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GRÜNE WOCHE 42/2017 (07.12.17)

Liebe Freundinnen und Freunde,

nach der Bundestagswahl und spätestens seit Beginn der Jamaika-Sondierungsgespräche war in den Medien viel von Bundespolitik die Rede. Es ging zunächst um die Atmosphäre zwischen CDU und CSU, aber danach ging es 4 Wochen lang fast ausschließlich um Themen: Klimaschutz und die Frage von Kompromisslinien beim Kohleausstieg. Finanzen und die Frage nach der Zukunft des Soli und der Unterstützung von Familien und Geringverdienenden. Europa und die Frage nach dem Umgang mit den wirtschaftlichen und sozialen Ungleichgewichten sowie der Übernahme von Verantwortung zwischen den europäischen Partnern. Asylrecht, Zuwanderung und die Frage nach dem Familiennachzug. Nicht immer gingen die (kursiven, unter Vorbehalt stehenden) Kompromisse zu unseren Gunsten aus. Das Ringen war zäh, es ging vor und zurück. Aber dennoch: Es wurde hinter verschlossenen Türen und in Kneipen, vor Kameras und auf facebook über Zukunftsthemen gestritten. Es war eine erfrischende Zeit, es waren interessante Debatten, wir waren engagiert und gebannt.

Seit dem Platzen der Verhandlungen, seit dem „Lindnern“ der FDP, geht es: Um die Frage, ob sich Söder oder Seehofer bei der CSU durchsetzen (Söder, aber nicht ganz). Um die Frage der Seele, der inneren Verfasstheit und der Zukunft der Spitze der SPD (schwierig – das können wir sogar nachvollziehen). NICHT um die Frage nach dem weiteren Einsatz von Glyphosat (dem hat der CSU-Landwirtschaftsminister einfach still und leise zugestimmt, gegen den Willen der SPD-Umweltministerin. Danach waren mehr als 75 % der Deutschen der Meinung, der Minister müsse zurücktreten – tut er nicht, und Merkel hat ihn auch nicht entlassen). NICHT um die Frage, ob wir weiterhin nach Afghanistan abschieben – nach wie vor hat das SPD-Außenministerium die Lageeinschätzung nicht revidiert und das CDU-Innenministerium weist Abschiebungen an, so gerade gestern. Die Symbolpolitik auf dem Rücken der existenziell Betroffenen nimmt kein Ende. Bei allem Verständnis für die schwierige Lage der SPD: Die Lage war und ist für alle schwierig. Es kann aber doch nicht sein, dass wir uns nun mit Bauchnabel- und Testosteron-Gockel-Debatten bei SPD und CSU beschäftigen müssen, während Kabinettsmitglieder verheerende Entscheidungen ohne öffentliche Diskussion treffen, die Klimaziele jeden Tag unrealistischer werden und Europa ohne Kompass im Leerlauf wartet!

Es wird immer klarer, dass eine weitere GroKo eine Qual wäre – vielleicht für die beteiligten Parteien, aber vor allem für das Land. Weil die Selbstbeschäftigung weiterginge. Weil der Stillstand regieren würde. Und vielleicht auch die Anarchie im Kabinett. Wir wissen nicht, wie es euch geht. Aber wir wünschen uns die Politik zurück nach Berlin. Wir wünschen uns heiße Debatten und argumentative Auseinandersetzungen über den richtigen Weg. Vielleicht ist Deutschland reif für eine Minderheitsregierung?

Leicht genervt wünschen wir Euch trotzdem eine angenehme und zumindest vor Ort engagierte und politische GRÜNE WOCHE,

Beatrix + Bastian

PS: Die Entscheidung der US-Regierung, Jerusalem offiziell als Israels Hauptstadt anzuerkennen, führt schon heute zu der allseits befürchteten Eskalation: Die Hamas nutzt die Chance und ruft zur Intifada auf. So werden wir einem Frieden in Nahost nicht näher kommen – im Gegenteil. Und so wird es auch wieder nur Verlierer geben. Ein Grund mehr, dass Deutschland sich nicht ausschließlich mit sich selbst beschäftigen darf!

