Hier klicken, wenn der Newsletter nicht richtig dargestellt wird
 

GRÜNE WOCHE 42/2018 (13.12.2018)

Liebe Freundinnen und Freunde,

derzeit ist in den Medien kaum die Rede vom Klimawandel. Man fragt sich, warum – denn eigentlich läuft in Katowice in Polen mit der 24. UN-Klimakonferenz eine der wichtigsten Veranstaltungen für die Zukunft der Menschheit. Unser Fokus sollte auf diesem Thema sein, und wenn wir nach Katowice schauen, gibt es nicht viel Anlass zu Optimismus. „Die Welt brennt, der Gipfel streitet“ schreibt die ZEIT (Link). Und weiter: „Diese Konferenz ist wichtig: Zwar werden auf ihr vordergründig technische Details verhandelt. Doch wenn die nicht stimmen, kann aus dem Pariser Klimavertrag keine sinnvolle praktische Klimapolitik werden. … Vor zwei Jahren herrschte in Paris noch Aufbruchsstimmung. Das Abkommen war historisch, weil Industrie- und Entwicklungsländer sich darin versprachen: Künftig würden sie gemeinsam gegen den Klimawandel vorgehen. Doch mittlerweile fühlten die Entwicklungsländer sich verraten, sagt Adam Pawloff, der für Greenpeace die Verhandlungen verfolgt. ‚Sie fordern, dass die Industrieländer schon vor 2020 eine ehrgeizigere Klimapolitik betreiben. Aber da passiert nicht viel.‘ Deutschland und Österreich verfehlten selbst die bisher vereinbarten Klimaziele, und von den USA müssen wir gar nicht reden‘.“

Wir haben es schon mehrfach geschrieben: Dem Planeten ist das egal, der wird es überleben. Die Menschheit vielleicht nicht, und wenn doch, dann werden wir sie und ihre Organisationsform vielleicht nicht wiedererkennen. Schon jetzt ist erkennbar, was unter anderem Al Gore früh vorausgesagt hat: Die politischen und gesellschaftlichen Strukturen stehen unter wachsendem Stress, und gerade die freiheitlichen, demokratischen Gesellschaften haben mit ihren Aushandlungsprozessen immense Probleme. Wir erleben nicht nur um uns herum, wie Egoismen und Intoleranz zunehmen, wie Einzelne aus Angst, subjektiver Not und reiner Gier „ihre Schäfchen ins Trockene“ bringen wollen, ohne Rücksicht auf andere oder die Zukunft. Wir müssen dagegenhalten – wir müssen den Klimawandel stoppen, und wir müssen die gesellschaftlichen Widerstandskräfte gegen Egoismus und Intoleranz, gegen Ignoranz und Populismus stärken. Das sind riesige Aufgaben, aber wie haben ja bereits letzte Woche zumindest berichten können, dass wir immer mehr Menschen werden und dass sich immer größere Bewegungen bilden. Lasst uns weiter so machen!

Was passiert, wenn ein Land und seine führenden Kräfte die Fähigkeit zur konstruktiven Auseinandersetzung und den Mut zur Zukunft verlieren, bekommen wir gerade im Brexit-Drama vor Augen geführt. Die Premierministerin May hat zwar ein Misstrauensvotum überstanden, aber das Land ist gespalten wie nie zuvor und niemand hat eine positive Idee für die Zukunft. Allen ist nur ganz klar, was sie jeweils nicht wollen. Und so taumelt Großbritannien einem ungeregelten Brexit entgegen, was für die Menschen vermutlich schwerwiegende Folgen haben wird. Der Europäische Gerichtshof hat zumindest eine Option eröffnet: Die Briten könnten den Austrittsprozess stoppen. Aber ob sie die Kraft zu dieser oder zu irgendeiner Lösung finden steht in den Sternen – die nächsten Wochen und Monate werden es zeigen.

Die EU könnte und müsste aber Vorbild in all diesen Dingen sein: Vorbild beim Klimaschutz, Vorbild bei einem aktiven, kooperativen Multilateralismus, Vorbild gegen Hass und Intoleranz. Wir hoffen auf klare Zeichen bei den Europawahlen im kommenden Mai, auch wenn auch da durchaus Anlass zur Sorge besteht.

