- Auf Zoom mit Interaktionsmöglichkeit:

Klicken Sie bitte auf diesen Link, um am Webinar teilzunehmen:
Kenncode: 227682

- Über Livestream (ohne Interaktionsmöglichkeit): Auf der Veranstaltungsseite finden Sie oben das Feld "Zum Livestream". Bitte darauf klicken!

Tag: Montag, 13. Dezember
Zeit: 19:00 Uhr
Ort: online

So kommen eure Termine in die Grüne Woche

Immer wieder erreicht uns die Frage: Wie kommt unser Termin in die Grüne Woche? Hier findet ihr darauf die Antwort. Wir freuen uns auf eure Beiträge.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband(at)gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. Ansprechpartnerin:

Julia Frank (julia.frank(at)gruene-frankfurt.de), Vorstandssprecherin von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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