 

 

Die heutigen Themen

NEUES VON NARGESSFaktencheck, Mit Menschen ins Gespräch kommen
NEUES VON MARTINATag des Bodens, Doppelhaushalt, Städtebauprogramm Zukunft Stadtgrün
NEUES VON MARCUSReligionsstudie, Grüne Mobilität
NEUES VON ROSEMARIEZukunft Stadtgrün, Projekt: "Grünes Ypsilon" wird verwirklicht
Donnerstag 7.12.Volk ohne Wagen
Fr 8.+ Sa 9.12.Kongress: Die neue Weltordnung -Probleme und Perspektiven einer Welt im Wandel
Sonntag 10.12.70 Jahre Tag der Menschenrechte
Sonntag 10.12.Musikalisch-Literarische Benefizveranstaltung
Montag 11.12.Grüner Frauensalon

Neues von Nargess Eskandari-Grünberg

Eine Broschüre, die dem Faktencheck nicht standhalten kann, ein Amt für Stadtmarketing, das in erster Linie den Oberbürgermeister vermarktet – von solchen Wahlkampfmitteln hält unsere GRÜNE Kandidatin gar nichts. Stattdessen setzt Nargess Eskandari-Grünberg auf Bürgerbeteiligung. Gerade für alte Menschen möchte sie Treffpunkte schaffen, zum Beispiel im ehemaligen Merianbad. Wie sie die Begegnung mit den alten Menschen bei unserer Veranstaltung erlebt hat, wie sie sich eine Verkehrswende für Frankfurt vorstellt und wie sie unsere Stadt weiter entwickeln möchte, erzählte sie diese Woche der Frankfurter Rundschau im Interview, das ihr hier nachlesen könnt.
Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger, mit Menschen ins Gespräch kommen – das ist unserer OB-Kandidatin nicht nur während ihrer hoffentlich im Februar beginnenden Amtszeit wichtig. Auch im Wahlkampf sucht sie die Begegnung mit den Menschen in den Stadtteilen. Am ersten Adventswochenende besuchte Nargess Weihnachtsmärkte in Preungesheim, in Höchst und im Dornbusch, traf dabei viele interessierte Bürgerinnen und Bürger und machte ihnen mit einem kleinen Präsent eine adventliche Freude. Auch auf der Fressgass war sie aktiv und sammelte gemeinsam mit anderen „Promis“ Spenden für die LEBERECHT-Stiftung. Auf der Facebook-Seite unserer OB-Kandidatin findet ihr eine kleine Bildergalerie.

In der kommenden Woche könnt ihr Nargess im Wahlkampf hier unterstützen – vielleicht sogar in eurem Stadtteil:

  • Donnerstag, 07.12. ab 16.00 Uhr auf dem Frankfurter Weihnachtsmarkt
  • Donnerstag, 07.12. ab 17.00 Uhr auf der Rosa Weihnacht am Stoltzeplatz
  • Samstag, den 09.12. ab 18.00 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt in Nieder-Eschbach
  • Sonntag, 10.12. ab 15.00 Uhr im Nordend auf dem Glauburgplatz
  • Sonntag, 10.12. ab ca. 16.30 Uhr auf dem Weihnachtsmarkt am Goetheturm.

Immer informiert bleibt ihr mit unserem Whatsapp-Channel, für den ihr euch unter 01525-9765847 anmelden könnt!

Neues von Martina Feldmayer

  1. Wir haben als GRÜNE Fraktion zum Doppelhaushalt unsere Änderungsanträge vorgestellt. Im Kulturbereich haben wir unter anderem 1 Million Euro mehr für Kinos und Film vorgesehen. Interessant ist für euch sicherlich auch, dass das Land Hessen das in Frankfurt beheimatete Archiv Frauen und Musik  mit jeweils 20.000 Euro mehr im Jahr 2018 und 2019 fördern will, damit dieses, für das kulturelle Erbe von Frauen wichtige Archiv, eine bessere Unterstützung hat. Im Hochschulbereich sind für die Studierendenwerke 1 Million Euro mehr vorgesehen, damit Preissteigerungen bei Mensen und Cafeterien sowie Sozialbeiträgen abgefedert werden können. Das in Frankfurt ansässige Institut für sozial-ökologische Forschung (ISOE) soll jährlich 110.000 Euro zusätzlich bekommen, um einen Schwerpunkt Grundlagenforschung zur Ökologie aufzubauen. Die Pressemitteilung zu unseren Änderungsanträgen zum Doppelhaushalt findet ihr hier.