In Berlin ist derweil geklärt, dass nach Angela Merkel eine weitere Frau die CDU führt: Annegret Kramp-Karrenbauer ist knapp zur Vorsitzenden gewählt, hat nun aber ebenfalls viel Arbeit vor sich. Sie ist in ihrem Auftreten für viele von uns sicher verträglicher als Friedrich Merz, allerdings fährt sie inhaltlich eine nicht minder konservative Linie. So hat sie sich skeptisch bis ablehnend gegenüber der Ehe für Alle geäußert, sie hat als Ministerpräsidentin im Saarland eine sehr konservative Integrations- und Flüchtlingspolitik gemacht, und sie hat sich im aktuellen Streit um die Abschaffung des §219a ganz klar für die Beibehaltung ausgesprochen. Nun verhandelt die GroKo über diesen Paragrafen, den wir GRÜNE gemeinsam mit vielen Frauen (und auch Männern) abschaffen wollen. Auch in der SPD gab es Stimmen für die Abschaffung. Die in dieser Woche bekannt gewordenen ersten Hinweise auf einen GroKo-Kompromiss stimmen leider auch überhaupt nicht optimistisch… Same same but different, sozusagen.

Also kurz vor den Feiertagen mehr Schatten als Licht bei der politischen Wetterlage. Zum Glück können wir Politik aktiv mitgestalten – das Wetter nicht (das Klima sehr wohl). Das sollten wir also auch in der kommenden Woche tun. Wir hoffen, ihr seid dabei! Mit der nächsten GRÜNEN WOCHE machen wir dann auch eine kurze Newsletter-Pause, aber einmal melden wir uns noch. Eine bewegte Woche wünschen Euch also

Beatrix + Bastian

Die heutigen Themen

NEUES VON OMID Europa / Asowsches Meer / Jemen
Achtung! Schlafplätze gesucht!
13.12. Brasilien: Amtsantritt eines Tropen-Trump
13.12. Grüne Jugend Ffm Plätzchenbacken
17.12. Der Zukunftskubus
17.12. Bildung für nachhaltige Entwicklung
18.12. Benefizkonzert für Frauen helfen Frauen
19.12. Politische Satire aus der Anstalt in der Ev. Stadtakademie
22.12. Gemeinsam zur Landesmitgliederversammlung
VORSCHAU
11.01. Jenseits von Mutti und Gedöns
19.01. Wir ziehen den Hut: 100 Jahre Frauenwahlrecht

Neues von Omid Nouripour

1)    „Polizisten sind nicht die besseren Menschen, aber die Erwartung daran, dass sie sich an recht und Gesetz zu halten haben, berechtigterweise am höchsten. Deshalb brauchen die aktuellen Vorfälle eine schnelle und umfassende Aufklärung. Gleichzeitig muss es ein Frühwarnsystem gegen politischen Extremismus in den Reihen der Polizei geben, das solche Vorfälle nicht erst zufällig aufdeckt“ sagt Omid zu den Ermittlungen wegen rechter Hetze in der Frankfurter Rundschau.

2)    „Europa muss schnell aufwachen. Uneinigkeit, Trägheit und strategische Nabelschau kann Europa sich nicht leisten. Bei Atomwaffen geht es um das physische Überleben. Entweder Europa wird schnell erwachsen und steht zusammen, oder es wird Spielball der neuen großen Mächte der Welt“ schreibt Omid in einem Gastbeitrag zum INF-Vertrag für die Frankfurter Rundschau.

3)    Die Erosion multilateraler Strukturen lässt sich auch an den steigenden Rüstungsexporten ablesen, sagt Omid mit Blick auf die jüngste Veröffentlichung des Friedensforschungsinstituts SIPRI zur Rüstungsindustrie.

4)    Omid ist Gastkommentator der Wetzlarer Neuen Zeitung und hat für das mittelhessische Medium einen Artikel über die Hintergründe der Eskalation im asowschen Meer geschrieben. Den Artikel haben wir auch auf Facebook veröffentlicht.

5)    Seit Beginn des Krieges hat sich die Bundesregierung vor ihrer Verantwortung im Jemen gedrückt und Saudi-Arabien weiter mit Rüstungsgütern beliefert. Mit Plänen für Verhandlungen im UN-Sicherheitsrat könnte sie Glaubwürdigkeit zurückgewinnen, findet Omid in einer Pressemitteilung der Bundestagsfraktion.

SCHLAFPLÄTZE GESUCHT

Der Bundesverband der Grünen plant ein Wochenendseminar zum Thema Haustürwahlkampf und wisst ihr wo?
Genau: in Frankfurt.
Wenn ihr Lust habt mitzumachen, dann könnt ihr Euch hier anmelden:

Da zu dem Workshop nette Menschen au der ganzen Republik anreisen, suchen sie noch Schlafplätze. Wenn ihr also gerne einem/r netten Grünen Haustürwahlkämpfer*in ein Bett anbieten wollt, dann schickt doch bitte an Valentin eine Mail. Ihr erreicht ihn unter: haustuerwahlkampf(at)gruene(dot)de

Donnerstag, 13.12.18: Brasilien vor dem Amtsantritt eines Tropen-Trump

Veranstalter: Club Voltaire, in Zusammenarbeit mit Rosa Luxemburg Stiftung Hessen und Internationaler Sozialistischer Organisation (ISO)

Brasilien vor dem Amtsantritt eines Tropen-Trump Schockstarre, Angst und Widerstand

Nach dem Wahlsieg des rechtsradikalen Jair Bolsonaro bei der Präsidentschaftswahl fragen sich Viele: Was passiert da? Und wie konnte es soweit kommen? Der künftige Präsident hat immer wieder angekündigt, er werde Linksparteien und soziale Bewegungen als terroristische Vereinigungen einstufen lassen und politische Gegner*innen aus dem Land werfen. In „sozialen Netzwerken“ tobt der Hass. Die veränderte Stimmung im Land führt z. B. dazu, dass im Bundesstaat Goiás eine homophobe Terrorgruppe gegründet wurde, die zum Mord an Homo- und Transsexuellen aufruft. Brasilien ist bereits jetzt weltweit das tödlichste Land für Umweltaktivist*innen.
Lucas Oliveira aus São Paulo, aktives Mitglied der Partei für Sozialismus und Freiheit (PSOL), wird über die Situation in Brasilien und die Perspektiven des Widerstands sprechen.

Eintritt frei

Wann? 19.00 Uhr
Wo?     Kleine Hochstraße 5

Donnerstag, 13.12.18: Gemeinsames Plätzchenbacken


Weihnachten steht vor der Tür! In dem ganzen Trubel möchten wir gemeinsam mit allen Grüne Jugend-Aktiven, alten Hasen, neuen Gesichtern und Interessierten noch eine kleine, aber feine weihnachtliche Aktion veranstalten. Was passt da besser in diese kuschelige Zeit als Plätzchen zu backen? Statt alleine zuhause über Zimtsternen zu verzweifeln, lasst uns lieber leckere Plätzchen gemeinsam backen, gemütlich zusammensitzen und ein bisschen plaudern.
Alle Zutaten und Getränke werden bereit stehen, ihr braucht also nichts mitbringen außer guter Laune und fleißigen Händen.
Eine Anmeldung ist nicht nötig.

++++ Happy to announce: Martina Feldmayer (MdL) und Miriam Dahlke (frisch gewählte MdL & Grüne Jugend Frankfurt) backen und babbeln mit uns ++++

Wann? 18:30 Uhr
Wo?     Gemeindezentrum "Mutter vom Guten Rat", Bruchfeldstraße 51