  2. Tag des Bodens: Am 5. Dezember war der „Tag des Bodens“ . Der Boden ist unsere Lebensgrundlage und damit für uns unverzichtbar. Zunehmende Flächenversiegelung,  Bodenerosion und Bodendegradierung sind ein massives Problem, denn  für 90 Prozent der Nahrungsmittel braucht man die Böden. In Hessen haben wir deshalb im Entwurf des Landesentwicklungsplans, das Ziel festgeschrieben, dass nicht mehr als 2,5 Hektar pro Tag versiegelt werden sollen. Hier die Pressemitteilung des Umweltministeriums dazu

  3. Städtebauprogramm Zukunft Stadtgrün: Die Hessischen Kommunen erhalten insgesamt 7,5 Millionen von Bund und Land um mehr Investitionen in eine hochwertige Infrastruktur fließen lassen zu können. Auch die Stadt Frankfurt profitiert davon. Hier der Link zur Pressemitteilung

Für Rückfragen könnt ihr mich gerne zu allen Themen kontaktieren.
Viele Grüße,
Martina

Neues von Marcus Bocklet

1. Studie: Hess*innen offen und tolerant

Als integratiopspolitischer Sprecher der GRÜNEN im Landtag freue ich mich besonders, dass die aktuelle Religionsstudie des Ministeriums für Soziales und Integration bestätigt, Menschen in Hessen sind vielfältig, offen und tolerant. Die Mehrheit ist sich einig: Religiöse Diversität wird als Bereicherung erlebt. Und die Zahl derer, die sich anschließen steigt. Ehen und Partnerschaften über Konfessionen hinweg halte ich für den klaren Auftrag: Weiter in der Politik der Vielfalt. Hier findet ihr die Studie

2. Grüne Mobilität

Aus Anlass der von der SPD beantragten Verkehrsdebatte stellen wir GRÜNE im Landtag erneut klar, dass Verkehr kein Synonym für Auto ist. Anstelle weiter auf noch mehr Straßen zu setzen, investieren wir 2018 lieber rund 110 Millionen € in Sanierungen. Außerdem werden wir die großen Schieneninfrastrukturprojekte bis 2030 mit 12 Milliarden Euro vorantreiben, unterstützen den ÖPNV erstmals wieder mit Landesmitteln und stärken die Kommunen beim Ausbau von Radwegen.

Neues von Rosemarie Heilig

„Zukunft Stadtgrün“ – Stadt erhält Fördermittel des Landes
„Grünes Ypsilon“ wird verwirklicht


„Investitionen ins städtische Grün sind Investitionen in unsere Zukunft – für mehr Lebensqualität, als Antwort auf den Klimawandel, für eine nachhaltige Stadt. Dafür müssen wir alle – auch finanziellen – Möglichkeiten nutzen und bündeln. Und als Bund und Land ein attraktives Angebot auflegten, haben wir schnell und ohne Zaudern zugegriffen“, sagt Umweltdezernentin Rosemarie Heilig.

Verbunden mit der offiziellen Vorstellung des Weißbuchs „Stadtgrün“ am 8. Mai 2017 hatte die Bundesregierung erstmals ein Förderprogramm ins Leben gerufen, das explizit städtisches Grün fördert. Die Förderung ist als anteilfinanziertes Programm mit jährlich 50 Millionen Euro durch den Bund ausgestattet, wovon 3,8 Millionen Euro nach Hessen gehen. Durch den Länderanteil in gleicher Höhe beträgt das Fördervolumen für Hessen insgesamt 7,5 Millionen Euro. Die Höhe des staatlichen Förderanteils beträgt grundsätzlich zwei Drittel der förderfähigen Kosten.