Montag, 17.12.2018: Gestalte mit: Der Zukunftskubus

Veranstalter: Blaues Haus Frankfurt

Eröffnung des Zukunftskubus

Im Sommer 2018 beim Sommerfest des Blauen Haus e.V. startete die Zeichenaktion Zukunftskubus. Sie ist Teil der Präsentation Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft des Niederräder Ufer 2. Menschen wurden dazu eingeladen, einen Stift in die Hand zu nehmen und ihre Ideen, Träume und Vorstellungen zum Niederräder Ufer aufzuzeichnen. Es haben sich sehr viele unterschiedliche Menschen daran beteiligt, Schüler*innen der Friedrich-Fröbel Schule, Niederräder*innen, Besucher*innen des LiLu u.v.m. Die Beiträge zeigen eine Fülle von Ideen und Möglichkeiten, wie dieser Ort zukünftig noch weiter gestaltet, bespielt und belebt werden kann. Freizeit, Natur und Erholung sind die Hauptthemen. Viele großartige Ideen warten darauf realisiert zu werden und Fantasien, die einfach mal geträumt sein wollen. Wir möchten diese Ideen den Akteuren des NU2 und der Stadt Frankfurt vorstellen, damit sie auch in die weiteren Planungsprozesse einfließen können.

Wann?  13-17 Uhr
Wo?      am Niederräder Ufer 2

Gleichzeitig findet auch die Ausstellungseröffnung der BLAUEN WAND – Neu / Teil V / "ALLE im Portrait" – statt. (17.-24. Februar).

Montag, 17.12.18: Bildung für nachhaltige Entwicklung

Veranstalter: Goethe-Universität

Bildung für nachhaltige Entwicklung im Kontext der Sustainable Development Goals

Globale Herausforderungen wie die „Gefahren der globalen Erwärmung, die Verknappung natürlicher Ressourcen und der Verlust an Biodiversität sowie das Ausmaß der weltweiten Armut, eine zunehmende Einschränkung politischer Rechte und ziviler Freiheiten in vielen Teilen der Welt, Kriege und Bedrohung durch Terrorismus sowie Risiken und Krisen der Finanzsysteme” (KMK/BMZ 2015: 21) prägten in der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts maßgeblich globale politische sowie gesamtgesellschaftliche Prozesse in einer bisher nicht gekannten Art und Weise (ROCKSTRÖM 2009: 3). Im Bereich der Bildung für nachhaltige Entwicklung werden dazu die unterschiedlichsten Konzepte und Theorien beleuchtet. Die Ringvorlesung „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ stellt diese anhand von Fachvorträgen aus den Bereichen Gesellschafts-, Bildungs- und Naturwissenschaften vor und beleuchtet in einer abschließenden Podiumsdiskussion kritisch die bezogenen Positionen.

Dozent: Prof. Dr. Marco Rieckmann (Universität Vechta)

Wann? 18.00-20.00 Uhr
Wo?     Hörsaal 4, Hörsaalzentrum Campus Westend, Goethe Universität

Dienstag 18. Dezember: Benefiz-Weihnachtskonzert

Das wird ein tolles Konzert:

 

  • Die Liederlichen Lesben, unter der Leitung von Renata Roth, singen gemeinsam mit dem

  • Frauenchor des Polizeichors Frankfurt, unter der Leitung von D.H. Siegmund und dem

  • Frauenjazzchor-Projekt Frankfurt, unter der Leitung von Regina Klein, sowie der

  • Sopranistin Marianne Wycisk.

 
Der Reinerlös des Konzerts geht an den Verein "Frauen helfen Frauen" -  Frauenhaus, Beratungs- und Interventionsstelle

Ort: Frankfurter Katharinenkirche an der Hauptwache

Beginn: 19:00 Uhr

Vorverkauf 15 €  oder an der Abendkasse: 18 €

Tickets unter Tel.: 069 344113 oder 0172 6873318

Mittwoch, 19.12.18: HUMOR IST...! Politische Satire aus der Anstalt in die Akademie

Veranstalter: Evangelische Akademie Frankfurt, Hessische Landesanstalt für privaten Rundfunk und
neue Medien, Zentrum Gesellschaftliche Verantwortung der EKHN

HUMOR IST...! Politische Satire aus der Anstalt in die Akademie

Satireformate leisten heute einen spannenden Beitrag zur Auseinandersetzung mit ernsten gesellschaftlichen Themen. Doch allein zu Hause auf dem Sofa verpufft der Effekt, wenn niemand da ist, mit dem man sich im Anschluss darüber austauschen kann.
Die ZDF-Sendung „Die Anstalt“ fordert geradezu heraus, im Nachgang weiterzudenken, weiter zu diskutieren. Möglich wird das bei Getränken und Popcorn in der Akademie.

Moderation: Dr. Dietrich Krauß, Redakteur „Die Anstalt“
Leitung: Hanna-Lena Neuser

Zur Anmeldung hier. Eintritt frei

Wann? 19:30 - 22:00 Uhr
Wo?     Evangelische Akademie Frankfurt

Samstag, 22.12.18: Landesmitgliederversammlung

Heute findet in Hofheim die Landesmitgliederversammlung statt.

Der KV Frankfurt bietet dazu eine gemeinsame Anreise und eine kurzweilige Infoveranstaltung für Neumitglieder und Interessierte an, frei nach dem Motto:

"Wie kommt meine Idee in einen Koalitionsvertrag".

  • Wendel Burkhardt, Beisitzer im Kreisvorstand & BDK Erstazdelegierter
  • Daniela Cappelluti, Kreisgeschäftsführerin & BDK Delegierte
  • Omid Nouripour, Bundestagsabgeordneter,
  • Mirjam Schmidt, frisch gewählte Landtagsabgeordnete & BDK Delegierte
  • Kathrin Schulze, BDK Erstazdelegierte

erklären Euch, was ihr in Zukunft tun könnt, damit Eure Ideen in ein Regierungsprogramm aufgenommen werden.

Treffpunkt & Anreise:

Wir treffen uns um 8:40 Uhr (ja, Politik kann grausam sein :-)) an der S-Bahnstation Konstablerwache und fahren gemeinsam mit der S2 nach Hofheim. (wir sitzen im 1. Wagen, für alle, die später zusteigen wollen)

Vom Bahnhof in Hofheim sind es 5 Gehminuten bis zur Stadthalle.
Vor Ort besuchen wir dann kurz Beatrix, die mit dem Frauenrat tagt und Bastian, der in der Antragskommission sitzt und erklären Euch, wie die Prozesse funktionieren.

Landesmitgliederversammlung
Wann?
10:30 Uhr Beginn
Wo?     Stadthalle Hofheim, Chinonplatz 4, 65719 Hofheim

VORSCHAU

Freitag, 11.01.19: Jenseits von Mutti und Gedöns

Veranstalter: Heinrich-Böll Stiftung Hessen

Jenseits von Mutti und Gedöns-
Frauen in der Politikberichterstattung

 Im Politik-Journalismus haben Frauen im Laufe der Jahre einen immer größeren Raum gewonnen und beeinflussen auch mehr und mehr politische Debatten. Aus Berlin informieren sie über das Geschehen im Parlament, beobachten die Regierung und die Parteien, interviewen und porträtieren deren Akteur*innen. Gerade in der Wahlberichterstattung der letzten Zeit ist die größere Präsenz von Frauen sichtbar geworden.

Unterscheidet sich ihre Arbeit von der ihrer männlichen Kollegen? Mit welchem Blick schauen sie auf die führenden Politiker*innen dieses Landes und wie schreiben sie über die Frauen und Männer in politischen Ämtern? Schaffen sie es, Klischees zu vermeiden (den Beinamen „Mutti“ gaben männliche Berufskollegen der Kanzlerin) – oder benutzen sie lediglich andere? Wie positionieren sie sich in den emotionalisierten Debatten der sozialen Medien? Und was erleben sie in Kontakten mit den weiblichen und männlichen Amtsträgern? Wie bedeutsam ist Sexismus? Bis zur „Aufschrei“- Debatte waren sexistische Vorfälle kein Thema. Auch vom Sexismus in den Parlamenten wird erst infolge der #metoo-Bewegung offen gesprochen.

mit:
Rebecca Beerheide, Vorsitzende des Journalistinnenbundes
Christian Kaufmann, Evangelische Akademie Frankfurt
Dr. Birgit Laubach, Stiftung „Frauen in Europa“
Prof‘in Dr. Friederike Herrmann, Medienwissenschaftlerin Universität Eichstätt-Ingolstadt
Susanne Höll, Süddeutsche Zeitung
Julia Krittian, ARD-Hauptstadtstudio
Anja Maier, Tageszeitung Berlin
Birgit Wentzien, Deutschlandradio, Berlin und Köln

Zum Programmflyer geht es hier.