Am vergangenen Freitag hat die Hessische Umweltministerin Priska Hinz der Stadt Frankfurt den ersten Förderbescheid in Höhe von 55.000 Euro für das Projekt „Grünes Ypsilon“ überreicht. Frankfurt war somit eine der ersten Städte, die Mittel aus dem Programm beantragt und erhalten hat.

„Bei der Weiterentwicklung von Stadtteilen verfolgen wir das Konzept der doppelten Innenentwicklung. Das heißt, dass wir Wohnen und Freiräume zusammendenken. Daher ist die Ausstattung von allen Quartieren mit Stadtgrün von großer Bedeutung“, erläutert Mike Josef, Dezernent für Planen und Wohnen „Dabei ist es insbesondere der guten und engen Zusammenarbeit unserer beiden Ämter Grünflächenamt und Stadtplanungsamt zu verdanken, dass auch Frankfurt aus dem erst dieses Jahr aufgelegten Förderprogramm für grüne Infrastruktur Gelder erhält.“

Ziel des Programms ist die Förderung und Verbesserung der grünen Infrastruktur der Städte und Gemeinden, insbesondere auch vor dem Hintergrund der zu erwartenden Folgen des Klimawandels.

Das Frankfurter Projekt des „Grünen Ypsilon“ befindet sich in den Stadtteilen Ginnheim und Dornbusch. Zeitlich erstreckt es sich auf mehrere Jahre, und umfasst derzeit 14 Einzelprojekte, die in einem maximalen Förderzeitraum von zehn Jahren umgesetzt werden können. Das Gesamtvolumen für alle 14 Maßnahmen beläuft sich auf circa 6,3 Millionen Euro.
 
Gestartet wird im kommenden Jahr mit der Herstellung einer Wegeverbindung zwischen der Platenstraße im Norden und der Wilhelm-Epstein-Straße im Süden. Mit diesem Lückenschluss entsteht eine vollständige Durchwegbarkeit im „Grünen Ypsilon“. Damit wird der erste Schritt zu einer Grünverbindung getan, die vom Grüneburgpark im Süden bis zum Sinaipark im Osten und zum GrünGürtel im Westen reichen wird.

In den kommenden Jahren wird im Rahmen des Programms ein Beteiligungsprozess stattfinden, der den Anliegen der örtlichen Bevölkerung Rechnung tragen wird. Dadurch kann sich die Anzahl der Projekte noch nach oben oder unten verändern.

Wesentliche Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm ist ein integrierter Planungsansatz. Dieser geht davon aus, dass die komplexen Aufgabenstellungen im Rahmen der Stadtentwicklung von allen relevanten Ämtern gemeinsam zu bearbeiten sind, da es zwingend der Zusammenarbeit vieler Akteure bedarf, um angemessene Lösungen zu entwickeln.

Donnerstag 7.12.: „Volk ohne Wagen“

Veranstalter: Labl.FRANKFURT und Haus am Dom, Katholische Akademie Rabanus Maurus, Frankfurt

Im Sommer war "Dieselgate" noch das große Thema. Was ist heute davon geblieben? Bei den EU-Verhandlungen über neue Abgasrichtlinien schreibt tatsächlich ein deutscher (Noch)-Minister an den verantwortlichen europäischen Kommissar, dass man nicht zu strenge Werte vorgeben solle, um die Automobilindustrie nicht zu schädigen.
Ist das der Weg in eine zukunftsfähige Mobilität? In allen wirtschaftshistorischen Transformationen zeigte sich, dass neue Technologien die alten abrupt ablösen können. Heute sind es nicht nur Technologien, sondern auch andere Notwendigkeiten von der schlechten Luft in den Städten über den täglichen Verkehrsinfarkt und die Citymaut bis hin zum Klimaschutz. Wer den Wandel bremst, schädigt die Automobilindustrie viel mehr.
Dabei geht es schon längst anders. Schauen Sie doch mal nach Kopenhagen, oder nehmen am 7.Dezember im Haus am Dom an unserer Veranstaltung teil, wie ressourcenschonend und flüssig der Verkehr nicht in ferner Zukunft, sondern heute schon sein kann.
• Prof. Dr. Stephan Rammler wird seine Streitschrift für eine neue Mobilität vorstellen und mit den regionalen Verkehrsexperten
• Christof Fink (Oberursel) und
• Prof. Dr. Peter Eckart, Designinstitut für Mobilität und Logistik (DML) und Vizepräsident der Hochschule HfG (Offenbach), welche neuen Wege im Rhein-Main-Gebiet, aber auch in Deutschland gegangen werden können und auch müssen, um wirklich mobil sein zu können, die Gesundheit und Umwelt zu schützen und schließlich auch zukunftsfähig werden.

Uhrzeit: 19:00 -21:30 Uhr
Ort: Haus am Dom, Domplatz 3

Zweitägige Tagung: Die neue Weltunordnung

Veranstalter: Heinrich-Böll-Stiftung Hessen
Tagung – Eröffnungsvorträge und Diskussion

Politische und ökonomische Faktoren führen zu erheblichen Veränderungen in den bislang existierenden Kooperations- und Bündnisbeziehungen vieler Staaten. Freunde von gestern sind heute Fremde und ehemalige Gegner sind mögliche Bündnispartner von morgen. Die USA und China sind die zentralen Katalysatoren für diese Verschiebungen. Und nicht nur auf der Ebene von Staaten machen sich diese Entwicklungen bemerkbar, auch in den entsprechenden Gesellschaften entstehen neue Dynamiken mit unabsehbaren Konsequenzen.
Diese Entwicklungen werden sowohl als Bedrohung wahrgenommen, etwa mit Blick auf die veränderte Einstellung der USA unter Trump, die Sicherheit der Bündnispartner künftig nicht mehr militärisch abzusichern zu wollen, aber auch als Chance, wenn es beispielsweise darum geht, europäische Verteidigungsstrukturen aufzubauen und damit den europäischen Zusammenhalt zu stärken.

Eröffnungsvorträge /Freitag:

-Die Welt im Wandel – Wohin?
-Kampf um den Platz an der Sonne‹ - eine Renaissance? Zum Stand und den Perspektiven internationaler Wirtschaftsbeziehungen

  • Nicole Deitelhoff, Vorstand der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main
  • Christoph Scherrer, Leitung des Fachgebiets „Globalisierung und Politik“, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften, Uni Kassel

Moderation: Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Referent*innen am Samstag:

  • Anna Cavazzini, Referentin Sustainable Development Goals und sozial-ökologische Transformation, Brot für die Welt
  • Ulrike Herrmann, taz-Redakteurin
  • Rainer Hermann, Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung
  • Thomas Heberer, Seniorprofessur für Politik und Gesellschaft Chinas, Uni Duisburg-Essen
  • Alexandra Sakaki, Politikwissenschaftlerin, Forschungsgruppe Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin
  • Tanja Brühl, Professorin für Politikwissenschaft, Schwerpunkt Internationale Institutionen und Friedensprozesse, Goethe-Uni Frankfurt
  • Omid Nouripour, MdB, Sprecher für Außenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen
  • Thomas Gebauer, Geschäftsführer Medico International
  • Angelika Poferl, Professorin für Allgemeine Soziologie, TU Dortmund
  • Reinhard Bütikofer, MdEP, Brüssel
  • Andreas Lipsch, Vorsitzender des Fördervereins Pro Asyl e. V.
  • Sabrina Zajak, Juniorprofessorin für Globalisierungskonflikte, soziale Bewegungen und Arbeit, Institut für soziale Bewegungen, Ruhr-Universität Bochum

Moderation: Bruno Schoch, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK)

Freitag 8.12. 19:00-22:00 (Eintritt frei)

Samstag 9.12.10:00-20:00 ( Details und Anmeldung: boell-hessen.de/die-neue-weltunordnung/

Ort: EVANGELISCHE AKADEMIE, RÖMERBERG 9, FRANKFURT

Sonntag 10. Dezember: 70 Jahre Tag der Menschenrechte

70 Jahre Menschenrechte: Paulskirche wird erleuchtet

Zum Tag der Menschenrechte soll die Frankfurter Paulskirche am Sonntagabend blau erleuchtet werden.
Das "Wahrzeichen der Demokratie" wird als einziges deutsches Bauwerk aus diesem Anlass angestrahlt, wie die Stadt am Dienstag mitteilte.