Kostenlose Anmeldung bis zum 7. Januar 2019 mit Namen, Medium, Adresse, Telefon, E-Mail an geschaeftsstelle(at)journalistinnen(dot)de.

Wann? 18:00 Uhr
Wo?     Evangelische Akademie Frankfurt, Römerberg 9

Samstag, 19.01.2019: Wir ziehen den Hut: 100 Jahre Frauenwahlrecht

WIR ZIEHEN DEN HUT!  - 100 Jahre Frauenwahlrecht

SIE TRUGEN HUT -
die Frauen, die für das Frauenwahlrecht kämpften, am 19. Januar 1919 erstmals in Deutschland zur Wahl gingen und sich als Abgeordnete wählen ließen. Frauen von A wie Ellen Ammann bis Z wie Clara Zetkin. Vor ihnen und vor allen Frauen, die bis heute aus Überzeugung politisch denken und handeln, ziehen wir sprichwörtlich den Hut und laden Sie ein, es uns gleich zu tun.

IHR FOTO MIT HUT ALS STATEMENT
Lassen Sie sich mit Hut fotografieren und laden Sie das Bild unter www.wir-ziehen-den-hut.de auf unsere digitale Fotowand hoch. Erinnern Sie auf diese Weise an die Frauen von damals und stärken Sie jene, die sich heute politisch für eine demokratische, lebenswerte Gesellschaft engagieren.

TRAGEN SIE HUT AM 19. JANUAR 2019

Die Stimmrechtsaktivistinnen sind auf die Straße gegangen, um ihr Ziel "Gleichberechtigung" zu erreichen. Gehen auch Sie am 19. Januar 2019 mit Hut auf die Straße - zum Einkaufen, zum Flanieren, zum Demonstrieren. Lassen Sie den Hut an diesem Jubiläumstag zum Bekenntnis zu Demokratie und Frauenrechte werden!

Tragen Sie Hut und setzen Sie ein Zeichen. Je mehr wir sind, desto besser!

#wirziehendenhut
#frauenwählen
#bewegen

Mehr Infos auch hier auf der Website.


HINWEIS:
Anfragen und Anmerkungen bitte an den Kreisverband:
kreisverband@gruene-frankfurt.de


Dieser Newsletter ist ein Informationsdienst des Kreisverbandes Frankfurt am Main von Bündnis 90/Die Grünen. AnsprechpartnerInnen:

Beatrix Baumann (beatrix.baumann@gruene-frankfurt.de) und Bastian Bergerhoff (bastian@bastian-bergerhoff.de), VorstandssprecherInnen von Bündnis 90/Die Grünen Frankfurt am Main

Um sich ANZUMELDEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-subscribe@gruene-partei-frankfurt.de

 Um sich AUSZUTRAGEN, schicken Sie bitte eine E-Mail an: infomail-unsubscribe@gruene-partei-frankfurt.de
 
Die E-Mail zum Ein- oder Austragen muss keinen Betreff oder Inhalt haben. Zu Ihrer Sicherheit erhalten Sie eine Bestätigungs-E-Mail.

An- und Abmeldungen zum Newsletter der GRÜNEN im Römer können Sie hier vornehmen: www.gruene-frankfurt.de/newsletter/

Datenschutz ist uns wichtig - unsere Datenschutzerklärung finden Sie hier: www.gruene-frankfurt.de/metanavigation/allgemein/datenschutz/


 

 

 
 
Folgen Sie uns auf Twitter. Werden Sie Facebook Fan.

Impressum

BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN Kreisverband Frankfurt
Oppenheimer Straße 17
60594 Frankfurt am Main

Telefon +49 (0)69 96 37 687 - 11
Fax +49 (0)69 96 37 687 - 40
E-Mail: kreisverband(at)gruene-frankfurt.de

Vertretungsberechtige:
Beatrix Baumann
Bastian Bergerhoff (V.i.S.d.P)

Newsletter abbestellen