Die Kirche werde von 150 Scheinwerfern einen Abend lang in die Farbe der Vereinten Nationen getaucht.
Auch andere Gebäude sollen weltweit angestrahlt werden: in New York zum Beispiel das Empire State Building, in Sidney die Oper. Die Initiative in Deutschland geht den Angaben zufolge auf das Frankfurter Komitee der Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch zurück.

Vor 70 Jahren, am 10. Dezember 1948, war die Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte verabschiedet worden.

Sonntag 10. Dezember: Musikalisch-literarische Benefizveranstaltung

Musikalisch-literarische Benefizveranstaltung zugunsten der Aktion „Not gemeinsam lindern“ der Alten- und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau e.V.

Das Begegnungs- und Servicezentrum Heddernheim und die Deutsch-Bengalische Gesellschaft e.V. und Freunde laden ein zu einer kulturellen Veranstaltung mit Literatur, Musik und internationalen Speisen. Mit diesem Fest wollen sie sich mit sozial schwachen und alten Menschen in Frankfurt am Main solidarisch zeigen. Der Erlös der Veranstaltung wird der Alten- 
und Weihnachtshilfe der Frankfurter Rundschau gespendet.

Livemusik von: Adiza Moustapha, Gesang, Konstantin Kapsalis, E-Bass und
Ralf Baumgartner, Gitarre.
Lesung: Dr. Susanne Konrad stellt ihren neusten Roman „Die Liebenden von Wiesbaden“ vor.

Für das leibliche Wohl werden bengalische, deutsche und italienische Speisen angeboten. (Auch Kuchenspenden etc. können gerne mitgebracht werden).

Kontakt: Hamidul Khan (015123333502) und Sybille Vogl (Tel.: 069 – 577131)
E-Mail: hamidul.khan@gmx.de, sybille.vogl@frankfurter-verband.eu

Beginn: 17:00 Uhr
Ort: Begegnungs- und Servicezentrum Heddernheim, Aßlarer Str. 3, 60439 Frankfurt (Nähe U-Bahnhaltestelle U1/3/8 Zeilweg)

Der Eintritt ist kostenfrei.

Montag, 11. Dezember 2017: Grüner Frauensalon - Frauen * Macht * Politik

Wie geht es uns Frauen heute, wenn wir uns Macht herausnehmen? Die Macht etwas zu gestalten? In der Politik? Stoßen wir auf Männer-Bündnisse, gibt es eine gläserne Decke, unterstützen Männer uns - und wie steht es um die Netzwerke der Frauen? Können wir die für uns wirksamer machen, brauchen wir sie überhaupt und wie funktionieren sie?

Nur noch 25% der Abgeordneten im neuen Bundestag sind Frauen. Ist das okay so? Der Rechtsruck bringt ein gesellschaftliches Rollback mit sich -  wie wollen wir uns wehren? Viele Frauen sind empört und mischen sich ein - welche neuen Bündnisse können wir schließen? Wäre eine neue Runde Feminismus nötig? Und wie bekommen wir die auf die Beine?

 Über diese Fragen wollen wir mit euch debattieren. Zu Gast sind zwei Frauen, die vor kurzem politisch mehr Macht und Einfluss errungen haben: Miriam Dahlke, seit 2016 Sprecherin der Grünen Fraktion im Ortsbeirat 7 und Beatrix Baumann, seit Anfang des Jahres Stadtverordnete und seit Mai 2017 Sprecherin des Vorstandes von Bündnis 90 / Die Grünen, Kreisverband Frankfurt/M.
Das Gespräch führt Marlene Riedel, Beisitzerin im Kreisvorstand.

Wir freuen uns auf euch und eine spannende Debatte!

Viele Grüße
für den Kreisvorstand

Marlene Riedel

Ort: Grüne Geschäftsstelle, Oppenheimer Str. 17, 60594 Frankfurt (barrierefreier Zugang)

Zeit: 20 Uhr
(Es gibt eine Kleinigkeit zu Essen)


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

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Oppenheimer Straße 17
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Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
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Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

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